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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Noro-Viren im Schullandheim

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die höchst ansteckenden Noro-Viren sind aller Wahrscheinlichkeit nach verantwortlich für eine ganze Kette von Erkrankungen, die im Schullandheim  Gemünd in den vergangenen Wochen auftraten.

Dieses Fazit zieht jetzt das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises, nachdem in Gemünd keine weiteren Fälle von Brechdurchfallerkrankungen bekannt geworden sind. ?Nach unseren Erkenntnissen?, erklärt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Erich Klemme, ?wies ein Kind schon während der Anreise im Bus Krankheitssymptome auf und hat dort erbrochen. Die Übertragung auf die anderen Schüler, wie sie bei engen Wohnverhältnissen, die in einem Landschulheim anzunehmen sind, war beinahe unvermeidlich.?

Auszuschließen ist, dass Speisen oder hygienische Verhältnisse im Landschulheim die Erkrankungen verursachten. ?Im Gegenteil?, so Klemme, das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises sei eine hervorragend geführte Einrichtung, in die jährlich viele Schulklassen aus der ganzen Region führen und bei Schülern sowie Lehrern sehr beliebt sei. Beim Heimpersonal zeigten sich keine Krankheitssymptome, sämtliche Kontrolluntersuchungen waren unauffällig, auch alle Proben der ausgegebenen Speisen waren einwandfrei.

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Kostenlose Kleinanzeigen und Stellenangebote

Von Daniel Prior | |   Magazin

Wir haben unser Serviceangebot um zwei nützliche Funktionen erweitert. Ab sofort können völlig kostenlos private Angebote und Gesuche von Gegenständen sowie Dienstleistungen als Kleinanzeige in unsere Datenbank eingetragen werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit für Gewerbetreibende, ihre Stellenausschreibungen - ebenfalls kostenlos - auf broeltal.de zu veröffentlichen. Die Einträge werden vor Aktivierung redaktionell überprüft, damit die Qualität des Anzeigenmarktes gewährleistet ist.

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Lernen Sie das Leben anderer Menschen zu retten

Von Daniel Prior | |   Magazin

DRKJeder Besitzer eines PKW-Führerscheins musste vor Erteilung der Fahrerlaubnis den Lehrgang ?Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort? absolvieren. In diesem Lehrgang werden grundlegende Maßnahmen aus der Ersten Hilfe vermittelt. Bus und LKW-Fahrer hingegen müssen einen zweitägigen Erste-Hilfe-Lehrgang besuchen. Zusätzlich schreiben die Berufsgenossenschaften eine Wiederholung des Lehrgangs alle zwei Jahre vor. Mit dem erworbenen Wissen ist man für nahezu alle Notfälle, die sich im privaten und beruflichen Umfeld ereignen können, gut gerüstet. Es geht in dem Kurs zu einem großen Teil um Notfälle bezüglich Atmung und Kreislauf. Auch die Versorgung von Verbrennungen sowie Vergiftungen wird gelehrt.

Am Samstag und Sonntag dem 11. & 12. Oktober 2008 findet in der Zeit von 9 bis 17 Uhr der nächste Erste-Hilfe-Lehrgang in der DRK Unterkunft Ruppichteroth (Rettungswache), St. Florian-Strasse 8 statt. Der Lehrgang ist gebührenpflichtig und bedarf einer Voranmeldung. Anmelden kann man sich unter der DRK-Homepage www.drk-rhein-sieg.de oder telefonisch unter 02208-500152.

Bei Fragen stehen folgende Personen für eine telefonische Beratung zur Verfügung: Karl-Heinz Nagel (Bereitschaftsleiter) unter 02295-1209, Peter Warzecha unter 02247-3565 und Ralf Heinrich (EH Ausbilder) unter 02295-2839.

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Kreise fördern Integration - Landrat spricht vor Deutschem Landkreistag

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Zuwanderung, Einwanderung, Migration, Integration - das seien Stichworte, die seit vielen Jahren immer wieder die politische und gesellschaftliche Diskussion bestimmen, erklärt Landrat Frithjof Kühn vor dem Deutschen Landkreistag in Radebeul. Bei knapp 7 Millionen Menschen deutschlandweit ohne deutschen Pass und mit insgesamt rund 15 Millionen Menschen, die einen Migrationshintergrund haben, sei Integration eine Schlüsselaufgabe der gesamten Gesellschaft.

