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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Kasse klingelt für das Grün - Spendenkonten eröffnet

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Der BSC 03 / Bröltaler Sportverein / hat nun zwei Spendenkonten für die geplanten Kunstrasenplätze in Ruppichteroth und Schönenberg eröffnet. Patenschaften für den Rasen (ab 25,00 Euro/qm) können ab sofort übernommen werden. Derjenige, der selbst genügend "Grün" besitzt und nur so etwas Gutes tun möchte, ist ebenfalls zur Spende herzlich eingeladen. Jeder einzelne Euro und Cent ist willkommen!

Spendenkonten:
Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth, Konto 600385046, BLZ 37069524
Kreissparkasse Köln, Konto 9000344, BLZ 37050299

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Grünes Licht für Kunstrasenplätze

Von Nicolas Ottersbach | |   Sport

?Blau-Weiß wird Grün? prangt seit kurzem auf der Internetseite des Bröltaler SC. Der Grund: Laut der Gemeinde und des ?Projektteams Kunstrasenplätze? des BSC sollen alle drei Sportstätten in Ruppichteroth, Schönenberg und Winterscheid mit Kunstrasenplätzen ausgestattet werden. Sperrungen wegen gefrorenem Boden dürften dann der Vergangenheit angehören. Nach dem jetzigen Stand der Dinge würde das Plastikgrün in Schönenberg noch dieses Jahr realisiert, auf dem Wasserberg im nächsten. Zusätzlich soll dort die Laufbahn aus Asche einer modernen Tartanbahn weichen.

[Update 21.02.2009] Auch in Winterscheid soll noch in diesem Jahr das strahlende Immergrün realisiert werden.

Die Vereine TuS Winterscheid und Bröltaler SC stehen nun vor einer enormen finanziellen Belastung. Ein Eigenanteil von 100.000 Euro pro Verein muss aufgebracht werden, die restlichen Kosten würden durch die Gemeinde aus den Zuschüssen des Konjunkturpaketes II (wir berichteten) gedeckt, so Hans-Peter Hohn vom Projektteam. Zur Tartanbahn müssen seitens des TV Ruppichteroth 30.000 Euro beigesteuert werden.

Damit sich die Vereine nicht in Unkosten stürzen, seien Spenden unbedingt vonnöten. In Winterscheid sammelt man dafür schon länger, dort geben die Sportler ?ihr letztes Hemd? und lassen sich für einen Kalender ablichten. (wir berichteten) Kunstrasen-Patenschaften, bei denen die Käufer für mindestens 25 Euro pro Quadratmeter Kunstrasen-Pate werden können, gibt es beim TuS schon, auch der BSC wird diese Einnahmequelle auf den Weg bringen.

Genauere Informationen werden nach den Karnevalstagen auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

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Korea zu Gast

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Sport verbindet Nationen. Unter diesem Motto war jetzt eine Delegation koreanischer Taekwondo-Kämpfer (14 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren, sechs Erwachsene, davon 4 Großmeister im Taekwondo) zu Gast in Ruppichteroth. Eine Woche lang hielten sich die Junior-Sportlerinnen und -Sportler nebst Trainern in Gastfamilien auf, lernten Schule, Kultur und das Leben der heimischen Kinder und Jugendlichen kennen. Sie folgten der Einladung von Padith Phongpachith, der 1981 über Irrwege mit seiner Familie nach Ruppichteroth kam. Phongpachith - aus Laos stammend, aber mittlerweile selbst deutscher Staatsbürger - führt seit mehr als 20 Jahren eine eigene Taekwondo-Schule. Sein Ziel war und ist es durch den Sport Nationen zu verbinden. Dafür wurde er 2002 mit dem nationalen ?Georg von Opel-Preis? ausgezeichnet.

Über 400 Schüler betreut Lyong Ho. Regelmäßig nehmen diese an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil und haben bisher unzählige Weltmeister, Vize-Weltmeister, Europameister und andere Titel abgeräumt. Ihr nächstes Ziel ist die Kinderweltmeisterschaft in Sindelfingen am kommenden Wochenende, zu der auch die heute von Bürgermeister Hartmut Drawz offiziell verabschiedete Gruppe aus Korea reisen wird. Im April stehen dann die Championships in Davos /Schweiz an, bei denen man sich ebenfalls gute Chancen errechnet.

