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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Vorweihnachtlicher Friede nicht in Sicht - CDU attackiert Oppositionsparteien

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Manche schlendern in vorweihnachtlicher Stimmung über den Döörper Weihnachtsmarkt, genießen das wundervolle Ambiente, den Glockenklang und auch vielleicht das ein oder andere Gläschen Glühwein oder Punsch... Doch hinter dieser friedvollen Kulisse scheint in Ruppichteroth ein loderndes Feuer ausgebrochen zu sein, die Christdemokraten haben den harten Bürgermeisterwahlkampf eingeläutet. Und das, obwohl noch mindestens ein halbes Jahr Wahlkampf bevorsteht. [...]

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Bündnis 90/Die Grünen zur Solar Studie in Ruppichteroth

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Vor gut einem Jahr haben Bündnis 90/Die Grünen den Antrag gestellt, in Ruppichteroth eine Untersuchung zum Solarpotential durchzuführen. Geprüft werden sollte nach Ansicht der Grünen, auf welchen Dächern in der Gemeinde die Installation einer Solaranlage sinnvoll ist, öffentliche sowie auch private. Die Hauseigentümer sollten bei Interesse nach der Prüfung eine individuelle Beratung in einem ausführlichen Gespräch bekommen. Wenn es zur Installation käme, so die Grünen, sollte vor allem das örtliche Handwerk einbezogen werden, um die heimische Konjunktur zu stärken. Für die Bürgerinnen und Bürger wäre die Prüfung und Beratung kostenlos. [...]

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Ruppichterother Liberale führten Gespräche mit Bürgermeisterkandidaten

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Zur Sitzung von FDP-Ortsvorstand und Ratsfraktion waren in dieser Woche die beiden Ruppichterother Bürgermeisterkandidaten, Michael Stein (CDU) und Mario Loskill (Parteilos) geladen. In dieser Diskussionsrunde gaben die beiden Parteigremien den Kandidaten die Möglichkeit sich und ihr Programm vorzustellen. Beide Bewerber folgten der Einladung des Ortsverbandsvorsitzenden Dr. Klaus Floto. Überraschender Weise habe es - so die FDP - in politischen Schwerpunkten Übereinstimmungen gegeben. Beide Kandidaten seien relativ jung und ortsverbunden. In zwei Punkten - so hielten die Liberalen fest - unterschieden sich die Kandidaten wesentlich. Während Michael Stein von einer Partei zum Bürgermeisterkandidaten nominiert wurde, tritt Mario Loskill als parteiloser Einzelbewerber an, der für seine Kandidatur mehr als die erforderlichen 150 Unterstützungsunterschriften gesammelt hatte. Ein weiterer großer Unterschied, erklärte die FDP jetzt in einer Pressemitteilung, sei der berufliche Werdegang von Loskill und Stein. Der CDU-Kandidat Stein käme  aus der freien Wirtschaft. Als gelernter Speditionskaufmann ist er in einem Transportunternehmen tätig. Mario Loskill´s berufliches Engagement läge innerhalb der Kommunalverwaltung. Er ist Diplomverwaltungswirt mit langjähriger kommunaler Verwaltungserfahrung und bei der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen beschäftigt.

Zeit lassen werden sich die Liberalen mit ihrer Positionierung zum Bürgermeisterkandidaten.

Der FDP-Ortsvorstand beschloss, sich erst auf der Mitgliederversammlung am 14. März 2009 festzulegen. Auf dieser Versammlung werden auch die 15 Direktkandidaten und die Reserveliste für die Kommunalwahl 2009 gewählt.

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SPD Ruppichteroth: Mario Loskill hat alles, was ein Bürgermeister braucht!

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Alea iacta est

?Mit der Kandidatur von Mario Loskill als unabhängiger Bürgermeisterkandidat stellt sich für die SPD in Ruppichteroth die Frage nach einem eigenen Kandidaten nicht mehr?, erklärten heute Partei- und Fraktionsvorstand gegenüber broeltal.de.

