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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

22-Jährige lebensgefährlich verletzt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Schwer verletzt wurde am Montag eine 22-jährige Waldbrölerin. Bei dem Versuch, ein Fahrschulauto auf der langen Geraden der Bröltalstraße bei Ziegenhardt zu überholen, verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.

Während sie überholte, bog ein 21-Jähriger mit seinem PKW aus der Ortschaft Bech kommend auf die B478 ab. Als er den Überholvorgang der Waldbrölerin bemerkte, brach er sein Abbiegemanöver jedoch sofort ab. Die 22-Jährige scherte abrupt vor dem Fahrschulwagen ein, um einen Zusammenprall zu vermeiden. Dabei geriet sie ins Schleudern und fuhr gegen den am Straßenrand stehenden Baum.

Die im Wrack Eingeklemmte erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber flog sie anschließend in eine Spezialklinik. Mit Totalschaden wurde ihr PKW abgeschleppt, die Straße blieb für etwa eine Stunde gesperrt.

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Neuzugänge für den Bröltaler SC

Von Nicolas Ottersbach | |   Sport

Drei neue Spieler verstärken seit kurzem die 1. Mannschaft des Bröltaler SC. Darunter zwei bekannte Gesichter, Eugen Töws (links) und Marcus Wirths (mitte). Töws kehrte nach einjährigem Gastspiel beim TuS Schladern zurück ins Bröltal. Seinen zweiten Einsatz gegen Dattenfeld belohnte der 28-Jährige prompt, gleich vier mal konnte er sich beim 5:1 Sieg in die Torschützenliste eintragen. Nach sieben Jahren TuS Birk fand Marcus Wirths (34) wieder zum BSC. Noch vor der Fusion zum neuen Verein spielte er lange Zeit bei der Spvgg. Ruppichteroth und soll mit der in Birk gesammelten Kreisliga-A Erfahrung die Defensive verstärken. Der Dritte im Bunde ist Defensivmann Torsten Schlundt (27). Er zog in die Gemeinde Ruppichteroth und spielte zuvor beim FC Schwadorf aus dem Rhein-Erft-Kreis in der A- und B-Klasse.

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Große Schäden durch Graffiti

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Zahlreiche Graffitischmierereien haben bislang Unbekannte in der Nacht zum Samstag gesprüht. Mit hellblauer und silberner Farbe wurden Gebäudeteile in neun Ortschaften verunreinigt. Entlang der Brölstraße waren Bushäuschen die Ziele der Täter, in Ruppichteroth wurden an der Wilhelmstraße, Burgstraße, Marktstraße und am Sonnenhang Mauern und Garagentore bemalt. Ebenso der Anbau und die Fluchttüre der Hauptschule. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02241 - 5 41 34 21 zu melden.

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Auto brannte nach Unfall aus

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Ein 20-Jähriger Winterscheider steht unter Tatverdacht, in der gestrigen Nacht nach einem Unfall geflüchtet zu sein. Wegen überhöhter Geschwindigket kam er von der Schmelztalstraße bei Kuchem ab und raste in ein zwei Meter langes Mauerstück. Jäger Helmut Franken konnte das Unglück vom Hochsitz aus beobachten. "Ich hörte schon beim Anfahren quietschende Reifen, dann krachte es plötzlich", erzählt er. Im Graben kam das Fahrzeug zum stehen, entzündete sich und brannte bis zum Eintreffen des Löschzuges aus Winterscheid völlig aus. Der Fahrer befreite sich selbstständig, irrte aber zunächst auf der Fahrbahn herum. "Ich fragte ob alles in Ordnung sei, da rannte er in den Wald", berichtet Gabi Cosenco, die als erste Verkehrsteilnehmerin die Unfallstelle vorfand.

Da man die Verletzungen des Verunfallten nicht einschätzen konnte und jede Spur von ihm fehlte, wurden die Hundestaffeln der Johanniter und des Roten Kreuzes hinzugezogen. Mit Flächenhunden, die im Allgemeinen nach Verletzten suchen, und so genannten 'Mantrailern', die beispielsweise durch Kleidungsstücke eine bestimmte Fährte aufnehmen, durchkämmten die Spezialkräfte das Gelände. Zusätzlich überwachte ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera die Umgebung. Nach drei Stunden wurden die Suchmaßnahmen vorübergehend eingestellt.

