broeltal.de RSS Feed https://www.broeltal.de/news.rss Newsfeed de_DE broeltal.de Mon, 18 Jan 2021 22:15:01 +0100 Mon, 18 Jan 2021 22:15:01 +0100 TYPO3 EXT:news news-5121 Mon, 18 Jan 2021 20:05:06 +0100 Bürger erhalten Infobriefe: Terminvereinbarung für Coronavirus-Impfung ab dem 25. Januar möglich https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/impftermine-ab-dem-25-januar-moeglich.html Das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in der Asklepios-Kinderklinik in Sankt Augustin soll am 1. Februar seine Arbeit aufnehmen. Die Impfung dort ist kostenlos und freiwillig. Das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in der Asklepios-Kinderklinik in Sankt Augustin soll am 1. Februar seine Arbeit aufnehmen. Die Impfung dort ist kostenlos und freiwillig. Foto: Ende Dezember wurde Maria Luise Schnettker als erste im Rhein-Sieg-Kreis geimpft [RSK]

Zuerst werden im dort die Menschen geimpft, die älter als 80 Jahre alt sind und somit dem vorrangig berechtigten Personenkreis angehören. Sie bekommen in den nächsten Tagen Post vom Rhein-Sieg-Kreis. Das Informationsschreiben des Landrates Sebastian Schuster und NRW-Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann beschreibt, wie man sich zur Impfung anmeldet und wie die Impfung vor Ort abläuft. Bislang sind rund 10.000 Menschen im Rhein-Sieg-Kreis gegen das neuartige Coronaviurs geimpft worden. In den Altenheimen sollen die Impfungen Anfang Februar abgeschlossen sein.

Anmelden können sich Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre ab Montag, 25. Januar. Sie müssen dazu die Online-Anmeldung unter www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800/116 117 01 der kassenärztlichen Vereinigung nutzen. Die Telefonnummer steht ab dem nächsten Montag täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung. Wegen der starken Nachfrage sei jedoch mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Bei der Terminvergabe erhält man bereits einen weiteren Termin im Abstand von etwa drei Wochen für eine zweite Impfung. Auch diese findet im Impfzentrum in Sankt Augustin statt.

SPD fordert Fahrtkosten-Übernahme

Zur Impfung muss man seinen Personalausweis, die Terminbestätigung und, falls vorhanden, den Impfpass mitbringen. Beim Besuch muss man eine Alltagsmaske oder eine FFP2-Maske tragen. Bei Bedarf ist eine Begleitung durch eine Person möglich. Die SPD-Kreistagsfraktion hat zudem einen Dringlichkeitsantrag für den Kreisausschuss gestellt, mit der Forderung, die Fahrtkosten von Über-80-Jährigen zum Impfzentrum in Höhe von 50 bis 80 Prozent durch den Kreis übernehmen zu lassen. "Es ist im Interesse aller, möglichst schnell die Gruppe der hochaltrigen Menschen zu impfen. Das bedeutet, dass wir auch dafür sorgen müssen, dass das Impfzentrum für diese Personengruppe, die zum großen Teil nur eingeschränkt mobil ist,  gut zu erreichen ist", sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Denis Waldästl.

Zweites Impfzentrum in Meckenheim

Unterdessen fordern die sechs linksrheinischen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis ein zusätzliches Impfzentrum auf ihrer Rheinseite. Als Standort kommt für alle sechs Bürgermeister Meckenheim infrage. Die Entscheidung liegt aber beim Kreis, der diese Woche darüber beraten will. Der Wunsch nach einer zusätzlichen Impfmöglichkeit besteht, da rund 11.000 über 80-Jährige im Linksrheinischen leben. Von Rheinbach dauert es über eine Stunde, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Sankt Augustin zu kommen.

]]>
Magazin
news-5120 Sun, 17 Jan 2021 13:42:47 +0100 Rhein-Sieg-Kreis setzt Gebühren aus: Keine Kita-Beiträge für Januar in Ruppichteroth https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/keine-kita-beitraege-fuer-januar-in-ruppichteroth.html Der Rhein-Sieg-Kreis setzt im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes die Beiträge in Kitas oder der Kindertagespflege für diesen Januar aus. Der Rhein-Sieg-Kreis setzt im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes die Beiträge in Kitas oder der Kindertagespflege für diesen Januar aus. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

Das gilt für die Gemeinden Ruppichteroth, Alfter, Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Swisttal, Wachtberg und Windeck. Der Kreis schließt sich damit der von der Landesregierung vorgeschlagenen landesweiten Regelung an. Das Land NRW und die Kommunen tragen jeweils 50 Prozent der ausfallenden Beiträge.

Die Befreiung gilt für alle Eltern – also auch für die, die eine Betreuung derzeit unbedingt benötigen und in Anspruch nehmen. Bereits eingezogene Elternbeiträge für Januar werden mit dem Beitrag für Februar verrechnet, der Beitrag für Februar wird in diesem Fall nicht vom Konto abgebucht. Eltern, die per Dauerüberweisung ihren Elternbeitrag bezahlen, werden gebeten, die Überweisung für den Februar auszusetzen. Dennoch eingehende Zahlungen werden so schnell wie möglich zurückerstattet. Die Mitglieder des Kreisausschusses des Rhein-Sieg-Kreises treffen hierzu in einer Sitzung am Montag, 25. Januar, die erforderliche Entscheidung.

]]>
Wirtschaft/Politik
news-5119 Sun, 17 Jan 2021 12:21:25 +0100 Karneval trotz Corona: Digitales Winterfest für zu Hause https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/digitales-winterfest-fuer-zu-hause.html Das Winterfest in der Bröltalhalle ist immer einer der Höhepunkte der Ruppichterother Karnevalssession. Damit es dieses Jahr nicht komplett ausfällt, hat sich der Elferrat eine digitale Alternative ausgedacht. Das Winterfest in der Bröltalhalle ist immer einer der Höhepunkte der Ruppichterother Karnevalssession. Damit es dieses Jahr nicht komplett ausfällt, hat sich der Elferrat eine digitale Alternative ausgedacht. Screenshot: Der Trailer zum digitalen Winterfest [Elferrat Ruppichteroth]

"Der Moment, wenn man Jahr für Jahr als Elferrat in den ausverkauften Ruppichterother Gürzenich einzieht und mit den Ruppichterothern eine stimmungsvolle und selbst gestaltete Karnevalssitzung feiert, ist wohl für jedes Elferratsmitglied und für jeden Karnevalisten auf der Bühne ein ganz Besonderer. Da geht einem dat Hätz auf“, sagt Elferrats-Präsident Albert Brummenbaum. Doch die Corona-Pandemie lässt diesmal nicht zu, gemeinsam zu feiern, zu schunkeln und zu singen.

Döörper Prätscher und zwei echte Keerls machen mit

Ganz ohne die spitzen Döörper Zungen des Elferrates, der zwei echten Keerls und des Döörper Prätschers und ganz ohne jährlichen Sketch wollte man die Ruppichterother aber nicht alleine lassen. So hatte der Elferrat die Idee zum digitalen Winterfest: Nicht von den Stühlen in der Bröltalhalle, sondern vom heimischen Sofa aus wird man das Programm verfolgen können. Pünktlich zum Beginn des eigentlichen Winterfestes am kommenden Samstag, 23. Januar, ab 19:11 Uhr, und an den folgenden drei Samstagen bis zum Karnevalssamstag bekommen die Döörper dann kurze Videoclips auf broeltal.de, Facebook und Instagram (@elferrat_ruppichteroth) zu sehen.

"Und natürlich sind auch diese Videos – wie der Karneval beim echten Winterfest – hausgemacht. Mit viel Döörper Hätzblut wurden die Auftritte geschrieben – natürlich rund um das alles bestimmende Thema Corona", sagt Bastian Rosner vom Elferrat. Der Video-Dreh kurz nach dem zweiten Lockdown sei eine echte Herausforderung gewesen: Jeder Darsteller habe seinen eigenen Teil selbst und unter Einhaltung der Corona-Regeln zu Hause aufgenommen. Elferratsmitglied Arno Schiefen schnitt dann aus den einzelnen Sequenzen die Beiträge zusammen. "Und auch wenn die Darsteller den Applaus des Publikums vermissen: Das Ergebnis – so viel sei verraten – kann sich sehen lassen", so Rosner.

]]>
Magazin
news-5118 Tue, 12 Jan 2021 07:43:07 +0100 Corona-Risikogebiet: 15-Kilometer-Regel gilt im Oberbergischen Kreis https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/15-kilometer-regel-gilt-im-oberbergischen-kreis.html Weil die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen weiterhin über dem Schwellenwert von 200 liegt, gilt nun auch ein eingeschränkter Bewegungsradius. Die Inzidenz liegt aktuell bei 244,8. Weil die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen weiterhin über dem Schwellenwert von 200 liegt, gilt nun auch ein eingeschränkter Bewegungsradius. Die Inzidenz liegt aktuell bei 244,8. Foto: Symbolbild [Pixabay]

Einwohner des Oberbergischen Kreises dürfen den Kreis nicht weiter als 15 Kilometer Luftlinie von der Grenze ihrer Heimatgemeinde verlassen. Ausnahmen sind "triftige Gründe". Innerhalb des Kreises dürfen sie sich frei bewegen. Die gleiche räumliche Bewegungseinschränkung gilt für das Hineinfahren in solche Hotspots von außerhalb: Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht im jeweiligen Kreisgebiet liegt, dürfen sich innerhalb der Gebiete mit den hohen Inzidenzzahlen nur bewegen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen.

Als Beispiel bedeutet das, dass Nümbrechter und Waldbröler unter anderem in die Gemeinden Ruppichteroth, Hennef, Neunkirchen-Seelscheid, Much, Eitorf und Windeck reisen dürfen, sofern das Ziel sich innerhalb des 15-Kilometer-Radius befindet. Einwohner aus Marienheide können nicht nach Ruppichteroth, weil die Gemeinde zu weit entfernt ist. Umgekehrt dürfen Ruppichterother nach Waldbröl, nicht jedoch nach Marienheide fahren. Diese Regelung gilt seit Dienstag (12. Januar) auch für die drei Kreise Minden-Lübbecke, Höxter und Recklinghausen.

Triftige Gründe für eine Ein- oder Ausreise in oder aus einem Risikogebiet sind nach der Verordnung zum Beispiel:

  • Fahrten zur Arbeit oder zum Ehrenamt
  • Schulbesuche, die Fahrt zur Kitas
  • Besuche von engen Familienmitgliedern oder Lebensgefährten
  • Pflege, Unterstützung oder Betreuung anderer Personen
  • Medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen.

Nächtliche Ausgangssperre

Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die 15-Kilometer-Regelung begeht eine Ordnungswidrigkeit. Sie wird mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet. Die Verordnung gilt bis zum 31. Januar. Ziel ist es, private Treffen weiter einzuschränken und die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu stoppen. Inwieweit die Maßnahme dazu geeignet ist, ist umstritten. Bereits in der Nacht auf Montag hatte der Kreis weitere Maßnahmen veranlasst, darunter ein erweitertes Kontaktverbot. Mehr als ein Haushalt und eine Person dürfen sich nun auch im privaten Bereich nicht mehr treffen. Außerdem gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr eine Ausgangssperre.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben die Formulierengen teilweise verändet.

]]>
Magazin
news-5117 Mon, 11 Jan 2021 11:26:28 +0100 Corona-Hotspot: Nächtliche Ausgangssperre im Oberbergischen Kreis https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/naechtliche-ausgangssperre-im-oberbergischen-kreis.html Wegen vieler Neuinfektionen gelten im Oberbergischen Kreis ab Montag strengere Corona-Auflagen – unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre. Wegen vieler Neuinfektionen gelten im Oberbergischen Kreis ab Montag strengere Corona-Auflagen - unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre. Foto: Symbolbild [Pixabay]

292,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - so ist die Lage mit Blick auf das Coronavirus im Oberbergischen Kreis. Damit wies die Region laut Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag den höchsten Wert unter den 53 Kreisen und kreisfreien Städten in NRW auf. Am Montag ist der Wert zwar auf 244,8 gesunken, allerdings ist die Zahl der Neuinfektionen am Wochenanfang immer deutlich niedriger, weil weniger Daten übermittelt werden.

