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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Wege aus der Brüllfalle..

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

.. in das Ökumenische Familienzentrum Ruppichteroth


Am Abend des 23.04.2008 war das evangelische Gemeindehaus ?Die Arche? trotz schönem Wetter und keiner anstehenden Sintflut prall gefüllt. Eltern, gleichwohl männlich und weiblich, horchten dem Vortrag "Wege aus der Brüllfalle" von Filmregisseur Wilfried Brüning. Dieser war extra aus Detmold angereist, um seinen gleichnamigen Film vorzustellen.

 
In seiner Präsentation behandelt er die Frage der richtigen Erziehung. Dabei werden die sonst so haarigen Alltagssituationen, die Eltern oftmals zur Verzweiflung treiben, analysiert und optimal gelöst ? ohne Brüllen. Nach Brünings Konzept führt das ?Brüllen? in einen Teufelskreis, der sowohl Kinder, als auch Eltern belastet und ist tunlichst zu vermeiden.

Die Besucher nahmen die Vorführung gut auf, mit Witz und Charme sorgte Brüning für eine persönliche Atmosphäre. So animierte er dir Zuschauer im offenen Gespräch zum Mitmachen, was auch gelang, vor allem weil jeder diese Situationen kannte, in denen die Kinder einen sprichwörtlich zur Weißglut treiben.

Dahinter stand Nadja Georgi, die Leiterin des Ökumenischen Familienzentrums ?Unter'm Regenbogen?. Es war die Premiere des neu gegründeten Familienzentrums Ruppichteroth, das Betreuung, Bildung, Beratung und Begleitung für ansässige Familien von ansässigen Familien anbietet ? und zwar kostenlos. Denn laut Ihrer Auffassung muss ein solches Angebot für alle verfügbar sein, und das geht nur, wenn es Unabhängig vom sozialen Hintergrund ist.

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Frühlingskonzert des Akkordeon Orchesters Ruppichteroth

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Ein zweites mal in diesem Monat war die Bröltalhalle durch ein musikalisches Großereignis bis auf die letzten Ränge gefüllt: Nach "Kärbholz" (wir berichteten) fand das traditionelle Frühlingskonzert des Akkordeon Orchester "jmk Ruppichteroth e.V." am vergangenen Wochenende statt.

Mit dem Frühlingskonzert hielt nicht nur der Frühling Einzug, sondern auch viele Gastmusiker auf der Bühne. Die 3 Geschwister des "Trio Höffgen", bestehend aus Waltraud Lenz, Karl-Ernst und Günter Höffgen, stimmten mit Slatko Avseniks "Auf der Autobahn" Schlagertöne an. Etwas jazziger wurde es dann mit "Tripodé & Doris Wirths", die eine überzeugende Neuauflage alter Titel von Zarah Leander oder Hildegard Knef darboten. Die Band "Mir zwei, die zwei" lieferten mit einer A-capella Version von Herbert Grönemeyers Klassiker "Männer" eine sehr abwechslungsreiche Revue.

Aber auch der Verein mit rund 120 Mitgliedern war vertreten. So trat das 1. und 2. Jugendorchster, jeweils unter der Leitung von Ulrich Stommel und Anneliese Schuhmacher, ebenso wie das Kinderorchster, auf. Das Grand Finale war jedoch der Combo von 1. Akkordeonorchster, Tripodé und dem ehemaligen Dirigenten Klaus Steglich vorbehalten, die mit dem Titel "Spain" einen wirklich gelungenen Abend buchstäblich ausklingen ließen.

Weitere Veranstaltungen des jmk Ruppichteroth e.V. finden Sie unter Termine.

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Sanierung B478 Teil 2: Sperrung zwischen Ingersau & Bröleck

Von Daniel Prior | |   Magazin

Ab Anfang dieser Woche startet Teil zwei der Sanierung der B478. Der erste Abschnitt, zwischen Ingersau und Hennef-Bröl, wurde in den letzten Tagen fertig gestellt und wird nun für den beidseitigen Verkehr freigegeben. Dafür wird die Bundesstraße ab Ortsausfahrt Ingersau bis Büchel dauerhaft halbseitig gesperrt. Autofahrer aus Hennef können weiterhin über Winterscheid (K17, L86) nach Ruppichteroth/Waldbröl gelangen. Der aus Neunkirchen kommende Verkehr wird über die L352 Richtung Much und anschließend über die K50 durch die Orte Hasenbach und Hermerath nach Büchel geleitet. Aufgrund der engen Strasse zwischen Hermerath und Büchel ist dieses Stück für die Dauer der Deckensanierung nur noch in eine Richtung befahrbar.

