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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Geldspenden für Ruppichterother Lebensmittelausgabe

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Eine positive Bilanz konnte jetzt die Ruppichterother Lebensmittelausgabe ziehen: Die Mitarbeiter der Kreissparkasse hatten anlässlich des Familiensonntages einen Waffelstand aufgebaut. Die Einnahmen in Höhe von 335,12 ? wurden von der KSK auf 500 ? aufgestockt und der Lebensmittelausgabe überreicht. Die Kollekte des Ökumenischen Zeltgottesdienstes des Erntefestes in Bruchhausen-Röttgen wurde anteilig an die AWO-TAFEL Much und die SKM-Lebensmittelausgabe (305 ?) gespendet. Ein Reinerlös in Höhe von 3.208,74 ? zugunsten der Ruppichterother Ausgabe erbrachte das Ökumenische Kirchfest. Auch die zahlreichen Sachspenden aus der Bevölkerung, die wöchentlich überreicht werden, helfen dort, wo die Not am größten ist. Doch die Zahl der Bedürftigen wächst, somit sind Spenden jeglicher Art weiterhin dringend notwendig.

So wird in diesem Jahr auch eine Weihnachtspaket-Aktion für die Bedürftigen in der Gemeinde durchgeführt. Gefüllt werden sollten die Pakete mit allen Lebensmitteln, die man für ein Weihnachtsessen benötigt. Walburga Fuchs, Sprecherin der Lebensmittelausgabe, unterstrich, dass sichergestellt wird, dass die Pakete die Bedürftigen erreichen. Nähere Informationen hierzu sind über die Lebensmittelausgabe zu erhalten. Zur Zeit betreut der SKM 85 Familien (250 Kinder und Erwachsene) in der Gemeinde. Die Ausgabe der Lebensmittel erfolgt jeden Dienstag von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr am Gertrudisstift Ruppichteroth, Mucher Straße 13. SKM-Spendenkonto Nr. 506 541 026; BLZ 370 695 24 bei der Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth; Kennwort: Ruppichterother Lebensmittelausgabe.

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Poor Sinners: Rock in Schönenberg

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Hoch hergehen wird es am Samstag, 22. November 2008 im Kultur- und Tanzcafé Berghof - Saal Thölen in Ruppichteroth- Schönenberg, wenn die ?Poor Sinners? im kultigen Saal des 200 Jahre alten Traditionshauses ihre musikalische Visitenkarte abgeben. Lokalbetreiber Heiner Thölen war auf die Band aufmerksam geworden, als sie im Frühjahr 2008 in Bröl vor 250 begeisterten Zuschauern ihr Benefizkonzert zugunsten der Kinderkrebsstation in St. Augustin gab. Die Band passt mit ihrem Programm aus gecoverten Juwelen der Rockmusik hervorragend in das Konzept, lokale Bands im eigenen Haus spielen zu lassen. Nach den ?Bad Gentlemen?, den ?Gebrüdern Poweronoff? und der ?Southern Wheels Band? dürfen sich Stammgäste und Besucher nun auf die Musiker aus Hennef freuen.

Die ?Poor Sinners? haben sich in Hennef-Happerschoß zusammengeschlossen. Ihre musikalischen Wurzeln stecken im Chor ?Arche Noah?, als ?arme Sünder? spielen sie jedoch bevorzugt die Hits, mit denen sie in den 60er, 70er und 80er Jahren groß wurden. In ihrer eigenen Art interpretieren sie u.a. Songs der Rolling Stones, von Neil Young und R.E.M, aber auch lokale Heroen dieser Zeit wie BAP kommen zu Wort. Der Eintritt beträgt 6 ?. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Kartenreservierung. Das Konzert startet um 20 Uhr. Für die Bewirtung sorgt das Team des Kultur- und Tanzcafe Berghof - Saal Thölen.

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Kreisumlage wird nicht erhöht

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Aufatmen können die 19 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis. Landrat Frithjof Kühn verkündete, dass der Kreis im kommenden Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Das sind zwei zentrale Botschaften, die vom Entwurf des Kreishaushaltes für 2009, der kürzlich im Kreistag zur politischen Beratung eingebracht wurde.

