broeltal.de RSS Feed https://www.broeltal.de/news.rss Newsfeed de_DE broeltal.de Wed, 21 Feb 2018 06:00:35 +0100 Wed, 21 Feb 2018 06:00:35 +0100 TYPO3 EXT:news news-4292 Tue, 20 Feb 2018 18:51:00 +0100 Pläne für neues Seniorenheim in Ruppichteroth https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/plaene-fuer-neues-seniorenheim-in-ruppichteroth.html Ruppichteroth steht vor einem Pflegenotstand. Derzeit gibt es Überlegungen, ein neues Seniorenheim an der Brölstraße zu bauen. Das Pflegeheim in Bröleck muss für viel Geld saniert werden.  Ruppichteroth steht vor einem Pflegenotstand. Derzeit gibt es Überlegungen, ein neues Seniorenheim an der Brölstraße zu bauen. Das Pflegeheim in Bröleck muss für viel Geld saniert werden.  Foto: Das Areal zwischen an der Pfarrgasse, auf dem ein Seniorenheim entstehen könnte. [Nicolas Ottersbach]

Das Szenario, dass die aktuelle Pflegebedarfsstatistik beschreibt, ist ein düsteres. Nach den Ergebnissen der Pflegeplanung wird sich die Anzahl der 80-Jährigen und Älteren bis ins Jahr 2040 im gesamten Rhein-Sieg-Kreis mehr als verdoppeln. Somit werden auch mehr Pflegeplätze benötigt, denn diese Altersgruppe hat den größten Hilfe- und Pflegebedarf.

Ruppichteroth könnte aber noch viel früher Probleme bekommen, Pflegebedürftige vor Ort in der Gemeinde versorgen zu können. Denn schon jetzt reichen die beiden Seniorenheime in Broscheid und Bröleck nicht aus. „Wir haben eine Unterversorgung und können die geforderten Plätze nicht abdecken“, sagt Bürgermeister Mario Loskill. Für jede Kommune wird errechnet, wie viele Pflegeplätze sie künftig vorhalten soll. Ruppichteroth liegt weit darunter.

Stichtag im August

Im Brölecker Seniorenheim steht Geschäftsführerin Gabriele Miebach vor einer weiteren Herausforderung. Denn bis August muss die Einrichtung die sogenannte Einzelzimmerquote erfüllen. Im Jahr 2003 war von der Landesregierung für alle Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen die Vorgabe ausgegeben worden, innerhalb von 15 Jahren eine Mindestquote von 80 Prozent für die Unterbringung der Bewohner in Einzelzimmern zu gewährleisten. "Diese Quote erreichen wir in Bröleck nicht ganz", sagt Miebach. Das Pflegeheim, das seit den 1970er Jahren in zweiter Generation betrieben wird, müsse für viel Geld saniert werden - oder schließen.

"Wir befinden uns aber auf einem guten Weg, unser Seniorenheim wird weiterhin bestehen", so Miebach. Derzeit gebe es Gespräche mit Investoren. Bis August würden die Umbauten zwar nicht realisierbar sein. Doch Miebach ist zuversichtlich, dass der Stichtag verschoben werden könne. Wie die Zukunft genau aussieht, dazu wollte sie sich noch nicht äußern.

Drittes Seniorenheim in Ruppichteroth

Eine Variante könnte nach broeltal.de-Informationen von einem Investor kommen, mit dem aktuell die Gemeindeverwaltung verhandelt. Er will demnach so schnell wie möglich unterhalb der katholischen Kirche in Ruppichteroth ein Pflegeheim bauen und soll eine Kooperation mit dem Seniorenheim in Bröleck nicht ausschließen. Das Konzept sehe vor, die Fläche zwischen der Pfarrgasse und der Brölstraße zu bebauen. Die Grundstücke gehören der Gemeinde und Privateigentümern, darunter auch die katholische Kirche. Dort könnten sowohl Wohnungen für betreutes Wohnen, als auch Räume für eine komplette Pflege entstehen.

Beratungen hat es bisher nur innerhalb der Verwaltung und in den Fraktionen gegeben. „Was dort passiert, ist aktuell noch völlig offen“, so Loskill. Die Gemeinde sei aber sehr daran interessiert, mehr Pflegeplätze zu schaffen.

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Wirtschaft/Politik
news-4325 Mon, 19 Feb 2018 19:20:18 +0100 Heiße Asche löste Brand aus https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/heisse-asche-loeste-brand-aus.html Ein Feuer durch heiße Asche im Keller wurde rechtzeitig entdeckt und gelöscht. Am heutigen Nachmittag wurden die Löschzüge Ruppichteroth und Winterscheid zu einem Kellerbrand in Kammerich alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden einen verrauchten Keller vor, in dem ein Plastikeimer in einem Pappkarton Feuer gefangen hatte. Foto: Einsatzstelle [Feuerwehr Ruppichteroth]

Ein Trupp schaffte unter Atemschutz die brennenden und verkohlten Überreste ins Freie. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr den Keller auf mögliche Glutnester und befreite den Keller mittels Hochdrucklüfter von der Verrauchung.

Ersten Erkenntnissen nach löste offenbar heiße Ofenasche den Brand aus. Glücklicherweise wurde der Brand in der Entstehungsphase entdeckt und gemeldet. So konnte durch ein schnelles Eingreifen ein größerer Brand verhindert werden.

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Blaulicht
news-4324 Fri, 16 Feb 2018 10:03:38 +0100 Jugendschöffen gesucht https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/jugendschoeffen-gesucht.html Wer sich für das Amt eines Jugendschöffen interessiert, kann sich bis zum 31. März für die Vorschlagsliste bewerben. Die Amtszeit dauert vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2023. Wer sich für das Amt eines Jugendschöffen interessiert, kann sich bis zum 31. März für die Vorschlagsliste bewerben. Die Amtszeit dauert vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2023. Foto: Das Landgericht in Bonn [Nicolas Ottersbach]

Die Aufgabe eines Jugendschöffen besteht darin, im Strafverfahren gegen erziehungs- und sozialisationsbedürftige Jugendliche und junge Heranwachsende  Jugendrichter bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Durch die Mitwirkung von Nichtjuristen beim Verfahren und beim Entscheidungsprozess sollen ferner eine größere Breite und Gründlichkeit des Hauptverfahrens und eine Intensivierung der Urteilsberatung erreicht werden.

"An die Jugendschöffen werden zwar keine zwingenden Qualifikationsanforderungen gestellt, jedoch sollten die Bewerber zumindest erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein.", heißt es vom Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises. Das verantwortliche Amt verlange darüber hinaus in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - körperliche Eignung.

Der Einsatz kommt für die Amtsgerichte Bonn, Euskirchen, Siegburg, Waldbröl und für das Landgericht Bonn in Betracht und richtet sich nach dem Wohnort des Bewerbers. Über die Aufnahme in die Vorschlagsliste entscheidet der Jugendhilfeausschuss des Rhein-Sieg-Kreises.

Die formalen Voraussetzungen für eine Bewerbung sind in einem Bewerbungsformular zusammengestellt. Man kann es per E-Mail an iulia.qutreuter(at)rhein-sieq-kreis.de anfordern. Weitere Auskünfte gibt es beim Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241/132160.

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Magazin
news-4323 Thu, 15 Feb 2018 11:14:34 +0100 Wie die Kneipen immer weniger wurden https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wie-die-kneipen-immer-weniger-wurden.html Lebensmittel frei Haus - das hört sich nach einer modernen Unternehmensphilosophie an. Allerdings gab es das schon im Ruppichteroth der 1950er Jahre. Lebensmittel frei Haus - das hört sich nach einer modernen Unternehmensphilosophie an. Tatsächlich wurde die Idee schon in den 1950er Jahren umgesetzt und war zumindest in entlegenen Ortschaften des Rhein-Sieg-Kreises bis Ende der 1970er Jahre gang und gäbe. So wie in Ruppichteroth. Foto: Der ehemalige Konsum-Lebensmittelmarkt in Ruppichteroth [Anneliese Neuber]

Wolfang Eilmes beschreibt in seinem Beitrag im aktuellen Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises die Entwicklung der Gaststätten und Lebensmittelläden der kleinsten Gemeinde des Rhein-Sieg-Kreises: Ruppichteroth. Wie kam es, dass es dort einst 28 Lebensmittelläden und 24 Gaststätten gab und alle gut besucht wurden? Waren "Koka" (Coca-Cola) oder "Zitsch" (Limonade) so etwas Besonderes und zogen die Gäste an?

Der Heimatforscher nimmt die Leser seines Artikels "Von Kneipen, Tante-Emma-Läden und einem Kaufhaus des Westens" mit auf eine Zeitreise in die 1950er Jahre. Er beleuchtet Lebensgewohnheiten, Vorlieben und auch die Zahlungsmoral der Ruppichterother. Anhand vieler Beispiele wird schnell deutlich, wie es zu dem Strukturwandel in den letzten Jahrzehnten kam. Eine genaue Untersuchung hat er auch auf www.bilderbuch-ruppichteroth.de veröffentlicht.

