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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth: Erfolgreich trotz Finanzkrise

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Das wohl schwierigste ?Bankenjahr? der vergangenen Jahrzehnte hat die Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth gut gemeistert. ?2008 war auch für uns kein leichtes Jahr. Unser Institut hat sich aber als außerordentlich solide und robust erwiesen. Wir rechnen fest damit, aus der aktuellen Krise gestärkt hervorzugehen?, erklärte Vorstand Ralf Löbach im Jahresbericht. In den vergangenen zwöf Monaten habe die genossenschaftliche Idee auch überregional eine bemerkenswerte Renaissance erlebt. ?Die Kreditgenossenschaften waren und sind mehr denn je ein stabilisierender Faktor im deutschen Bankensystem. Sie rufen nicht nach dem Staat, sondern vertrauen auf ihr Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe?, so Löbach weiter. In der Finanzbranche seien plötzlich wieder das persönliche Verhältnis zum Kunden, eine verantwortungsvolle Beratung und eine dauerhafte Geschäftsbeziehung gefragt gewesen. Das sei die ?Renaissance der genossenschaftlichen Idee - gleiche Spielregeln für alle?.

Das große Vertrauen in das Modell ?Genossenschaftsbank? spiegelt auch der in 2008 zu verzeichnende hohe Mitgliederzuwachs. 266 neue Anteilseigner konnten verzeichnet werden, die Teilhaberzahl erhöhte sich auf 3811. Vorstandsmitglied Andre Schmeis:?Noch eine kurze Zeit mit einem solchen Plus und wir können unser 4000. Mitglied begrüßen. Schon jetzt sind wir die mit Abstand größte Personenvereinigung im Geschäftsgebiet?. Das Vertrauen, welches die RaiBa Much-Ruppichteroth bei ihren Mitgliedern und Kunden genießt, lässt sich auch an Zahlen deuten. Mit mehr als 150 Millionen Euro lagen die Guthaben auf Spar-, Giro- und Festgeldkonten am Jahresende um knapp 4,5 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau. Die Bilanzsumme stieg um 2,7 Prozent auf jetzt 184,7 Millionen Euro. ?Insbesondere auf dem Höhepunkt der Krise im Oktober kam es zu enormen Verschiebungen. Viele Anleger ? darunter auch etliche Neukunden und solche, die von den Direktbanken den Weg zu uns zurückfanden - haben in unserem Institut den ?sicheren Hafen? für ihre Gelder gesucht und gefunden?, erläuterte Schmeis. Die hohen Bestände auf den Giro- und Termingeldkonten seien ein Indiz für die derzeitige abwartende Haltung der Sparer. Allerdings hätten ein Teil der Kunden ein erneutes Vertrauen in den Wertpapiermarkt.

Für den Mittelstand und Investoren aus dem privaten Wohnungsbau war die Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth 2008 ein gefragter Kreditgeber. Um 4,1 Millionen Euro stiegen die Vergaben, obwohl die gewerbliche Nachfrage ab Herbst deutlich sank. Löbach: ?Wenn in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit der Finanzkrise häufig von einer Kreditklemme die Rede ist, dann gilt das nicht für unsere Raiffeisenbank. Im Gegenteil: Der hohe Einlagenzufluss versetzt uns in die komfortable Lage, den heimischen Mittelstand und private Kreditnehmer auch weiterhin ausreichend mit Finanzmitteln zu versorgen?. Dabei behalte man sich angesichts der aktuellen Lage in der Wirtschaft vor, die Bonität potenzieller Darlehnsnehmer nicht oberflächlicher zu prüfen als bisher. Löbach: ?Die Betriebe in unserem Geschäftsgebiet haben zwar erkennbar ihre Hausaufgaben gemacht und sind gut aufgestellt. Sie können sich aber anderseits nicht nationalen oder internationalen Trends widersetzen. Die gegenwärtige Krise ist jedenfalls noch nicht überwunden?. Natürlich gibt es auch eine Wunschliste seitens Löbach und Schmeis für die Zukunft: Mehr Fairness und Chancengleichheit im Wettbewerb!

