broeltal.de RSS Feed https://www.broeltal.de/news.rss Newsfeed de_DE broeltal.de Fri, 16 Apr 2021 19:43:59 +0200 Fri, 16 Apr 2021 19:43:59 +0200 TYPO3 EXT:news news-5197 Thu, 15 Apr 2021 22:27:00 +0200 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 15/2021 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-15-2021.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 15. Kalenderwoche 2020 für den 17. bis 23. April 2021. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 15. Kalenderwoche 2020 für den 17. bis 23. April 2021.

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Themen:

  • Verteilung von medizinischen Masken an bedürftige Menschen
  • Sitzung des Ausschusses für Planung, Klima- und Umweltschutz
  • Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-5195 Wed, 07 Apr 2021 20:59:38 +0200 Schnelles Internet: Netcologne nimmt Glasfasernetz im östlichen Ruppichteroth in Betrieb https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/netcologne-nimmt-glasfasernetz-im-oestlichen-ruppichteroth-in-betrieb.html Der Glasfaserausbau von Netcologne und Westenergie in den östlichen Ortsteilen der Gemeinde Ruppichteroth schreitet voran. 20 Ortsteile sind am Netz, das entspricht der Hälfte aller Haushalte. Als Ausbauende im Bröltal ist nun der Sommer vorgesehen. Der Glasfaserausbau von Netcologne und Westenergie in den östlichen Ortsteilen der Gemeinde Ruppichteroth schreitet voran. 20 Ortsteile sind am Netz, das entspricht der Hälfte aller Haushalte. Als Ausbauende im Bröltal ist nun der Sommer vorgesehen. Foto: Ein Verteilerkasten von Netcologne in Schönenberg. [Nicolas Ottersbach]

Hambuchen, Gießelbach, Retscheroth, Mittelsaurenbach, Kammerich, Harth, Ahe, Bölkum Hodgeroth, Junkersaurenbach, Obersaurenbach, Schmitzhöfgen, Ennenbach, Schönenberg, Krahwinkel, Velken sowie Teile von Hove, Scheid und Etzenbach sind im März erfolgreich ans Glasfasernetz angeschlossen worden. Auch in Ruppichteroth selbst sind mittlerweile viele Haushalte freigeschaltet.

Bis zum Sommer folgen weitere 16 Ortsteile: Oeleroth, Köttingen, Neuenhof, Kämerscheid, Wingenbach, Hänscheid, Berg, Kuchem, Stranzenbach, Büchel, Rose, Dörgen, Bröleck, Oberlückerath, Niederlückerath, Teile von Bornscheidt sowie die weiteren Teile von Hove, Scheid, Etzenbach und Ruppichteroth. Damit stehen mehr als der Hälfte aller Haushalte, die von Netcologne und der Westenergie in der Gemeinde Ruppichteroh ans schnelle Netz gebracht werden, inzwischen Breitbandgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s und teilweise sogar noch mehr zur Verfügung.

Angebote auch von der Telekom

Anwohner, die sich bereits vorab bei Netcologne für einen Anschluss registriert haben, sind inzwischen auf das neue Netz geschaltet oder werden es bald, heißt es vom Unternehmen. Wie schnell der Anschlusswechsel stattfindet, hängt beispielsweise von der Vertragslaufzeit beim bisherigen Anbieter ab. Netcologne empfiehlt Interessierten, Kündigungen nicht selbstständig vorzunehmen, sondern diese direkt über die Netcologne als Anbieter steuern zu lassen. "So wird auch die Mitnahme der bestehenden Rufnummer erleichtert und es kommt nicht zu Versorgungslücken", so ein Netcologne-Sprecher.

Mittlerweile sind die neuen Leitungen auf für die Deutsche Telekom freigeschaltet, die sie von Netcologne anmietet. Bestandskunden können dadurch auf die sogenannten Regio-Tarife wechseln, die allerdings etwas teurer als die Angebote von Netcologne sind. Der Vorteil: Wer aktuell Telekom-Kunde ist, muss nicht auf das Vertragsende warten, um schnelleres Internet zu bekommen. Jedoch verlängert sich dadurch die Vertragslaufzeit bei der Telekom.

Stand im Rhein-Sieg-Kreis

Derzeit sind 90 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und in den drei Gemeinden Ruppichteroth, Windeck und Much insgesamt 50 Ortsteile ans Netz gebracht worden. Damit verfügen 60 Prozent der von Netcologne und Westenergie im Rhein-Sieg-Kreis angeschlossenen Haushalte mittlerweile über die schnellen Verbindungen. In Much sind es sogar 80 Prozent. Insgesamt investieren die Unternehmen rund elf Millionen Euro in das Projekt, wovon 4,5 Millionen Euro durch Fördermittel abgedeckt werden. Der Abschluss des Gesamtausbaus ist im Rahmen der Vorgaben für das Förderprojekt bis Oktober 2021 geplant.

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Wirtschaft/Politik
news-5194 Wed, 07 Apr 2021 12:06:53 +0200 Radler-Stammtisch für Ruppichteroth, Much und Neunkirchen-Seelscheid: ADFC-Ortsgrupppe Bergischer Rhein-Sieg-Kreis gründet sich https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/adfc-ortsgrupppe-bergischer-rhein-sieg-kreis-gruendet-sich.html Die Gemeinden Ruppichteroth, Much und Neunkirchen-Seelscheid bekommen eine eigene ADFC-Ortsgruppe. Am Freitag, 9. April, ist die Gründungsversammlung, bei der auch über die aktuelle Situation diskutiert wird. Die Gemeinden Ruppichteroth, Much und Neunkirchen-Seelscheid bekommen eine eigene ADFC-Ortsgruppe. Am Freitag, 9. April, ist die Gründungsversammlung, bei der auch über die aktuelle Situation diskutiert wird. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

"Im Gebiet unserer drei Gemeinden gibt es etwa 40 ADFC-Hauptmitglieder, inklusive der Familienmitgliedschaften sind es sogar über 80 Personen. Es wird also höchste Zeit, dass wir uns untereinander kennenlernen, gemeinsame Aktivitäten planen und eine eigene ADFC-Ortsgruppe gründen", sagt Stephan Noll, der in Ruppichteroth lebt und Mitglied im ADFC Bonn/Rhein-Sieg ist. Bei Vorgesprächen habe sich gezeigt, dass es einige Mitglieder gebe, die sich vor Ort engagieren wollen.

Auf der Gründungsversammlung, die digital über Zoom stattfindet, soll zunächst das Ortsgruppen-Team gewählt werden, wozu beispielsweise ein Sprecher gehört. Vor allem aber steht eine Diskussion auf der Tagesordnung: Wie kann der Radverkehr in den drei Gemeinden verbessert werden? Teilnehmen wird auch Annette Quaedvlieg vom ADFC Bonn/Rhein-Sieg. Beginn ist um 19 Uhr, Einwahl über https://zoom.us/j/97325321150. Wer mitmachen möchte, wird gebeten sich per Mail an sigurd.van-Riesen(at)adfc-bonn.de anzumelden. Schon um 15 Uhr wird der Fahrradklimatest für Neunkirchen-Seelscheid vorgestellt. Dort konnten Bürger über die Radfahr-Situation abstimmen.

Berggemeinden schneiden schlecht ab

Beim vergangenen ADFC-Fahrradklimatest, der im März vorgestellt wurde und nach Schulnoten geht, schnitten die Berggemeinden und auch die Kommunen an der Sieg schlecht ab. „Hier sind oft gar keine Radwege vorhanden. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Pedelecs muss hier dringend etwas für den Radverkehr getan werden", sagt Peter Lorscheid, Verkehrspolitischer Sprecher im Rhein-Sieg-Kreis. Die besten Bewertungen rechtsrheinisch erreichte Lohmar: Die Kommune konnte ihre Note von 3,7 auf 3,5 leicht verbessern. Auch Sankt Augustin, Hennef und Siegburg konnten ihre Bewertung verbessern.

Im Rhein-Sieg-Kreis konnte der Negativtrend der letzten Jahre gestoppt werden. Hier hat sich das Gesamtergebnis im neuen Fahrradklimatest unwesentlich von 4,1 auf 4,0 verbessert. Vor allem die Einführung des Fahrradverleihsystems der RVK in allen sechs Kommunen des linksrheinischen Kreisteils hat die Einschätzungen dort teilweise stark verbessert. "Abgesehen von der erstmaligen Möglichkeit der öffentlichen Fahrradausleihe im linksrheinischen und Teilen des rechtsrheinischen Kreisgebiets ist es angesichts des aktuellen Booms des Radverkehrs enttäuschend, dass die Kommunen mit dem Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur nicht vorankommen. Aber immer, wenn es darum geht, tatsächlich Platz für den Radverkehr zu schaffen, kommen die Kommunen kaum voran", so Lorscheid.

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Wirtschaft/Politik
news-5193 Tue, 06 Apr 2021 19:12:14 +0200 Frischling, Rehkitz und Co: Warum man junge Wildtiere nicht anfassen sollte https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/warum-man-junge-wildtiere-nicht-anfassen-sollte.html Im Frühling ist die Zeit der gerade geborenen und jungen Wildtiere. Wer in der Natur unterwegs ist, der kann durchaus auf hilflos wirkende Jungtiere stoßen. Sie rühren den Beschützerinstinkt an und man möchte sie anfassen. Das ist aber genau das Falsche. Im Frühling ist die Zeit der gerade geborenen und jungen Wildtiere. Wer in der Natur unterwegs ist, der kann durchaus auf hilflos wirkende Jungtiere stoßen. Sie rühren den Beschützerinstinkt an und man möchte sie anfassen. Das ist aber genau das Falsche. Foto: Für Jungtiere wie Frischlinge gilt: nicht anfassen [Kaufmann/Deutscher Jagdverband]

"Bei unverletzt aufgefundenen Jungtieren gilt immer: Nicht anfassen und möglichst zügig weitergehen", erklärt Silvia Berger, Leiterin der Abteilung Tiergesundheit des Veterinäramtes des Rhein-Sieg-Kreises. Es sei in der Natur völlig normal, dass Elterntiere ihre Jungen kurzzeitig allein zurücklassen, zum Beispiel, um Nahrung zu beschaffen. Die Jungtiere bleiben dann oftmals dicht gedrückt am Boden liegen, bis die Elterntiere zurückkehren. Wer den Wildnachwuchs aus falsch verstandener Tierliebe berührt, oder gar mitnehmen will, bringt die Jungtiere möglicherweise in Lebensgefahr. Da sich mit dem Berühren der menschliche Geruch überträgt, werden die Jungtiere danach nicht mehr von den Elterntieren angenommen. Dann sind sie tatsächlich, in der Regel auf Lebenszeit, auf den Menschen angewiesen. Denn von Menschen aufgezogene Wildtiere lassen sich kaum erfolgreich auswildern.

Hilfe durch den Menschen ist nur dann gerechtfertigt, wenn junge Wildtiere offensichtlich verletzt aufgefunden werden. "Handeln Sie in solchen Fällen aber bitte keinesfalls spontan, sondern holen Sie sich immer fachkundigen Rat ein. Tipps zum richtigen Verhalten erhalten Sie beim Veterinäramt, dem nächstgelegenen Tierarzt, dem Jagdpächter oder dem Forstamt", empfiehlt Silvia Berger. Zudem gilt: wer Wildtiere aufnimmt, ist für die art-, fach- und tierschutzgerechte Aufzucht, Haltung, Unterbringung, Auswilderung und tierärztlicher Versorgung verantwortlich und muss für die Kosten aufkommen, die das Tier verursacht. Auch ist eine dauerhafte Haltung von Wildtieren verboten.

Für Jungvögel gilt eine Ausnahme

Eine Ausnahme gilt für aus dem Nest gefallene Jungvögel. Hier muss zwischen Nestlingen, unbefiederten Jungvögeln, und Ästlingen, also befiederten Jungvöglen, unterschieden werden. Nestlinge sollten wieder ins eigene Nest zurückgesetzt werden. Eine Ausnahme stellen aus dem Nest gefallene Mauersegler oder Wanderfalken dar. Da ihre Nester meist unerreichbar hoch liegen, können sie nicht einfach zurückgelegt werden. Diese Jungvögel brauchen tatsächlich Hilfe von fachkundiger Hand. Junge, oft schon weitgehend befiederte Vögel wiederum geben ihren Eltern ihre Position durch Rufen kund. Auch diese Jungvögel brauchen trotz vermeintlicher Hilfeschreie keine Unterstützung.