Gaststätten als gesellschaftlicher Treffpunkt

"Die Gaststätten waren zur damaligen Zeit gesellschaftlicher Treffpunkt der Menschen und neben den Lebensmittelgeschäften Kommunikationszentren für den Austausch der täglichen Nachrichten und Probleme sowie Unterhaltungs- und Vergnügungsorte", sagt Eilmes. Es gab nur wenige Familien, die schon einen Fernseher hatten. "Die Gastwirtschaften hatten die Aufgaben, die heute von den Medien übernommen werden."

Aber auch der Alkoholkonsum sei für viele der Grund der oft täglichen Besuch in der Gaststätte gewesen. Bei mehr als 20 Gaststätten in der Gemeinde waren sie auch fußläufig erreichbar. "Mit zunehmendem Erwerb eines Autos fuhren dann viele auch mit dem Auto zur Gaststätte und vor allem zurück", so Eilmes. Erst 1953 wurde in Deutschland eine Promillegrenze eingeführt, die bei 1,5 Promille lag. "Da konnte man schon einige Bier und Klare trinken", sagt Eilmes. Von den ehemals 26 sind heute nur noch sechs Gaststätten übrig.

Auch die Lebensmittelgeschäfte, von denen es 1950 in zwölf Orten insgesamt 28 gab, nahmen ab. "Sie bestanden in den meisten Fällen nur aus einem kleinen Verkaufsraum", so Eilmes. Auch der einzige heute noch existierende Betrieb - Edeka Jung -, bestand aus einem solchen kleinen Verkaufsraum im damaligen Wohnhaus an der Brölstraße.

Das Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises ist in der Edition Blattwelt von Reinhard Zado erschienen und für 13,50 Euro im Buchhandel erhältlich. Details zum Inhalt sind unter www.rhein-sieg-kreis.de/jahrbuch abrufbar.

Das Jahrbuch 2019

Die 2019er-Ausgabe des Jahrbuches wird sich dem Thema "50 Jahre kommunale Neuordnung" und damit auch dem 50-jährigen Bestehen des Rhein-Sieg-Kreises und seiner Städte und Gemeinden in ihrer heutigen Form widmen. Dabei soll sich der Scheinwerfer nicht nur auf die 1969 geschaffene Struktur fokussieren, sondern die Entwicklung der Nachkriegszeit ebenso nachzeichnen wie die jüngere Geschichte mit ihren prominenten bundesrepublikanischen Entscheidungen.

Das Kultur- und Sportamt des Rhein-Sieg-Kreises freut sich unter der Rufnummer 02241/13-3365 oder per E-Mail an jahrbuch(at)rhein-sieg-kreis.de über Vorschläge für die neue Ausgabe.

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Magazin
news-4322 Thu, 15 Feb 2018 01:00:00 +0100 Wochenschau 7/2018 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-72018.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 7. Kalenderwoche 2018 für den 17. bis 23. Februar 2018. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 7. Kalenderwoche 2018 für den 17. bis 23. Februar 2018.

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Themen:

  • Fundsache
  • Anmeldung 5. Schuljahr an der Sekundarschule
  • Sitzung des Rates
  • Niederschrift zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Umweltschutz
  • Jugendschöffinnen und Jugendschöffen gesucht
  • Hilfe für die Tafel gesucht
  • Kostenfreier Fachvortrag „Medikamente, gut und richtig einnehmen“
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4321 Wed, 14 Feb 2018 09:58:09 +0100 Missbrauchs-Prozess von Ruppichteroth: Gab es einen SM-Vertrag? https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/missbrauchs-prozess-von-ruppichteroth-gab-es-einen-sm-vertrag.html Im Fall einer mutmaßlich vergewaltigten und misshandelten jungen Frau in Ruppichteroth ist am Dienstag der nächste Prozesstag angebrochen. Die Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Im Fall einer mutmaßlich vergewaltigten und misshandelten jungen Frau in Ruppichteroth ist am Dienstag der nächste Prozesstag angebrochen. Die Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Archivfoto: Die Angeklagte am ersten Prozesstag [broeltal.de]

Am ersten Verhandlungstag hatte die Angeklate noch geschwiegen, jetzt äußerte sie sich doch vor dem Bonner Landgericht. Der 29-Jährigen wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, gemeinschaftlichen schweren sexuellen Missbrauch mit ihrem Mann in einem Fall sowie schweren sexuellen Missbrauch alleine begangen zu haben. Ursprünglich hatte die Anklage gegen das Ehepaar, das für sein ehrenamtliches Engagement bekannt war, neun Fälle aufgelistet, die von August 2013 bis Februar 2014 passiert sein sollen: Gefährliche Körperverletzung, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und Freiheitsberaubung. Da der Ehemann verstorben ist, geht es in der Verhandlung nur um zwei Punkte, die die 29-Jährige betreffen.

In einer Stellungnahme, die sie über ihren Rechtsanwalt verlesen ließ, hat die angeklagte Ehefrau sich nun doch noch zu den ihr vorgeworfenen Taten geäußert und sie bestritten. Von sexuellen und gewalttäigen Übergriffen habe sie erst in der Anklageschrift erfahren. Sie selbst habe die 23-Jährige nie misshandelt. Erst im Nachhinein will sie davon erfahren haben, dass ihr Ehemann ein Verhältnis mit der jungen Frau gehabt habe.

Angeklagte spricht von Sado-Maso-Vertrag

Laut ihrer Aussage soll das Opfer einen Sado-Maso-Vertrag mit dem Ehemann abgeschlossen haben, von dem sie allerings auch nichts wusste. Schriftlich soll dort am 9. September 2013 vereinbart worden sein, dass der mittlerweile Verstorbene 48-Jährige die 23-Jährigen zu züchtigen und zu erziehen, sie ihn wiederum sexuell zu beglücken habe. Es gebe zudem eindeutige Fotos vom Opfer in SM-Posen.

Daneben führte Verteidiger René Gülpen vereinzelte Unregelmäßigkeiten in verschiedenen Vernehmungen und Aussagen der 23-Jährigen an, um ihre Glaubwürdigkeit infrage zu stellen. Eine Gutachterin hatte die Schilderungen der jungen Frau dagegen als glaubwürdig bezeichnet. Ihre Aussagen seien plastisch und Unstimmigkeiten situativ zu erklären.

Was für die Angeklagte erschwerend hinzu kommt: Als der 23-Jährigen zwischenzeitlich die Flucht gelang, hat das Ehepaar sie auf offener Straße bedroht und entführt. Da Zeugen den Vorfall beobachteten, wurden sie deshalb vor dem Amtsgericht Siegburg im Mai 2015 wegen gemeinschaftlicher Freiheitsberaubung zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Blaulicht
news-4294 Tue, 13 Feb 2018 20:57:00 +0100 Pfadfinder wählen neuen Vorstand https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/pfadfinder-waehlen-neuen-vorstand.html Auf der Stammesversammlung haben die Winterscheider Pfadfinder auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und sich neu organisiert. Auf der vergangenen Stammesversammlung haben die Winterscheider Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) einen neuen Vorstand gewählt. Foto: von Links Christian Krummenast (Vorsitzender), Carolin Sieberz (Kuratin) und Dennis Preuß (Vorsitzender) [DPSG Winterscheid]

Der Beginn der Versammlung wurde für ein Resümee der vergangenen zwölf Monate genutzt. "Es war ein sehr aktives Jahr, das von vielzähligen Veranstaltungen, Gruppenfahrten und Lagern geprägt war", sagt Vorsitzender Christian Krummenast. Es gab ein Pfingstlager, eine Sommerfahrt nach Gilwell Park in England, diverse Stufenfahrten und eine Leiterfahrt, ebenso wurde am Rosenmontagszug in Winterscheid teilgenommen. Des Weiteren wurde erneut eine sehr erfolgreiche Altkleidersammlung durchgeführt, der Martinsmarkt hingegen fiel wetterbedingt schwächer als in den Vorjahren aus. Weiter stand auch die Aus- und Weiterbildung von Leitern im Fokus. Durch die Teilnahme an Bausteinwochenenden und der Kuratenausbildung wurden die Softskills der Leitungsteams verbessert.

Personell ist der Vorstand sowie der Elternbeirat neu besetzt worden: Im Vorstandsteam sind Christian Trost, Kerstin Mengede und Martin Gantenbrinker von Christian Krummenast (Vorsitzender), Dennis Preuß (Vorsitzender) und Carolin Sieberz (Kuratin) abgelöst worden. Die Posten der Elternvertreter werden von Kerstin Mengede und Tamara von Pantzer übernommen.

Die Stammesversammlung bot zudem Raum für verschiedene Anträge, die aus den Reihen der Mitglieder gestellt wurden: Ab diesem Jahr wird es eine zusätzliche Biberstufe (vier bis sechs Jahre) geben. Diese Möglichkeit ist im letzten Jahr auf der 83. DPSG Bundesversammlung im Antrag "Freiwillige Vorgruppen" genehmigt worden. Nun können Mädchen und Jungen bereits ab 4 Jahren Pfadfinder erleben. Zudem wurden folgende Anträge beschlossen: einheitliche Stammeskleidung, die Einführung von Elterndiensten für Bezuschussungen von Fahrten und regelmäßig organisierte Gottesdienste.

