broeltal.de RSS Feed https://www.broeltal.de/news.rss Newsfeed de_DE broeltal.de Sat, 19 Aug 2017 09:50:18 +0200 Sat, 19 Aug 2017 09:50:18 +0200 TYPO3 EXT:news news-4161 Fri, 18 Aug 2017 09:42:32 +0200 Ab in die Döörper Hölle https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ab-in-die-doeoerper-hoelle.html Der Löschzug Ruppichteroth lädt für Samstag und Sonntag, 19. und 20. August, zum Feuerwehrfest ein. Der Löschzug Ruppichteroth lädt für Samstag und Sonntag, 19. und 20. August, zum Feuerwehrfest ins Feuerwehrhaus in der Dr.-Herzfeld-Str. 10 ein. Los geht es am Samstagabend ab 19 Uhr mit Musik von DJ Walker. Dann öffnet auch die Kult-Cocktail Bar "Döörper Hölle" ihre Pforten. Foto: Feuerwehrhaus in Ruppichteroth [Nicolas Ottersbach]

Am Sonntag gibt es ab 10 Uhr einen zünftigen Frühschoppen, leckeres Essen vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Dazu spielt der Bröltaler Musikverein. Am Nachmittag folgt die große Verlosung. Zu bestaunen gibt es dann auch ein neues Feuerwehrauto, das am selben Tag eingeweiht wird. Die  Feuerwehrautos sind den ganzen Tag über für die Kinder im Einsatz und bieten Rundfahrten an. Zudem bieten die Kameraden Feuerwehrspiele für die Kleinen an und sorgen für Unterhaltung. Die Jugendfeuerwehr wird eine Schauübung präsentieren.

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Magazin
news-4160 Thu, 17 Aug 2017 15:00:00 +0200 Wochenschau 33/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-332017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 33. Kalenderwoche 2017 für den 19. bis 25. August 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 33. Kalenderwoche 2017 für den 19. bis 25. August 2017.

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Themen:

  • Herzlichen Glückwunsch
  • Tierfund
  • Beweglich bleiben - der künstliche Ersatz der großen Gelenke
  • Die Wanderausstellung des Sozialpsychiatrischen Zentrums Eitorf
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4159 Wed, 16 Aug 2017 15:39:10 +0200 Wasser ist wichtiger als Schnelligkeit https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wasser-ist-wichtiger-als-schnelligkeit.html An der Schörreskarre macht Benjamin Schneider so schnell keiner was vor. Beim Wettrennen in Winterscheid hat er wieder den ersten Platz belegt. An der Schörreskarre macht Benjamin Schneider so schnell keiner was vor. Wie lange er schon das Rennen auf der Winterscheider Kirmes dominiert? "Keine Ahnung. Aber letztes Jahr hab ich verloren. Da mussten wir allerdings auch trockenes Toastbrot essen, das war nicht mein Ding", sagt er. Fakt ist jedenfalls: Schon sein Vater Ralf und sein Großvater Siegfried waren begnadete Schörreskarrenfahrer. Fotos: Schörreskarrenrennen in Winterscheid [Nicolas Ottersbach]

Dieses Mal gab es wieder ein reguläres Reglement. Mit der hölzernen Schubkarre und einem metallbeschlagenen Rad geht es über die Winterscheider Hauptstraße und zwei kleine Holzhubbel. Die Zeit wird gestoppt, Streckenlänge etwa hundert Meter. An der Kehrtwende steht ein Holzscheit, in den ein Nagel gehauen werden muss. Und dann geht die Route durch die Menschenmassen wieder zurück.

Dabei muss aus dem Eimer Wasser, der auf der Schubkarre steht, so wenig Wasser wie möglich verschüttet werden. "Oder man sprintet über die Strecke. Da es für das Wasser aber mehr Punkte gibt, sollte man lieber vorsichtiger fahren", sagt Schneider. Und wenn man wie er schnell läuft und trotzdem ruhig bleibt, gibt es natürlich die meisten Punkte.