Loskill habe Verwaltungserfahrung, ist teamfähig und besitzt Führungs- und Sozialkompetenz. Seine Strategien und auch der fachliche Background, diese umzusetzen haben in gemeinsamen Gesprächen die Entscheidung leicht gemacht. Hier präsentierte der parteilose Kandidat überzeugende Konzepte zu den Themen Gewerbe, Finanzen, Jugend- und Seniorenarbeit, die in sehr vielen Punkten mit den Vorstellungen der SPD übereinstimmten.

Über allem steht für die SPD die hohe Fachkompetenz von Mario Loskill. Dies ist nach Ansicht der SPD-Gremien für eine kleine und arme Gemeinde wie Ruppichteroth äußerst wichtig. ?Der Bürgermeister ist nicht nur Repräsentant, sondern vor allem auch Chef der Verwaltung?, erklärte die Führungsspitze. Als solcher müsse er die Verwaltungsabläufe beherrschen, organisieren und politische Entscheidungen vorbereiten und umsetzen. Dabei wäre er auch zwangsläufig ?Edelsachbearbeiter?. Ein wichtiges Kriterium für die Sozialdemokraten, denn damit würde die Gemeinde viel Geld sparen, welches dann für sinnvolle Dinge eingesetzt werden könne.

?Dass er nicht das Parteibuch der SPD hat, spielt für uns keine Rolle. Für uns geht hier das Gemeindewohl über das Parteiwohl.?

Die Entscheidung für Mario Loskill als Bürgermeisterkandidat fiel einstimmig in einer gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Fraktion.

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Bündnis 90/Die Grünen: Klares Votum für parteilosen Bürgermeisterkandidaten Mario Loskill

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten schicken die Ruppichterother ?Bündnis 90/ Die Grünen? in die kommende Bürgermeisterwahl. Nachdem Partei und Fraktion die beiden bisher für den Wahlkampf 2009 nominierten Kandidaten Michael Stein (CDU) und Mario Loskill (Parteiloser) zu Sondierungsgesprächen geladen hatten, fiel heute das einstimmige Votum. ?Nachdem wir uns bei der letzten Wahl neutral verhalten haben?, so Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf, ? haben wir nach ausgiebigen Gesprächen und Beratungen eine Entscheidung getroffen.? Bündnis 90/ Die Grünen werden Mario Loskill unterstützen.

Zu dem Kriterienkatalog der Partei für die Bewerber gehörten u.a. Fachkompetenz, Verwaltungserfahrung, soziale Kompetenz, Heimatnähe und auch Parteienunabhängigkeit. Im Kandidatenvergleich ging hier Mario Loskill als klarer Favorit hervor. ?Wir haben Mario Loskill schon vor fünf Jahren bei seiner Bewerbung kennengelernt und konnten feststellen, dass er sich sehr gut weiterentwickelt und an Erfahrungen gewonnen hat?, so Dr. Tondorf. Seine Wurzeln hat er in der Gemeindeverwaltung Ruppichteroth, in der er 13 Jahre lang Erfahrungen sammeln konnte. ?Aber?, so war aus Partei und Fraktion zu hören, ?er hat auch die Zeit genutzt, um über den Tellerrand hinauszuschauen.? Sein Erfahrungsschatz als Prüfer und Berater der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (GPA NRW) könnte so auch der Gemeinde Ruppichteroth in Zukunft von Nutzen sein und die Möglichkeit neuer Wege eröffnen, argumentierte man. Ganz wichtig war so auch die Parteienunabhängigkeit für die Grünen. Ein zukünftiger Bürgermeister müsse parteiübergreifend Entscheidungen fällen können zum Wohle aller Bürger. Ein allzu straffes Parteihalfter wäre dabei eher kontraproduktiv.