Diese Regeln gelten nun

Der Oberbergische Kreis reagierte umgehend: Er beschloss noch am Sonntag in einer Allgemeinverfügung eine Ausgangsbeschränkung, die zwischen 22 und 5 Uhr gilt - auch für diejenigen, die nicht im Kreis wohnen. Die entsprechende Verordnung ist bis zum 25. Januar gültig. Die Polizei will in den nächsten Tagen verstärkt auf die Einhaltung der neuen Regeln achten. Wer sich nicht an die Verordnung hält, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen.

Die von Bund und Ländern beschlossene Regelung, wonach ein Haushalt nur noch eine weitere Person treffen darf, wird im Oberbergischen auch im privaten Bereich umgesetzt - in NRW gilt das bisher nur für den öffentlichen Raum. Landrat Jochen Hagt kündigte an, mit den Wirtschaftsverbänden zu sprechen, um für die Gefahr von Infektionen am Arbeitsplatz zu sensibilisieren. Auch die Präsenzgottesdienste, die bislang nur in den Kommunen mit den höchsten Fallzahlen im Kreis untersagt waren, werden nun im gesamten Kreisgebiet verboten. Der Grund seien laut Hagt Verdrängungseffekte, beispielsweise in Radevormwald. Dort hatte ein Pfarrer dazu aufgerufen, nach Hückeswagen in die Kirche zu gehen.

Ausbrüche in Familien

„Wir haben nun neue Maßnahmen formuliert, um das Infektionsgeschehen einzudämmen“, sagte Hagt. Die Vorschriften zur Kontaktbeschränkung werden auch im privaten Bereich verschärft. Treffen sind nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig. Die weitere Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden. Die Pflicht, in Pflegeeinrichtungen FFP2-Masken zu tragen, wird verlängert. Zudem rief er die Bürger dazu auf, bei Einkäufen FFP2-Masken zu tragen.

Die Dunkelziffer der Infektionen im Kreis sei laut Kaija Elvermann, der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, gering. Man teste verstärkt in Familien, wobei die Positivquote bei 90 Prozent liege. Es gäbe keine Hotspots, rund die Hälfte aller Infektionen fänden im familiären Bereich statt. Eine mögliche Erklärung für die steigenden Zahlen seien die verstärkten Tests im neuen Jahr. Deshalb gehe man davon aus, dass auch in anderen Kommunen und Kreisen bald dieser Effekt zu spüren seien werde.

Diese Ausnahmen gelten

Es gelten Ausnahmen von der nächtlichen Ausgangssperre: Bei einem medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen; der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke; der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts; der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger; der Begleitung Sterbender; von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder; von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen. „Ausnahmen in diesem Sinne sind vom Betroffenen - beispielsweise durch Vorlage einer geeigneten Bescheinigung - glaubhaft zu machen“, heißt es in de Verordnung.

Situation in Ruppichteroth

Hier geht es zum Corona-Dashboard mit aktuellen Zahlen

Im Rhein-Sieg-Kreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 131 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. In Ruppichteroth gibt es aktuell neun Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Insgesamt sind oder waren 144 Personen erkrankt. Ein Mensch ist verstorben. Zuletzt hatte es einen größeren Ausbruch in einem Gewerbebetrieb gegeben.

]]>
Magazin
news-5115 Sat, 09 Jan 2021 16:03:00 +0100 Neue Coronaschutz-Verordnung: Diese Regeln gelten ab Montag im Rhein-Sieg-Kreis https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/diese-regeln-gelten-ab-montag-im-rhein-sieg-kreis.html Mit der neuen Coronaschutz-Verordnung gelten ab dem 11. Januar in Nordrhein-Westfalen schärfere Regeln. Antworten auf die wichtigsten Fragen. Mit der neuen Coronaschutz-Verordnung gelten ab dem 11. Januar in Nordrhein-Westfalen schärfere Regeln. Antworten auf die wichtigsten Fragen. Grafiken: Die neuen Corona-Regeln [Land NRW]

Hier gibt es die ab dem 11. Januar gültige Coronaschutz-Verordnung für NRW.

Hier geht es zum Covid-19-Dashboard mit aktuellen Infektionszahlen für Ruppichteroth.

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Die Kontaktbeschränkungen werden vorerst bis zum 31. Januar ausgeweitet. Treffen im öffentlichen Raum sind nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden.

Die 15-Kilometer-Regel für Einwohner in extremen Corona-Hotspots ist nicht in der neuen Verordnung zu finden. Nach Angaben eines Sprechers des NRW-Gesundheitsministeriums müssen die betroffenen Kreise dies in eigenen Verfügungen regeln.

Die bisherigen Ausnahmen für den Mindestabstand gelten weitestgehend unverändert fort. Ausgenommen sind demnach unter anderem spielende Kinder auf einem Spielplatz, die Nutzung des ÖPNV mit Mund-Nase-Bedeckung oder die Begleitung und Beaufsichtigung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen.

Wie ist die Rechtslage in den Bereichen Gastronomie und Übernachtungsangebote?

Restaurants und Gaststätten bleiben geschlossen, dies gilt nun grundsätzlich auch für Kantinen und Mensen. Nur der Bring- oder Abholdienst ist erlaubt. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen ausnahmsweise dann zur Versorgung der Beschäftigten beziehungsweise der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden, wenn sonst die Arbeitsabläufe nicht aufrechterhalten werden könnten.

Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt, geschäftliche und dienstliche Übernachtungen sind erlaubt.

Wo darf Alkohol verzehrt werden?

Vom 16. Dezember bis 31. Januar ist der Verzehr alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit untersagt.

Wird der Einzelhandel geschlossen?

Ja. Der Einzelhandel bleibt bis zum 31. Januar geschlossen. Ausgenommen davon sind: Lebensmittelgeschäfte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Lebensmittelwochenmärkte, Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Drogerien, Tankstellen, Banken, Sparkassen, Poststellen, Kioske und Zeitungsverkaufsstellen, Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte, Großhandel (für Großhandelskunden), die Abgabe von Lebensmittel durch soziale Einrichtungen (Tafeln).

Ist Versandhandel und die Abholung von Waren durch Kunden möglich?

Ja. Der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren ist zulässig. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist nur zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.

Dürfen Baumärkte öffnen?

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten ist nur zur Versorgung von Gewerbetreibenden zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nicht gestattet werden.

Gibt es Änderungen bei der Maskenpflicht?

Nein, die Maskenpflicht gilt weiterhin, insbesondere in folgenden Bereichen:

  • in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder dem Besuchs- und Kundenverkehr zugänglich sind, sowie im ÖPNV (auch an Haltestellen),
  • auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich,
  • vor Einzelhandelsgeschäften und auf zugehörigen Parkplätzen und Wegen,
  • gegebenenfalls auch in Arbeits- und Betriebsstätten, allerdings nicht am Platz, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Bleiben die Schulen geöffnet?

Die Schüler sollen komplett zu Hause unterrichtet werden - bis zur Klasse sechs gibt es aber eine Notbetreuung. Die Maßnahmen gelten zunächst bis Ende Januar. Für die Schulen wird die Umstellung auf Distanzunterricht für alle Schüler auch damit begründet, dass eine Doppelbelastung von Lehrkräften durch gleichzeitigen Präsenz- und Distanzunterricht vermieden werden solle.

Sollte die Umstellung auf den Distanzunterricht an einer Schule mehr Vorbereitungszeit erfordern, kann der Unterricht dort auch erst am 13. Januar wieder beginnen. Alle Schulen bieten nach Angaben Gebauers ab Montag eine Betreuung für Schüler der Klassen 1 bis 6 an, wenn diese beim Distanzunterricht nicht zu Hause betreut werden können oder aber eine Kindeswohlgefährdung vorliege. Während der Betreuung in den Schulen finde aber kein regulärer Unterricht statt.

Wird die Kindertagesbetreuung schließen?

Die Betreuungsgarantie gilt bis zum 31. Januar, aber alle Eltern sind dringend aufgerufen, die Betreuung ihrer Kinder – wenn immer möglich – selbst sicherzustellen. Es besteht kein Betretungsverbot.

Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, können weiter betreut werden. Da aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Pandemie mit festen Gruppen gearbeitet werden muss, reduziert sich die vertraglich zwischen Familien und Einrichtungen vereinbarte Betreuungsumfang grundsätzlich um zehn Stunden (von 45 auf 35, von 35 auf 25, von 25 auf 15 Stunden). In der Kindertagespflege bleibt es grundsätzlich bei dem bisher gebuchten Umfang.

Wenn Eltern Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen sie diese. Das gilt ausdrücklich für berufliche, familiäre und bei dem Kind selbst bestehende Gründe. Kein Kind soll durch diesen Lockdown Schaden nehmen. Eltern sollten den vertrauensvollen Kontakt zu ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson suchen.

Gilt das aktuelle Betreuungsangebot nur für Eltern in systemrelevanten Berufen?

Nein. Eine Betreuung ist grundsätzlich für alle Kinder möglich, wenn sie unabdingbar notwendig ist.

Bleiben Hochschulen und außerschulische Bildungsangebote im öffentlichen Dienst geöffnet?

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen und an den Schulen des Gesundheitswesens ist unter Einhaltung der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes zulässig. Dabei dürfen Lehrveranstaltungen nur dann in Präsenz zugelassen werden, wenn diese nicht ohne schwere Nachteile entweder für die Studierenden ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem 31. Januar verschoben werden können. Präsenzprüfungen und darauf vorbereitende Maßnahmen sind nur zulässig, wenn sie aus zwingenden Gründen nicht auf einen Zeitpunkt nach dem 31. Januar verlegt werden können oder eine Verlegung den Prüflingen nicht zumutbar ist.

Was passiert mit Kultureinrichtungen?

Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sind bis zum 31. Januar untersagt. Dasselbe gilt für den Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen. Nur Autokinos mit einem Abstand von 1,5 Metern zwischen den Fahrzeugen dürfen betrieben werden.

Welche Regeln gelten für Berufsmusiker?

Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin erlaubt. Ebenso ist es Berufsmusikern gestattet, Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Rundfunk und Internet zu spielen.

Was gilt für Freizeit- und Amateursport?

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie im Frühjahr auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig. Das gilt auch für Individualsportarten in Sporteinrichtungen/-vereinen, wie Tennis oder Golf. Unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen bleiben Joggen, Walken oder ähnliches zulässig.

Was passiert mit Freizeit- und Vergnügungsstätten?

Bis zum 31. Januar untersagt ist der Betrieb von

  • Schwimm- und Spaßbädern, Sonnenstudios, Saunen und Thermen und ähnlichen Einrichtungen,
  • Zoos, Tierparks, Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
  • Spielhallen, Spielbanken und ähnlichen Einrichtungen
  • Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen,
  • Bordellen, Prostitutionsstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen.

In Wettannahmestellen und Wettbüros ist nur die Entgegennahme der Spielscheine, Wetten und so weiter gestattet. Ein darüberhinausgehender Aufenthalt (etwa zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen) ist unzulässig.

Sind Veranstaltungen und Versammlungen noch erlaubt?

Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Coronaschutzverordnung fallen, sind bis zum 31. Januar untersagt. Erlaubt bleiben – unter jeweils im Einzelfall zu beachtenden Bedingungen – unter anderem:

  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz (z. B. Demonstrationen)
  • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und –vorsorge dienen (z. B. auch Parteiversammlungen zur Aufstellung von Wahlkreisbewerbern oder Blutspenden) und aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen Zeitraum nach dem 31. Januar 2021 verlegt werden können
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, Gesellschaften, Parteien, Vereinen oder Wohnungseigentümergemeinschaften, die nicht digital durchgeführt werden können
  • Beerdigungen
  • standesamtliche Trauungen
  • Gottesdienste.

Welche Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung gibt es?

Kirchen und Religionsgemeinschaften entscheiden unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens, inwieweit Versammlungen zur Religionsausübung in Präsenz durchgeführt werden können, und informieren die vor Ort zuständigen Behörden. Sie sichern die Einhaltung des Mindestabstands, begrenzen die Teilnehmerzahl, führen ein Anmeldeerfordernis für solche Zusammenkünfte ein, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten, verpflichten die Teilnehmer zum Tragen einer Alltagsmaske auch am Sitzplatz, erfassen die Kontaktdaten der Teilnehmer und verzichten auf Gemeindegesang.