Diesmal hatte er aber eine hartnäckige Verfolgerin, die dazu auch noch das erste Mal antrat: Ricarda Jung vom TuS Winterscheid. Zwar brauchte sie für die Tour 1:14 Minuten und damit zehn Sekunden länger als Schneider. Mit 0,9 Litern Wasser verlor sie aber nur 0,1 Liter mehr.

Aber auch Ruppichterother traten an und schlugen sich gut: Markus Neuber von der VR-Bank Rhein Sieg ließ nur einen Liter auf die Straße plätschern, Jens Halang vom Bürgerverein Ruppichteroth 1,6 Liter Wasser.

Als besonder tückisch stellte sich eine Kabelbrücke heraus, die eigentlich gar nicht zum Parcour gehörte. "Da meint man, die spürt man gar nicht, und dann haut sie richtig rein", sagte Schörreskarren-Fahrer Silas Knipp. Er kam trotzdem in den Finallauf und belegte den dritten Platz.

 

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Magazin
news-4158 Mon, 14 Aug 2017 14:51:27 +0200 Falsche Polizisten am Telefon https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/falsche-polizisten-am-telefon.html Betrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus und erbeuten damit hohe Geldbeträge. Opfer sind meist Senioren. Das Telefon klingelt, auf dem Display steht die "110". Am Apparat ein vermeintlicher Polizist, der den Angerufenen erzählt, dass sie Opfer einer Straftat werden könnten. So beginnt eine neue Betrugsmasche, vor der die Polizei warnt. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]

"Den Angerufenen wird zum Beispiel vorgespielt, dass sie auf einer Liste von Einbrechern stehen und ein Einbruch kurz bevorsteht", heißt es von der Polizei. Zum Schutz vor finanziellen Schäden schlagen die dreisten Betrüger dann vor, Geld und Wertgegenstände zur Sicherheit in Verwahrung zu nehmen. 

Ähnlich ist vor wenigen Tagen eine 78 Jahre alte Eitorferin abgezockt worden. Sie bekam einen Anruf mit der Nummer 110. Der falsche Polizeibeamte erzählte ihr, dass derzeit gegen eine Tätergruppe ermittelt werde, die es auf ihr Konto abgesehen hätte. Mit vertrauenerweckender und ruhiger Stimme brachte der Betrüger die Seniorin dazu, einen fünfstelligen Betrag abzubuchen, einem falschen Polizisten zu übergeben. Er sollte es verwahren und dann wieder in ihrem Beisein einzahlen. Das passierte natürlich nicht.

In der Region hat es in den vergangenen Monaten häufiger solche Betrugsmaschen gegeben. Im Oberbergischen Kreis waren es mehr als 30, in Bonn mehr als 80. Meist geht es um mehrere Tausend Euro. Der bisher höchste Beuteschaden einer einzelnen Tat in Nordrhein-Westfalen lag bei 523.850 Euro.

Das die Täter überhaupt unter dem Deckmantel der "110" Anrufe tätigen können, macht das sogennannte "Call-ID-Spoofing" möglich. Das Verfahren ermöglicht die Anzeige einer frei wählbaren Telefonnummer im Display des Angerufenen mittels Internettelefonie. Tatsächlich agieren die Betrüger aber häufig aus Callcentern im Ausland.

Die Polizei rät

  • Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf und rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an.

  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.

  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

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Blaulicht
news-4157 Thu, 10 Aug 2017 10:47:16 +0200 Bröltaler SC: "Frustrationstoleranz entwickeln" https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/broeltaler-sc-frustrationstoleranz-entwickeln.html Der Bröltaler SC steckt mitten in der Vorbereitung, in gut zwei Wochen beginnt die Saison in der Bezirksliga. Der Bröltaler SC steckt mitten in der Vorbereitung, in gut zwei Wochen beginnt die Saison in der Bezirksliga. Für das junge Team von Michael Mechtenberg wird das vor allem in den ersten Spielen eine Herausforderung. "Wir müssen eine gewissen Frustrationtoleranz entwickeln", sagt Mechtenberg. Nach den ersten Testspielen und Trainings ist er zufrieden. Der Kader steht nun auch fest. Foto: Der Kader der ersten Mannschaft [Nicolas Ottersbach]

