broeltal.de RSS Feed https://www.broeltal.de/news.rss Newsfeed de_DE broeltal.de Thu, 01 Dec 2022 23:45:01 +0100 Thu, 01 Dec 2022 23:45:01 +0100 TYPO3 EXT:news news-5595 Thu, 01 Dec 2022 15:17:18 +0100 Weihnachtsmarkt an diesem Wochenende: Das bietet die Döörper Weihnacht in Ruppichteroth https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/das-bietet-die-doeoerper-weihnacht-in-ruppichteroth.html Die Döörper Weihnacht steht nach zwei Jahren Corona-Pause wieder vor der Tür und soll so werden, wie sie mal war. 80 Buden Reihen sich im Ruppichterother Oberdorf am Samstag und Sonntag aneinander. Die Döörper Weihnacht steht nach zwei Jahren Corona-Pause wieder vor der Tür und soll so werden, wie sie mal war. 80 Buden Reihen sich im Ruppichterother Oberdorf am Samstag und Sonntag aneinander. Foto: Die Döörper Weihnacht von oben [Martin Biallas]

Hier gibt es alle Infos zur Döörper Weihnacht 2022.

Begonnen hat alles im Jahr 1995. Nach vielen mehr oder weniger gescheiterten Versuchen, in Ruppichteroth einen Weihnachts- oder Martinsmarkt zu etablieren, ging die Idee zu einem Markt mit neuem Konzept auf einen Kreis engagierter Freunde um Wolfgang Steimel und Friedrich Wilhelm Wirths zurück. Und in einer damals rasanten Entwicklung reichten die Holzhäuschen schon im zweiten Jahr vom Burgplatz bis zur evangelischen Kirche. Alles ehrenamtlich: Einige Vereinsmitglieder sind sogar ganzjährig mit der Organisation beschäftigt, von der Pflege der LED-Weihnachtsbeleuchtung und der Buden bis zum Aufstellen der zahlreichen Tannenbäume.

Püffert und Weihnachtskrippen

Wie immer gibt es ein attraktives Programm auf der Bühne und – am Sonntag – in der katholischen Kirche. Der Markt beginnt an der katholischen Kirche St. Severin, geht weiter über den Kirchplatz, den Burgplatz, die Burgstraße, entlang der schön renovierten Fachwerkhäuser, und zieht sich dann hin bis zur evangelischen Kirche und dem Platz an der „Alten Schule“, wo sich die Bühne befindet. Es gibt viel Handwerkskunst, aber auch typisch rheinische Gerichte wie Püffert und Reibekuchen. Selbst handgemachte Weihnachtskrippen aus Velken sind im Angebot. Viele heimische Institutionen und Vereine bieten Getränke und Essen an.

Eine weiße Döörper Weihnacht wird es laut Wetterbericht zwar nicht geben, aber zumindest werden die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen - ohne Regen.

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Magazin
news-5594 Tue, 29 Nov 2022 16:01:23 +0100 Letzter Termin in Ruppichteroth: Mobile Corona-Impfangebote im Rhein-Sieg-Kreis laufen Mitte Dezember aus https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/mobile-corona-impfangebote-im-rhein-sieg-kreis-laufen-mitte-dezember-aus.html Die Impfangebote des Rhein-Sieg-Kreises gegen das Coronavirus enden mit Ablauf des Jahres 2022. Am Freitag, 16. Dezember, wird es zum letzten Mal eine Impfung durch das mobile Impfteam der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) geben. Am Samstag, 17. Dezember, werden in den Impfstellen in Sankt Augustin und in Meckenheim die letzten Impfungen durchgeführt.  Die Impfangebote des Rhein-Sieg-Kreises gegen das Coronavirus enden mit Ablauf des Jahres 2022. Am Freitag, 16. Dezember, wird es zum letzten Mal eine Impfung durch das mobile Impfteam der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) geben. Am Samstag, 17. Dezember, werden in den Impfstellen in Sankt Augustin und in Meckenheim die letzten Impfungen durchgeführt. Foto: Künftig soll man sich bei Ärzten und Apotheken gegen das Coronavirus impfen lassen [Nicolas Ottersbach]

Bis dahin richten sich die verbleibenden mobilen Termine an alle Interessierten ab zwölf Jahren. Für die Auffrischungsimpfungen wird auch der auf die Omikron-Untervarianten BA.4/5 angepasste Impfstoff verwendet. Für die Grundimmunisierung steht zudem der Totimpfstoff von Valneva für Menschen zwischen 18 bis 50 Jahren zur Verfügung sowie auch der Impfstoff des Herstellers Novavax. Impfwillige benötigen für die mobilen Angebote keinen Termin, sollten aber einen Personalausweis und, falls vorhanden, ihren Impfpass mitbringen. Bei Zwölf- bis 15-Jährigen muss eine erziehungsberechtigte Person eine Einverständniserklärung unterschreiben. Diese gibt es zum Download auf rhein-sieg-kreis.de/impfen. Zur Impfung selbst müssen die Kinder von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Mobile Impftermine

Montag, 5. Dezember 2022, in Lohmar
von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Foyer im Rathaus, Rathausstraße 4

Dienstag, 6. Dezember 2022, in Königswinter und Bad Honnef
von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr, Haus der Jugend, Dollendorfer Straße 102, in Königswinter-Oberpleis
von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr, Rathaus, Rathausplatz 1, in Bad Honnef

Donnerstag, 8. Dezember 2022, in Much und Ruppichteroth
von 10:45 Uhr bis 13:15 Uhr, Kulturkiste des Jugendzentrums Much, Klosterstraße 4a, in Much
von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Rathausstraße 18, Sozialraum, in Ruppichteroth

Freitag, 9. Dezember 2022, in Rheinbach und Alfter
von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr, Glasmuseum, Raum Nr. 21, Himmeroder Wall 6, in Rheinbach
von 13:15 Uhr bis 15:45 Uhr, Rathaus, Rathaussaal, Am Rathaus 7, in Alfter

Neuer Erlass des Gesundheitsministeriums

Ärzte hatten die Mitarbeitenden der KoCI bereits im ehemaligen Impfzentrum in der Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin unterstützt. Als der Rhein-Sieg-Kreis dann zwei Impfstellen einrichtete und zusätzlich mobiles Impfen anbot, waren auch hier Helferinnen und Helfer in unterschiedlichen Bereichen im Einsatz.

Hintergrund der Einstellung der Impfangebote im Rhein-Sieg-Kreis ist ein Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieser geht davon aus, dass die Impfungen gegen Corona mittlerweile vollständig von den ansässigen Ärzten beziehungsweise Apothekern übernommen werden können. Die KoCI wird das Impfgeschehen aber weiterhin beobachten und bei Bedarf zeitnah zur Verfügung stehen, heißt es von der Kreisverwaltung.

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Magazin
news-5593 Tue, 29 Nov 2022 15:55:01 +0100 Kapelle in Bröleck: Fünf Jahre rund um die Uhr gebetet https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/fuenf-jahre-rund-um-die-uhr-gebetet.html Am 2. Dezember 2017 startete in der Brölecker Kappelle St. Josef das 24/7-Gebet. Seitdem sind rund um die Uhr, Tag und Nacht, 168 Stunden jede Woche, Gläubige vor Ort, um ihre persönlichen Anliegen und die Krisen und Probleme im Gebet vor Gott zu bringen und ihm anzuvertrauen. Am 2. Dezember 2017 startete in der Brölecker Kappelle St. Josef das 24/7-Gebet. Seitdem sind rund um die Uhr, Tag und Nacht, 168 Stunden jede Woche, Gläubige vor Ort, um ihre persönlichen Anliegen und die Krisen und Probleme im Gebet vor Gott zu bringen und ihm anzuvertrauen. Foto: In der Kapelle in Bröleck wird rund um die Uhr gebetet. [www.ewige-anbetung.de]

Pfarrer Christoph Heinzen hat diese Aktion nach dem Vorbild anderer Pfarreien im deutschsprachigen Raum vor fünf Jahren ins Leben gerufen und zieht eine positive Bilanz: "Für viele Menschen aus unseren Pfarreien, aber auch aus den umliegenden Regionen ist das Gebet in Bröleck zu einem wichtigen Teil ihres Lebens geworden. Ob jede Woche in der eigenen regelmäßigen Zeit in der Kapelle oder immer mal wieder im Alltag zwischendurch: Die Menschen wissen, dass sie hier in St. Josef einen Ort haben, der immer für sie geöffnet ist und in dem sie Trost erfahren und Kraft schöpfen können für ihre Lebenssituation. Die Gegenwart Gottes an diesem Ort erfahren die Menschen als heilsam und aufrichtend. Das ist für mich als Pastor eine große Freude und zeigt, dass sich alle Mühe in den letzten fünf Jahren gelohnt hat.“

Das Jubiläum wird offiziell gefeiert in einem festlichen Gottesdienst am Freitag, 2. Dezember, um 18 Uhr in St. Josef mit besonderer musikalischer Gestaltung. Die 24/7-Anbetung startet an diesem Tag gleichzeitig in das sechste Jahr. Auch weiterhin werden Menschen gesucht, die eine Betstunde übernehmen oder als Vertretung bei Krankheit oder Urlaub einspringen wollen. Sie können sich melden unter 02295/5161 oder christoph.heinzen@erzbistum-koeln.de.

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Magazin
news-5592 Sun, 27 Nov 2022 09:45:36 +0100 Derbys gegen den Bröltaler SC und Schladern: TuS Winterscheid präsentiert beim Heimspieltag seine Vereinshymne https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/tus-winterscheid-praesentiert-beim-heimspieltag-seine-vereinshymne.html Zum Hinrunden-Abschluss stellt der TuS Winterscheid am Sonntag (27. November) seine neue Vereinshymne vor - gesungen von Colör. Es steht auch das Derby gegen den Bröltaler SC an. Zum Hinrunden-Abschluss stellt der TuS Winterscheid am Sonntag (27. November) seine neue Vereinshymne vor - gesungen von Colör. Es steht auch das Derby gegen den Bröltaler SC an. Foto: Der TuS Winterscheid feiert nächstes Jahr Jubiläum [Nicolas Ottersbach]

"Am 27. November bieten wir dem Hinrunden-Abschluss unserer beiden Seniorenmannschaften einen ganz besonderen Rahmen", heißt es vom Tus Winterscheid. Gestartet wird um 12:30 Uhr mit dem Spiel der zweiten Mannschaft gegen Schladern. "Die Spieler haben sich in ihrer ersten Saisonhälfte enorm gesteigert und wir freuen uns über ein spannendes Heimspiel."