Kommentar der Redaktion:
In Ruppichteroth scheint nun der Wahlkampf für die Bürgermeisterkandidatur eröffnet zu sein. Nachdem Anfang November die CDU-Mitgliederversammlung den von Fraktion- und Parteivorstand aufs Schild gehobenen Michael Stein bestätigte (broeltal.de berichtete), scheint sich das Kandidatenkarussel zu manifestieren. Ein klares Votum fällten  heute SPD und Bündnis 90/ Die Grünen. Der parteilose Mario Loskill, der zunächst ohne jegliche Rückendeckung seinen Hut in den Ring warf, ist hier der eindeutige Favorit. Unabhängig voneinander erklärten beide Parteien, dass sie auf Erfahrung, soziale Kompetenz  und Fachkompetenz setzen würden. Hier ging Loskill als Sieger hervor. Das er kein Parteibuch besitzt und unabhängig ist, wurde ebenfalls von Bündnis 90/Die Grünen und SPD als positiver Pluspunkt gewertet. Man habe die Priorität des Gemeindewohls gesetzt und nicht des Parteienwohls. Bleibt nun offen, ob einer der beiden Kandidaten die Liberalen von seiner Person und seinen Konzepten überzeugen konnte. Eher unwahrscheinlich ist, dass noch ein dritter Kandidat das Rathaus ?erobern? möchte. Die letzte Entscheidung wird allerdings an ganz anderer Stelle getroffen. Nämlich dann, wenn jeder einzelne wahlberechtigte Bürger der Gemeinde Ruppichteroth im kommenden Jahr an der Wahlurne sein Wahlrecht in Anspruch nimmt. Das ist die gelebte, lebendige Demokratie (aus dem Griechischen: demos  -das Volk- und kratia -die Herrschaft-)...

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Straßensperrung in Ruppichteroth

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Vom 1. Bis 10. Dezember 2008 wird es in Ruppichteroth zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Nümbrechter Straße (K55) erhält zwischen Hambuchener Straße (L312) und Hodgerother Straße einen neuen Fahrbahnbelag. Sie wird in diesem Bereich vollständig gesperrt. Anlieger und auch die Anlieferer, der im betroffenen Bereich liegenden Gewerbebetriebe, dürfen den Sperrbereich befahren. Mit entsprechenden Behinderungen ist zu rechnen. Der Durchgangsverkehr wird großräumig umgeleitet. Aus Richtung Hambuchen wird der Verkehr auf der L312 bis zur Brölstraße (B478) geführt. Von hier in Richtung Benroth über die B478 bis Schönhausen, dann über die L320 Harscheider Straße bis Altennümbrecht, über die L38 Oberelbener Straße bis Oberelben und schließlich über die K55 zurück bis Ruppichteroth. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert. Feuerwehr und Rettungsdienste sind über die Sperrung unterrichtet. In die Baumaßnahme investiert der Kreis rund 36.000 Euro. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Gebr. von der Wettern GmbH aus Bonn.

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SPD Ruppichteroth ehrte verdiente Mitglieder

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Auf 60 Jahre Mitgliedschaft in der Sozial Demokratischen Partei Deutschlands kann Heinz Gürtler zurückschauen. Dies würdigte Ortsverbandsvorsitzender Dieter Keuenhof in besonderer Weise: ?So was gab es in Ruppichteroth noch nie!?.

Mehr als die Hälfte aller Ortsverbandsmitglieder fanden den Weg zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Über das aktuelle politische Geschehen auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebene berichteten aus erster Hand die Bundestagsabgeordnete Ulrike Merten (Vorsitzende des Verteidigungsausschusses), Achim Tüttenberg (MdL) und Sebastian Hartmann (Vorsitzender SPD Rhein-Sieg und Europaratskandidat).

Des Weiteren wurde geehrt: Alfred Hanses (35 Jahre), Fritz Stommel (25 Jahre) und Lilo Reintges (20Jahre). (Bild: v.l.n.r.: Fritz Stommel, Achim Tüttenberg (MdL), Erika Marx (stv. Vorsitzende), Heinz Gürtler, Lilo Reintges, Dieter Keuenhof, Alfred Hanses, Ulrike Merten (MdB), Sebastian Hartmann)

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Kommunalwahl 2009 wirft ihren Schatten voraus

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

FDP-Ruppichteroth berät über die Zusammensetzung der Ratsmannschaft

Die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth entscheiden am 7. Juni 2009 mit ihrer Stimme über die Zusammensetzung des Gemeinderates der kommenden Wahlperiode. 30 Mitglieder stark ist Rat. Mit der Stimme des Bürgermeisters, dessen Amt ebenfalls zur Wahl steht, entscheidet dieses Gremium über die Zukunft der Gemeinde Ruppichteroth. Seitdem die Doppelspitze (Bürgermeister und Gemeinde-/Stadtdirektor) 1999 in Nordrhein-Westfalen abgeschafft wurde, ist der dotierte, hauptamtliche Bürgermeister nicht nur Vorsitzender des Gemeinderates, sondern auch Chef der örtlichen Verwaltung in einer Person.