Abschließend wurde ein Ausblick auf das Jahr 2018 gegeben, welcher vielfältig ausfiel. Es wird ein einwöchiges Pfingstlager in Montbun / Südfrankreich als Kanu- / Haiklager geben, die Roverstufe wird im Rahmen des Kinderferienpasses einen Abenteuerspielplatz auf der Pfarrheimwiese organisieren und die Leiterrunde wird auf eine 5 tägige Fortbildungsfahrt zum „Leuchtfeuer“ nach Westernohe fahren. Zudem stehen die Altkleidersammlung, der Martinsmarkt und natürlich diverse Stufenfahrten auf dem Programm.

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news-4280 Tue, 13 Feb 2018 18:38:00 +0100 Reitabgabe finanziert Reitwege https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/reitabgabe-finanziert-reitwege.html Die Preise für die Reitkennzeichen im Rhein-Sieg-Kreis bleiben im Jahr 2018 stabil. Die Preise für die Reitkennzeichen im Rhein-Sieg-Kreis bleiben im Jahr 2018 stabil. Die Jahresaufkleber für Hobbyreiter kosten 30,14 Euro und neue Kennzeichen 9,18 Euro. Daraus ergibt sich eine Gesamtgebühr für Neuanträge von 39,32 Euro. Symbolfoto: Reiten in der Natur [Nicolas Ottersbach]

Wer gewerblich anderen Personen Pferde oder Ponys zur Verfügung stellt, bezahlt 80,14 Euro für den Jahresaufkleber und 9,18 Euro für das Kennzeichenpaar. Die Jahresaufkleber sind ab sofort im Kreishaus in Siegburg oder in der Nebenstelle in Rheinbach erhältlich. Wer eine Zusendung beantragt hat, bekommt die neuen Jahresaufkleber automatisch zugesandt.

Mit der Reitabgabe wird die Unterhaltung der Reitwege finanziert. Mit dem neuen Jahr gibt es für das Reiten im Wald neue Regeln. Diese wurden in Absprache mit den Forstbehörden und unter Beteiligung der Reiter- und Waldbesitzerverbände auf Grundlage des Landesnaturschutzgesetzes für den Rhein-Sieg-Kreis erarbeitet.

Für die Waldgebiete der Gemeinden Ruppichteroth, Much, Neunkirchen-Seelscheidund Windeck sowie Teilbereiche der Städte Hennef, Lohmar und Siegburg gilt: Das Reiten im Wald ist zum Zweck der Erholung auf privaten Straßen und Fahrwegen, gekennzeichneten Reitwegen und privaten Wegen erlaubt.

In den Waldgebieten der Gemeinden Alfter, Swisttal und Wachtberg sowie der Städte Bad Honnef, Bornheim, Königswinter, Meckenheim, Sankt Augustin und Troisdorf sowie Teilbereichen von Hennef, Lohmar und Siegburg ist das Reiten jedoch weiterhin nur auf gekennzeichneten Reitwegen erlaubt.

Die hierzu erlassenen Allgemeinverfügungen sowie die Reitwegekarte sind unter www.rhein-sieg-kreis.de/reiten abrufbar.

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news-4320 Tue, 13 Feb 2018 12:44:45 +0100 Wöngtesch-Kölsch: der vernünftige Schluck https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/woengtesch-koelsch-der-vernuenftige-schluck.html Geht es nach den Winterscheidern, dürfte der Ort bald nicht mehr nur seinen eigenes Weihertröpfchen, sondern auch sein eigenes Bier haben. Den ersten Test gabs im Rosenmontagszug. Geht es nach den Winterscheidern, dürfte der Ort bald nicht mehr nur seinen eigenes Weihertröpfchen, sondern auch sein eigenes Bier haben. Denn "Wöngtesch-Kölsch" kam bei den Jecken im Rosenmontagszug gut an. Fotos: Karnevalszug in Winterscheid [Daniel Prior/Nicolas Ottersbach]

Große Bildergalerie: Karnevalszug in Winterscheid

Kein Wunder, schließlich wurde es vom Kindergarten in Fußhollen als "vernünftiger Schluck" beworben. Während die Erwachsenen als Flaschen den 1,8 Kilometer langen Zugweg gingen, stapften die Kinder als kleine Kölschstangen hinterher. Dazu gab es einen kleinen Braukessel, der sogar rauchte - nicht immer zur Freude der dahinter Laufenden.

Auch der Winterscheider Kindergarten war vertreten, diesmal als Schneemänner, die sich angesichtes der kalten Temperaturen und des Schneefalls sichtlich wohl fühlten. Ob das auch bei den Weiher-Fröschen, der Fußgruppe des Winterscheider Heimatvereins, so war?

Der Männergesangsverein gab sich wetterunabhängig, ganz in schwarz. Als Schornsteinfeger verkleidet sind sie nämlich nicht nur Glückssänger, sondern auch Glücksbringer.

Das einzige Pferd im Zug ritt bei den Hänscheider Naatsühlen mit: Auf ihre Zugmaschine hatten sie ein Einhorn gebunden. Genauso bunt sahen auch die Kostüme der Damen aus.

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news-4319 Mon, 12 Feb 2018 18:13:23 +0100 Schümericher wollen zum Melmac reisen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/schuemericher-wollen-zum-melmac-reisen.html Insgesamt 19 Fußgruppen und Wagen machten dieses Jahr beim Karnevalszug mit. Das Motto: Ob Fastelovend oder nit, an Karneval fiere alle mit. Wie weit Melmac, der Heimatplanet des Fernseh-Außerirdischen Alf, wohl entfernt ist? Und liegt er tatsächlich auf dem Weg vom Bröltal ins Schönenberger Neubaugebiet? Schenkt man dem Bürgerverein Schönenberg glauben, könnte das gut sein. Denn mit einer blauen Mitfahr-Bank auf dem Karnevalswagen und grünen Alien-Kostümen gingen sie am Sonntag beim Hänscheider Karnevalszug mit. Auch der Bröltaler SC griff mit dem Mehrgenerationenpark und seinen Fitnessgeräten ein lokales Thema auf. Fotos: Karnevalszug in Hänscheid [Daniel Prior/Philipp Kronenberg/Nicolas Ottersbach]

Große Bildergalerie: Karnevalszug in Hänscheid

Insgesamt 19 Fußgruppen und Wagen machten dieses Jahr beim Karnevalszug mit. Das Motto: Ob Fastelovend oder nit, an Karneval fiere alle mit. Das ließen sich die Karnevalisten aus Holenfeld nicht zweimal sagen. Nachdem sie vergangene Session pausiert hatten, waren sie diesmal mit einem Geburtstagswagen zum 30-jährigen Bestehen dabei. Und auch beim Ruppichterother Elferrat gab es ein Jubliäum. Seit 25 Jahren ist Albert Brummenbaum Präsident. Statt wie sonst mit Mir 2, die 2 auf der Bühne zu stehen, fuhr er auf dem Elferratswagen mit.

Wagenbau von seiner künstlerischsten Seite zeigte der Heimatverein Hänscheid, der sich als Bröltaler Superhelden und Bösewichte verkleidete. Ihr Motto: "Ob Superheld ob Bösewicht, die Koalition gelingt, wir streiten nicht." Auch der ZK-Club aus Tüschenbonnen hatte viel Arbeit in seinen Wagen gesteckt. Das "Lego-Bauteam" war knatschbunt angereist und sich ein riesiges Legomännchen in den Wagen gesetzt.

Die ebenfalls groß dimensionierte Musikanlage des ZK-Clubs stieß aber nicht bei allen auf Gegenliebe. "Wir haben im Vorfeld darum gebeten, dass die Musik nicht so laut gespielt werden soll. Es soll kein Wettrüsten mit Musikanlagen geben", sagte der Hänscheider Zugleiter Uwe Böhmer. Viele Jecken hatten sich in den vergangenen Jahren beschwert, weshalb nun sogar das Ordnungsamt kontrollierte. Der ZK-Club hielt daraufhin - wie auch andere Gruppe - die geforderten Dezibel-Grenzwerte ein.

Nach vielen Sessionen bekam der Hänscheider Prinzenwagen ein neues Gewand. Nicht mehr in einer weißen Kutsche, sondern in einer gemauerten Burg wurden die Kindertollitäten Sophie I. und Paul I. chauffiert.

Neben den großen Wagen waren auch viele kleine Gruppen dabei. So rollten die Mitarbeiter der Ruppichterother Lidl-Filiale zwei Einkaufswagen durch den Zoch und warfen Kamelle. Der Bürgerverein Ruppichteroth machte mit Lichterketten der Döörper Weihnachten den Ort zum immer leuchtenden und niemals schlafenden Las Vegas. Und die Obersaurenbacher machten einen BSV - den Bauhof Schluss Verkauf.

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news-4318 Mon, 12 Feb 2018 08:59:08 +0100 21-Jähriger bei Unfall auf L312 in Much schwer verletzt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/21-jaehriger-bei-unfall-auf-l312-in-much-schwer-verletzt.html Ein 21-jähriger Mucher ist am frühen Sonntagabend auf der Landstraße 312 in Much gegen einen Baum gefahren. Eine Feuerwehrfrau aus Ruppichteroth leistete Erste Hilfe. Ein 21-jähriger Mucher ist am frühen Sonntagabend auf der Landstraße 312 in Much gegen einen Baum gefahren. Eine Feuerwehrfrau aus Ruppichteroth war zufällig am Unfallort und leistete Erste Hilfe. Fotos: Unfall auf der L312 bei Much-Wersch [Daniel Prior]

Kurz vor der Ortschaft Wersch war der 21-Jährige in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Mit seinem Mercedes krachte er frontal in einen Baum. Dabei wurde der Wagen so stark deformiert, dass der Fahrer schwer verletzt eingeklemmt wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Rettungskräfte war er nicht angeschnallt, zudem ist er vermutlich betrunken gewesen.