Colör singt Vereinshymne

Um 14:30 Uhr folgt dann das erste Highlight auf dem Achim-Stöver-Sportplatz: Die erste Mannschaft tritt im Lokalderby gegen die Reserve vom Bröltaler SC an. Das zweite (und eigentliche) Highlight folgt direkt um 17 Uhr im Anschluss an das Spiel: "Wir veröffentlichen unsere offizielle TuS-Vereinshymne, die von keiner geringeren kölschen Band wie Colör live zum Besten gegeben wird! Wir sind stolz darauf, auch im Hinblick auf unser anstehendes Jubiläumsjahr, unseren Mitgliedern und Gästen dieses vorweihnachtliche Geschenk machen zu können und freuen uns auf einen einzigartigen Nachmittag auf dem Platz und im Sportlerheim." Denn 2023 feiert der Verein 100-Jähriges.

Der Eintritt zum Hinrunden-Abschluss ist frei. "Fiebern Sie bei Bratwurst, Pommes und Waffel mit den Spielern mit!", so die Winterscheider

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Sport
news-5591 Thu, 24 Nov 2022 13:27:00 +0100 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 47/2022 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-47-2022.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 47. Kalenderwoche 2022 für den 26. November bis 2. Dezember 2022. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 47. Kalenderwoche 2022 für den 26. November bis 2. Dezember 2022.

Download: Wochenschau als PDF

Themen:

  • Bundesweiter Warntag am 8. Dezember 2022
  • Sitzung des Betriebsausschusses
  • Sitzung des Ausschusses für Planung, Klima- und Umweltschutz
  • Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport
  • Weihnachtsmarkt “Döörper Weihnacht“ in Ruppichteroth
  • Notarsprechtag in Ruppichteroth
  • Anmeldung für Plätze in den Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-5590 Wed, 23 Nov 2022 09:32:00 +0100 Nach monatelangem Umbau: Penny-Markt in Ruppichteroth öffnet am 5. Dezember https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/penny-markt-in-ruppichteroth-oeffnet-am-5-dezember.html Der Ruppichterother Penny-Markt öffnet wieder, nachdem er mehrere Monate lang komplett umgebaut wurde: Am Montag, 5. Dezember, können die Kunden wieder von 7 bis 22 Uhr einkaufen. Der Ruppichterother Penny-Markt öffnet wieder, nachdem er mehrere Monate lang komplett umgebaut wurde: Am Montag, 5. Dezember, können die Kunden wieder von 7 bis 22 Uhr einkaufen. Foto: Nicht nur der Markt, sonder auch der Parkplatz wird umgestaltet [Nicolas Ottersbach]

Von außen ist der Markt rund zwei Wochen vor der Wiedereröffnung kaum wiederzuerkennen: Sowohl der Parkplatz, als auch das Geschäft selbst wurden runderneuert. "Der Mutterkonzern, die Rewe Group, hat den Markt gekauft und Penny hat nun die Möglichkeit, einen modernen, den heutigen Bedürfnissen der Kunden gerechten Markt mit aktuellem Markthallenkonzept und unter Berücksichtigung zahlreicher Nachhaltigkeitsaspekte zu realisieren", sagt eine Sprecherin der Rewe-Gruppe, zu der die Kette Penny gehört. So werde der Markt entkernt, auf knapp 800 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert und ein separat zugänglicher Leergutraum für den Kunden angebaut. Auf dem Parklatz werden teilweise E-Ladesäulen stehen. Auch sonst spielen moderne Technik und Klimaschutz eine wichtige Rolle: "Das Gebäude wird durch eine Luft-Luft-Wärmepumpe sowie Wärmerückgewinnung aus der Gewerbekälteerzeugung temperiert."

Markthallenkonzept hält Einzug

Der alte Penny-Markt war nach Unternehmensangaben an vielen Stellen nicht mehr ausreichend. Die Verkaufsfläche von etwa 600 Quadratmetern sei "nicht mehr zeitgemäß" und auf Dauer auch nicht mehr wirtschaftlich. Der Parkplatz bekommt zudem breitere Stellflächen sowie Wege. Das neue Design im Innern orientiere sich am Markthallenkonzept: Dabei würden die Waren anders präsentiert und der Verkauf generell aufgeräumter, sodass die Orientierung für den Kunden leichter falle.

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Wirtschaft/Politik
news-5589 Fri, 18 Nov 2022 15:52:00 +0100 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 46/2022 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-46-2022.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 46. Kalenderwoche 2022 für den 19. bis 25. November 2022. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 46. Kalenderwoche 2022 für den 19. bis 25. November 2022.

Download: Wochenschau als PDF

Themen:

  • Überprüfung der Sirenen zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth
  • Sitzung des Rates
  • Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses
  • Entsorgung von Hundekot
  • Brachflächen zu Bauflächen machen
  • Ersatzbestimmung eines Mitgliedes des Rates der Gemeinde Ruppichteroth
  • Heimatshoppen in unserer Gemeinde
  • Gedenken zum Volkstrauertag
  • Anmeldung für Plätze in den Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-5588 Wed, 16 Nov 2022 11:26:13 +0100 Lebensmittelausgaben am Limit: VR-Bank Bonn Rhein-Sieg spendet 100.000 Euro an die Tafeln in der Region https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/vr-bank-bonn-rhein-sieg-spendet-100000-euro-an-die-tafeln-in-der-region.html Inflation und Energiekrise führen zu langen Schlangen bei den Tafeln in der Region. Die Tafeln selbst leiden schon seit einigen Monaten darunter, dass weniger Spenden bei ihnen ankommen. Die VR-Bank Bonn Rhein-Sieg spendet des 100.000 Euro an die Tafeln in der Region. Inflation und Energiekrise führen zu langen Schlangen bei den Tafeln in der Region. Die Tafeln selbst leiden schon seit einigen Monaten darunter, dass weniger Spenden bei ihnen ankommen. Die VR-Bank Bonn Rhein-Sieg spendet des 100.000 Euro an die Tafeln in der Region. Foto: Die VR-Bank Bonn Rhein-Sieg verteilt an die Tafeln 100.000 Euro [VR-Bank]

Immer mehr Menschen brauchen die wichtige Unterstützung für das tägliche Leben, weil das Geld nicht mehr reicht. Seit dem Frühling hat sich die Lage weiter verschärft. Die Anzahl der Haushalte, die Hilfe bei der Tafel suchen, haben sich fast überall mehr als verdoppelt. Dass gleichzeitig weniger Spenden aus den Supermärkten kommen, verschärft die Lage zusätzlich. Daher haben einige Tafeln Ihren Ausgabe-Rhythmus auf zwei Wochen abgeändert. Spitzt sich die Lage noch weiter zu, müssen die Tafeln über einen Aufnahmestopp nachdenken. Dies soll aber möglichst vermieden werden.

Ruppichterother Tafel erhält 3000 Euro

Vor diesem Hintergrund hat sich der Vorstand der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg entschieden, in diesem Jahr als Empfänger der Aktion „Spenden statt Schenken“ die Tafeln im Geschäftsgebiet der Genossenschaftsbank zu unterstützen. „100.000 Euro, die aus den Reinerträgen unseres Gewinnsparens stammen, gehen an insgesamt zehn Tafeln. Bei der Spendenhöhe haben wir uns an den Einwohnerzahlen orientiert“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Holger Hürten. Die Ruppichterother Tafel erhält beispielsweise 3000 Euro, die Tafel in Troisdorf 20.000 Euro.

Im Rahmen der Spendenübergabe betonten der Co-Vorstandsvorsitzende Rainer Jenniches und Vorstandsmitglied Ralf Löbach, dass allen Ehrenamtlern höchste Anerkennung und Wertschätzung gebührt. „Mit den Spenden wollen wir einen Beitrag leisten, damit auch die Bedürftigen in unserer Gesellschaft mit dem Nötigsten versorgt werden können.“

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Magazin
news-5587 Tue, 15 Nov 2022 23:23:31 +0100 Love Scamming und Schockanrufe: Betrüger erbeuteten mehr als 100.000 Euro durch verschiedene Maschen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/betrueger-erbeuteten-mehr-als-100000-euro-durch-verschiedene-maschen.html Mit mehreren Methoden waren Betrüger in den vergangenen Tagen im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich. Eine Troisdorferin verlor 28.000 Euro durch Love Scamming, eine Seniorin sogar 78.000 Euro durch einen Schockanruf. Mit mehreren Methoden waren Betrüger in den vergangenen Tagen im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich. Eine Troisdorferin verlor 28.000 Euro durch Love Scamming, eine Seniorin sogar 78.000 Euro durch einen Schockanruf. Grafik: Betrug hat viele verschiedene Gesichter, wie diese Grafik der Polizei zeigt. [Polizei]

Eine kurze Online-Einladung zum Chat dient vielen als Erstkontakt. Um sich beim potenziellen Opfer interessant zu machen, legen sich Romance-Scammer ungewöhnliche Lebensgeschichten zu - und sie hinterlassen zunächst einen seriösen Eindruck. So erging es auch einer 37-jährigen Troisdorferin. Über eine Dating-Plattform lernte sie einen Mann kennen. Nachdem sie öfter miteinander geschrieben hatten und der Betrüger ihr Vertrauen gewonnen hatte, gaukelte er der Geschädigten vor, Geldprobleme zu haben.

Im Zeitraum von Juni 2022 bis November 2022 überwies die Geschädigte insgesamt 28.000 Euro, bis ihr klar wurde, dass sie einer Betrugsmasche auf den Leim gegangen war. Die Zahlungen sollte sie auf ein französisches Bankkonto überweisen, da das Konto des Mannes angeblich gesperrt gewesen sei.

Aber auch mit anderen Maschen waren in den vergangenen Tagen Betrüger in der Region erfolgreich. In Neunkirchen-Seelscheid wurde ein 88-Jähriger von falschen Bankmitarbeitern aufs Kreuz gelegt. Nachdem der Senior seine Bankzugangsdaten zum angeblichen Datenabgleich am Telefon genannt hatte, nutzten die Täter diese Daten, um online eine digitale Bankkarte fürs Smartphone zu erstellen. Mit dieser digitalen Bankkarte wurden an verschiedenen Supermarktkassen insgesamt 5.000 Euro Bargeld abgehoben. Nachdem die Bank die verdächtigen Transaktionen bemerkt hatte, wurde das Konto des 88-Jährigen umgehend gesperrt und das Opfer über den mutmaßlichen Betrug in Kenntnis gesetzt.

