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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Keine Nadel des Teufels

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Auch wer in seinem Garten keinen Teich hat, kann jetzt noch von einem großen Insekt Besuch bekommen. Ein blau-grün gemusterter Körper und glänzende, faltenreiche Flügel, die ein knatterndes Geräusch verursachen: Gemeint ist die Edellibelle, die so genannte blau-grüne Mosaikjungfer. Sie ist zurzeit auf der Jagd nach den letzten Insekten des Jahres, die sie im Flug fangen kann. Ihre drei Beinpaare bilden dabei einen reusenartigen Fangkorb.

Den Germanen waren die Libellen heilig, sie waren Freia, der Gemahlin Wotans geweiht. Erst später kam die Angst auf, Libellen könnten stechen, und sie erhielten Namen wie 'Teufelsnadeln' oder 'Augenstecher'. Völlig zu unrecht, Libellen haben garkeinen Stachel. Der englische Name trifft es da schon besser, Dragonfly - die Drachenfliege. Denn ihren Beutetieren müssten sie wie wahre Drachen vorkommen, wenn sie mit teilweise über 50 Stundenkilometern heranrauschen, elegant die engsten Kurven nehmen, ja sogar rückwärts fliegen oder wie Hubschrauber in der Luft stehen bleiben.

Libellen sind geschaffen für ein Leben im Flug, so fressen und paaren sie sich auch in der Luft. Forscher in den USA haben erst kürzlich entdeckt, dass zahlreiche Falten in den Flügeln Luftwirbel entstehen lassen, die das Insekt besser tragen können als stromlinienförmige Flügel - bis zu 30 Sekunden Segelflug mit nur einem Schlag sind möglich.

Hingegen sind ihre Larven reine Wassertiere. Aber auch dort präsentieren sie sich als Räuber mit einer speziellen Fangtechnik: einer zusammengefalteten Unterlippe, die plötzlich nach vorne schnellt und die Beute festhält. Dieses Larvenstadium kann ein Jahr, bei den Großlibellen auch bis zu vier Jahre dauern. Dann kriechen sie aus dem Wasser und das fertige Insekt schlüpft. Es fliegt nur einen Sommer, in dem es sich fortpflanzen muss. Die Eier werden je nach Art in Pflanzen eingebohrt oder einfach ins Wasser fallen gelassen. Die meisten Libellen sind jedoch auf bestimmte Gewässer spezialisiert, so gibt es Moor-, Teich-, See-, Fluss- und Sumpflibellen.

Gewässerverschmutzung und vor allem das Verschwinden von Gewässern haben diesen Tieren, die alle unter Artenschutz stehen, in der Vergangenheit sehr geschadet, manche Arten sind bereits ausgestorben. Daher geben die Fachleute des Kreises auch bei den Libellen gerne ein paar Artenschutztipps. So sollte man, wenn möglich, einen Gartenteich anlegen. Dieser muss nicht unbedingt üppig bepflanzt werden. Ganz im Gegenteil: Rohböden und nackte Ufer locken Pionierarten wie den Plattbauch und die Pechlibelle an. Im Laufe der Zeit kommen automatisch die passenden Pflanzen dazu und dann finden sich auch andere Arten ein. Nachteilig für die Lebellen ist das Einsetzen von Fischen, denn diese haben die Larven zum Fressen gern.

Nähere Auskünfte zum Thema Libellen erteilt gerne das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241 - 13 22 00.

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Unfallstrecke B507 zeigt erneut ihre Tücken

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Schon viele Verkehrsunfälle hat es auf der B507 zwischen Ingersau und Neunkirchen gegeben, einer der wohl spektakulärsten ereignete sich am vergangenen Abend. Auf der feuchten und rutschigen Fahrbahn schlitterte eine 28-jährige Schönenbergerin mit ihrem Opel Corsa in den 1,50 Meter tiefen Straßengraben - und hatte viel Glück.

Nachdem in einer Kurve zunächst das Heck und anschließend der gesamte PKW ins Schleudern geriet, drehte sich das Fahrzeug um 180 Grad, fuhr rückwärts in den Graben mit Bachlauf und blieb auf der Fahrerseite liegen - eine Handbreit vor einer massiven Brücke mit Mauer. Durch das Schiebedach befreite sich die unverletzte Fahrerin, verständigte Bekannte und Polizei. Das Warten auf den Abschlepper überbrückte man kurzerhand mit Nahrungsaufnahme, die 28-Jährige war auf der Heimfahrt von der Pizzeria, hatte das Abendessen auf der Rückbank. Mit einem Kran des ADAC musste das Wrack geborgen werden, eine Schätzung des entstandenen Sachschadens war noch nicht möglich.