]]>
Wirtschaft/Politik
news-3904 Sat, 09 Jan 2021 12:57:00 +0100 Spaß im Schnee: Wo man in Ruppichteroth und Winterscheid am besten Rodeln kann https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wo-man-in-ruppichteroth-und-winterscheid-am-besten-rodeln-kann.html Wochenende und jede Menge Schnee: Besser kann ein Tag zum Rodeln nicht starten. Teils fängt er jedoch schon an zu schmelzen. Wir haben einige Orte zusammengefasst. Wochenende und jede Menge Schnee: Besser kann ein Tag zum Rodeln nicht starten. Teils fängt er jedoch schon an zu schmelzen. Wo man in Ruppichteroth und Winterscheid am besten mit dem Schlitten - oder der Motorhaube - den Abhang runterjagen kann, haben wir mit Hilfe unserer Leser zusammengefasst. Wir nehmen auch noch gerne Orte in die Karte auf. Foto: Motorhauben-Rodler am Wendelinus im Jahr 2010.

Wegen der Corona-Pandemie gilt es aber auch bei allem Spaß, auf Abstands- und Hygieneregeln zu achten. In Teilen des Oberbergischen Kreises, in denen deutlich mehr Schnee liegt als in Ruppichteroth, sind einige Ortschaften schon überlaufen.

 

]]>
Magazin
news-5114 Thu, 07 Jan 2021 16:36:00 +0100 900 Jahre Ruppichteroth: Eine Gemeinde, zwei Geburtstage https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/eine-gemeinde-zwei-geburtstage.html Ruppichteroth feiert in diesem Jahr runden Geburtstag: Vor 900 Jahren wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Zum letzten Jubiläum 1981 gab es einen legendären Festzug - und Wolfgang Petry sang ein Geburtstagslied. Ruppichteroth feiert in diesem Jahr runden Geburtstag: Vor 900 Jahren wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Zum letzten Jubiläum 1981 gab es einen legendären Festzug - und Wolfgang Petry sang ein Geburtstagslied. Foto: Ruppichteroth-Ort aus der Luft [Privat]

Normalerweise hätte der Bürgerverein Ruppichteroth (BVR) das Fest schon längst angekündigt. Doch anstatt eine 900-Jahr-Feier zu begehen, sind Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht denkbar. "Ursprünglich gab es die Idee, etwas im Rahmen eines großen Neujahrsempfangs zu machen", sagt BVR-Ehrenvorsitzender Wolfgang Steimel. Doch der wurde bekanntlich abgesagt, und somit ist auch der Festakt erst einmal auf Eis gelegt.

Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, wird nun ein neuer Termin angepeilt. "Denkbar wäre zum Beispiel der Freitag vor der Ruppichterother Kirmes im Oktober", sagt Steimel, der sich mit seinem Vereinskollegen Hans-Peter Hohn um die Organisation des Festes kümmern will. Was genau passieren soll, ist derzeit noch nicht klar. Fest steht jedoch, dass gebührend an die Ursprünge des Ortes erinnert werden soll.

Zwei verschiedene Datierungen

Die früheste urkundliche Erwähnung des Kirchdorfes Ruppichteroth datiert vom 6. Januar 1121 in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Friedrich I. von Schwarzenburg (Erzbischof von 1100 bis 1131). Darin bestätigt er, handschriftlich und auf Latein, die Verfügungen durch Abt Cuno I. von Siegburg (Abt von 1105 bis 1126 der Benediktinerabtei auf dem Siegburger Michaelsberg), die dieser zum notwendigen Unterhalt der sich ständig vergrößernden Zahl der Mönche getroffen hatte. Und er bekräftigt darin auch die vom Kölner Erzbischof Anno II. (Erzbischof von 1056 bis 1075 und Gründer der Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg) zu dessen Zeit bereits festgesetzten Ablösungsgelder für den Fischzins der zu der Zeit vorhandenen Orte. Für den Döörper sind aber eigentlich nur die Zeilen sieben und acht interessant, denn dort heißt es: „una de Ruprettesrode“ – übersetzt: „eine von Ruppichteroth“.

Der offizielle Geburtstag der Gemeinde Ruppichteroth ist aber erst zehn Jahre später datiert. „Sinnvoller Ausgangspunkt für die Geschichte der heutigen politischen Gemeinde Ruppichteroth ist der 31. März 1131, da in der Päpstlichen Urkunde die Kirchspiele Ruppichteroth und Winterscheid, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts gemeinsam die politische Gemeinde Ruppichteroth bilden sollten, auch gemeinsam erwähnt wurden", schrieb der Heimatforscher Karl Schröder in der Festschrift zum 850. Jubiläum. Dementsprechend wird es dieses Jahr auch keine große gemeinsame Feier aller Ortsteile geben, wie zuletzt 1981.

Ein Kilometer langer Festzug

Damals war der BVR mit dem Bürgerverein Schönenberg, dem Heimatverein Hänscheid und dem Heimatverein Winterscheid Organisator der 850-Jahr-Feierlichkeiten, bei denen es Theateraufführungen sowie Gewerbe- und Handwerksausstellungen in der Bröltalhalle gab. Legendär ist jedoch der historische Festzug, der am 20. September durch Winterscheid ging. Er war einen Kilometer lang, mit vier Musikkapellen, drei Reitergruppen, zwölf Wagen und 20 Fußgruppen.

Und auch der Vorabend hatte es in sich. Neben Beiträgen von Männergesangsverein, Kirchenchor und Musikverein sang der Schlagerstar Wolfgang Petry, der damals in Honscheid wohnte, viele seiner Lieder. Der eigens für das Jubiläum kreierte Heimatschlager „Sommerzeit, Winterzeit, immer Zeit für Winterscheid“ war geboren und wurde erstmals aufgeführt. Die Chancen, dass es in zehn Jahren einen neuen Hit gibt, stehen gar nicht so schlecht. Denn mittlerweile wohnt sein Sohn Achim Petry in Winterscheid und ist dem Ort sehr verbunden.

]]>
Magazin
news-5113 Wed, 06 Jan 2021 16:16:00 +0100 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 02/2021 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-02-2021.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 2. Kalenderwoche 2020 für den 9. bis 15. Januar 2021. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 2. Kalenderwoche 2020 für den 9. bis 15. Januar 2021.

Download: Wochenschau als PDF

Themen:

  • Überprüfung der Sirenen zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth
  • Jubiläum „900 Jahre Ruppichteroth-Ort“
  • Straßenreinigungstermine 2021 in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Niederschrift zur Sitzung des Betriebsausschusses
  • Niederschrift zur Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioren
  • Niederschrift zur Sitzung des Ausschusses für Planung, Klima- und Umweltschutz
  • Niederschrift zur Sitzung des Hauptausschusses
  • Niederschrift zur Sitzung des Rates
  • Niederschrift zur Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport
  • Gemeinsame Bürgersprechstunden des Ordnungsamtes und des Polizeibezirksdienstes
  • Aktuelle Regelungen im Bereich des Schiedswesens
  • Not- und Bereitschaftsdienste

Um diese Datei ansehen zu können, benötigen Sie ein PDF Anzeige Programm. Dies ist in den meisten Fällen auf dem PC sowie auch Handy/Tablet vorinstalliert. Falls nicht, so können Sie sich kostenfrei das Programm oder die App auf Ihr Endgerät spielen.

Die populärste Software ist der Adobe Reader. Hier die Links zum Download:

Windows Computer | Windows Phone und Mobile | Android Telefon und Tablet | Apple iPhone und iPad

]]>
Wochenschau
news-5112 Wed, 06 Jan 2021 12:15:08 +0100 Sternsinger-Aktion in Ruppichteroth: Keine Sternsinger, aber Segensaufkleber zum Abholen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/keine-sternsinger-aber-segensaufkleber-zum-abholen.html Die Sternsinger-Aktion wird in diesem Jahr anders als sonst: In Ruppichteroth werden keine Sternsinger von Haustür zu Haustür ziehen. Aber die katholische Kirche hat sich Alternativen einfallen lassen. Die Sternsinger-Aktion wird in diesem Jahr anders als sonst: In Ruppichteroth werden keine Sternsinger von Haustür zu Haustür ziehen. Aber die katholische Kirche hat sich Alternativen einfallen lassen. Foto: Der Segen 2021 [Nicolas Ottersbach]

Aufgrund der hohen Coronavirus-Infektionszahlen dürfen die Sternsinger dieses Jahr nicht von Tür zu Tür ziehen, um zu Singen und Spenden einzusammeln. Erstmals seit 62 Jahren finden damit keine Hausbesuche der Sternsinger statt. Auch die jährlichen Besuche beim Bundespräsidenten sowie bei der Bundeskanzlerin wurden abgesagt. Bereits seit 1984 bringen die Sternsinger eigentlich Jahr für Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt, aber auch in die Ruppichterother Haushalte.

Stattdessen gibt es die Segensaufkleber diesmal zum Abholen, am Dienstagabend (5. Januar) wurden sie von Pfarrer Christoph Heinzen in einer kleinen Messe in St. Severin gesegnet. Sie können ab sofort in mehreren Segensstationen in Ruppichteroth abgeholt werden: in Angelikas Büchergarten, bei EP Müller, in der Bröltalapotheke, der Kreissparkasse und der Tankstelle Vorländer. Auch nach der Sonntagsmesse in St. Severin kann man die Aufkleber mitnehmen. "Spenden könnt ihr in die dafür aufgestellten Sammeldosen geben", heißt es von der Kirchengemeinde. In 2020 hatten die 300.000 Sternsinger deutschlandweit mehr als 49 Millionen Euro gesammelt. Damit werden weltweit über 1.000 verschiedene Kinderhilfsprojekte unterstützt.

In Winterscheid wird es ebenfalls eine alternative Sternsinger-Aktion geben. Am 9. Januar werden um 18:30 Uhr die Segensaufkleber im Gottesdienst gesegnet. Ab dem 12. Januar erhält man die Aufkleber in Petras Backshop am Dorfweiher. Zudem ist die Kirche am 13. Januar von 16:15 bis 17:15 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt sich: Die Krippe wird noch aufgebaut sein und Sternsinger sind vor Ort, um persönlich den Segen zu überreichen.

In Schönenberg steckt man noch in den Planungen, allerdings stehen die Idee und das Datum (17. Januar) schon fest. "Wir werden unter anderem Sternsingerstützpunkte für einen Tag einrichten, wo zwei, drei Sternsinger stehen und unter Corona-Schutzmaßnahmen der Segen verteilt wird", erklärt Thomas Schmitt aus dem Pfarrgemeinderat. Stützpunkte und Zeiten sollen noch bekanntgegeben werden.

Digitale Sternsinger

„Wir sind fasziniert, wie kreativ die Sternsinger-Gruppen und Gemeinden in diesen Tagen sind“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks Sternsinger. „Nichts machen ist auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie keine Alternative. Es gibt viele Online-Angebote wie den digitalen Sternsingerbesuch oder es werden Segenspakete verteilt. Die Sternsinger schenken dadurch Hoffnung und Zuversicht."

Den digitalen Sternsingerbesucht kann hier jeder selbst von zu Hause aus abrufen.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version des Artikels fehlten die Aktionen in Winterscheid und Schönenberg.

]]>
Magazin
news-5111 Sun, 03 Jan 2021 18:09:27 +0100 Beliebter Wirt Günther Eggert: Überraschungs-Autokorso zum 70. Geburtstag https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ueberraschungs-autokorso-zum-70-geburtstag.html Seinen 70. Geburtstag wollte Wirt Günther Eggert eigentlich mit vielen Gästen feiern. Durch das Coronavirus war das leider nicht möglich – aber stattdessen gab es einen Autokorso durchs Oberdorf. Seinen 70. Geburtstag wollte Wirt Günther Eggert eigentlich mit vielen Gästen feiern. Durch das Coronavirus war das leider nicht möglich – aber stattdessen gab es einen Autokorso durchs Oberdorf. Fotos: Günther Eggert wurde von einem Autokorso überrascht [Marc Giffhorn, Nicolas Ottersbach, Privat]

Mit dieser Überraschung hatte Günther Eggert nicht gerechnet. Seit Wochen hat er seine Stammgäste im Wirtshaus an St. Severin wegen des Lockdowns nicht gesehen – und plötzlich standen sie bei ihm vor der Tür. Familie und Freunde hatten für ihn einen Autokorso organisiert, so waren Hygieneregeln kein Problem.

