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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Bergischer Naturschutzverein zeigt offenen Privatgarten

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Vergangenen Sonntag trafen sich Garten- und Naturliebhaber aus der gesamten Bröltalgemeinde. Der Bergische Naturschutzverein Ruppichteroth (RBN) lud zum 7. Mal zum "offenen Privatgarten" ein.

Gastgeber war in diesem Jahr Familie Tondorf aus Hänscheid. Auf einem rund 2000m² großem Areal finden sich unter anderem Gewächshäuser, Kräutergärten, eine Streuobstwiese, sogar ein großer Teich. "Angefangen hat alles mit diesem Schotterplatz", erzählt Rita Tondorf, "wir wollten zuerst eine altes Kopfsteinpflaster auf der Terrasse verlegen, entschieden uns aus Kostengründen aber dann doch für diesen eher ökologischen Boden." So wurde nach und nach der Garten mit Pflanzen und allerlei Raffinessen erweitert.

Der Vorgarten des Hauses zog damals mit ihr um, Blumen und Sträucher grub Sie mit Freunden und Bekannten aus und pflanzte sie dann wieder in ein vorbereitetes Beet. Sobald man die Terrasse betritt, offenbart sich die Weite und Vielfalt des Naturraumes. Zunächst fällt der Nutzgarten ins Auge, aus dem die Tondorfs das ganze Jahr über ihren Gemüsebedarf decken. Davor liegt ein Beet mit historischen Rosen, Liebhaberstücke, deren Herkunft bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Im hinteren Teil das Gartens befindet sich eine seltene Streuobstwiese, im Schatten der Bäume laufen Hühner umher. Der 2006 angelegte Teich glänzt mit üppiger Bepflanzung am Ufer, Libellen und Frösche tummeln rund um das Feuchtgebiet. Aber auch Tierfreunde kamen and diesem sonnigen Nachmittag auf ihre Kosten: Pferde, Hasen, Vögel - nichts stand still, egal wohin man blickte.

Über 50 Besucher zählte die Anmeldeliste am Ende des Tages. Bei Kaffee und Kuchen tauschte man Erfahrungen aus und holte sich Ideen für den eigenen Garten, ließ aber auch einfach mal das Naturschauspiel auf sich wirken. Man darf gespannt sein, wo sich der RBN nächstes Jahr niederlässt.

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Zeugen erwischen Graffiti-Sprayer auf frischer Tat

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Am vergangenen Sonntag Abend hatten Zeugen zwei 14-Jährige beobachtet, wie sie Wände am Tribünengebäude der Sportanlage an der Dr.-Herzfeld-Straße mit Graffiti besprühten. Die Zeugen informierten sofort die Polizei und hielten einen der beiden Täter bis zum Eintreffen der Beamten fest. Der zweite Jugendliche flüchtete zunächst, kam aber nach kurzer Zeit wieder zum Tatort zurück. Die Täter aus Ruppichteroth gaben sofort zu, die Schmierereien begangen zu haben - Spraydosen und Vorlagen übergaben sie der Polizei zur Sicherstellung. Anschließend wurden die Jugendlichen durch die Beamten der Erziehungsberechtigten übergeben und ein Strafverfahren eingeleitet. Zusätzlich überprüft das Kommissariat derzeit, ob die Sprayer für weitere Aktionen verantwortlich sind.

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Zwei Einsätze auf der L312 am Wochenende

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Am Wochenende musste die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth gleich zweimal auf der Landstraße L312 technische Hilfe bei kleinen Verkehrsunfällen leisten. Am Samstag ist ein LKW auf regennasser Fahrbahn in der starken Kurve zwischen Hambuchen und Retscheroth ins Schleudern geraten und durch die Wucht in der Böschung umgekippt. Der Fahrer wurde nicht verletzt und konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der LKW wurde mit Hilfe des Rüstwagens wieder auf die Räder gestellt und anschließend aus der Böschung gezogen. (Foto: Feuerwehr Ruppichteroth)

Am Sonntag Nachmittag ist einem Motorradfahrer, der aus Richtung Ruppichteroth kam, kurz vor der Ortschaft Hambuchen ein Reh vor das Motorrad gelaufen. Der Motorradfahrer kam glücklicherweise nicht zum Sturz und konnte normal anhalten. Das Gefährt wurde leicht beschädigt, so dass die Feuerwehr zur Säuberung der durch Betriebsstoffe verunreinigten Fahrbahn gerufen wurde. Der Rettungsdienst übernahm vorsorglich die Betreuung des unter Schock stehenden Kraftfahrer. Das Reh überlebte die Kollision nicht.

