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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Nachrichtenarchiv

Polizei stoppte betrunkenen Autofahrer

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Deutliche Schwierigkeiten, auf der richtigen Fahrbahn zu fahren, hatte ein Autofahrer in der Nacht zum Samstag auf der Kreisstraße 55 zwischen Ruppichteroth und Oberelben. Er fuhr Schlangenlinien und geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn. Einer Streifenwagenbesatzung aus Eitorf fiel diese Fahrweise auf und stoppte umgehend das Fahrzeug. Bei der nachfolgenden Kontrolle ergab der Alkohol-Vortest einen Wert von 1.64 Promille. Die Beamten nahmen den Fahrzeugführer für eine Blutprobe mit zur Wache und beschlagnahmten seinen Führerschein.

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Erneuter Vandalismus an der Grundschule

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Die Beschädigungen an der Telefonzelle und den Bänken der Grundschule sind erst wenige Wochen alt und schon wieder schlugen Unbekannte im Schutze der Nacht zu. Im Zeitraum vom 08. bis 12. Oktober hat es mehrere Zwischenfällen auf dem Schulgelände der Schönenberger Grundschule gegeben.

Am Umkleidetrakt der Turnhalle sowie am Schulgebäude wurden mehrere Fensterscheiben durch Steinwürfe gezielt zerstört. Auch der Bürgerverein musste über wiederholten Vandalismus berichten, zahlreiche Glasscheiben am Dorfhaus, welches sich im hinteren Bereich des Geländes befindet, wurden eingeworfen.

Die Gemeinde bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter, um weitere Schäden, Behinderungen des Schul- und Vereinssportsbetriebs und entstehenden Kosten begegnen zu können. Hinweise nimmt die Polizeistelle in Ruppichteroth unter 02295 - 54 25, die Polizeiwache Eitorf unter 02243 - 940 oder das Schulamt der Gemeinde unter 02295 - 49 43 oder 49-0 entgegen.

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Herbstwetter - Unfallwetter

Von Daniel Prior | |   Magazin

Herbstwetter ist Unfallwetter. Das haben die zahlreichen witterungsbedingten Verkehrsunfälle der letzten Wochen gezeigt. Dabei hat jeder irgendwann einmal gelernt, wie man sich am besten gegen solche Pannen und Unfälle schützt. Vorsichtig und vorausschauend Fahren lautet die Devise, um die Gefahren zu minimieren.

Grundsätzlich ist der Straßenbelag bei Temperaturen unter 10°C nicht mehr so griffig, wie im Sommer. Hinzu kommt gefallenes Laub zu Hauf und Dreck von schweren landwirtschaftlichen Geräten. In Verbindung mit Feuchtigkeit, vor allem in den Waldpassagen des Bröltales, verwandelt sich die Fahrbahn schnell zur Rutschbahn. Ab November ist dort dann, wie auf Brücken, mit Frost zu rechnen. Spurrillen, ungenügende Querneigung der Straße oder zu glatter Belag sind schlecht zu erkennen, rechtzeitig reagieren kann der Fahrer nur bei angemessener Geschwindigkeit

Wildwechsel stellt in jeder Jahreszeit ein Risiko dar, jedoch muss im Herbst verstärkt damit gerechnet werden. Wildschweine sind zu dieser Jahreszeit überaus aktiv. Besonders in der Dämmerung sollte man vorausschauend fahren und unbedingt auf die entsprechenden Warnschilder achten. Wenn Wild auftaucht, langsam fahren, Fernlicht abschalten, langsam weiterfahren, mehrmals hupen. Achtung, ein Reh kommt selten allein! Wenn es zu einem Unfall mit einem Tier gekommen ist: Unfallstelle absichern und auf jeden Fall die Polizei über 110 verständigen.

Auch schlechte Sichtverhältnisse machen es dem Autofahrer schwer. Deshalb empfiehlt der ADAC, auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren, um frühzeitig erkannt zu werden. Bei Motorradfahrern ist dies schon lange Vorschrift. Wenn am 26. Oktober die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden, begleiten frühe Dunkelheit und Nebel den Feierabendverkehr.

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Womöglich Brandstiftung als Ursache

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Starker Rauch hat die Bewohner eines Hochhauses in Eitorf-Königssiefen am späten Donnerstag Abend aus den Wohnungen getrieben. Im Abstellraum des Kellergeschosses brannte ein Sessel, der giftige Rauch zog wie bei einem Kamin durch das gesamte Treppenhaus. Die 16 Parteien klingelten sich gegenseitig aus dem Schlaf und den Wohnungen, selbstständig verließen alle Bewohner das Gebäude.

Der Löscheinsatz der Eitorfer Feuerwehr dauerte nur wenige Minuten, Einsatzleiter Jürgen Bensberg ordnete an, unter Atemschutz mit zwei Trupps in Keller und Treppenhaus vorzudringen. Insgesamt waren 24 Mann vor Ort, der aufgrund der prekären Lage zur Absicherung alarmierte Rettungswagen blieb glücklicherweise ohne Arbeit. Der entstandene Sachschaden blieb gering. Nach ersten Einschätzungen der Polizei ist die Brandursache auf Fremdverschulden festzusetzen, aller Wahrscheinlichkeit nach sogar Brandstiftung.

