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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Neue Internet-Zeitung für Lohmar geht online

Von Daniel Prior | |   Magazin

Nach langjährigem Bestehen der Internet-Zeitungen für Neunkirchen-Seelscheid und Much hat heute die Firma STUDIO 242 ihr drittes Portal offiziell vorgestellt. Zukünftig finden Sie unter http://www.lohmar.info/ zumeist tagesaktuelle Meldungen über Geschehnisse aus den Bereichen Kultur, Stadtentwicklung, Verkehr, Politik und Sport aus dem gesamten Lohmarer Stadtgebiet.

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EM 2008 im Saal Thölen

Von Tanzcafé Berghof | |   Magazin

Public Viewing war schon 2006 der Knaller, zur EM setzt das Team des Tanzcafé Berghof die Erfolgsstory fort!

Auf der Riesenleinwand werden alle Spiele der deutschen Mannschaft live übertragen, im geräumigen Saal finden über 300 Fans platz - so kommt Stadionatmosphäre auf! Als besonderes Highlight gibt es Sangria und Kölsch vom Fass, für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt.

Die Vorrundenspiele mit deutscher Beteiligung:

Sonntag, 8. JuniPolen20:45Klagenfurth
Donnerstag, 12. JuniKroatien18:00Klagenfurth
Montag, 16. JuniÖsterreich20:45Wien

Einlass ist immer eine Stunde vor Anpfiff!

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Bergischer Naturschutzverein zeigt offenen Privatgarten

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Vergangenen Sonntag trafen sich Garten- und Naturliebhaber aus der gesamten Bröltalgemeinde. Der Bergische Naturschutzverein Ruppichteroth (RBN) lud zum 7. Mal zum "offenen Privatgarten" ein.

Gastgeber war in diesem Jahr Familie Tondorf aus Hänscheid. Auf einem rund 2000m² großem Areal finden sich unter anderem Gewächshäuser, Kräutergärten, eine Streuobstwiese, sogar ein großer Teich. "Angefangen hat alles mit diesem Schotterplatz", erzählt Rita Tondorf, "wir wollten zuerst eine altes Kopfsteinpflaster auf der Terrasse verlegen, entschieden uns aus Kostengründen aber dann doch für diesen eher ökologischen Boden." So wurde nach und nach der Garten mit Pflanzen und allerlei Raffinessen erweitert.

Der Vorgarten des Hauses zog damals mit ihr um, Blumen und Sträucher grub Sie mit Freunden und Bekannten aus und pflanzte sie dann wieder in ein vorbereitetes Beet. Sobald man die Terrasse betritt, offenbart sich die Weite und Vielfalt des Naturraumes. Zunächst fällt der Nutzgarten ins Auge, aus dem die Tondorfs das ganze Jahr über ihren Gemüsebedarf decken. Davor liegt ein Beet mit historischen Rosen, Liebhaberstücke, deren Herkunft bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Im hinteren Teil das Gartens befindet sich eine seltene Streuobstwiese, im Schatten der Bäume laufen Hühner umher. Der 2006 angelegte Teich glänzt mit üppiger Bepflanzung am Ufer, Libellen und Frösche tummeln rund um das Feuchtgebiet. Aber auch Tierfreunde kamen and diesem sonnigen Nachmittag auf ihre Kosten: Pferde, Hasen, Vögel - nichts stand still, egal wohin man blickte.

Über 50 Besucher zählte die Anmeldeliste am Ende des Tages. Bei Kaffee und Kuchen tauschte man Erfahrungen aus und holte sich Ideen für den eigenen Garten, ließ aber auch einfach mal das Naturschauspiel auf sich wirken. Man darf gespannt sein, wo sich der RBN nächstes Jahr niederlässt.

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Kick im Kerker

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:00 Uhr: 13 unbescholtene Jugendliche aus der A- und B-Jugend des Bröltaler SC betreten den Sicherheitstrakt der Justizvollzugsanstalt Siegburg. Personalausweise werden kontrolliert, Handys und Wertsachen in einem Schließfach untergebracht. Nur die Sporttaschen dürfen mit hineingetragen werden.