Die erste Autofahrerin, die den Mucher entdeckte, war eine Feuerwehrfrau aus Ruppichteroth. Sie leistete sofort Erste Hilfe und versorgte den jungen Mann bis Notarzt, Rettungsdienst und die Mucher Feuerwehr eintrafen.

Die Rettung des Verletzten gestaltete sich schwierig: So musste die Feuerwehr zunächst das Wrack vor dem Abrutschen sichern, ehe sie es mit einer Seilwinde auseinanderziehen konnte. Nur so gelang es, den Mucher schonend aus dem völlig zerstörten Coupe zu befreien. Anschließend brachte ihn ein Rettungswagen in ein Kölner Krankenhaus.

Warum der 21-Jährige von der Fahrbahn abkam, ist derzeit noch unklar. Laut Zeugen sei die Straße nicht glatt gewesen. "Im Verlauf der Unfallaufnahme ergaben sich Verdachtsmomente auf eine Alkoholisierung des Pkw-Fahrers", heißt es von der Polizei. Deshalb wurde eine Blutprobe angeordnet und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit eingeleitet.

Die Landstraße musste für die Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf 8000 Euro.

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Blaulicht
news-4317 Fri, 09 Feb 2018 20:07:55 +0100 Mann nach Karnevalsfeier in Waldbröl niedergestochen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/mann-nach-karnevalsfeier-in-waldbroel-niedergestochen.html In Waldbröl ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Mann auf dem Heimweg von einer Karnevalsfeier niedergestochen worden. Drei junge Männer wurden festgenommen. In Waldbröl ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Mann auf dem Heimweg von einer Karnevalsfeier niedergestochen worden. Drei junge Männer wurden festgenommen. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

Der 41-Jährige war gegen 0:30 Uhr in der Hochstraße unterwegs, als er laut Polizei von drei Männern im Alter von 16, 18 und 20 Jahren angegriffen wurde. Das Trio verletzte ihn mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Opfer auf dem Heimweg von einer Karnevalsfeier. Auch die drei jungen Männer hatten sich zuvor in der Diskothek aufgehalten.

Sie wurden kurz darauf vorläufig festgenommen. Das Motiv für den Angriff ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Bereits im September 2016 war in Waldbröl ein Familienvater von vier jungen Männer zu Tode geprügelt worden.

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Blaulicht
news-4316 Fri, 09 Feb 2018 14:53:01 +0100 Rathaus erstürmt: Geißbock Loskill wehrt sich vergebens https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/rathaus-erstuermt-geissbock-loskill-wehrt-sich-vergebens.html Ab jetzt regieren die Jecken in Ruppichteroth: Die Tolliäten haben das Schönenberger Rathaus erstürmt. Ab jetzt regieren die Jecken in Ruppichteroth: Die Tolliäten haben das Schönenberger Rathaus erstürmt. Foto: Rathauserstürmung in Schönenberg [Christina Ottersbach]

Große Bildergalerie: Rathauserstürmung

Dass das nicht gut gehen würde, hätte Bürgermeister Mario Loskill doch von vornherein wissen müssen. Ganz in rot-weiß und mit dem Geißbock des FC Köln auf dem Kostüm versuchte er am Freitagmittag das Rathaus zu verteidigen. "Auch wenn wir gerade auf dem 18. Platz stehen ist so ein Geißbock doch sehr widerstandsfähig", rief er den Jecken entgegen, die sich vor dem Balkon und der Bühne versammelt hatten.

Angeführt von der Winterscheider Prinzessin Franziska I. und dem Hänscheider Kinderprinzenpaar Sophie I. und Paul I. - der leider fehlte - forderten mehr als 200 Narren den goldenen Rathausschlüssel von Loskill. Der hatte sich sogar Unterstützung geholt, als "interkommunale Maßnahme", wie er sagte. Denn unter das Volk hatte sich auch der Mucher Bürgermeister Norbert Büscher mit seinem Gefolge gemischt. Viel Zeit hatten sie ja: Das Rathaus der Mücher war schon am Vortag den Karnevalisten zum Opfer gefallen.

Und so war auch Loskills Zukunft besiegelt. Die Leiter wurde an den Balkon angelehnt, mit kleinen Schritten ging es herunter auf den Rathausvorplatz. Ganz unglücklich schien Loskill darüber doch nicht zu sein. Mit einem Lächeln überreichte er den Tollitäten den Schlüssel.

Denn danach konnte auch er mit den Jecken feiern. So traten neben dem ehemaligen Prinzen Alexander Falck, der live sang, die Tanzgruppen der Gemeinde auf. Vom Ruppichterother Turnverein waren das Lollipops, Mini-Funken, Bröltal-Pänz und die Blue-Girls. Die Tanzgruppen von Rot-Weiß Hänscheid zeigten einen Süßigkeiten-Showtanz und einen Gardetanz.

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Magazin
news-4315 Thu, 08 Feb 2018 15:51:14 +0100 Zoch und Party: So feiert Ruppichteroth Karneval https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/zoch-und-party-so-feiert-ruppichteroth-karneval.html Wir haben die Termine der nächsten Tage zusammengefasst. Wir wünschen stimmungsvolle und friedliche Karnevalstage. Wir haben die Termine der nächsten Tage zusammengefasst. Wir wünschen stimmungsvolle und friedliche Karnevalstage. Foto: Rathauserstürmung 2017 [Daniel Prior]

Donnerstag, 08.02.2018

Weiberfastnachts-Party in Winterscheid

Weiberfastnachts-Party im Festzelt des 1. WFV 2001 e.V. Einlass um 18 Uhr, Beginn um 18:30 Uhr, Eintritt 5 Euro. Tanz und Stimmung der Weiber im Festzelt. Männer dürfen auch rein!

Wieverfastelovends Party in Schönenberg

Weiberfastnacht Feier im Saal Thölen. Zu Besuch in diesem Jahr ein Augenschmaus für alle "Wiever": Die Teichboys aus Kreuzkapelle! Da sin mer dabei! Beginn um 17:30 Uhr.

Weiberfastnacht in Bröleck

Weiberfastnacht in der Bauernschänke in Bröleck. Geöffnet ab 16 Uhr. Alle Mädels bekommen ein Glas Prosecco zur Begrüßung. Ein DJ sorgt für beste Stimmung. HOME-SHUTTLE wie immer.

Freitag, 09.02.2018

Rathauserstürmung

Entmachtung des Bürgermeisters und Schlüsselübergabe des Schönenberger Rathauses für die jecke Regentschaft um 11:11 Uhr.

Samstag, 10.02.2018

Wagenvorstellung in der Bröltalarena

Die Tanzgruppe Rot-Weiß-Hänscheid und die Alten Herren des Bröltaler SC 03 e.V. laden zur Präsentation ihres neuen Karnevalswagen ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Beginn 15 Uhr in der Bröltalarena.

Karnevalssitzung des MGV

Karnevalssitzung des MGV Sangeslust Winterscheid im Feuerwehrhaus. Beginn um 19:11 Uhr. Mitwirkende: Dorfgrenadiere Birkenfeld, Ne Schwadlappe Rheinbach, Et Billa Sterzenbach Elvi Mengende, Jecke Mädels Winterscheid, Altenrather Sandhasen Akrobatik-Tanzformation, mehrfach Deutscher Meister u.a.m.

Sonntag, 11.02.2018

Karnevalszug in Hänscheid

Alle Jecken stehen schon wieder in den Startlöchern und warten auf die schöne Narrenzeit! Das Motto für die Karnevalssession 2017/2018 heißt „Ob Jamaika oder nit, Fastelovend fiere alle mit!“ 

After-Zoch-Party in Hänscheid

Die Feier des Heimatverein Hänscheid nach dem Zug in der Gaststätte Schötzhuus und im Zelt davor.

After Zoch Party in Schönenberg

Nach dem Hänscheider Zug ab 16:30 Uhr findet die After Zoch Party im Saal Thölen statt.

After Zoch Party in Bröleck

Die Bauernschänke Bröleck macht, wie jedes Jahr, Party nach dem Hänscheider Zug. Der DJ ist geordert. Ab 16 Uhr geht es los. Kleine Küche: Ein bisschen was gegen den Hunger. Eintritt frei.

Montag, 12.02.2018

Karnevalszug in Winterscheid

Um 14 Uhr startet der Rosenmontagszug in Winterscheid. Die Vorstellung der Zugteilnehmer erfolgt in Höhe des Festzelt.

After Zoch Party

After-Zoch-Party des 1. WFV 2001 e.V. im Festzelt. Geöffnet wird das Zelt bereits ab 13:30 Uhr, die Party startet sofort nach dem Umzug.