In einer Whatsapp-Gruppe wurde vorher gefragt, wer Lust hätte, daran teilzunehmen. „Ihr könnt und sollt eure Autos schmücken wie ihr möchtet. Natürlich euch selber auch“, hieß es da. Das ließen sich viele nicht zweimal sagen: Mit bunten Girlanden und Kostümen fuhren sie an der Bröltalhalle vor. Dort wurde sich aufgestellt, bevor es auf die Tour durch das Ruppichterother Oberdorf ging. Jeder konnte zudem auf einer kleinen Leinwand unterschreiben.

Mit Kirmesbanane und Rasenmähertrecker

Angeführt vom Trecker des Hänscheider Karnevalszugs (D‘r Zoch kütt) rollte der Korso über die Burg- und die Marktstraße. Die Schlange war so lang, dass sie einmal um den Block reichte. Günther Eggert wartete mit dem Regenschirm und ließ sich von jedem aus der Ferne beglückwünschen. Ralf Böhmer fuhr mit dem Rasenmähertrecker vor, manch einer hatte auch Andenken dabei, die Eggert nur allzu gut kennt. Die aufblasbare Kirmesbanane von Philipp Lindenberg zum Beispiel, die jedes Jahr nach der Ruppichterother Kirmes im Wirtshaus samt Besitzer und Freunden einkehrt.

„Das hat mich alles sehr gerührt, mir fehlen dafür die Worte. Aber klar ist: Die Feier wird natürlich nachgeholt“, sagte Eggert. Einen Vorgeschmack darauf gab es schon einmal: Als Dankeschön erhielt jeder Zug-Teilnehmer eine kleine Flasche Sekt von „Günthers Sambazug“.

]]>
Magazin
news-5110 Sat, 02 Jan 2021 19:17:18 +0100 Wegen Sanierung der Bröltalhalle: Elektro-Kleinteile- und Schadstoff-Mobil der RSAG wechseln Standort https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/elektro-kleinteile-und-schadstoff-mobil-der-rsag-wechseln-standort.html Weil die Bröltalhalle saniert wird und der dortige Parkplatz während Bauphase nicht genutzt werden kann, müssen das Schadstoff- und das Elektro-Kleinteile-Mobil der RSAG auf den Parkplatz des Bröltalbads, In der Schleeharth 20, ausweichen. Weil die Bröltalhalle saniert wird und der dortige Parkplatz während Bauphase nicht genutzt werden kann, müssen das Schadstoff- und das Elektro-Kleinteile-Mobil der RSAG in Ruppichteroth auf den Parkplatz des Bröltalbads, In der Schleeharth 20, ausweichen. Foto: Der Abfallkalender der RSAG [RSAG]

Alte Lackdosen, Batterien, Energiesparlampen, Pflanzenschutzmittel – im Haushalt fallen immer wieder Abfälle an, die Mensch und Natur schädigen und daher nicht in die Umwelt gelangen dürfen. Diese Schadstoffe kann man am Schadstoff-Mobil oder den RSAG-Entsorgungsanlagen abgeben. Ganz einfach und meistens kostenlos. Haushalt: Darunter fallen Batterien, Energiespar- und LED-Lampen, Leuchtstoffröhren, Putz- und Reinigungsmittel, Spraydosen und quecksilberhaltige Abfälle. Heimwerk und Hobby: Dazu gehören flüssige Farben und Lacke (ausgehärtet zum Restmüll), Säuren, Laugen und Lösungsmittel, Klebstoffe, Kitt- und Spachtelmassen, PUR-Schaumdosen. Auto: Dazu zählen Altöl (kostenpflichtig), Pkw-Akkus (bis zu drei Stück, maximal 20 Kilogramm je Stück), Frostschutzmittel, Pflegemittel und Bremsflüssigkeit. Garten: Hier fallen Pflanzenschutzmittel und Holzschutzmittel an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 14. Januar von 11 bis 13 Uhr.

Das darf man abgeben

Defekte elektrische Geräte, häufig als Elektroschrott bezeichnet, dürfen nicht einfach in der Restmülltonne entsorgt werden. Denn einerseits bestehen sie aus wertvollen Materialien, die recycelt werden können. Andererseits können sie schädliche Stoffe beinhalten. Unterschieden werden Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke, Fernseher, Computermonitore, Laserdrucker, Waschmaschinen, Trockner, Gas- und E-Herde sowie Sonnenbänke, und Elektrokleingeräte. Darunter fallen zum Beispiel Geräte bis zu einer Länge von 50 Zentimetern wie Handys, Smartphones, Föne, Rasierer, Toaster, DVD-Player, Bügeleisen und Radios. Letztere nimmt das Kleinteile-Mobil entgegen. Der nächste Termin ist am Mittwoch. 20. Januar, von 13 bis 19 Uhr.

]]>
Wirtschaft/Politik
news-5109 Fri, 01 Jan 2021 18:27:44 +0100 Wenige Einsätze im Rhein-Sieg-Kreis: Ruhige Silvesternacht mit teurer Trunkenheitsfahrt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ruhige-silvesternacht-mit-teurer-trunkenheitsfahrt.html Polizei und Feuerwehr mussten in der Silvesternacht nur zu vergleichsweise wenigen Einsätzen ausrücken. Darunter waren eine teure Trunkenheitsfahrt und sichergestellte Drogen. Polizei und Feuerwehr mussten in der Silvesternacht nur zu vergleichsweise wenigen Einsätzen ausrücken. Darunter waren eine teure Trunkenheitsfahrt und sichergestellte Drogen. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

Vom Silvesterabend bis zum Neujahrsmorgen liefen 126 Einsätze bei der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis auf. Einen großen Anteil nahmen Ruhestörungen und Meldungen im Zusammenhang mit Vestößen gegen die Coronaschutzverordnung ein, dazu gingen 45 Meldungen ein. "Diese Einsätze konnten zum größten Teil an die im Dienst befindlichen Ordnungsämter übergeben werden", erklärt ein Polizeisprecher.

Zudem wurden sechs Körperverletzungsdelikte und wenige Sachbeschädigungen angezeigt, viele Streiterein konnten durch die Einsatzkräfte geschlichtet werden. Es wurden acht Verkehrsunfälle gemeldet, drei davon mit Verletzten. In vier Fällen flüchteten die Unfallfahrer vom Unfallort, in drei Fällen waren die Fahrer alkoholisiert. Zwei Personen mussten die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, sie wurden nach Auseinandersetzungen in Gewahrsam genommen.

Für gewöhnlich müssen die Feuerwehren in der Silvesternacht besonders häufig ausrücken. Aber auch hier gab es nur vereinzelt kleinere Brände, die schnell unter Kontrolle waren und bei denen niemand verletzt wurde. In Ruppichteroth gab es keinen Feuerwehreinsatz. "Große Teile der Bürgerinnen und Bürger haben sich im Zeichen von Corona sehr umsichtig verhalten", so die Polizei.

Drogen und Waffen sichergestellt

Um 2:30 Uhr wurde die Polizei nach Kaldauen in den Eibenweg gerufen. Zeugen hatte einen süßlichen Geruch im Kellerbereich des Hauses festgestellt. Bei der Überprüfung bestätigte sich der Verdacht, dass Betäubungsmittel konsumiert wurden. Bei der Durchsuchung eines 22-Jährigen fanden die Beamten Signalmunition. Auf Nachfrage händigte er noch ein Luftgewehr aus, eine entsprechende Berechtigung konnte er nicht vorweisen. Waffe und Munition stellten die Einsatzkräfte ebenso sicher wie eine geringe Menge gefundener Drogen. Es wurde ein Strafverfahren gegen den 22-Jährigen eingeleitet.

Betrunken Autos und Haus gerammt

Wenige Minuten nach Mitternacht wurde ein Verkehrsunfall in Hennef in Höhe des Bahnüberganges Frankfurter Straße gemeldet. Ein 22-jähriger Pkw-Fahrer aus Hennef war auf der Straße An der Brölbahn in Richtung Frankfurter Straße unterwegs. In einer leichten Rechtskurve in Höhe des Bahnüberganges kam der Fahrer nach links von der Fahrbahn ab, fuhr mehrere Begrenzungspfosten um und prallte gegen mehrere geparkte Autos. Abschließend kollidierte er mit einem Stützpfeiler eines Mehrparteienhauses. Der Fahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch festgestellt, ein Alkoholtest ergab 1,76 Promille. Ein Baustatiker wurde zur Prüfung des beschädigten Hauses hinzugezogen, gab aber Entwarnung. Der Gesamtschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.

]]>
Blaulicht
news-5108 Thu, 31 Dec 2020 14:29:46 +0100 Ungewöhnliche Verkaufsaktion: Klaus Bute rettet 930 Liter Kölsch vor der Corona-Bierflaute https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/klaus-bute-rettet-930-liter-koelsch-vor-der-corona-bierflaute.html Der Mucher Getränkehändler Klaus Bute ist mit einem Facebook-Post zum Bierretter geworden und hat innerhalb weniger Stunden 930 Liter Zunft Kölsch verkauft. Das hat sogar die Erzquell-Brauerei beeindruckt. Der Mucher Getränkehändler Klaus Bute ist mit einem Facebook-Post zum Bierretter geworden und hat innerhalb weniger Stunden 930 Liter Zunft Kölsch verkauft. Das hat sogar die Erzquell-Brauerei beeindruckt. Foto: Klaus Bute und die geretteten Pittermännchen [Privat]

Das vergangene Jahr war für Bute geschäftlich eine Katastrophe. Weil es keine großen Feste gab, brach auch sein Getränkeumsatz ein. „Hauptsächlich arbeite ich für die Gastronomie und beliefere Veranstaltungen in der Umgebung“, erzählt er. Das Minus konnten die Privatkunden nicht auffangen. Für Klaus Bute ist das aber noch lange kein Grund, sich unterkriegen zu lassen.

Ein Herz für Biere

Jetzt hat er mit einer cleveren Aktion für viel Aufmerksamkeit gesorgt: In einem Facebook-Post rief er dazu auf, ein „Herz für Biere“ zu haben. Auf dem Foto dazu waren 93 Pittermännchen Zunft Kölsch zu sehen, die drohten, zum „Brandopfer der Pandemie“ zu werden. „Sie waren im Juli abgefüllt worden, ihr Mindesthaltbarkeitsdatum läuft im Januar ab“, sagt Bute. Statt für üblicherweise 25 bis 30 Euro bot er sie für 19 Euro den potenziellen „Bierrettern“ an – mit enormem Erfolg. Innerhalb eines Abends waren alle Fässchen verkauft, insgesamt 930 Liter Kölsch. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Es waren keine Großkunden, sondern viele einzelne Privatleute“, sagt Bute.

Auch die Erzquell-Brauerei in Bielstein, bei der er die Fässchen besorgt hatte, war vom Erfolg überrascht. Als Getränkehändler fährt Bute den Standort regelmäßig an. Dort wusste man bei seinem letzten Besuch nicht, was man mit den überschüssigen Pittermännchen machen sollte – beinahe wären sie weggeschüttet worden. „Das geht natürlich gar nicht, da kam mir Idee der Bierrettung“, sagt Bierfreund Bute. Und die lief so gut, dass sie demnächst noch einmal wiederholt werden könnte.

Weniger Fassbier verkauft

Generell wurde in der Coronakrise weniger Bier verkauft, wie der Deutsche Bier Brauer Bund mitteilt. Der hat 80 Brauereien in Deutschland befragt. Der Bierabsatz ging im ersten Halbjahr 2020 um 16 Prozent zurück. Vor allem wurde viel weniger Fassbier verkauft, weil keine großen Veranstaltungen stattfanden. Obwohl die Gastronomie im Sommer wieder öffnen konnte, war der Fassbierabsatz noch nicht wieder so hoch wie in den Vorjahren. Wie bei Erzquell blieben dann auch viele Fässer in den Lagern liegen. Im Gegenzug stieg bei Erzquell jedoch der Flaschenverkauf, wodurch die Fassbierverluste fast ausgeglichen wurden.