Zwischen meterhohen mit Klingendraht umsäumten Mauern und altem Backstein geht es zum Sportplatz. An den Gitterstäben vor den Fenstern stehen Insassen, neugierig wird das Schauspiel beäugt. Man knüpft erste Kontakte, reicht sich die Hand, begrüßt sich. Manche Jugendliche entsprechen den üblichen Klischees, der Großteil wirkt jedoch "ganz normal". Es wird in die zur Umkleide umfunktionierten Sporthalle eingetreten. Nachdem die Trikots angezogen sind, ruft Trainer Werner Schmitt die mannschaft zusammen. Er macht die Aufstellung und betont, dass keine Neckigkeiten geduldet werden - absolute Fairness ist angesagt.

Es geht raus auf den Sportplatz, eine Tartan-Oberfläche, die für Ascheplatztreter aus dem Bröltal äußerst gewöhungsbedürftig ist. Nach einer kurzen Aufwärmphase stellen sich beide Mannschaften zum Sportgruß auf, nochmal gibt man sich die Hände - im normalen Saisonbetrieb keineswegs üblich. Auch der rüstige Schiedsrichter begrüßt die Teams und lobt die Besucher, dass sie so rege zum Freundschafftsspiel erschienen sind. Der Spaß am Spiel soll im Mittelpunkt stehen, trotzdem weist er mit einem Lächeln darauf hin, dass bisher erst eine Mannschaft aus der Regionaliga gegen die Kicker aus dem Knast gewonnen hat. Bei der A-Jugend des Bröltaler SC, die mit einem letzten Platz in der Normalstaffel die Meisterschaft abgeschlossen hat, entwickelt sich eine David gegen Goliath-Mentalität.

Anpfiff. Unerwartet halten die Bröltaler bis zur 20. Minute das 0:0. Trotz einiger Chancen hält der Bröltaler Torwart den Kasten dicht. Doch bei schnellem Passspiel zeigen sich die Stärken der JVA-Mannschaft, im Nu stehen sie am 16er und preschen den Ball mit voller Wucht ins Eckige. Kurz danach fällt das 2:0 nach ähnlichem Muster. Halbzeit. Beide Teams lassen sich auf einem Grünstreifen am Rande des Spielfelds nieder. Mittlerweile tauchen immer mehr Jugendliche auf, um das Spiel zu verfolgen. Es kommt ein wenig Stadionatmosphäre auf, aus den Häusern rund um den Platz erhallen immer wieder Zurufe. In der zweiten Halbzeit wird der BSC offensiver, die Schüsse gehen jedoch meist am Tor vorbei, die JVA hingegen netzt noch 3 weitere Bälle ein. Abpfiff.

Man verbaschiedet sich wieder. Der Schiedsrichter dankt für das faire Spiel, trotz eines klaren 5:0 scheint es keinen Verlierer zu geben - schließlich stand der Spaß im Vordergrund. Die Equipes boten einige fußballerische Raffinessen, aber auch so manche Stolperei. Das wertvollste waren wohl die Erfahrungen, die gemacht wurden. Die Einen erlebten eine Horizonterweiterung, die Anderen die sogenannte Resozialisierungsmaßnahme.

Der Gefängniskomplex wurde im Jahre 1886 als königlich-preußische Strafanstalt eröffnet. Dazu wurden zunächst Gebäude der Abtei auf dem Michaelsberg umgebaut, die dann zwischen 1889 und 1891 um einen Zellentrakt erweitert wurden. 1896 kam es auf Betreiben des Leiters des preußischen Gefängniswesens, Geheimrat Carl Krohne, zu einem Neubau auf dem heutigen Gelände.

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Schlager machen glücklich!

Von Tanzcafé Berghof | |   Magazin

Der Countdown läuft: Am Samstag, den 7. Juni 2008, ab 21.00 Uhr heißt es wieder: ?Auf zur großen Schlagernacht? im Tanzcafé Berghof / Saal Thölen in
Ruppichteroth- Schönenberg mit Party, Party, Party?