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Magazin
news-5191 Tue, 06 Apr 2021 08:24:58 +0200 Ärger wegen Astrazeneca-Impfungen im Rhein-Sieg-Kreis: Über 60-Jährige müssen Impftermin beim Hausarzt ausmachen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ueber-60-jaehrige-muessen-impftermin-beim-hausarzt-ausmachen.html Die Terminvergabe der zusätzlichen Impfungen von Astrazeneca für über 60-Jährige hat im Rhein-Sieg-Kreis für viel Unmut gesorgt. Ab dieser Woche werden freiwillige Feuerwehrleute geimpft. Die Terminvergabe der zusätzlichen Impfungen von Astrazeneca für über 60-Jährige hat im Rhein-Sieg-Kreis für viel Unmut gesorgt. Am Osterwochenende ging der Kreis im Gegensatz zu anderen Kommunen einen Sonderweg. Während beispielsweise in Bonn schon geimpft wurde, war und ist in Rhein-Sieg keine Terminbuchung über das Onlineportal der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) möglich. Foto: Das Impfzentrum in Sankt Augustin [Nicolas Ottersbach]

Es gab über Ostern aber auch keine anderen Wege, sich für eine Impfung anzumelden. Viele warteten deshalb in der Hotline der KV, wo sie dann zu hören bekamen, dass man gar nicht zuständig sei. Man wurde an seinen Hausarzt verwiesen. Dumm nur, dass man so ja auch nicht weiterkam, denn die Praxen waren über die Feiertage natürlich geschlossen.

Kaum einem Impfwilligen war bekannt, dass der Kreis auf eine dezentrale Verteilung des zugeteilten Sonderkontingents von 14.000 Impfdosen über die Hausärzte setzt. Erst am Ostersmontag, und damit fünf Tage nach der Bekanntgabe des Landes NRW, Sonderkontingente für die über 60-Jährigen freizugeben, begründete Landrat Sebastian Schuster die Entscheidung.

Schuster begründet die Entscheidung

„Eine Verimpfung in unserem Impfzentrum in Sankt Augustin hätte auf die Schnelle nicht funktioniert, da die Kapazitäten dort bis zum 18. April 2021 ausgelastet sind; wir hätten insgesamt sechs Wochen benötigt, um die Menge Impfstoff an die Menschen zu bringen. Genau aus diesem Grund habe ich die dezentrale Impfung, die im 15. Erlass des Landes auch ausdrücklich aufgeführt ist, auch weiterverfolgt“, so Schuster. Wichtig sei ihm außerdem, dass die wenigen Dosen – 14.000 Dosen bei einer anspruchsberechtigten Gruppe von 132.000 Personen – nicht ausschließlich nach dem Windhundprinzip verteilt würden. „Wir verteilen den Impfstoff auf den gesamten Kreis nach einem Einwohnerschlüssel, um so wenigstens einen Hauch von regionaler Gerechtigkeit zu erzielen.“ Ab Dienstag, 6. April, können die berechtigten Bürgerinnen und Bürger nun bei ihren Hausärzten Termine vereinbaren, einen Tag später sollen die Impfungen starten. Informiert worden ist die Ärzteschaft durch die Kassenärztliche Vereinigung. Sollte der Hausarzt in Urlaub sein, könne man sich an seine Vertretung wenden. Wer im Rhein-Sieg-Kreis keinen Hausarzt hat, kann sich per Mail an coronavirus(at)rhein-sieg-kreis.de.

Wie es nun weitergeht

Wer jetzt zum Impfen zu seinem Hausarzt geht, muss sein Versichertenkärtchen vorlegen, Privatpatienten werden händisch erfasst. Den Praxen stehen nach Aussage der KV vordefinierte Ziffern zur Verfügung, die anzeigen, wer aus welcher Priorisierungsgruppe welchen Impfstoff bekommen hat. Die Abrechnung läuft weiter über den Bund. Der Impfstoff wird über die 35 dezentralen Impfstraßen im Kreis an die etwa 200 Hausärzte verteilt. Beziehungsweise an diejenigen, die bei der Impfaktion mitmachen. Ob der eigene Hausarzt teilnimmt, müssen die Patienten selbst erfragen. Das hat am Dienstag zu viel Arbeit in den Praxen gesorgt, weil reihenweise Patienten anriefen.

Freiwillige Feuerwehren werden geimpft

Zudem werden Freiwilligen Feuerwehren im Rhein-Sieg-Kreis schnellstmöglich gegen das Corona-Virus geimpft. Der Kreis stellt dafür ab Donnerstag 800 Impfdosen von Biontech/Pfizer zur Verfügung, weitere sollen folgen. Insgesamt gibt es 109 Feuerwehreinheiten mit rund 3610 aktiven ehrenamtlichen und 120 hauptamtlichen Wehrleuten (Troisdorf und Siegburg) im Kreis. Die Feuerwehr Ruppichteroth mit ihren Löschzügen in Winterscheid und Ruppichteroth hat etwa 100 Aktive.

Für Feuerwehrangehörige, die nicht im Rettungsdienst eingesetzt werden, gilt bislang die Kategorisierung in die Priorität 3. Aufgrund dieser Priorisierung konnte bislang den Freiwilligen Feuerwehren noch kein Angebot für eine Impfung gemacht werden. Mit einem Schreiben an NRW-Innenminister Herbert Reul hatte der Kreisfeuerwehrverband darauf hingewiesen, dass aufgrund der aktuellen Impfverordnung eine "eklatante Schieflage bei den Impfungen in den Feuerwehren" entstanden ist, da Einsatzkräfte mit einem rettungsdienstlichen Tätigkeitsfeld im Hauptamt ein Impfangebot erhalten und die große Mehrheit der freiwilligen Feuerwehrleute nicht. Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg hatte auch darauf hingewiesen, dass die Immunisierung zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft dringend notwendig sei.

Ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehren würden regelmäßig bei ihren Einsätzen ungeplanten Patientenkontakten ausgesetzt, beispielsweise bei der Rettung nach Verkehrsunfällen oder immer häufiger vorkommenden Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes. Gleiches gelte für Einsätze jeder Art in Privatwohnungen oder Häusern, wo Erkrankte oder Personen in Quarantäne anwesend seien.

Infektionsgeschehen im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rhein-Sieg-Kreis liegt der Wert für die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 90,7. Es gibt 1148 aktuelle Fälle, 2452 Menschen befinden sich in Quarantäne. In Ruppichteroth sind die Fallzahlen leicht gesunken, es gibt 25 Corona-Fälle. Insgesamt zehn Menschen sind an oder mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

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Magazin
news-5190 Sat, 03 Apr 2021 23:46:02 +0200 Bioladen der Lebensgemeinschaft Eichhof: Wo die Uhren besser ticken https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wo-die-uhren-besser-ticken.html Im Bioladen auf dem Eichhof gibt es einen hauptberuflichen Pappezerreißer. Doch nicht nur das macht das Geschäft einzigartig. Oliver zerreißt den ganzen Tag Pappe. Mal von Nudelkartons, mal von Gemüsekartons. Rrrritsch. Tagein, tagaus. Hauptsache, die großen Stücke sind nachher klein und passen in die Mülltonne. In einem anderen Supermarkt würde das ein Angestellter nebenbei erledigen. In der Lebensgemeinschaft Eichhof gibt es einen hauptberuflichen Pappezerreißer. Oliver macht das nicht, weil er es muss. Sondern weil er es gerne macht. Und weil ohne ihn die Tonne schnell überquellen, der Laden nicht laufen würde. Er ist eine wichtige Stütze. Foto: Patrick Mengede räumt die Regale im Bioladen ein. [Nicolas Ottersbach]

Wer Oliver im Laden der Lebensgemeinschaft Eichhof begegnet, weiß sofort, dass er eine Behinderung hat. Er bewegt sich etwas unkoordiniert, das Reden fällt ihm schwer, der Blick geht nicht geradeaus. Wenn er die Soßengläser im Regal sortiert, macht er das mit außergewöhnlicher Akribie. Außenstehende würden sagen: Ist doch klar, dass der im Behindertendorf lebt und arbeitet. "Ein bisschen lala“ eben. So einfach ist es aber nicht. Oder eigentlich schon. Es kommt auf die Perspektive an, aus der man Oliver und den Eichhof sieht.

Für Olivers neuen Chef Patrick Mengede war es sehr gewöhnungsbedürftig. Er musste lernen, sich Zeit zu lassen. „Als ich hierhin gekommen bin, war ich wie ein Bulldozer“, erzählt er. Damit hatte er wenig Erfolg bei seinen Mitarbeitern. Nach einer Zeit änderte sich sein Blickwinkel. „Hier ticken die Uhren nicht nur anders, sie ticken besser.“ Er erlebte eine „wahnsinnige Entschleunigung“. Wie man sich das vorstellen muss? Die Dinge dauern ein bisschen länger. Das Brot in Demeter-Qualität, das es sonst schon frühmorgens beim Bäcker gibt, kommt im Eichhof erst um 10:30 Uhr aus der Backstube eine Etage höher, weil vorher nicht gearbeitet wird. „Deshalb machen wir erst um 9:30 Uhr auf.“ Schlechter wird die Ware dadurch nicht. „Wir haben hier die besten Teilchen im Umkreis“, sagt Mengede selbstbewusst.

Vom Aldi-Filialleiter zum Betreuungsassistenten

Mengede ist ein Paradiesvogel: Stets in lila gekleidet, immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Man könnte ihn auch als Aussteiger bezeichnen. Einst führte er erfolgreich eine Aldi-Filiale, dann hatte er „die Nase voll“ und machte er sich mit seinem „Meine-Welt-Laden“ in Winterscheid selbstständig. Möglichst bio, möglichst nachhaltig, in einem Tausend-Seelen-Dorf, in dem es sonst keine Einkaufsmöglichkeit mehr gab. Das Projekt scheiterte, Mengede ging Pleite. Es gab zwar Bio-Kunden, aber nicht genug. Zwei Drittel des Sortiments war zum Schluss konventionelle Ware, die man in jedem Supermarkt bekommt. Es folgte ein Neustart, wieder als Angestellter, in Bad Honnef. „Jeden Tag 45 Kilometer hin und zurück.“ Das gefiel ihm nicht.

Auf dem Eichhof fing er vergangenen September als Betreuungsassistent an. Dort leben und arbeiten mehr als hundert Menschen mit geistiger Behinderung. Gegründet wurde die Lebensgemeinschaft 1996 von Eltern, die für ihre Kinder einen besonderen Ort schaffen wollten. „In der die jeweiligen Fähigkeiten optimal gefördert werden und in der in erster Linie jeder Mensch als Indiviuum mit persönlichen Stärken und Schwächen gesehen wird - ohne dass dies gewertet werden muss“ – so beschreibt sich die Einrichtung selbst. „Ich wollte das einfach mal kennenlernen, man geht ja schon ein bisschen scheu mit den Leuten um“, erzählt Mengede. Aus der Scheu wurde Leidenschaft. „Seit ich hier arbeite, denke ich, alle anderen sind behindert.“ Er berichtet von einer "unglaublichen Herzlichkeit", davon, dass es sich wie Zuhause-Sein anfühlt. Als die Leitungsstelle im Bioladen frei wurde, bewarb er sich und wurde genommen. Das Geschäft gibt es in seiner jetzigen Form schon viele Jahre. Acht Menschen sind dort beschäftigt - fünf mit und drei ohne Behinderung.