]]>
Magazin
news-5107 Tue, 29 Dec 2020 12:17:21 +0100 Feuerwehreinsatz: Fichte drohte auf Wohnhaus zu stürzen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/fichte-drohte-auf-wohnhaus-zu-stuerzen.html Die Ruppichterother Feuerwehr musste am Sonntag (27. Dezember) wegen drei umstürzenden Bäumen nach Schönenberg ausrücken. Die Ruppichterother Feuerwehr musste am Sonntag (27. Dezember) wegen drei umstürzenden Bäumen nach Schönenberg ausrücken. Fotos: Die beiden Einsätze an der Hänscheider Straße und im Saurenbachtal [Feuerwehr]

An der Hänscheider Straße / Ecke Gierenfeld  drohte eine in etwa vier Metern Höhe abgebrochene Fichte auf die Fahrbahn zu fallen. "Aufgrund der Gegebenheiten vor Ort, entschieden wir, eine Drehleiter zur Unterstützung anzufordern", heißt es von der Feuerwehr. Der abgebrochene Teil des Baumes hatte sich in mehreren anderen Bäumen verfangen und konnte so nicht ohne Gefahr für die Wehrleute entfernt werden.

Zudem entdeckten sie eine weitere Fichte, deren Stamm bereits auf mehreren Metern eingerissen war. Diese drohte mit der nächsten Windböe auf ein angrenzendes Wohnhaus zu fallen. "Mit der Drehleiter der Freiwiligen Feuerwehr Eitorf befestigten wir ein Seil am abgebrochenen Teil des Baumes und zogen diesen anschließend in Richtung Fahrbahn, um ihn dort zerlegen zu können. Den zweiten Baum kürzten wir mittels Kettensäge so weit ein, dass keine Gefahr des Umstürzens mehr bestand", so die Feuerwehr.

Kurz davor gab es einen anderen Einsatz, bei dem im Saurenbachtal ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt war. Die Wehrleute sägten ihn klein und machten die Straße wieder frei.

]]>
Blaulicht
news-5106 Tue, 29 Dec 2020 12:07:42 +0100 Zu schnell: 20-Jähriger überschlägt sich in Winterscheid mit dem Auto https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/20-jaehriger-ueberschlaegt-sich-in-winterscheid-mit-dem-auto.html Schon an Heiligabend ist ein 20-Jähriger mit seinem Auto in Winterscheid verunglückt. Die Polizei berichtete erst jetzt von dem Unfall, bei dem der junge Mann schwer verletzt wurde. Schon an Heiligabend ist ein 20-Jähriger mit seinem Auto in Winterscheid verunglückt. Die Polizei berichtete erst jetzt von dem Unfall, bei dem der junge Mann schwer verletzt wurde. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

Laut Polizei war der Ruppichterother gegen 12 Uhr mit seinem Ford Fiesta auf der Hauptstraße von Hatterscheid in Richtung Winterscheid unterwegs. In einer Linkskurve verlor er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baumstumpf. Dann drehte sich das Fahrzeug um die eigene Achse und kippte auf die Seite.

Die Insassen eines nachfolgenden Wagens leisteten dem schwerverletzten Fahrer Erste Hilfe. Nachdem ihn ein hinzugerufener Notarzt versorgt hatte, wurde der ansprechbare 20-Jährige im Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik gebracht. Der Unfallwagen musste mit Totalschaden abtransportiert werden.

]]>
Blaulicht
news-5105 Sat, 26 Dec 2020 18:32:22 +0100 Aktion zu Weihnachten: Gospelchor Döörper Church Bells singt im Altenheim https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/gospelchor-doeoerper-church-bells-singt-im-altenheim.html Mit kleinen Auftritten hat der Gospelchor Döörper Church Bells den Bewohnern von Altenheimen eine Freude gemacht. Diese Weihnachtszeit ist für die Bewohner in Altenheimen besonders schwer, weil viele Aktionen und Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Damit sich das Virus nicht vebreiten kann, verbringen sie die meiste Zeit auf dem Zimmer, was zwangsläufig für Einsamkeit sorgt. Auch der Publikumsverkehr ist eingeschränkt: Nur noch enge Verwandte dürfen die Senioren besuchen, zudem sind vielerorts die Besuchszeiten eingeschränkt. Foto: Der Gospelchor sing im Haus Tusculum [Nicolas Ottersbach]

Um den Bewohnern eine Freude zu machen, hat der Gospelchor Döörper Church Bells in Ruppichterother Einrichtungen kleine Auftritte absolviert. Während die Sänger sich mit Abstand draußen aufstellten, konnten die Senioren durch die Fenster zuschauen und zuhören. Mit dem harten Lockdown gibt es diese Gesangsbesuche aber nicht mehr.

"Für uns ist das eine schöne Sache, für die alten Menschen zu singen", sagt Chorleiterin Judith Schlenker, die den Chor 2019 mit ihrem Mann gegründet hatte. Zudem hätten die Auftritte den Vorteil, dass man die Chance habe, noch einmal im kleinen Kreis miteinander zu singen. "Gemeinsam können wir aktuell nicht gut proben, bei Videokonferenzen gibt es zu große Verzögerungen", sagt sie.

]]>
Magazin
news-5104 Sat, 26 Dec 2020 11:12:32 +0100 Ansprache des Bürgermeisters: "Gemeinde – das sind wir alle" https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/gemeinde-das-sind-wir-alle.html Bürgermeister Mario Loskill sendet herzliche Weihnachtsgrüße und ein Grußwort zum Neuen Jahr. Bürgermeister Mario Loskill sendet herzliche Weihnachtsgrüße und ein Grußwort zum Neuen Jahr. Foto: Das Rathaus in Schönenberg [Nicolas Ottersbach]

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Adventszeit begleitet uns in diesen Tagen – Advent bedeutet Erwartung.

Es ist eine Zeit, wo die bevorstehenden Feiertage und der Jahreswechsel für viele die Gelegenheit bietet, sich zu fragen „was erwartet mich in dieser Zeit der Corona-Pandemie? – wo stehe ich, wo will ich hin?“

Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie die Zeit dazu finden. Auch für mich und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus ist das wichtig – wir wollen mit Ihrer und der Unterstützung des Gemeinderates mit viel Motivation die wichtigen Projekte der Gemeinde im Neuen Jahr angehen.

Die Advents- und Weihnachtszeit wird geprägt durch einen uns allen bekannten Virus. Es ist eine Zeit, wo wir Zusammenhalt und persönlichen Verzicht, aber auch Zurückhaltung in den gemeinsamen Feierlichkeiten zeigen und leben müssen.

Gemeinde – das sind wir alle – gemeinsam kommen wir durch diese schwierige Zeit.

Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich im Stillen – auch in diesen Tagen und Wochen der Einschränkungen – für Freunde und Nachbarn und für die eigene Familie. Letztlich setzen Sie sich alle für unsere Gemeinde Ruppichteroth und ihren Bürgerinnen und Bürgern ein. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Wir verbinden Weihnachten mit herzlicher Wärme, Mitmenschlichkeit, Ruhe, Gelassenheit und mit gemütlichem Beisammensein mit Familie und Freunden – es sind Werte, die uns im Leben ermutigen, glücklich werden lassen und nach vorne bringen.

Es sind Werte, die uns aktuell noch wichtiger geworden sind.

Bewahren Sie sich diese Werte – auch nach dieser besonderen Zeit.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien sowie Freunden – auch im Namen von Rat und Verwaltung – ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes Jahr 2021.

Es grüßt Sie im Dezember 2020 herzlichst

Ihr Bürgermeister
Mario Loskill

]]>
Magazin
news-5103 Thu, 24 Dec 2020 11:54:45 +0100 Feuer in Produktion: Feuerwehr rückt zu brennendem Räucherofen bei Willms aus https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/feuerwehr-rueckt-zu-brennendem-raeucherofen-bei-willms-aus.html Weil ein Räucherofen bei der Firma Willms in Bröleck nicht so brannte, wie er sollte, musste am Mittwochabend (23. Dezember) die Ruppichterother Feuerwehr anrücken. Weil ein Räucherofen bei der Firma Willms in Bröleck nicht so brannte, wie er sollte, musste am Mittwochabend (23. Dezember) die Ruppichterother Feuerwehr anrücken. Foto: Die Feuerwehr im Einsatz bei der Firma Willms [Feuerwehr Ruppichteroth]

Die Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen und zeitgleich einen Notruf an die Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises abgesetzt. Im Rohrsystem des Räucherofens, der für die Fleisch- und Wurstverarbeitung genutzt wird, hatte sich ein Brand entwickelt. "Die Rohre waren durch die Wärmeeinwirkung bereits glühend heiß, darüber hinaus schlugen Flammen aus mehreren Öffnungen der Konstruktion", heißt es von der Ruppichterother Feuerwehr.

Weil die Ausmaße des Brandes zunächst nicht klar waren, trugen die Wehrleute Atemschutzgeräte und bauten eine Löschwasserversorgung auf, die allerdings nicht gebraucht wurde. Im Gebäude öffneten die Feuerwehrmänner den Ofen, ließen ihn abkühlen und kontrollieren die unmittelbare Umgebung auf weitere Auffälligkeiten und mögliche Glutnester.

]]>
Blaulicht
news-5102 Thu, 24 Dec 2020 09:51:04 +0100 Online und offline: Diese Gottesdienste gibt es an Weihnachten in Ruppichteroth https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/diese-gottesdienste-gibt-es-an-weihnachten-in-ruppichteroth.html Die Corona-Pandemie sorgt für strenge Auflagen und Ausfälle bei den katholischen und evangelisch Weihnachts-Gottesdiensten in Ruppichteroth. Es gibt allerdings auch Online-Alternativen. Die Corona-Pandemie sorgt für strenge Auflagen und Ausfälle bei den katholischen und evangelisch Weihnachts-Gottesdiensten in Ruppichteroth. Es gibt allerdings auch Online-Alternativen. Foto: Die evangelische Kirche im Schneegestöber [Nicolas Ottersbach]

Katholische Kirche

Die katholische Kirche hat die heiligen Messen so angepasst, dass sie trotz hoher Infektionszahlen möglichst gefahrlos besucht werden können. In alle Messen gilt deshalb ein strenges Hygienekonzept, bei dem unter anderem die Teilnehmerzahl begrenzt wurde, eine feste Sitzordnung gilt und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Die geplante Christmette an der frischen Luft fällt wegen des schlechten Wetters aus.

"Man musste sich anmelden und jetzt gibt es nur noch wenige freie Plätze", sagt Pfarrer Christoph Heinzen. Alle Informationen dazu findet man auf www.katholisch-im-broeltal.de. Wer sich aber weihnachtliche Stimmung ins Wohnzimmer holen will, kann sich auf Youtube die neuste Folge von "Dynamis" ansehen, die Heinzen aufgenommen hat.

Heiligabend
14.00 Uhr: St. Maria Magdalena, Kinderkrippenfeier
15.30 Uhr: St. Severin, Kinderkrippenfeier
17.00 Uhr: St. Josef, Christmette
17.00 Uhr: St. Maria Magdalena, Christmette
23.00 Uhr: St. Severin, Christmette

1. Weihnachtstag
9.30 Uhr: St. Servatius, Hochamt
9.30 Uhr: St. Severin, Hochamt
11.00 Uhr: St. Maria Magdalena, Hochamt

2. Weihnachtstag
9.30 Uhr: St. Servatius, Heilige Messe
9.30 Uhr: St. Severin, Heilige Messe
11.00 Uhr: St. Maria Magdalena, Heilige Messe

Silvester
17.00 Uhr: St. Severin, Jahresschlussmesse
17.00 Uhr: St. Maria Magdalena, Jahresschlussmesse
18.30 Uhr: St. Servatius, Jahresschlussmesse

Neujahr
11.00 Uhr: St. Maria Magdalena, Hochamt

Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche hat sich nach vielen Gesprächen mit den Gläubigen dazu entschlossen, alle Gottesdienst, die ab einschließlich 1. Weihnachtstag und bis zum 10. Januar geplant waren, abzusagen. "Wir schließen also während des Lockdowns die Kirche", sagt Pfarrer Hans-Wilhelm Neuhaus. Ausgenommen davon sind Angebote der "Offenen Kirche" wie an Heiligabend für einzelne Familien und auch alle Trauerfeiern. "Wir bemühen uns weiterhin, Ihnen zu aktuellen Themen online gottesdienstlich Angebote zu machen."

So gibt es auf www.evangelische-kirche-ruppichteroth.de an den Weihnachtstagen mehrere Videos, die man über Youtube abrufen kann. Dazu gehören ein Online-Krippenspiel sowie ein Online-Gottesdienst an Heiligabend. "Ganz gemütlich in Ihrem Wohnzimmer zuhause stellt sich ein Weihnachtsgefühl ein mit altvertrauten Bildern und Personen", sagt Neuhaus. Die Christmette um 23:30 Uhr in Ruppichteroth ist der einzige Präsenzgottesdienst, der unter Auflagen gefeiert wird. Hierfür musste man sich allerdings bis zum 22. Dezember anmelden.