Kühn führte aus, dass natürlich sehr viele Menschen aus Zuwandererfamilien bereits ihren Platz in der deutschen Gesellschaft gefunden hätten, es aber dennoch unübersehbare Integrationsprobleme gebe. Diese äußerten sich in Form von mangelhaften Deutschkenntnissen, die wiederum zu schlechten Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten führten, damit ein Grund für höhere Arbeitslosigkeit seien und teilweise sogar verantwortlich seien für eine höhere Kriminalitätsrate im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Dem Zufall dürfe man das Zusammenleben in unserem Land daher keinesfalls überlassen. Ebenso wenig ausschließlich der Gesetzgebung: ?Wir alle müssen an der gesellschaftlichen Integration von Zuwanderern arbeiten.?

Eine bedeutsame Rolle spielten dabei laut Kühn die Kommunen. Denn die Auswirkungen jeglicher Integrationsbemühungen seien unmittelbar vor Ort in den Städten und Gemeinden spürbar. Integration müsse vor Ort gelebt werden. Und es sei Aufgabe des Bundes und der Länder, den Kommunen die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Im Rhein-Sieg-Kreis, so fbeschrieb der Landrat in seiner Rede, gebe es schon seit 20 Jahren einen Neubürgerbeauftragten, der als Ansprechpartner und Vermittler für Zuwanderer da sei. Einbürgerungen würden feierlich begangen, damit sich eingebürgerte Menschen willkommen geheißen und als deutsche Staatsbürger fühlten. Das vorhandene Angebot an Integrationsinitiativen müsse koordiniert und Neues angestoßen werden. Zu diesem Zweck wurde beim Kreis eine 'Fachstelle Integration' eingerichtet, die als Koordinationspunkt sowohl innerhalb der Kreisverwaltung, als auch mit den kreisangehörigen Kommunen, Verbänden, Organisationen und politischen Gremien zusammenarbeitet.

Weiterhin sei von großer Bedeutung, Integration und bürgerschaftliches Engagement miteinander zu verbinden - im Rhein-Sieg-Kreis bemühe sich die Freiwilligenagentur erfolgreich darum. Dazu kämen Sportvereine, für die ein zusätzlicher Anreiz, aktiv Integration voranzubringen, eine Auszeichnung der Sportstiftung der Kreissparkasse darstelle. Nicht zuletzt sei Sprache der Dreh- und Angelpunkt aller Integrationsinitiativen. Ohne sie könne Integration nicht gelingen. Daher müssten sowohl Angebote zur Sprachförderung vorhanden sein, als auch die Bereitschaft zur Spracherlernung gefordert werden.

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Neue Leiterin der 'Psychologischen Beratungsdienste'

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Nachdem die Mitglieder des Kreisausschusses zuletzt Maria Buchholz-Engels als Amtsleiterin einstimmig bestätigt haben, führt sie die Psychologischen Beratungsdienste des Kreises nicht mehr nur kommissarisch, sondern auch offiziell. Zuvor leitete sie die Abteilung des Schulpsychologischen Dienstes.

Die Psychologischen Beratungsdienste des Rhein-Sieg-Kreises umfassen den Schulpsychologischen Dienst in Siegburg, sowie die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, Erziehungs- und Familienberatung in Siegburg mit Nebenstellen in Eitorf, Rheinbach und Bornheim. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 02241 - 13 27 10 oder auf www.rhein-sieg-kreis.de. Öffnungszeiten der Beratungsstelle in der Mühlenstraße 49 in Siegburg sind montags bis donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr und von 14  bis 16.30 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr; darüber hinaus gibt es auch Termine nach Vereinbarung.

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Das 'Freizeitmagazin' - auch im Oktober für Sie da

Von Elke Fischer | |   Magazin

Ab heute informiert Sie das 'Freizeitmagazin' wieder in Wort und Bild über Veranstaltungen im September und Ankündigungen zum Oktober. Entdecken Sie interessante Rückblicke in der Region und nehmen Sie teil am bevorstehenden, bunten Programm zum Herbst. Für die Herbstferien finden beispielsweise Jugend-Workshops statt und das Finale des Bandcontests in Much. Konzerte, Kunstausstellung, Oldieabend und Pflanzen-Tauschbörse finden sicherlich Zuspruch bei vielen Interessierten. Dies vorab, als Ausschnitt der unterhaltsamen Möglichkeiten im kommenden Monat. Die Redaktion nimmt Hinweise zu Kultur, Sport, Kitas, Schulen, Vereinen und weiteren Institutionen gerne entgegen. Auch Ihre Beiträge sind willkommen und bieten Gelegenheit, sich einer großen Leserschaft mitzuteilen. Viel Spaß mit dem Oktober-Angebot für Ihre Freizeit wünscht das Team des 'Freizeitmagazins'.