Allerdings kann der Haushaltsausgleich nur durch einen Zugriff auf das Eigenkapital des Kreises in Höhe von rund 14 Millionen Euro gesichert werden, erklärte Kreiskämmerer Ganseuer. Trotz der angespannten Finanzlage sollen auch weiterhin sinnvolle und notwendige Investitionen vorgenommen werden.

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Zur Reichskristallnacht 1938: Erinnerungen des Ruppichterothers Hans Ottersbach

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

?Gedenken - Lernen - Wachsamsein?, so der Leitgedanke, unter dem Bürgermeister Drawz, der Bürgerverein Ruppichteroth, der Kameradschaftliche Verein Ruppichteroth, die katholische und evangelische Kirchengemeinde zum heutigen, traditionellen Schweigemarsch einlädt.

Broeltal.de hat mit dem Zeitzeugen Hans Ottersbach (geb.1922) aus Schönenberg gesprochen, um Eindrücke zu sammeln, was wohl ein Ruppichterother damals empfunden hat.

Ottersbach erzählt: Ich komme aus einer gläubigen Familie. In meinem Elternhaus war es an der Tagesordnung, dass jeder Mensch, woher er auch kam, welchen Glauben er auch hatte, mit Respekt behandelt wurde. Das erste Mal, dass ich bewusst damit konfrontiert wurde, dass irgendetwas mit den jüdischen Mitbürgern ?im Gange? war im Januar 1935. Ich reiste mit meiner Mutter - gebürtige Saarländerin - zur Saarabstimmung. Die jüdische Familie Gärtner, die im heutigen Haus von Dr. Pach wohnte, bat uns, ein Paket nach Lothringen zu Verwandten mitzunehmen, um ein paar Dinge in Sicherheit zu bringen. Meine Mutter und ich wussten nicht, was in dem Paket war. Es war selbstverständlich, dass wir diese Bitte erfüllten. Wir kannten die Gärtners gut und lebten mit ihnen in freundschaftlicher Gemeinschaft zusammen, wie viele Ruppichterother auch. Dass sie jüdischen Glaubens waren interessierte die meisten damals nicht...

Die komplette Geschichte lesen Sie auf der separaten Artikelansicht, Link am Ende des Beitrages!

Die Erinnerungen von Hans Ottersbach zeigen, auch in Ruppichteroth gab es solche und solche. Die Reichskristallnacht 1938 war der sichtbare Beginn des wohl schwärzesten Kapitels der deutschen Geschichte. Mit dem zur Tradition gewordenen Schweigemarsch wollen die Ruppichterother in starker Gemeinschaft ein Mahnmal setzen, dass so etwas nie wieder in unserer Heimat passiert: die Vernichtung und Vertreibung einer Minderheit. Heute um 19.30 Uhr ist der Treffpunkt in der katholischen Kirche in Ruppichteroth. Von dort aus startet der Schweigemarsch.

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Erneuerung der Wasserleitung zwischen Schönenberg und Rose

Von Daniel Prior | |   Wirtschaft/Politik

Seit Anfang letzter Woche laufen die Arbeiten für die Erneuerung der Wasserleitung zwischen Schönenberg und Rose auf Hochtouren. Hierbei wird in der Gemeinde erstmalig das Spülbohrverfahren angewandt. Mit dem Spülbohrverfahren können Versorgungsleitungen kostensparend ohne aufwändiges Ausschachten von Gräben in die Erde gebracht werden. Lediglich eine Startgrube ist vonnöten, dann ist ein unterirdischer Vorschub der Leitung auf einer Länge von von etwa 100 bis 200 Metern möglich. So muss nicht mehr die komplette Fahrbahn, sondern nur punktuell ein Schacht geöffnet werden.