Für die Strecke zwischen Büchel und Bröleck steht ebenfalls nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Dieser wird Wochentags zwischen 9 und 15 Uhr, mit Hilfe einer Verkehrsampel, für beide Fahrtrichtungen befahrbar sein. An den übrigen Zeiten, sowie an den kompletten Wochenenden, wird die Ampel abgestellt und es wird die Strecke zwischen Bröleck bis Büchel zweispurig geführt. Mitte Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Zur Buslinie 530: Da die Bröltalstraße für Fahrzeuge aus Richtung Hennef kommend gesperrt ist, wird die Buslinie 530 ebenfalls umgeleitet. Sie fährt wie gehabt bis Ingersau, mach dann jedoch den Umweg über Eischeid, Hermerath und Büchel, ehe sie wieder in die B478 mündet.

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20 Jahre Schulförderverein Winterscheid

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Seit nunmehr 20 Jahren unterstützt der Schulförderverein Winterscheid den Schulbetrieb und die Schulgemeinschaft, sei es mit der Anschaffung neuer Unterrichtsmaterialien oder Kinderbetreuung.  Am Samstag Nachmittag lud er zu den Feierlichkeiten in die Winterscheider Grundschule.

Die Jubiläumsfeier hatte Volksfestcharakter: Mit Bierpils und Zelt empfing man die Gäste auf dem Schulhof vor dem Haupteingang, Kinder liefen mit Zuckerwatte und  Kontrollkarten für den Spieleparcours umher. Es lockten 9 liebevoll hergerichtete Spielstationen, darunter Münz- und Dosenwerfen, Basteln oder "Himmel und Hölle". Für das größte Aufsehen sorgte wohl ein im Klassenzimmer aufgestellter Sandkasten, der zum Boule spielen diente.

Im Foyer wurde für das leibliche Wohl gesorgt, eine Caféteria vertrieb Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Zudem veranstaltete man eine Tombola, deren Preise von vielen Geschäften der Gemeinde gesponsert wurden. Die Ergebnisse werden im Amtsblättchen für Ruppichteroth veröffentlicht.

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Kärbholz lässt mit "Vollgas Rock 'n' Roll" die Bröltalhalle beben

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Ruppichterother dürften am Abend des 12.4.08 wohl aufgeschreckt sein: Rund 800 Hard-Rocker, darunter viele Jugendliche, belagerten das Gelände um die Bröltalhalle. Die Deutschrock Band "Kärbholz" aus der Bröltalgemeinde veranstaltete eine fast restlos ausverkaufte "Record Release Party", zu der Musikfans aus ganz Deutschland anreisten, sogar aus Österreich und Italien.

Nachdem die Halle binnen 2 Tagen harter Arbeit und unzähligen freiwilligen Helfern konzerttauglich gemacht wurde, begann das extravagante Schauspiel gegen 19:30 Uhr mit der Band "Berserker" aus der Hauptstadt Berlin. Darauf folgend rockten "9mm - Assi Rock 'n' Roll" aus Hanau die Bühne, deren Name auch Programm war. Sie sorgten wohl für den härtesten Sound an diesem Abend, weshalb Sänger Thorben Höffgen von Kärbholz sie auch scherzhaft als "Bühnensäue" bezeichnete. Die weiteste Anreise hatten "Frei.Wild" aus Südtirol, die dem Publikum mit Songs wie "Das Land der Vollidioten" oder "Sie hat Dir 'nen Arschtritt gegeben" ordentlich einheizten.

Gegen 23:30 Uhr war es dann soweit, "Kärbholz" betrat, begleitet von Dudelsack-Klängen aus dem hohen Schottland, den Bretterboden. Trotz der Strapazen, die viele Fans auf sich nahmen - sei es bei der Anfahrt gewesen oder einfach wegen der wilden Tanzgelage zur den Auftritten der vorherigen Bands - riss selbst nach 2 Stunden die Stimmung nicht ab. Neben vielen Titeln der 2 alten Alben, wurde fast die komplette 3. Platte gespielt, die erst vor 3 Wochen auf den Markt kam. "Zurück nach vorn" brach bisher alle Verkaufsrekorde von "Kärbholz", war sogar ausverkauft.

Um 01:30 war dann Alles vorbei, die Neonbeleuchtung ging an und die Arena räumte sich. Zurück blieben nur noch Plastikbecher, eine Menge Bier auf dem Boden und eine heilauf erleichterte Gruppe "Kärbholz". "Jetzt fällt mir doch ein Stein vom Herzen", sagte Thorben Höffgen mit einem breiten Lächeln im Gesicht, "das war ein gelungenes Heimspiel!".

