broeltal.de RSS Feed https://www.broeltal.de/news.rss Newsfeed de_DE broeltal.de Thu, 23 Jan 2020 23:45:01 +0100 Thu, 23 Jan 2020 23:45:01 +0100 TYPO3 EXT:news news-4857 Thu, 23 Jan 2020 13:28:00 +0100 Wochenschau 04/2020 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-042020.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 4. Kalenderwoche 2020 für den 25. bis 31. Januar 2020. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 4. Kalenderwoche 2020 für den 25. bis 31. Januar 2020.

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Themen:

  • Fundsachen
  • Anmeldung an der Sekundarschule Nümbrecht Ruppichteroth
  • Sportlerehrung der Gemeinde Ruppichteroth für das Jahr 2019
  • Vortrag in der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg"
  • Land fördert Klimaschutzmaßnahmen in Lohmar und Ruppichteroth
  • Sprechstundentermine der Schuldnerberatung des SKM Siegburg
  • VHS Rhein-Sieg für das Frühjahr 2020
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4858 Thu, 23 Jan 2020 13:13:12 +0100 Sanierung der Bröltalhalle wird teurer und startet Ende 2020 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/sanierung-der-broeltalhalle-wird-teurer-und-startet-ende-2020.html Die Bröltalhalle wird ab Ende des Jahres saniert. Für die Vereine bedeutet das, auf Alternativen ausweichen zu müssen. Zudem wird es teurer für die Gemeinde. Die Bröltalhalle wird ab Ende des Jahres saniert. Für die Vereine bedeutet das, auf Alternativen ausweichen zu müssen. Zudem wird es teurer für die Gemeinde. Foto: Die Bröltalhalle in Ruppichteroth [Daniel Prior]

Die Vorhänge der riesigen Glasfront sind löchrig, die Heizung fällt immer wieder aus und auch von außen ist die Bröltalhalle in die Jahre gekommen. Das soll sich aber bald ändern: Die Gemeinde Ruppichteroth erhält vom Land NRW Fördergelder in Höhe von 2,67 Millionen Euro. Den Bescheid dafür hat Bürgermeister Mario Loskill jetzt von NRW-Minister Andreas Pinkwart entgegengenommen.

Sanierung für den Klimaschutz

Damit wird das 1976 eingeweihte Gebäude energetisch saniert und zu einem „Generationen-Informationszentrum Klimaschutz“ ausgebaut. Außerdem sollen regengeschützte Fahrradstellplätze mit Lademöglichkeiten für E-Bikes entstehen. Zur Förderung der Biodiversität ist eine Streuobstwiese geplant. Auf einem Lehrpfad sollen sich Besucher über Klimaschutz, Klimaanpassung und Artenreichtum informieren können.

Die Baumaßnahmen sollen im vierten Quartal 2020 beginnen. „Wir bereiten jetzt die Verträge für die Architekten vor, dann folgen die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke“ sagt Loskill. Die Gemeindeverwaltung geht von etwa 18 Monaten Bauzeit aus. Spätestes bis Ende 2022 muss jedoch alles fertig sein – an diese Frist ist die Fördersumme gebunden.

Ersatz muss her

Die Planungen drehen sich aber nicht nur um die Baustelle selbst: Für die Vereine, Schulen und Veranstaltungen, die regelmäßig die Bröltalhalle nutzen, muss Ersatz gefunden werden. „Wir sind dabei, ein Konzept zu erstellen“, sagt Loskill. So werde geprüft, welche Hallen und Räume in der Gemeinde welche Kapazitäten haben. „Nicht nur aus dem öffentlichen, sondern auch aus dem privaten Bereich.“ Zudem würden die Nachbarkommunen angefragt. Es sei sogar möglich, das ein Zelt aufgestellt werde.

Um die Ausfallzeit so gering wie möglich zu halten, soll laut Loskill zunächst der Innenausbau vorangetrieben werden. Maßnahmen an der Fassade oder der Bau der E-Bike-Ladestation würden das Innenleben kaum beeinflussen. Während draußen ein Gerüst stehe, könne auch gut drinnen trainiert werden.

Höhere Kosten für die Gemeinde

Mit dem Förderbescheid steht auch fest, dass die Sanierung für die Gemeinde teuer wird, als zunächst gedacht. Man war anfangs von einer Fördersumme in Höhe von 3,3 Millionen Euro ausgegangen. Die Bezirksregierung Köln hat aber nicht alle Baumaßnahmen anerkannt und übernimmt auch nur 90 Prozent – also knapp 2,67 Millionen Euro.

Insgesamt kostet die Sanierung 4,4 Millionen Euro. Denn es werden auch Dinge erneuert, die laut Gemeinde ohnehin angestanden hätten. So ist der Kanalhausanschluss marode. Punktuell soll auch die Einrichtung aufgefrischt werden, beispielsweise Türen, Waschbecken und Toiletten. Die höheren Kosten waren aber schon in der Haushaltsplanung berücksichtigt und auf die kommenden Jahre verteilt worden.

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Wirtschaft/Politik
news-4856 Wed, 22 Jan 2020 17:11:23 +0100 Winterfest in der Bröltalhalle: Braunkohle unter dem Bacher Busch entdeckt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/winterfest-in-der-broeltalhalle-braunkohle-unter-dem-bacher-busch-entdeckt.html Auf dem Ruppichterother Winterfest ging es in diesem Jahr mit dem Elferrat in die „Döörper Höhle der Löwen“. Ein karnevalistisches Urgestein verabschiedete sich von der Bühne. Auf dem Ruppichterother Winterfest ging es in diesem Jahr mit dem Elferrat in die „Döörper Höhle der Löwen“. Ein karnevalistisches Urgestein verabschiedete sich von der Bühne. Foto: Greta Thunberg ruft beim Winterfest zum Streik auf [Daniel Prior]

Ruppichteroth mag nicht die wirtschaftsstärkste Kommune in der Region sein. Trotzdem gibt es finanzstarke Investoren, die nach aufstrebenden Startup-Unternehmern suchen. In der „Döörper Höhle der Löwen“ lauerten Großgrundbesitzer Wolfgang Schorn (dargestellt von Christoph Schmidt), Fleischhändler Toni Löbach (Markus Neuber) und Bäckerei-Inhaberin Petra Engelmann (Arno Schiefen) auf den perfekten Deal.

Hier geht es zur Bildergalerie: Das Ruppichterother Winterfest 2020

Drohne aus Holz

Die Holzhändler Frank Löbach (Bastian Rosner) und Simone Löbach (Ralph Müller) hatten eine Drohne in Leichtbauweise entwickelt – natürlich aus Holz. Das besondere daran war aber die Hochleistungskamera mit Röntgenfunkton: Alles, was angezogen war, erschien nackt. Aber keiner der Löwen biss an: „Nacktes Fleisch – da is nix für mich“, sagte Toni Löbach und wiegelte ab.

Bio-Bauer Lukas Tölkes (Ralf Löbach) stellte Pflaster mit Wurstgeschmack vor, die auch noch Schmerzen heilen. Mangels Zulassung waren die Investoren aber nicht überzeugt. Auch Koch Marcus Zimmermann (David Herrmann) erteilten sie eine Abfuhr, obwohl er errechnet hatte, dass ausgehend von der Einwohnerzahl in Ruppichteroth 34 Millionen Kalorien verkocht und verkauft werden könnten. Toni Löbach hielt nichts von einer veganen und frutanen Eventküche im Herzen des Ortes: „Frutan Bio im Quadrat und Bio ist Abfall.“

Drehorgel und Pferdeäpfel

Der einzige Gründer, der Erfolg hatte, war Pferdekutscher Guido Kaltenbach (Christian Willach). Er konnte mit einer CO2-neutralen Klimabilanz aufwarten und eine baufällige Immobilie anbieten, die vor allem Wolfgang Schorn lockte. Begeisterung erntete seine Idee, eine Drehorgel mit Biogasanlagenkonverter, die durch Pferdeäpfeln betrieben wird, zu bauen.

Billa Sterzenbach sagt Tschüss

Nach 20 Jahren auf den Karnevalsbühnen verabschiedete sich Elvi Mengede, besser bekannt als Putzfrau Billa Sterzenbach. Mit Kopftuch und Kittel hatte sie immer einen der schwersten Jobs auf dem Winterfest: Sie machte den Eisbrecher zu Beginn der Veranstaltung.