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Kick im Kerker

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:00 Uhr: 13 unbescholtene Jugendliche aus der A- und B-Jugend des Bröltaler SC betreten den Sicherheitstrakt der Justizvollzugsanstalt Siegburg. Personalausweise werden kontrolliert, Handys und Wertsachen in einem Schließfach untergebracht. Nur die Sporttaschen dürfen mit hineingetragen werden.

Zwischen meterhohen mit Klingendraht umsäumten Mauern und altem Backstein geht es zum Sportplatz. An den Gitterstäben vor den Fenstern stehen Insassen, neugierig wird das Schauspiel beäugt. Man knüpft erste Kontakte, reicht sich die Hand, begrüßt sich. Manche Jugendliche entsprechen den üblichen Klischees, der Großteil wirkt jedoch "ganz normal". Es wird in die zur Umkleide umfunktionierten Sporthalle eingetreten. Nachdem die Trikots angezogen sind, ruft Trainer Werner Schmitt die mannschaft zusammen. Er macht die Aufstellung und betont, dass keine Neckigkeiten geduldet werden - absolute Fairness ist angesagt.

Es geht raus auf den Sportplatz, eine Tartan-Oberfläche, die für Ascheplatztreter aus dem Bröltal äußerst gewöhungsbedürftig ist. Nach einer kurzen Aufwärmphase stellen sich beide Mannschaften zum Sportgruß auf, nochmal gibt man sich die Hände - im normalen Saisonbetrieb keineswegs üblich. Auch der rüstige Schiedsrichter begrüßt die Teams und lobt die Besucher, dass sie so rege zum Freundschafftsspiel erschienen sind. Der Spaß am Spiel soll im Mittelpunkt stehen, trotzdem weist er mit einem Lächeln darauf hin, dass bisher erst eine Mannschaft aus der Regionaliga gegen die Kicker aus dem Knast gewonnen hat. Bei der A-Jugend des Bröltaler SC, die mit einem letzten Platz in der Normalstaffel die Meisterschaft abgeschlossen hat, entwickelt sich eine David gegen Goliath-Mentalität.

Anpfiff. Unerwartet halten die Bröltaler bis zur 20. Minute das 0:0. Trotz einiger Chancen hält der Bröltaler Torwart den Kasten dicht. Doch bei schnellem Passspiel zeigen sich die Stärken der JVA-Mannschaft, im Nu stehen sie am 16er und preschen den Ball mit voller Wucht ins Eckige. Kurz danach fällt das 2:0 nach ähnlichem Muster. Halbzeit. Beide Teams lassen sich auf einem Grünstreifen am Rande des Spielfelds nieder. Mittlerweile tauchen immer mehr Jugendliche auf, um das Spiel zu verfolgen. Es kommt ein wenig Stadionatmosphäre auf, aus den Häusern rund um den Platz erhallen immer wieder Zurufe. In der zweiten Halbzeit wird der BSC offensiver, die Schüsse gehen jedoch meist am Tor vorbei, die JVA hingegen netzt noch 3 weitere Bälle ein. Abpfiff.

Man verbaschiedet sich wieder. Der Schiedsrichter dankt für das faire Spiel, trotz eines klaren 5:0 scheint es keinen Verlierer zu geben - schließlich stand der Spaß im Vordergrund. Die Equipes boten einige fußballerische Raffinessen, aber auch so manche Stolperei. Das wertvollste waren wohl die Erfahrungen, die gemacht wurden. Die Einen erlebten eine Horizonterweiterung, die Anderen die sogenannte Resozialisierungsmaßnahme.