Seniorin verliert 78.000 Euro

Weniger Glück hatte eine 85-jährige Frau aus Niederkassel-Rheidt. Bei ihr waren die Täter mit einem sogenannten Schockanruf erfolgreich. Angeblich hätte die Enkelin einen Menschen bei einem Verkehrsunfall getötet und es wäre eine Kaution zur Verhinderung der Inhaftierung nötig. Die 85-Jährige ging zu ihrer Bank, holte 78.000 Euro Bargeld aus ihrem Schließfach und übergab das Geld vor der Doppelkirche in Bonn-Schwarzrheindorf in einer Plastiktüte an eine unbekannte Frau. Besonders zynisch waren die Täter, die sich nach der Geldübergabe nochmals telefonisch meldeten und sich herzlich für das Geld bedankten.

Die Abholerin, die das Geld gegen 14.30 Uhr im Bereich der Dixstraße in Bonn entgegengenommen hatte, wird als circa 35 Jahre alte und 165 bis 175 cm große Frau mit schwarzen, schulterlangen Haare beschrieben. Sie hat eine unauffällige Statur, ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild und war insgesamt bunt gekleidet. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die die Geldübergabe möglicherweise beobachtet haben und weitere Angaben zur unbekannten Abholerin machen können. Hinweise an die Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3221.

So kann man sich schützen

Regelmäßig warnt die Polizei vor verschiedenen Betrugsarten. Manche Variationen des Betruges kommen sehr häufig vor und sind praktisch "Evergreens", manche Varianten sind selten, hin und wieder verschwindet eine Betrugsmasche, um Monate später ihrer Renaissance zu erleben. Unter dem Strich spielen die Opfer den Tätern beim Betrug immer mit dem gleichen Verhalten in die Karten: Sie ermöglichen wildfremden Menschen den Zugang zu ihrem Ersparten, sei es in bar oder mit den Zugangsdaten zu ihren Konten.

Grundsätzlich sollte man Menschen, die man nie persönlich kennengelernt oder gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen. Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. "Seien Sie also immer misstrauisch bei unglaublichen Angeboten, ob bei der Wohnungs- oder der Partnersuche", rät die Polizei. Ausführliche Tipps und Informationen zum Thema gibt es unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/

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Blaulicht
news-5586 Tue, 15 Nov 2022 11:07:09 +0100 Durch die roten Felsen Utahs: Kai Reinl startete bei der Ironman-Weltmeisterschaft in den USA https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/kai-reinl-startete-bei-der-ironman-weltmeisterschaft-in-den-usa.html Der Ruppichterother Tischlermeister und Triathlet Kai Reinl hat sich mit den Besten bei der Ironman-Weltmeisterschaft in den USA gemessen. Dabei gab es Schläge und schöne Aussichten. Zugleich war es sein vorerst letzter Leistungs-Wettkampf. Der Ruppichterother Tischlermeister und Triathlet Kai Reinl hat sich mit den Besten bei der Ironman-Weltmeisterschaft in den USA gemessen. Dabei gab es Schläge und schöne Aussichten. Zugleich war es sein vorerst letzter Leistungs-Wettkampf. Fotos: Kai Reinl bei der Ironman-Weltmeisterschaft in Utah [Privat]

Das Ironman-70.3-Rennen besteht aus 1,9 Kilometern (1,2 Meilen) Schwimmen, 90 Kilometer (56 Meilen) Einzelzeitfahren und 21,1 Kilometern (13,1 Meilen) Laufen. Der Name leitet sich aus der Summe der Einzeldistanzen von 70,3 Meilen (113 Kilometern, eine Landmeile sind exakt 1609,344 Meter ab. Für die Weltmeisterschaft in Utah hatte sich Reinl im vergangenen Jahr beim Ironman Italy in Cervia qualifiziert.

Der Renntag in den USA begann mit fünf Grad Außen- und 17 Grad Wassertemperatur ziemlich kalt. Durch das Training in der Aggertalsperre war das aber kein größeres Problem. Auf der Schwimmstrecke war es trotz Rolling-Start teilweise sehr eng und es wurde ordentlich ausgeteilt. Reinl wurde sogar einmal komplett überschwommen und ihm die Schwimmbrille aus dem Gesicht geschlagen. Trotz der Hindernisse kam er nach für ihn ordentlichen 40 Minuten aus dem Wasser.

Atemberaubende Ausblicke

Danach folgte auf dem Rad der schönste Teil des Rennens durch die roten Felsen Utahs. "Eine welliger Kurs mit teilweise atemberaubenden Ausblicken", so Reinl. Vor der abschließenden 15 Kilometern langen Abfahrt in die zweite Wechselzone ging es sogar durch den Snow Canyon State Park bis zum höchsten Punkt der Strecke. Die 90 Kilometern mit 1100 Höhenmetern legte er in 2:50 Stunden zurück.

Nach dem Wechsel in die Laufschuhe merkte Reinl ziemlich schnell, dass er an diesem Tag nicht die besten Beine hatte. Also drosselte er das Tempo und genoss den Halbmarathon, der durch die Straßen der Stadt und über einen Golfplatz führte, so gut es ging. Den mit 250 Höhenmetern gespickten Laufkurs bewältigte er in 1:52 Stunden. Belohnt wurde er nach gesamt 5:30 Stunden durch den unvergesslichen Zieleinlauf und die Weltmeisterschaftsmedaillie. Begleitet wurde er von seiner Frau Susanne Reinl, die ihn wie immer bestmöglich unterstützte.

Auch im Bergischen unterwegs

Kai Reinl setzt auch in seiner bergischen Heimat zu sportlichen Höchstleistungen an. Im Juni 2020 packte er eine deutlich längere Strecke beim selbst erfundenen Holzwurm-Triathlon. Eigentlich wollte Reinl damals beim Ironman-Lauf in Frankfurt starten. Wegen der Coronakrise musste das Massenevent allerdings ausfallen. Für Reinl wäre das ganze Training dann umsonst gewesen. Am Ende meisterte er die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen. Eine Strecke von Ruppichteroth bis nach Bielefeld, die man mit dem Auto in zweieinhalb Stunden schafft. Reinl brauchte etwas mehr als elf Stunden.

Jetzt ist Zeit für Frau und Entspannung

"Ich werde jetzt nicht vom Sport zurücktreten, aber wieder eher zum Hobbysportler werden", sagt Kai Reinl. Vier Jahre habe er sich intensiv als Triathlet betätigt, was sich durchaus gelohnt habe und schön gewesen sei. "Nun will ich mehr Zeit mit meiner Frau verbringen und ein bisschen entspannen." Aber er kann sich vorstellen, in ein paar Jahren nochmal durchzustarten.

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Magazin
news-5585 Tue, 15 Nov 2022 10:39:00 +0100 IHK weist Gründer auf Fristen hin: Warum Gründer jetzt noch das Beratungsprogramm Wirtschaft beantragen sollten https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/warum-gruender-jetzt-noch-das-beratungsprogramm-wirtschaft-beantragen-sollten.html Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg weist auf die vorübergehende Aussetzung des Landesförderprogramms BPW (Beratungsprogramm Wirtschaft) über den Jahreswechsel 2022/2023 hin und rät Gründern, jetzt noch Anträge zu stellen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg weist auf die vorübergehende Aussetzung des Landesförderprogramms BPW (Beratungsprogramm Wirtschaft) über den Jahreswechsel 2022/2023 hin und rät Gründern, jetzt noch Anträge zu stellen. Screenshot: IHK Bonn/Rhein-Sieg [IHK Bonn/Rhein-Sieg]

Das Landesprogramm BPW ist für Gründer ein wichtiges Instrument: Die Zusammenarbeit mit Unternehmensberatern wird in der Planungsphase vor der Gründung mit derzeit maximal 1600 Euro beziehungsweise 2400 Euro im Fall der Übernahme bestehender Betriebe gefördert. In vier (oder bei der Übernahme sechs) Beratertagen werden Konzepte erarbeitet, die für Gründungszuschüsse oder die Beantragung von NRW-Mikrodarlehen als Vorlagen benötigt werden.

Antragsstopps zum Jahreswechsel

„Das Land überarbeitet seine Richtlinie und hat ohnehin zum Jahreswechsel durch Haushaltsarbeiten jedes Jahr eine gewisse Zeit des Beantragungsstopps ausgerufen“, sagt IHK-Referent Christian Pinnekamp. In diesem Jahr können Anträge über die IHK noch bis einschließlich zum 8. Dezember in Zusammenarbeit mit Unternehmensberatern gestellt werden. Pinnekamp: „Dafür benötigen wir ein förderfähiges Angebot und ein rund einstündiges (virtuelles) Beratungsgespräch.“ Dabei werden die Rahmenbedingungen einer Förderung kurz erläutert sowie Angebot und geplantes Vorgehen kurz besprochen.

Die Information ist auch für diejenigen wichtig, welche zeitnah eine Abrechnung anstreben: Absolvierte Projekte sollten bis zum 8. Dezember 2022 eingereicht werden, damit Mittel noch ausgezahlt werden können. Andernfalls, so auch bei Projektabschluss erst Anfang 2023, wird die Mittelauszahlung so lange pausieren, bis der Haushalt des Landes NRW verabschiedet ist. Damit noch alles Antragstechnische auf den Weg gebracht werden kann, wenden sich Gründungsinteressierte zeitnah an IHK-Referent Christian Pinnekamp und vereinbaren Informationsgespräche unter Telefon 0228/2284-232 oder per E-Mail an pinnekamp(at)bonn.ihk.de.