So leicht wie in der Kreisliga A wird die kommende Saison nicht. "Der Fußball, der jetzt gespielt wird, ist viel schneller. Da muss man sich dran gewöhnen", so Mechtenberg, der erst vor wenigen Wochen Trainer Kosta Pentazidis abgelöst hat. Dabei komme es aber weniger auf die körperliche Fitness, sondern vielmehr auf die Schnelligkeit im Kopf an. Genau die versucht er nun mit speziellen Trainingseinheiten bei den Jungs zu schulen.

Dass die Mannschaft sehr jung ist, habe Vor- und Nachteile. "Es fehlt die Erfahrung, die andere Teams haben." Andererseits seien die Bröltaler noch formbar. "Sie nehmen Neues viel besser an und sind motiviert."

Nach den beiden schnellen Aufstiegen in den vergangenen Jahren gelte es nun, die Klasse zu erhalten. "Natürlich würden wir gerne oben mitspielen, aber erstmal müssen wir ankommen", sagt Mechtenberg, der zuletzt Coach der U19 des FV Wiehl in der Mittelrheinliga war.

Wer kommt, wer geht?

Im Team hat es zudem einige Neuzugänge gegeben. Andy Sommers wechselt vom VFR Marienfeld ins Bröltal. Aus der eigenen A-Jugend kommen Chris Schulze-Edinghausen und Ajanit Dukelaj, die schon in den letzten Saisonspielen erste Einsätze hatten. Keeper Martin Biallas steigt nach längerer Pause wieder ein, genau so wie Raphael Kötting. Adrian Verplaetse rückt aus der BSC-Reserve nach.

Dagegen wechselt Robin Brummenbaum zum SSV Homburg/Nümbrecht, Fernando Sanchez-Cortes geht zum SSV Kaldauen. Ebenfalls verlassen Jan-Ake Schlobies und Kevin Becker das Team.

Der Kader

Tor: Lukas Gratzl, Martin Biallas, Leon Mühlpfordt

Abwehr: Aurelian Verplaetse, Johannes Hohn, Nils Steimel, Andreas Dung, Sören Tuttlies, Christoph Schulze-Edinghausen, Michael Gadomski

Mittelfeld und Angriff: Martin Hohn, Jan Hänscheid, Henning Schmitt, Raphael Kötting, Peter Hohn, Blerim Fazlijaj, Dennis Hellen, Ruben Schümann, Nils Wunderlich, Adrian Verplaetse, Alexander Steimel, Andy Sommers, Ajanit Dukelaj

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Sport
news-4156 Wed, 09 Aug 2017 15:00:00 +0200 Wochenschau 32/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-322017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 32. Kalenderwoche 2017 für den 12. bis 18. August 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 32. Kalenderwoche 2017 für den 12. bis 18. August 2017.

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Themen:

  • Fundsache
  • Überprüfung der Sirenen der Feuerwehr Ruppichteroth
  • Straßenreinigung in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Erreichbarkeit der Schiedsfrau
  • Bröltal-Bad AKTUELL
  • Der „Besuchs- und Begleitdienst“ informiert
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4155 Sun, 06 Aug 2017 20:36:36 +0200 Rostiges Rohr: Schönenberg ohne Wasser https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/rostiges-rohr-schoenenberg-ohne-wasser.html Knapp drei Zentimeter reichten aus, um Schönenberg am Sonntag das Wasser abzudrehen: So groß war das Loch in einem mehr als 50 Jahre alten Wasserrohr, das in der Bergstraße geplatzt war. Knapp drei Zentimeter reichten aus, um Schönenberg am Sonntag das Wasser abzudrehen: So groß war das Loch in einem mehr als 50 Jahre alten Wasserrohr, das in der Bergstraße geplatzt war.