Der Gefängniskomplex wurde im Jahre 1886 als königlich-preußische Strafanstalt eröffnet. Dazu wurden zunächst Gebäude der Abtei auf dem Michaelsberg umgebaut, die dann zwischen 1889 und 1891 um einen Zellentrakt erweitert wurden. 1896 kam es auf Betreiben des Leiters des preußischen Gefängniswesens, Geheimrat Carl Krohne, zu einem Neubau auf dem heutigen Gelände.

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Großübung auf dem Gelände des Siegwerks

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Güterzug kollidiert beim Rangiervorgang mit vollbesetztem Pkw

Am Abend des 30. Mai 2008 gegen 22:00 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungskräfte über Funkmelder, Sirene und Telefon alarmiert.

Beim Rangieren auf einem Bahngleis an der Alfred-Keller-Straße kollidiert ein Güterzug mit geringer Geschwindigkeit mit einem vollbesetzten PKW. Trotz Vollbremsung wurde durch die Trägheit des Zuges der PKW zwischen Zug und einer Trafostation eingeklemmt. Eine Zugbegleitperson wurde durch umkippende Betonfertigteile eingeklemmt. Fässer mit Säure laufen aus und benetzen die eingeklemmte Person. Aus dem Kesselwagon tritt aufgrund der starken Beschädigung aus einem Anschlussflansch Säure in den Mühlengraben aus und bildet ätzende Dämpfe.

Dies war das der Feuerwehr Siegburg unter Beteiligung der Polizei, des THW, des MHD, der Werkfeuerwehr Siegwerk und des DRK zugrunde liegende angenommen Einsatzszenario, mit Ziel neben der rein feuerwehrtechnischen Aufgabe unter anderem auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen zu üben. Die 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen kümmerten sich sowohl um die Befreiung der eingeklemmten Personen, als auch das Eindämmen von auslaufendem Gefahrgut aus den beschädigten Behältern. Die Polizei sorgte mit vier Streifenwagen dafür, dass der Verkehr im Bereich der Unfallstelle abgeleitet wurde. Der Unfall, sowie die Personalien der betroffenen Personen wurden ebenfalls aufgenommen. Das Technische Hilfswerk unterstützte mit 24 Einsatzkräften aus Siegburg, 9 Einsatzkräften aus Beuel und 7 Einsatzkräften aus Porz mit schwerem Gerät die Rettung der Verletzten und sorgte für die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Kommunikation innerhalb der Übungsleitung wurde ebenfalls von Mitarbeitern des THW sichergestellt. Die rettungsdienstliche Versorgung wurde durch einen leitenden Notarzt des Siegburger Krankenhauses mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienst sichergestellt. Die Mitarbeiter führten eine Erstversorgung, Registrierung und Transport zum angenommenen Krankenhaus durch.

Die Durchführung der Übung wurde erst durch die tatkräftige Unterstützung und die Bereitstellung eines Zuges der deutschen Bahn, sowie die fachkundige Beratung im Vorfeld, vertreten durch ihren Notfallmanager, ermöglicht. Die Werkfeuerwehr Siegwerk war ebenfalls mit einem Fahrzeug beteiligt.

Unabhängig davon, dass die eigentliche Übungslage nichts mit dem Siegwerk zu tun hatte, war dessen Geschäftsführung sofort bereit, das zum Werk gehörende Gelände den beteiligten Organisationen für die Übung zur Verfügung zu stellen.

Trotz des schlechten Wetters wurden die gesetzten Ziele der Übung überwiegend erreicht. Die nicht zur vollen Zufriedenheit abgearbeiteten Übungsaufgaben werden Gegenstand der kommenden Unterrichte und Nachbesprechungen sein.

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Schlager machen glücklich!

Von Tanzcafé Berghof | |   Magazin

Der Countdown läuft: Am Samstag, den 7. Juni 2008, ab 21.00 Uhr heißt es wieder: ?Auf zur großen Schlagernacht? im Tanzcafé Berghof / Saal Thölen in
Ruppichteroth- Schönenberg mit Party, Party, Party?