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Wirtschaft/Politik
news-5584 Tue, 15 Nov 2022 10:10:07 +0100 Notfallübung des Kreisarchivs: Was tun, wenn Wasser im Magazin steht? https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/was-tun-wenn-wasser-im-magazin-steht.html Der Notfallverbund der Archive und Bibliotheken aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn hat den Notfall geübt Konkret ging es darum, durchnässtes Archivgut zu bergen und anschließend so zu versorgen, dass es möglichst wenig Schaden nimmt. Zu der praktischen Übung in der Tiefgarage des Siegburger Kreishauses waren 16 Teilnehmer aus verschiedenen Institutionen gekommen. Der Notfallverbund der Archive und Bibliotheken aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn hat den Notfall geübt Konkret ging es darum, durchnässtes Archivgut zu bergen und anschließend so zu versorgen, dass es möglichst wenig Schaden nimmt. Zu der praktischen Übung in der Tiefgarage des Siegburger Kreishauses waren 16 Teilnehmer aus verschiedenen Institutionen gekommen. Foto: Markus Vieten (gelber Helm) vom Landschaftsverband Rheinland erklärt, wie nasse Pläne sicher geborgen werden können.

48 Stunden haben Archivare bei einem Wasserschaden Zeit, um durchnässte Akten oder Bücher in Folie zu verpacken und einzufrieren, bevor sie schimmeln. Sie zu föhnen oder auf die Heizung zu legen ist dagegen ein Fehler. Die wertvollen Stücke müssen professionell vakuumgefriergetrocknet werden. Für die Archiv-Retter hatte der Lanschaftsverband Rheinland schon vor einigen Jahren Notfallkisten zusammengestellt, die Einsatzmaterial für zwei Personen enthalten und mit einem Rollwagen schnell zum Auto transportiert werden können. In den Boxen sind Schutzausrüstung wie Helme, Overalls, Gummistiefel und Mundschutz, außerdem jede Menge Verpackungsmaterial, Lappen, Schwämme, ein Folienabroller und ein Werkzeugkoffer. All das war jetzt auch bei der ersten Übung der Akten-Retter im Einsatz.

Letzter Einsatz bei der Flutkatastrophe 2021

Nicht nur durch Unglücke, sondern auch durch Löschwasser bei Bränden kommt es zu Beschädigungen von Archivgut. Und das häufiger, als man vielleicht denkt. Zuletzt half das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises dem Team in Swisttal. „Durch die Flutkatastrophe 2021 war auch das dortige Gemeindearchiv geflutet worden“, so Kreisarchivarin Claudia Maria Arndt. 97 Prozent des gesamten Materials konnten gerettet werden. Für die Notfallübung wurden zahlreiche Akten und Karten 24 Stunden lang gewässert.

Fachliche Unterstützung leistete die Werkstatt für Papierrestaurierung der Archivberatungsstelle des LVR. Zum Einsatz kamen unter anderem auch die sogenannten Notfallboxen, die von der Archivberatungsstelle des LVR an ausgewählte rheinische Kommunalarchive ausgegeben worden waren und die auch das Kreisarchiv vor einigen Jahren zur Verfügung gestellt bekam. Archive verwahren Kulturgüter und hüten die Schätze unserer Identität“, sagte Kulturdezernent Thomas Wagner am Rande der Übung.

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Magazin
news-5583 Sat, 12 Nov 2022 22:50:46 +0100 Gebäude unbewohnbar: Carportbrand griff auf Dachstuhl über https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/carportbrand-griff-auf-dachstuhl-ueber.html In Hatterscheid geriet am Samstagabend ein Carport in Brand. Noch vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte breitete sich das Feuer auf den Dachstuhl des Wohnhauses aus. Am Samstagabend (12. November) wurde der Löschzug aus Winterscheid zu einem Carportbrand nach Hatterscheid alarmiert. Nachbarn entdeckten das Feuer und wählten den Notruf. Die Bewohner des Hauses konnten das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte war der Brand bereits auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergegriffen. Der Löschzug aus Ruppichteroth und die Drehleiter aus Eitorf wurden nachalarmiert. Foto: Kleine Flammen schlagen aus dem Dachfirst [Daniel Prior]

Ein im Carport abgestelltes Auto wurde durch das Feuer völlig zerstört. Laut Einsatzleiter Ralf Schneider lagerten zwei Gasflaschen in dem Carport. Nachbarn berichteten von meterhohen Flammen und lauten Explosionen.

Ein Mitarbeiter der Firma Westnetz hat während der Löscharbeiten sicherheitshalber anderthalb Straßenzüge vom Strom getrennt, da die Wohnhäuser in Hatterscheid mit einer Freileitung versorgt werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde versucht, möglichst viele Haushalte wieder mit Strom zu versorgen.

Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute mit 6 C-Rohren im Einsatz. Die Feuerwehr musste im Zuge der Löscharbeiten die Dachpfannen entfernen, um an die Glutnester im Dachgeschoss gelangen zu können. Das Gebäude wurde erheblich beschädigt und ist erst einmal unbewohnbar. Die Bewohner kommen bei Verwandten unter. Angaben zur möglichen Brandursache konnten bisher nicht gemacht werden.

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Blaulicht
news-5582 Thu, 10 Nov 2022 12:43:49 +0100 Nach zwei Jahren Pause: Hänscheider Karnevalszug findet 2023 wieder statt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/haenscheider-karnevalszug-findet-2023-wieder-statt.html Der Hänscheider Karnevalszug wird nach zwei Jahren Pause wieder durch die Gassen rollen. Das hat der organisierende Heimatverein Hänscheid in seiner vergangenen Vorstandssitzung beschlossen. Das Motto lautet passenderweise „Hänscheid spillt total verrückt, weil endlich unser Zoch widder kütt!“ Der Hänscheider Karnevalszug wird nach zwei Jahren Pause wieder durch die Gassen rollen. Das hat der organisierende Heimatverein Hänscheid in seiner vergangenen Vorstandssitzung beschlossen. Das Motto lautet passenderweise „Hänscheid spillt total verrückt, weil endlich unser Zoch widder kütt!“ Foto: Der Karnevalszug in Hänscheid 2020 [Daniel Prior]

„All ihr Jecken könnt nun voller Vorfreude in die Planung gehen. Wir freuen uns auf eine tolle Session“, sagt Zugleiter Felix Böhmer. Start ist am 19. Februar. Zunächst angedachte Neuerungen, wie einen anderen Zugweg, werde es nicht geben. „Es soll alles so laufen, wie wir es vor der Pandemie kannten.“ Der einzige Punkt, der aktuell noch in der Klärung ist, sei das Festzelt am Schötzhuus, in dem nach dem Zug immer gefeiert wird. „Wir holen gerade Angebote ein, um die Kosten abschätzen zu können. Denn es wird wahrscheinlich vieles teurer werden“, erklärt Böhmer. Sowohl Zelt- als auch Getränkekosten seien in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Auch wenn es kein Zelt geben wird, soll zumindest ein Bierpilz bereit stehen – eventuell auch am früheren Festplatz in der Langen Gasse.

Das Zelt sei aber unabhängig vom Zug zu betrachten. „Selbst ohne Zelt kann der Zug gehen.“ Interessenten gebe es auch schon einige, wie zum Beispiell der Bürgerverein Schönenberg. „Viele haben mich gebeten, Bescheid zu sagen, sobald es Neuigkeiten gibt“, erzählt Böhmer.

Anmeldung bis 13. Januar

Wer mitmachen möchte, kann sich bis spätestens 13. Januar bei Felix Böhmer unter fboehmer.fb(at)gmail.com anmelden. Benötigt werden Papiere für die Zugmaschine samt Anhänger mit TÜV-Abnahme, eine Freigabe der Versicherung sowie Führerschein und Ausweiskopie des Fahrzeugführers. Auch die Information, ob sich Personen auf dem Wagen befinden werden, ist notwendig.

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Magazin
news-5581 Mon, 07 Nov 2022 12:03:42 +0100 Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft": Bronzemedaille für Oeleroth und Oberlückerath https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/bronzemedaille-fuer-oeleroth-und-oberlueckerath.html Beim diesjährigen Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" haben die Ruppichterother Dörfer Oberlückerath und Oeleroth die Bronzemedaille gewonnen. Gold ging unter anderem in die Nachbargemeinde Much mit dem Örtchen Berzbach. Beim diesjährigen Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" haben die Ruppichterother Dörfer Oberlückerath und Oeleroth die Bronzemedaille gewonnen. Gold ging unter anderem in die Nachbargemeinde Much mit dem Örtchen Berzbach. Foto: In Oberlückerath gibt es jedes Jahr ein Krippenspiel an der Kapelle [Nicolas Ottersbach]

Insgesamt verlieh Landrat Sebastian Schuster fünf Mal Gold, vier Mal Silber und sieben Mal Bronze. "Mein besonderer Dank geht an die Bewohnerinnen und Bewohner der 16 Dörfer. Sie haben mit dieser Teilnahme, mit Ihrem persönlichen Mitwirken-Mitgestalten-Miteinander dazu beigetragen ‚ihre‘ Dörfer weiterzuentwickeln und zu stärken", sagte er.

Im Mai hatte eine Bewertungskommission die 16 teilnehmenden Dörfer bereist und sie anhand eines klar definierten Kriterienkatalogs bewertet. Das Dörfchen Berzbach (Much, Gold in der der Kategorie „Kleine Ortschaften unter 600 Einwohnern“) mit seinen 75 Einwohnern überzeugte die Kommission mit seinem ausgeprägten sozialen und kulturellen Leben. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen alten und jungen Akteuren als auch das große Engagement für den Betrieb des Technikmuseums sind beeindruckend und spiegeln eine zukunftsorientierte Dorfgemeinschaft wider. Berzbach hatte für den Rhein-Sieg-Kreis in diesem Jahr auch am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen und konnte auf Landesebene die Bronzemedaille sowie zwei Sonderpreise erringen.

Stromberg (Windeck, ebenfalls Gold in der Kategorie „Kleine Ortschaften unter 600 Einwohnern“), punktete unter anderem mit einer gut vorbereiteten Präsentation der bisher erreichten Ziele und Zukunftsideen, welche durch ein funktionierendes und strukturiertes Miteinander entwickelt wurden. Der Ort Brenig (Bornheim, Gold in der Kategorie „Große Ortschaften über 900 Einwohnern") beeindruckte beispielsweise mit seiner Gemeindesozialstelle, die eine hauptamtliche Kraft sowie 25 ehrenamtliche Kräfte beschäftigt und durch vielfältige Angebote im sozialen, karitativen und kulturellen Bereich einen bedeutsamen Anteil am Gemeinschaftsleben darstellt.

Zwei Ruppichterother Dörfer ausgezeichnet

Oberlückerath (190 Einwohner) und Oeleroth (295 Einwohner) holten Bronze und erhielten jeweils 500 Euro. Für die Verschönerung des Spielplatzes mit Holzzwergen und Zwerge als Sonnenfänger bekam Oberlückerath zusätzlich einen Sonderpreis in Höhe von 340 Euro, Oeleroth sogar 400 Euro für das große Engagement bei der Renovierung des Glöckchens.