Genauso Kult sind die „zwei echten Keerls“, Markus Neuber und Arno Schiefen. Diesmal nahmen sie die rund 600 Zuschauer mit in den Wald „Bacher Busch“, der zum Braunkohlegebiet umgewidmet wurden. 15.000 Demonstranten sollten dagegen mobil gemacht haben. Oder wie Dorfpolizist Morsbach sie nennt: „Widderliches Volk. Waschen sich einmal die Woche und demonstrieren dann für eine saubere Umwelt.“ Und dann stand da plötzlich Greta Thunberg auf der Bühne – also Neuber mit langen Zöpfen – und lieferte sich eine Wortgefecht mit dem Ruppichterother Andreas Schmitz (Arno Schiefen), bekannt für seine ruppige Art. Schmitz: „Greta, du hörst auch noch das Gras schreien, wenn es abgemäht wird.“ Greta konterte: „Wenn der Schmitz mal fünf Minuten aufhören würde zu quatschen, hätte Deutschland sein CO2-Klimaziel längst erreicht.“

Honger Kuchem wird abgebaggert

Auch der Döörper Prätscher Hans-Peter Hohn hob auf die Braunkohle ab. Aber anstatt im Bacher Busch, sei die Honger Kuchem gefunden worden. „Winterscheid wird eh bis 2025 abgebaggert. Ävver verzällt datt nitt däm Greta Thunberg.“

Für Abwechslung zwischen den Redebeiträgen sorgten die Tanzgruppen des Ruppichterother Turnvereins: Minifunken, Bröltalpänz und Blue-Girls. Eine Besonderheit waren dabei Dennis Beier und Dominik Schmidt, die beide erst 17 sind. Sie haben schon in der Kindertanzgruppe getanzt und sind die ersten Jungen, die so lange dabei geblieben sind.

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Magazin
news-4853 Fri, 17 Jan 2020 14:54:35 +0100 Kleine Döörper Prätscher https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/kleine-doeoerper-praetscher.html „Schwade, wie de Schnüss jewachse es“, das kann der neunjährige Tom Happ gut. Aber auch seine vier Mitschüler der Ruppichterother Grundschule belegten beim Mundartwettbewerb des Rhein-Sieg-Kreises vordere Plätze. Kein Wunder: Als Lehrer haben sie niemand anderen als den Döörper Prätscher. „Schwade, wie de Schnüss jewachse es“, das kann der neunjährige Tom Happ gut. Aber auch seine vier Mitschüler der Ruppichterother Grundschule belegten beim Mundartwettbewerb des Rhein-Sieg-Kreises vordere Plätze. Kein Wunder: Als Lehrer haben sie niemand anderen als den Döörper Prätscher. Foto: Der Ruppichterother Prätscher-Nachwuchs: von links Caroline Rosenthal, Jule Fahland, Leni Ortsiefer, Tom Happ, Ben Gauchel und Mundart-Coach Hans-Peter Hohn [Privat]

Mitmachen konnten Kinder der Grundschulklassen 3 und 4 sowie der Klassen 5 bis 7 aller Schulformen. Sie trugen einen frei wählbaren Text im Dialekt ihrer Heimatregion auswendig vor oder lasen ihn vor. Nach intensiven Vorbereitungen, zum Teil in den Schulen, in Vereinen aber auch zu Hause, kamen 23 Mädchen und Jungen zu den Finalrunden ins Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg, um ihre Sprachkenntnisse in rheinischer Mundart der Jury vorzutragen.

Rheinischer Sing-Sang

Einer der vier Sieger war Tom Happ aus Ruppichteroth. Dreieinhalb Minuten dauerte sein perfekt auswendig vorgetragenes Gedicht über "Usser Doorp im Bröeldaal". Schon im vergangenen Jahr holte er sich den ersten Platz. Und auch sonst hört man sofort heraus, wo er herkommt. Ein "das" wird zum "dat", sein "L" ist ganz weich und jeder Satz hat seinen ganz eigenen, rheinischen Sing-Sang. Der kleine Junge mit den dunklen Haaren und der Brille könnte auch gut Köbes in einer Wirtschaft sein.

Wie eine Fremdsprache lernen

Trainiert werden er und seine Mitschüler Caroline Rosenthal ("En Döörper Autostückelchen"), Jule Fahland ("Opp däm Maat ze Waldbröel"), Leni Ortsiefer ("De Döörper Kirmes") und Ben Gauchel ("Opp däm Maat ze Waldbröel") von Hans-Peter Hohn, der als Döörper Prätscher nicht nur im Karneval Vorträge hält. "Am besten haben die Kinder das Platt gelernt, indem ich ihnen die einzelnen Gedichte bei jeder Übungsstunde ein bis zwei Mal laut vorgelesen habe", sagt Hohn. Er sprach sie aber auch aufs Handy, also lernen durch hören. "So habe ich es ja auch in meiner KIndheit durch meinen Vater und Großvater ohne Zwang und unbewusst gelernt, wie eine Fremdsprache, die aber früher leider verpönt war." Bei ihm habe sich das aber so festgesetzt, dass er bis zum Döörper Prätscher gebracht habe.

Manchmal ist die Sprache aber auch müßig. Nämlich dann, wenn Worte wirklich auswendig gelernt und übersetzt werden müssen. Eine Hippe ist eine Ziege, ein Maan ein großer Korb oder der Ort Ahe wird zu "de Oeh".

"Sprechen Sie mit ihren Kindern Platt"

Die Jury bewertete den Lesefluss beim Vortrag, aber auch Kriterien wie Betonung, Aussprache und Textverständnis. Neues Mitglied war der Journalist Jörg Manhold, der beim Bonner General-Anzeiger die Kolumne „Rheinische Redensarten“ schreibt. „Es ist wichtig, dass wir die rheinische Mundart behalten“, sagte er zum Abschluss auch in Richtung der Eltern der teilnehmenden Kinder. „Sie als Mittelgeneration haben das Rheinische von ihren Eltern gelernt und verstehen es. Also sprechen auch Sie mit Ihren Kindern Platt, damit die Mundart nicht verloren geht!“

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Magazin
news-4851 Thu, 16 Jan 2020 14:03:00 +0100 Wochenschau 03/2020 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-032020.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 3. Kalenderwoche 2020 für den 18. bis 24. Januar 2020. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 3. Kalenderwoche 2020 für den 18. bis 24. Januar 2020.

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Themen:

  • Anmeldung an der Sekundarschule Nümbrecht Ruppichteroth
  • Öffnungszeiten Bröltal-Bad und IRC (Wärmekabine)
  • Presseinformation über Anruf-Sammel-Taxi (AST)
  • Sprechstundentermine der Schuldnerberatung des SKM Siegburg
  • Holenfelder Karnevals Verein von 1988
  • Kinobesuch für jedermann in Asbach
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4850 Thu, 16 Jan 2020 10:59:11 +0100 WDR-Sendung beschäftigt sich mit Organspende von Ruppichterotherin https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wdr-sendung-beschaeftigt-sich-mit-organspende-von-ruppichterotherin.html Franziska Unterberger ist mit 21 Jahren gestorben. Schon früh hatte sie sich mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt - und letztlich sechs Menschen die Chance gegeben, weiterzuleben. Diese Geschichte ist Thema eines Beitrags in der Aktuellen Stunde des WDR. Franziska Unterberger ist mit 21 Jahren gestorben. Schon früh hatte sie sich mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt - und letztlich sechs Menschen die Chance gegeben, weiterzuleben. Diese Geschichte ist Thema eines Beitrags in der Aktuellen Stunde des WDR. Screenshot: Franziska Unterberger im Beitrag des WDR [WDR]

Zum Video des WDR

Fragen und Antworten zur Organspende

2011 hatte sie einen Organspendeausweis ausgefüllt. Als sie im Juni 2014 bei einem Autounfall schwer verletzt wird, steckt er in ihrer Reisetasche. Es ist Franziskas Vater Nikolaus Unterberger, der sich daran erinnert - am Bett in der Klinik, kurz nachdem ihm die Ärzte sagen, dass sie seine Tochter nicht mehr retten können.

"Spendet meine Organe"

"Franzi sagte mir, wenn mir etwas zustoßen sollte, spendet meine Organe", erzählt Mutter Susanne Unterberger. Sie fragte damals noch einmal nach: "Ich bin deine Mutter - auch das Herz? Das ist ein emotionales Organ, das kann ich doch nicht einfach so weggeben?" Die Tochter antwortete: "Doch, wenn es für mich nicht mehr reichen sollte, dann möchte ich anderen eine Chance geben." Es sei viel zu schade, wenn so wertvolle Organe nicht genutzt würden.

Nach einem Gespräch mit einem Seelsorger gaben die Mutter und der Vater die Organe der Tochter frei: sechs Organe, die kranken Menschen zwischen zwei und 64 Jahren diese Chance auf Leben schenkten. Das Wissen, dass Franziskas Organe jetzt anderen helfen, gibt den Eltern Kraft. Die Tatsache, dass die Tochter sich lange vor ihrem Unfall mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt hatte, nahm den Eltern die Entscheidung ab.