Große Verlosung: 10 Gabis fliegen kostenlos nach Mallorca!

Mit dabei: Das Original der 70er Jahre: Tony Westen mit seinem Hit ?Für Gabi tu ich alles??..Und das ?tut? er noch während der Schlagernacht im Berghof: Unter allen anwesenden ?Gabis? verlost der Altstar 10 kostenlose Trips nach Mallorca!

Jede Disco ist Tonys zuhause. Der Gründer der Band ?The Manny Boys? war in den 70ern gern gesehener Gast bei der ZDF Hitparade, der WDR Schaubude und anderen. Heute ist er zum Kult geworden, heizt Säle und Discos auf, mit dem oft verschmähten, dennoch heißgeliebten deutschen Schlager ? oder wie Tony immer sagt: ?Schlager machen glücklich!? Mit über 4000 Liveauftritten in 35 Jahren zählt der gebürtige Schleswig-Holsteiner zu den absoluten Bühnenprofis und hat somit viele Freunde für seine Musik gefunden. Gemeinsame Auftritte hatte Tony im Laufe seiner Karriere unter anderem mit seinen Freunden Michael Holm, Jürgen Drews, DJ Ötzi sowie Guildo Horn, deren Schlager er heute noch interpretiert.

Westen veranstaltet seine ?Gabi-Aktion? im Rahmen einer Tournee durch Deutschland und macht diesmal auch Halt im Berghof.

Um die Zeitreise in die 70er Jahre perfekt abzurunden, hat der Inhaber des Tanzcafé Berghof, Heiner Thölen, sich einiges einfallen lassen: Wer vermisst nicht den legendären ?Käseigel? oder auch den ?AsCo?? Lassen Sie sich überraschen und einfangen vom Hauch vergangener Zeit...

Für die Fußballfans: In der Meisterschmiede gibt es die Möglichkeit, das Eröffnungsspiel der EM zu verfolgen!

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Milchstreik mal anders

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Momentan ist er in aller Munde: Der Milchstreik. 45 Prozent der deutschen Gesamtproduktion an Milch, das sind rund 35 Tonnen, werden von Mitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) erzeugt. Die aktuellste Senkung von 35 auf 27 Cent pro Liter treibt die Bauern in den Ruin, die Wirtschaftlichkeit vieler Betriebe ist gefährdet - und somit ihre Existenz. Erst ab einem Preis von 43 Cent sei diese wieder gesichert, so lautet auch die Forderung der Bauern an die Molkereien. Bisher sehen die großen Molkereien noch keinen Handlungsbedarf, trotz des Lieferstopps seien keine Engpässe in den Kühlregalen zu erwarten.

Vielerorts verlässt die Milch deshalb nicht mehr die Bauernhöfe, sie wird zu Futter verarbeitet, als Dünger für die Äcker genutzt, manchmal auch einfach weggeschüttet. Ein Traditionsunternehmen aus Much schlägt einen ganz anderen Weg ein: Als symbolische Unterstützung und Solidarisierung mit den Milchbauern der Region kauft "Landbautechnik Josef Bonrath" Milch in lokalen Discountern und lässt sie karitativen Zwecken, wie der Ruppichterother Tafel, dem Kindergarten Purzelbaum in Much-Niederwahn oder dem katholischen Kindergarten Much-Marienfeld, zukommen.

LBT Bonrath ist auf Bundesebene mit ihrer Aktion nur ein kleiner Fisch, doch umso bedeutender für die hiesige ländlich geprägte Region, für die die Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.

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Cyanit-Austritt bei Huwil

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

In der Galvanikanlage der Huwil Werke Ruppichteroth ereignete sich am heutigen Mittag ein Zwischenfall. Laut Produktionsleiter Lutz Disselhoff trat eine geringe Menge der hochgiftigen Chemikalie Cyanit aus dem Produktionskreislauf aus.