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528 Gummibärchen

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Nicht ohne Grund heißt das Schulfest der Schönenberger Grundschule 'Spiel- und Schulfest'. Auch dieses mal gab es für die Besucher viel zu Erleben, zahlreiche Spiele beschäftigten die Kinder den ganzen Tag über. So galt es bei der Feuerwehr Ruppichteroth Feuerwehrmann zu spielen oder sich beim Roten Kreuz verarzten zu lassen - selbst wenn die Eltern angesichts eines mit Kopfverband ausgestatteten Töchterchens der Schock überkam. Auf dem Ascheplatz am Schulteich stiegen vornehmlich die Mädchen aufs Pferd, dazu standen vier Ponies in allen Größen bereit. Eierlaufen, Torwandschießen oder Dosenwerfen rundeten das Programm ab. Für manch erwachsenen Herren der Schöpfung brauchte es dann ab und zu eine Erholungsphase. "Ich höre gerade das Gladbach-Spiel", verlautete es von Vater Andre Schiefen aus dem Auto.

Zum Schluss wurde noch ein Rätsel gelöst. Es war zu schätzen, wieviele Gummibärchen sich in einem Glas befänden. "Es sind genau 528", verkündete Rektor Rainer Peters vor einer Traube hoffender Kinderaugen. Der Gewinner konnte das Glas samt Inhalt mit nach Hause nehmen. Doch lagen Zwei mit ihrer Schätzung gleichauf, 550 schrieben die Grundschüler auf den Zettel. "Ihr beide habt nun die Aufgabe, abzuzählen und zu teilen", so Peters. Da möchte man fast meinen, die Mathematiklehrer hätten das Ergebnis beeinflusst.

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10 Jahre Ökumenisches Kirchfest

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Miteinander feiern, gemeinsam handeln, einander schenken. Zehn Jahre ist es her, dass das ökumenische Kirchfest in Ruppichteroth unter diesem Motto ins Leben gerufen wurde. Katholische und evangelische Kirche verzichten dabei auf eigene Veranstaltungen und lassen den Erlös einem guten Zweck zukommen. Bisher gingen die Spenden an Projekte im Ausland, dieses Mal jedoch an die im Mai gegründete Ruppichterother Lebensmittelausgabe 'Die Tafel' (wir berichteten). ?Um auch die Not vor Ort kleiner werden zu lassen?, erklärt Pfarrer Hans-Wilhelm Neuhaus.

Eröffnet wurde schon einen Tag zuvor mit einem ökumensichen Gottesdienst. Ganz vermischten sich die christlichen Konfessionen dann doch nicht, parallel fanden am nächsten Morgen Familiengottesdienste in den beiden Kirchen statt. Danach strömten die Besucher auf das Gelände des evangelischen Gemeindehauses 'Die Arche'.Schwämmewerfen, Dorfrallye oder Schrubberfußball beschäftigten die Kleinen. ?Wichtig ist uns aber auch das generationsübergreifende Miteinander?, so Neuhaus. Das gelang, in der Cafeteria oder am Bierpils kam man ins Gespräch.

Die Ökumene in Ruppichteroth hat lange Tradition. Seit 1971 wird die einzige ökumensiche Bücherei in ganz Nordrhein-Westfalen betrieben. 2001 konnte der neu gegründete ökumensiche Diakonieverein mit Mitgliedern aus Presbyterium und Pfarrgeemeinderat den viergruppigen Kindergarten 'Unter'm Regenbogen' in gemeinsamer Trägerschaft übernehmen. Dieses Jahr erfuhr die Ruooichterother Lebensmittelausgabe großen Zulauf von freiwilligen Helfern aus den beiden christlichen Kofessionen. Ohne diese Unterstützung würde man die stetig steigenden Anzahl an Bedürftigen ? seit Mai von 100 auf rund 250 ? nicht mehr bedienen können. ?In Ruppichteroth lässt sich Ökumene als ein Prozess sehen und begreifen, der sich von der Basis her aufbaut und ein ganzes Dorfleben maßgeblich gestaltet?, fügt Pfarrer Neuhaus hinzu.