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Magazin
news-4314 Thu, 08 Feb 2018 14:00:00 +0100 Wochenschau 6/2018 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-62018.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 6. Kalenderwoche 2018 für den 10. bis 16. Februar 2018. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 6. Kalenderwoche 2018 für den 10. bis 16. Februar 2018.

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Themen:

  • Überprüfung der Sirenen der Feuerwehr Ruppichteroth
  • Öffnungszeigen Rathaus an Karneval
  • Bürgermeistersprechstunde am 15. Februar 2018
  • Anmeldung 5. Schuljahr an der Sekundarschule
  • Stellenausschreibungen
  • Bilderausstellung im Rathaus
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4313 Wed, 07 Feb 2018 09:02:42 +0100 22-Jährige verstirbt bei Unfall auf der L350 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/22-jaehrige-verstirbt-bei-unfall-auf-der-l350.html Eine 22-jährige Frau aus Wiehl, die in Bonn wohnt, ist am Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 350 im Homburger Bröltal verstorben. Eine 22-jährige Frau aus Wiehl, die in Bonn wohnt, ist am Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 350 im Homburger Bröltal verstorben. Die junge Frau kollidierte auf schneeglatter Fahrbahn frontal mit einem Heizöllaster. Fotos: Tödlicher Unfall auf der L 350 [Nicolas Ottersbach]

Laut Polizei war die 22-Jährige gegen 6.30 Uhr von Wiehl in Richtung Ruppichteroth unterwegs, als sie nahe der Ortschaft Nümbrecht-Lohe in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über ihren Smart verlor. Der Kleinwagen rutschte fast ungebremst mit der Beifahrerseite in die Front eines entgegenkommenden Lkw. Dessen Fahrer aus Neunkirchen-Seelscheid hatte noch vergeblich versucht, mit dem tonnenschweren Gespann zu bremsen und auszuweichen.

Durch die Kollision wurde der Smart so stark verformt, dass die junge Frau mit schwerem hydraulischen Gerät von der Feuerwehr aus dem Wrack ihres Autos geschnitten werden musste. Der Kleinwagen war durch die Wucht des Aufpralls völlig zusammengedrückt worden. Notarzt und Rettungsdienst konnten der Wiehlerin aber nicht mehr helfen. Sie verstarb noch an der Unfallstell an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

Warum die Wiehlerin in den Gegenverkehr geriet, untersuchen nun Sachverständige der Polizei. Die Landstraße 350 zwischen Elsenroth und Marienberghausen wurde für die Unfallaufnahme komplett gesperrt.

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Blaulicht
news-4298 Tue, 06 Feb 2018 09:52:00 +0100 Willms zahlt Strafe wegen Wurstkartell https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/willms-zahlt-strafe-wegen-wurstkartell.html Der Fleischverarbeiter Willms aus Bröleck zahlt sein Bußgeld, das ihm vom Bundeskartellamt auferlegt wurde. Der Fleischverarbeiter Willms aus Bröleck zahlt sein Bußgeld, das ihm vom Bundeskartellamt auferlegt wurde. Nach Angaben des Unternehmens liegt es im mittleren sechstelligen Bereich. "Wir können versichern, dass zu keinem Zeitpunkt die Existenz des Unternehmens gefährdet war und es auch jetzt nicht ist", heißt es in einer Stellungnahme. Foto: Das Werk von Willms in Bröleck [Daniel Prior]

Im Wurstkartell waren im Juli 2014 Bußgelder in Höhe von insgesamt 338,5 Millionen Euro gegen 22 Unternehmen und 33 Verantwortliche der Fleischbranche wegen Preisabsprachen verhängt worden. Darunter nicht nur bekannte Marken wie Meica, Böklunder, Wiesenhof, Herta und Rügenwalder Mühle, sondern auch Willms. Der Vorwurf: Die Hersteller hätten sich seit Jahrzehnten, insbesondere seit 2003, über Preisspannen für Brüh-, Roh-, Kochwurst und Schinken abgestimmt und dadurch höhere Preisforderungen gegenüber dem Einzelhandel durchgesetzt, erklärte die Wettbewerbsbehörde mit Sitz in Bonn. Es belegten "zahlreiche Aussagen und Unterlagen", dass ein "tradiertes Grundverständnis existierte, sich regelmäßig über Forderungen von Preiserhöhungen zu verständigen".

Bußgelder verschwinden in der Wurstlücke

Doch fünf Unternehmen davon nutzten die durch den Fall berühmt gewordene "Wurstlücke" und entkamen Bußgeldern in Höhe von 238 Millionen Euro durch konzerinterne Umstrukturierungen. Dabei wurden Tochtergesellschaften in andere Gesellschaften übertragen. In kleineren mittelständischen Unternehmen war das aufgrund der Firmenstruktur nicht möglich.

Fünf weitere Unternehmen - Willms Fleisch, Wiltmann, Heidemark, Wiesenhof, und Rügenwalder Mühle - sowie 17 persönlich Beschuldigte hatten dagegen Einspruch gegen die Bescheide eingereicht. "Die Vorwürfe des Bundeskartellamts sind unberechtigt. Die Firma Willms war nicht Mitglied im sogenannten „Atlantic-Kreis“ und zu keinem Zeitpunkt an Preisabsprachen beteiligt", hieß es 2014.

Diese Verfahren wurden nun Ende Juni 2017 vom Kartellamt an die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf abgegeben. Infolgedessen hatte erst Willms seine Beschwerde zurückgenommen und im letzten Moment auch der Geflügelverarbeiter Wiesenhof. Hintergrund dürfte gewesen sein, dass sich die Bußgelder durchaus hätten erhöhen können.

Drei Einsprüche bleiben übrig

Im Wurstkartell bleiben damit noch drei Hersteller übrig, über deren Einsprüche vor Gericht verhandelt wird: Rügenwalder, Heidemark und Wiltmann. Zuvor waren reihenweise Beteiligte ausgeschieden. Gegen Herta stellte das Kartellamt das Verfahren im Frühjahr 2017 "aus Ermessensgründen" ein. Über die "Wurstlücke" lösten sich insgesamt 238 Millionen Euro Bußgeld in Luft auf, mehr als zwei Drittel der ursprünglich 338 Millionen Euro. Die Summe entfiel fast komplett auf die Unternehmen Bell und die Tönnies-Gruppe, die so jeweils mehr als 100 Millionen Euro sparten. Auf Wiesenhof und Willms, die ihre Einsprüche zurückgenommen haben, sowie die drei Kläger vor dem Oberlandesgericht entfallen insgesamt rund 25 Millionen Euro Bußgeld.

Rechtskräftig sind dagegen die Bußgelder gegen elf Unternehmen der Fleisch- und Wurstbranche in einer Gesamthöhe von 71 Millionen Euro. Zehn davon machten von der Kronzeugenregelung Gebrauch und profitierten im Gegenzug für ihre Kooperation von reduzierten Bußgeldern.

Wichtiger Arbeitgeber in Ruppichteroth

Die Firma Willms Fleisch konnte ihren Umsatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern, investierte in den heimischen Standort und ist ein wichtiger Arbeitgeber. Das Unternehmen hat rund 250 Angestellte. Sie produzieren am Standort in Ruppichteroth Fleisch- und Wurstwaren sowie Convenience-Produkte, überwiegend aus Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch und verkauft diese überwiegend an Handelsketten, Discounter, Supermärkte und den Großhandel in Deutschland sowie in geringerem Umfang im angrenzenden europäischen Ausland. Der Markt gilt als schwierig und ist durch Preisdruck sowie stagnierendem Gesamtabsatz und aufgrund geändertem Verbraucherverhalten zunehmend fleischloser Wettbewerbsprodukte geprägt.

2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 948.000 Euro, 2015 sogar 1,6 Millionen Euro, was aber als außergewöhnlich gutes Ergebnis gilt. Der Umsatz lag 2016 bei rund 172 Millionen Euro, insgesamt wurden knapp 23.700 Tonnen Ware (2015 24.800 Tonnen) produziert und abgesetzt. 2012 lag der Umsatz noch bei rund 117,1 Millionen Euro, 2011 bei 114,5 Millionen Euro. Der Gewinn erhöhte sich damals von 328.000 Euro (2011) auf etwa 2,5 Millionen Euro (2012). 2012 wurden rund 19.000 Tonnen Fleisch und Wurstwaren produziert und abgesetzt.

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Wirtschaft/Politik
news-4312 Mon, 05 Feb 2018 16:48:27 +0100 Fahrzeuge kollidieren auf der L350 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/fahrzeuge-kollidieren-auf-der-l350.html Zwei Autos sind am Montanachmittag auf der Kreuzung der Landstraße 312 und 350 im Homburger Bröltal miteinander kollidiert. Zwei Autos sind am Montanachmittag auf der Kreuzung der Landstraße 312 und 350 im Homburger Bröltal miteinander kollidiert. Foto: Unfall auf der L350 [Feuerwehr Ruppichteroth]

Der Fahrer eines blauen Hyundai Geländewagens war in Richtung Ruppichteroth unterwegs, als er vermutlich einen aus Richtung Bröleck kommenden Mercedes Geländewagen übersah, der Vorfahrt hatte.

Daraufhin krachte der Mercedes in die Beifahrerseite des Hyundai. Beide Autos wurden stark beschädigt, sodass sie abgeschleppt werden mussten. Die Insassen erlitten leichte Verletzungen.