?Es kann und darf nicht sein, dass Institute, die uns mit stark vom Marktniveau abweichenden Konditionen das Leben schwer gemacht haben, erst mit staatlicher Hilfe am Leben erhalten werden und anschließend wieder dieselben alten Verhaltensweisen an den Tag legen. Hier wünschen wir uns gleiche Spielregeln für alle Marktteilnehmer?. Optimistisch sieht der Blick der beiden in die Zukunft aus: ?Vor dem Hintergrund der Finanzkrise sind wir mit dem erreichten Ergebnis zufrieden und setzen unsere positive Entwicklung unbeirrt fort. Mit unserem bodenständigen und regional ausgerichtetem Geschäftsmodell sind wir gut ausgerichtet?. Löbach: ?Wir stehen für Werte, für die die Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth schon immer gestanden hat?.

Bild: v.l.n.r. Vorstand Andre Schmeis und Ralf Löbach

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Wasser läuft für Winterscheid

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Keine Sorge um ihr frisches Trinkwasser brauchen die Winterscheider zu haben. In einer Pressemitteilung hatte die FDP Ruppichteroth erklärt, dass die Wasserversorgung für die Ortslage Winterscheid besorgniserregend sei. Dies dementierte jetzt die Betriebsleitung der Gemeindewerke Ruppichteroth. Nicht wie behauptet sei die Versorgungsleitung ein ?Provisorium?, sondern eine nach den Regeln der Technik gebaute Rohnetzleitung, so Betriebsleiter Rolf Hänscheid. Im Versorgungsgebiet der Gemeinde Ruppichteroth würden eine Vielzahl von Ortslagen über lediglich eine Zuleitung mit Trinkwasser versorgt. ?In Teilbereichen sind die Gemeindewerke in der Lage, durch Ringleitungen beziehungsweise über die Versorgung des Hochbehälters Hambuchen den Ausfall von Leitungsnetzen aufgrund von Rohrbrüchen zu steuern und so den Ausfall von Rohrnetzleitungen zu kompensieren?, so Hänscheid.

Einschränkungen oder auch eine vorrübergehende Unterbrechung der Trinkwasserversorgung könnten bei Wartungsarbeiten, Rohrbrüchen oder auch Netzsanierungen im gesamten Gemeindegebiet nicht ausgeschlossen werden. Allerdings halten die Gemeindewerke für einen potentiellen längeren Ausfall der Wasserversorgung einen Masterplan bereit, damit für die Einwohner ausreichend nasses Gut fließen kann. Aufgrund der hohen Investitionskosten sei bereits in den 90er Jahren der Bau einer zweiten Zuleitung für Winterscheid durch den Werksausschuss einstimmig zurückgestellt worden. Für die Bürgerinnen und Bürger hätte der Bau eine immense Gebührenerhöhung bedeutet.

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Häckseln von Baum- und Strauchschnitt durch den Bauhof

Von Daniel Prior | |   Wirtschaft/Politik

Wer Baum- und/oder Strauchschnitt gehäckselt haben möchte, kann dies ab sofort dem Fachbereich 3 der Gemeinde Ruppichteroth schriftlich, telefonisch unter 02295 4929, per Fax unter 02295 4969, oder per Email unter karina.karkalis(at)ruppichteroth.de mitteilen.

Folgende Angaben werden erbeten:

  • Vor- und Zuname, Ortsteil, Straße, Telefon
  • Lage des Häckselgutes
  • ist es sichtbar zurecht gelegt?
  • ist der Zugang frei?
  • möchten Sie es behalten, oder soll der Bauhof es mitnehmen?
  • sind Sie oder ein Vertreter anwesend?


Bestellungen werden bis einschließlich Montag, den 23.03.2009 entgegengenommen. Das Schnittgut darf den Durchmesser von 15cm nicht überschreiten. Der Termin, an dem der Häcksler der Gemeinde Ruppichteroth für private Zwecke eingesetzt werden soll, ist auf Mittwoch, den 25. März 2009, ab 7.30 Uhr, festgesetzt worden.

Die Gemeindeverwaltung bittet, das Häckselgut bis zu diesem Termin gut sichtbar an der Straße bzw. dem Grundstücksrand bereitzulegen. Für die reine Häckselzeit einschließlich LKW und zwei Mann Bedienung wird je angefangene Viertelstunde ein Selbstkostenpreis von 29,93 ? berechnet.