Zusammen gehen die Bands "Frei. Wild", "Kärbholz" und "9mm" unter dem Namen "F.E.K.9 - Die Deustchrock Monster" im Oktober diesen Jahres auf Festival Tour.

Am Rande der Veranstaltung gab es kaum Zwischenfälle zu vermelden, weder Rettungsdienst noch Security konnten bemerkenswerte Ausschreitungen beobachten. In Sprichwörtern steckt eben immer etwas Wahres - Hard-Rock Schale, weicher Kern.

Weiter Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.

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Kleinkunstbühne im Bröltal

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

"Irgendwann hatte ich die Schnauze voll von Mario Barth & Co!"

Durch das sonst so verschlafene Schönenberg geht ein kunstvoller Ruck: Am 18. April lüftet sich der Vorhang der "Meisterschmiede", einer modernen Kleinkunstbühne, im ehemaligen "Berghof".

Markus Kaube ist der Initiator dieses Schauspiels, ein aus Seelscheid zugezogener kölscher Jung.

"Alles fing vor 16 Jahren mit einer mobilen Disco an", erzählt er bei einem Glas Bier auf dem Tisch und mit einem von Farbflecken überzogenen Pullover bekleidet, "mein Traum war es schon immer, so einen Laden zu betreiben." Viel Herzblut und Geld haben er und seine Frau Silke in die aufwändige Renovierung gesteckt, wochenlang wurde gestrichen, gehämmert und geputzt.

Vor 2 Jahren betrat er das erste Mal den "Berghof", während einer 80er-Party des Inhabers Heiner Thölen. Sofort verliebte er sich in das alte Gemäuer, dessen Geschichte schon im frühen 19. Jahrhundert begann und über die Jahre immer wieder erweitert wurde.

"Als ich meinen Abschluss als Groß- und Außenhandelskaufmann in der Tasche hatte, ging ich erstmal zum Bund", sagt er, "nach 12 jahren war ich fertig, schaltete den Fernseher ein, und sah nur noch Mario Barth. Zunächst war der witzig, aber irgendwann hatte ich die Schnauze voll von Mario Barth & Co". Das gab ihm den Anstoß eine Kleinkunstbühne zu gründen, vor allem, um den deutschen Comedy-Nachwuchs zu fördern.

"Die Meisterschmiede wird aber nicht nur Bühne, sondern vielmehr Kulturtreffpunkt sein", lässt er verlauten. Das Veranstaltungsrepertoire kennt nahezu keine Grenzen. Es umfasst vom Puppentheater für die Kleinen bis hin zur Tanzveranstaltungen für Senioren alles, was das Herz begehrt. Natürlich wird es auch weiterhin die gute alte Kneipe geben, ob in gemütlichem Ambiente an der Theke, auf der Kegelbahn im Keller oder im Biergarten mit Blick auf das Bröltal.

Den Auftakt macht am 18.04. der preisgekrönte Kabarettist "kw. Timm" aus Berlin mit seinem Programm "Kleine Macken".

Bleibt nur noch zu sagen: Vorhang auf und Bühne frei!

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JU 80er Disco

Von Junge Union Ruppichteroth | |   Magazin

Es ist wieder soweit!

Schon vor 20 Jahren war die JU Disco der Knaller, nun kehrt sie zurück!

Wie zu Zeiten des Originals werden wir zusammen mit dem Tanzcafé Berghof in Schönenberg und den ehemaligen DJs das Beste an Musik auflegen, was die 80er zu bieten hatten. Für einen Abend ist wieder alles so, wie es damals war!

Falls Ihr also noch mal in den Sound der 80er eintauchen wollt:
Nix wie hin, am 26.04.08 ab 20:00 Uhr, beim ?Thölen"!

Eintritt: 3?

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Sperrung der B478

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Sanierung der Bröltalstraße

Ab dem 27. März 2008 wird die B478 von Bröl bis Bröleck wegen Baumaßnahmen an der Fahrbahnoberfläche gesperrt sein. Wie der Landesbetrieb Straßenbau NRW heute in einer Pressemitteilung veröffentlichte, werden die Bauarbeiten in 3 Teilstücke gegliedert (s. Grafik). Zunächst wird der Fahrbahnbelag der Strecke Bröl - Ingersau/Abzweigung Winterscheid abgefräst und erneuert, wobei die Fahrt in Richtung Hennef weiterhin möglich sein wird. Diese Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte April abgeschlossen sein. Danach werden die zwei weiteren Abschnitte, Ingersau - Büchel und Büchel - Bröleck zeitgleich saniert. Teilstück 2, das von der B507 in Ingersau bis an die K50 in Büchel reicht, wird ebenfalls in Richtung Hennef befahrbar sein. Teilstück 3 wird hingegen von einer Ampelanlage geregelt, sodass die Durchfahrt in beide Richtungen gesichert ist.