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Magazin
news-4849 Tue, 14 Jan 2020 11:02:17 +0100 Software Emergency Eye: Video-Chat und Ortung beim Notruf https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/software-emergency-eye-video-chat-und-ortung-beim-notruf.html Wer den Notruf 112 wählt, kann nun von der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises geortet werden. Die Retter können sich mit der Software Emergency Eye in Notlagen sogar direkt auf das Smartphone schalten. Wer den Notruf 112 wählt, kann nun von der Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises geortet werden. Die Retter können sich mit der Software Emergency Eye in Notlagen sogar direkt auf das Smartphone schalten. Foto: Screenshot Website Emergency Eye [Corevas]

Viele Laien trauen sich am Unfallort nicht, Maßnahmen zu ergreifen. So schätzt die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, dass pro Jahr 10.000 Menschen eine Herzattacke überleben würden, wenn Ersthelfer andere Menschen richtig reanimieren würden. Ein weiteres Problem kostet im Notfall viel Zeit: Wer den Notruf wählt, weiß häufig nicht seinen genauen Standort. Die Retter müssen im Zweifelsfall nach den Verletzten suchen.

Ortung per GPS

In beiden Situationen soll die Notrufsoftware Emergency Eye künftig im Rhein-Sieg-Kreis helfen. Sie ermöglicht es Mitarbeitern in der Leitstelle mit Zustimmung eines Anrufers auf sein Smartphone zuzugreifen. Wer im Notfall mobil die 112 wählt, dem senden die Mitarbeiter in der Leitstelle einen Link per SMS. Mit dem Klick auf den Link geht der GPS-Standort des Anrufers an die Leitstelle. Zudem wird eine Live-Videoverbindung herstellt, damit die Mitarbeiter die Situation vor Ort besser einschätzen können und die Möglichkeit haben, den Anrufer zu ersten Rettungsmaßnahmen anzuleiten.

Das ist vor allem an sehr abgelegenen Orten von großem Vorteil. "Wir können zum Beispiel Verletzte im Wald orten und ihnen so viel schneller helfen", sagt der Leiter der Rettungsleitstelle, Martin Bertram. Die Leistelle kann den jeweiligen Einsatzkräften den exakten Einsatzort nennen. Durch die Videoverbindung können sich die Retter schon frühzeitig ein Bild vom tatsächlichen Ausmaß eines Brandes oder von Verletzungen verschaffen. So ist eine noch spezifischere Koordination des Einsatzes möglich und Dritte können bei Erste Hilfe-Maßnahmen besser angeleitet werden, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Betram geht davon aus, dass die Handyortung bei zehn bis 20 Einsätzen im Jahr die Hilfsfrist deutlich verbessern kann. Die Kosten belaufen sich etwa auf 18.000 Euro jährlich.

Helfen per Videochat

"Das neue System bietet noch mehr Vorteile: über ein Live-Video können Ersthelfer durch unsere Fachkräfte angeleitet werden und die Chat-Funktion mit Sofortübersetzung hilft bei der Überwindung von Sprachbarrieren", so Bertram. Allerdings braucht Emergency Eye eine Verbindung zum Internet. Für das Senden der GPS-Daten reiche eine geringe Geschwindigkeit, für die Videoübertragung brauche es schon etwas mehr. Zudem fallen für die Notrufenden keine Kosten durch die Datenübertragung an.

In den vergangenen Monaten wurde das System bereits ausgiebig in Neuss getestet: In 95 Prozent der Fälle habe Emergency Eye einwandfrei funktioniert. Auch bei den Betroffenen sei die Resonanz gut gewesen.

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Blaulicht
news-4848 Fri, 10 Jan 2020 15:19:05 +0100 Hänscheider Karnevalszug in den Startlöchern https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/haenscheider-karnevalszug-in-den-startloechern-2.html Das Motto für den Hänscheider Karnevalszug greift in dieser Session die schlechte Internetverbindung in der Gemeinde auf: "Hänscheder Internet is schund, doch d‘r Karnevalszooch bliev bunt!" Für Zugorganisator Felix Böhmer steht jetzt die heiße Phase bevor. Das Motto für den Hänscheider Karnevalszug greift in dieser Session die schlechte Internetverbindung in der Gemeinde auf: "Hänscheder Internet is schund, doch d‘r Karnevalszooch bliev bunt!" Für Zugorganisator Felix Böhmer steht jetzt die heiße Phase bevor. Foto: Der Karnevalszug 2019 [Daniel Prior]

Die Planungen für den Hänscheider Karnevalszug laufen auf Hochtouren. "Bisher haben sich 15 Gruppen angemeldet, es werden aber noch mehr", sagt Felix Böhmer vom Heimatverein Hänscheid. Er geht davon aus, dass wie in den vergangenen Jahren etwa 20 Teilnehmer mitmachen. Darunter sind auch einige, die länger nicht dabei waren.

Wagenmottos bleiben geheim

Zum Beispiel die Thekentester aus Much, die zwei Jahre pausiert hatten. "Sie werden wieder einen großen Wagen haben, genauso wie der ZK-Club Tüschenbonnen", so Böhmer. Seine Aufgabe ist es den Überblick zu behalten, denn er ist auch für die Aufstellung zuständig. Dabei gilt es einige Feinheiten zu beachten. Manche Fußgruppen wollen beispielsweise nicht hinter großen Wagen mit lauter Musik gehen. Wieder andere marschieren gerne hintereinander durch die Straßen. "Das wird alles erst gemacht, wenn alle Anmeldungen da sind." Und die Mottos? "Davon erfahre ich in den meisten Fällen erst, wenn der Zug wirklich losgeht. Das wird lange geheim gehalten."

Anmelden können sich Gruppen noch bis zum 12. Januar - wenn sie mit großen Wagen unterwegs sind. Dann müssen alle Unterlagen, wozu beispielsweise Tüv-Papiere gehören, vorliegen. "Grund ist, dass der Rhein-Sieg-Kreis das alles überprüft und letztlich genehmigt", erklärt Böhmer. Und das könne auch mal vier Wochen dauern. Die Genehmigung für den Zug hat er schon im Dezember eingeholt.

Etwas entspannter ist die Situation bei Fußgruppen, die ohne motorisierte Hilfe Bollerwagen ziehen. "Das sind wir flexibler, bis zu einem bestimmten Punkt kriegen wir sie auch nachher noch untergebracht." Allerdings sollte man sich nicht zu viel Zeit lassen.

Anmelden zum Karnevalszug

Der Hänscheider Karnevalszug startet am Karnevalssonntag um 14 Uhr an der Schönenberger Grundschule. Danach geht er bis nach Hänscheid und dreht dort seine Runden. Noch bis zum 12. Januar können sich Gruppen für den Karnevalszug per E-Mail an fboehmer.fb@gmail.com (inklusive TÜV Papiere und Fahrzeugscheine aller mitwirkenden Anhänger und Fahrzeuge) anmelden. Telefonische Anmeldungen der Fußgruppen können ebenfalls bei Stefan Lückeroth  unter 0151/46112423 erfolgen.

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Magazin
news-4846 Thu, 09 Jan 2020 13:57:19 +0100 Überholverbot und Tempo 70 auf B478 stellenweise aufgehoben https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ueberholverbot-und-tempo-70-auf-b478-stellenweise-aufgehoben.html Der Rhein-Sieg-Kreis hat das Tempolimit von 70 Stundenkilometern und das Überholerbot auf der B478 zwischen Hennef und Ruppichteroth stellenweise aufgehoben. Betroffen sind lange Geraden. Der Rhein-Sieg-Kreis hat das Tempolimit von 70 Stundenkilometern und das Überholverbot auf der B478 zwischen Hennef und Ruppichteroth stellenweise aufgehoben. Betroffen sind lange Geraden. Foto: Auf der B478 gilt stellenweise Tempo 100 [Nicolas Ottersbach]

Grundsätzlich bleibt Tempo 70 im Bröltal bestehen - allerdings nur auf den kurvigen Abschnitten. So darf man künftig auf den langen Geraden nahe Ahe, Büchel, Bröleck und Ingersau 100 fahren, zudem ist das Überholen wieder erlaubt.

Unfallzahlen kaum gesunken

Grund für die Einschränkungen waren die Unfallzahlen. Um sie zu senken, verordnete das Straßenverkehrsamt Ende 2016 für das gesamte Bröltal eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern und ein Überholverbot an. Nur landwirtschaftliche Fahrzeuge durften noch überholt werden. Laut der Behörde seien die Unfälle aber nicht wie gewünscht gesunken.

2016 gab es 27 (davon sieben mit Motorräder), 2017 insgesamt 28 (acht Motorräder), 2018 insgesamt 20 Unfälle (sechs Motorräder) und im ersten Halbjahr 2019 14 Unfälle, davon vier mit der Beteiligung von Motorrädern. Zudem sei die Akzeptanz des Überholverbots nicht gegeben, weiterhin hätte die Polizei nicht genügend Personal, um die Streckenabschnitte zu überwachen.