Ein Hauptmerkmal des Verfahrens liegt darin, dass man beim Spülbohren die horizontale und vertikale Richtung der Bohrung jederzeit ändern kann. Mit einem speziellem Meßgerät wird die Position des Bohrkopfes genau ermittelt und dokumentiert. Hat der Bohrkopf die Zielgrube erreicht, ersetzt man den Bohrkopf am Bohrgestänge durch ein Aufweitwerkzeug, um im Rückwärtsgang den Bohrlochquerschnitt zu vergrößern. Gleichzeitig wird das Rohr an dem Gestänge befestigt und von der Zielgrube ausgehend zur Startgrube hin eingezogen.  

Bevor die neue Transportleitung aus Polyethylen mit 200mm Durchmesser die marode Gußleitung ersetzt, findet eine Wasserspühlung zur Reinigung statt. Verläuft die anschließende Prüfung einer Wasserprobe auf Keime und Bakterien negativ, kann das neue Rohr durch die Mitarbeiter des Gemeindewasserwerks umgeklemmt und in Betrieb genommen werden.

Die Bauarbeiten und Strassensperrungen dauern noch bis Ende dieser Woche an. Entsprechende Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

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CDU Mitgliederversammlung bestätigte Bürgermeisterkandidat der Führungsriege

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Michael Stein geht für die Christdemokraten ins Rennen
 
Schon im September stellte die Führungsriege der Ruppichterother CDU  der Öffentlichkeit ihren Kandidaten für das Bürgermeisteramt vor  (broeltal.de berichtete). Jetzt wurde der Schönenberger Michael Stein (38) auch von der Mitgliederversammlung im Saal der Gaststätte ?An Sankt Serverin? bestätigt.

Von 149 Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbandes waren 53 erschienen, um ihr Votum für Stein, die Crew der Ratskandidaten und deren Vertreter für die 15 Wahlkreise der Gemeinde abzugeben. Auch die 54 Kandidaten der christdemokratischen Reserveliste standen zur Wahl. Nicht überraschend war das Wahlergebnis für Stein: bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen konnte der Newcomer der CDU eine überwältigende Mehrheit der Anwesenden auf sich vereinigen, die mit stehenden Ovationen bestätigt wurde.

Hohen Besuch in seinen Reihen durfte der Parteivorsitzende Martin Rösler begrüßen. Eigens aus Düsseldorf angereist war der Europa-Landesminister Andreas Krautscheid in seiner Funktion als Vorsitzender der Kreisunion. In seiner Rede hob Krautscheid die hervorragenden Verdienste des scheidenden Bürgermeisters Hartmut Drawz für die Gemeinde Ruppichteroth hervor und beglückwünschte den Gemeindeverband zu dem neuen Kandidaten Michael Stein. Mit mahnenden Worten schwor Krautscheid die Mitglieder auf den kommenden Kommunalwahlkampf ein: ?Die CDU hier in Ruppichteroth muss nach außen hin  wie eine Mauer stehen. Bei keiner anderen Partei reagieren die Wähler so empfindlich wie bei uns Christdemokraten, warum auch immer?, so Krautscheid. So erinnerte er auch an das Ruppichterother Wahldebakel der CDU vor 14 Jahren. ?Mit Michael Stein habt ihr den Mut gehabt neue Wege zu gehen, so muss auch die CDU geschlossen in den Wahlkampf ziehen, dann werden wir erfolgreich sein.? Krautscheid betonte, dass durch die Wahl im kommenden Jahr ein Vertrauensvorschuss der Bürger für die nächsten sechs Jahre für die Zukunft der Gemeinde abgegeben wird. Und diesen Vertrauensvorschuss muss man sich hart erarbeiten.