Das Wasser sprudelte schon aus Rissen im Asphalt, als die Gemeindewerke und ein Tiefbauunternehmen damit begannen, das Rohr freizulegen.

Um das Loch abdichten zu können, musste die Wasserversorgung kurzzeitig komplett abgestellt werden. Der Wasserdruck war so groß, dass den Arbeitern eine Fontäne aus dem Rohr entgegenschoss.

Gegen 20 Uhr war die Leitung aus Gusseisen wieder dicht und konnte befüllt werden. "In den nächsten Stunden kann es zu einer leicht bräunlich oder milchige Verfärbung des Wassers kommen", heißt es von den Gemeindewerken. Dabei handele es sich aber lediglich um nicht schädliche Ablagerungen in den Leitungen.

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Blaulicht
news-4154 Fri, 04 Aug 2017 13:00:00 +0200 Wochenschau 31/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-312017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 31. Kalenderwoche 2017 für den 5. bis 11. August 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 31. Kalenderwoche 2017 für den 5. bis 11. August 2017.

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Themen:

  • Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
  • Gemeinsame Bürgersprechstunde des Ordnungsamtes und des Polizeibezirksdienstes
  • Erreichbarkeit der Schiedsfrau
  • Mitten im Leben: Einladung zur Bürgerversammlung von Schönenberg
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4153 Thu, 03 Aug 2017 14:04:58 +0200 Auto krachte mit voller Wucht in einen Baum https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/auto-krachte-mit-voller-wucht-in-einen-baum.html Schwerer Unfall im Bröltal: Eine 58 Jahre alte Ruppichterotherin ist am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstraße 478 zwischen Ahe und Harth frontal gegen einen Baum gefahren. Schwerer Unfall im Bröltal: Eine 58 Jahre alte Ruppichterotherin ist am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstraße 478 zwischen Ahe und Harth frontal gegen einen Baum gefahren. Fotos: Der Unfall im Bröltal [Daniel Prior]

Die 58-Jährige war in Richtung Harth unterwegs, als sie aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Fast ungebremst krachte sie in einen massive Alleebaum und schleuderte wieder zurück auf die Straße. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Front des Wagens komplett zerstört und bis in die Fahrgastzelle eingedrückt.

Nachdem zunächst Ersthelfer, dann der Rettungsdienst und ein Notarzt sie versorgt hatten, wurde sie mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Waldbröl gebracht.

Die Bundesstraße musste etwa zwei Stunden für Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme gesperrt werden.

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Blaulicht
news-4147 Thu, 03 Aug 2017 13:32:26 +0200 Dialog zwischen Jugend und Mittelstand fördern https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/dialog-zwischen-jugend-und-mittelstand-foerdern.html Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Rhein-Sieg hat einen neuen Vorstand. Auf der Kreismitgliederversammlung wurde Andreas Stolze als Nachfolger von Norbert Nettekoven gewählt. Foto: Der neue Vorsitzende Andreas Stolze (links) und Vorgänger Norbert Nettekoven [MIT] Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Rhein-Sieg hat einen neuen Vorstand. Auf der Kreismitgliederversammlung wurde Andreas Stolze als Nachfolger von Norbert Nettekoven gewählt. Foto: Der neue Vorsitzende Andreas Stolze (links) und Vorgänger Norbert Nettekoven [MIT]

Der 34-jährige Diplom-Kaufmann (FH) Stolze ist seit 2007 Mitglied der MIT, dem Kreisvorstand gehört er seit acht Jahren an, seit 2013 war er dessen stellvertretender Vorsitzender. Lange arbeitete er, zuerst als sachkundiger Bürger und seit 2009 als Ratsmitglied, in der Kommunalpolitik seiner Heimatgemeinde Neunkirchen-Seelscheid.

Wichtig sind ihm neben Jugend – und Bildungsarbeit vor allem die Förderung des Heimatgedanken und die Wahrung der Interessen des Mittelstandes. "Der Mittelstand schafft in Deutschland mit Abstand die meisten Arbeitsplätze. Ihn darin weiter zu bestärken sehe ich als eine unser vordringlichen Aufgaben an", so Stolze. Wichtig ist ihm dabei der Dialog zwischen Wirtschaft und jungen Leuten.