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Wirtschaft/Politik
news-4845 Wed, 08 Jan 2020 22:13:00 +0100 Wochenschau 02/2020 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-022020.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 2. Kalenderwoche 2020 für den 11. bis 17. Januar 2020. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 2. Kalenderwoche 2020 für den 11. bis 17. Januar 2020.

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Themen:

  • Überprüfung der Sirenen zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth
  • Fundsachen
  • Bürgermeistersprechstunde am 16. Januar 2020
  • Amtliche Bekanntmachung: Durchführung einer Ausschreibung
  • Straßenreinigungstermine 2020 in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Kaffeeklatsch von jung bis alt
  • Kinobesuch für jedermann in Asbach
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4844 Sun, 05 Jan 2020 19:41:59 +0100 Ruppichterother Osterlauf wird neu aufgelegt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ruppichterother-osterlauf-wird-neu-aufgelegt.html Immer weniger Teilnehmer kommen zum Osterlauf in Ruppichteroth. Mit einigen Neuerungen will der Turnverein ihn nun attraktiver machen. Immer weniger Teilnehmer kommen zum Osterlauf in Ruppichteroth. Mit einigen Neuerungen will der Turnverein ihn nun attraktiver machen. Foto: Der Osterlauf 2017 [Nicolas Ottersbach]

Das Ziel, dass die Läufer Oliver Feuerbach und seine Mitstreiter vom Ruppichterother Turnverein haben, klingt kühn: Schon in diesem Jahr wollen sie einen Teilnehmerrekord beim traditionellen Osterlauf am Ostersamstag aufstellen. „Ob das funktioniert, wissen wir natürlich noch nicht. Aber es geht daraum, die Veranstaltung langfristig größer aufzuziehen“, erklärt er.

Hier kann man sich für den 46. Osterlauf am 11. April 2020 anmelden.

Osterlauf fast defizitär

Denn die Not war in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Zum einen wurde die Organisatorenriege immer älter, gleichzeitig fehlte die Unterstützung vom Leichtathletik-Nachwuchs. Zum anderen gingen die Teilnehmerzahlen zurück. „Und zwar so weit, dass der Lauf kurz davor stand, defizitär zu werden“, sagt Feuerbach. Das konnten auch Startgelder bei gleichzeitig ehrenamtlichen Helfern nicht ausgleichen. Es häuften sich Beschwerden von Teilnehmern, dass es beispielsweise keine Getränke im Zieleinlauf gegeben hätte. Kurzum: Es lief nicht so ab, wie viele es von professionellen Wettbewerben in Bonn oder Köln kennen.

"Wunderschöne Streckenführung"

„Dabei ist es schwierig, gute Läufe in der Region zu finden. Und wir haben hier in Ruppichteroth eine wunderschöne Streckenführung“, sagt Feuerbach, der selbst Läufer ist. Für dieses Jahr gibt es bereits einige Änderungen. So wird der Fünf-Kilometer-Lauf durch eine Zusatzrunde auch wirklich fünf Kilometer lang sein, bislang waren es etwa 4,7 Kilometer. Für die Kleinen gibt es für zwei Euro einen Bambinilauf, bei dem 400 Meter um den Platz gedreht werden. Der Halbmarathon und der Volkslauf über zehn Kilometer, deren Teilnahme 14 und zwölf Euro kostet, bleiben gleich. „Es soll eine schöner Familienlauf sein, auf den man sich freut.“

Preisgelder für Athleten

Neu werden auch Preisgelder sein, die im April vorerst aus kleineren Gutscheinen bestehen, später auch aus Geldbeträgen. Durch neue Sponsoren sei die Veranstaltung bereits finanziell abgesichert.

Ein Problem bleibt jedoch: Die Sanierung der Bröltalhalle. Dass sie zur Baustelle wird, ist klar – nur nicht wann. „Hier sind bislang die Duschen und die Umkleiden, da müssen wir uns etwas überlegen“, sagt Feuerbach.

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Sport
news-4843 Sun, 05 Jan 2020 15:38:58 +0100 Ohne Führerschein, aber mit Handy und Drogen am Steuer https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ohne-fuehrerschein-aber-mit-handy-und-drogen-am-steuer.html Ein aufmerksamer Zeuge hat am Freitagabend (3. Januar) die Polizei gerufen. Ihm war auf der B478 zwischen Ruppichteroth und Waldbröl ein Auto aufgefallen, das deutliche Schlangenlinien fuhr. Ein aufmerksamer Zeuge hat am Freitagabend (3. Januar) die Polizei gerufen. Ihm war auf der B478 zwischen Ruppichteroth und Waldbröl ein Auto aufgefallen, das deutliche Schlangenlinien fuhr. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

"Der Fahrer nutzte vermutlich sein Handy während der Fahrt", heißt es von der Polizei. Wenige Minuten später, gegen 22:25 Uhr, stoppte ein Streifenwagen das gesuchte Fahrzeug in Rossenbach. Der 27-jährige Waldbröler hatte sein Handy zwischen seinen Beinen auf dem Fahrersitz liegen. Darauf angesprochen, versuchte er gar nicht erst, die Nutzung während der Fahrt zu leugnen.

Drogenschnelltest positiv

Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen, da er nach eigenen Angaben nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Damit war die Kontrolle allerdings noch nicht beendet. Die Polizisten führten auch einen Drogenschnelltest durch, der positiv ausfiel. Daraufhin war eine Blutprobe fällig. Weiterhin stellte sich heraus, dass der 27-Jährige das Fahrzeug, einen Ford Ka, ohne Wissen des Eigentümers führte.

Er steht damit im Verdacht, der Unbefugten Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs. Nach der Blutprobe wurde der 27-Jährige wieder entlassen. Er blickt nun einem umfangreichen Verfahren entgegen.

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Blaulicht
news-4842 Fri, 03 Jan 2020 14:20:14 +0100 Ruppichterother Eisenzeit https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ruppichterother-eisenzeit.html Wann der Bergbau in Ruppichteroth einsetzte, weiß man heute nicht mehr so genau. Wohl aber um seine Bedeutung für den Ort. Darüber informiert jetzt eine Tafel am Kreisverkehr in Ruppichteroth, direkt neben dem ehemaligen Juliusstollen. Wann der Bergbau in Ruppichteroth einsetzte, weiß man heute nicht mehr so genau. Wohl aber um seine Bedeutung für den Ort. Darüber informiert jetzt eine Tafel am Kreisverkehr in Ruppichteroth, direkt neben dem ehemaligen Juliusstollen. Fotos: Der Juliusstollen von innen und die Einweihung der Infotafel [Klaus Steglich]

Man muss ihn schon suchen, den Juliusstollen. Und das, obwohl er mitten im Ort liegt. Verdeckt von Bäumen und Grünzeug, unter meterdickem Fels, gräbt er sich mehr als 450 Meter in den Berg am Kreisverkehr in Ruppichteroth. Wer ihn betreten will, steht vor einem verschlossenen Tor. Für Besucher ist er längst nicht mehr betretbar, nach wenigen Metern versperren eine Mauer und eine Wasserpumpe den Weg. Hier kommen die unterirdischen Wasserströme an und werden dann zum Wasserwerk gepumpt. Wie schwierig mag es wohl damals gewesen sein, den Wassermassen Herr zu werden?

Wohlstand und Absturz

Wann genau der Bergbau bei Ruppichteroth einsetzte, weiß man heute nicht mehr so genau. Doch Historiker Günter Benz, der sich seit Jahren mit der Heimatgeschichte beschäftigt, hat einige Daten parat, die die Historie gut abbilden. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert ins Jahr 1531. Seine Blütezeit erlebte der Bergbau in Ruppichteroth im 19. Jahrhundert. In dieser Zeit, um 1860, wurde auch die Bröltalbahn gebaut, die in erster Linie dem Transport der abgebauten Erze diente. Heute erinnern mehrere Loren und eine neue Infotafel von dem Wirtschaftszweig, der Ruppichteroth einst beflügelte, dann aber auch wieder abstürzen ließ.

Es waren die 1830er Jahre, in denen die goldene Zeit begann. Auch wenn es eher eine Eisenzeit war. Bis in die 70er wurden 33 Stollen ins Erdreich getrieben. Bürgermeister Bartholomäus Heismann, gleichzeitig Gutsherr und Mühlenbesitzer, erkannte das Potenzial des heimischen Erzes - obwohl dessen Qualität mit geraden einmal 20 bis 30 Prozent Eisen gar nicht so gut war. Mit den Gebrüdern Reusch aus Wiehl gewann der Bürgermeister Geldgeber für den Abbau in großem Stil. Als Firma „Reusch und Heismann“ bauten sie 1829 eine Eisenerz-Schmelzhütte. Und fütterten sie mit Erz aus der Zuckergrube und der Frühlingsgrube bei Köttingen.