Nur zwei Euro im Portemonnaie

„Im Prinzip bin ich jetzt Vollzeitpfadfinder, du musst die Menschen hier betreuen, dich auf ihre Sorgen einlassen. Jeder hat Sachen, die er gut kann.“ Manche können gut Verfallsdaten kontrollieren, andere gut Waren sortieren, wieder andere sind perfekt für den Cafébetrieb. „Sie haben so eine natürliche Freundlichkeit, die Kunden sind richtig begeistert.“ Trotzdem gerät Mengede mit seiner Geduld an Grenzen. Dann, wenn drei seiner Mitarbeiter im Laden herumstehen. Oder ihn anschwindeln. „Aber nicht aus Boshaftigkeit, manche leben in einer anderen Welt.“ Beispiel: Eichhof-Bewohner kommen nur mit zwei Euro einkaufen und packen sich den ganzen Korb voll. „Da musst du dann immer wieder erklären, dass das so nicht geht.“

Einzigartiger Eichhof-Laden

Mittlerweile ticken die Uhren ziemlich gleich. Ein bisschen ist es aber wie im Meine-Welt-Laden: Der Gedanke ist gut, doch die Kunden fehlen - trotz treuer Einkäufer aus der Umgebung rund um Much und Ruppichteroth. Mengede will das ändern, dafür sorgen, dass der Eichhof und dessen Laden bekannter werden. In den Regalen stehen rund 1500 Produkte, ein Bio-Vollsortimenter. Das Gemüse kommt unter anderem aus den eigenen Gärten und Gewächshäusern, die die Bewohner bewirtschaften, Waren wie Kerzen aus den Werkstätten nebenan. „Das haste sonst nirgendwo, das wird alles hier produziert.“ Der Laden ist noch in einer anderen Hinsicht einzigartig: Es werden selten Lebensmittel weggeschmissen. „Beim Aldi habe ich 20 Minuten vor Ladenschluss den Backofen nochmal vollgemacht. In der Woche wurde für 800 Euro Fleisch weggeschmissen, weil man es nicht an die Tafeln geben durfte“, sagt Mengede. „Wenn im Eichhof etwas abläuft, dann wird das an die Häuser verteilt oder an die Bewohner zu einem günstigeren Preis abgegeben.“

Ein anthroposophischer Ansatz und Wirtschaftlichkeit schließen sich auf dem Eichhof nicht aus. Mehr Umsatz bedeutet auch mehr Arbeitsplätze für Betreute. „Ich habe den Wunsch, dass wir irgendwann umliegende Kindergärten und Grundschulen beliefern.“ Denkbar ist auch eine regionale Biokiste, die den Kunden nach Hause gebracht wird. Viel lieber hätte Mengede aber die Menschen vor Ort. In einem Bistro, in dem samstags und sonntags ein Café öffnet, dass jeder besuchen kann. Um zu spüren, wie die Uhren besser ticken. „Doch momentan ist das noch Zukunftsmusik.“ Erstmal soll der Laden brummen. Nur nicht vor 9:30 Uhr, das gefällt Oliver nicht. Aber wer steht schon gerne früh auf?

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Magazin
news-5189 Sat, 03 Apr 2021 10:36:34 +0200 Nach Ausweichtermin: Osterlauf in Ruppichteroth 2021 endgültig abgesagt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/osterlauf-in-ruppichteroth-2021-endgueltig-abgesagt.html Der Turnverein Ruppichteroth hat den diesjährigen Osterlauf endgültig abgesagt. Eigentlich sollte er nur verschoben werden. Der Turnverein Ruppichteroth hat den diesjährigen Osterlauf endgültig abgesagt. Eigentlich sollte er nur verschoben werden. Foto: Der Osterlauf 2018 [Nicolas Ottersbach]

Am Ostersamstag rennen normalerweise Hunderte durch die Gemeinde - doch schon nach der corona-bedingten Absage im vergangenen Jahr wird es auch 2021 keinen Osterlauf beim Ruppichterother Turnverein geben. "Ausschlaggebend war für uns die Absage des Triathlons in Buschhütten", erklärt Oliver Feuerbach im Organisationsteam. Der sollte eigentlich am 9. Mai stattfinden, eine Woche vor dem Ersatz-Osterlauf. "Wir hatten ihn auf den 15. Mai verschoben", so Feuerbach. Man sei sich seitens der Organisatoren unsicher gewesen, ein umfassendes Hygienekonzept gewährleisten zu können. "Wenn das nicht klappt, muss man mit hohen Strafen rechnen."

Der Osterlauf wäre ohnehin nur in abgespeckter Form möglich gewesen. Anmeldungen von Kindern, die bei den Schülerläufen mitmachen, hätte man nicht zugelassen. Somit wären nur Erwachsene gestartet, die sich aber bis zuletzt auch nicht angemeldet hatten, wie Feuerbach erklärt. "Wir wären auf die Sportler zugegangen und hätten die Veranstaltung aktiv beworben. Mit den persönlichen Einladungen hätten wir 150 bis 200 Starter erreicht." Das Ende des Osterlaufs sei das jedoch keinesfalls: Der Verein geht davon aus, im nächsten Jahr wieder starten zu können.

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Sport
news-5188 Fri, 02 Apr 2021 13:05:56 +0200 April, April!: Kein karnevalistisches Sommerfest, kein Hinterwald, kein Wöngteschter Prätscher https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/kein-karnevalistisches-sommerfest-kein-hinterwald-kein-woengteschter-praetscher.html Mit schnellem Internet in den Frühling starten, im Sommer ein bisschen Karneval feiern und generell die Zeit in der neuen Hinterwaldgemeinde Ruppichteroth genießen. Doch auch dieses Jahr sind diese Geschichten erstunken und erlogen. April, April! Hach, was wäre das schön gewesen. Mit schnellem Internet in den Frühling starten, im Sommer ein bisschen Karneval feiern und generell die Zeit in der neuen Hinterwaldgemeinde Ruppichteroth genießen. Doch auch dieses Jahr sind diese Geschichten erstunken und erlogen. April, April! Fotomontage: Das Hinterwald-Ortsschild [Privat]

Der Glasfaser-Ausbau in der Gemeinde schreitet zwar voran, doch er ist noch nicht fertig. Rund 20 Ortsteile sind durch Netcologne bereits ans Netz angeschlossen, die restlichen Folgen in den nächsten Monaten. Da kann leider auch Guido Steimel nichts dran ändern, selbst wenn er jede einzelne Glasfaser-Muffe persönlich nachzieht.

Ganz so abwegig ist die Idee mit einem karnevalistischen Sommerfest unter freiem Himmel nicht, das musste auch der Ruppichterother Elferrat eingestehen. Denn die Bröltalhalle wird tatsächlich saniert, für das nächste Winterfest muss man sich ein Ausweichquartier suchen. Doch für Karneval im Sommer gibt es derzeit weder Pläne noch eine Absicht. Dementsprechend wird natürlich auch der Döörper Prätscher seiner Heimat treu bleiben, nicht nach honger Kuchem auswandern und seinen Hut behalten.

Apropos Heimat: Nicht nur bei den Kärbholz-Fans kam der Namenszusatz Hinterwaldgemeinde gut an. Vielleicht sollten sich der Gemeinderat und Bürgermeister Mario Loskill tatsächlich mal damit beschäftigen, die Band besser in das Ruppichterother Marketing mit einzubeziehen. Ein Wanderweg zu allen Gaststätten würde sicherlich die Wirtschaft(en) ankurbeln.

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Magazin
news-5187 Thu, 01 Apr 2021 20:23:32 +0200 Schnelles Internet: Guido Steimel beendet Glasfaser-Ausbau in Ruppichteroth https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/guido-steimel-beendet-glasfaser-ausbau-in-ruppichteroth.html ++Aprilscherz++ Für viele dürfte es ein kleines Osterwunder sein: Der Glasfaser-Ausbau in Ruppichteroth ist früher als gedacht beendet. Möglich machte es Guido Steimel von den Gemeindewerken Ruppichteroth. Aprilscherz

Für viele dürfte es ein kleines Osterwunder sein: Der Glasfaser-Ausbau in Ruppichteroth ist früher als gedacht beendet. Möglich machte es Guido Steimel von den Gemeindewerken Ruppichteroth. Foto: Guido Steimel zieht die Muffe einer Glasfaser-Leitung nach [Nicolas Ottersbach]

Immer wieder wird die Fertigstellung der schnellen Internet-Leitung in Ruppichteroth nach hinten verschoben. Erst war es August 2020, dann Herbst, dann Jahresende 2020, dann Januar, dann März 2021. Zuletzt hatte der Anbieter Netcologne angegeben, bis zum Herbst fertig zu sein - so, wie es vertraglich auch festgelegt sei. Bei vielen Bürgern sorgte das für Verärgerung, weil man viel früher damit gerechnet hatte.

Auch der Schönenberger Guido Steimel ist davon betroffen, seit Monaten wartet er auf den neuen Anschluss. Als erfahrener Tiefbauer und Techniker, der für die Gemeindewerke unter anderem defekte Versorgungsleitungen repariert und auch schon das Schönenberger Entenrennen mit seiner pragmatischen Art rettete, entschloss er sich dazu, die Sache selbst anzugehen. Innerhalb seiner zwei vergangenen Urlaubswochen griff er den mit dem Glasfaser-Ausbau beauftragten Unternehmen unter die Arme und half auch beim Verlegen der Leitungen.

Andere Arbeitsmoral

"Die Baustellen waren teilweise vollkommen unsortiert. Die Hälfte der Mitarbeiter stand herum und wusste nicht, was sie tun soll", so Steimel. Beim kommunalen Bauhof und den Gemeindewerken gebe es eine grundsätzlich andere Arbeitsmoral, die er seinen neuen Kollegen kurzfristig beibrachte. Sein Credo: "Keine Hektik, wir sind auf der Arbeit, nicht auf der Flucht!“ Denn zu viel Eile bedeute auch immer, das man leichter Fehler mache. Das sei seiner Ansicht nach auch ein Grund für die schleppende Fertigstellung gewesen. Vielerorts waren die Grundlagen schon geschaffen, allerdings nur halbherzig. Steimel musste die Muffen Glasfaser-Leitungen noch nachziehen.

Selbst in der Kölner Zentrale von Netcologne war man von Steimel begeistert. Ein Übernahmeangebot lehnte er jedoch dankend ab, zur Freude seines Chefs Rolf Hänscheid. "Diese großen Fußstapfen hätte ich mit niemand anderem Füllen können", so Hänscheid.

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Wirtschaft/Politik
news-5185 Thu, 01 Apr 2021 14:17:00 +0200 Offizieller Namenszusatz: Ruppichteroth wird dank Kärbholz zur "Hinterwaldgemeinde" https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ruppichteroth-wird-dank-kaerbholz-hinterwaldgemeinde.html ++Aprilscherz++ Viele Kommunen haben mittlerweile einen Namenszusatz, der auf ihre Historie verweist. Auch Ruppichteroth bekommt nun einen Beinamen. Dank der Deutschrocker von Kärbholz wird ihr Heimatort zur "Hinterwaldgemeinde". Aprilscherz

Marktstadt Waldbröl, Bundesstadt Bonn, Klingenstadt Solingen: Viele Kommunen haben mittlerweile einen Namenszusatz, der auf ihre Historie verweist. Auch Ruppichteroth bekommt nun einen Beinamen. Dank der Deutschrocker von Kärbholz wird ihr Heimatort zur "Hinterwaldgemeinde". Foto: An einigen Stellen stehen bereits die neuen Ortsschilder. [Privat]

Dass Ruppichteroth mehr als nur ein Ort ist, hatte der Gemeinderat schon vor einiger Zeit erkannt. Zuletzt hatte man darüber diskutiert, ob man sich den Namen Bröltalgemeinde auf die Ortsschilder schreiben möchte. Nach einer Prüfung der Verwaltung stellte sich die Namensgebung allerdings als schwierig heraus, denn auch Waldbröl und Hennef liegen im Bröltal. Um Streitigkeiten zu vermeiden, ließ die Politik davon ab.

Hinterwäldler aus Überzeugung

Einen neuen Anlauf wagte im vergangenen Jahr nicht die Politik, sondern Kärbholz-Sänger Torben Höffgen, der schon mehrfach über eine Bürgermeister-Kandidatur scherzte. "Wir schlugen vor, Ruppichteroth für das bekannt zu machen, für das man es kennt", sagt er. Das sei nunmal Natur und jede Menge Wald. "Und wenn wir ehrlich sind, werden wir oftmals als Hinterwäldler gesehen." Höffgen und seine Bandkollegen sehen das aber keineswegs als negative Eigenschaft, sondern in Zeiten des Klimawandels als die einzig richtige. "Uns geht es darum, unsere schöne Heimat zu erhalten und nicht zu zerstören." Deshalb habe man die Veröffentlichung des neuen Albums "Kontra." auch mit einer Baumpflanzaktion gekoppelt, jeder Fanbox lag ein Samenbeutel bei.