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Noro-Viren im Schullandheim

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die höchst ansteckenden Noro-Viren sind aller Wahrscheinlichkeit nach verantwortlich für eine ganze Kette von Erkrankungen, die im Schullandheim  Gemünd in den vergangenen Wochen auftraten.

Dieses Fazit zieht jetzt das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises, nachdem in Gemünd keine weiteren Fälle von Brechdurchfallerkrankungen bekannt geworden sind. ?Nach unseren Erkenntnissen?, erklärt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes Erich Klemme, ?wies ein Kind schon während der Anreise im Bus Krankheitssymptome auf und hat dort erbrochen. Die Übertragung auf die anderen Schüler, wie sie bei engen Wohnverhältnissen, die in einem Landschulheim anzunehmen sind, war beinahe unvermeidlich.?

Auszuschließen ist, dass Speisen oder hygienische Verhältnisse im Landschulheim die Erkrankungen verursachten. ?Im Gegenteil?, so Klemme, das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises sei eine hervorragend geführte Einrichtung, in die jährlich viele Schulklassen aus der ganzen Region führen und bei Schülern sowie Lehrern sehr beliebt sei. Beim Heimpersonal zeigten sich keine Krankheitssymptome, sämtliche Kontrolluntersuchungen waren unauffällig, auch alle Proben der ausgegebenen Speisen waren einwandfrei.

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Den Ernstfall gemeinsam proben

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Übung macht den Meister ? das gilt auch für die Feuerwehr. Mit 60 Mann rückte man aus, um einen Brand in der Lagerhalle der Firma Happ in Oeleroth zu bekämpfen.

Giftiger Rauch stieg aus dem Kunstoff verarbeitenden Betrieb an der Brölstraße, innerhalb von fünf Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte aus Ruppichteroth ein. Nach und nach rückten die Löschgruppen aus Geilenkausen und Oberelben an. Um das fiktive Feuer zu bekämpfen, ging ein Trupp mit Schlauch und Atemschutzgeräten in den Innenangriff. Zudem waren drei vermisste Arbeiter gemeldet worden, eine schnelle Bergung musste erfolgen. Dann die Horrormeldung: ?Löschtrupp bewusstlos im Gebäude!? Weitere Wehrleute eilten zur Hilfe in die völlig verrauchte Halle. Währenddessen sicherte der Großteil der Männer die Wasserversorgung. Zwar zapfte man zu Anfang die umliegenden Hydranten an, der Wasserdruck hätte im Ernstfall jedoch nicht ausgereicht. Kurzerhand bediente man sich an Brettern, die in einem Container lagerten. Am Bachlauf wurde damit Wasser gestaut und in den Versorgungskreislauf gepumpt.

?Die Übung ist Teil eines 1999 erarbeiteteten Konzeptes?, erklärt Brandinspektor Claus Müller. Darin arbeiten die Feuerwehren der angrenzenden Ortschaften eng zusammen und unterstützen sich, sollten die eigenen Einsatzkräfte im Notfall nicht ausreichen. Jedes Jahr findet das Training statt, jedes Jahr wechseln sich die drei Wehren als Gastgeber ab. Die gewählten Einsatzorte sind dabei Gefahrenschwerpunkte in der Nähe von Wohngebieten, meist Landwirtschafts- und Industriebetriebe, aber auch Schulen. Die Zusammenarbeit und Koordination steht dabei im Vordergrund, ?man muss sich kennenlernen, bevor man sich gegenseitig vertrauen kann und die Einheiten nahtlos ineinandergreifen?, so Müller. Denn die Arbeitsabläufe dürfen auch bei einer großen Gruppe von 60 Mann nicht langsamer werden. Zum Abschluss gab es dann noch eine Manöverkritik, in der penibel alles besprochen wurde, was hätte besser vonstatten gehen können.

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Kostenlose Kleinanzeigen und Stellenangebote

Von Daniel Prior | |   Magazin

Wir haben unser Serviceangebot um zwei nützliche Funktionen erweitert. Ab sofort können völlig kostenlos private Angebote und Gesuche von Gegenständen sowie Dienstleistungen als Kleinanzeige in unsere Datenbank eingetragen werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit für Gewerbetreibende, ihre Stellenausschreibungen - ebenfalls kostenlos - auf broeltal.de zu veröffentlichen. Die Einträge werden vor Aktivierung redaktionell überprüft, damit die Qualität des Anzeigenmarktes gewährleistet ist.