Am Sonntag Morgen meldete sich der mutmaßliche Fahrer aus dem Eitorfer Krankenhaus. Gegenüber der Polizei gab er an, das Krankenhaus lediglich wegen schmerzender Füße aufgesucht zu haben, weil er die ganze Nacht unterwegs gewesen sei. Zum Unfall selbst machte er keine Angaben, Alkohol- und Drogentest verliefen negativ.

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Betrunkene Frau fährt in Garagentor

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Die Anwohner eines Einfamilienhauses in Ruppichteroth wurden in der Nacht zum Sonntag unsanft aus den Schlaf geweckt. Eine volltrunkene Fahranfängerin aus Neunkirchen-Seelscheid fuhr mit ihrem VW in die Einfahrt des Hauses und rammte anschließend das Garagentor. Beim vergeblichen Versuch, im Vorwärtsgang zurückzusetzen, drückte sie das Tor weiter ein und beschädigte dabei das dahinter stehende Fahrzeug leicht. Kurze zeit später stellte sich heraus, dass die junge Dame zuvor mit einer Freundin, nur ein paar Häuser weiter, gefeiert hatte. Die dazugerufenen Polizisten brachten sie zur Blutentnahme und Ausnüchterung auf die Wache.

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Litterscheider Bolzplatz eingeweiht

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Mit Spiel und Musik hat der Bolzplatz in Litterscheid seine Pforten geöffnet. Nach dem zusammen gesungenen 'Litterscheid Lied' zerschnitt Bürgermeister Drawz die Schnur zum neuen Grün, anschließend gab es ein Einlagespiel. Auf das Alter wurde dabei keine Rücksicht genommen, Eltern wie Kinder traten vor den Ball.

Schon 2003 erfolgte die Grundsteinlegung, im letzten Jahr musste der Platz nach einer Sicherheitsüberprüfung stillgelegt werden. Rund 5000 Euro und viele helfende Hände der Dorfgemeinschaft waren nötig, um alle Mängel zu beseitigen. Kreissparkasse Köln und Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth beteiligten sich mit großzügigen Spenden an den Materialkosten.

Litterscheid ist relativ gesehen das kinderreichste Dorf der Gemeinde Ruppichteroth, von 240 Einwohnern sind 65 Kinder unter 16 Jahren alt. Umso wichtiger wurde die Neueröffnung des Bolzplatzes, "der Treffpunkt Nummer eins zum gemeinsamen Kick war", erklärt Lothar Reining, Bauleiter des Projektes und scherzhaft "Sklaventreiber" genannt. In Zukunft werden sich Jung und Alt wieder betätigen können. Denn für viele steht fest: Lieber auf dem Bolzplatz, als vor dem Fernseher.

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Neuer Rettungswagen für Ruppichteroth

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Rund 110 000 Euro hat der neue Rettungswagen für die Ruppichterother Wache der Johanniter und des Roten Kreuzes gekostet. Nachdem sich die Reparatur des alten Mercedes Sprinter nicht mehr rentierte, wurde die vom Kreis schon lange geplante Neuanschaffung vorangetrieben.

Das 150 PS starke, 120km/h schnelle und über 2 Tonnen schwere Fahrzeug auf der Basis des neuen Mercedes Sprinter bietet neben einer moderneren medizinischen Ausrüstung vor allem mehr Platz im Patientenraum. Möglich wird dies durch einen Aluminium-Gerippeaufbau, der so konzipiert ist, dass ein kompletter Austausch des Fahrgestelles nach Unfall oder hoher Laufleistung möglich ist. Eine Rückfahrkamera wirkt da zwar eher wie technische Spielerei, dennoch bietet sie vor allem bei Großveranstaltungen Sicherheit im Rückwärtsgang.