Oberlückerath nahm bislang 1990, 1999, 2008, 2011, 2014 und 2017 am Wettbewerb teil. 2017 erhielt Oberlückerath eine Bronzemedaille sowie einen Sonderpreis als finanzielle Unterstützung, damit die Bewohner an der Dorfkapelle neue und ortstypische Mülleimer aufstellen konnten. Oeleroth machte 2014 und 2017 mit, 2017 gab es eine Silbermedaille sowie einen Sonderpreis für das wechselnde Angebot in der Dorfscheune „Buchens-Stall“, wie zum Beispiel Seniorenkaffee oder auch Treffen der Kreativ- und Bastelgruppe.

Sonderpreise dank Sponsorengeldern

Mittels Sponsorengeldern der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG) mit 3000 Euro, der Rheinischen Energie AG (rhenag) mit 2000 Euro und der Kreissparkasse Köln mit 2000 Euro, an alle 16 teilnehmenden Dörfer einen Sonderpreis zu vergeben. Eine besondere Würdigung und einen Sonderpreis in Höhe von 600 Euro erhielten die Orte Brenig (Bornheim), Ingersauel (Lohmar) und Niederdrees (Rheinbach). Die übrigen 13 Orte erhielten Sonderpreise - je nach Sponsor - zwischen 340 und 400 Euro (siehe Liste der Sonderpreise).

Der Kreiswettbewerb fand in diesem Jahr zum 23. Mal statt. Im Drei-Jahres-Turnus werden zukunftsorientierte Ideen für die soziale, wirtschaftliche, kulturelle, bauliche und ökologische Ausrichtung eines Dorfes gesucht. Mitmachen können alle Dörfer und Ortsteile im Rhein-Sieg-Kreis mit maximal 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Ziel des Wettbewerbs ist es, zukunftsfähige Dorfstrukturen zu schaffen, die Lebensqualität zu steigern und Zukunftsperspektiven für den ländlichen Raum zu entwickeln. Der Wettbewerb zeigt den Entwicklungsstand in den jeweiligen Dörfern auf, schlägt Verbesserungen vor und stößt Entwicklungsimpulse an.

Der nächste Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird voraussichtlich im Jahr 2024 ausgetragen.

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news-5580 Fri, 04 Nov 2022 16:01:31 +0100 Ausstellung zum Jubiläum: Ökumenische Bücherei Ruppicheroth feiert 50 Jahre https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/oekumenischen-buecherei-ruppicheroth-feiert-50-jahre.html Die Ökumenische Bücherei Ruppichteroth wird in diesem Jahr 50. Das wird mit einer großen Buchausstellung am Sonntag, 6. November, von 11 bis 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus "Die Arche" gefeiert. Die Ökumenische Bücherei Ruppichteroth wird in diesem Jahr 50. Das wird mit einer großen Buchausstellung am Sonntag, 6. November, von 11 bis 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus "Die Arche" gefeiert. Foto: Die Ökumenische Bücherei in Ruppichteroth feiert 50-jähriges Bestehen. [Privat]

Wie eine Urkunde erwähnt, haben erstmals im Jahr 1870 die Mitglieder des örtlichen Borromäusvereins St. Severin Ruppichteroth ihre Beiträge an den Zentralverein in Bonn entrichtet und damit den Grundstein für das Entstehen der Bücherei gelegt.

Vor genau 50 Jahren, im November 1972, haben sich die bis dahin getrennt agierenden öffentlichen Büchereien der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinden zusammengeschlossen zur "Ökumenischen Bücherei Ruppicheroth". Leiterinnen waren damals Anneliese Neuber und Anni Salzer. "So konnte aus zwei kleinen eine große Bücherei werden, auf deren Entwicklung wir sehr stolz sind. Ganz besonders stolz können wir sein auf unsere gelebte Ökumene", sagt Neuber, die noch heute aktiv ist und mit Sigrid Altwicker die Bücherei leitet. Dies meine, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Konfessionen in all den Jahren immer problemlos und mit großer Freude zusammen gearbeitet haben.

Mehr als 8000 Medien im Angebot

Im Angebot hat die Einrichtung 8000 Bücher, Hörbücher, CDs und DVDs, die laufend erneuert werden. Neben fast 2000 Romanen für Alt und Jung ist das Angebot für Kinder und Jugendliche mit mehr als 3000 Büchern besonders umfangreich. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die enge Kooperation mit den Schulen. Jede Woche besuchen Klassen der Grundschule und der Sekundarschule die Bücherei. Auch die Kindergärten kommen immer wieder vorbei.

In den fünf Jahrzehnten gab es Generationen von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zur Zeit sind es 13. "Ihnen und allen früheren Kräften, die uns ehrenamtlich unterstützt haben, aber auch den vielen Leserinnen und Lesern, die uns besuchten und weiter besuchen, gilt unser besonderer Dank", so Neuber und Altwicker.

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news-5579 Fri, 04 Nov 2022 14:09:18 +0100 Chefposten beim Erzbistum Köln: Ruppichterother Frank Hüppelshäuser wird Leiter des General­vikariats https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ruppichterother-frank-hueppelshaeuser-wird-leiter-des-generalvikariats.html Das Erzbistum Köln stellt seine Bistums­verwal­tung neu auf und bekommt zum 1. Januar einen neuen Verwaltungschef: Der Ruppichterother Frank Hüppels­häuser (57) wird die Amts­leitung des Erz­bischöf­lichen General­vikariats (EGV) übernehmen. Das Erzbistum Köln stellt seine Bistums­verwal­tung neu auf und bekommt zum 1. Januar einen neuen Verwaltungschef: Der Ruppichterother Frank Hüppels­häuser (57) wird die Amts­leitung des Erz­bischöf­lichen General­vikariats (EGV) übernehmen. Foto: Frank Hüppelshäuser [FotoStudio54]

In der neu geschaffe­nen Funk­tion leitet der Diplom-Volkswirt die operative Verwaltungs­tätig­keit des EGV sowie der ange­schlossenen Dienst­stellen und ist Vorge­setzter der knapp 800 Mitarbei­tenden. Dies gab Erz­bischof Rainer Maria Kardinal Woelki bei einer Tagung des Erz­bischöf­lichen Rates bekannt.

Woelki hatte Anfang April Ände­rungen in der Struk­tur des EGV mit drei abgetrennten Ge­schäfts­bereichen ange­kündigt. Hüppels­häuser wird den Bereich Ver­waltung verant­worten, Finanz­direktor und Ökonom Gordon Sobbeck bleibt für den Bereich Finanzen zustän­dig und General­vikar Guido Assmann für den Bereich Pastoral. Auch wenn der General­vikar Dienst­vorge­setzter des Amts­leiters ist, berich­tet Hüppels­häuser – wie der General­vikar und der Ökonom – direkt an den Erz­bischof.

„Ich freue mich auf die Zusammen­arbeit mit Frank Hüppels­häuser und bin über­zeugt, dass er uns mit seiner fach­lichen Quali­fikation auf dem Weg der not­wendigen Erneu­erung voran­bringen wird“, erklärt General­vikar Guido Assmann. „Ange­sichts der viel­fäl­tigen Heraus­for­derungen, vor denen wir als Kirche stehen, markiert die Weiter­ent­wicklung des EGV mit einer geteilten Verant­wortung in der Leitungs­ebene einen wichtigen Meilen­stein.“

Hüppelshäuser war vorher Geschäftsführer des Stadtdekanats Bonn

Für seine neue Aufgabe bringt Hüppels­häuser umfangreiche Manage­ment­expertise und Kennt­nisse der kirch­lichen Aufgaben mit. So verfügt er über 25 Jahre Erfahrung als Führungs­kraft, davon die letzten zehn Jahre im Top-Management als Vor­stand bei großen Unter­nehmen. Dabei standen Personal- und Dienst­leistungs­management sowie Orga­nisations­entwicklung und Digitali­sierung inhalt­lich im Mittel­punkt. Das Erzbistum Köln, seine Struk­turen und internen Prozesse kennt Hüppels­häuser aus seiner aktuellen Verant­wortung als Geschäfts­führer im Stadt­dekanat Bonn sowie seiner lang­jährigen Erfahrung als Kirchen­vorstand in der Ruppichterother Kirchengemeinde.

„Mit Respekt und Tatkraft blicke ich auf die Heraus­forderungen und Chancen, die mich in der neuen Position erwarten“, sagt Hüppels­häuser. „Ich freue mich darauf, meinen beruf­lichen Back­ground und meine breite, betriebs­wirt­schaftliche Erfahrung für das Erzbistum Köln, das Erz­bischöf­liche General­vikariat und seine Mitar­beitenden einzusetzen.“

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Wirtschaft/Politik
news-5578 Fri, 04 Nov 2022 12:55:00 +0100 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 44/2022 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-44-2022.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 44. Kalenderwoche 2022 für den 5. bis 11. November 2022. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 44. Kalenderwoche 2022 für den 5. bis 11. November 2022.

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Themen:

  • Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus
  • Ausfall der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioren
  • Gedenken zum Volkstrauertag
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-5577 Thu, 27 Oct 2022 23:32:18 +0200 Neues Wohnhaus geplant: VR-Bank in Schönenberg wird abgerissen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/vr-bank-in-schoenenberg-wird-abgerissen.html Die Filiale der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg in Schönenberg wird noch in diesem Jahr abgerissen. An der Stelle soll ein Wohnhaus entstehen. Die Filiale der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg in Schönenberg wird noch in diesem Jahr abgerissen. An der Stelle soll ein Wohnhaus entstehen. Foto: Die Filiale der VR-Bank wird abgerissen [Nicolas Ottersbach]

Wie Unternehmenssprecherin Andrea Schrahe auf broeltal.de-Anfrage erklärt, soll der Abriss des Backstein-Gebäudes noch in diesem Jahr beginnen. Derzeit ist im Obergeschoss eine Mietwohnung untergebracht. Die Filiale steht schon seit vielen Monaten leer, zuletzt gab es dort ein Corona-Testzentrum. Der Geldautomat samt Kontoauszug-Drucker war jedoch die gesamte Zeit für die Kunden zugänglich. Auch der Tresorraum im Keller besteht noch, allerdings wird er wie die Filialräume nicht mehr genutzt. Das Grundstück ist im Besitz der Bank, das Gebäude stammt aus der Zeit der Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth.