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Lernen Sie das Leben anderer Menschen zu retten

Von Daniel Prior | |   Magazin

DRKJeder Besitzer eines PKW-Führerscheins musste vor Erteilung der Fahrerlaubnis den Lehrgang ?Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort? absolvieren. In diesem Lehrgang werden grundlegende Maßnahmen aus der Ersten Hilfe vermittelt. Bus und LKW-Fahrer hingegen müssen einen zweitägigen Erste-Hilfe-Lehrgang besuchen. Zusätzlich schreiben die Berufsgenossenschaften eine Wiederholung des Lehrgangs alle zwei Jahre vor. Mit dem erworbenen Wissen ist man für nahezu alle Notfälle, die sich im privaten und beruflichen Umfeld ereignen können, gut gerüstet. Es geht in dem Kurs zu einem großen Teil um Notfälle bezüglich Atmung und Kreislauf. Auch die Versorgung von Verbrennungen sowie Vergiftungen wird gelehrt.

Am Samstag und Sonntag dem 11. & 12. Oktober 2008 findet in der Zeit von 9 bis 17 Uhr der nächste Erste-Hilfe-Lehrgang in der DRK Unterkunft Ruppichteroth (Rettungswache), St. Florian-Strasse 8 statt. Der Lehrgang ist gebührenpflichtig und bedarf einer Voranmeldung. Anmelden kann man sich unter der DRK-Homepage www.drk-rhein-sieg.de oder telefonisch unter 02208-500152.

Bei Fragen stehen folgende Personen für eine telefonische Beratung zur Verfügung: Karl-Heinz Nagel (Bereitschaftsleiter) unter 02295-1209, Peter Warzecha unter 02247-3565 und Ralf Heinrich (EH Ausbilder) unter 02295-2839.

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Frontalzusammenstoß im letzten Moment verhindert

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Es hätte am Abend des 1. Oktobers auf der B478 viel schlimmer ausgehen können. Als eine 21-Jährige Golffahrerin aus Waldbröl in Richtung Rossenbach fuhr, kam ihr in Höhe der Ortschaft Ruh ein PKW auf ihrer Fahrbahn entgegen. Der Geisterfahrer überholte in dem Moment zwei Fahrzeuge derart riskant, dass er erst kurz vor der Kurve den Überholvorgang abschließen konnte, nachdem er sogar an einer Verkehrsinsel links vorbeigefahren ist. Die 21-Jährige konnte im letzten Moment ihr Fahrzeug auf den Grünstreifen lenken und hat damit einen folgenschweren Verkehrsunfall verhindert. Sie prallte dabei gegen einen Leitpfosten und fuhr über eine Bordsteinkante. Der Golf erlitt dabei leichten Schaden.

Der entgegenkommende PKW-Fahrer setzte, ohne seiner Pflicht als Unfallbeteiligter nachzukommen, seine Fahrt fort. Erst vor etwa zwei Wochen kam es nur zwei Kilometer weiter wegen eines Überholmanövers zu einem Unfall mit einer Schwerverletzten (wir berichteten). Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Fluchtfahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer 02261-8199-0 mit dem Verkehrskommissariat in Gummersbach in Verbindung zu setzen.

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CDU Ruppichteroth verkündet Kandidaten für das Bürgermeisteramt

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Das rätseln um den Aspiranten für das Bürgermeisteramt hat ein Ende, zumindest seitens der CDU. Am Nachmittag stellte die Führungsriege den Schönenberger Michael Stein als Kandidaten für die Kommunalwahl im Juni 2009 vor - für viele ist der 38-Jährige jedoch politisch ein unbeschriebenes Blatt.

Gleich vier Kriterien musste der Speditionskaufmann erfüllen. Verwaltungserfahrung hat Stein lange Jahre im kaufmännischen Bereich gesammelt, seit 1995 ist er in einem international agierenden Troisdorfer Speditionsbetrieb tätig. Gleichermaßen war CDU-Vorstand und Ratsfraktion die gelebte Bürgernähe und lokale Verbundenheit wichtig, Stein ist ehrenamtlich als Vorsitzender des Akkordeonorchesters tätig und inmitten des Bröltales groß geworden. So sei man sich sicher, dass er sich beispielhaft für die Bröltalgemeinde einsetzen würde. Zu guter letzt ist er schon rund 14 Jahre Mitglied der CDU, sein Bruder Peter Stein sogar Landtagsabgeordneter für die CDU in Mecklenburg-Vorpommern.

Politisch trat Michael Stein bisher kaum in Erscheinung, deshalb ist es wohl eine recht überraschende Nachricht, dass er die Nachfolge von Hartmut Drawz, der mehr als 50 Jahre im öffentlichen Dienst stand, antreten will. Auf die Frage "Warum?" antwortet er ganz banal: "Weil mein Herz am Bröltal und der Gemeinde Ruppichteroth hängt." Für den verheirateten Vater eines Jungen sei besonders wichtig, das zu bewahren, was die Bröltalgemeinde ausmacht. Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft, eine funktionierende generationsübergreifende Gemeinschaft. Aber auch "die Entwicklung der Gemeinde muss vorangetrieben werden", erläutert er. Unabdingbar dafür seien ausreichende Angebote für Kinderbetreuung, Schulen, Arbeitsplätze und Seniorenbetreuung.