Da schon im Oktober 2006 ein solches Ereignis große Teile des Brölbachs verseuchte, erstellte man vorsorglich einen Notfallplan, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Mit inbegriffen ist, dass sofort die Feuerwehr, in diesem Falle der Löschzug Ruppichteroth, alarmiert wird. Dieser rückte aus und war mehrere Stunden vor Ort.

Disselhoff erklärte, dass nach vorläufigen Untersuchungen keine Gefahr für die Umwelt bestehe, denn die Chemikalie sei lediglich in ein weiteres Auffangbehältnis vorgedrungen, nicht wie vor 2 Jahren in das Abwassersystem.

Kommentar der Redaktion:

Während unseres Versuches, Informationen über den Zwischenfall zu erhalten, wurden wir des Huwil Geländes verwiesen. Erst später erklärte man sich bereit, uns über den Vorfall zu unterrichten. Trotzdem blieb es uns untersagt, Fotos auf dem Gelände und somit von der Unfallstelle zu machen, sodass wir nur Bilder von außerhalb schießen konnten.

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Bauarbeiten der Bröltalstrasse (B478) abgeschlossen

Von Daniel Prior | |   Magazin

Bei der Ausführung der Bauarbeiten verlief alles wie geplant, so dass heute im Laufe des Tages die einseitige Sperrung der Bröltalstrasse aufgehoben und die Fahrbahn für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben werden konnte. Zunächst wurden die Schilder im Verlauf der Strecke zur Seite gedreht und werden in den nächsten Tagen eingesammelt. Anwohner der Umgehungsstrassen sind über den Wegfall der umgeleiteten Fahrzeuge erfreut, auch Schul- und Linienbusse fahren nun wieder wie gewohnt nach Fahrplan.

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Dressurturnier auf Gut Ommeroth: Eine gelungene Veranstaltung

Von Christiane Mylenbusch, Pressewart RuFv Gut Ommeroth e.V. | |   Magazin

Bis auf wenige Regentropfen hätte das Wetter während des dreitägigen Dressurturniers vom 16.- 18. Mai des Reit- und Fahrvereins Gut Ommeroth (Windeck/Waldbröl) kaum besser sein können: Weder zu warm noch zu kalt war es für Pferd und Reiter nahezu optimal.

Trotz hoher Teilnehmerzahl und der erstmaligen Ausrichtung des Turniers bis Klasse S verliefen die Prüfungen in der großen Reithalle und auf dem Reitplatz reibungslos und ohne Verzögerungen, dies nicht zuletzt dank der vielen fleißigen Helfer aus den Vereinsreihen, die am gesamten Turnier-Wochenende tatkräftig zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Sowohl die Starter, die teilweise aus beachtlicher Entfernung - von Aachen bis zum Niederrhein - mit ihren Pferden anreisten, erreichten bei den Prüfungen gute Platzierungen, als auch die Reiter des RuFV Gut Ommeroth: So konnte sich u.a. Sarah Goecke auf ihrem Pferd Silvermountain?s Milky Way in der Dressurprüfung Kl. E mit der Wertnote 7,5 einen erfreulichen 2. Platz hinter Denise Erbrecht auf Nepomuk vom RSG Gut Rottland sichern, ebenso wie sich die Reiterinnen Annelie Weide, Maria Heintze und Sina Jung in der Mannschaftsdressurprüfung über den 2. Platz hinter der erstplatzierten Mannschaft des RV Gummersbach 1 freuen durften.

Mit dem Erwerb und Ausbau dieses ehemaligen Militärgeländes in unmittelbarer Nähe wird Gut Ommeroth zukünftig sein Angebot erheblich erweitern: Nicht nur die beliebten Kinderreitferien werden dort stattfinden, sondern ein umfangreiches Programm - von Outdoor-Aktionen für Schulklassen über Lehrgänge und Seminare für Pferd und Reiter bis zu Veranstaltungen mit pädagogischem/therapeutischem Hintergrund - ist in konkreter Planung.

Genaue Informationen zu den einzelnen Aktivitäten gibt es in Kürze auf der Website www.gut-ommeroth.de, auf der ebenfalls alle Ergebnislisten des Turniers zu finden sind.

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