Wie der Fraktionsvorsitzende Klaus-Peter Smielick mitteilte, berät derzeit auch die FDP in Ruppichteroth über die personelle Besetzung ihrer 15 Direktkandidaten und der Reserveliste für den Gemeinderat. Ziel ist es, wieder mit einer sach- und ortskundigen Mannschaft anzutreten. ?Die Liberalen wollen ein Team aus kompetenten und engagierten Persönlichkeiten aufstellen. Dabei ist nicht entscheidend, ob der Direktkandidat Mitglied der FDP ist, sondern Sachkunde und Verbundenheit mit der Gemeinde sind gefragt?, so Smielick. Die Wahl des Gemeinderates steht für die FDP im Vordergrund, aber auch die Wahl des Bürgermeisters ist sehr wichtig. Noch nicht sicher ist allerdings, ob die Freien Demokraten einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken werden. ?Auf jeden Fall bekommen beide bisherigen Kandidaten ? der von der CDU nominierte Michael Stein sowie auch der unabhängige Kandidat Mario Loskill (broeltal.de berichtete) - die Chance, sich der FDP vorzustellen.? ?Wir Liberalen vertreten die Ansicht, dass der zukünftige Bürgermeister sich allen Bürgern der Gemeinde verpflichtet fühlen muss. Die Interessen und das Wohl der Gemeinde und seiner Bürger sollten im Mittelpunkt seines Engagements stehen?, erklärte Smielick.

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Erneuerung der Wasserleitung zwischen Schönenberg und Rose

Von Daniel Prior | |   Wirtschaft/Politik

Seit Anfang letzter Woche laufen die Arbeiten für die Erneuerung der Wasserleitung zwischen Schönenberg und Rose auf Hochtouren. Hierbei wird in der Gemeinde erstmalig das Spülbohrverfahren angewandt. Mit dem Spülbohrverfahren können Versorgungsleitungen kostensparend ohne aufwändiges Ausschachten von Gräben in die Erde gebracht werden. Lediglich eine Startgrube ist vonnöten, dann ist ein unterirdischer Vorschub der Leitung auf einer Länge von von etwa 100 bis 200 Metern möglich. So muss nicht mehr die komplette Fahrbahn, sondern nur punktuell ein Schacht geöffnet werden.

Ein Hauptmerkmal des Verfahrens liegt darin, dass man beim Spülbohren die horizontale und vertikale Richtung der Bohrung jederzeit ändern kann. Mit einem speziellem Meßgerät wird die Position des Bohrkopfes genau ermittelt und dokumentiert. Hat der Bohrkopf die Zielgrube erreicht, ersetzt man den Bohrkopf am Bohrgestänge durch ein Aufweitwerkzeug, um im Rückwärtsgang den Bohrlochquerschnitt zu vergrößern. Gleichzeitig wird das Rohr an dem Gestänge befestigt und von der Zielgrube ausgehend zur Startgrube hin eingezogen.  

Bevor die neue Transportleitung aus Polyethylen mit 200mm Durchmesser die marode Gußleitung ersetzt, findet eine Wasserspühlung zur Reinigung statt. Verläuft die anschließende Prüfung einer Wasserprobe auf Keime und Bakterien negativ, kann das neue Rohr durch die Mitarbeiter des Gemeindewasserwerks umgeklemmt und in Betrieb genommen werden.

Die Bauarbeiten und Strassensperrungen dauern noch bis Ende dieser Woche an. Entsprechende Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

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CDU Mitgliederversammlung bestätigte Bürgermeisterkandidat der Führungsriege

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Michael Stein geht für die Christdemokraten ins Rennen
 
Schon im September stellte die Führungsriege der Ruppichterother CDU  der Öffentlichkeit ihren Kandidaten für das Bürgermeisteramt vor  (broeltal.de berichtete). Jetzt wurde der Schönenberger Michael Stein (38) auch von der Mitgliederversammlung im Saal der Gaststätte ?An Sankt Serverin? bestätigt.