Die Ruppichterother Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und befreite die Straße von ausgelaufenem Öl und Kühlerflüssigkeit.

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Blaulicht
news-4293 Fri, 02 Feb 2018 17:54:00 +0100 Crowdfunding bringt 200.000 Euro ein https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/crowdfunding-bringt-200000-euro-ein.html Vor zwei Jahren hat die VR-Bank Rhein-Sieg die erste Crowdfunding-Plattform in der Region ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Durch viele Einzelspenden werden unterschiedlichste Projekte finanziert. Vor zwei Jahren hat die VR-Bank Rhein-Sieg die erste Crowdfunding-Plattform in der Region ins Leben gerufen. Die Idee dahinter: Durch viele Einzelspenden werden unterschiedlichste Projekte finanziert. Screenshot: Die Crowdfunding-Plattform [Privat]

56 Projekte wurden seit Beginn eingestellt. Aktuell wurde die 200.000 Euro-Marke geknackt. So viel Geld haben die Menschen in der Region durch 6.687 Unterstützungen in die Projekte investiert. Die VR-Bank bezuschusste die einzelnen Projekte durch ihr Co-Funding in Höhe von über 60.000 Euro. Für die erste Spende jedes Unterstützers ab zehn Euro legt die Genossenschaftsbank zehn Euro drauf. 44 Projekte konnten so umgesetzt werden.

Mit Blick auf das 200. Jubiläum des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen in diesem Jahr gibt es eine Sonderaktion.  "Aus diesem Anlass werden wir jedes Projekt, dass 2018 auf der Plattform bereits eingestellt ist oder im Laufe des Jahres eingestellt wird, mit einer zusätzlichen Anschubfinanzierung von 200 Euro unterstützen", sagt Bankvorstand Martin Schilling an.

"Zu Beginn waren die Anfragen zurückhaltend und diese neue Form der Finanzierung eher unbekannt. Heute erhalten wir stetig konkrete Projektvorschläge von motivierten Damen und Herren, die eine zündende Idee haben, für deren Umsetzung allerdings die finanziellen Ressourcen fehlen", sagt Andrea Schrahe von der VR-Bank. Zunächst gelte es, genügend Fans zu sammeln, um in die Phase der Finanzierung zu gelangen. Freunde, Bekannte und Verwandte müssten mobilisiert werden. Hätten sich genügend Fans gefunden, geht das Projekt in die Finanzierungsphase, in der es weiterhin gelte die Werbetrommel zu rühren.

Die Höhe des finanziellen Beitrags legen die Unterstützer selbst fest. Nach 90 Tagen wird überprüft, ob das Ziel – die festgelegte Finanzierungssumme – erreicht wurde. Fast alle Projekte haben dies in den vergangenen zwei Jahren geschafft und konnten Spenden von bis zu 13.500 Euro einsammeln.

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Magazin
news-4311 Fri, 02 Feb 2018 10:49:28 +0100 NRW-Verkehrsminister Wüst fährt über die Buckelpiste L317 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/nrw-verkehrsminister-wuest-faehrt-ueber-die-buckelpiste-l317.html Bei einer Rundfahrt durch die Gemeinden Ruppichteroth, Much, Eitorf und Hennef informierte sich NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst in dieser Woche vor Ort über die Infrastruktur im östlichen Rhein-Sieg-Kreis. Bei einer Rundfahrt durch die Gemeinden Ruppichteroth, Much, Eitorf und Hennef informierte sich NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst in dieser Woche vor Ort über die Infrastruktur im östlichen Rhein-Sieg-Kreis. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Björn Franken (CDU) ging die Route über die Allner-Brücke entlang der L352 in Richtung Neunkirchen-Seelscheid. Der erste Halt erfolgte in der Gemeinde Much an der B56. In Begleitung von Bürgermeister Norbert Büscher machte sich der Verkehrsminister ein Bild vom Engpass an der B56 in Much. Die L317 durch das Ottersbachtal in Richtung Eitorf bezeichnete Franken als "längste Buckelpiste in ganz NRW". Foto: von rechts Muchs Bürgermeister Norbert Büscher, Verkehrsminister Hendrik Wüst und Björn Franken [Privat]

"Es sind 20 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt worden, die verbaut werden können. Davon sind etwa 7 Milliarden Euro allein für Straßen mit vordringlichen Bedarf", sagte Wüst.  So war zuletzt die marode  Landstraße 312 zwischen Ruppichteroth und Herchen saniert worden. Derzeit könnten laut Wüst allerdings nur "Straßen mit vordringlichem Bedarf" bearbeitet werden. Das begründete er mit fehlenden Planerstellen, die von der neuen Landesregierung um 50 zusätzliche Stellen aufgestockt worden sei.

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Wirtschaft/Politik
news-4310 Thu, 01 Feb 2018 21:00:00 +0100 Wochenschau 5/2018 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-52018.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 5. Kalenderwoche 2018 für den 3. bis 9. Februar 2018. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 5. Kalenderwoche 2018 für den 3. bis 9. Februar 2018.

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Themen:

  • Fundsache
  • Das Rathaus informiert
  • Rathauserstürmung 2018
  • Bürgermeister Mario Loskill informiert
  • Gemeinsame Bürgersprechstunde des Ordnungsamtes und des Polizeibezirksdienstes
  • Sitzung des Hauptausschusses
  • Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioren
  • Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport
  • Sprechstunden des Seniorenbüros
  • Änderung des Bebauungsplanes Winterscheid-Süd
  • Arbeitskreis „Flüchtlingshilfe Ruppichteroth“
  • Anmeldung an der Sekundarschule Nümbrecht Ruppichteroth
  • Bröltal-Bad geschlossen
  • Wahl der Schöffinnen und Schöffen
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4308 Wed, 31 Jan 2018 17:11:05 +0100 Folter-Prozess: Eklat wegen Facebook-Like https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/folter-prozess-eklat-wegen-facebook-like.html Im Fall des Ruppichterother Ehepaars, das ein junge Frau gefangen gehalten und misshandelt haben soll, hat am Dienstag das 27-jährige Opfer im Prozess vor dem Bonner Landgericht ausgesagt. Im Fall des Ruppichterother Ehepaars, das ein junge Frau gefangen gehalten und misshandelt haben soll, hat am Dienstag das 27-jährige Opfer im Prozess vor dem Bonner Landgericht ausgesagt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit schilderte sie dreieinhalb Stunden lang die Vorfälle. In einer Pause kam es zu einem Eklat. Foto: Der Prozess vor dem Bonner Landgericht [Nicolas Ottersbach]

Ursprünglich hatte die Anklage gegen das Ehepaar, neun Fälle aufgelistet, die von August 2013 bis Februar 2014 passiert sein sollen: Gefährliche Körperverletzung, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und Freiheitsberaubung. Zunächst soll das Ehepaar die Frau, die aus sozial schwierigen Verhältnissen stammt, aufgenommen und sich um sie gekümmert haben. Dann, so die Anklageschrift, folgte ein Martyrium: Sie soll geschlagen, missbraucht und vergewaltigt worden sein.

Der Ehemann verstarb im Oktober 2017, weshalb sich die 29-Jährige nun nur noch in zwei Punkten verantworten muss: gemeinschaftlicher schwerer sexueller Missbrauch mit ihrem Mann in einem Fall sowie schwerer sexueller Missbrauch, den sie alleine begangen haben soll. Die Frau soll laut Anklage dabei gewesen sein, als ihr Ehemann die damals 23-Jährige mit Gewalt dazu zwang, sich in die Badewanne zu setzen und sie sexuell missbrauchte. Ein zweites Mal soll die Angeklagte dies ohne ihren Mann getan haben.

Der Rechtsanwalt der Angeklagten, René Gülpen brachte während der Anhörung des mutmaßlichen Opfers an, dass sie auf Facebook den Erotikfilm „Fifty Shades of Grey“ geliked hatte. In einer kurzen Unterbrechung kam es dann zu einem Eklat. Die Schwester sowie eine Freundin der Angeklagten wollen sie gesehen haben, wie die 27-Jährige versucht habe, diese Angabe wieder zu löschen. Was aber nicht passiert war.

Nach der Pause wurde die Schwester der Angeklagten in den Zeugenstand gerufen und blieb bei ihren Beobachtungen. Die 23-Jährige erklärte darüber hinaus, dass sie fast täglich bei ihrer Schwester und ihrem Schwager gewesen sei. Sie habe keinerlei Verletzungen oder blaue Flecken bei der 27-Jährigen bemerkt.

Der Prozess wird voraussichtlich Anfang kommender Woche fortgesetzt.

Korrektur: Der Ehemann der Angeklagten ist im Oktober, nicht im Dezember 2017 verstorben.