Etwas wehmütig und doch voller Tatendrang klangen die Worte von Hartmut Drawz, der aus Altersgründen keine weitere Wahlperiode antreten wird. Seine Karriere begann vor über 50 Jahren im Ruppichterother Rathaus, in dem er wohl jeden Stein und jede Ritze kennt, wie kein anderer. So sei er an die CDU Führungsriege herangetreten mit den Worten ?Wir müssen einen Nachfolger suchen für mein Rathaus und meine Mitarbeiter, der auch menschlich gut ist?, erklärte Drawz. Mit Michael Stein habe man ihn gefunden. ?Viele kennen ihn nicht?, so Drawz, ?aber ich werde mit ihm von Dorf zu Dorf ziehen, damit sich dies ändert!? So hat der Ruppichterother Verwaltungsboss sein Erbe zur Chefsache gemacht. ?Zwischen meine CDU Ratsfraktion, meine Partei und mich passt kein Blatt Papier?, betonte Drawz. Er weitete dies schließlich mit den Worten aus: ?Zwischen mich und Michael Stein passt auch kein Blatt Papier?. So wurde dann auch die einzige aus der Mitgliederversammlung gestellte Frage zum Kandidaten, ob denn Stein, der keinerlei Erfahrung mit der öffentlichen Verwaltung habe, ein Erster Beigeordneter zur Seite gestellt würde, direkt und konkret von Drawz beantwortet: ?Wir brauchen keinen Beigeordneten, da Michael Stein die Arbeit mit der Verwaltung qualifiziert leisten kann.?

So oder so werden die Uhren im Ruppichterother Rathaus ab 2009 anders zu ticken beginnen. Neben dem Wechsel an der Führungsspitze werden einige verdiente Verwaltungsfachleute in den Ruhestand gehen und die junge Generation wird das Ruder übernehmen.

Bild: v.l.n.r.: Bürgermeister Hartmut Drawz, CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Joachim Henke, CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Stein, Parteivorsitzender Martin Rösler, Fraktionsvorsitzende Rita Winkler, Europaminister Andreas Krautscheid, Kreistagsabgeordneter Ludwig Neuber.

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Mario Schmidt (Loskill) zieht als parteiloser Bürgermeisterkandidat in den Kommunalwahlkampf 2009

Von Christina Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Das Kandidatenkarussel beginnt sich zu drehen

Mutig genug war Mario Schmidt (Loskill) im Jahre 2004, als er als junger parteiloser Kandidat gegen den Lokalpatrioten und damaligen Verwaltungschef Hartmut Drawz als Gegenkandidat für das Bürgermeisteramt ins Rennen zog. Und die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth zollten diesem Mut mit gut 36% - mehr als ein Drittel der abgegebenen Wählerstimmen - ein gewisses Maß an Achtung und Respekt.

Dabei war es auch schon damals nicht allein der Mut, der Schmidt zu diesem Schritt bewogen hatte. Es war auch die Überzeugung, für seine Heimatgemeinde etwas bewegen zu können. Vielleicht auch, um zum Wohle der Bürger etwas frischen Wind durch die manchmal ein wenig verträumten Gassen Ruppichteroths, über Wiesen und Wälder blasen zu lassen. Nicht aber um alles Althergebrachte umzustürzen, sondern um Bewahrenswertes und Bewertes zu erhalten, gepaart mit einem Quantum moderner Dynamik, junger Menpower dieses weiterzuentwickeln und auch neue Wege zu gehen, eine sich stets transformierende Gemeinde ins 21. Jahrhundert zu führen.

?Ich habe die letzten vier Jahre nutzen können, mich selbst weiterzuentwickeln und weitreichende berufliche Erfahrungen machen dürfen, die ich gerne in die Entwicklung meiner Heimatgemeinde einbringen möchte?, so Schmidt, der seit seiner Hochzeit im Sommer 2008 den Namen Loskill trägt. ?Auch aus diesem Grunde trete ich erneut als Kandidat für das Bürgermeisteramt an.? Und dabei nimmt er das Wort ?Bürger?meister sehr ernst. Als parteiloser Kandidat hat er sich vorgenommen, um die Wählerstimmen aller Bürger, jedwelcher Coleur zu werben. Es gehört aus seiner Überzeugung heraus zu einem Muss, für ein Bürgermeisteramt neutral und unabhängig zu sein. Deshalb bewirbt er sich als Einzelbewerber ohne Parteizugehörigkeit und ist somit kein ?Partei?meister. ?Für mich steht nicht eine Partei, sondern das Wohl der Gemeinde und jedes einzelnen Bürgers im Vordergrund?.