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Verbesserung der Trinkwasserversorgung

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Mit der Problematik der Trinkwasserversorgung im Raum Winterscheid hat sich jetzt die Ruppichterother FDP-Ratsfraktion auseinandergesetzt. In einem Schreiben an Bürgermeister Hartmut Drawz weist die FDP darauf hin, dass der Raum Winterscheid immer noch über eine Trinkwasserleitung versorgt wird, die als ?provisorisch? bezeichnet werden müsste. Der Mangel sei der Verwaltung schon seit langem bekannt. Das Risiko, dass die Bürger über einem längeren Zeitraum nicht mit Trinkwasser versorgt werden könnten, sei hier besonders hoch. Die FDP beantragt daher, die Sanierungskosten hierfür zu ermitteln und verweist auch auf die Liste der Investitionsschwerpunkte.

?Im Bereich 'Allgemeine Infrastrukturmaßnahmen' sollen auch Projekte für den ländlichen Raum gefördert werden?, erklärte Fraktionsvorsitzender Klaus-Peter Smielick. ?Hiervon ausgenommen sind Maßnahmen im Abwasserbereich.? Nach Ansicht der FDP würde dies im Umkehrschluss  bedeuten, dass Baumaßnahmen im Trinkwasserbereich durchaus eingeplant werden könnten. ?Das Beispiel zeigt, dass im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket noch vieles zu klären ist,? betont Smielick.  Er fordert die Verwaltung auf zu hinterfragen, ob diese Maßnahme im Zusammenhang mit dem beschlossenen Investitionsprogramm von Bund und Land somit gefördert werden könne. Die Thematik der Verbesserung der Trinkwasserversorgung im Raum Winterscheid solle auf der kommenden Sitzung des Betriebsauschusses diskutiert werden. ?Unabhängig davon, ob diese Maßnahme aus dem Konjunkturpaket finanziert werden kann oder nicht, Handlungsbedarf besteht auf jeden Fall? erläuterte Smielick weiter.

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Stein´s Bürgersprechstunde wird fortgesetzt

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Zahlreiche Gäste besuchten am vergangenen Sonntag den Frühschoppen mit Bürgersprechstunde von Bürgermeisterkandidat Michael Stein (CDU). Im Gasthaus an St. Severin in Ruppichteroth wurden aktuelle Themen mit Michael Stein und den Ratskandidaten der CDU diskutiert.

?Ich bin sehr zufrieden, wie viele Anregungen die Ruppichterother mitbringen. Ebenso freue ich mich über den Zuspruch, den ich erfahren habe. Viele Anrufe bei mir zu Hause und persönliche Gespräche bei den Veranstaltungen in den letzten Wochen bestätigen dies?, kommentierte Stein den zweistündigen Bürgertermin. Der Frühschoppen wird in den nächsten Wochen und Monaten abwechselnd in allen Gemeindeteilen Ruppichteroths wiederholt. Nähere Informationen hierzu unter www.michael-stein-cdu.de. (Bild: Privat)

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Michael Stein vor Ort

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Einen ?politischen Frühschoppen? bietet die CDU Ruppichteroth nächsten Sonntag, den 1. März von 11 bis 13 Uhr im Wirtshaus an St. Severin.

?Michael Stein vor Ort? heißt das regelmäßig stattfindende Projekt, bei dem der Bürgermeisterkandidat Interessierten Rede und Antwort steht. ?Ideen und Probleme können so direkt diskutiert werden, bürgernah und kompetent?, erklärt Stein.