Laut Schrahe soll schon im Frühjahr mit den Bauarbeiten für des neue Wohnhaus begonnen werden. "Es entstehen sechs Wohnungen", sagt sie. Das bedeute jedoch, dass dort künftig kein Geldautomat mehr stehen werde. "Aufgrund der Entwicklung durch Geldautomatensprenger bekommt man einen solche Standort durch die Behörden nicht mehr genehmigt." Ob und wo ein neuer Automat in der näheren Umgebung aufgestellt werden kann, werde derzeit geprüft. Die Kreissparkasse betreibt schon seit vielen Jahren keinen Geldautomaten mehr in Schönenberg, allerdings hält dort regelmäßig eine mobile Filiale. Auch aus Winterscheid hatten sich beide Bankinstitute verabschiedet. Dafür baute die VR-Bank in Ruppichteroth aber ein modernes Geschäfts- und Wohnhaus.

VR-Banken sind fusioniert

Seit dem 1. Januar 2022 sind die VR-Banken Rhein-Sieg und Bonn miteinander fusioniert. Die VR-Bank Rhein-Sieg mit Sitz in Siegburg ist im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis beheimatet, die VR-Bank Bonn in den Stadtbezirken Hardtberg und Bad Godesberg sowie in den Gemeinden Alfter und Wachtberg. Die technische Zusammenführung beider Häuser erfolgte im Juni. Der Hauptsitz ist weiterhin in Siegburg. Mit einer Bilanzsumme von rund 4,2 Milliarden Euro, gut 71.000 Mitgliedern und fast 160.000 Kunden zählt die Bank künftig zu den 50 größten Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland. Mehr als 500 Mitarbeiter hat das Institut, Stellenabbau soll es durch die Fusion nicht geben. Zunächst hieß es, dass die 29 Filialen der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg erhalten blieben. Es besteht aber weiterhin der Trend, dass immer weniger Kunden Bankgeschäfte in der Filiale erledigten und deshalb weniger Filialen rentabel seien.

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Wirtschaft/Politik
news-5576 Thu, 27 Oct 2022 22:58:00 +0200 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 43/2022 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-43-2022.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 43. Kalenderwoche 2022 für den 29. Oktober bis 4. November 2022. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 43. Kalenderwoche 2022 für den 29. Oktober bis 4. November 2022.

Download: Wochenschau als PDF

Themen:

  • Das Rathaus und das Bröltal-Bad informieren
  • Aufstellung von Schildern und ähnlichen Einrichtungen ohne Genehmigung
  • Anmeldung für Plätze in den Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Gemeinsame Bürgersprechstunden des Ordnungsamtes und des Polizeibezirksdienstes
  • Bröltal-Bad Ausfall Frühschwimmen
  • Notarsprechtag in Ruppichteroth
  • Neugestaltung des Penny-Marktes in Ruppichteroth
  • Schweigemarsch in Ruppichteroth
  • Einladung zum Infoabend und Schnuppertag der Sekundarschule
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-5575 Thu, 27 Oct 2022 11:25:12 +0200 Manege frei in Schönenberg: Wie ein Zirkusprojekt Grundschülern hilft, Ängste abzubauen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wie-ein-zirkusprojekt-grundschuelern-hilft-aengste-abzubauen.html Schönenberg hat wieder ein Zirkuszelt: An der Grundschule üben die Erst- bis Viertklässler für die Vorstellungen am Donnerstag und Freitag. Dabei geht es nicht nur um Akrobatik, wie Schulleiterin Mareile Schreiber erklärt. „Die Kinder wachsen an ihren Aufgaben.“ Wer die Vorstellungen besuchen möchte, kann noch Karten kaufen. Schönenberg hat wieder ein Zirkuszelt: An der Grundschule üben die Erst- bis Viertklässler für die Vorstellungen am Donnerstag und Freitag. Dabei geht es nicht nur um Akrobatik, wie Schulleiterin Mareile Schreiber erklärt. „Die Kinder wachsen an ihren Aufgaben.“ Wer die Vorstellungen besuchen möchte, kann noch Karten kaufen. Foto: Ein Grundschüler springt im Zirkus Rondel über eine brennende Fackel [Nicolas Ottersbach]

Dass sie mal als Clowns durch die Manege tölpeln, über eine brennende Fackel springen oder in fünf Metern Höhe an einem Trapez hängen, hätten die Grundschüler aus Winterscheid und Schönenberg wohl nie gedacht. Durch das Zirkusprojekt, das seit 2012 mittlerweile das vierte Mal an der Schule am Brölbach zu Gast ist, wird das in regelmäßigen Abständen Wirklichkeit. „Wir versuchen es so zu organisieren, dass jedes Kind einmal in seinen vier Jahren Grundschulzeit daran teilnehmen kann“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Ute Wessels der Grundschulverbunds Schönenberg-Winterscheid. Bisher ist das, trotz der Corona-Pandemie und komplizierter Deutschland-Routen der Artisten vom Zirkus Rondel, immer gelungen.

Zirkusprojekt wirkt Folgen der Corona-Pandemie entgegen

Erstmals kam der Zirkus 2012 nach Schönenberg, um den Schülern, Eltern und Lehrern zum 100. Jubiläum der Grundschule eine besondere Attraktion zu bieten. Damals noch mit Spenden und durch den Förderverein finanziert – in diesem Jahr wird er durch eine Corona-Förderung des Landes NRW bezahlt –, entwickelte sich das Projekt zu einem Dauerbrenner. 2015 und 2018 kam Rondel wieder, jedes Mal mit demselben, pädagogisch wertvollen Ergebnis, wie Ute Wessels erläutert.

„Die Kinder sind total aufgeregt, auch etwas skeptisch. Aber am Ende wachsen sie über sich hinaus und selbst die Ängstlichsten liefern tolle Ergebnisse ab“, sagt Wessels. Diese Art der Persönlichkeitsentwicklung halte auch noch lange nach den Vorstellungen an und sei gerade jetzt nach den Problemen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht habe, wertvoll. Viele Kinder seien durch die Isolierungen und die Ängste, die das Virus mit sich brachte, generell zurückhaltender geworden. Sie trauten sich weniger, seien unselbstständiger und könnten nicht mehr so gut mit Menschenmengen umgehen. „Welche langfristigen Folgen das haben wird, wird sich erst noch zeigen“, sagt Wessels.

Zirkuszelt gemeinsam aufgebaut

Da komme es gelegen, dass das Zirkusprojekt die ganze Schulgemeinschaft anspreche. So musste das gelb-grüne Zelt von Eltern, Schülern und Kindern zusammen aufgebaut werden. Alle standen vor der Mammutaufgabe aus Hunderten Teilen, die letztlich mit Bravour erledigt wurde. „Das war sehr beeindruckend. Dieses Gefühl, gemeinsam etwas zu schaffen, zieht sich durch die ganze Zirkus-Woche“, so Wessels. Dadurch, dass die Kinder durch die Artisten-Gruppen auch in den Altersklassen gemischt werden, würden Vorurteile abgebaut – auch zwischen Schönenbergern und Winterscheidern. „Das konnte man schon in den Pausen sehen, der Schulhof war bunt gemischt.“

Drei Vorstellungen

Für die Lehrer bedeutet die Zirkuswoche allerdings viel Arbeit. Sie sind stets im Hintergrund und bereiten alles so vor, dass die Abläufe flüssig sind. „Logistisch ist das schon eine Herausforderung, weil wir insgesamt 220 Schülerinnen und Schüler hier haben“, erklärt Wessels. Der gesamte Unterricht auf das Thema Zirkus gemünzt. Besonders stressig wird es bei den drei Aufführungen am Donnerstag, 27. Oktober (18 Uhr), und Freitag, 28. Oktober (15 und 19 Uhr). Denn die Kinder müssen auch geschminkt und fertig angezogen werden – was die Lehrerinnen und Lehrer übernehmen.

Für beide Veranstaltungen gibt es noch Karten, die vorab im Schulsekretariat oder an der Abendkasse (Erwachsene 8 Euro, Kinder bis zwöf Jahren 5 Euro) gekauft werden können.

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Magazin
news-5574 Wed, 26 Oct 2022 10:09:34 +0200 Lebensgefährlich: Feuerwehr warnt vor Teelichtöfen und Grills als Heizquelle https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/feuerwehr-warnt-vor-teelichtoefen-und-grills-als-heizquelle.html Angesichts steigender Energiepreise greifen viele Menschen zu alternativen Heizquellen. Teelichtöfen, Gasbrenner oder gar Grills können aber lebensgefährlich werden, erklärt Kreisbrandmeister Stefan Gandelau. Angesichts steigender Energiepreise greifen viele Menschen zu alternativen Heizquellen. Teelichtöfen, Gasbrenner oder gar Grills können aber lebensgefährlich werden, erklärt Kreisbrandmeister Stefan Gandelau. Foto: Wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht, entsteht ein Feuerball. Das zeigt ein Experiment der Ruppichterother Feuerwehr. [Nicolas Ottersbach]

"Die Annahme, dass man mit einem Teelichtofen einen ganzen Raum heizen kann, ist illusorisch. Vielmehr geht es um die empfundene Wärme, eine Art Gemütlichkeitseffekt", sagt Gandelau. "Zudem sind Teelichter gefährlicher, als viele meinen. Durch den fehlenden Abstand zueinander können sie sich schnell entzünden. Dies wiederum führt zu einem gefährlichen Wachsbrand, der schnell zu einer Verpuffung oder einem Wohnungsbrand führen kann."

Kerzenbrand nie mit Wasser löschen

Ein Kerzenbrand dürfe, genau wie ein Fettbrand, niemals mit Wasser gelöscht werden. Dabei könne es zu einer massiven und schlagartigen Brandausbreitung kommen. Der Grund: Das Wasser sinkt unter das flüssige und leichtere Paraffin. Es erhitzt sich explosionsartig, da die Temperatur des brennenden Paraffins um ein Vielfaches über dem Siedepunkt des Wassers liegt. Der entstehende Wasserdampf steigt auf und nimmt das brennende Paraffin in einem regelrechten Feuerball mit sich – wohlgemerkt in Sekundenbruchteilen. Stattdessen sollte man zu einer Löschdecke oder einem feuchten Handtuch greifen, womit man die Flamme ersticken kann.