Bergbau formte die Landschaft

In den kommenden Jahren folgten fünf weitere Gruben. Doch ab 1852 war es mit dem Quasi-Monopol auf den Ruppichterother Erzabbau vorbei: Sowohl Emil Langen, Betreiber der Troisdorfer Friedrich-Wilhelms-Hütte, als auch eine Gruppe westfälischer und belgischer Unternehmer interessierten sich nun für die Rohstoffe im Bröltal. Langen war auch eine der treibenden Kräfte, die zum Bau der Bröltal-Eisenbahn führten. 1862 wurde die Strecke von Hennef zu den Gruben im Saurenbacher Tal eingeweiht. Das formte auch die Landschaft, denn nicht nur unter Tage wurde abgebaut. Die Gruben Großer Sperber und Kleiner Sperber sind sind heute mit Wasser gefüllte Weiher. Die umliegenden Hügel sind alte Abraumhalden.

Mitte 1865 verkaufte „Reusch und Heismann“ seine Abbaurechte samt Hütte an die Duisburger Phoenix AG. Ein gutes Geschäft für die Verkäufer, denn schon 1874 gab Phoenix - wie auch Konkurrent Langen - den Abbau in Ruppichteroth auf, worauf sich auch der vorübergehende Wohlstand verabschiedete. Sechs Jahre zuvor wurde von den Duisburgern aber noch der Juliuststollen angelegt. Der Stollen ergänzte den 1832 gebauten Friedrichs-Erbstollen. Bis 1967, als die Trinkwasserversorgung Ruppichteroths dem Wahnbachtalsperrenverband zugesprochen wurde, bezog die Gemeinde ihr Trinkwasser aus den stillgelegten Schächten. Nach 1967 nutzten die Huwil Werke das Wasserreservoir für die Industrie. Der Name geht vermutlich auf den damaligen belgischen Grundstücksteilhaber Julius Gernart zurück, der das Terrain an die Phoenix AG verkaufte. Jetziger Inhaber ist Land NRW.

Förderung des Landes

Damit dieses Wissen nicht verloren geht, hat der Bürgerverein Ruppichteroth mit Unterstützung des Landes eine Infotafel sowie eine neue Stolleneingangstüre durch die Firma Ernst Kirchner anbringen lassen. 2000 Euro stammen aus Fördermitteln des Programms Heimat Scheck des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau- und Gleichstellung.

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Magazin
news-4841 Thu, 02 Jan 2020 10:02:53 +0100 Das sollten Sportler im Winter beachten https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/das-sollten-sportler-im-winter-beachten.html Wer gerne walken oder joggen geht, muss sich bei Kälte vielleicht besonders dazu motivieren, die Laufschuhe zu schnüren. Damit das Laufen bei solchen Temperaturen auch noch Spaß macht, gibt der Kreissportbund Tipps. Wer gerne walken oder joggen geht, muss sich bei Kälte vielleicht besonders dazu motivieren, die Laufschuhe zu schnüren. Damit das Laufen bei solchen Temperaturen auch noch Spaß macht, gibt der Kreissportbund Tipps. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

"Ziehen Sie sich funktionell, aber nicht zu dick an." Denn beim Joggen wird es schnell warm - man sollte also leicht frieren, wenn es losgeht. Dann stimmt während des Lauftrainings die Temperatur. Wichtig sind auch Handschuhe und Mütze. Denn gerade bei Temperaturen deutlich unter Null Grad und bei Wind ist es ratsam die Ohren zu bedecken.

Ideal bei dem winterlichen Wetter sind Laufschuhe mit stark profilierten Sohlen und wasserdichtem Obermaterial. Da es im Winter nicht nur kalt, sondern auch trüb und dunkel ist, sollten Sportler reflektierende Kleidung oder Reflektoren tragen. Das hilft, bei schlechten Sichtverhältnissen und in der Dunkelheit besser gesehen zu werden.

"Um das Risiko von Muskelfaser- und Sehnenrisse beim Joggen zu verringern, ist das richtige Aufwärmen vor dem Start bei niedrigen Temperaturen wichtig. Während des Trainings gilt: Atmen Sie verstärkt durch die Nase, denn so erwärmt sich die Luft, bevor sie in die Lunge gelangt. Und trinken Sie auch bei Kälte genug", heißt es vom Kreissportbund. Denn das ist genauso wichtig wie bei hohen Temperaturen. Im Winter verliert der Körper kaum weniger Flüssigkeit als im Sommer.

Die Trainingseinheit sollte enden, indem man die letzten zehn Minuten bewusst sehr langsam auslaufen und dann noch fünf weitere Minuten geht. Weitere Tipps rund ums Laufen im Winter erhalten Interessierte bei Irma Gillert vom Sportamt des Rhein-Sieg-Kreises unter 02241/13-2784 oder beim Kreissportbund Rhein-Sieg unter 02241/69060.

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Sport
news-4840 Thu, 02 Jan 2020 09:54:45 +0100 Das ändert sich jetzt für Kunden im VRS https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/das-aendert-sich-jetzt-fuer-kunden-im-vrs.html Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ändert zum 1. Januar die Mitnahmeregelung von Kindern. Zudem kann das Handyticket mit Amazon Pay bezahlt werden. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ändert zum 1. Januar die Mitnahmeregelung von Kindern. Zudem kann das Handyticket mit Amazon Pay bezahlt werden. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

Zukünftig fahren bis zu drei Kinder in Begleitung eines Erwachsenen, der über eine Zeitkarte im Abonnement – inklusive Jobticket und Semesterticket – verfügt, werktags bereits ab 15 Uhr kostenlos mit. Bislang galt diese Regelung an den Werktagen ab 19 Uhr sowie ganztägig am Wochenende. Des Weiteren werden Wochen- und Monatstickets im Einzelverkauf auf andere Kunden übertragbar sein. Dadurch können sie künftig als Familienkarte genutzt werden.

Handyticket mit Amazon Pay bezahlen

Für Firmen gibt es ebenfalls Neuerungen: Möglich ist zukünftig ein sogenannter gleitender Einstieg beim Jobticket im Solidarmodell. Galt bisher, dass die Unternehmen bereits mit Abschluss des Vertrages Jobtickets für alle Mitarbeiter abnehmen mussten, haben die Kunden in den Standortkategorien 2 und 3 (gesamtes VRS-Gebiet ohne Köln und Bonn) künftig drei Jahre Zeit, die hundertprozentige Abnahmequote zu erfüllen. Bis Ende 2022 greift ein Mehrstufen-Modell. Es sieht vor, dass die Firmen im ersten Jahr 70 Prozent abnehmen, im zweiten 85 und im dritten Jahr dann 100 Prozent.

Als neue Bezahlform kann beim Handyticket ab sofort Amazon Pay ausgewählt werden. Wegfallen wird hingegen die bisherige Möglichkeit, die gekauften Tickets über die Mobilfunkrechnung abrechnen zu lassen. Die Preise im Nahverkehr im VRS-Gebiet sollen in den kommenden zwei Jahren um jeweils durchschnittlich 2,5 Prozent steigen.

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Wirtschaft/Politik
news-4839 Thu, 26 Dec 2019 10:39:41 +0100 Hund beschützt Familie in Much-Bruchhausen vor Feuer https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/hund-beschuetzt-familie-in-much-bruchhausen-vor-feuer.html Ein Hund hat seiner Familie in Much-Bruchhausen wahrscheinlich das Leben gerettet: Als ein Feuer im Haus ausbrach, weckte er die Bewohner. Ein Hund hat seiner Familie in Much-Bruchhausen wahrscheinlich das Leben gerettet: Als ein Feuer im Haus ausbrach, weckte er die Bewohner. Foto: Der Brand in Much-Bruchhausen [Feuerwehr Much]

Wie die Freiwillige Feuerwehr Much mitteilt, war in dem Haus an der L350 der Brand gegen 4:30 Uhr vermutlich durch einen Adventskranz ausgebrochen. Im selben Raum schlief eine Person, die der Hund weckte und so auf das Feuer aufmerksam machte. Auch zwei weitere Bewohner, die im Obergeschoss schliefen, wurden durch den Hund geweckt. Das Feuer hatte sich innerhalb kürzester Zeit auf das Mobiliar ausgeweitet.

Nachdem sich die drei Personen zunächst ins Freie gerettet hatten, versuchte der Hauseigentümer den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen. Erfolgreich: Als die Mucher Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits aus. Allerdings kontrollierten und lüfteten die Wehrleute das verrauchte Gebäude, schafften verkohlte Gegenstände nach draußen und löschten letzte Glutstellen ab.