Sollten die Ruppichterother Sportlerinnen und Sportler die Qualifikationen erreichen, so ist geplant im Herbst die Meisterschaften im Heimatland des Taekwondo - Korea - zu besuchen. Ruppichteroth drückt allen Teilnehmern auf alle Fälle die Daumen, damit das harte Training vielleicht auch durch Preise belohnt wird.

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Sport mit Vernunft verhindert Verletzungen

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Zu einem Informationsabend ?Sportverletzungen - Vorbeugung und Behandlung? hatte jetzt der TUS Winterscheid geladen. Sportmediziner Dr. Herbert Broich und Sportphysiotherapeut Christian Müller referierten vor Trainern, Betreuern, Spielerinnen und Spielern. Wie funktioniert der menschliche Körper unter sportlicher Belastung, was sind Bänder und Sehnen, wie kann ich Verletzungen vorbeugen und was kann ich tun, wenn der Ernstfall eines Schadens eingetreten ist. Diese und viele andere Fragen wurden durch die beiden Spezialisten Dr. Broich und Müller eindrucksvoll auch dem medizinischen Laien erklärt.

Regelmäßig Sport treiben ist gesund. Allerdings birgt ?unvernünftig? getriebener Sport auch ein erhebliches Verletzungsrisiko. Bedingt durch eine Zunahme sportlicher Aktivitäten und einem schlechten Trainingszustand stieg die Anzahl der Sportverletzungen und Überlastungsschäden in den letzten Jahren deutlich. So sind 20% aller Unfälle in Deutschland Sportunfälle (etwa zwei Millionen Fälle). Ursachen hierfür sind die wachsende Zahl an Freizeitsportlern, der Trend zu Modesportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko und eine vermehrte Risikobereitschaft der Sportler. Oftmals sind die Bewegungsabläufe ungenügend erlernt und Vorsichtsmaßnahmen werden nicht beachtet. Je nach Belastung und Risiko sind bestimmte Verletzungen für bestimmte Sportarten typisch.  Unfälle kommen im Vereins- und im Freizeitsport etwa gleich oft vor. Am häufigsten wohl bei Fußball und anderen Ballsportarten. In der Regel spielen bei Sportverletzungen verschiedene Faktoren eine Rolle: innere Faktoren: unzureichender Trainingszustand, Ermüdung, mangelhafte Ernährung, nicht ausgeheilte Verletzungen; äußere Faktoren: ungenügende Sportausrüstung, Fremdeinwirkungen (Foul) und ungünstige Rahmenbedingungen (Bodenbelag, Sportgeräte, Witterung).

Das berühmte ?No sports? ist wohl jedermann bekannt, welches angeblich von Winston Churchill geprägt wurde, als er auf sein hohes Alter und seinen ungesunden Lebenswandel angesprochen wurde. Dabei war er in jungen Jahren ambitionierter Fechter, Schütze, Reiter und Polospieler, was ihm vielleicht sein Leben verlängert hat. Der Informationsabend hat das Churchill-Zitat entkräftet: Sport und Bewegung sind äußerst wichtig. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass der gesundheitliche Nutzen des Sports die Risiken um ein Vielfaches überwiegt. Man muss nur mit Vernunft an die Sache herangehen...

Bild: Bruno Hanke, Dieter Schmitz, Dr. Herbert Broich, Christian Müller

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Jahresabschlussturnen war der Hit

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Ihr Können bewiesen die jungen Nachwuchssportlerinnen und -sportler der Turnabteilung des TV 1888 Ruppichteroth beim Jahresabschlussturnen. 50 Kinder und Jugendliche zeigten in ihrer Show, dass Sport nicht Quälerei ist, sondern Freude und Spaß bedeutet. Akrobatische Leistungen wurden am Reck, Boden, Sprung und Balken in drei verschiedenen Gruppen vorgeführt. Einen besonderen Augenschmaus boten sicherlich die kleinsten Turner vom Mutter- und Kindturnen mit Nadja Georgi. Die ?Minis? waren in diesem Jahr das erste Mal mit dabei und überraschten durch kreative Bewegungszirkel. Die zweite Gruppe - Kinderturnen Mädchen und Jungen - überzeugten im breitensportlichen Turnbereich mit sehr guten Leistungen an den Geräten. Turnvater Jahn hätte sicherlich seine Freude an den Übungen der Leistungsgruppe gehabt, Ruppichteroths Turnvater Josef Bestgen hatte sie an diesem Nachmittag! Durch kontinuierliches Training  hat sich die dritte Turngruppe im Bunde bereits einen festen Platz im Turnverband Rhein-Sieg erturnt.