Heiligabend
Online-Krippenspiel um 15.00 Uhr: Der traditionelle Familiengottesdienst wird aufgrund von Corona als Video produziert. Dieser wird coronagerecht aufgenommen und pünktlich abrufbar sein.

Evangelischer Familiengottesdienst in Winterscheid um 15:30 Uhr
In der katholischen Kirche von Winterscheid können Sie viele Elemente des Familiengottesdienstes erleben. Ihre Sitzplätze werden vorher reserviert nach einem Sitzplan. Jede Familie erhält ein kleines Geschenk. Anmeldung zwingend erforderlich - ansonsten kein Einlass möglich! (Bei Frau Anna-Karen Hans: Telefon 02247/915715)

Online-Gottesdienst um 18 Uhr
Der klassische Vesper-Gottesdienst wird nur als Video produziert. Dazu werden getrennt Gesang, Orgelspiel und Predigt coronagerecht aufgenommen und pünktlich online abrufbar sein. Diese Feier wird rund 30 Minuten dauern.

]]>
Magazin
news-5101 Wed, 23 Dec 2020 18:22:08 +0100 Gedanken zum Advent: Pfarrer Neuhaus musste für Jerusalema-Challenge in die Tanzschule https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/pfarrer-neuhaus-musste-fuer-jerusalema-challenge-in-die-tanzschule.html Ohne Talar und Beffchen haben die drei Pfarrer Hans-Wilhelm Neuhaus, Christian Jung und Stefan Heinemann eine außergewöhnliche weihnachtliche Botschaft aufgenommen. Statt nur zu reden, haben sie dabei auch noch getanzt. Ohne Talar und Beffchen haben die drei Pfarrer Hans-Wilhelm Neuhaus, Christian Jung und Stefan Heinemann eine außergewöhnliche weihnachtliche Botschaft aufgenommen. Statt nur zu reden, haben sie dabei auch noch getanzt. Screenshot: Die drei Pfarrer im Video [Youtube]

"Jerusalema" lautet der Titel eines Liedes, das 2020 die Charts eroberte, und zwar nicht nur als Song, sondern durch in aller Welt selbst aufgenommene Tanzvideos. Trotz oder wegen der Corona-Pandemie veröffentlichten Feuerwehrleute, Pfleger und viele andere Gruppierungen den immer gleichen Tanz zu. Zu ihnen gehören auch die drei evangelischen Pfarrer Christian Jung (Uckerath), Stefan Heinemann (Hennef) und Hans-Wilhelm Neuhaus (Ruppichteroth). Doch statt nur zu tanzen, haben sie in ihrem zwölfminütigen Video auch biblische Impulse verpackt.

Ernste Gedanken und fröhlicher Tanz

Das Trio tauscht sich immer mal wieder aus. „Da kam uns die Idee, für unsere Gemeinden einen gemeinsamen Adventsgruß zu entwerfen“, sagt Neuhaus. Der Tanz sollte Anlass sein, die fröhliche Seite des Advents mehr zum Ausdruck zu bringen. „Es geht darum, selbst zu Jerusalem zu werden, wo Gott Freude schenkt.“

In der Theorie war das aber einfacher, als in der Praxis. Denn um den Jerusalema-Tanz zu lernen, mussten die Pfarrer in die Tanzschule, in der auch aufgezeichnet wurde. „Und eins ist klar, ich kann nicht tanzen“, sagt Neuhaus. Trotzdem klappte das erstaunlich gut, wenn auch erst nach einigen Probeläufen: Innerhalb eines Tages waren die Schritte einstudiert. Wie sich dann herausstellte, waren die Bewegung aber gar nicht am schwierigsten. „Sondern vielmehr die Verbindung von ernsten Gedanken und fröhlichem Tanz.“ Außerdem hätten sich die drei Pfarrer, die grundverschieden in ihrer Art zu sprechen und zu predigen sind, auf einen gemeinsamen Text einigen müssen. „Man muss da rauskommen, wo der Kollege weitermachen will. Das war mal etwas ganz anderes“, sagt Neuhaus.

]]>
Magazin
news-5099 Mon, 21 Dec 2020 20:47:00 +0100 Besondere Flora und Fauna: Hover Bachtal ist jetzt ein Naturschutzgebiet https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/hover-bachtal-ist-jetzt-ein-naturschutzgebiet.html Nach drei Jahren Verhandlungen und Prüfungen ist das Hover Bachtal jetzt ein Naturschutzgebiet. Dadurch ergeben sich nun auch viele Verbote, um Flora und Fauna zu schützen. Nach drei Jahren Verhandlungen und Prüfungen ist das Hover Bachtal jetzt ein Naturschutzgebiet. Dadurch ergeben sich nun auch viele Verbote, um Flora und Fauna zu schützen. Foto: Ein Teich im Hoverbachtal, den der Rhein-Sieg-Kreis gekauft hat und pflegt. [Nicolas Ottersbach]

Die Initiative für das Naturschutzgebiet kam von der Höheren Naturschutzbehörde der Bezirksregierung Köln. Dort wollte man eine ohnehin nötige Verlängerung des 20 Jahre alten Schutzstatuses, der 2017 auslief, nutzen, um das Gebiet zu erweitern. Bislang war der westliche Teil bereits als Naturschutzgebiet ausgewiesen, der Rest als Landschaftsschutzgebiet. Zum neuen Naturschutzgebiet "Auf der Scheidthecke und Hover Bachtal" gehören primär das Bachtal des Hoverbaches mit seinen Nebenarmen sowie ehemalige Abbauflächen. Es umfasst Gebiete oberhalb von Herrenbröl, die Kalksteinbrüche in Schönenberg und unterhalb von Scheid, den Sperber sowie Areale zwischen Hambuchen und Niedersaurenbach.

Beim Hover Bachtal handelt es sich überwiegend um feuchte bis nasse Wiesen, Erlensumpfwälder und Brachflächen, in denen der Hoverbach und seine Zuläufe fließen. Eingestreut sind kleinere Teiche. Dort wurden einzene Flächen in den vergangenen Jahren von der Natur­schutzbehörde erworben und ökologisch aufgewertet. Bei den ehemaligen Abbauflächen handelt es sich zum einen um ehemalige Kalk-und Grauwackesteinbrüche und zum anderen um Relikte früherer unterirdischer Abbautätigkeit wie Halden und Stollen. Diese werden überwiegend als Naturschutzflächen gepflegt oder sind bewaldet. Der große Stein­bruch an der Bröltalstraße wird als Biotop gepflegt, der Kalk­steinbruch östlich von Schönenberg von der Naturschutzbehörde. Die übrigen Flächen liegen im Randbereich des Talraumes und werden teilweise landwirtschaftlich, teilweise forstwirtschaftlich genutzt oder liegen brach, weil das Gelände zu steil ist.

Schwarzstorch und Uhu sind heimisch

Der Naturschutz wird unter anderem damit begründet, dass die Bereiche Lebensräume für teilweise gefährdete und spezialisierte Tier- und Pflanzenarten sind. Dazu zählen Vogelarten wie Eisvogel, Wasseramsel, Kolkrabe, Uhu und Schwarzstorch, Amphibien wie Erdkröte, Grasfrosch, Bergmolch, Teichmolch und auch Rep­tilien wie Ringelnatter und Blindschleiche. Weiterhin gibt es dort Fische und andere wassergebundene Lebewesen, diverse Fleder­mausarten und "eine artenreiche Insektenfauna" mit Heu­schrecken, Libellen, Schmetterlingen und Käfern.

Aber auch die Landschaft an sich schätzt die Bezirksregierung als schutzwürdig ein. Dabei geht es um die "geowissenschaftliche Bedeutung der auf engem Raum anstehenden verschiedenen devonischen Ge­steinsschichten, wie Grauwacke-Sandstein, sowie den inselartig zutage tretenden Kalkhorizonten und den darüber lagernden Hobräcker Schichten im Bereich der Ruppichterother beziehungsweise Schönenberger Kalkmulde".  Es werden zudem naturgeschichtliche Gründe angeführt, wegen "überregional bedeutsamer und als Geotop ausgewie­sener geologischer (Kalk-) Aufschlüsse und weiterer kulturhistorisch bedeutsamer Relikte des ehemali­gen Eisenerz- (Brauneisenstein) und Erz-Bergbaus", zum Beispiel alten Stollen, Abbaugruben und auf der Gelän­deoberfläche erkennbaren Grubeneinstürzen.

Was verboten und erlaubt ist

In Naturschutzgebieten sind grundsätzlich alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebietes in Teilen oder im Ganzen führen können. Naturschutzgebiete dürfen in der Regel nur auf den Wegen betreten werden. Wenn es aber der Schutzzweck zulässt, können davon Ausnahmen zugelassen werden. Generell darf man dort nicht Zelten, Hunde frei laufen lassen, Gebäude errichten oder in Teichen schwimmen. Die komplette Verordnung gibt es hier zum Download.

Neben den üblichen Verboten sind auch die nicht betroffenen Tätigkeiten aufgeführt. Land- und forstwirtschaftliche Nutzung in bisheriger Art und Umfang sowie die Jagd und andere durch Bestandsschutz gesicherte Nutzungen sind demnach weiterhin erlaubt. Die Grundstücksbesitzer haben sogar die Möglichkeit, Fördergelder in Anspruch zu nehmen.

]]>
Magazin
news-5098 Fri, 18 Dec 2020 12:42:00 +0100 Wochenschau 51/2020 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-51-2020.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 51. Kalenderwoche 2020 für den 19. bis 25. Dezember 2020. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 51. Kalenderwoche 2020 für den 19. bis 25. Dezember 2020.

Download: Wochenschau als PDF

Themen:

  • Herzliche Weihnachtsgrüße und Grußwort zum Neuen Jahr
  • Öffnungszeiten Rathaus
  • Fundsachen
  • Winterdienst in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Niederschrift zur Sitzung des Wahlprüfungsausschuss
  • Satzung über die Festsetzung der Realsteuerhebesätze
  • Satzung über die Erhebung von Kostenersatz bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr
  • Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung
  • Schadstoff- und Elektro-Kleinteile-Mobil
  • Anruf-Sammel-Taxi (AST)
  • Der Arbeitskreis „Flüchtlingshilfe Ruppichteroth“ informiert
  • Ordnungsbehördliche Verordnung über das Naturschutzgebiet „Auf der Scheidthecke und Hover Bachtal“
  • Notarsprechtag in Ruppichteroth
  • Not- und Bereitschaftsdienste

Um diese Datei ansehen zu können, benötigen Sie ein PDF Anzeige Programm. Dies ist in den meisten Fällen auf dem PC sowie auch Handy/Tablet vorinstalliert. Falls nicht, so können Sie sich kostenfrei das Programm oder die App auf Ihr Endgerät spielen.

Die populärste Software ist der Adobe Reader. Hier die Links zum Download:

Windows Computer | Windows Phone und Mobile | Android Telefon und Tablet | Apple iPhone und iPad

]]>
Wochenschau
news-5097 Fri, 18 Dec 2020 10:40:36 +0100 Minus im Haushalt: Trotz Förderung brechen die Gewerbesteuereinnahmen weg https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/trotz-foerderung-brechen-die-gewerbesteuereinnahmen-weg.html Die Corona-Pandemie belastet die Haushalte der Kommunen stark. Grund dafür sind erhöhte Ausgaben und weggebrochene Gewerbesteuereinnahmen. Das Land NRW hat nun ein Ausgleichsgesetz beschlossen – doch die Zahlungen reichen bei Weitem nicht aus. Die Corona-Pandemie belastet die Haushalte der Kommunen stark. Grund dafür sind erhöhte Ausgaben und weggebrochene Gewerbesteuereinnahmen. Das Land NRW hat nun ein Ausgleichsgesetz beschlossen – doch die Zahlungen reichen bei Weitem nicht aus. Foto: Das Rathaus in Schönenberg. [Nicolas Ottersbach]

Die Corona-Pandemie belastet derzeit alle staatlichen Ebenen – und im Speziellen auch die Kommunen. Neben zusätzlichen Ausgaben sind dafür insbesondere die wegen der schwierigen konjunkturellen Situation zurückgehenden Einnahmen aus der wichtigen Gewerbesteuer verantwortlich. „Die Gemeinde Ruppichteroth stellt zum derzeitigen Zeitpunkt Corona-bedingte Gewerbesteuermindereinnahmen durch Herabsetzung von Gewerbesteuer-Vorauszahlungen 2020 in Höhe von 476.164 Euro fest“, erklärt Kämmerer Klaus Müller.