Große Verlosung: 10 Gabis fliegen kostenlos nach Mallorca!

Mit dabei: Das Original der 70er Jahre: Tony Westen mit seinem Hit ?Für Gabi tu ich alles??..Und das ?tut? er noch während der Schlagernacht im Berghof: Unter allen anwesenden ?Gabis? verlost der Altstar 10 kostenlose Trips nach Mallorca!

Jede Disco ist Tonys zuhause. Der Gründer der Band ?The Manny Boys? war in den 70ern gern gesehener Gast bei der ZDF Hitparade, der WDR Schaubude und anderen. Heute ist er zum Kult geworden, heizt Säle und Discos auf, mit dem oft verschmähten, dennoch heißgeliebten deutschen Schlager ? oder wie Tony immer sagt: ?Schlager machen glücklich!? Mit über 4000 Liveauftritten in 35 Jahren zählt der gebürtige Schleswig-Holsteiner zu den absoluten Bühnenprofis und hat somit viele Freunde für seine Musik gefunden. Gemeinsame Auftritte hatte Tony im Laufe seiner Karriere unter anderem mit seinen Freunden Michael Holm, Jürgen Drews, DJ Ötzi sowie Guildo Horn, deren Schlager er heute noch interpretiert.

Westen veranstaltet seine ?Gabi-Aktion? im Rahmen einer Tournee durch Deutschland und macht diesmal auch Halt im Berghof.

Um die Zeitreise in die 70er Jahre perfekt abzurunden, hat der Inhaber des Tanzcafé Berghof, Heiner Thölen, sich einiges einfallen lassen: Wer vermisst nicht den legendären ?Käseigel? oder auch den ?AsCo?? Lassen Sie sich überraschen und einfangen vom Hauch vergangener Zeit...

Für die Fußballfans: In der Meisterschmiede gibt es die Möglichkeit, das Eröffnungsspiel der EM zu verfolgen!

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Milchstreik mal anders

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Momentan ist er in aller Munde: Der Milchstreik. 45 Prozent der deutschen Gesamtproduktion an Milch, das sind rund 35 Tonnen, werden von Mitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) erzeugt. Die aktuellste Senkung von 35 auf 27 Cent pro Liter treibt die Bauern in den Ruin, die Wirtschaftlichkeit vieler Betriebe ist gefährdet - und somit ihre Existenz. Erst ab einem Preis von 43 Cent sei diese wieder gesichert, so lautet auch die Forderung der Bauern an die Molkereien. Bisher sehen die großen Molkereien noch keinen Handlungsbedarf, trotz des Lieferstopps seien keine Engpässe in den Kühlregalen zu erwarten.

Vielerorts verlässt die Milch deshalb nicht mehr die Bauernhöfe, sie wird zu Futter verarbeitet, als Dünger für die Äcker genutzt, manchmal auch einfach weggeschüttet. Ein Traditionsunternehmen aus Much schlägt einen ganz anderen Weg ein: Als symbolische Unterstützung und Solidarisierung mit den Milchbauern der Region kauft "Landbautechnik Josef Bonrath" Milch in lokalen Discountern und lässt sie karitativen Zwecken, wie der Ruppichterother Tafel, dem Kindergarten Purzelbaum in Much-Niederwahn oder dem katholischen Kindergarten Much-Marienfeld, zukommen.

LBT Bonrath ist auf Bundesebene mit ihrer Aktion nur ein kleiner Fisch, doch umso bedeutender für die hiesige ländlich geprägte Region, für die die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.

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Bauarbeiten der Bröltalstrasse (B478) abgeschlossen

Von Daniel Prior | |   Magazin

Bei der Ausführung der Bauarbeiten verlief alles wie geplant, so dass heute im Laufe des Tages die einseitige Sperrung der Bröltalstrasse aufgehoben und die Fahrbahn für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben werden konnte. Zunächst wurden die Schilder im Verlauf der Strecke zur Seite gedreht und werden in den nächsten Tagen eingesammelt. Anwohner der Umgehungsstrassen sind über den Wegfall der umgeleiteten Fahrzeuge erfreut, auch Schul- und Linienbusse fahren nun wieder wie gewohnt nach Fahrplan.