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Küchenbrand macht Wohnung unbewohnbar

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

Die Freiwillige Feuerwehr Eitorf wurde am Sonntag Abend zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Siegstraße gerufen. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster im ersten Obergeschoss. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, ob das Feuer bereits auf die Nachbarräume übergegriffen hatte. Vorsichtshalber wurden weitere Wehrmänner nachalamiert. Das Feuer konnte durch einen Trupp unter Atemschutz und samt Innenangriff schnell gelöscht werden. Die Dunstabzugshaube und ein komplett verbrannter Schrank wurden nach draußen gebracht. Die Zimmertüren innerhalb der Wohnung waren größtenteils geöffnet, die sich dadurch verbreitenden Verrußungen machten die Räume unbewohnbar. Die Feuerwehr war mit insgesamt 46 Helfern im Einsatz, zusätzlich stand ein Rettungswagen mit Notarzt für den Notfall bereit, verletzt wurde jedoch niemand.

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Die Polizei warnt: Einbrecher kommen auch am Tage!

Von Daniel Prior | |   Blaulicht

In der Nacht vom vergangenem Mittwoch auf Donnerstag verschafften sich Einbrecher durch das Badezimmerfenster eines Reihenhauses in Troisdorf gewaltsam Zutritt zu den Wohnräumen. Die Täter durchsuchten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und entwendeten Bargeld und einige technische Gegenstände. Nach einem Hinweis eines Zeugen konnte die Polizei in der vergangenen Nacht vier Tatverdächtige an einem Hotel in Troisdorf-Spich festnehmen. Bei der Durchsuchung des angemieteten Hotelzimmers fanden die Beamten große Teile der Beute.

Dieser Sachverhalt zeigt, dass die Polizei bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen ist und möchte die Bevölkerung nochmals sensibilisieren und bitten alle verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich der Polizei über der Rufnummer 110 zu melden. Die Polizei prüft dann sofort ihre Hinweise.

So können Sie helfen:

  • Informieren Sie die Polizei über verdächtige Beobachtungen.
  • Notieren Sie sich Kennzeichen verdächtiger Autos und Beschreibungen verdächtiger Personen.
  • Alarmieren Sie bei Gefahr und Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110.
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Vier Verletzte nach Unfall auf der B478

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte und großer Blechschaden. So lautet die Bilanz des Verkehrsunfalls am frühen Morgen auf der Bröltalstraße. Alkoholisiert war die 22-jährige Verursacherin aus Rosbach nach einem Discobesuch in Siegburg unterwegs, zwischen Büchel und Herrenstein fuhr sie um etwa 5:30 Uhr auf die gegnerische Fahrbahn - einige Meter zuvor striff ihr Opel Astra schon die Leitplanke. Bei voller Geschwindigkeit kollidierte der PKW mit einem entgegenkommenden Kombi, die 23-jährige Fahrerin aus Rossel und ihr Beifahrer hatten keine Chance mehr auszuweichen. Mehrmals schleuderte das Fahrzeug mit den zwei Insassen um die eigene Achse, ehe es erneut mit einem Lastwagen zusammenstieß.

Beim zweiten Aufprall bekam das Pärchen die volle Wucht zu spüren, denn die Airbags waren schon ausgelöst. Schwerverletzt mussten sie von der Ruppichterother Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden, die Fahrerin war eingeklemmt. "Reibungslos verliefen die Bergungsarbeiten", erklären Löschzugführer Claus Müller und der stellvertretende Wehrführer Klaus-Friedrich Seuthe, die gemeinsam die Rettungsmaßnahmen koordinierten.

Der Fahrer des Lastwagens war auf dem Weg zum Wochenmarkt in Waldbröl, sein Anhänger mit Kleidung beladen. Da er nicht angeschnallt war, schleuderten ihn die wirkenden Kräfte trotz Airbag gegen die Windschutzscheibe. Alle vier Personen mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 13 000 Euro geschätzt. Mehrere Stunden blieb die B478 für den Berufsverkehr gesperrt.

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Zusammenstoß auf Bundestraße 507

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Wieder hat es auf der B507 zwischen Neunkirchen und Ingersau einen Verkehrsunfall gegeben. Auf der regenassen Fahrbahn geriet eine 43-jährigen Neunkirchenerin mit ihrem Golf in einer Kurve in den Gegenverkehr. Der Versuch rechtzeitig abzubremsen und auszuweichen gelang der entgegenkommenden 44 Jahre alten Frau aus Ruppichteroth nur teilweise, schräg stießen die beiden Fahrzeuge mit der Front zusammen. Der Golf kam mit ausgelösten Airbags auf der Straße zum erliegen, der rote Kleintransporter der Ruppichterotherin rutschte noch weiter auf den Grünstreifen und touchierte leicht ein Verkehrsschild, bevor er dort endgültig gebremst wurde.