Die Umleitung erfolgen während der Sanierung des Teilstückes 1 durch das Dehrenbachtal und das Schmelztal über die K17 und die L86 (s. Grafik), die B507 nach Neunkirchen wird also nur in Fahrtrichtung Hennef erreichbar sein.

Bei der Erneuerung der Teilstücke 2 und 3 wird die B507 wieder aus beiden Richtungen ansteuerbar sein, durch die Einbahnregelung kann man jedoch nicht über die B507 von Neunkirchen nach Ruppichteroth gelangen. Alternativ ist hier die Fahrt über die K50 durch Büchel und Hermerath möglich.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zur zweiten Maihälfte andauern, sodass vor allem in den Stoßzeiten mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.

 

Straßennetz während der Baumaßnahmen:

 

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Bröltaler Geocacher aufgepasst!

Von Daniel Prior | |   Magazin

Interessante Serie entlang der alten Bröltalbahn

Geocaching, in Deutschland zumeist auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke (kurz "Caches") werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Reizvoll am Geocaching ist, dass die Caches meist an irgendwelchen interessanten Punkten versteckt sind. Oftmals handelt es sich um Lokalitäten von historischer Bedeutung und um landschaftlich besonders reizvolle Orte, die man auf diese Weise kennenlernt, oftmals führt auch eine schöne Wanderung zum Versteck.

Hat man einen Cache gefunden, so kann dieser mit einer Vielzahl an Überraschungen und Belohnungen aufwarten. Bei dem Schatz handelt es sich um nichts wertvolles. Meist besteht er aus einer Tupperdose mit Krimskrams. Der Finder darf sich etwas aussuchen, sollte aber auch irgendetwas zurücklassen. Als Finder ist es üblich, dass man seinen Fund in einem beiliegendem Logbuch, sowie auch auf der Geocaching-Seite im Internet einträgt.

Die Geocacher der Region dürfte es freuen, denn ein junges Team erstellt zur Zeit eine Serie entlang der Bröltalstrasse B478, respektive der ehemaligen Bröltalbahn.

Die Serie nennt sich "Perlen des Brölbähnchens", bei der die wichtigsten und schönsten Stationen des alten Brölbähnchens als Cache Verstecke dienen.

Die Bröltalbahn (BTE) war die erste Schmalspurbahn des öffentlichen Verkehrs in Deutschland und der Kern eines Eisenbahnunternehmens, das ab 1925 auch Omnibuslinien betrieb und ab 1963 nur noch Personen auf der Straße beförderte.

Die am 3. Februar 1869 gegründete Brölthaler Eisenbahn-Actien-Gesellschaft firmierte ab 10. Juni 1921 als Rhein-Sieg-Eisenbahn-AG (RSE). Der Sitz wurde 1917 von Hennef nach Beuel bei Bonn verlegt. 1983 ging sie in der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft auf.

Links zu den entsprechenden Internetseiten entnehmen Sie bitte der separaten Beitragsansicht.

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Karnevalszug Winterscheid 2008

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Wenn die Sonne nicht lacht, machen's halt die Winterscheider!

04.02.08 - Bei trübem, aber größtenteils regenfreiem Wetter lud der 1. Wöngteschter Fastelovendsverein zum traditionellen Rosenmontagsumzug an der Winterscheider Hauptstraße ein. Auf dem kleinsten Karnevalszug auf Ruppichterother Gemeindegebiet warfen acht Fuß- und Wagengruppen den rund 1000 Zuschauern bei ausgelassener Stimmung Kamellen zu.

Dabei gab es zwei Jubilar-Wagen, zum einen der Holenfelder Karnevalsverein, der nun schon seit 20 Jahren an den Umzügen der Region teilnimmt, zum anderen die AH-Abteilung des TuS Winterscheid, dessen Turnier der Ortsvereine dieses Jahr zum 25. Mal stattfindet. Das brisante Problem des demograhpischen Wandels sprachen die älteren Winterscheider mit ihrer Fußgruppe an, mit dem Motto "De Senioren sorgen für Nachwuchs" wollen sie die Alterung der Gesellschaft aus eigener Kraft bezwingen. Den Schlusspunkt setzte ganz klassisch das Kinderprinzenpaar Arne I. und Antonia I. auf ihrem Prinzenwagen.

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