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Hoch hinaus beim Jubiläumsturnier

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Hochzufrieden zeigten sich die Organisatoren des Jubiläumsturniers, das am Wochenende in Winterscheid auf dem Achim-Stöver-Sportplatz stattfand. Die Alten Herren des TuS Winterscheid hatten wohl mit dem Wettergott einen Vertrag abgeschlossen, denn nach anfänglichen Startschwierigkeiten am Freitagabend ließ sich immer wieder die Sonne blicken.

Während der drei Tage wurde natürlich viel Fußball gespielt. Das AH-Turnier am Freitag entschied der TuS Birk für sich. Auf den Silber- und Bronzeplätzen folgten VfR Marienfeld und  SV Rossenbach. Besonders spannend verliefen die Turniere der Ortsvereine, an denen 15 Mann- und Frauschaften teilnahmen. Das Profiturnier gewannen die Sunday Kickers, die sich gegen die zumeist wesentlich jüngeren Gegner durchsetzten. Das Sonntags-Trining hatte sich wohl gelohnt. Danach platzierten sich in dem Achter-Feld die Berner Elf von 1954, der FC Hoffnungslos und die Back Shop Boys. Bei den Amateuren siegten überraschend die Original Hells Pälz. Das Coach Team kam auf den zweiten, die Volleyball KO KG auf den dritten Platz. Die TuS Tussen erkämpften sich den vierten von sieben Plätzen.

Das Einlagespiel am Sonntag zwischen den AH TuS Winterscheid und dem Bröltaler SC 03 entschieden die Gäste mit 1:0 für sich. Torschütze war Rolf Hänscheid. In der Meisterschaft der ersten Mannschaft des TuS passte man sich der hohen spielerischen Qualität der Vorgänger an. Im Spitzenspiel gegen die Gäste aus Mühleip setzte es eine 0:1-Niederlage. Am Rande bestaunten die zahlreichen Zuschauer den Sponsorenlauf für die Finanzierung des Kunstrasenplatzes. Wer sich einen Überblick über das Gedränge verschaffen wollte, konnte den sechs Meter hohen Himalaja-Kletterturm erklimmen. Direkt daneben wartete ein Formel-1-Fahrsimulator darauf, über virtuelle Pisten gejagt zu werden. Gerüchte besagen, es sei kein Zufall gewesen, dass ausgerechnet an diesem Wochenende ein deutscher Fahrer ein Formel-1-Rennen gewann. Krönender Abschluss war die große Verlosung, die Gewinnliste gibt es als PDFzum Download .

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Litterscheider Bolzplatz eingeweiht

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Mit Spiel und Musik hat der Bolzplatz in Litterscheid seine Pforten geöffnet. Nach dem zusammen gesungenen 'Litterscheid Lied' zerschnitt Bürgermeister Drawz die Schnur zum neuen Grün, anschließend gab es ein Einlagespiel. Auf das Alter wurde dabei keine Rücksicht genommen, Eltern wie Kinder traten vor den Ball.

Schon 2003 erfolgte die Grundsteinlegung, im letzten Jahr musste der Platz nach einer Sicherheitsüberprüfung stillgelegt werden. Rund 5000 Euro und viele helfende Hände der Dorfgemeinschaft waren nötig, um alle Mängel zu beseitigen. Kreissparkasse Köln und Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth beteiligten sich mit großzügigen Spenden an den Materialkosten.

Litterscheid ist relativ gesehen das kinderreichste Dorf der Gemeinde Ruppichteroth, von 240 Einwohnern sind 65 Kinder unter 16 Jahren alt. Umso wichtiger wurde die Neueröffnung des Bolzplatzes, "der Treffpunkt Nummer eins zum gemeinsamen Kick war", erklärt Lothar Reining, Bauleiter des Projektes und scherzhaft "Sklaventreiber" genannt. In Zukunft werden sich Jung und Alt wieder betätigen können. Denn für viele steht fest: Lieber auf dem Bolzplatz, als vor dem Fernseher.

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