Von 149 Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbandes waren 53 erschienen, um ihr Votum für Stein, die Crew der Ratskandidaten und deren Vertreter für die 15 Wahlkreise der Gemeinde abzugeben. Auch die 54 Kandidaten der christdemokratischen Reserveliste standen zur Wahl. Nicht überraschend war das Wahlergebnis für Stein: bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen konnte der Newcomer der CDU eine überwältigende Mehrheit der Anwesenden auf sich vereinigen, die mit stehenden Ovationen bestätigt wurde.

Hohen Besuch in seinen Reihen durfte der Parteivorsitzende Martin Rösler begrüßen. Eigens aus Düsseldorf angereist war der Europa-Landesminister Andreas Krautscheid in seiner Funktion als Vorsitzender der Kreisunion. In seiner Rede hob Krautscheid die hervorragenden Verdienste des scheidenden Bürgermeisters Hartmut Drawz für die Gemeinde Ruppichteroth hervor und beglückwünschte den Gemeindeverband zu dem neuen Kandidaten Michael Stein. Mit mahnenden Worten schwor Krautscheid die Mitglieder auf den kommenden Kommunalwahlkampf ein: ?Die CDU hier in Ruppichteroth muss nach außen hin  wie eine Mauer stehen. Bei keiner anderen Partei reagieren die Wähler so empfindlich wie bei uns Christdemokraten, warum auch immer?, so Krautscheid. So erinnerte er auch an das Ruppichterother Wahldebakel der CDU vor 14 Jahren. ?Mit Michael Stein habt ihr den Mut gehabt neue Wege zu gehen, so muss auch die CDU geschlossen in den Wahlkampf ziehen, dann werden wir erfolgreich sein.? Krautscheid betonte, dass durch die Wahl im kommenden Jahr ein Vertrauensvorschuss der Bürger für die nächsten sechs Jahre für die Zukunft der Gemeinde abgegeben wird. Und diesen Vertrauensvorschuss muss man sich hart erarbeiten.

Etwas wehmütig und doch voller Tatendrang klangen die Worte von Hartmut Drawz, der aus Altersgründen keine weitere Wahlperiode antreten wird. Seine Karriere begann vor über 50 Jahren im Ruppichterother Rathaus, in dem er wohl jeden Stein und jede Ritze kennt, wie kein anderer. So sei er an die CDU Führungsriege herangetreten mit den Worten ?Wir müssen einen Nachfolger suchen für mein Rathaus und meine Mitarbeiter, der auch menschlich gut ist?, erklärte Drawz. Mit Michael Stein habe man ihn gefunden. ?Viele kennen ihn nicht?, so Drawz, ?aber ich werde mit ihm von Dorf zu Dorf ziehen, damit sich dies ändert!? So hat der Ruppichterother Verwaltungsboss sein Erbe zur Chefsache gemacht. ?Zwischen meine CDU Ratsfraktion, meine Partei und mich passt kein Blatt Papier?, betonte Drawz. Er weitete dies schließlich mit den Worten aus: ?Zwischen mich und Michael Stein passt auch kein Blatt Papier?. So wurde dann auch die einzige aus der Mitgliederversammlung gestellte Frage zum Kandidaten, ob denn Stein, der keinerlei Erfahrung mit der öffentlichen Verwaltung habe, ein Erster Beigeordneter zur Seite gestellt würde, direkt und konkret von Drawz beantwortet: ?Wir brauchen keinen Beigeordneten, da Michael Stein die Arbeit mit der Verwaltung qualifiziert leisten kann.?

So oder so werden die Uhren im Ruppichterother Rathaus ab 2009 anders zu ticken beginnen. Neben dem Wechsel an der Führungsspitze werden einige verdiente Verwaltungsfachleute in den Ruhestand gehen und die junge Generation wird das Ruder übernehmen.

Bild: v.l.n.r.: Bürgermeister Hartmut Drawz, CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Joachim Henke, CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Stein, Parteivorsitzender Martin Rösler, Fraktionsvorsitzende Rita Winkler, Europaminister Andreas Krautscheid, Kreistagsabgeordneter Ludwig Neuber.

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