Musiker spenden Ortsschilder

Bürgermeister Mario Loskill, selbst Kärbholz-Fan, zeigte sich von der identitätsstiftenden Idee gleich zu Beginn begeistert und stieß die nötigen formellen Schritte an, "auf dem kurzen Dienstweg", wie er selbst sagt. So mussten unter anderem das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises und der Landesbetrieb Straßen NRW seine Zustimmung geben, da die Behörden für das Aufstellen von Verkehrsschildern zuständig sind. Problematisch sei bislang auch immer die Kostenfrage gewesen. Denn rund 350 gelbe Ortsschilder stehen in der Gemeinde mit ihren 74 Ortschaften, "in unserer derzeitigen Haushaltssituation könnten wir die Erneuerung nicht stemmen." Doch auch dieses Hürde meisterten die Musiker: Sie investierten kurzerhand einen fünfstelligen Betrag aus ihrem Privatvermögen. Das sei laut Band nur machbar, weil die vergangenen Alben alle in den Top Ten der deutschen Albumcharts landeten. Durch die schnelle Finanzspritze sind die ersten Schilder bereits ausgetauscht worden, die restlichen werden im Laufe der nächsten Monate folgen.

Tourismuskonzept wird neu ausgerichtet

Laut Loskill sei auch geplant, das Tourismuskonzept auf den "Hinterwald" auszurichten. Neben dem schon bestehenden Fachwerkwanderweg soll es einen Adrian-Kühn-Wanderweg geben, der zu allen Gaststätten in der Gemeinde führt und immer im Wirtshaus St. Severin endet. Für die Kultur will sich Schlagzeuger Henning Münch mit kostenlosen Trommel-Workshops engagieren. Bassist Stefan Wirths, selbst passionierter Jäger, will Führungen durch die heimischen Wälder anbieten, bei denen er die Flora und Fauna erklärt.

Frontmann Torben Höffgen spielt sogar mit dem Gedanken, ernsthaft die Bürgermeisterkandidatur anzugehen. "Die nächste Kommunalwahl ist noch ein paar Jahre hin, bis dahin kann ich an meinem politischen Profil feilen", erklärt er. Ob er das Heimspiel-Konzert dann wieder in seine Heimatgemeinde holen wird? "Rosbach ist schon ein idealer Ort dafür. Vielleicht schaffen wir es aber, Windeck und Ruppichteroth zu einer Verbandsgemeinde zu machen."

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news-5186 Thu, 01 Apr 2021 11:10:44 +0200 Nach Bekanntgabe des karnevalistischen Sommerfestes: Döörper Prätscher wird Wöngteschter Prätscher https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/doeoerper-praetscher-wird-woengteschter-praetscher.html ++Aprilscherz++ Der Döörper Prätscher will das karnevalistische Sommerfest des Elferrats boykottieren und wechselt deshalb nach Winterscheid. Für seine bissigen Kommentare bittet er um Entschuldigung. Aprilscherz

Der Döörper Prätscher will das karnevalistische Sommerfest des Elferrats boykottieren und wechselt deshalb nach Winterscheid. Für seine bissigen Kommentare bittet er um Entschuldigung. Foto: Der Döörper Prätscher beim Auftritt in der Bröltalhalle [Nicolas Ottersbach]

Nachdem der Ruppichterother Elferrat bekanntgegeben hat, zusätzlich zum karnevalistischen Winterfest in diesem Jahr ein Sommerfest zu veranstalten, zieht der Döörper Prätscher Konsequenzen. "Das hat nichts mehr mit der Karnevalstradition zu tun, die ich lebe und für die ich einstehe", sagt er und fügt hinzu: "Da han ich den Kopp zu kleen für." Er will künftig als Wöngteschter Prätscher auftreten und bittet die Winterscheider für seine bissigen Kommentare, die er jede Session loslässt, um Entschuldigung. "Ich bin manches Mal nicht nur über das Ziel hinausgeschossen, ich habe mich schlichtweg getäuscht." Die jetzige Entwicklung zeige, dass einzig die Winterscheider die Tradition in der Gemeinde hochhalten würden. Offenbar hätten die Ruppichterother die ganze Zeit honger Kuchem gelebt, und nicht die Winterscheider.

Winterscheider geben sich versöhnlich

Die Winterscheider Vereine sind vom Sinneswandel überrascht, geben sich aber versöhnlich. "Besser spät als nie", kommentiert ein Vereinsvorsitzender die Einsicht des Prätschers. Ein anderer schlägt vor, dass der Prätscher sich im Winterscheider Dorfweiher, so wie es bei jedem Zugezogenen üblich ist, weihen lässt. "Dann wäre er entdgültig in unserer Mitte angekommen, was sicherlich auch seine Akzeptanz im Ort erhöhen würde." Zudem schlage man vor, dass der Prätscher sein Outfit überarbeitet. "Der Hut geht gar nicht."

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news-5184 Wed, 31 Mar 2021 23:00:00 +0200 Open Air-Karnevalssitzung am Huwil-Center: Elferrat plant karnevalistisches Sommerfest samt Zoch im August https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/elferrat-plant-karnevalistisches-sommerfest-samt-zoch-im-august.html ++Aprilscherz++ Das Winterfest bekommt einen jecken Ableger: Künftig soll es auch ein karnevalistisches Sommerfest geben. Läuft alles nach Plan, findet es schon diesen August erstmals statt. Aprilscherz

Das Winterfest bekommt einen jecken Ableger: Künftig soll es auch ein karnevalistisches Sommerfest geben. Läuft alles nach Plan, findet es schon diesen August erstmals statt. Foto: Der Elferrat des Turnvereins will nicht mehr nur im Winter, sondern auch im Sommer auftreten [Daniel Prior]

Die Jecken könnten in diesem Jahr doch noch den Ruppichterother Elferrat auf der Bühne sehen. Nachdem man wegen der Corona-Pandemie in der vergangenen Session auf das erste digitale Winterfest ausweichen musste, soll es am 7. August eine weitere Neuerung geben: das karnevalistische Sommerfest.

Vorbild ist laut Elferrats-Präsident Albert Brummenbaum die Veranstaltungsreihe Jeck im Sunneshing, die jeden Sommer Tausende Kostümierte aus dem Rheinland anlockt. "Ungewöhnliche Zeiten benötigen ungewöhnliche Maßnahmen. Der Elferrat möchte sich Trends nicht verschließen", so Brummenbaum, der seit mehr als 25 Jahren die Karnevalsfeier in der Bröltalhalle prägt. Damals hatte man mit den eigenen Auftritten schon einmal für frischen Wind gesorgt. "Jetzt ist wieder ein guter Zeitpunkt dafür."

Sommerlicher Karnevalszug durch Ruppicheroth?

Gründe gebe es gleich mehrere. Zum einen wäre da natürlich die Pandemie. Im vergangenen Jahr hatte es beispielsweise in der Bonner Rheinaue Open Air-Konzerte gegeben, bei denen dank eines Hygienekonzeptes jedes Mal rund 2500 Menschen besuchen konnten. "So etwas ist draußen leichter umzusetzen als in einer Halle", erklärt Brummenbaum. Zum anderen ist die Bröltalhalle wegen Sanierungsmaßnahmen in nächster Zeit gesperrt, sodass man ohnehin hätte ausweichen müssen. "Und wir haben in vielen Gesprächen herausgehört, dass die Ruppichterother auch im Sommer gerne jeck feiern." Der Vorteil für den Elferrat: Man muss nicht mehr die schweren Fracks tragen, sondern kann auf sommerliche Shorts und T-Shirts ausweichen.

Als Veranstaltungsort ist der Parkplatz des Huwil-Centers vorgesehen. Um bei der Organisation zu unterstützen, hat sich der Elferrat den 1. Ruppichterother Karnevalsverein (RKV) mit ins Boot geholt. "Dadurch können wir uns ganz auf die Aufführungen konzentrieren", so Brummenbaum. Unklar sei derzeit noch, ob es auch einen Sommer-Karnevalsumzug durch den Hauptort geben wird, so wie es beispielsweise schon in Wahlscheid und im brasilianischen Rio der Fall ist. Damit hätte auch Ruppichteroth endlich einen eigenen Zoch.

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news-5183 Wed, 31 Mar 2021 22:51:00 +0200 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 13/2021 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-13-2021.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 13. Kalenderwoche 2020 für den 3. bis 9. April 2021. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 13. Kalenderwoche 2020 für den 3. bis 9. April 2021.

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Themen:

  • Grußwort zum Osterfest 2021
  • Fundsachen
  • Gemeinsame Bürgersprechstunden des Ordnungsamtes und des Polizeibezirksdienstes
  • Notarsprechtag in Ruppichteroth
  • bilderbuch-ruppichteroth.de informiert
  • Breitbandausbau von NetCologne und Westenergie
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-5182 Tue, 30 Mar 2021 19:57:24 +0200 Manche Angebote durch Schnelltests weiter möglich: Corona-Notbremse gilt ab Gründonnerstag für den Rhein-Sieg-Kreis https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/corona-notbremse-gilt-ab-gruendonnerstag-fuer-den-rhein-sieg-kreis.html Ab Gründonnerstag (1. April) greift im Rhein-Sieg-Kreis die Corona-Notbremse. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) aktuell mitgeteilt. Zudem gibt es die Test-Option. Ab Gründonnerstag (1. April) greift im Rhein-Sieg-Kreis die Corona-Notbremse. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) mitgeteilt. Zudem gibt es die Test-Option. Foto: Mit einem Schnelltest sind Angebote wie Click & Meet weiter möglich [Nicolas Ottersbach]

Die Zahlen im Corona-Dashboard für den Rhein-Sieg-Kreis stimmen derzeit nicht, da das Gesundheitsamt seine Software aktualisiert.

Die Notbremse wird für Kommunen verhängt, in denen die Sieben-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen an drei Tagen hintereinander über dem Wert von 100 liegt. Im Rhein-Sieg-Kreis liegt der Wert am Dienstag bei 107,4. Der Anteil der Virusvarianten an allen Neuinfektionen der letzten sieben Tage beträgt rund 67,4 Prozent. In Ruppichteroth gibt es aktuell 28 Coronavirus-Infektionen. Mit der Notbremse gelten auch im Rhein-Sieg-Kreis noch einmal verschärfte Kontaktbedingungen. Kontakte sind - abgesehen von Ostern (1. bis 5. April) - ab Donnerstag nur zwischen einem Hausstand und maximal einer weiteren Person erlaubt. Kinder unter 14 werden nicht mitgerechnet.

Es wird im Rhein-Sieg-Kreis aber die neu geschaffene, sogenannte Test-Option geben: "Ich habe mich heute intensiv mit den 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ausgetauscht und ich bin sehr froh, dass wir uns - auch mit Blick auf die Entscheidungen im Regierungsbezirk - einstimmig auf diesen gemeinsamen Kurs verständigt haben", sagt Landrat Sebastian Schuster.

Schnelltests ermöglichen Click & Meet

Den rechtlichen Rahmen dafür schafft eine Allgemeinverfügung, die der Rhein-Sieg-Kreis am Mittwoch veröffentlichen wird. Mit Blick auf eine mögliche Notbremse hatte der Rhein-Sieg-Kreis die Test-Option schon am Montag mit dem MAGS abgestimmt, das sein Einvernehmen erteilt hat. Die Allgemeinverfügung ermöglicht es, dass - bei bestätigtem, tagesaktuellem Schnelltest mit negativem Ergebnis - die am 8. März 2021 in Kraft getretenen weiteren Öffnungen weiter greifen. Click & Meet bleibt bei den Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht durch den Verkauf von Waren für den täglichen Bedarf privilegiert sind, bei einem tagesaktuellen negativen Schnelltest weiter möglich. Das gilt beispielsweise auch für körpernahe Dienstleistungen oder den Besuch von Bibliotheken oder Museen.