Keine Rauchmelder im Haus

Die drei Bewohner wurden durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst untersucht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. "Der aktuelle Einsatz zeigt einmal mehr die Wichtigkeit von Rauchmeldern", schreibt die Feuerwehr in einem Facebook-Post. Denn im Haus seien keine Rauchmelder installiert gewesen. Der Geruchssinn funktioniert zudem im Schlaf nicht. "Dem Hund sei Dank, dass niemand zu Schaden gekommen ist."

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Blaulicht
news-4838 Tue, 24 Dec 2019 18:31:32 +0100 Oberlückerather Weihnachtsgeschichte https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/oberlueckerather-weihnachtsgeschichte.html So klein die Kapelle in Oberlückerath auch sein mag: Für Maria, Josef und das Jesuskind ist dort immer Platz. Das zeigten die Kinder bei ihrem Krippenspiel. So klein die Kapelle in Oberlückerath auch sein mag: Für Maria, Josef und das Jesuskind ist dort immer Platz. Das zeigten die Kinder bei ihrem Krippenspiel. Fotos: Krippenspiel in Oberlückerath [Nicolas Ottersbach]

Die Geschichte war den Nachbarn natürlich schon bekannt. Maria und Josef suchen eine Herberge - doch keiner schenkt ihnen ein Dach über dem Kopf. Letztlich finden sie einen Stall und das Jesuskind wird geboren. Das war auch in Oberlückerath nicht anders.

Allerdings war es das erste Krippenspiel, das es seit vielen Jahren im Dorf gegeben hat. "Das wurde überhaupt erst dadurch möglich, dass seit Kurzem so viele Familien mit Kindern hier leben", erzählt Ronja Kapp, die in Oberlückerath aufgewachsen ist und das kleine Stück organisierte. Seit November probten die Kleinen, die alle im Grundschulalter sind, mehrmals, ehe die Rollen der Engel oder der heiligen drei Könige saßen. "Auf große Sprechrollen hatten sie allerdings keine Lust", sagt Kapp. Das sei aber auch nicht schlimm, solange sie Spaß an den Rollen hätten.

Spende für das Kinderhospiz

Die Geschichte wurde ohne viel Text aber auch nicht schlechter. Selbstgemachte Kostüme, echte Esel und Schafe aus dem Dorf sorgten dafür, dass das Krippenspiel lebendig wirkte. Zu Beginn und Schluss sangen zudem alle Schauspieler und Zuschauer Weihnachtslieder. Letztere konnten gegen Spenden unter anderem Glühwein kaufen, wodurch mehr als 170 Euro zusammenkamen. "Das erhält das Kinderhospiz Balthasar in Olpe", erklärt Kapp.

Im kommenden Jahr soll es wieder ein Krippenspiel geben - dann vielleicht auch größer und mit richtigen Sprechrollen.

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Magazin
news-4837 Mon, 23 Dec 2019 15:24:43 +0100 Polizei im Rhein-Sieg-Kreis trägt jetzt Bodycams https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/polizei-im-rhein-sieg-kreis-traegt-jetzt-bodycams.html Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis ist mit neuer Ausrüstung unterwegs: Ab sofort sind die Beamten mit einer sogenannten "Außentragehülle" ausgestattet, die eine Bodycam beinhaltet. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis ist mit neuer Ausrüstung unterwegs: Ab sofort sind die Beamten mit einer sogenannten "Außentragehülle" ausgestattet, die eine Bodycam beinhaltet. Foto: Siegburger Polizisten mit einer Bodycam. [Polizei]

Die Außentragehülle ist eine Einsatzweste, in die eine Schutzweste integriert ist und die Unterbringungsmöglichkeiten für Ausrüstungsgegenstände wie Funkgerät, Taschenlampe, Smartphone oder Notizblock bietet. An dieser Weste wird zudem die neue Bodycam angebracht.

Die Bodycams sollen kritische Situationen im Streifendienst entschärfen. "Eine wissenschaftliche Studie hat während eines Pilotprojektes die deeskalierende Wirkung der Kameras bestätigt", so ein Polizeisprecher. Zudem können die Aufnahmen zum Beispiel als Beweismittel in einem Ermittlungsverfahren dienen.

Kamera filmt auf Knopfdruck

Wann die Kamera eingeschaltet wird, entscheidet der Polizeibeamte, der sie trägt. Das soll er etwa tun, wenn er erwartet, dass er beleidigt oder angegriffen wird. Er muss sein Gegenüber darauf hinweisen. Wenn die Kamera filmt, leuchtet ein rotes Licht auf, sodass potenzielle Täter wissen, dass alles, was geschieht, nun festgehalten wird. Die Aufnahmen mit Ton werden den Angaben zufolge in den Polizeibehörden auf lokale Rechner übertragen und dabei von der Kamera gelöscht. Sie bleiben dann 14 Tage auf dem Sicherungsrechner und können als Beweismittel genutzt werden.

Kritik gibt es von Datenschützern: Denn auch Leute, die gar nichts gemacht haben und nicht gefragt wurden, ob sie gefilmt werden wollen, stehen in unübersichtlichen Situationen vor der Linse. Diesen Eingriff in das Grundrecht halten einige Fachleute für ein Problem.

Korrektur: In einer ersten Fassung des Berichts hieß es, dass die Kameras in einer Pre-Recording-Funktion zuvor bereits 30 Sekunden aufzeichnen. Das ist nur in Bayern der Fall, in NRW startet die Aufnahme erst per Knopfdruck.

 

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Blaulicht
news-4826 Sun, 22 Dec 2019 10:56:00 +0100 Glühwein nach der Christmette https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/gluehwein-nach-der-christmette.html Auch in diesem Jahr wird es nach der Christmette an Heiligabend Glühwein und Punsch im Ruppichterother Oberdorf geben. Auch in diesem Jahr wird es nach der Christmette an Heiligabend Glühwein und Punsch im Ruppichterother Oberdorf geben. Foto: Glühwein für den guten Zweck 2018 [Nicolas Ottersbach]

Auf dem Kirchplatz der evangelischen Kirche werden gegen Mitternacht die Getränke kostenlos ausgeschenkt, eingeladen sind alle Konfessionen. "Der Erlös Ihrer freiwilligen Spende für die Getränke geht ans Hilfswerk St. Martin", heißt es von der evangelischen Kirche, die die Aktion organisiert.

Im Jahr 2015 hat sich das Hilfswerk St. Martin auf dem Hof Ain Karem in Stranzenbach niedergelassen. Das Hilfswerk initiiert beispielsweise Seniorennachmittage gegen soziale Vereinsamung auf dem Land, pädagogische Präventionsarbeit für Kinder und persönliche Hilfestellung bei Alltagsproblemen. Das nächste große Ziel ist ein therapeutischer Streichelzoo, in dem junge und alte Menschen nach traumatischen Erlebnissen ihre Nähe und Körperempfindungen mit Tieren wieder einüben können.

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Magazin
news-4836 Fri, 20 Dec 2019 16:05:15 +0100 Winterscheider Vereine organisieren Rosenmontagszug https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/winterscheider-vereine-organisieren-rosenmontagszug.html Als sich der Wöngteschter Fastelovendverein (1. WFV) aus dem Winterscheider Karneval zurückgezogen hatte, war die Zukunft des Rosenmontagszuges ungewiss. Doch nun steht fest, wie es weitergeht. Als sich der Wöngteschter Fastelovendverein (1. WFV) aus dem Winterscheider Karneval zurückgezogen hatte, war die Zukunft des Rosenmontagszuges ungewiss. Doch nun steht fest, wie es weitergeht. Foto: Rosenmontagsszug in Winterscheid [Daniel Prior]

"Der Karnevalszug findet so statt, wie wir ihn kannten. Es kommt nicht viel dazu, wir setzen auf die bewährten Dinge", sagt Jochen Breuer, Vorsitzender des Heimatvereins Winterscheid. Mehrere Winterscheider Vereine hätten sich in den vergangenen Monaten zusammengesetzt, um der Karneval im Dorf zu organisieren. Es gibt sogar wieder Tollitäten: Mitte Januar wird mit Tom Wisser und Laura Willms das Kinderprinzenpaar proklamiert.

Festzelt statt Saal

Ein definitives Aus wird es allerdings für das Festzelt geben, das auf dem Parkplatz des Sportplatzes stand. "Stattdessen verlagern wir alles mehr ins Zentrum", so Breuer. Für den Kinderkarneval werden die Jecken in das Foyer der Grundschule ziehen. Dort hat sich eine Karnevals-AG gegründet.

An Rosenmontag wird erst beim Zug, an dem erstmals auch der Ruppichterother Elferrat teilnehmen wird, dann in der Gaststätte Halber gefeiert. Auf der Fläche des abgerissenen Saals wird der Wirt ein Festzelt aufstellen. "Das ist dann fast so wie früher", sagt Breuer.