Nähere Informationen gibt es auf
www.michael-stein-cdu.de
   

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Bündnis90/Die Grünen: Ermittlung gefährdeter Bäume

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Auf der Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt wurde vor kurzem ein Gutachten über den Zustand der beiden Kastanien im Bereich Burgstraße/Wilhelmstraße vorgelegt (broeltal.de berichtete). Diese beiden ortsbildprägenden alten Bäume sind aufgrund ihres Lebensraumes so geschädigt, dass ein Erhalt nicht ratsam ist. Als Ursache für die massiven Schäden wurde eindeutig die Asphaltierung bis fast an den Stamm heran genannt. ?Leider ist dies erst jetzt erkannt worden, nachdem die Schädigung irreparabel ist?, erklärte Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf. ?Mit der Fällung verliert Ruppichteroth zwei markante, das Dorfbild prägende Bäume, was wir sehr bedauern.? (Bild: Gerd Biallas)

Um ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden, plädieren die Grünen für Prävention. Sie formulierten jetzt einen Antrag, der auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt gesetzt werden soll. Die Verwaltung wird hierin mit der Überprüfung beauftragt, ob und wo in der Gemeinde weitere Bäume sind, die durch ihre Umgebung und Lebensbedingungen beeinträchtigt sind oder geschädigt werden können. Für diese Bäume sollen Sanierungsmaßnahmen dargestellt und so schnell wie möglich durchgeführt werden. ?Dies gilt nicht nur für alte, ortsbildprägende Bäume, sondern auch für junge? so Dr. Tondorf.

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Neuer Kommunalwahltermin 30. August 2009

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Rund zweieinhalb Monate länger dauert nun der Kommunalwahlkampf in Nordrhein-Westfalen. Der bisher angestrebte Termin - die Zusammenlegung mit der Europawahl am 7. Juni 2009 - ist durch den heutigen Entscheid des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes nicht möglich.

Begründung:  Für das Wahljahr 2009 müsse eine Zusammenlegung von Europa- und Kommunalwahl unterbleiben, da der Zeitabstand zwischen der Kommunalwahl und dem ersten Zusammentritt der neu gewählten Kommunalvertretungen zu lang sei.  Der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof hat mit seiner heutigen Entscheidung allerdings bestätigt, dass es verfassungsrechtlich zulässig ist, beide Wahltermine in Zukunft zusam­menzulegen. ?Wir hatten für die Zusammenlegung von Kommunal- und Europawahl bereits in 2009 gute Gründe, die von namhaften Verfassungsrechtlern und nun auch im Wesentlichen vom Verfassungsgerichtshof bestätigt worden sind?, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf. ?Wir werden die Entscheidung des Gerichts respektieren und die rechtlich notwendigen Schritte zur Festlegung des Wahltermins unverzüglich einleiten?.

Der 30. August 2009 soll nun als Wahltermin für die Kommunalwahlen festgelegt werden. Unter Berücksichtigung der Ferientermine soll so auch eine gute Wahlbeteiligung möglich sein. ?Wir nähern uns mit der Festlegung des Wahltermins im August dem künftig in der Jahresmitte gelegenen ge­meinsamen Wahltermin von Kommunal- und Europawahl. Ab 2014 wird in dann in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahl zusammen mit der Europawahl durchgeführt werden?, so der Innenminister.

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Öffnungszeiten des Rathauses über Karneval

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Die Gemeindeverwaltung in Ruppichteroth ist während der Karnevalstage nur begrenzt erreichbar. Das Rathaus bleibt an Weiberfastnacht (Donnerstag, 19. Februar) ab 12.00 Uhr, am Karnevalsfreitag, 20. Februar (Rathauserstürmung) ab 11.00 Uhr und am Rosenmontag, 23. Februar, ganztägig geschlossen.

Das Hallenbad in Ruppichteroth ist an Weiberfastnacht, dem 19.02.2009, bis 12.00 Uhr geöffnet. Aus Energieeinsparungsgründen ist kein Warmbadetag.

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CDU für weniger Verkehrsschilder

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Auch in der Gemeinde Ruppichteroth soll der Schilderwald gelichtet werden. Einen entsprechenden Antrag richtete jetzt die CDU Fraktion an Bürgermeister Hartmut Drawz. In Kooperation mit dem Straßenverkehrsamt und der Kreispolizeibehörde läuft bereits in den Gemeinde Eitorf und Windeck ein entsprechendes Testprojekt (broeltal.de berichtete). Mehr Verkehrssicherheit durch weniger Schilder und Überflüssiges abschaffen, lautet hier die Devise. Fraktionsvorsitzende Rita Winkler: ?Wir möchten, dass möglichst bald auch eine solche Aktion bei uns durchgeführt wird. Dies würde in Zukunft auch zu Kosteneinsparungen führen.?

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