Seit dieser Woche ist die Ausgleichszahlung auf dem Konto der Gemeinde angekommen: genau 107.563 Euro. Der auf die jeweilige Gemeinde entfallende Anteil an dem insgesamt zur Verfügung stehenden Gesamtbetrag, rund 2,7 Milliarden Euro, entspricht vereinfacht dargestellt ihrem Anteil an der Gesamtsumme aller Aufkommensrückgänge nach einem vom Landtag NRW beschlossenen Schlüssel. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Verteilung der Ausgleichsmasse proportional zur Verteilung der Ausgleichsbedarfe erfolgt. Gemeinden, deren maßgebliche Netto-Gewerbesteuer nach dem gesetzlichen Berechnungsmodus nicht geringer ausgefallen ist, erhalten demnach eine Ausgleichsleistung auf Grundlage ihres Anteilswertes.

Zahlungen reichen nicht aus

So kompliziert die Berechnung für den Verteilschlüssel ist, umso einfacher ist zu erkennen, dass der Ausgleich nicht ausreicht. Den Grund dafür begründet die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände NRW so: „Wenn nun auf der anderen Seite der Differenzberechnung der für das Jahr 2020 ermittelte Wert für die Gewerbesteuereinnahmen durch die Hinzunahme des Pandemie unbeeinflussten vierten gewerbesteuerstarken Quartals 2019 künstlich erhöht wird, ist zu erwarten, dass die landesweite Summe der Gewerbesteuermindereinnahmen deutlich niedriger ausfällt, als die verteilbaren Kompensationsmittel.“ Genau das ist in Ruppichteroth der Fall. Das letzte Quartal 2019 war nach Aussage des Kämmerers ein gewerbesteuerstarkes.

Den Kommunen war das von vornherein klar, ihr Lösungsansatz wurde dennoch nicht berücksichtigt. Der Städtetag NRW präferiert eine von der quartalsbasierten Abgrenzung abweichende Erfassung zu einem späteren Stichtag. Eine zusätzliche Meldung der Kommunen über die Gewerbesteuereinnahmen etwa zum 30. November 2020 würde den Zahltermin für die Gewerbesteuer-Vorauszahlung des vierten Quartals (15. November 2020) mit berücksichtigen.

Ob es noch weitere Ausgleichszahlungen geben wird, ist derzeit unklar. Das Gesetz wird zumindest derzeit ausschließlich für das Jahr 2020 angewendet.

]]>
Wirtschaft/Politik
news-5096 Wed, 16 Dec 2020 10:50:29 +0100 Wie bekommt man kostenlose FFP2-Masken in Ruppichteroth? https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wie-bekommt-man-kostenlose-ffp2-masken-in-ruppichteroth.html Die von der Regierung beschlossene Verteilung kostenloser FFP2-Atemschutzmasken ist auch in der Brötal-Apotheke in Ruppichteroth angelaufen. Wer ist berechtigt? Wie viele Masken bekommt jeder? Was gibt es zu beachten? Die von der Regierung beschlossene Verteilung kostenloser FFP2-Atemschutzmasken ist auch in der Brötal-Apotheke in Ruppichteroth angelaufen. Wer ist berechtigt? Wie viele Masken bekommt jeder? Was gibt es zu beachten? Foto: Eine FFP2-Maske [Nicolas Ottersbach]

Wer hat Anspruch auf die kostenlosen FFP2-Masken?

Menschen ab 60 Jahren und jüngere Menschen mit Vorerkrankungen. Dazu gehören Asthma, Demenz, Diabetes, chronische Herz- oder Niereninsuffizienz. Auch Schlaganfall- und Krebspatienten sowie Risikoschwangere und Menschen mit Trisomie 21 sind berechtigt. Sie können sich die drei kostenlosen FFP2-Masken oder gleichwertige Modelle bis zum 6. Januar in der Apotheke abholen.

Wie wird kontrolliert, ob man berechtigt ist?

Die Ausgabe soll einfach und unbürokratisch mit einer Eigenauskunft ablaufen. "Bitte denken Sie bei der Abholung der Masken an Ihren Personalausweis. Falls Sie für Angehörige die Masken holen, benötigen wir eine Vollmacht und gegebenfalls ein Dokument, welches die Erkrankung bescheinigt", heißt es von der Bröltal-Apotheke. Wenn möglich, sollte man einen eigenen Kugelschreiber zum unterschreiben der Empfangsbestätigung mitbringen. In Ruppichteroth muss die Apotheke für das Abholen nicht betreten werden, die Ausgabe ist am Fenster. Generell werden die Masken täglich von 10 bis 12 Uhr ausgegeben, am Donnerstag und Freitag auch von 15 bis 17 Uhr.

Wer bezahlt die kostenlosen FFP2-Masken?

Sie werden aus Bundesmitteln finanziert. Das Bundesamt für Soziale Sicherung wird eine Pauschale von 491,4 Millionen Euro an den Fond zur Förderung der Sicherstellung des Notdienstes von Apotheken zahlen. Der Fond wird das Geld dann an die Apotheken weiterleiten, die zunächst in Vorkasse treten müssen. Die Apotheken sind auch für die Beschaffung der Masken verantwortlich. Anders als die FFP2-Masken für die Pflegeheime, werden diese Masken nicht vom Bund zur Verfügung gestellt.

Gibt es weitere Masken?

Im Januar werden die Krankenkassen zwei fälschungssichere Coupons an alle Berechtigten per Post schicken. Je älter man ist, desto früher wird man diese Coupons erhalten. Ein Coupon berechtigt zur Abholung von sechs weiteren FFP2-Masken in der Apotheke, zu einem Eigenanteil von zwei Euro. Insgesamt soll jeder Risikopatient 15 FFP2-Masken erhalten, für jede Winterwoche eine.

]]>
Magazin
news-5095 Sun, 13 Dec 2020 17:05:55 +0100 Frische Weihnachtsbäume aus Ruppichteroth und Bio-Gewächse aus dem Sauerland https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/frische-weihnachtsbaeume-aus-ruppichteroth-und-bio-gewaechse-aus-dem-sauerland.html Zum Weihnachtsfest gehört ein Baum und die Auswahl ist groß. In Ruppichteroth bekommt man das Grün sogar frisch von der Schonung, die meisten Bäume stammen jedoch aus dem Sauerland. Zum Weihnachtsfest gehört ein Baum und die Auswahl ist groß. In Ruppichteroth bekommt man das Grün sogar frisch von der Schonung, die meisten Bäume stammen jedoch aus dem Sauerland. Fotos: Mario Rödder berät beim Weihnachtsbaumverkauf. Aber auch bei Eymold in Schönenberg und bei Klaus Peter Bickenbach erhält man Bäume. [Nicolas Ottersbach]

Es ist eine kleine, grüne Armee, die an der Hänscheider Schmelztalstraße steht. Feinsäuberlich aufgereiht ist sie. Und sie hat so etwas wie einen General: Mario Rödder. Mit Mundschutz und in Garten-Landschaftsbauer-Uniform schreitet er die nadeligen Soldaten ab, die er mit seinen Mitarbeitern zuvor auf die Metallständer gespießt hat. Adrett sollen sie aussehen, wenn die Kundschaft kommt.

Die kommt, und zwar in Scharen. "Über den Tag verteilt waren sicherlich 70 Leute hier", erzählt er am vergangenen Samstag. Sonst waren es nur um die 20 - er vermutet die Corona-Pandemie als Treiber. "Mancher scheint Angst zu haben, dass er keinen Weihnachtsbaum mehr bekommt. Aber es sind genug da, auch in den kommenden Tagen." Rödder hat vorgesorgt: Biobäume und speziell gezüchtete Gewächse, vom kleinen Wohnzimmerbaum bis zur großen Tanne. Dieses Jahr darf er erstmals den Baum in der Schönenberger Kirche aufstellen. Vier Meter groß, sozusagen eine Sonderanfertigung. "Für den normalen Kunden ist das natürlich eher nichts."

Ob ein Baum das Prädikat "Bio" erhält oder nicht, ist auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Dafür muss Mario Rödder zwischen die Äste packen. "Bio-Bäume wachsen so, wie sie von Natur aus wachsen, in einem Stück durch." Dafür sind sie nicht ganz so dicht wie ihre aufgehübschten Brüder. "Die werden immer mal wieder abgeklemmt, wodurch sie mehr in die Breite gehen und buschiger sind. Das erkennt man an den kleinen Vernarbungen am Stamm", erklärt Rödder. Pro Jahr entsteht ein Ast-Ring, eine zwei Meter hohe Tanne braucht etwa sieben Jahre.

Die frischesten Bäume aus Ruppichteroth

Einer, der den Bäumen beim Wachsen zusehen kann, ist Klaus Peter Bickenbach. Rund um seinen Hof an der Friedensstraße in Ruppichteroth stehen seit Jahrzehnten immer neue Tannen, die dann den Weg in die Wohnzimmer finden - von ihm gesetzt und meist auch gefällt. Die Bäume, die fällig sind, lehnen dann in der Einfahrt und sind zum Abholen bereit. Die Schonung direkt vor der Tür bietet einen einmaligen Service. Denn der Weihnachtsbaumkauf ist stets eine langwierige Angelegenheit und es wird immer der perfekte Baum gesucht. Wenn der nicht unter den bereits ausgestellten ist, geht Bickenbach am selben Tag auf die Wiese und sägt einen frischen Baum ab, der den Kunden am besten gefällt.

Fichten riechen besser

Die wohl größte Auswahl an Bäumen hat in Ruppichteroth Eckhard Eymold. "Am häufigsten verkaufen wir Nordmanntannen, weil die nicht so schnell die Nadeln verlieren", sagt er. Bei der klassischen Fichte, die er ebenfalls anbietet, sei das anders. "Sie riecht dafür aber viel besser, das ist der ursprüngliche Weihnachtsbaum. Den stellt man sich aber meistens nur draußen hin."

Sonst hat Eymold an einem Adventswochenende immer zu einem kleinen Markt mit Büdchen und Nikolaus eingeladen - das fällt wegen Corona nun alles aus. "Wenn wir Glühwein ausschenken würden, ist die Gefahr einfach zu groß, dass die Leute zusammenstehen", erzählt er. Das Geschäft sei aktuell sehr hastig: Die Kunden kommen schnell vorbei, suchen sich draußen einen Baum aus und sind dann auch schon wieder weg.

Damit der Baum möglichst lange hält, empfiehlt Mario Rödder, ihn in Wasser zu stellen und die Rinde am unteren Stammende anzukratzen. "Dadurch kann der Baum das Wasser besser aufnehmen." Ewig bleiben die Nadeln dennoch nicht an den Ästen. "Eine Tanne gehört eben nicht in die Wohnung. Dort ist es viel zu warm und zu trocken."

]]>
Magazin
news-5094 Sat, 12 Dec 2020 11:38:33 +0100 Erik Pauly verpackt Geschichte in Weihnachtskugeln https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/erik-pauly-verpackt-geschichte-in-weihnachtskugeln.html Der Künstler Erik Pauly hat auch dieses Jahr wieder ein Döörper Motiv in einer Weihnachtskugel verewigt. Das echte Gebäude an der Brölstraße gibt es seit einigen Jahren nicht mehr. Der Künstler Erik Pauly hat auch dieses Jahr wieder ein Döörper Motiv in einer Weihnachtskugel verewigt. Das echte Gebäude an der Brölstraße gibt es seit einigen Jahren nicht mehr. Fotos: Die Jahreskugel 2020 von Erik Pauly [Privat]

„Ich habe dieses Motiv gewählt, da ich das Gebäude seit meiner Geburt 1972 gekannt habe und mein Hausarzt, zunächst Dr. Ohlemüller, dann Dr. Pach, dort praktizierten“, erzählt Pauly. Den Abriss der alten Villa, an deren Stelle heute die VR-Bank-Filiale steht, bedauert er ebenso, wie den des Huwil-Stammhauses einige Meter weiter, das er 2014 in die Jahreskugel packte. „Eine Erhaltung der Gebäude oder eine Rekonstruktion wären nicht unmöglich gewesen, wenn auch mit sehr hohen Kosten verbunden“, sagt er. Zumindest in den Weihnachtskugeln stehen sie weiterhin.