Als stellvertretende Vorsitzende der MIT Rhein-Sieg wurden Martin Böhm und Ingo Hellwig gewählt. Dem Vorstand gehören weiterhin an Petra Kremer, Norbert Pischel, Franz Jäger, Rüdiger Rammen, Michael Kremer, Andreas Wollweber, Jan von Berg, Dino Zimmermann und Andrea Thiel.

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Wirtschaft/Politik
news-4146 Mon, 31 Jul 2017 10:06:20 +0200 Stinkende Klärgrube, Brandweiher und Eislaufbahn https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/stinkende-klaergrube-brandweiher-und-eislaufbahn.html Den Winterscheider Dorfweiher gibt es schon seit mehr als hundert Jahren. Seine wechselvolle Geschichte hat der Heimatverein im neuen Heimat-Jahrbuch aufgeschrieben. "Der Brandweiher stellt mit seinem fäkalhaltigen Wasser einen Seuchenherd dar. Infektionskrankheiten können durch Mücken und Fliegen übertragen werden." Mit diesen Worten fordert 1966 der Ruppichterother Ortsdirektor, den Dorfweiher in Winterscheid zuzuschütten. Denn damals war er die Klärgrube des Ortes. Erst nach einem Komplettumbau bekam er sein heutiges Aussehen. Seine Geschichte erzählt die neuste Ausgabe des "Winterscheider Heimat-Jahrbuchs". Fotos: Historische Fotos des Dorfweihers [Heimatverein Winterscheid]

Eine Verschönerung hatte man nicht im Sinn, als man ihn vor mehr als hundert Jahren anlegte. Als Brandweiher sollte er Wasser bereithalten, falls im Dorf ein Feuer ausbrach. Dann galt es mit Ledereimern das Wasser durch eine Menschenkette bis zum Brandherd weiterzureichen. Für das in Flammen stehende Haus war es zwar meist zu spät - es galt, die umliegenden Gebäude vor dem Feuer zu retten.

Eis zum Bierbrauen

Zudem wurde der Weiher als Viehtränke genutzt. "Wenn aber eine längere Trockenheit herschte und die Brunnen kein Wasser mehr hatten, wurde Wasser aus dem Bröl- und Derenbach geholt", heißt es im Heimatjahrbuch.

Das Winterscheider Weiherwasser transportierte man sogar bis nach Lauthausen. Denn die dortige Brauerei, die bis 1940 in Betrieb war, brauchte das Eis für die Produktion. Reichten die bis zu 15 Kilogramm schweren Eisstücke aus der Sieg nicht aus, bediente man sich an Brölbach und Dorfweiher.

Mit den Jahren kamen auch immer wieder Bedenken auf. So wurde in den 1960er Jahren in der Lokalpolitik diskutiert, ob der Weiher mit seinen etwa 70 Zentimetern Tiefe nicht auch ein Gefahrenherd sei. Das Ergebnis war ein 1,20 Meter hoher, mit Stacheldraht versehener Zaun. Gerade im Winter hielt der aber keinen Winterscheider ab: Schlittschuhlaufen und Eishockey waren beliebt.

Dorfweiher als Seuchenherd?

Weil in den Weiher nicht nur Oberflächenwasser, sonder auch die Abwässer der Haushalte flossen, verschlammte der Teich immer wieder. Gestank und Fliegenschwärme waren ein stetes Problem. Um das zu lösen, baute man ein Vorbecken, um den Schlamm leichter entferenen zu können. Vergebens. Selbst der Anschluss an das kommunale Kanalsystem in den 60er Jahren brachte nicht, da viele Anwohner weiterhin ihre Fäkalien in den Weiher einleiteten.