Vereine arbeiten zusammen

Die Aufgaben haben die Vereine untereinander aufgeteilt. „Das war ein Selbstläufer, alle waren sehr motiviert“, so Breuer. Während sich der Heimatverein um den Zug kümmert, stellt der TuS Winterscheid den Zugleiter. Die Pfadfinder basteln Orden, die dann an die Karnevalisten verteilt werden können. Finanziert wird alles von den Verein, mit Spenden und durch Sponsoren. So haben die Kreissparkasse Köln und die VR-Bank Rhein-Sieg jeweils 500 Euro zugesagt. "Wir werden in den kommenden Tagen aber auch wieder eine Haussammlung durchführen", sagt Breuer. Das ermögliche unter anderem, dass man den kleineren Gruppen aus der Nachbarschaft ein gewisse Menge Kamelle kostenlos zur Verfügung stellen könne.

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Magazin
news-4835 Fri, 20 Dec 2019 12:13:53 +0100 Elisabeth Winkelmeier-Becker neue Parlamentarische Staatssekretärin https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/elisabeth-winkelmeier-becker-neue-parlamentarische-staatssekretaerin.html Elisabeth Winkelmeier-Becker wird neue Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Elisabeth Winkelmeier-Becker wird neue Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Ernennungsurkunde erhielt die Siegburger CDU-Bundestagsabgeordnete durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin. Foto: Elisabeth Winkelmeier-Becker und Peter Altmaier [CDU]

Winkelmeier-Becker ist seit 2005 direktgewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rhein-Sieg I. Die ehemalige Richterin am Amtsgericht Siegburg war bis zu ihrer Berufung ins Bundeswirtschaftsministerium für sechs Jahre rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

"Mit der Energiewende, dem Strukturwandel und dem internationalen Wettbewerb steht Deutschland großen Herausforderungen gegenüber, die wir als Union anpacken werden. Viele mit unmittelbaren Auswirkungen auf Nordrhein-Westfalen", so Winkelmeier-Becker.

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Wirtschaft/Politik
news-4834 Thu, 19 Dec 2019 14:00:00 +0100 Wochenschau 51/2019 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-512019.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 51. Kalenderwoche 2019 für den 21. bis 27. Dezember 2019. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 51. Kalenderwoche 2019 für den 21. bis 27. Dezember 2019.

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Themen:

  • Herzliche Weihnachtsgrüße und Grußwort zum Neuen Jahr
  • Öffnungszeiten Rathaus
  • Niederschrift zur Sitzung des Rates
  • Stellenausschreibung
  • Energieberatungsangebot
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4833 Mon, 16 Dec 2019 12:32:48 +0100 Baustelle in Hänscheid wird erst nach dem Karnevalszug fertig https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/baustelle-in-haenscheid-wird-erst-nach-dem-karnevalszug-fertig.html Die Baustelle an der L86 in Hänscheid verzögern sich bis März - und wird damit auch während des Karnevalszugs Ende Februar bestehen. Die Baustelle an der L86 in Hänscheid verzögern sich bis März - und wird damit auch während des Karnevalszugs Ende Februar bestehen. Foto: Die Baustelle in Hänscheid. [Nicolas Ottersbach]

Seit Oktober 2019 ist die Fahrbahn halbseitig gesperrt, weil neue Wasserleitungen verlegt werden. Die sind mittlerweile unter der Erde, allerdigs fehlen noch eine Asphaltdecke und ein richtiger Gehweg. Derzeit ist er nur mit Schotter augefüllt.

Bis die Bauarbeiten weitergehen können, wird es nun laut Kreisverwaltunge noch dauern. "Die Asphaltwerke, die das Material für den neuen Straßenbelag liefern, haben in den Wintermonaten geschlossen. Die aktuelle Witterung sorgt allgemein dafür, dass mit dem Ende der Bauarbeiten erst Ende März 2020 gerechnet werden muss."

Baustelle beim Karnevalszug

Das heißt: Auch beim Karnevalszug wird die Baustelle nicht fertig sein. Laut Kreisverwaltung soll er aber nicht beeinträchtigt werden. "Die Baustelle wird entsprechend hergerichtet." Der Linien und Schulbusverkehr bleibt jedoch betroffen: Die Haltestelle „Ruppichteroth-Hänscheid“ ist weiterhin verlegt. Die Änderungen sind durch entsprechende Hinweise der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft mbH (RSVG) an den Haltestellen ausgehängt.

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Wirtschaft/Politik
news-4832 Thu, 12 Dec 2019 20:02:00 +0100 Wochenschau 50/2019 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-502019.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 50. Kalenderwoche 2019 für den 14. bis 20. Dezember 2019. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 50. Kalenderwoche 2019 für den 14. bis 20. Dezember 2019.

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Themen:

  • Überprüfung der Sirenen der Feuerwehr Ruppichteroth
  • Öffnungszeiten Rathaus
  • Niederschrift zur Sitzung des Betriebsausschusses
  • Niederschrift zur Sitzung des Hauptausschusses
  • Niederschrift zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Umweltschutz
  • Stellenausschreibung
  • Sprechstunden der Schuldnerberatung des SKM
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4831 Wed, 11 Dec 2019 11:59:01 +0100 84-jähriger Herbert G. aus Ruppichteroth wird vermisst https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/84-jaehriger-herbert-g-aus-ruppichteroth-wird-vermisst.html Die Polizei sucht nach einem 84-Jährigen aus Ruppichteroth, der seit einer Woche vermisst wird. Von Herbert G. fehlt bislang jede Spur. Die Polizei sucht nach einem 84-Jährigen aus Ruppichteroth, der seit einer Woche vermisst wird. Von Herbert G. fehlt bislang jede Spur. Fahndungsfoto: Herbert G. aus Rupichteroth wird vermisst [Polizei]

Seit Montag, 2. Dezember, ist der Senior verschwunden. laut Polizei hatte er die gemeinsame Wohnung gegen 9 Uhr zum Einkauf verlassen und seiner Ehefrau gesagt, dass er gegen Abend wieder zurück sei. Da er am Abend nicht nach Hause kam, erstattete die Familie eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Nach dem Einkaufen verschwunden

Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass Herbert G. mit dem Bürgerbus in den Ortskern Ruppichteroth gefahren war. Von dort ist er gegen Mittag mit dem Bürgerbus zurück gefahren und hat sich auf ausdrücklichen Wunsch in Ruppicheroth-Retscheroth und nicht an der Wohnanschrift absetzten lassen. Hiernach verlieren sich weitere Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort des Vermissten.

Jegliche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei waren bislang erfolglos. Daher bittet die Polizei die Bevölkerung um Hilfe. Der 84-Jährige ist circa 1,72 Meter groß und schlank. Der grauhaarige Mann trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens einen grünen Anorak, eine grünliche Hose und eine braune Schirmmütze. Für den Einkauf hatte er einen Einkaufstrolley dabei. Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort des vermissten machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02241/541-3421 entgegen.

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Blaulicht
news-4830 Tue, 10 Dec 2019 14:55:04 +0100 Schulbus geht in Flammen auf https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/schulbus-geht-in-flammen-auf.html Ein Schulbus ist am Dienstagmorgen auf der Verbindungsstraße zwischen der K55 und der Ortschaft Altenherfen komplett ausgebrannt. Ein Schulbus ist am Dienstagmorgen auf der Verbindungsstraße zwischen der K55 und der Ortschaft Altenherfen komplett ausgebrannt. Fotos: Brennender Schulbus in Windeck [Feuerwehr Windeck]

Als die Windecker Feuerwehr gegen 7 Uhr eintraf, schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Bus. Um das Feuer auf der schmalen Straßen inmiten eines Waldstücks in den Griff zu bekommen, löschten die Wehrleute direkt von mehreren Seiten. Mit Erfolg: Kurze Zeit später war der Brand unter Kontrolle. Vom Bus blieb allerdings nur noch ein Metallgerippe übrig.

Warum das Fahrzeug plötzlich Feuer fing, ist unklar. Verletzt wurde niemand.

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Blaulicht
news-4829 Fri, 06 Dec 2019 20:11:24 +0100 Kuriose Übung: Feuerwehr baut Seilbahn über den Eichweiher und rettet eine Person https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/kuriose-uebung-feuerwehr-baut-seilbahn-ueber-den-eichweiher-und-rettet-eine-person.html An Kreativität mangelt es der Ruppichterother Feuerwehr nicht: Für eine Übung am Eichweiher bauten die kurzerhand eine Seilbahn, um bei eisigen Temperaturen eine Person zu retten. An Kreativität mangelt es der Ruppichterother Feuerwehr nicht: Für eine Übung am Eichweiher bauten die kurzerhand eine Seilbahn, um bei eisigen Temperaturen eine Person zu retten. Fotos: Die Übung des Ruppichterother Löschzugs [Feuerwehr Ruppichteroth]

Im Einsatz müssen Feuerwehrleute oft improvisieren - meistens sogar ziemlich schnell, denn im Notfall ist Eile geboten. Am Donnerstagabend hatten sie bei einer Übung am Eichweiher genug Zeit. Und bewiesen ihr Können mit einer Seilbahn über den Teich.