Auch andere Alternativen zur herkömmlichen Heizung sind sehr gefährlich, so Gandelau. Ausdrücklich warnt die Feuerwehr davor, Gasstrahler oder Grills zum Heizen von Innenräumen zu verwenden, weil es dabei zu Kohlenmonoxid-Vergiftungen kommen kann. Zudem droht eine große Brand- und Erstickungsgefahr. Kohlenmonoxid ist in den eigenen vier Wänden eines der gefährlichsten Atemgifte. "Dadurch, dass es farb-, geruch- und geschmacklos ist, bemerkt man das Gas nicht, wenn man es einatmet, bis es zu spät ist." Je nach Menge des Kohlenmonoxids in der Raumluft, führt es erst zu schweren gesundheitlichen Beschwerden, dann zur Bewusstlosigkeit und letztendlich in schweren Fällen sogar zum Tod.

Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung

Erste möglich Anzeichen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung können Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Herzrasen und Übelkeit sein. Die Symptome sind aber vielfältig, so dass sich oft schlecht feststellen lässt, ob es sich um eine derartige Vergiftung handelt. Sind Betroffene einer zu hohen Kohlenmonoxid-Konzentration zu lange ausgesetzt, kommt es zur Bewusstlosigkeit. Sollte man eines der Symptome bei sich oder anderen Menschen im Raum bemerken sollte man Fenster und Türen öffnen, für Frischluft sorgen und schnell den Raum verlassen.

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Blaulicht
news-5573 Tue, 25 Oct 2022 23:38:41 +0200 Bis zu 7500 Euro: Tafeln im östlichen Rhein-Sieg-Kreis bekommen Winter-Hilfe vom Land https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/tafeln-im-oestlichen-rhein-sieg-kreis-bekommen-winter-hilfe-vom-land.html Einrichtungen der Lebensmittelverteilung wie die Tafeln klagen derzeit über höhere Energiekosten, knappere Kalkulationen der Supermärkte und eine zurückgehende Bereitschaft zu Geld- und Sachspenden. Deshalb hat NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) jetzt ein Hilfspaket mit insgesamt zwei Millionen Euro geschnürt, um die Arbeit der Tafeln in der Krise zu unterstützen. Einrichtungen der Lebensmittelverteilung wie die Tafeln klagen derzeit über höhere Energiekosten, knappere Kalkulationen der Supermärkte und eine zurückgehende Bereitschaft zu Geld- und Sachspenden. Deshalb hat NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) jetzt ein Hilfspaket mit insgesamt zwei Millionen Euro geschnürt, um die Arbeit der Tafeln in der Krise zu unterstützen. Symbolfoto: Die Tafel Ruppichteroth verteilt in der Bröltalgemeinde regelmäßig Lebensmittel. [Nicolas Ottersbach]

Für die lokalen Tafeln stehen in dem Hilfspaket 1,4 Millionen Euro bereit, weitere 600.000 Euro für die Initiativen, die nicht Mitglied des Landesverbandes sind. Insgesamt stehen pro Einrichtung bis zu 7500 Euro zur Verfügung. Somit können zwischen Oktober und Februar 2023 für jeden Monat 1500 Euro beantragt werden, um gestiegenen Ausgaben für Energie, aber auch für Hygieneschutzmaßnahmen im kommenden Pandemiewinter zu decken. Die Antragsunterlagen gibt es auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales: https://www.mags.nrw/armutsbekaempfung-lebensmittelverteiler.

„Die Energiekosten sind für die sozialen Träger in unserer schönen Heimat derzeit eine enorme Belastung – auch für die Tafeln und andere Einrichtungen, die Lebensmittel verteilen. Zugleich ist deren Arbeit insbesondere in der Krise unverzichtbar für uns. In einer Lage, in der immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind, um eine warme und gesunde Mahlzeit zu sich nehmen zu können, dürfen wir nicht zulassen, dass bei den Tafeln das Licht oder die Heizung ausgeht", sagt CDU-Landtagsabgeordneter Björn Franken.

 

 

 

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Wirtschaft/Politik
news-5570 Mon, 24 Oct 2022 11:17:00 +0200 Zehn Jahre Sekundarschule: Als Ruppichteroth eine Schule im Eilverfahren bekam https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/vom-experiment-zur-institution.html 2012 wurde die Sekundarschule Nümbrecht-Ruppichteroth gegründet. Der Start war mehr als holprig, denn mehrfach stand das Projekt einer weiterführenden Schule in der Bröltalgemeinde auf der Kippe. Jetzt feierten Lehrer und Schüler das zehnjährige Bestehen. 2012 wurde die Sekundarschule Nümbrecht-Ruppichteroth gegründet. Der Start war mehr als holprig, denn mehrfach stand das Projekt einer weiterführenden Schule in der Bröltalgemeinde auf der Kippe. Jetzt feierten Lehrer und Schüler das zehnjährige Bestehen. Foto: Die Sekundarschule feierte ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Festakt. [Sekundarschule Nümbrecht-Ruppichteroth]

Beim Festakt in der Aula des Nümbrechter Schulzentrums waren viele dabei, die einst die Weichen gestellt hatten. Die Bürgermeister der Gemeinden Hilko Redenius und Mario Loskill, Vertreter der Gemeinderäte, der Kirchengemeinden und der Partnerschulen und das Lehrerkollegium. Sabina Bamberger, stellvertretende Schulleiterin war von der Gründung bis heute dabei und übernahm somit die Moderation des Abends. In den Reden der Bürgermeister und des ehemaligen Schulleiters Herrn Horn gab es einen spannenden Rückblick zur Gründung der Sekundarschule vor zehn Jahren. Diese verlief zunächst etwas holprig, doch durch die Zustimmung der Gemeinde Nümbrecht und der schnellen Genehmigung des Schulministeriums konnte die kreisübergreifende Sekundarschule Nümbrecht/Ruppichteroth offiziell starten.

Schul-Poker zwischen den Gemeinden

Manch einer sprach damals sogar von einem Schul-Poker, bei dem die Zukunft der Ruppichterother Hauptschule völlig offen war. Das NRW-Schulministerium konstatierte: "Die jetzige Schulsituation der Hauptschule wird keine Zukunft haben." Der Schulkonsens zwischen rot-grüner Landesregierung und CDU machte die ersten Planungen zu nichte: keine Gemeinschaftsschule, dafür eine "Sekundarschule". Eine gymnasiale Oberstufe durfte es dabei nicht mehr geben. Die war aber Voraussetzung für Much, einen Schulverbund mit Ruppichteroth einzugehen. Dann baten die Ruppichterother bei der Ratssitzung in Neunkirchen-Seelscheid für eine weiterführende Schule im Bröltal, was die Politiker ablehnten. Kurz darauf war es umgekehrt: Die Verwaltung in Neunkirchen-Seelscheid wollte eine Gesamtschule errichten - auch dafür bedurfte es des Einverständnisses der Nachbarkommunen. Von Ruppichteroth gab es ein klares "Nein".

Schließlich tat man sich nach langer Suche mit Nümbrecht zusammen. Im März 2012 war klar, dass die Ruppichterother Hauptschule ab dem nächsten Schuljahr zu einem Teilstandort der Sekundarschule Nümbrecht werden würde. 47 Eltern aus Ruppichteroth hatten ihre Kinder da schon angemeldet, Bezirksregierung und Kommunalaufsicht ihr Einverständnis gegeben. Und auch die beiden Gemeinderäte stimmten zu, über die Kreisgrenzen hinweg. 2012 führte Nordrhein-Westfalen die ersten 42 Sekundarschulen ein.

Bei allen Krisen, mit den Jahren wurde die Sekundarschule Nümbrecht-Ruppichteroth von einem Experiment zu einer Institution. Aus dem kleinen Team von neun Lehrern und110 Schülern wurden über die Jahre mehr als 60 Lehrkräfte und rund 700 Schüler. Die Schule wurde aufwendig umgebaut, es kam eine Mensa dazu.

Schule zeigte, was sie kann

Diese Vielfalt merkte man auch beim Festakt. Aufgelockert wurde der Abend durch die Darbietungen des „Darstellen und Gestalten“ - Kurses des siebten und zehnten Jahrgangs. Quentin Kellershoff (6e) mischte das Publikum mit einem Medley am Schlagzeug auf und der „Döörper Prätscher“ (Hans-Peter Hohn) erheiterte die Gäste mit seiner witzigen Art. Für musikalische Abwechslung sorgte die „Forest Pipe Band“. Die Schüler bereiteten sich innerhalb der Projekttage für das Schulfest vor. In unterschiedlichsten Projekten aus vielfältigen Bereichen, wie Naturwissenschaften, Medien, Musisch-künstlerischen und Sozialpädagogischen Bereich, zeigten die Sekundarschüler ihre Talente und ihr Können.

Zum Abschluss der Veranstaltung hielt der Schulleiter Helmut Müller seine Rede, in der er einen Blick in die Zukunft wagte. Die Sekundarschule Nümbrecht Ruppichteroth habe sich in den zehn Jahren in der Schulgemeinde etabliert und biete in Kooperation mit dem Homburgischen Gymnasium die Möglichkeit aller Bildungsabschlüsse. Fördern und fordern werde auch in Zukunft im Vordergrund stehen. Durch die Unterstützung der beiden Gemeinden werde die Sekundarschule digital weiterhin gut aufgestellt sein, baulich modernisiert werden und in Nümbrecht wird die Vernetzung des Campus weiter ausgebaut. "In Zukunft wird sich die Schullandschaft immer weiter entwickeln und verändern und wir als Sekundarschule werden mit gehen und unsere Konzepte immer wieder anpassen und weiterentwickeln, um allen unseren Schülerinnen und Schülerm auch in Zukunft einen Abschluss, nach ihren Möglichkeiten bieten zu können", so Müller.

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Magazin
news-5572 Thu, 20 Oct 2022 20:29:00 +0200 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 42/2022 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-42-2022.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 42. Kalenderwoche 2022 für den 22. bis 28. Oktober 2022. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 42. Kalenderwoche 2022 für den 22. bis 28. Oktober 2022.