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Turnier mit Leuchtbällen der Cross-Golfer

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Passanten trauten ihren Augen nicht, als sie in der Dunkelheit das Waldbröler Industriegebiet durchstreiften. Zu ungewöhnlicher Zeit, am ungewöhnlichen Ort richteten die Waldbröler Crossgolfer ihr Nachtturnier aus. Um in der Dunkelheit Golf spielen zu können, wurden die Ziele mit großen Knicklichtern markiert. Man spielte mit Leuchtbällen, in denen ein Knicklicht steckte, so dass die Bälle auch auf 100m Entfernung trotz Dunkelheit gut zu erkennen waren. Mit Holzofen, Glühwein und heißem Tee war gegen die Kälte vorgesorgt. Für mögliche Regenschauer stand den Sportlern ein Zelt zur Verfügung.

Zu den Waldbröler Spielern gesellten sich wiederum Neugierige aus Nah und Fern. Die Anzahl derer, die an Crossgolf Interesse zeigen, wird immer größer. Nach dem Spiel trafen sich die Crossgolfer im Vereinsheim, wo auch die Sieger des Turniers gekürt wurden. Den 1. Platz belegte Wolfgang Gokus, auf den 2. Platz kamen mit Punktegleichstand Marcus Ring und Frank Kremer. Auch an diesem Turnierabend wurde noch über die bundesweite Crossgolfliga diskutiert und ein kurzer Überblick über den Stand der Dinge gegeben. Turniertermine unter www.crossgolf-germany.de

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Bundespräsident empfing behinderte Spitzenathleten

Von Christina Ottersbach | |   Sport

In der Villa Hammerschmidt (Bonn) empfing jetzt Bundespräsident Horst Köhler das "German Paralympic Top Team" und seine Förderer. Die Initiative hat das Ziel, deutsche Athleten mit Behinderungen professionell auf die Paralympischen Winterspiele 2010 in Kanada vorzubereiten. Auf Anregung des Bundespräsidenten werden seit Ende 2006 Sportler des "German Paralympic Top Team" gefördert. An dem Treffen nahmen auch der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Karl Hermann Haack, und Miguel Sagarra, Vizepräsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), teil. Das IPC hat seinen Sitz in Bonn.

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Nikolaus bei den Crossgolfern

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Erneut trafen sich die etwas ?anderen? Golfer am Nikolaustag im Industriegebiet Waldbröl. Durch Matsch und Dreck spielten die Crossgolfer ihre lockere Variante des klassischen Golfsports ohne großes Regelwerk und Etikette. Heißer Glühwein und warme Nikolausmützen ließen die Kälte vergessen. Über 30 Crossgolfer traten gegeneinander an. Einige Spieler scheuten auch eine weite Anreise nicht um am Turnier teilzunehmen. Der Vorsitzende des Vereins, Matthias Fuss ließ es sich nicht nehmen aus Österreich anzureisen. Während des Turniers und auch auf der Abschlussfeier mit Siegerehrung wurde über die Gründung der bundesweiten Crossgolf-Liga diskutiert, die im nächsten Jahr ansteht. Waldbröl ist dabei als ein Standort für Turniere vorgesehen.

Als Sieger des Turniers gingen hervor: 1.Platz Christopher Greb, 2.Platz Karin Greb, 3.Platz Antarion Reinhard. Es sind weitere Turniere in Waldbröl geplant. Infos gibt es auf www.crossgolf-germany.de . Eine Kontaktaufnahme zum Verein Crossgolf Waldbröl e.V. ist über die Internetseite möglich.