Für folgende Angebote muss ab Donnerstag, 1. April, ein tagesaktueller, bestätigter negativer Schnelltest vorgelegt werden:

  • Betreten von Bibliotheken und Archiven
  • Zugang zu Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen
  • Betreten von Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen
  • Kauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren in Einrichtungen des Handwerks, des Dienstleistungsgewerbes sowie in Geschäftslokalen von Telefondienstleistern
  • Inanspruchnahme von Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, ausgenommen sind medizinisch notwendige Leistungen, Friseurdienstleistungen und Leistungen der nichtmedizinischen Fußpflege sowie der gewerbsmäßigen Personenbeförderung

Hier kann man sich testen lassen

Wer eine Bürger-Teststelle sucht, findet unter www.rhein-sieg-kreis.de/schnelltests die vom Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises aktuell beauftragten Einrichtungen. In Ruppichteroth gibt es aktuell sechs Stellen, an denen jeder Bürger einmal pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest machen kann: Die niedergelassenen Hausärzte Dr. Berger (Ruppichteroth), Dr. Laurent (Ruppichteroth, Dr. Broich (Winterscheid) und Dr. Zelder (Retscheroth). Allerdings sind dort die Kapazitäten begrenzt. Zudem bieten die Zahnärzte im Zahn-Karree (Schönenberg) sowie das Corona-Testzentrum (Ruppichteroth) die Schnelltests an. Wer gar nicht erst aus dem Auto aussteigen möchte, kann sich auch beim DRK in Windeck-Rosbach testen lassen: Dort gibt es seit einigen Tagen einen Schnelltest-Drive In am Freibad in Rosbach.

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Magazin
news-5181 Tue, 30 Mar 2021 12:16:40 +0200 117.000 Euro Förderung für verschiedene Sportprojekte: Mehrgenerationenpark in Schönenberg bekommt ein Beachvolleyballfeld https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/mehrgenerationenpark-in-schoenenberg-bekommt-ein-beachvolleyballfeld.html Der Mehrgenerationenpark an der Schönenberger Grundschule wird weiter ausgebaut. Dort soll unter anderem ein Beachvolleyballfeld entstehen. Auch der Ruppichterother Sportplatz wird saniert. Der Mehrgenerationenpark an der Schönenberger Grundschule wird weiter ausgebaut. Dort soll unter anderem ein Beachvolleyballfeld entstehen. Auch der Ruppichterother Sportplatz wird saniert. Foto: Der Mehrgenerationenpark in Schönenberg. [Nicolas Ottersbach]

Der Bröltaler SC hatte im Juli um Fördermittel des Landes NRW beworben. Nun steht fest: Durch das Projekt "Moderne Sportstätte 2022" erhält der Verein insgesamt rund 117.000 Euro, mit dem zwei Sportstätten umgebaut werden. 27.000 Euro fließen in die Renovierung des Sportlerheims am Ruppichterother Kunstrasenplatz. Davon werden neue Fenster, Innentüren, Fußboden und ein neuer Anstrich bezahlt. Zudem will der Verein die Sanitäranlagen komplett erneuern. "Das ebenfalls in die Jahre gekommene Sportheim wird somit deutlich attraktiver zum Verweilen und zu einer vermehrten Nutzung", heißt es vom Verein. Allerdings muss der BSC noch einen Eigenantel von 3000 Euro aufbringen.

Beachvolleyball und Außentoilette

Das größte Projekt ist jedoch der Mehrgenerationenpark in Schönenberg, der mit dem Bürgerverein Schönenberg schon in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut wurde. So errichtete man beispielsweise neue Spiel- und Trainingsgeräte sowie einen Bouleplatz. Die rund 90.000 Euro, die das Land nun bereitstellt, sollen das Areal rund um die Turnhalle noch besser für Sport und Freizeit nutzbar machen.

Auf dem früheren Weiher, der schon vor einiger Zeit zugeschüttet wurde, entsteht nach den Plänen der beiden Vereine ein Beachvolleyballplatz samt einer Naturtribüne. Gleichzeit wird neben dem Dorfhäuschen eine Außentoilette errichtet. Der bereits bestehende Boulplatz soll in seiner jetzigen Form ausgebaut und gesichert werden, moment geschieht das mit Absperrband. Damit auch Rollstuhlfahrer und ältere Menschen den Park problemlos erreichen können, wird ein barrierefreier Zugang eingerichtet.

"Diese Maßnahmen steigern die Attraktivität unserer Volleyballabteilung, sowie des Mehrgenerationenparks um einiges. So können unsere Volleyballer demnächst auch draußen zeigen was sie können. Man stelle sich einen schönen Sommerabend vor, anstatt in der warmen Turnhalle zu trainieren, kann man demnächst auf den neuen Beachvolleyballplatz ausweichen", heißt es vom Bröltaler SC. Der Sandplatz könne aber auch für andere Sportarten genutzt werden, zum Beispiel Beachsoccer.

Spendenaktion gestartet

Alle Maßnahmen werden zu 90 Prozent vom Land NRW gefördert, die restlichen zehn Prozent, was rund 10.000 Euro enspricht, müssen die Vereine selbst aufbringen. "Dem Bröltaler SC fehlen, wie allen Vereinen und Institutionen die Einnahmen aus Heimspielen, Festen und sonstigen Veranstaltungen. Daher ist der Eigenteil für den BSC auch eine große Belastung", heißt es vom Verein. Deshalb gibt es ab sofort eine Spendenaktion, bei der um Unterstützung gebeten wird. "Diese Maßnahmen kommen allen aus dem Verein zugute, Fußballerinnen und Fußballern, Volleyballerinnen und Volleyballern, Männer und Frauen, sowie Kindern und Jugendlichen." Zudem will man vieles in Eigenleistung umsetzen, helfende Hände seien deshalb willkommen.

Funktioniert alles nach Plan, soll das Projekt bis Mitte 2022 umgesetzt werden. "Das hängt aber unter anderem davon ab, wann die Fördergelder tatsächlich fließen und ob Handwerker, die wir benötigen, in diesem Zeitraum können", sagt BSC-Präsident Jürgen Schrewe. Er geht davon aus, dass noch dieses Jahr die Summen zur Verfügung gestellt werden.

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Sport
news-5180 Mon, 29 Mar 2021 12:39:53 +0200 Sonderfahrt mit hilfreichen Tipps: Bürgerbus fährt Senioren ins Impfzentrum nach Sankt Augustin https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/buergerbus-faehrt-senioren-ins-impfzentrum-nach-sankt-augustin.html Achtmal ist der Bürgerbus Ruppichteroth nun schon zum Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in Sankt Augustin gefahren und hat dabei 20 Bürgerinnen und Bürger aus der Personengruppe 1 zur ersten und zum Teil auch schon zweiten Coronavirus-Impfung gebracht. Achtmal ist der Bürgerbus Ruppichteroth nun schon zum Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in Sankt Augustin gefahren und hat dabei 20 Bürgerinnen und Bürger aus der Personengruppe 1 zur ersten und zum Teil auch schon zweiten Coronavirus-Impfung gebracht. Foto: Fahrtstopp an der Haltestelle in Etzenbach. [Bürgerbusverein]

"Dabei wurde selbstverständlich das Hygienekonzept streng eingehalten: Einstieg nur mit Mund-Nasen-Bedeckung, Handdesinfektion und höchstens fünf Fahrgäste", erzählt Dieter Theuer vom Bürgerbusverein. Die mittlerweile versierten Fahrer konnten dabei Tipps zur schnellen Abwicklung der Impfung geben, vor allem die Bildung einer Gruppe bei der Anmeldung. "Diese wird dann nacheinander geimpft, selbst wenn die einzelnen gebuchten Termine bis zu zwei Stunden auseinander liegen."

Weitere 14 Fahrten sind bereits geplant und werden sicherlich nicht die letzten sein. Weitere Informationen zu den Sonderfahrten gibt es unter 02295/90 98 725 und per E-Mail an info(at)buergerbus-ruppichteroth.de. Der reguläre Fahrbetrieb läuft mit einem Hygieneschutzkonzept weiter.

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news-5179 Sat, 27 Mar 2021 10:51:36 +0100 Inzidenz steigt weiter an: Vorerst keine Corona-Notbremse im Rhein-Sieg-Kreis https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/vorerst-keine-corona-notbremse-im-rhein-sieg-kreis.html Der Rhein-Sieg-Kreis fällt ab Montag noch nicht unter die Corona-Notbremse, die das Land NRW am Freitag für 31 Kreise und kreisfreie Städte per Allgemeinverfügung angeordnet hat. In Ruppichteroth gibt es mittlerweile sechs Corona-Teststellen. Die Impfungen in Arztpraxen starten am 18. April. Der Rhein-Sieg-Kreis fällt ab Montag noch nicht unter die Corona-Notbremse, die das Land NRW am Freitag für 31 Kreise und kreisfreie Städte per Allgemeinverfügung angeordnet hat. In Ruppichteroth gibt es mittlerweile sechs Corona-Teststellen. Die Impfungen in Arztpraxen starten am 18. April. Foto: Symbolbild [Pixabay]

Die Corona-Notbremse wird dann gezogen, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen mindestens drei Tage in Folge über dem Wert von 100 liegt. Im Rhein-Sieg-Kreis ist das noch nicht der Fall, der Wert ist Stand Samstag bei 105,4. Am Freitag lag er erstmals über 100. Da bei der Bewertung nur Werktage zählen, muss der Inzidenzwert also bis Dienstag in diesem kritischen Bereich bleiben, damit der Kreis entsprechende Maßnahmen umsetzen muss.

Hier gibt es die aktuellen Zahlen im Corona-Dashboard für den Rhein-Sieg-Kreis.

Corona-Maßnahmen auf dem Prüfstand

Der Landrat Sebastian Schuster hat mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern verabredet, dass mögliche Maßnahmen bis Dienstagmorgen geprüft werden. Laut Schuster müsse man sich nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts die "Lage kommunenscharf anschauen". Er könne keine kreisweite Verfügung erlassen, wenn in einzelnen Gemeinden oder Städten die Werte extrem niedrig seien. Eine nächtliche Ausgangssperre in ländlichen Gebieten mache "überhaupt keinen Sinn", die Situation dort könne man nicht mit innerstädtischen wie in Troisdorf vergleichen.

Es ist davon auszugehen, dass die Inzidenz weiter steigen wird, was vor allem an der britischen Virus-Mutation liegt. Der Anteil der Virusvarianten an allen Neuinfektionen der letzten sieben Tage beträgt bis zu rund 56 Prozent. Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 17.439 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden, wovon 111 Neuinfektionen sind. In Ruppichteroth gibt es aktuell 31 Infizierte. Vor einer Woche lag die Zahl über 40, danach kurzzeitig unter 30.

„Wir sind uns darüber im Klaren, dass auch der Rhein-Sieg-Kreis nahe an der sogenannten Corona-Notbremse steht“, sagt Schuster. „Ich werde deshalb gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in der kommenden Woche überlegen, wie wir im Fall des Falles dann von den neugeschaffenen Test-Optionen Gebrauch machen können, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.“ Der Rhein-Sieg-Kreis hat zum jetzigen Zeitpunkt bereits 142 Bürger-Testzentren beauftragt.

Sechs Schnelltest-Stellen in Ruppichteroth

In Ruppichteroth gibt es aktuell sechs Stellen, an denen jeder Bürger einmal pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest machen kann: Die niedergelassenen Hausärzte Dr. Berger (Ruppichteroth), Dr. Laurent (Ruppichteroth, Dr. Broich (Winterscheid) und Dr. Zelder (Retscheroth). Allerdings sind dort die Kapazitäten begrenzt. Zudem bieten die Zahnärzte im Zahn-Karree (Schönenberg) sowie das Corona-Testzentrum (Ruppichteroth) die Schnelltests an. Wer gar nicht erst aus dem Auto aussteigen möchte, kann sich auch beim DRK in Windeck-Rosbach testen lassen: Dort gibt es seit einigen Tagen einen Schnelltest-Drive In am Freibad in Rosbach.

Bis Freitag haben im Rhein-Sieg-Kreis 83.483 Personen die Erst- und Zweitimpfung erhalten. Davon 34.076 Personen im Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in der Asklepios-Klinik in Sankt Augustin. Ab dem 18. April sollen die Impfungen in Arztpraxen möglich sein. Apotheken werden dann laut Kassenärztlicher Vereinigung (KV) 20 bis 30 Impfdosen an jene Hausärzte ausliefern, die sich mit ihren Praxen registrieren und an das digitale Netzwerk der KV anschließen. Die Ärzte müssen dann die betroffenen Patienten registrieren und dabei die Auswahl der Patienten begründen.

79-Jährige ab 6. April

Ab dem 6. April gibt es Impfangebote für die nächsten Priorisierungsgruppen im Kreis. Anders als bei der ersten Impfgruppe der über 80-Jährigen werden die Menschen nun jahrgangsweise angeschrieben. Im ersten Schritt sind zunächst die 79-Jährigen dran. Anschließend folgen die weiteren Jahrgänge. So soll es nicht erneut zur Überlastung der Telefon-Hotlines kommen. Wer eine Benachrichtigung erhalten hat, kann dann unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800/11611701 einen Termin vereinbaren. Auch bei der nächsten Impfstufe wird der Kreis die vom Land eröffnete Möglichkeit der Impfung von Personen mit Vorerkrankungen nicht anbieten können.