Insgesamt 650 000 Euro investierte der Rhein-Sieg-Kreis in neue Rettungsfahrzeuge. Drei neue Rettungswagen für die Wachen Ruppichteroth, Neunkirchen-Seelscheid und Rheinbach, zwei Notarztwagen für Eitorf und Rheinbach, sowie ein Logistik-LKW und ein Gerätewagen Atemschutz für das Kreisfeuerwehrhaus in Siegburg wurden angeschafft.

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Helfen, anderen Menschen zu helfen

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Etwas Sinnvolles tun, das Gefühl haben, gebraucht zu werden, neue Menschen kennen lernen, sich ausprobieren, Verantwortung übernehmen, Ausgleich zur Arbeit, eigene Ideen verwirklichen.

Das Alles bietet die DRK Bereitschaft Ruppichteroth-Winterscheid. Zur Zeit wird Nachwuchs gesucht, um die abwechslungsreichen Funktionen des Ortsvereines durchzuführen. Schwerpunktmäßig liegt die Arbeit in Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen, Betreuung bei Seniorentreffen, durchführen von Erste Hilfe-Kursen, Lehrgänge für lebensrettende Sofortmaßnahmen oder Blutspendeterminen. Darüber hinaus umfasst das Aufgabenspektrum noch Vieles mehr.

Aber auch ganz eigene Vorstellung von Engagement im Roten Kreuz wird gefördert. "Man kann viel gewinnen, aber nichts verlieren. Für jeden ist ein Engagementfeld im Roten Kreuz vorhanden", erklärt Gerd Biallas, Mitglied des DRK Ruppichteroth-Winterscheid.

Informationen gibt es bei Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Nagel (02295 -12 09), Peter Warzecha (02247 - 35 65) und Erste Hilfe-Ausbilder Ralf Heinrich (02295 - 28 39).

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Teilweise freie Fahrt für Mofas

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Ab sofort dürfen Mofa-Fahrer generell alle ausgewiesenen Radwege außerhalb geschlossener Ortschaften benutzen. Dies sieht eine aktuelle Änderung der Straßenverkehrsordnung vor. Bisher konnten nur solche Radwege befahren werden, die durch eine entsprechende zusätzliche Hinweis-Beschilderung für Mofas freigegeben waren.

?Durch die generelle Freigabe der Radwege außerorts entfällt die Anordnung der Zusatzzeichen. Damit wird ein weiterer Beitrag zum Abbau des Schilderwaldes geleistet?, erläutert Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes. Innerhalb geschlossener Ortschaften bleibt es bei der bisherigen Regelung. Das heißt, hier dürfen Mofas auch weiterhin nur auf Radwegen fahren, wenn dies mit dem Zusatzzeichen 'Mofas frei' erlaubt wird. Schieben darf man natürlich immer.

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Mit Engagement und Leistung zum Sportförderpreis

Von Nicolas Ottersbach | |   Sport

Seit 2001 vergibt die Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis jedes Jahr den Sportförderpreis. Im Dezember wird der mit 10 000 Euro dotierte Preis durch den Landrat des Kreises übergeben. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 2. Oktober.

Sportlerinnen, Sportler und Sportvereine des Rhein-Sieg-Kreises sind eingeladen, sich mit herausragenden sportlichen Leistungen oder außergewöhnlichem sozialem Engagement als Einzelmämpfer, Gruppen oder ganze Mannschaften zu melden. Bis zu 5000 Euro werden im Leistungssektor vergeben, an Einzelsportler oder Mannschaften. Mit ebenfalls 5000 Euro wird eine Maßnahme eines Sportvereins ausgezeichnet, die beispielhaften gesellschaftlichen und sozialen Einsatz aufweist.

In einer Jury aus den Mitgliedern des Beirates Sport, einem Mitglied des Vorstandes der Kreissparkassenstiftung und dem Preisträger des Förderpreises des Vorjahres wird entschieden. Weitere Informationen sind in einer Broschüre als Download (PDF) erhätlich. Bis zum 2. Oktober 2008 muss eine Beschreibung des Projektes oder ein Leistungsnachweis an die Kreissparkassenstiftung gerichtet werden.

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