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Tischtennis-Meisterschaftskämpfe erfolgreich

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Zwei Erfolge der Jugendmannschaften im Tischtennis konnte jetzt der TuS Winterscheid e.V. verbuchen. Nach dem bahnbrechenden Aufstieg der 1. Jugendmannschaft in die 2. Kreisklasse in der vergangenen Saison, konnte auch in diesem Jahr ein Triumph gefeiert werden. Ohne Verlustpunkte gelang den Winterscheidern der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Mannschaft um Daniel Hussar, Marlon Oedekoven, Vanessa Dyllus und Lisa Solbach haben ihr gestecktes Ziel erreicht. In dieser Runde bewährten sich auch die Ersatzspieler aus der 2. Mannschaft: Sascha Broszeit (er hinterlegte eine herausragende 14:1 Serie), Nico Kron und Fabian Gruschka. Nach einer einjährigen Pause wird in der kommenden Saison erneut Mark Reinig antreten. Als Tabellenzweiter gelang ebenfalls der 2. Jugendmannschaft ein unerwarteter Aufstieg. Trainiert werden beide Jungendmannschaften von Marcus Meuser.

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Fußballkrimi in Winterscheid

Von Nicolas Ottersbach | |   Sport

Nichts für schwache Nerven und für zu 'Alte Herren' war das Kreismeisterschaftsspiel des TuS Winterscheid gegen den SV Allner. 4:2 hieß der Endstand für die Winterscheider Gastgeber, im Hinspiel fuhr man eine 0:1 Niederlage ein. Bei regnerisch-windigem Wetter startete das Derby recht nervös. Für den TuS musste ein Zwei-Tore-Vorsprung her, die Angst vor einem Gegentreffer saß tief. Nach verhaltener Anfangsphase drehten die Sportkameraden von der Sieg kräftig auf und erspielten sich einige Torchancen. Zum Glück stand mit Markus Hauf ein gut aufgelegter Keeper zwischen den Pfosten, der souverän einige Großchancen des Gegners entschärfte. Mitten in der Drangperiode sorgte Guido Lomberg für einen Befreiungsschlag. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite schob er den Ball über die die Linie. Kurz darauf folgte das 2:0 durch Manfred Hupperich, man schien in Sicherheit. Doch durch fehlende Ruhe im Winterscheider Spiel netzte Allner in einer unübersichtlichen Situation zum Anschlusstreffer ein. Damit hatte Allner wieder die Nase vorn. Kaum war die Halbzeitpause vorbei, ging die Achterbahn der Gefühle weiter. Ein unerlaubter Rückpass verschaffte den Gästen eine astreine Freistoßposition, die man jedoch zu lasch ausführte. Uwe Ennenbach leitete blitzschnell einen Konter über die berüchtigte rechte Seite ein, Pfosten, Nachschuss von Erich Domagala, Tor!

Nun überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst verwies der Schiri einen Spieler des SV wegen Meckerns des Platzes. ?Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen, jetzt haben wir Platz, um den Gegner auszuknocken?, dachten wohl alle. Pustekuchen! Allner traf in Unterzahl zum zweiten Mal und durfte sich auf das Weiterkommen freuen. Die Uhr tickte, die Minuten verronnen, das (Spiel)Ende nahte. Da setzt sich Erich Domagala links durch, wird von den Beinen geholt: Strafstoß, die vielleicht letzte Chance zum Weiterkommen. Guido Lomberg übernimmt die Verantwortung - der Torwart pariert - kann die Kugel aber nur abklatschen - im Nachsetzen erzielt der Schütze doch noch den 4:2-Siegteffer. Die Zitterpartie war zu Ende. Nach einigen hektischen und unnötigen Auseinandersetzungen zwischen dem Torhüter aus Allner und einem Winterscheider Betreuer beruhigten sich die Gemüter aber wieder schnell, sodass man die dritte Halbzeit ausgiebig zum Umtrunk im Vereinsheim nutzen konnte. In der zweiten Runde der Kreismeisterschaften warten nun hochkarätige Gegner, im März geht es gegen den Vize-Kreismeister und amtierenden Westdeutschen Meister aus Hennef. Es Spielten: Markus Hauf, Uwe Ennenbach, Stefan Ruhl, Stephan Löffelbein, Guido Lomberg, Erich Domagala, Hanno Müller, Thomas Becker, Michael Madel, Georg Partenheimer, Achim Krebs, Manfred Hupperich, Rüdiger Heydler.

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