Korrektur: In einer früheren Version des Artikels schrieben wir, dass die Bröltal-Apotheke Schnelltests anbietet. Das stimmt nicht.

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news-5178 Fri, 26 Mar 2021 11:50:00 +0100 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 12/2021 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-12-2021.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 12. Kalenderwoche 2020 für den 27. März bis 2. April 2021. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 12. Kalenderwoche 2020 für den 27. März bis 2. April 2021.

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Themen:

  • Fundsachen
  • COVID 19 Testzentrum in Ruppichteroth-Ort
  • Zweite Förderphase bei der „MobilitätsWerkStadt 2025“
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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news-5177 Thu, 25 Mar 2021 13:18:02 +0100 "Die Abenteuer des jungen Achilles" von Simon Hüppelshäuser: Noch lange kein griechischer Held https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/noch-lange-kein-griechischer-held.html Simon Hüppelshäuser (18) hat den Lockdown in der Corona-Pandemie dafür genutzt, sein erstes Buch zu schreiben: „Die Abenteuer des jungen Achilles.“ Zwischendurch gab es immer wieder Rückschläge, zum Schluss jedoch ein Happy End. Simon Hüppelshäuser (18) hat den Lockdown in der Corona-Pandemie dafür genutzt, sein erstes Buch zu schreiben: „Die Abenteuer des jungen Achilles.“ Zwischendurch gab es immer wieder Rückschläge, zum Schluss jedoch ein Happy End. Fotos: Simon Hüppelshäuser hat sein erstes Buch geschrieben [Nicolas Ottersbach, Privat]

Wie wird man eigentlich Buchautor? „Ich hatte viel Freizeit und meine Eltern wollten nicht, dass ich nur am Handy hänge“, sagt Simon Hüppelshäuser. Er solle sich ein „sinnvolle Beschäftigung suchen. „Im Zimmer hatte ich einen Collegeblock rumliegen, so fing es an.“ Ganz so einfach war es dann aber doch nicht, denn rund zwei Jahre arbeitete er an seinem Erstlingswerk. Zwischendurch gab es immer wieder Rückschläge, von fehlender Motivation bis zur Absage von Verlagen.

Zuvor musste aber eine Idee her. „Die Anreize kamen von den Medien, die ich konsumiert habe.“ Percy Jackson, Assassins Creed – alle hatten mit griechischen Mythologien zu tun. Die Frage, die für ihn entscheidend war: Woraus kann man überhaupt eine Geschichte machen? Die Antwort war die markante Heldenfigur Achilles. „Das Lustige an der Sage ist ja, dass er unverwundbar und unsterblich ist, aber auch diese eine kleine Schwäche, die Ferse, hat.“ Es sei spannend gewesen, an einem solchen Charakter zu arbeiten. „Ich habe darüber nachgedacht, wie aus einem unschuldigen Kind jemand wird, der auf dem Schlachtfeld eiskalt und nahezu unbesiegbar ist.“

Griechischer Teenager auf Abenteuerfahrt

In Hüppelshäusers Erzählungen ist Achilles ein Jugendlicher und noch lange kein Held. Ein Teenager zwischen 15 und 18 Jahren – so wie er selbst. Trotzdem versuchte er zu vermeiden, dass Simon in den fiktiven Charakter einfließt. „Ich wollte etwas schreiben, das auch ich gerne lesen würde.“ Daraus wurde eine fließende Geschichte, die damit anfängt, dass Achilles seinen Lehrmeister findet. Er verwickelt sich in Abenteuer, die man heute so nicht mehr erlebt. „Aber das alles ist nicht so weit hergeholt. Es geht auch um aktuelle Probleme wie Eifersucht, Liebeskummer und Alleinesein.“ Achilles Abenteuer sind neumodisch geschrieben, im alten Setting.

„Am meisten Spaß hatte ich daran, mir die grobe Geschichte auszudenken. Punkte, zu denen ich hinkommen will und an denen ich starte“, erzählt Hüppelshäuser, der sich eigentlich nie als Autor sah, sondern eher als einer, der sich Geschichten ausdenkt. Dieses Konstrukt verfeinerte er dann immer weiter. „Das kommt automatisch beim Schreiben.“ Grundsätzlich fiel es ihm leicht, die Szenen aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Jede Zeile schrieb er krakelig-handschriftlich in Notizbüchern auf. „Das Abtippen und Formatieren war das Schlimmste, sehr langweilig.“

Absagemails von großen Verlagen

Als Autor muss man aber auch betriebswirtschaftlich denken. Zumindest, wenn man sein Werk in den Handel bringen möchte. „Am Anfang habe ich sehr groß gedacht und das Manuskript Verlagne wie Cornelsen geschickt.“ Als Antwort gab es nur eine vorgefertigte Mail, dass der Text eingangen ist, aber es nichts wird. „Das war enttäuschend. Man ist selbst überzeugt von seinem Geschriebenen. So eine Absage ist dann eine Kritik an dem, was man geschaffen hat, das ich dann wiederum hinterfragt habe.“ Trotzdem ließ Hüppelshäuser sich nicht abbringen und versuchte es bei kleineren Verlagen. Er landete bei Ration Books aus Lohmar. „Wir haben einen Termin ausgemacht, der Rest ging relativ einfach.“ Das Buch sollte aber nicht nur voller Text sein. Glücklicherweise hatte Hüppelshäuser schon vorher Unterstützung von Schulkameradinnen bekommen, die im Kunstunterricht Illustrationen für das Buchprojekt gemalt hatten. „Damals dachten sie wohl nicht, dass es wirklich veröffentlicht werden würde.“

Das rund 200 Seiten dicke Buch bei Amazon und in Buchregalen zu sehen, macht Hüppelshäuser stolz. „Ich habe auch immer ein Exemplar im Zimmer liegen. Das Gefühl vom festen Hardcover ist etwas Besonderes. Es ist eben mein Buch.“ Ob er damit reich wird? „Kommt drauf an, wie gut es sich verkauft.“ Die Margen sind für Autoren, gerade im Großhandel, sehr gering. Bei Amazon und Thalia gehen 50 Prozent an die Firmen, die andere Hälfte fließt in die Produktion. „Bei einem privaten Verkauf bleibt natürlich mehr über.“ Deshalb steht das Buch auch in der Buchhandlung „Angelikas Büchergarten“ in Ruppichteroth und man kann es über die eigene Website bestellen.

Das Buch "Die Abenteuer des jungen Achilles", 200 Seiten, Hardcover, ist für 16 Euro im Buchhandel erhältlich. Bestellen kann man es auch auf www.simon-hueppelshaeuser.de. Dort gibt es auch eine Leseprobe.

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Magazin
news-5176 Wed, 24 Mar 2021 10:33:05 +0100 Kostenlose Webinare: IHK berät Unternehmen zu Corona-Tests https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ihk-beraet-unternehmen-zu-corona-tests.html Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg richtet angesichts der großen Nachfrage zwei Webinar-Reihen zu Corona-Tests in Unternehmen aus. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg richtet angesichts der großen Nachfrage zwei Webinar-Reihen zu Corona-Tests in Unternehmen aus. Screenshot: IHK Bonn/Rhein-Sieg [IHK Bonn/Rhein-Sieg]

„Angesichts der aktuellen Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz und der Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu Corona-Tests stehen Unternehmen vor enormen Herausforderungen“, sagt Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung. Beim Webinar „Covid-19-Selbsttests im Unternehmen organisieren und durchführen“ erhalten Teilnehmende einen Überblick über Rahmenbedingungen, entscheidende organisatorische Maßnahmen sowie Hinweise zur praktischen Umsetzung von Selbsttests in die betriebliche Praxis.

Beim Webinar „Coronatests in Unternehmen – Was geht rechtlich, was nicht?“ gibt es angesichts der teilweise noch unklaren Rechtslage erste Hilfestellungen im Umgang mit freiwilligen Selbsttests und arbeitgeberseitig angeordneten Schnelltests. Laufend aktualisierte Termine stehen im Veranstaltungskalender unter www.ihk-bonn.de.

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Wirtschaft/Politik
news-5175 Tue, 23 Mar 2021 10:07:33 +0100 Bergung auf B478 dauert acht Stunden: Mit Holz beladener Lkw im Bröltal umgekippt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/lkw-mit-container-beladen-hoehe-willms-umgekippt.html Ein umgekippter Lastwagen samt tonnenschwerem Container hat für eine stundenlange Sperrung der B478 bei Bröleck gesorgt. Die Bergung des Gespanns war kompliziert. Ein umgekippter Lastwagen samt tonnenschwerem Container hat für eine stundenlange Sperrung der B478 bei Bröleck gesorgt. Die Bergung des Gespanns war kompliziert. Fotos: Der havarierte Lastwagen nahe Bröleck [Feuerwehr Ruppichteroth]

Ein kleiner Fahrfehler hat für eine aufwendige Bergung im Bröltal gesorgt. Am Dienstagmorgen war ein Lkw-Fahrer aus Belgien, der vom Borkenkäfer befallenes Holz aus der Nutscheid geladen hatte, in Richtung Hennef unterwegs. Gegen 9 Uhr geriet er mit seinem mehr als 30 Tonnen schweren Gespann auf das Bankett am rechten Straßenrand. Der Laster und sein Container rutschten daraufhin in den tiefen Straßengraben ab, kippten nach rechts um und rutschten noch mehrere Meter über die gesamte Fahrbahn. Der Fahrer konnte das Führerhaus unverletzt verlassen, auch sonst wurde niemand verletzt - glücklicherweise kam dem Laster kein Fahrzeug entgegen.

Der hinzugerufenen Ruppichterother Feuerwehr zeigte sich ein umfangreicher Schaden, dessen Ausmaße erst in den nächsten Stunden klarer wurde. Da der Schiffscontainer voll mit rund 15 Meter langen Baumstämmen beladen war, konnte er nicht ohne weiteres aufgerichtet werden. Zudem war er noch am Aufleger verankert. Nachdem die freiwilligen Wehrleute das Wrack gesichert hatten und kein Sprit oder Öl mehr auslaufen konnten, begann die Bergung, zudem ein Spezialunternehmen aus Neunkirchen-Seelscheid angefordert worden war.

Aufwendige Bergung dauert Stunden

Zügig stand der Laster wieder auf den Rädern und konnte sogar noch von belgischen Transporteur beiseite gefahren werden. Dann versuchten die Experten nach dem gleichen Prinzip den vollen Container mit Seilwinden von der Seitenwand auf den Boden zu kippen, was aufgrund es hohen Gewichts jedoch misslang. Deshalb kam auch der schwere Bergekran nicht zum Einsatz: Die Gefahr, dass er ebenfalls umstürzen könnte, war den Berge-Experten zu groß. Stattdessen entschied man sich, nach und nach die Stämme aus dem Container zu holen. Die Wehrleute bugsierten mit Hilfe eines Radladers der Gemeinde Ruppichteroth das Holz heraus und lagerten es neben der Fahrbahn ab.

Schließlich war der Container so weit leergeräumt, dass der Kran zum Einsatz kommen konnte: Erst kippte man den Container wieder auf das Bodenblech, danach musste er in die richtige Fahrtrichtung gedreht werden. Schließlich wurde er angehoben und zurück auf den vorläufig wieder fahrtüchtigen Tieflader gesetzt. Nachdem die Wehrleute die Fahrbahn gereinigt hatten, konnte die Strecke gegen 17 Uhr wieder freigegeben werden. Die zwischengelagerten Stämme werden in den nächsten Tagen abtransportiert.