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Dressurturnier auf Gut Ommeroth: Eine gelungene Veranstaltung

Von Christiane Mylenbusch, Pressewart RuFv Gut Ommeroth e.V. | |   Magazin

Bis auf wenige Regentropfen hätte das Wetter während des dreitägigen Dressurturniers vom 16.- 18. Mai des Reit- und Fahrvereins Gut Ommeroth (Windeck/Waldbröl) kaum besser sein können: Weder zu warm noch zu kalt war es für Pferd und Reiter nahezu optimal.

Trotz hoher Teilnehmerzahl und der erstmaligen Ausrichtung des Turniers bis Klasse S verliefen die Prüfungen in der großen Reithalle und auf dem Reitplatz reibungslos und ohne Verzögerungen, dies nicht zuletzt dank der vielen fleißigen Helfer aus den Vereinsreihen, die am gesamten Turnier-Wochenende tatkräftig zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Sowohl die Starter, die teilweise aus beachtlicher Entfernung - von Aachen bis zum Niederrhein - mit ihren Pferden anreisten, erreichten bei den Prüfungen gute Platzierungen, als auch die Reiter des RuFV Gut Ommeroth: So konnte sich u.a. Sarah Goecke auf ihrem Pferd Silvermountain?s Milky Way in der Dressurprüfung Kl. E mit der Wertnote 7,5 einen erfreulichen 2. Platz hinter Denise Erbrecht auf Nepomuk vom RSG Gut Rottland sichern, ebenso wie sich die Reiterinnen Annelie Weide, Maria Heintze und Sina Jung in der Mannschaftsdressurprüfung über den 2. Platz hinter der erstplatzierten Mannschaft des RV Gummersbach 1 freuen durften.

Mit dem Erwerb und Ausbau dieses ehemaligen Militärgeländes in unmittelbarer Nähe wird Gut Ommeroth zukünftig sein Angebot erheblich erweitern: Nicht nur die beliebten Kinderreitferien werden dort stattfinden, sondern ein umfangreiches Programm - von Outdoor-Aktionen für Schulklassen über Lehrgänge und Seminare für Pferd und Reiter bis zu Veranstaltungen mit pädagogischem/therapeutischem Hintergrund - ist in konkreter Planung.

Genaue Informationen zu den einzelnen Aktivitäten gibt es in Kürze auf der Website www.gut-ommeroth.de, auf der ebenfalls alle Ergebnislisten des Turniers zu finden sind.

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Sportfest des Bröltaler SC vom 21. - 25. Mai

Von Bröltaler SC | |   Magazin

Am 24. Mai 2008 präsentiert der Bröltaler SC im Rahmen seines diesjährigen Sportfestes auf dem Ruppichterother Sportplatz ab 20:00 Uhr die Deutsch-Rock Band Kärbholz. Bereits zum dritten Mal in Folge sind die vier Jungs aus Ruppichteroth zu Gast auf dem hiesigen Wasserberg und spielen auf zum ?Heimspiel III?.

Mit ihrem neuen Album ?Zurück nach vorn? sorgt Kärbholz nach ihren ersten beiden Alben ?Heimvorteil? und ?Spiel des Lebens? einmal wieder für Furore. Bereits am 12. April empfingen etwa 800 Zuschauer die Band in der Ruppichterother Bröltalhalle zur restlos ausverkauften "Record Release Party", zu der Musikfans aus ganz Deutschland anreisten, sogar aus Österreich und Italien. Die erst vor wenigen Wochen auf den Markt erschienene CD "Zurück nach vorn" brach bisher alle Verkaufsrekorde, war zwischenzeitlich sogar ausverkauft.