"Die angenommene Übungslage stellte sich wie folgt dar: Eine Person in einem Schlauchboot war während eines Angelausflugs mit Boot im See festgefroren und musste aus der misslichen Lage befreit werden", schreibt der Löschzug Ruppichteroth bei Facebook. Der Fokus der Übung habe nicht darauf gelegen, die Person möglichst schnell vom Eis zu bekommen. "Sondern zu überlegen, welche Möglichkeiten der Rettung sich mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ergeben und diese im Anschluss in Ruhe auszuprobieren."

Seilbahn aus Holzbalken und Leitern

Das konnte sich sehen lassen: Mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens, Holzbalken, Leitern und Stützen bauten sie eine Art Seilbahn über den See, um sicher und ohne Gefahr des Einbrechens in die Nähe des Bootes kommen zu können. Alle diese Materialien haben sie auch bei einem richtigen Einsatz dabei. Nachdem die Seilbahn fertiggestellt war, machte sich umgehend ein gesicherter Retter auf den Weg zum Boot und kümmerte sich um die verunglückte Person. Zusätzlich schickten die Wehrleute einen Rettungskorb hinterher und konnten darin, nachdem der Überstieg aus dem Boot geschafft war, beide Personen Stück für Stück zurück ans Ufer ziehen.

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Blaulicht
news-4828 Fri, 06 Dec 2019 18:06:01 +0100 Kai Willach wird Feuerwehrkommandant in Ravensburg https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/kai-willach-wird-feuerwehrkommandant-in-ravensburg.html Kai Willach wird hauptamtlicher Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg. In Ruppichteroth ist er derzeit stellvertretender Wehrleiter und übt dieses Amt ehrenamtlich aus. Kai Willach wird hauptamtlicher Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg. In Ruppichteroth ist er derzeit stellvertretender Wehrleiter und übt dieses Amt ehrenamtlich aus. Foto: Oberbürgermeister Daniel Rapp gratulierte Kai Willach (links) zu seiner Wahl zum hauptamtlichen Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg. [Stadt Ravensburg / Alfred Oswald]

Der Gemeinderat in Ravensburg wählte Kai Willach (48) zum neuen Feuerwehr-Chef. Damit folgt er auf Claus Erb, der sich jahrzehntelang als ehrenamtlicher Feuerwehrkommandant engagiert hatte. Willach war im Vorfeld unter zwölf Bewerbern in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Feuerwehrleuten ausgewählt worden.

Seit der Kindheit mit der Feuerwehr verbunden

Kai Willach ist derzeit Sachbearbeiter bei der Feuerwehr Düsseldorf. Der studierte Maschinenbau-Ingenieur ist seit seiner Kindheit mit der Feuerwehr verbunden, war in der Jugendfeuerwehr aktiv und ist zudem ehrenamtlicher stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth. Willach ist Vater zweier Kinder. Sein Wechsel zur Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg im Süden Baden-Württembergs ist für März 2020 vorgesehen.

Ein vom Ravensburger Gemeinderat beauftragter Gutachter hatte sich dafür ausgesprochen, einen hauptamtlichen Kommandanten einzustellen. In einer Stadt der Größe Ravensburgs, die rund 50.000 Einwohner hat, seien die Aufgaben nebenberuflich kaum zu bewältigen, so der Gutachter. Die Ravensburger Feuerwehr mit ihren 280 Einsatzkräften zählt im Jahr durchschnittlich rund 600 Einsätze.

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news-4827 Thu, 05 Dec 2019 18:26:29 +0100 Riesiger Plüschdelfin als Hauptgewinn https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/riesiger-plueschdelfin-als-hauptgewinn.html Mit einem Plüschdefin im XXL-Format hat die Kreissparkasse Köln die Siegerin ihres Malwettbewerbs in Ruppichteroth beschenkt. Mit einem Plüschdefin im XXL-Format hat die Kreissparkasse Köln die Siegerin ihres Malwettbewerbs in Ruppichteroth beschenkt. Foto: Die Gewinnerin Aurelia Pinder (links) nahm, im Beisein von ihrem Bruder Valerian Pinder (rechts) und ihrer Mutter Donata, den Preis aus dem Malwettbewerb in Ruppichteroth entgegen. Überreicht wurde ihr „Trixi“ von Christina Welk, KSK-Vermögensberaterin in Ruppichteroth (zweite Reihe, links)

Anlässlich der 100pro-Kindersparwoche des Weltspartages waren alle Kinder eingeladen, mit ihren Spardosen eine der Filialen der Kreissparkasse Köln zu besuchen. In Ruppichteroth lobte die Bank zudem einen Malwettbewerb aus. Aufgabe war es, das Maskottchen, den Delfin Trixi, in einer Malvorlage zu verzieren. Bei der großen Auswahl von Bildern fiel es der Mitarbeiter-Jury nicht leicht, die Gewinner zu ermitteln. Über den ersten Preis, den Riesen-Plüschdelfin, kann sich nun die siebenjährige Aurelia Pinder freuen.

 

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news-4825 Thu, 05 Dec 2019 12:55:06 +0100 Regionale 2025: Bröltal soll Erholungsraum werden https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/regionale-2025-broeltal-soll-erholungsraum-werden.html Die Entwicklung des Bröltals bei der Regionale 2025 schreitet voran. Das Projekt „Gesamtperspektive Erlebnis Bröltal“ hat jetzt den C-Status erhalten und soll unter anderem für mehr Radwege sorgen. Die Entwicklung des Bröltals bei der Regionale 2025 schreitet voran. Das Projekt „Gesamtperspektive Erlebnis Bröltal“ hat jetzt den C-Status erhalten und soll unter anderem für mehr Radwege sorgen. Symbolbild: Eine Radfahrerin in Winterscheid [Nicolas Ottersbach]

Das Bröltal, beziehungsweise das Projektgebiet zwischen Bröl und Sieg, soll mit dem Projekt behutsam als Erholungsraum erschlossen werden. Basis des Projekts ist der systematische Ausbau des Radwegenetzes im Projektgebiet zwischen Bröltal und Sieg. Entlang der ehemaligen Bröltalbahntrasse sollen unterschiedliche Standorte als Anlaufstellen und zur Vermittlung des Kulturlandschaftsraums gestaltet werden.

Dabei soll unter anderem die Bergbaugeschichte der Region erfahrbar sowie das Besucherbergwerk „Grube Silberhardt“ mit einbezogen werden. Einen durchgehenden Radweg durch das Bröltal wird es aber wohl nicht geben: Nach bisherigen Einschätzungen sind die Kosten dafür zu hoch. Stattdessen bemüht sich die Gemeinde Ruppicheroth darum, die Lücke zwischen dem Radweg im Derenbachtal und in Schönenberg zu schließen.

Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum

Um die nächste Stufe des Qualifizierungsprozesses der Regionale zu erreichen, soll mit einem externen Büro eine Studie erarbeitet werden, die die einzelnen Maßnahmen beleuchtet und Umsetzungsstrategien erarbeitet. Das Vorhaben „Gesamtperspektive Erlebnis Bröltal“ soll dazu beitragen, den Projektraum als Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum zu stärken und den Radverkehr als Alternative zum Pkw attraktiver zu gestalten.

Damit haben die beteiligten Projektträger aus Hennef, Eitorf, Ruppichteroth und Windeck im Rhein-Sieg-Kreis sowie der Stadt Waldbröl im Oberbergischen Kreis nun den Startschuss erhalten, das Vorhaben inhaltlich zu konkretisieren und weiter auszugestalten. Der Rhein-Sieg-Kreis übernimmt die organisatorische Federführung, der Oberbergische Kreis ist Projektbeteiligter.

Das bedeuten A-, B- und C-Status

Damit eine Idee zu einem Projekt der Regionale wird, muss sie einen Qualifizierungsprozess durchlaufen. Die Qualifizierung von Projekten erfolgt anhand eines dreistufigen Systems. Dabei werden Projekte je nach Fortschritt mit einem C-, B- oder A-Status versehen. Auf dieser sogenannten „Qualifizierungsleiter" rücken die Projekte Sprosse für Sprosse nach oben, bis sie den A-Status und damit die Empfehlung zur Umsetzung erhalten. Sofern ein Förderbedarf besteht, erhalten A-Projekte eine Förder- und Finanzierungszusage und werden von der Landesregierung bei der Fördermittelvergabe prioritär behandelt.

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Wirtschaft/Politik