Die beiden Fahrerinnen wurden trotz des heftigen Aufpralls nur leicht verletzt, zwei Rettungswagen versorgten sie noch vor Ort. Aufgrund von Aufräumarbeiten blieb die Straße für rund 90 Minuten gesperrt, der Neunkirchener Löschzug befreite die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln.

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Keine Nadel des Teufels

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Auch wer in seinem Garten keinen Teich hat, kann jetzt noch von einem großen Insekt Besuch bekommen. Ein blau-grün gemusterter Körper und glänzende, faltenreiche Flügel, die ein knatterndes Geräusch verursachen: Gemeint ist die Edellibelle, die so genannte blau-grüne Mosaikjungfer. Sie ist zurzeit auf der Jagd nach den letzten Insekten des Jahres, die sie im Flug fangen kann. Ihre drei Beinpaare bilden dabei einen reusenartigen Fangkorb.

Den Germanen waren die Libellen heilig, sie waren Freia, der Gemahlin Wotans geweiht. Erst später kam die Angst auf, Libellen könnten stechen, und sie erhielten Namen wie 'Teufelsnadeln' oder 'Augenstecher'. Völlig zu unrecht, Libellen haben garkeinen Stachel. Der englische Name trifft es da schon besser, Dragonfly - die Drachenfliege. Denn ihren Beutetieren müssten sie wie wahre Drachen vorkommen, wenn sie mit teilweise über 50 Stundenkilometern heranrauschen, elegant die engsten Kurven nehmen, ja sogar rückwärts fliegen oder wie Hubschrauber in der Luft stehen bleiben.

Libellen sind geschaffen für ein Leben im Flug, so fressen und paaren sie sich auch in der Luft. Forscher in den USA haben erst kürzlich entdeckt, dass zahlreiche Falten in den Flügeln Luftwirbel entstehen lassen, die das Insekt besser tragen können als stromlinienförmige Flügel - bis zu 30 Sekunden Segelflug mit nur einem Schlag sind möglich.

Hingegen sind ihre Larven reine Wassertiere. Aber auch dort präsentieren sie sich als Räuber mit einer speziellen Fangtechnik: einer zusammengefalteten Unterlippe, die plötzlich nach vorne schnellt und die Beute festhält. Dieses Larvenstadium kann ein Jahr, bei den Großlibellen auch bis zu vier Jahre dauern. Dann kriechen sie aus dem Wasser und das fertige Insekt schlüpft. Es fliegt nur einen Sommer, in dem es sich fortpflanzen muss. Die Eier werden je nach Art in Pflanzen eingebohrt oder einfach ins Wasser fallen gelassen. Die meisten Libellen sind jedoch auf bestimmte Gewässer spezialisiert, so gibt es Moor-, Teich-, See-, Fluss- und Sumpflibellen.

Gewässerverschmutzung und vor allem das Verschwinden von Gewässern haben diesen Tieren, die alle unter Artenschutz stehen, in der Vergangenheit sehr geschadet, manche Arten sind bereits ausgestorben. Daher geben die Fachleute des Kreises auch bei den Libellen gerne ein paar Artenschutztipps. So sollte man, wenn möglich, einen Gartenteich anlegen. Dieser muss nicht unbedingt üppig bepflanzt werden. Ganz im Gegenteil: Rohböden und nackte Ufer locken Pionierarten wie den Plattbauch und die Pechlibelle an. Im Laufe der Zeit kommen automatisch die passenden Pflanzen dazu und dann finden sich auch andere Arten ein. Nachteilig für die Lebellen ist das Einsetzen von Fischen, denn diese haben die Larven zum Fressen gern.

Nähere Auskünfte zum Thema Libellen erteilt gerne das Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241 - 13 22 00.

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Unfallstrecke B507 zeigt erneut ihre Tücken

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Schon viele Verkehrsunfälle hat es auf der B507 zwischen Ingersau und Neunkirchen gegeben, einer der wohl spektakulärsten ereignete sich am vergangenen Abend. Auf der feuchten und rutschigen Fahrbahn schlitterte eine 28-jährige Schönenbergerin mit ihrem Opel Corsa in den 1,50 Meter tiefen Straßengraben - und hatte viel Glück.

Nachdem in einer Kurve zunächst das Heck und anschließend der gesamte PKW ins Schleudern geriet, drehte sich das Fahrzeug um 180 Grad, fuhr rückwärts in den Graben mit Bachlauf und blieb auf der Fahrerseite liegen - eine Handbreit vor einer massiven Brücke mit Mauer. Durch das Schiebedach befreite sich die unverletzte Fahrerin, verständigte Bekannte und Polizei. Das Warten auf den Abschlepper überbrückte man kurzerhand mit Nahrungsaufnahme, die 28-Jährige war auf der Heimfahrt von der Pizzeria, hatte das Abendessen auf der Rückbank. Mit einem Kran des ADAC musste das Wrack geborgen werden, eine Schätzung des entstandenen Sachschadens war noch nicht möglich.

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