Seine beruflichen Wurzeln hat Loskill - wie der amtierende Bürgermeister Drawz - im Rathaus der Gemeinde Ruppichteroth, in dem auch er seine erste Ausbildung absolvierte. 13 Jahre lang war das Ruppichterother Rathaus seine berufliche Wirkungsstätte, bis er sich als junger Dynamiker entschied, Erfahrungen auch über den Tellerrand hinaus zu sammeln. Zunächst arbeitete er in Stadtverwaltung Hennef und war dort im Jugendamt mit leitenden Aufgaben der wirtschaftlichen Erziehungshilfe beauftragt. Berufsbegleitend absolvierte er ein Fachhochschulstudium zum Diplom-Verwaltungswirt und legte später auch sein Diplom zum Verwaltungsbetriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Köln ab. Seit 2005 ist Loskill bei der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (GPA NRW) als Prüfer und Berater tätig. Sein Aufgabenfeld hier umfasst unter anderem die Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Städte und Kommunen in NRW. Die GPA NRW versteht sich als Partner der Kommunen, um ihnen den Weg zu einer wirtschaftlichen Haushaltsführung und spürbaren Entschuldung zu ebnen. Nicht nur aus seiner Sicht ist dies und seine 20-jährige Berufserfahrung im öffentlichen Dienst eine stabile Grundlage, den anspruchsvollen Aufgaben eines Bürgermeisters gerecht zu werden, denn zahlreiche Bürger der Gemeinde Ruppichteroth haben ihn motiviert erneut zu kandidieren. Wahrscheinlich geht es auch deshalb derzeit in dem beschaulichen, alten Fachwerkhaus in Ennenbach - welches Loskill mit seiner Frau liebevoll restauriert hat - wie in einem Taubenschlag zu. Denn der ?Ruppichterother Jong? ist auch so kein unbeschriebenes Blatt im Gefüge seiner Heimatgemeinde unter anderem auch durch seine langjährige Vorstands- und Jugendarbeit in der Spielvereinigung Ruppichteroth. Ganz profan bringt dies Mario Loskill auf einen Nenner ?Ich bin einer von Euch, ich war es und ich werde es auch bleiben...?

In den kommenden Tagen will Loskill zahlreiche Gespräche führen, auch mit den Oppositionsparteien im Rat.

Die wichtigsten Kernaufgaben, die Mario Loskill als Bürgermeister umsetzen möchte, können Sie auf der separaten Seite lesen.

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Ein ?Herz? für Kinder: Ruppichterother Helbing GmbH spendet für Echokardiographiegerät

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Der Ruppichterother Unternehmer Ralf Helbing (Helbing GmbH Junkersaurenbach) zeigte wieder einmal ein ?Herz für Kinder?. Er übergab jetzt an den Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V., Wolfgang Herr, einen Scheck und füllte damit den  Finanzierungstopf für die Anschaffung eines mobilen Echokardiographiegerätes für die Universitätsklinik Bonn.

Helbing setzte damit den Spendenmarathon fort und ließ die ?rote Quecksilbersäule? des Spendenbarometers der Fördergemeinschaft weiter in die Höhe schnellen. ?Mit der heutigen Scheckübergabe haben wir nun bereits über zehn Prozent der Anschaffungskosten für das mobile Echogerät zusammen?, freute sich Heer. In den kommenden Wochen sollen weitere Spenden von regionalen Unternehmen in fünfstelliger Höhe folgen, damit die Finanzierung des knapp 70.000 Euro teuren Herzfehler-Diagnosegerätes Schritt für Schritt realisiert werden kann.  ?Mit der Spende der Firma Helbing und den uns für die nächsten Wochen angekündigten weiteren Zuwendungen von Unternehmen aus der Region rückt der Zeitpunkt, zu dem wir das Gerät kaufen können, deutlich näher. Und das ist auch gut so, denn die Bonner Kinderkardiologen benötigen das mobile Echo dringend für die präzise und ortsunabhängige Diagnostik angeborener Herzfehler?, erläuterte Herr.

?Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, ein im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettendes Gerät anzuschaffen?, so Helbing. ?Als Vater zweier gesunder Kinder wie auch als erfolgreicher Unternehmer sehe ich mich regelmäßig in der Pflicht, zur Verbesserung des Gemeinwohls in der Region beizutragen.? Seit zehn Jahren verzichtet die Helbing GmbH darauf ihren Kunden in der Vorweihnachtszeit Geschenke zukommen zu lassen. ?Das eingesparte Geld geht regelmäßig an einen guten Zweck?, erklärte Helbing.

Mit den mobilen Echokardiographiegeräten in der Größe eines Notebooks können unabhängig vom Standort der Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt absolut genaue Diagnosen hinsichtlich angeborener Herzfehler gestellt werden. Der Herzspezialist kann somit im Verdachtsfall den kleinen Patienten aufsuchen, belastende Transporte lassen sich auf diese Weise vermeiden. Gerade für die Bonner Kinderkardiologen, die nicht nur auf dem weitläufigen Gelände der Uni-Klinik, sondern auch im weiten Umkreis im Einsatz sind, ist die Mobilität des Gerätes ein enormer Vorteil. Im Notfall kann die Vorbereitung einer Operation unmittelbar eingeleitet werden, da die Daten der Diagnostik auf einem mobilen Datenträger gespeichert werden und der operierenden Klinik direkt zur Verfügung gestellt werden können.

Die in Bonn ansässige Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e. V. unterstützt seit 1989 die Verbesserung von Diagnostik- und Behandlungsmethoden sowie die Forschung im Bereich angeborener Herzfehler. Jedes 100. Neugeborene,zwischen 6.000 und 7.000 Kinder jährlich allein in Deutschland, kommt mit dieser häufigsten Organfehlbildung zur Welt. Ohne adäquate ärztliche Versorgung würden viele von ihnen die ersten Lebenstage nicht überstehen. Mit fachkompetenter Behandlung und optimaler medizinisch-technischer Ausstattung haben heute jedoch über 95 Prozent der Betroffenen die Chance aufzuwachsen wie andere - herzgesunde - Kinder auch.

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Aufmerksamer Bürger entdeckt Feuerschein

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Eine aufmerksamer Bürger entdeckte am heutigen Morgen in einem Hof einen Feuerschein und verständigte den Notruf. Die Leitstelle entsandte umgehend den Löschzug aus Ruppichteroth nach Stranzenbach in die Straße "Zum Weiherbusch". Der zuerst eintreffende Einsatzleitwagen konnte Entwarnung geben, ein Anwohner hatte lediglich ein wenig Holzunrat verbannt. Die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte konnten den Einsatz abbrechen. Trotz des falschen Alarms sind die Feuerwehrmänner froh um jede Alamierung. Die Bürger sollen keine Scheu haben, den Notruf zu wählen. Besonders bei Wohnungsbränden mit Menschenleben in Gefahr zählt jede Minute.

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siedewurst.de für die Kids

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Im Verlauf des letzten Heimspieltags überreichte Florian ?Jupp? Ehm in Vertretung des Internetportals
www.siedewurst.de dem Bröltaler SC die Einnahmen aus dem Benefizspiel. 756,24 EUR lautete der Gewinnbetrag! Dieser soll zur Erweiterung des Spielplatzes verwendet werden, die im neuen Jahr mit Beginn der Rückrunde abgeschlossen sein soll. Der BSC sagt DANKESCHÖN!!!

Das Photo zeigt von rechts Florian ?Jupp? Ehm, den 1. Vorsitzenden Jürgen Schrewe und das BSC-ORGA-Team Spielplatz mit Heike Schrewe, Annette Schmitt und Rita Keuenhof bei der Übergabe. (Foto: BSC)

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