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Wochenschau
news-5571 Thu, 20 Oct 2022 16:18:35 +0200 Polizei gibt Entwarnung: Vermisster aus Much ist wieder aufgetaucht https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/vermisster-aus-much-ist-wieder-aufgetaucht.html Seit mehr als zwei Wochen hatte die Polizei nach einem 60-Jährigen aus Much gesucht, der spurlos verschwunden und häufig auch in Ruppichteroth unterwegs war. Nun ist er wohlbehalten wieder aufgetaucht. Seit mehr als zwei Wochen hatte die Polizei nach einem 60-Jährigen aus Much gesucht, der spurlos verschwunden und häufig auch in Ruppichteroth unterwegs war. Nun ist er wohlbehalten wieder aufgetaucht. Foto: Symbolfoto [Nicolas Ottersbach]

"In den letzten zwei Wochen hatten wir mehrfach um Mithilfe bei der Suche nach dem vermissten 60-jährigen Gunther J. aus Much gebeten. Gestern (19. Oktober) kam der erlösende Anruf eines Angehörigen der mitteilte, dass sich der Vermisste in einem Krankenhaus in der Voreifel befand. Die Suche kann damit eingestellt werden und die Ermittler der Kripo bedanken sich für die Unterstützung", sagt ein Polizeisprecher.

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Blaulicht
news-5569 Tue, 18 Oct 2022 10:40:01 +0200 Kostenloses Angebot: Kreisübergreifende Neuauflage der Zukunftswerkstatt Dorf https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/kreisuebergreifende-neuauflage-der-zukunftswerkstatt-dorf.html Seit vielen Jahren ist die Zukunftswerkstatt Dorf ein fester Bestandteil der Angebote des Oberbergischen Kreises. Der Rhein-Sieg-Kreis ist im Jahr 2018 in das Programm zur Unterstützung der Dorfgemeinschaften eingestiegen. Nun gibt es eine Neuauflage. Seit vielen Jahren ist die Zukunftswerkstatt Dorf ein fester Bestandteil der Angebote des Oberbergischen Kreises. Der Rhein-Sieg-Kreis ist im Jahr 2018 in das Programm zur Unterstützung der Dorfgemeinschaften eingestiegen. Nun gibt es eine Neuauflage. Foto: In Winterscheid haben die lokalen Vereine einen Wochenmarkt etabliert. [Nicolas Ottersbach]

Leitbild der Veranstaltung ist es, das ehrenamtliche Engagement und die eigenständige Entwicklung in den Dörfern zu stärken. Der Rhein-Sieg-Kreis geht dafür eine Kooperation mit dem benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Oberbergischen Kreis ein. So können Dorfgemeinschaften aus allen drei Kreisen nicht nur teilnehmen, sondern sich auch untereinander austauschen.

Am 12. und 26. November haben Dorfgemeinschaften, Dorf- und Heimatvereine des gesamten Rhein-Sieg-Kreises die Gelegenheit, Instrumente für eine eigenständige, nachhaltige Entwicklung des eigenen Dorfes zu erlernen. Die teilnehmenden Dorfgemeinschaften aus den drei Kreisen erarbeiten gemeinsam Maßnahmen und Umsetzungsmöglichkeiten für zentrale Anliegen und anstehende Vorhaben in ihrem Dorf. Darüber hinaus wird es Vorträge und aktuelle Informationen zu verschiedenen Themen des Dorflebens und der Arbeit im Dorfverein geben.

Die zweitägige Veranstaltung findet jeweils ab 10 Uhr im Pfarrheim der Evangelischen Kirche Hülsenbusch-Kotthausen in Gummersbach-Hülsenbusch, Otto-Gebühr-Platz 2, statt. Dorfgemeinschaften aus dem Rhein-Sieg-Kreis können sich bis zum 4. November per Mail an beate.klueser(at)rhein-sieg-kreis.de oder telefonisch unter 02241/13 2327 für die kostenfreie Veranstaltung anmelden. Ansprechpersonen beim Oberbergischen Kreis für die Veranstaltung sind Stefan Nickel (stefan.nickel(at)obk.de oder 02261/88 6131) und Gabriele May (gabriele.may(at)obk.de beziehungsweise 02261/88 6132).

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Magazin
news-5568 Fri, 14 Oct 2022 19:52:31 +0200 Komplizierte Rettung: 61-Jähriger bei Fällarbeiten in Winterscheiderbröl schwer verletzt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/61-jaehriger-bei-faellarbeiten-in-winterscheiderbroel-schwer-verletzt.html Ein 61-jähriger Forstarbeiter ist am Freitagmorgen bei Winterscheiderbröl schwer verletzt worden. Ein Baum riss ihn mit und schleuderte ihn einen Hang hinunter. Die Feuerwehr rettete ihn mit Seilen und Leitern aus dem steilen und schwer zugänglichen Gelände. Ein 61-jähriger Forstarbeiter ist am Freitagmorgen bei Winterscheiderbröl schwer verletzt worden. Ein Baum riss ihn mit und schleuderte ihn einen Hang hinunter. Die Feuerwehr rettete ihn mit Seilen und Leitern aus dem steilen und schwer zugänglichen Gelände. Fotos: Der Forstarbeiter musste aufwendig gerettet werden [Feuerwehr Ruppichteroth]

Gegen 8:20 Uhr war der Mann oberhalb eines Hanges an der Bröl zugange und zersägte mit einem Kollegen Bäume. Dabei fällten sie auch eine mehr als 20 Meter hohe Fichte, die am Hang liegenblieb. Als der 61-Jährige begann, die Äste abzusägen, rutschte der Stamm plötzlich nach unten. Dabei wurde der Forstarbeiter mitgerissen und und fiel mehrere Meter den Hang hinunter. Bäume, die noch standen, bremsten glücklicherweise seinen Sturz.

Sein Kollege wählte den Notruf 112, Rettungsdienst, Feuerwehr und ein Notarzt im Hubschrauber wurden entsandt. Die Feuerwehr rückte nicht über den Wendelinus, sonder vom Tal aus an die Unglücksstelle an. Vom Parkplatz des Restaurants „Pfannkuchenmühle“ an der Bundesstraße 478 in Ingersau aus durchquerten die Retter die wenige Meter entfernte Bröl. Etwa zehn Meter weiter oben lag der Forstarbeiter. Dort war schon klar, dass er schwer verletzt war. Der Hubschrauber Christoph 3 landete auf einer Wiese an der Winterscheider Straße und brachte einen Notarzt zur Einsatzstelle.

Retter trugen den Mann durch die Bröl

"Da das Gebiet nur sehr schwer zugänglich war und zudem ein Bach durchquert werden musste, um zum Verletzten zu gelangen, gestalteten sich die Rettung nicht einfach", sagte ein Sprecher der Feuerwehr Ruppichteroth. Mit mehreren Steckleiterteilen und zusätzlich durch Leinen gesichert habe man sich dem Forstarbeiten genähert, der bereits durch den Rettungsdienst betreut und versorgt wurde. "In Absprache mit dem Rettungsdienst lagerten wir den Verletzten in eine Schleifkorbtrage um und ließen ihn vorsichtig den Hang hinab. Abschließend erfolgte der Transport zum bereitstehenden Rettungswagen." Dabei musste der Mann auch durch die Bröl getragen werden. Der Notarzt entschied, ihn mit dem Hubschrauber in die Klinik nach Köln-Merheim fliegen zu lassen. Wie genau der Unfall geschah, ermitteln nun das Amt für Arbeitsschutz und die Kriminalpolizei

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Blaulicht
news-5567 Fri, 14 Oct 2022 16:34:59 +0200 ADFC-Fahrradklima-Test 2022: Wie gut kann man in Ruppichteroth, Neunkirchen-Seelscheid und Much radfahren? https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wie-gut-kann-man-in-ruppichteroth-neunkirchen-seelscheid-und-much-radfahren.html Sind die Berggmeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth ein Fahrradparadies oder muss sich noch viel ändern? Das will jetzt der beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022 herausfinden. Bis Ende November kann man dafür online abstimmen. Sind die Berggmeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth ein Fahrradparadies oder muss sich noch viel ändern? Das will jetzt der beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022 herausfinden. Bis Ende November kann man dafür online abstimmen. Foto: Der ADFC-Fahrradklima-Test 2022 [ADFC]

Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer wieder das Fahrradklima vor ihrer Haustür bewerten. Dabei wird dieses Mal ein besonderer Fokus auf den ländlichen Raum gelegt, denn dort gibt es viel Potential für den Radverkehr und einen hohen Nachholbedarf beim Infrastrukturausbau. Bis Ende November können gut 20.000 Einwohner der Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth das Fahrradklima vor Ort bewerten.

er Sprecher des ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis, Carsten Klink, sagt: „Die Einwohner und Einwohnerinnen unserer Berggemeinden sind als Alltagsexperten für den Radverkehr vor Ort gefragt: Wie ist das Fahrradklima? Was läuft schon gut und wo müssen Veränderungen her?" Es gehe darum, der Politik konkrete Handlungsempfehlungen zu geben - denn oftmals sei die Wahrnehmungn in den Rathäusern eine andere als die der Bürger.

Zufriedenheits-Index der Radfahrenden

Der ADFC Fahrradklima-Test fragt auf fahrradklima-test.adfc.de in 27 gleichbleibenden Fragen, die Fahrradfreundlichkeit vor Ort ab. Dazu kommen dieses Jahr fünf Zusatzfragen, die besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen. Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher sich die Wege in die Nachbarorte anfühlen, ob für Pendler Fahrradparkplätze an (Bus-)Bahnhöfen vorhanden sind und um die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen.

Much und Ruppichteroth erstmals vertreten

2020 bewerteten knapp 230.000 Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit in mehr als 1.000 Städten und Gemeinden. Neunkirchen-Seelscheid wurde dabei mit der Schulnote 4,45 bewertet. Besonders die Fahrradförderung der Gemeinde und das das Fahren im Mischverkehr auf den Hauptstraßen wurden 2020 dort kritisiert. Vergleichsweise gut schnitt die Gemeinde bei der Erreichbarkeit Hauptorte und der Beschilderung ab (Infos aus Auswertung aus der Karten unter www.fahrradklima-test.de/karte). Much und Ruppichteroth waren damals noch nicht vertreten – das soll sich jetzt ändern!

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Wirtschaft/Politik
news-5566 Thu, 13 Oct 2022 19:52:00 +0200 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 41/2022 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-41-2022.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 41. Kalenderwoche 2022 für den 15. bis 21. Oktober 2022. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 41. Kalenderwoche 2022 für den 15. bis 21. Oktober 2022.

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