Mit der Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten der CDU hat somit schon indirekt der Wahlkampf für 2009 begonnen. Spannend wird er auf jedenfall, da dieses Mal Erfahrung im Amt als Sympathiepunkt bei der Bevölkerung ausscheiden dürfte. Dadurch wird das Wahlprogramm wohl mehr an Gewichtung gewinnen, dennoch ist der Persönlichkeitsfaktor nicht zu unterschätzen. Nun bleibt abzuwarten, wen die Ratsparteien SPD, FDP und die Grünen ins Rennen schicken werden.

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Springen, Dressur und Führzügel

Von Nicolas Ottersbach | |   Sport

Vom 10. bis 12. Oktober 2008 veranstaltet der Reit- und Fahrverein Gut Ommeroth ein dreitägiges Turnier mit Prüfungen in Stilspringen und Punktespringen, Dressurwettbewerben, einem Allroundwettbewerb, einfachem Reiterwettbewerb. Für die Jüngsten findet ein WEttberwerb in der Führzügelklasse statt. Bisher sind mehr als 300 Nennungen eingangen, ein abwechslungsreiches und spannendes Turnier ist zu erwarten. Zuschauer sind herzlich willkommen und dürfen sich neben dem umfangreichen Prüfungsprogramm auf sehenswerte Vorführungen der Voltigiergruppen des Vereins freuen. Weitere Informationen zum Turnier und den Prüfungen unter gibt es auf www.reitzentrum-gut-ommeroth.de. (Foto: Christiane Mylenbusch)

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Kreise fördern Integration - Landrat spricht vor Deutschem Landkreistag

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Zuwanderung, Einwanderung, Migration, Integration - das seien Stichworte, die seit vielen Jahren immer wieder die politische und gesellschaftliche Diskussion bestimmen, erklärt Landrat Frithjof Kühn vor dem Deutschen Landkreistag in Radebeul. Bei knapp 7 Millionen Menschen deutschlandweit ohne deutschen Pass und mit insgesamt rund 15 Millionen Menschen, die einen Migrationshintergrund haben, sei Integration eine Schlüsselaufgabe der gesamten Gesellschaft.

Kühn führte aus, dass natürlich sehr viele Menschen aus Zuwandererfamilien bereits ihren Platz in der deutschen Gesellschaft gefunden hätten, es aber dennoch unübersehbare Integrationsprobleme gebe. Diese äußerten sich in Form von mangelhaften Deutschkenntnissen, die wiederum zu schlechten Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten führten, damit ein Grund für höhere Arbeitslosigkeit seien und teilweise sogar verantwortlich seien für eine höhere Kriminalitätsrate im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Dem Zufall dürfe man das Zusammenleben in unserem Land daher keinesfalls überlassen. Ebenso wenig ausschließlich der Gesetzgebung: ?Wir alle müssen an der gesellschaftlichen Integration von Zuwanderern arbeiten.?

Eine bedeutsame Rolle spielten dabei laut Kühn die Kommunen. Denn die Auswirkungen jeglicher Integrationsbemühungen seien unmittelbar vor Ort in den Städten und Gemeinden spürbar. Integration müsse vor Ort gelebt werden. Und es sei Aufgabe des Bundes und der Länder, den Kommunen die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Im Rhein-Sieg-Kreis, so fbeschrieb der Landrat in seiner Rede, gebe es schon seit 20 Jahren einen Neubürgerbeauftragten, der als Ansprechpartner und Vermittler für Zuwanderer da sei. Einbürgerungen würden feierlich begangen, damit sich eingebürgerte Menschen willkommen geheißen und als deutsche Staatsbürger fühlten. Das vorhandene Angebot an Integrationsinitiativen müsse koordiniert und Neues angestoßen werden. Zu diesem Zweck wurde beim Kreis eine 'Fachstelle Integration' eingerichtet, die als Koordinationspunkt sowohl innerhalb der Kreisverwaltung, als auch mit den kreisangehörigen Kommunen, Verbänden, Organisationen und politischen Gremien zusammenarbeitet.

Weiterhin sei von großer Bedeutung, Integration und bürgerschaftliches Engagement miteinander zu verbinden - im Rhein-Sieg-Kreis bemühe sich die Freiwilligenagentur erfolgreich darum. Dazu kämen Sportvereine, für die ein zusätzlicher Anreiz, aktiv Integration voranzubringen, eine Auszeichnung der Sportstiftung der Kreissparkasse darstelle. Nicht zuletzt sei Sprache der Dreh- und Angelpunkt aller Integrationsinitiativen. Ohne sie könne Integration nicht gelingen. Daher müssten sowohl Angebote zur Sprachförderung vorhanden sein, als auch die Bereitschaft zur Spracherlernung gefordert werden.

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