Verlust durch fehlende Döörper Weihnacht

Der Ausfall der Döörper Weihnacht ist für ihn ein herber Verlust. „Das ist der einzige Weihnachtsmarkt, auf dem ich jährlich ausstelle und verkaufe.“ Ohne Laufkundschaft breche ihm die Hälfte der Einnahmen weg. Seine Stammkunden bestellten glücklicherweise per Telefon, Internet oder Mail. „Aber das Onlinegeschäft läuft verhalten, die Kauflust fehlt.“ Hinzukommt derzeit noch ein weiteres Problem: der Versand. Schon jetzt hängen einige seiner Pakete, die er vom Norden in die Heimat geschickt hat, fest. Als letzten Bestelltermin hat er deshalb den 15. Dezember gewählt. „Durch die aktuellen Verzögerungen bei DHL und Co kann ich leider nicht garantieren, dass die Kugeln rechtzeitig zu Weihnachten ankommen“, sagt Pauly.

Ursprünglichen Zustand herausfinden

Mittlerweile hat er acht Jahreskugeln herausgebracht, immer mit anderem Inhalt. Den zu finden sei die schwierigste Aufgabe. „Die nächste Schwierigkeit besteht darin, das Gebäude zu rekonstruieren, wenn es nicht mehr vorhanden ist und in seinem ursprünglichen Zustand komplett anders aussah, wie zur Zeit des Abrisses.“ Bei der alten Praxis hatte er Glück, dass das Haus in Bildbänden wie dem Bilderbuch Ruppichteroth auftauchte, meist aber seitlich, nur teilweise oder aus der Ferne fotografiert – in schwarz-weiß und dürftiger Qualität. „Aber es gibt einen Hinweis, dass die Fassadenseite zur Brölstraße hin aus Fachwerk und Ziegelstein bestand.“

Erik Pauly fertigt aber nicht nur die aktuellen, sondern auch Kugeln aus den vergangenen Jahren, weil viele nachträglich mit dem Sammeln anfangen würden. „Einen Bestseller gibt es nicht“, erzählt er. Produzierte Stückzahlen der jeweiligen Jahreskugeln seien in etwa gleich. Sie können für jeweils 15 Euro per Mail an erikpauly(at)aol.com bestellt werden.

]]>
Magazin
news-5093 Fri, 11 Dec 2020 13:58:08 +0100 Netcologne und Telekom: Glasfaserausbau von Netcologne in Ruppichteroth verspätet sich erneut https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/glasfaserausbau-von-netcologne-in-ruppichteroth-verspaetet-sich-erneut.html Der Glasfaserausbau in Ruppichteroth und dem Rhein-Sieg-Kreis verspätet sich erneut. Demnach sollen die Anschlüsse von Netcologne erst bis Ende März fertiggestellt sein. Der Glasfaserausbau in Ruppichteroth und dem Rhein-Sieg-Kreis verspätet sich erneut. Demnach sollen die Anschlüsse von Netcologne erst bis Ende März fertiggestellt sein. Foto: Symbolbild [Daniel Prior]

Eigentlich war August 2020 als Fertigstellungstermin gedacht. Daraus wurde erst das Jahresende, dann Ende Januar 2021. Stand Dezember, so teilt der Rhein-Sieg-Kreis nun auf Anfrage mit, seien bislang etwa 90 Prozent der Rohrtrassen im Ausbaugebiet verlegt. „Damit kann die Anschaltung nun sukzessive erfolgen, sodass voraussichtlich bis zum Ende des ersten Quartals 2021 alle Anschlüsse in den FTTC-Gebieten über das schnelle Internet verfügen können“, sagt Kreissprecherin Daniela Blumenthaler. Parallel dazu würden die Glasfaseranschlüsse direkt bis in Haus verlegt. Das Unternehmen Westenergie, eine Tochter von RWE und vormals Innogy genannt, hat rund 25 Prozent der direkten Glasfaser-Hausanschlüsse im Auftrag von Netcologne erstellt. „Auch hier erfolgt die Anschaltung sukzessive nach der Fertigstellung bis Mitte 2021.“

Für das Ausbaugebiet von Eifel-Net in der Gemeinde Much soll die Fertigstellung weiterhin im dritten Quartal 2021 erfolgen. Auch im Ausbaugebiet der Telekom, die für Schule und andere Einrichtungen zuständig sind, gibt es Verzögerungen. „Dies bedeutet, dass das terminierte Projektende von Ende November 2021 nicht eingehalten werden kann. Die Gesamtfertigstellung soll nun bis Ende Mai 2022 erfolgen“, so Blumenthaler.

Verwirrung bei der Beratung

Für die Ruppichterother hält Netcologne derzeit noch daran fest, im Januar schnelles Internet von bis zu 100 Mbit/s liefern zu können. Laut Kundenberatern, die von Haus zu Haus ziehen und Vorverträge anbieten, seien die Verteilerkästen vielerorts bereits fertig montiert. Einen genauen Termin könne man jedoch nicht liefern, ebensowenig wie die genauen Bandbreiten, die vor Ort verfügbar sein werden.

Die Informationspolitik der Berater sorgt zudem teilweise für Verwirrung, wie nicht nur die Ruppichterother, sondern auch Tobias Müller vom örtlichen Elektronik-Händler EP:Müller berichtet. Das Geschäft ist von Netcologne als Vertreterfiliale ausgewählt worden, künftige Kunden und Interessenten können sich dort über die Breitbandanschlüsse informieren. „Es herrscht viel Unwissenheit.“ Über vieles werde gar nicht erst gesprochen, zum Beispiel beim Thema Vertragslaufzeit. Wer jetzt schon einen Vertrag mit Netcologne abschließt, bekommt nicht etwa sofort schnelles Internet, wenn es verfügbar ist. „Technisch funktioniert auf einer Leitung auch nur ein Vertrag“, sagt Müller. Das heißt, der alte Vertrag muss erst auslaufen, ehe der neue beginnen kann – und dabei gelten die vertraglich geregelten Kündigungsfristen. In Ausnahmefällen sei ein früherer Ausstieg möglich, der allerdings mit Kosten verbunden sei.

Ein ebenfalls weit verbreiteter Irrtum, auf den er angesprochen wird: „Viele denken, dass sie ihren bestehenden Vertrag bei einem Wechsel selbst kündigen müssen, was aber mit die schlechteste Lösung ist, weil man die eigene Rufnummer verlieren kann“, erklärt Müller. Deshalb sollte man für einen nahtlosen Übergang den neuen Provider mit der Kündigung beauftragen. „Worauf wir bei uns immer hinweisen, ist auch an die eigene E-Mailadresse zu denken.“ Viele Kunden hätten eine T-Online-Mailadresse, die bei einem Wechsel umgestellt werden müsse.

Glasfasernetz für jeden Anbieter nutzbar

Seit dem Spätsommer 2018 bauen der Kölner Telekommunikationsanbieter Netcologne und der Westenergie ein Glasfasernetz im östlichen Rhein-Sieg-Kreis auf. Damit sich das für die Unternehmen rechnet, unterstützen der Bund und das Land NRW mit mehreren Millionen Euro. „Es handelt sich um ein offenes Netz, jedes andere Unternehmen hat das Recht, sich dort einzumieten“, heißt es vom Rhein-Sieg-Kreis. Die Mieter müssten sich dann mit Netcologne und Westenergie einigen und eine Nutzungsgebühr zahlen – so, wie es die Telekom mit anderen Anbietern auch schon macht.

Dass es dabei nicht um eine mehrmonatige oder gar -jährige Verhandlungszeit geht, bestätigt die Kreisverwaltung: „Der Ausbau verpflichtet, dass jeder die Leitungen nutzen kann. Und das geht auch relativ zügig.“ Wie zügig, zeigt sich am Beispiel Windeck. Dort sind nicht nur Netcologne-, sondern bereits gleichwertige Telekom-Tarife verfügbar. „Es gibt Gebiete in Deutschland, in denen nicht die Telekom, sondern ein anderes Unternehmen die lokale VDSL- oder Vectoring-Infrastruktur aufgebaut hat. Die Telekom mietet die Leitung bei diesen Tarifen von anderen Unternehmen an“, heißt es von der Telekom. Zu erkennen sind die Tarife am Beiwort „Regio“. Sie sind allerdings meist teurer als vergleichbare Angebote von Netcologne.

Für Telekom-Bestandskunden bedeutet das, den Anbieter nicht wechseln zu müssen, sondern lediglich den Tarif. Eine Lösung für das Problem, das viele Ruppichterother haben: Sie sind meist an einen Vertrag gebunden, der viel später ausläuft, obwohl schnelleres Internet von Netcologne bereits verfügbar ist.

]]>
Wirtschaft/Politik
news-5092 Fri, 11 Dec 2020 13:14:21 +0100 Kalte Temperaturen: Darauf sollte man beim Joggen im Winter achten https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/darauf-sollte-man-beim-joggen-im-winter-achten.html Aktuell treiben viele Menschen Sport im Freien. Und das liegt sicher nicht nur an den derzeit - aufgrund der Corona-Pandemie - geschlossenen Fitnessstudios. Denn das Walken und Joggen ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Aktuell treiben viele Menschen Sport im Freien. Und das liegt sicher nicht nur an den derzeit - aufgrund der Corona-Pandemie - geschlossenen Fitnessstudios. Denn das Walken und Joggen ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

Damit die Motivation in den nächsten Wochen und Monaten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht verloren geht, rät der Kreissportbund, folgende Tipps zu beachten:

Ziehen Sie sich funktionell, aber nicht zu dick an! Denn beim Joggen wird Ihnen schnell warm. Beim Loslaufen sollten Sie leicht frieren, dann stimmt während des Lauftrainings auch die Temperatur. Tragen Sie Laufschuhe mit starkem Profil und wasserdichtem Obermaterial. Und vergessen Sie Handschuhe und Mütze nicht. Gerade bei Temperaturen deutlich unter Null Grad und bei Wind sollten die Ohren bedecket sein.

Dehnen und Auslaufen

Besonders wichtig bei Kälte ist das richtige Aufwärmen vor dem Start, um so Muskelfaser- und Sehnenrisse zu vermeiden. Während des Trainings gilt: Atmen Sie verstärkt durch die Nase, denn so kann sich die Luft erwärmen, bevor sie in die Lunge gelangt. Und trinken Sie auch genug, denn das ist genauso wichtig wie bei hohen Temperaturen. Was viele nicht wissen: im Winter verliert der Körper kaum weniger Flüssigkeit als im Sommer. Die Laufeinheit sollte enden, indem Sie die letzten zehn Minuten bewusst sehr langsam auslaufen und dann noch fünf weitere Minuten gehen.

Im Winter ist es nicht nur kalt, sondern auch trüb und dunkel. Daher sollten Sie zu Ihrer Sicherheit beim Sport reflektierende Kleidung oder Reflektoren tragen. Das hilft, bei schlechten Sichtverhältnissen und in der Dunkelheit besser gesehen zu werden.

]]>
Sport
news-5090 Wed, 09 Dec 2020 14:25:00 +0100 Wochenschau 50/2020 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-50-2020.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 50. Kalenderwoche 2020 für den 12. bis 18. Dezember 2020. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 50. Kalenderwoche 2020 für den 12. bis 18. Dezember 2020.

Download: Wochenschau als PDF

Themen:

  • Überprüfung der Sirenen zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth
  • Fundsachen
  • Das Rathaus informiert über Öffnungszeiten
  • Sitzung des Rates
  • Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport
  • Bürgermeister Mario Loskill informiert
  • Neues Projekt: ERINNERUNGEN
  • Wohnraum für die Unterbringung von verschiedenen Personenkreisen gesucht
  • Not- und Bereitschaftsdienste

Um diese Datei ansehen zu können, benötigen Sie ein PDF Anzeige Programm. Dies ist in den meisten Fällen auf dem PC sowie auch Handy/Tablet vorinstalliert. Falls nicht, so können Sie sich kostenfrei das Programm oder die App auf Ihr Endgerät spielen.

Die populärste Software ist der Adobe Reader. Hier die Links zum Download:

Windows Computer | Windows Phone und Mobile | Android Telefon und Tablet | Apple iPhone und iPad

]]>
Wochenschau