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Blaulicht
news-4307 Tue, 30 Jan 2018 13:37:05 +0100 Kinderkarneval im Zauberwald https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/kinderkarneval-im-zauberwald.html So viel Einhörner hat es in der Bröltalhalle noch nicht gegeben: Beim Kinderkarneval ging es mit dem Turnverein Ruppichteroth in den Zauberwald. So viel Einhörner hat es in der Bröltalhalle noch nicht gegeben: Beim Kinderkarneval ging es mit dem Turnverein Ruppichteroth in den Zauberwald. Foto: Die Bröltalpänz tanzen beim Kinderkarneval [Nicolas Ottersbach]

Große Bildergalerie: Kinderkarneval in Ruppichteroth

Die Tanzabteilung hatte für die Kleinen am Sonntag ein mehrstündiges Bühnenprogramm vorbereitet. So traten alle Tanzgruppen des Turnvereins auf: Die Lollipops als Indianer, die Minifunken mit ihrem Gardetanz und die Bröltalpänz nahmen die Zuschauer mit in einen Zirkus. Zum Schluss kam die große Garde- und Showtanzgruppe Blue-Girls. Aber auch die Karnevalsgesellschaft aus Schladern machte eine gute Figur mit ihren Garden und den kleinen Tänzern, die als Siegmatrosen die Bröltalhalle enterten.

Neben Spielen, bei denen die Kinder in Gruppen gegeneinander antraten oder mit ihren Eltern Stopttanzen auf einer Zeitung machten, zauberte der Magier Patrick als Bällen Zitronen.

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Magazin
news-4306 Mon, 29 Jan 2018 15:34:13 +0100 Gemeinde soll ehemalige Synagoge kaufen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/gemeinde-soll-ehemalige-synagoge-kaufen.html Der private Eigentümer will die Ruppichterother Synagoge in der Wilhelmstraße verkaufen. Die SPD-Fraktion hat nun den Antrag gestellt, dass die Kommune das Gebäude kaufen soll. Der private Eigentümer will die Ruppichterother Synagoge in der Wilhelmstraße verkaufen. Die SPD-Fraktion im Gemeinderat hat nun den Antrag gestellt, dass die Kommune das Gebäude kaufen soll. Foto: Die Synagoge in der Wilhelmstraße heute und früher [Nicolas Ottersbach/Daniela Tobias]

Das unscheinbare Bruchsteinhaus in der Wilmhelmstraße 2 ist die letzte erhaltene Synagoge im Rhein-Sieg-Kreis und steht unter Denkmalschutz. Von der einstigen Nutzung als Gotteshaus ist nicht mehr viel übrig: Schon lange ist es ausschließlich ein Wohnhaus.

Die Pläne, an die Juden in Ruppichteroth zu erinnern, gibt es seit einiger Zeit. Im vergangenen Jahr ist der benachbarte Kreisverkehr in "Platz der Synagoge" umbenannt worden. "Hier handelt es sich um eine der wenigen Synagogen die im Rheinland nicht zerstört wurden. Es ist ein wichtiger Teil unserer Geschichte", sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ralf Voigt. Ihm schwebt vor, mit Fördermitteln des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK), dort ein Heimatmuseum einzurichten.

Die 1921 erbaute Synagoge wurde in der Reichspogromnacht am 10. November 1938 angezündet. Die letzten Ruppichterother Juden wurden 1942 in Vernichtungslager deportiert. In einem Bericht hatte sich Hans Ottersbach an die Ereignisse erinnert.

Wolfgang Eilmes hat auf bilderbuch-ruppichteroth.de eine Karte mit der Lage der jüdischen Häuser in Ruppichteroth veröffentlicht. Dazu gibt es auch einen Bericht der letzten Bewohner des Hauses Dr. Pach an der Brölstraße. Derzeit sucht er nach weiteren Zeitzeugenberichtenberichten.

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Wirtschaft/Politik
news-4305 Wed, 24 Jan 2018 22:00:00 +0100 Wochenschau 4/2018 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-42018.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 4. Kalenderwoche 2018 für den 27. Januar bis 2. Februar 2018. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 4. Kalenderwoche 2018 für den 27. Januar bis 2. Februar 2018.

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Themen:

  • Öffnungszeiten Rathaus an Karneval
  • Sitzung des Ausschusses für Planung und Umweltschutz
  • Der Hundebesuchsdienst stellt sich vor
  • Der Arbeitskreis „Senioren und behinderte Menschen“ informiert
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4304 Tue, 23 Jan 2018 16:07:08 +0100 Auf der Felge durch Waldbröl https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/auf-der-felge-durch-waldbroel.html Eine Ruppichterother Autofahrerin wurde betrunken von der Polizei angehalten. Sie fuhr auf der Felge durch Waldbröl. Nach einer Karnevalssitzung mit dem Auto nach Hause zu fahren, erwies sich am Samstagmorgen als eine nicht allzu gute Idee einer Ruppichterotherin. Gegen 1:10 Uhr kam einer Streifenwagenbesatzung auf der Waldbröler Kreuzstraße entgegen. Mit lauten Kratzgeräuschen einer Vorderradfelge lenkte die Frau die Aufmerksamkeit der Polizisten auf sich. Foto: Symbolfoto [Nicolas Ottersbach]

Bei der anschließenden Kontrolle zeigte ein Alkoholvortest einen Wert von über 1,5 Promille an. Die Frau gab an, dass sie auch "komische" Geräusche vernommen habe. Dass sie sich vermutlich an einem Bordstein einen Vorderreifen demoliert hatte, war ihr allerdings bis dahin entgangen.

Neben einer Blutprobe musste die 58-Jährige auch ihren Führerschein abgeben.

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Blaulicht
news-4303 Mon, 22 Jan 2018 18:51:57 +0100 Weltfrieden auf dem Ruppichterother Winterfest besiegelt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/weltfrieden-auf-dem-ruppichterother-winterfest-besiegelt.html Beim Winterfest in der Bröltalhalle standen die Herrscher dieser Welt auf der Bühne. Und die Crew des Raumschiff Enterprise traf auf den Anführer der Galaxie. Auf der Welt herrscht Unfrieden. Doch ein Döörper will endlich Frieden stiften: Die „Deutsche Eiche“ und Turnvater Josef Bestgen. Dafür hat er beim karnevalistischen Winterfest in der Bröltalhalle die größten Herrscher dieser Welt auf der Bühne versammelt – und gleichzeitig den wohl mächtigsten Elferrat aller Zeiten zusammengestellt. Fotos: Winterfest in der Bröltalhalle, Albert Brummenbaum stiftet Frieden zwischen Kim Jong-Un und Trump [Nicolas Ottersbach, Daniel Prior]

Große Bildergalerie: Karnevalistisches Winterfest 2018

Denn jedes Jahr picken sich die Karnevalisten Prominente aus Ruppichteroth und der Welt heraus. Die „zwei echten Keerls“ Markus Neuber und Arno Schiefen, die auch Mitglied im Elferrat sind, entschieden sich dafür, den Weltfrieden in der Bröltalhalle zu besiegeln. So hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel eine flammende Rede und beantwortete Fragen, die ihr Bürger zugeschickt hatten. Hans-Peter Hohn, auch bekannt als Döörper Prätscher, bat beispielsweise um eine Obergrenze für Winterscheider in der Gemeinde. Merkel, gespielt von Arno Schiefen, kam dieser Bitte nach – allerdings erst bei einer Zahl von 200.000, so wie bei der Obergrenze für Flüchtlinge.

Nach Merkel betrat der schmierige „Weltbefriediger“ Silvio Berlusconi (Markus Neuber) mit Goldkettchen und Bademantel die Bühne und warb für ein „Pariser-Abkommen“, während er mit einem Kondom wedelte. Es folgten der Bärenjäger Wladimir Putin - der in Ruppichteroth gerne vor vielen Landsleuten sprach und Waffennarr Donald Trump. Schließlich rollte Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un auf einer Atomrakete herein. Als Trump und er aufeinandertrafen, drohte ein weltweiter Konflikt loszubrechen. Wenn da nicht der größte Präsident aller Zeiten wäre: Sitzungspräsident Albert Brummenbaum, der nicht nur sein 25. Jubiläum feierte, sondern auch noch die Streithähne dazu brachte, sich die Hände zu reichen.

Auf der Suche nach intelligentem Leben

Galaktisch ging es beim Auftritt des gesamten Elferrats zu: Er entführte die mehr als 600 Gäste in der ausverkauften Bröltalhalle auf die Brücke des Raumschiffs Enterprise. Auf der Suche nach „intelligentem Leben“ machten die Sternenflottenoffiziere mit Captain Jean-Luc Picard (Bastian Rosner), Commander Spock (Christoph Schmidt) und Geordie La Forge (Ralf Löbach) auch in Ruppichteroth Halt. Im Schönenberger Rathaus wollen sie den Anführer der Galaxie finden – landen aber aufgrund einer Zeitanomalie, die aufgrund der langsamer laufenderen Uhren der Behörde beim beamen entsteht, im Jahr 1981. Dort wird Picard vom damaligen Bürgermeister Ludwig Neuber empfangen, der gerade die Nutscheid-Autobahn plant und die aufkommenden Grünen - fast töricht - für eine kurzfristige Erscheinung hält.

Picard zieht frustriert ab und Spock macht den Vorschlag, in Winterscheid nach intelligentem Leben zu suchen. Doch außer dem neuen Stall von Hubert Willms – dem einzigen Bauwerk neben der chinesischen Mauer, das man aus dem Weltraum sehen kann, entdeckt der Vulkanier lediglich ein schwarzes Loch. „In einem Radius von fünf Kilometern um den Saal Halber herrscht absolut kein intelligentes Leben“, meldet Spock.