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Blaulicht
news-5174 Sun, 21 Mar 2021 11:28:54 +0100 700 Seelen-Dorf Ban Nongdou: Deutsch-Laotische Freundschaftsgesellschaft und Bund fördern Kindergarten https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/deutsch-laotische-freundschaftsgesellschaft-und-bund-foerdern-kindergarten.html Mit 4000 Euro haben die deutsch-laotische Freundschaftsgesellschaft (GLFS) und der Bund den Bau eines Kindergartens im Dorf Ban Nongdou gefördert. Mit 4000 Euro haben die deutsch-laotische Freundschaftsgesellschaft (GLFS), die ihren Sitz in Ruppichteroth hat, und der Bund den Bau eines Kindergartens im Dorf Ban Nongdou gefördert. Fotos: Der Kindergarten in Ban Nogdou [Privat]

Die freudige Botschaft aus Laos mit herzlichem Dank an Deutschland erhielt in dieser Woche die Siegburger CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker. Sie hatte im vergangenen Jahr auf den Hilferuf des deutsch-laotischen Freundschaftsvereins und dessen Vorsitzenden Ludwig Neuber hin eine Summe von 4000 Euro aus dem Bundeshaushalt für den Neubau eines Kindergartens für das 700 Seelen-Dorf Ban Nongdou im Südwesten von Laos vermitteln können.

Mit der lokalen Verwaltung und der aktiven Mitarbeit aller Dorfbewohner konnten mit dieser relativ kleinen Summe innerhalb von zwei Monaten für die 35 Kinder drei neue Klassenzimmer sowie drei Toiletten errichtet werden. Die Freude im Dorf ist groß, aber auch beim deutsch-laotischen Freundschaftsverein, der die Gelder über die Schmitz-Stiftung bekommen und mit zusätzlichem Eigenanteil von 25 Prozent nach Laos überbracht hatte. Insbesondere in Pandemie-Zeiten sei die Fortdauer der Beziehungen von großer Bedeutung für das arme und von Krieg geschundene Land und man sehe hier ein Beispiel wie mit kleinen Summen große Dinge für die Menschen erreicht werden, so Winkelmeier-Becker.

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Magazin
news-5173 Sat, 20 Mar 2021 12:39:00 +0100 Gemeinde Ruppichteroth: Wochenschau 11/2021 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-11-2021.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 11. Kalenderwoche 2020 für den 20. bis 26. März 2021. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 11. Kalenderwoche 2020 für den 20. bis 26. März 2021.

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Themen:

  • Amphibien und ihre Helferinnen und Helfer wieder unterwegs
  • Sprechstunden der Schuldnerberatung des SKM Siegburg
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-5172 Sat, 20 Mar 2021 11:51:13 +0100 Thomas Hering vom TV 1888 Ruppichteroth: Lauf von Oeleroth zum Dom https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/von-oeleroth-zum-dom.html Thomas Hering, Spitzenläufer und Marathon-Rekordhalter des TV 1888 Ruppichteroth, ist 60 Kilometer von Oeleroth bis zum Kölner Dom gelaufen. Das Durschnittstempo kann sich sehen lassen. Thomas Hering, Spitzenläufer und Marathon-Rekordhalter des TV 1888 Ruppichteroth, ist 60 Kilometer von Oeleroth bis zum Kölner Dom gelaufen. Das Durschnittstempo kann sich sehen lassen. Foto: Thomas Hering am Ziel, dem Kölner Dom. [Privat]

Die verrückte Idee des 37-jährigen Athleten, der für die LAZ Puma Rhein-Sieg startet, war schon seit langer Zeit geplant. Den spontanen Entschluss, sie auch in die Tat umzusetzen, fiel jedoch erst einen Tag zuvor, während eines 20-Kilometer-Laufs. Die notwendige Verpflegung wurde noch schnell besorgt und am Morgen um 8:34 Uhr gestartet - mit Energieriegeln und Getränkerucksack bewaffnet.

Bei Minus sieben Grad gingen die ersten 20 Kilometer durch waldiges Gelände in der Nutscheid bis nach Hennef. Von dort aus verliefen die weiteren Kilometer eher flacher, vorbei an Siegburg, Troisdorf und Spich bis an den Rhein nach Porz. Auch bei flachem Gelände waren die letzten Kilometer eine große Herausforderung für Hering, denn 60 Kilometer am Stück zu Laufen, war die bisher seine längste Distanz. In Rodenkirchen hatte Hering dann die „Schäl Sick“ verlassen und hatte bei der Überquerung der Rodenkirchener Brücke nur noch sechs Kilometer bis zum Dom zu absolvieren.

Durschnittstempo 4:37 Minuten

Glücklich am Dom angekommen, zeigten sich aber auch die harten Strapazen des langen Laufes: sämtliche Zehen waren trotz einer guten Vorbehandlung lädiert. Dennoch überwiegte die Freude. Nicht nur die zurückgelegte Distanz ist aller Ehren wert, denn der Ruppichterother absolvierte die 60 Kilometer und 441 Höhenmeter in gerade einmal 4:36:31 Stunden - ein Tempo von 4:37 Minuten pro Kilometer.

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Sport
news-5170 Sat, 20 Mar 2021 09:10:00 +0100 Nachfolge von Lisa Winkelmeier-Becker: Björn Franken kandidiert für CDU-Kreisvorsitz https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/bjoern-franken-kandidiert-fuer-cdu-kreisvorsitz.html Der Landtagsabgeordnete Björn Franken (41) aus Ruppichteroth will die Nachfolge der CDU-Kreisvorsitzenden Lisa Winkelmeier-Becker antreten. Er hat jedoch Konkurrenz: Oliver Krauß (51) aus Alfter. Der Landtagsabgeordnete Björn Franken (41) aus Ruppichteroth will die Nachfolge der CDU-Kreisvorsitzenden Lisa Winkelmeier-Becker antreten. Er hat jedoch Konkurrenz: Oliver Krauß (51) aus Alfter. Foto: Landtagsabgeordneter Björn Franken [Privat]

Winkelmeier-Becker führt die CDU des Rhein-Sieg-Kreises seit November 2010. Bei der in diesem Jahr anstehenden Neuwahl will sie nicht mehr kandidieren, damit ein neues Team die Führung übernehmen und sie sich auf andere Aufgaben konzentrieren kann. Die 58-jährige Siegburgerin ist seit November 2019 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und stellvertretende Landesvorsitzende der CDU in NRW. Seit 2005 sitzt sie im Bundestag.

Seit 2017 im Landtag

Björn Franken ist schon von vielen Parteifreunden zum Vorsitz ermuntert worden, den er eine "reizvolle Aufgabe" nennt. Den anstehenden Wettbewerb mit Krauß sieht er positiv, wenn jeder seine eigenen Stärken herausstelle und nicht negativ über den Mitbewerber spreche, was letztlich die CDU voranbringe. Unterstützt wird er von den CDU-Ortsverbänden im östlichen Rhein-Sieg-Kreis, wozu Eitorf, Hennef, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Windeck zählen. "Aus seinem Gemeindeverband hat er ein starkes, junges Team entwickelt, das bei Kommunalwahlen nicht nur die absolute Mehrheit in der Gemeinde erringen, sondern sogar bestätigen und verbessern konnte", heißt es von den Verbänden.

Franken studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin und war leitender Angestellter mit Prokura bei einem Kölner Handelskonzern. Seit 2011 ist er Vorsitzender des CDU Ruppichteroth und seit 2014 Mitglied im Vorstand des CDU-Kreisverbandes. Von 2004 bis 2020 Mitglied war im Rat der Gemeinde Ruppichteroth, dort von 2009 bis 2020 stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Seit 2014 Mitglied des Kreistages Rhein-Sieg-Kreis, dort Schatzmeister der CDU-Fraktion und Sprecher im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Digitalisierung und Tourismus. Seit 2017 ist er Mitglied des NRW-Landtages. Dort sitzt er im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung. In Düsseldorf setzt er sich unter anderem für die Stärkung des ländlichen Raums ein: durch einen attraktiven ÖPNV, Belebung der Dorfkerne, Grundsteuersenkung, damit junge Familien bauen können. Als „Kind der Landwirtschaft“ tritt er dafür ein, dass Landwirte gute Rahmenbedingungen vorfinden. „Hier müssen wir uns als CDU stärker profilieren“, sagt Franken. Innere Sicherheit mit stärkerer Polizeipräsenz auf dem Land und die Bildungspolitik sind weitere Schwerpunkte seiner Arbeit. Im Rhein-Sieg-Kreis will er dafür eintreten, dass die CDU jünger und weiblicher wird.

Oliver Krauß tritt für Klimaneutralität ein

Die Vorsitzenden der linksrheinischen CDU-Verbände unterstützen Oliver Krauß. Sie verweisen auf die langjährige Erfahrung von Krauß als Kreistagspolitiker. Seit seiner ersten Wahl in den Kreistag 1999 habe sich der Rechtsanwalt einen Namen als Verkehrsexperte gemacht, der für die nachhaltige Energie- und Verkehrswende eintrete, für die Klimaneutralität des Kreises bis zum Jahr 2025, für die Entwicklung des Radwegenetzes beispielsweise mit den Radpendlerrouten, für den Ausbau der Angebote im ÖPNV. Krauß ist verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, ebenfalls gehört er dem Verkehrsausschuss des Landtags an. Dort ist er Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Europa und Internationales. Mit seiner Familie lebt er in Alfter. Der Heimat ist der 51-Jährige eng verbunden, in den Initiativen des Sports, der Kultur, der Schützen, des Karnevals und nicht zuletzt der sozialen Dienste. Krauß ist Schirmherr der Stiftung Integrative Behindertenarbeit der evangelischen Kirchengemeinden aus Meckenheim, Rheinbach und Swisttal.

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Wirtschaft/Politik
news-5171 Fri, 19 Mar 2021 15:03:22 +0100 Weitere Übernahme im Sommer 2022: VR-Bank Rhein-Sieg fusioniert mit der VR-Bank Bonn https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/vr-bank-rhein-sieg-fusioniert-mit-der-vr-bank-bonn.html Die VR-Bank Rhein-Sieg übernimmt das nächste Bankinstitut in der Region: Ab Juni 2022 gehört auch die VR-Bank Bonn zum Geldinstitut mit Sitz in Siegburg. Die VR-Bank Rhein-Sieg übernimmt das nächste Bankinstitut in der Region: Ab Juni 2022 gehört auch die VR-Bank Bonn zum Geldinstitut mit Sitz in Siegburg. Archivfoto: An der Filiale in Schönenberg wird eine neues Schild angebracht. [Nicolas Ottersbach]

Die VR-Bank Rhein-Sieg ist mit 21 Filialen im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis beheimatet. Die zehn Filialen der VR-Bank Bonn verteilen sich in Bonn auf die Stadtteile Hardtberg und Bad Godesberg sowie in den angrenzenden Kommunen Alfter und Wachtberg.

160.000 Kunden und 500 Mitarbeiter

Die neue große Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von rund 3,9 Milliarden Euro wird künftig fast 70.000 Mitglieder und 160.000 Kunden haben. Die Mitarbeiterzahl wächst auf 500, die Vorstände wollen auf einen "fusionsbedingten Personalabbau" verzichten. An der Spitze der neuen Bank agieren die Vorstandsvorsitzenden Holger Hürten und Rainer Jenniches sowie die Vorstandsmitglieder Martin Ließem, Ralf Löbach und Andre Schmeis. Durch altersbedingtes Ausscheiden reduziert sich die Führungsetage in den kommenden Jahren wieder auf drei Vorstände. Vorsitzender des Aufsichtsrates der fusionierten Bank soll Martin Jonas, heute Aufsichtsratsvorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg, werden. Thomas Halstrick, heute Vorsitzender des Aufsichtsrates der VR-Bank Bonn, soll ein Stellvertreter des Vorsitzenden im neuen Aufsichtsgremium werden. Im Spätsommer 2021 soll der Verschmelzungsvertrag für den juristischen Zusammenschluss der beiden Häuser in den jeweiligen Vertreterversammlungen vorgelegt werden. Die technische Fusion ist dann für die zweite Junihälfte 2022 vorgesehen.

Fusion mit Volksbank Oberberg platzte

Ursprünglich hatte die VR-Bank Rhein-Sieg im vergangenen Jahr mit der Volksbank Oberberg fusionieren wollen, wodurch eine der größten Genossenschaftsbanken Deutschlands enstanden wäre. Doch der Zusammenschluss platzte: Die Oberberger hätten die Gespräche abgebrochen, teilte Vorstandsvorsitzender Ingo Stockhausen 2019 auf einem Mitgliederabend mit. In einer darauffolgenden Pressemitteilung hieß es: "Beide Banken sind im Zuge der umfassenden Projektarbeit zu der Überzeugung gelangt, dass die ursprünglich formulierten Vorstellungen, insbesondere zur künftigen strategischen Ausrichtung der gemeinsamen Bank, nicht realisiert werden können."