Das Open-Air-Event präsentiert der Bröltaler SC am 24. Mai zum Null-Tarif. An diesem Abend wird auch die von Kärbholz komponierte Vereinshymne ?Blau und Weiß BSC? erstmals live vorgestellt.

Schon vor dem Konzert ab 16 Uhr kommt es auf dem Wasserberg zum traditionellen ?Spiel ohne Grenzen?, bei dem ortsansässige Vereine bei kuriosesten Wettbewerben um den begehrten Wanderpokal kämpfen, der am Abend im Rahmen der Open-Air-Veranstaltung verliehen wird. Bisherige Zusagen liegen uns von der Kärbholz-Anhängerschaft, dem Team Schrewe, den Flitzern, dem Kegelclub V8, den Bierathleten, dem Bürgerverein Ruppichteroth und dem BSC-Kuchenteam vor.

Nähere Infos gibt es auch unter www.kärbholz.info und www.bsc-03.de

Unser komplettes Programm:

Mittwoch, 21. Mai: ab 19:30 Uhr Einlagespiel ALTE HERREN, BSC ? TSV Winterscheid!

Donnerstag, 22. Mai: ab 13:00 Uhr TURNIER FÜR FREIZEITMANNSCHAFTEN, bei dem in einer ?Profi-? und in einer ?Amateur-Klasse" gespielt wird ? dazu gibt es für die Damenteams den Ladies Cup!

Freitag, 23. Mai: ab 18:00 Uhr, ALTE HERREN - Turnier!

Samstag, 24. Mai: ab 16:00 Uhr, SPIEL OHNE GRENZEN und Live Konzert der Gruppe ?Kärbholz?

Sonntag, 25. Mai: 11:00 ? 19:00 Uhr Seniorenspieltag der Ersten, Zweiten und Dritten Bröltaler Seniorenmannschaft, sowie der BSC-Damen ? dazwischen große Verlosung!

An allen Tagen ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt!

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Von Pfeilen, Speeren und Akkuschraubern

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

36 kleine und große Kinder im Alter von 11 - 35 Jahren machten sich an diesem Pfingstwochenende auf den Weg in den Wald.

Die DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) Winterscheid schlug am Freitag ihr traditionelles Pfingstlager inmitten des Bröltals auf, dem ein rund 6km langer Fußmarsch zuvor ging. Nachdem die Zelte standen, eine Feuerstelle ausghoben war und das "Plumpsklo" einsatzbereit war, ließ man den Abend am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang ausklingen.

Am nächsten Tag wurde es dann schon anspruchsvoller: Es mussten Waffen zur Verteidigung gebaut werden, denn das Motto war dieses Jahr "Asterix und Obelix" - ein Überfall der Römer war also jederzeit zu erwarten. Bei solch einem Thema darf natürlich das Spanferkel nicht fehlen, doch wie bringt man es zum gleichmäßigen drehen? Die Leiter des Stammes hatten sich zuvor überlegt, den angrenzenden Bachlauf zu nutzen. So staute man kurzerhand das Wasser und baute eine Rinne, sodass ein selbst gebautes Wasserrad aus Fahrrädern und Holzresten betrieben werden konnte. Ganz ohne elektrische Hilfe geschah dies jedoch nicht, zwei Akkuschrauber griffen den Tüftlern unter die Arme. Doch das Konstrukt funktionierte noch nicht richtig, so lies man es vorerst über Nacht ruhen und stellte stattdessen den rund 10m hohen Banner auf. Anschließend fand der "Horrortrip" statt, eine Art Nachtwanderung, bei der den Pfadfindern gehörig Angst und Bange gemacht werden sollte.

Mit frischem Elan machte man sich am Sonntag wieder an das Wasserrad und siehe da: Mit ein wenig Feinabstimmung der einzelnen Elemente drehte sich das Spanferkel! Nachdem der ebenfalls selbst gebaute Brotofen in Betrieb genommen wurde, konnte das große Abschlussfest beginnen. Man aß, trank und sang gemeinsam bis tief in die Nacht. Nur der Angriff der Römer auf den kleinen Winterscheider Außenposten blieb aus.

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