Captain Picard will es nochmal beim Anführer der Galaxie versuchen. Diesmal ticken die Uhren im Rathaus aber schneller, weil es nach Freitagmittag ist. So kommt er im Jahr 2035 an. Und wird wieder von Ludwig Neuber empfangen. Der wurde erst vor kurzem wieder als Bürgermeister gewählt und ist mit seinen 94 Jahren zudem König der Laoten.

Als letztes Ziel steuert die Crew die Bröltalhalle und das Winterfest an. Überwältigt von Scharfsinn, Stimmung und Witz des Publikums sowie der Musik des Bröltaler Musikvereins entscheidet er sich schließlich, für immer dort zu bleiben.

Bröltalradweg und Transrapidstrecke

Der Döörper Prätscher Hans-Peter Hohn verglich den geplanten Radweg entlang der Bröl mit der „verrückten Idee“ Edmund Stoibers, einen Transrapidstrecke vom Münchner Flughafen bis zum Hauptbahnhof zu bauen. „Da hab ich den Kopf zu klein für“, verkündete der Prätscher auf Platt.

Auch Putzfrau Billa Sterzenbach, dargestellt von Elvi Mengede, wagte sich wieder in die Bütt. Tänzerisch begleiteten die vereinseigenen Tanzgruppen das Winterfest: Die Minifunken, Bröltalpänz und Blue-Girls traten auf.

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Magazin
news-4302 Fri, 19 Jan 2018 20:39:08 +0100 Mit dem Winterfest-Bühnenbild quer durch Deutschland https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/mit-dem-winterfest-buehnenbild-quer-durch-deutschland.html Zum 25. Bühnenjubliäum von Elferrats-Präsident Albert Brummenbaum muss für das Winterfest auch ein neues Bühnenbild her. Doch beinahe machte dem Künstler Erik Pauly Sturmtief Friederike einen Strich durch die Rechnung. Zum 25. Bühnenjubliäum von Elferrats-Präsident Albert Brummenbaum muss für das Winterfest auch ein neues Bühnenbild her. Doch beinahe machte dem Künstler Erik Pauly Sturmtief Friederike einen Strich durch die Rechnung. Foto: Erik Pauly und seine Schwester arbeiten am Bühnenbild in der Bröltalhalle [Nicolas Ottersbach]

Fragt man Erik Pauly danach, wie ihm das alte Bühnenbild des Winterfestes gefiel, macht er eine kurze Pause. Als müsste er aufpassen, niemandem mit seiner Aussage auf den Schlips zu treten. "Nun ja, es ist ja schon acht Jahre alt", erzählt er. "Und jedes Jahr ist irgendetwas dazu gekommen, was nicht so richtig passte." Immer mehr Luftballons, immer mehr Dekoration. "Viel zu überladen", sagt Pauly. Das sollte nun anders werden. Albert Brummenbaum bat ihn vor einigen Wochen, eine komplett neue Requisite zu schaffen. Genug Erfahrung hat Pauly - denn seit 25 Jahren gestaltet er die Bühnenbilder für das Winterfest.

Den rot-weißen Faden wollte er auch dieses Mal beibehalten. "Es sind schließlich die Vereinsfarben", sagt er. Die erinnerten ihn sofort an einen Zirkus. Im Internet schaute er sich unzählige Zirkuszelte an, bis er sich an die ersten Skizzen machte. "Problematisch war nur, dass ich in Lüneburg wohne und nicht nach Ruppichteroth konnte." Per Whatsapp und E-Mail hielt er den Elferrat auf dem Laufenden, klärte Details und passte seine Ideen an die Vorstellungen der Karnevalisten an. Die kümmerten sich im Gegenzug darum, dass die Hintergrundplatten gestrichen wurden.

Die meiste Arbeit blieb allerdings an Pauly hängen: Mehr als Hundert Stunden saß er ehrenamtlich an den aufwendig gemalten und lackierten Buchstaben, die den Hintergrund und den Elferratstisch schmücken. Dazu stilisierte Zirkuszelte, viel roten Samt und goldene Sterne. "Das Ziel war, erstmals die gesamte Bühne an einem Stück zu gestalten", so Pauly. Dabei wollte er ursprünglich das Ruppichterother Ortsbild zeigen - was aber aufgrund der fest montierten Kästen an der Turnhallenwand nicht funktionierte.

Odyssee durch Sturmtief Friederike

So viel Mühe sich Pauly auch gegeben hatte, beinahe wäre alles durch Sturmtief Friederike gescheitert. Denn die vielen Buchstaben passten nicht in sein Auto, weshalb er mitten im Sturm mit der Deutschen Bahn von seinem Wohnort Lüneburg nach Ruppichteroth fahren wollte. Doch sein Zug war am Donnerstag storniert worden. Die einzige Alternative war eine Verbindung am Freitagmorgen - einen Tag vor dem Winterfest. "Und dabei konnte mir niemand sagen, ob die Zugverbindung funktioniert."

Pauly stieg in Lüneburg ein, fuhr nach Hamburg. Dort wurde er in einen anderen Zug nach Hannover gesetzt, der am selbigen Bahnhof zunächst nicht weiterfahren sollte. Pauly blieb allerdings sitzen und kam im völlig überfüllten ICE bis Frankfurt. "Die Passagiere haben mich gehasst, weil ich so schwer bepackt war." Die Buchstaben unter dem Arm, 50 Meter Stoff in der Reisetasche. Und sie dürften ihn noch mehr gehasst haben, als alle Reisenden gebeten wurden, den Zug zu verlassen - weil der Zugführer nicht da sein sollte. Während die Massen aus dem Abteil strömten, sortierte Pauly sein Gepäck. "Dann gingen plötzlich die Türen wieder zu, der Zugführer war da." Und die Bahn rollte vor den Nasen der Ausgestiegenen davon.

Trotz der Odyssee schaffte Pauly es rechtzeitig, das Bühnenbild fertigzustellen. Ein Paar Details fehlen zwar noch. "Aber die kann ich ja bis zum nächsten Winterfest noch hinzufügen."

 

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Magazin
news-4301 Fri, 19 Jan 2018 11:38:28 +0100 Feuerwehr löscht Kellerbrand https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/feuerwehr-loescht-kellerbrand.html In Hove brannte am Freitagvormittag ein Keller. Die Löschzüge Ruppichteroth und Winterscheid waren im Einsatz. Die Ruppichterother Feuerwehr ist am Freitagvormittag zu einem Kellerbrand in einem Wohnhaus in Hove gerufen worden. Dort war ein Feuer in einer Küche ausgebrochen, der Rauch stieg bereits aus dem Gebäude nach draußen. Foto: Symbolbild [Daniel Prior]

Die Löschzüge aus Ruppichteroth und Winterscheid konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Wenige Minuten nach dem Notruf gingen zwei Feuerwehrleute mit Atemschutzgerate in das völlig verrauchte Untergeschoss und bekämpften die Flammen.

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Blaulicht
news-4300 Thu, 18 Jan 2018 12:44:20 +0100 Sturm Friederike weht viele Bäume um https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/sturm-friederike-weht-viele-baeume-um.html Die Ruppichterother Feuerwehr ist aktuell im Dauereinsatz. Durch den Sturm sind im gesamten Gemeindegebiet unzählige Bäume umgestürzt. Die Ruppichterother Feuerwehr ist aktuell im Dauereinsatz. Durch den Sturm sind im gesamten Gemeindegebiet unzählige Bäume umgestürzt. Fotos: Umgestürzte Bäume [Feuerwehr Ruppichteroth/Nicolas Ottersbach/Daniel Prior]

Sturmtief Friederike hat den Rhein-Sieg-Kreis und Ruppichteroth fest im Griff. Derzeit sind Feuerwehr und der kommunale Bauhof damit beschäftigt, die Straßen wieder freizuräumen. Fast Hundert Einsätze müssen alleine in Ruppichteroth abgearbeitet werden.

Die Deutsche Bahn hat den Zugverkehr für Nordrhein-Westfalen komplett ausgesetzt. Busse fahren allerdings, sofern sie auf gesperrten Strecken vorankommen.

Das Sauernbachtal und die Straße zwischen dem Derenbachtal und Schreckenberg sind komplett gesperrt.  Auch die Kreisstraße 55 zwischen Grunewald und Oberelben kann nicht befahren werden. Auf einigen Wegen in Rose gibt es ebenfalls kein Vorankommen, weil Bäume sie blockieren.

Seit den Abendstunden ist auch die L317 zwischen Schönenberg und Eitorf gesperrt.

Der Wind war so stark, dass sogar Straßenschilder und Sitzbänke an der Futterkrippe in Schönenberg umgeweht wurden.

Im Bröltal und im Derenbachtal waren Bäume auf Fahrzeuge gestürzt, Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

Weil an vielen Stellen Stromleitungen durch umgekippte Bäume gekappt wurden, fiel unter anderem in Schönenberg, Ruppichteroth und Kammerich über mehrere Stunden der Strom aus. Das Ruppichterother Feuerwehrhaus musste mit einem Notstromgenerator versorgt werden.

 

Das Landesforstamt warnt vor Spaziergängen im Wald.

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Blaulicht