Ursache sollen unterschiedliche Auffassungen über die Art und Weise der gemeinsamen Arbeit gewesen sein. Die Volksbank Oberberg setze auf dezentrale Strukturen, ein dichtes Filialnetz sowie die Verlagerung von Entscheidungen in die Standorte. Das habe sich bei der VR-Bank nicht durchsetzen lassen. So hatte die VR-Bank Rhein-Sieg zuletzt die Filialen in Schönenberg und Winterscheid geschlossen und das Geschäft in Ruppichteroth zentralisiert. Geldautomaten blieben jedoch erhalten.

Nach der Raiffeisenbank Much-Ruppichteroth (2016) hatte die VR-Bank Rhein-Sieg auch die Raiffeisenbank Sankt Augustin übernommen.

 

 

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Wirtschaft/Politik
news-5169 Thu, 18 Mar 2021 12:52:45 +0100 Unterschiedliche Angaben nach Coronavirus-Ausbruch: Al­ten­heim Tusculum weist Infektionszah­len des Rhein-Sieg-Kreises zu­rück https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/altenheim-tusculum-weist-infektionszahlen-des-rhein-sieg-kreises-zurueck.html Das Altenheim Haus Tusculum widerspricht den vom Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises veröffentlichten Coronavirus-Zahlen. Auch bei den Impfungen gehen die Angaben auseinander. Die Infektionszahlen in der Gemeinde bleiben hoch Das Altenheim Haus Tusculum widerspricht den vom Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises veröffentlichten Coronavirus-Zahlen. Auch bei den Impfungen gehen die Angaben auseinander. Die Infektionszahlen in der Gemeinde bleiben hoch. Foto: Das Altenheim Haus Tusculum [Nicolas Ottersbach]

Die Stellungnahme, die das Haus Tusculum unter anderem über Facebook verbreitet hat, klingt skandalös: "Da aktuell leider falsche Zahlen über unsere Einrichtung verbreitet werden und sowohl Mitarbeiter, als auch Angehörige uns danach fragen, sehen wir uns zu einer Stellungnahme gezwungen. Wir haben zur Zeit vier positiv getestete Bewohner, alle ohne Symptome. Auch wurde der Großteil unserer Bewohner geimpft. Die veröffentlichten Zahlen entsprechen daher nicht den Tatsachen."

Kritik am Rhein-Sieg-Kreis

Betriebsleiter Jens Brähmer geht den Kreis, vor allem Landrat Sebastian Schuster, hart an. Der Landrat hatte in einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag von 29 Infektionen im Tusculum berichtet und sich auch zur Impfquote im Haus geäußert. Demnach seien nur ein Drittel der Bewohner und Mitarbeiter geimpft worden - was den Coronavirus-Ausbruch begünstigt habe. "Solchen Aussagen sind nicht nur falsch, sondern auch rufschädigend und daher für uns nicht hinnehmbar", sagt Brähmer dazu. Er stellt die Situation anders dar: So sei­en 50 der 87 Be­woh­ner ge­impft, al­so mehr als die Hälfte. Am Don­ners­tag soll es ei­nen wei­te­ren, drit­ten Impf­ter­min geben, zu dem 23 Personen angemeldet sind. Dass rund ein Drit­tel des Per­so­nals ge­impft ist, be­stä­tigt Bräh­mer je­doch. Ebenso wie die hohen Todeszahlen: Sieben Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sind im Haus Tusculum verstorben. Etwa 30 bis 35 Senioren, und damit etwas mehr als ein Drittel aller Bewohner in seiner Einrichtung, würden pro Jahr versterben. „Wir versorgen viele Menschen, die sehr alt und sehr krank sind“, erklärt Brähmer.

Kreis bestätigt die schon genannten Zahlen

Rita Lorenz, Pressesprecherin des Kreises, bestätigt auf Nachfrage die von Schuster genannten Infektionszahlen. Bis Montag, 15. März, seien in der Einrichtung 16 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert und "deswegen auch bis zu diesem Zeitpunkt unter Quarantäne gesetzt". Erst seit Dienstag gelten alle Personen – nach Ablauf der Quarantäne – wieder als genesen.  Was den Impfstatus anbelangt, so seien "ausweislich der dem Rhein-Sieg-Kreis vorliegenden Informationen" bis Mittwoch 33 der 87 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 28 der 107 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft worden.

Gründe für Unterschiede unklar

Wie die unterschiedlichen Zahlen zustande kommen, wird nicht klar. Eine Möglichkeit liegt in den Richtlinien, mit denen die akuten Fälle gezählt werden. So gilt eine Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde auch weiterhin als infiziert, wenn es kurz darauf einen negativen Test gab. Die sogenannten CT-Werte, anhand derer die Viruslast im Körper gemessen wird, kann so sehr schwanken, dass Tests mal positiv und mal negativ ausfallen. Die Quarantäneanordnung besteht dann für zehn Tage, so lange gilt die Person auch als aktueller Corona-Fall. Hat jemand auch danach noch Symptome oder der Abschluss-Test fällt positiv aus, wird die Quarantäne verlängert. Bei akuten Ausbruchsgeschehen machen die Gesundheitsämter zwei Wochen, nachdem die Quarantäne der letzten Infizierten Person abgelaufen ist, eine weitere Reihentestung, um weitere versteckte Infektionen auszuschließen.

Situation in Ruppichteroth

Hier gibt es die aktuellen Infektionszahlen im Corona-Dashboard für den Rhein-Sieg-Kreis.

In der Gemeinde bleibt das Infektionsgeschehen unterdessen angespannt. Nachdem die Zahlen kurzzeitig gefallen waren, gibt es nun wieder 42 Fälle. Ein Großteil entfällt auf ein Ausbruchsgeschehen beim Fleischverarbeiter Willms. Auch in der Belegschaft der Gemeindeverwaltung gibt es drei Infektionen. Die restlichen 14 Fälle verteilen sich auf das gesamte Gemeindegebiet. 17 der 42 Infektionen sind laut Bürgermeister Mario Loskill auf die britische Mutation zurückzuführen. Im Rhein-Sieg-Kreis ist die Quote deutlich höher, dort liegt sie bei rund 60 Prozent.

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Magazin
news-5168 Wed, 17 Mar 2021 09:01:55 +0100 Leck an Tankwagen: 200 Liter Heizöl in Ennenbach ausgelaufen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/200-liter-heizoel-in-ennenbach-ausgelaufen.html Aus einem Tankwagen sind in Ennenbach mehr als 200 Liter Heizöl ausgelaufen. Die Ruppichterother Feuerwehr war sechseinhalb Stunden im Einsatz, um den Schaden einzudämmen. Aus einem Tankwagen sind in Ennenbach mehr als 200 Liter Heizöl ausgelaufen. Die Ruppichterother Feuerwehr war sechseinhalb Stunden im Einsatz, um den Schaden einzudämmen. Fotos: Heizöl in Ennenbach ausgelaufen [Feuerwehr Ruppichteroth]

Gegen 9:30 Uhr am Montag erreichte der Alarm die Freiwilligen Feuerwehrleute: An einem Einfamilienhaus sollten etwa 200 Liter Heizöl ausgelaufen sein. Ein Lieferant war gerade dabei, die Öltanks des Hauses zu befüllen. Nach dessen Angaben sei aus ungeklärter Ursache beim Umfüllen des Öls aus dem Anhänger in den Motorwagen eine größere Menge Heizöl ausgetreten und die Böschung hinuntergelaufen. Heizöl ist giftig für Mensch und Tier: Schon das Einatmen der Dämpfe ist ungesund. Gelangt das Heizöl in den Boden oder ins Grundwasser, schädigt es die Umwelt.

Feuerwehr baut Ölsperren auf

Vor Ort stellte sich heraus, dass das Leck noch nicht geschlossen war: Das Heizöl lief weiterhin auf die Straße. Bedingt durch einen Regenschauer und vorbeifahrende Autos hatte sich das Öl bereits großflächig auf der Fahrbahn im Ort und auf der Landstraße in Richtung Ruppichteroth verteilt. Die Feuerwehr begann zunächst damit, Ölsperren auf der Fahrbahn, in den Straßenseitengräben und einem Bachlauf im Tal zu bauen. "Zusätzlich sicherten wir Verrohrungen rund um die Einsatzstelle mit Rohrdichtkissen und nahmen größere Mengen Heizöl auf der Fahrbahn umgehend mittels Bindemittel auf", so ein Feuerwehrsprecher.

Nachdem die ersten Sicherungsmaßnahmen angelaufen waren, kamen auch der Landesbetrieb Straßen und die Untere Wasserbehörde hinzu. Während der Landesbetrieb bei den Abstreumaßnahmen unterstützte, bewertete die Untere Wasserbehörde mit einem Gutachter das Ausmaß der Verunreinigung, um den Schaden weiter eindämmen zu können. Noch am Dienstag war ein Spezialunternehmen damit beschäfitgt.

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Blaulicht
news-5167 Mon, 15 Mar 2021 12:00:49 +0100 Unfall auf der K55: Im Graupelschauer Kontrolle über das Auto verloren https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/im-graupelschauer-kontrolle-ueber-das-auto-verloren.html Während eines starken Graupelschauers sind am Sonntagnachmittag (14. März) zwei Autos auf der K55 zwischen Windeck und Ruppichteroth kollidiert. Während eines starken Graupelschauers sind am Sonntagnachmittag (14. März) zwei Autos auf der K55 zwischen Windeck und Ruppichteroth kollidiert. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

Laut Polizei fuhr auf der K55 gegen 16:10 Uhr ein 42-jähriger Sankt Augustiner mit seinem Auto in Richtung Ruppichteroth. Zu dieser Zeit fegte ein starker Graupelschauer über die Region. In der Nähe von Wilberhofen kam er in einer steigenden Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw prallte dort gegen einen Baum, schleuderte im Anschluss zurück auf die Fahrbahn und kollidierte schließlich mit dem Wagen einer 32-jährigen Frau aus Windeck, die zu diesem Zeitpunkt aus Richtung Ruppichteroth kam.

Durch den Zusammenstoß wurde ihr 42 Jahre alter Beifahrer leicht verletzt. An beiden PKW entsteht wirtschaftlicher Totalschaden. Die K55 blieb während der Unfallaufnahme für etwa anderthalb Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt, der Verkehr konnte über einen Parkplatz an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

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Blaulicht
news-5166 Mon, 15 Mar 2021 11:02:57 +0100 Mehrere Tausend Euro Schaden: Unbekannte demolieren Schilder, Schranke und Laterne https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/unbekannte-demolieren-schilder-schranken-und-laterne.html Unbekannte sind in der Nacht auf Samstag (13. März) durch Ruppichteroth gezogen und haben eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Jetzt ermittelt die Polizei. Unbekannte sind in der Nacht auf Samstag (13. März) durch Ruppichteroth gezogen und haben eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Jetzt ermittelt die Polizei. Fotos: Zahlreiche Schilder wurden in der Nacht auf Samstag zerstört. [Nicolas Ottersbach]

Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro: Unbekannte habe im Hauptort Ruppichteroth zahlreiche Verkehrsschilder beschädigt. Dabei wurden sie nicht nur aus der Verankerung gerissen, sondern auch verbogen und auf die Straße geschmissen. Offenbar demolierten sie fast alles, was auf ihrem Fußweg lag: Ortsschilder entlang der L312, an der Abzweigung zum Köttinger Weg nahmen sie eine Verkehrsinsel auseinander, am Juliusstollen beschädigten sie ein Werbeschild, am Kreisverkehr rissen sie Vorfahrtsschilder aus dem Boden. Am Stein, hinter dem Pennymarkt, wurde sogar eine ganze Straßenlaterne zu Boden gebracht. Die Schranke des Center-Shop wurde zur Seite weggedrückt, bis sie brach. Mehrere Einkaufswagen wurden entwendet und im ganzen Ort verteilt.

Laut eines Polizeisprechers gab es in der Nacht gegen 1 Uhr Zeugen, die die Polizei wegen des Lärms anriefen. Die Täter wurden allerdings nicht gefunden. Die Polizei ermittelt nun nich nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Durch herumliegende Schilder hätte es beinahe Unfälle gegeben. An einigen Stellen hat der Bauhof der Gemeinde Ruppichteroth provisorische Schilder aufgestellt, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen.

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Blaulicht