So entschied man nach langer Diskussion und der kommunalen Neuordnung, die das eigenständige Winterscheid zum Orsteil Ruppichteroths werden ließ, den Dorfweiher komplett neu zu gestalten. 1978 wurde aus dem tristen Rechteck das heutige Kleinod: betoniert, flacher, mit Blumen ringsum, Wegen und Bänken. Gepflegt wird der Weiher aber immer noch von den Winterscheidern.

Das Heimat-Jahrbuch kaufen

Das 20. Winterscheider Heimat-Jahrbuch mit vielen historischen Bildern, heimatgeschichtlichen und unterhaltsamen Texten gibt es für sieben Euro in den Winterscheider Banken und dem Backshop an der Hauptstraße. Auch auf der Winterscheider Kirmes vom 12. bis 14. August wird es vom Heimatverein verkauft. Per Email an eberhard.spindler(at)heimatverein-winterscheid.de kann es gegen Vorkasse bestellt werden.

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Magazin
news-4145 Sat, 29 Jul 2017 12:14:05 +0200 Betrunken und ohne Führerschein Person totgefahren https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/betrunken-und-ohne-fuehrerschein-person-totgefahren.html Ein Betrunkener ohne Führerschein hat in Nümbrecht am frühen Samstagmorgen einen 76 Jahre alten Zeitungsausträger überfahren.  Bei einem Verkehrsunfall in Nümbrecht-Stockheim ist am frühen Samstagmorgen ein 76 Jahre alter Mann überfahren worden. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Autos war laut Polizei betrunken und hatte keine Führerschein.

Der 20-jährige Wiehler war auf der Kreisstraße 27 aus Wiehl in Richtung Elsenroth unterwegs. Dort teilte der Senior gerade Zeitungen aus.

Aus bisher unbekannter Ursache erfasste der Fahrer den Fußgänger frontal. Nach der Kollision erlag der Fußgänger trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. 

Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass PKW-Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und unter Alkoholeinfluss stand. Aufgrund dessen wurde eine Blutprobe angeordnet.

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Blaulicht
news-4144 Fri, 28 Jul 2017 12:15:29 +0200 Illegaler Tiertransport mit 3250 Kleintieren https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/illegaler-tiertransport-mit-3250-kleintieren.html 3000 Hamster und 250 Vögel auf engstem Raum und ohne Wasser - so sah ein illegaler Tiertransport aus, der am Mittwoch in eine Siegburger Werkstatt geschleppt wurde. Mehr als 250 Kleintiere verendeten. 3000 Hamster und 250 Vögel auf engstem Raum und ohne Wasser - so sah ein illegaler Tiertransport aus, der am Mittwoch in eine Siegburger Werkstatt geschleppt wurde. Mehr als 250 Kleintiere verendeten. Foto: Einige der Sittiche im Troisdorfer Tierheim [Tierheim Troisdorf]

Der aus Belgien kommende Transporter war auf dem Weg nach Spanien liegen geblieben. In der Werkstatt wurden die Tiere entdeckt und das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises alarmiert.

"Es handelte sich um einen illegalen Transport, der in keinster Weise den europäischen Tierschutzvorgaben entsprach", heißt es vom Veterinäramt. Durch die schlechten Transportbedingungen waren bereits 250 Kleintiere, darunter vor allem Papageien, Sittiche und Hamster, verendet.

Der Gesundheitszustand der Tiere ist sehr unterschiedlich: Einige sind quicklebendig, andere fast tot. Vor allem die Enge in dem Wagen, das fehlende Wasser und die Wärme würden den Tieren in solch einer Situation zusetzen. Gerade junge Tiere seien sehr stressempfindlich.

Für die überlebenden Tiere veranlasste Klaus Mann, Leiter der Abteilung Tiergesundheit des Kreisveterinäramtes, den sofortigen Transport ins Tierheim Troisdorf. Dort wurden sie aufgenommen und erstversorgt. Nach Möglichkeit sollen sie bereits in den kommenden Tagen nach Belgien zurückgebracht werden. Denn das Tierheim sei für solche Kapazitäten gar nicht ausgelegt. Die Unterbringung sei eine Notlösung.

"Wir stehen über das zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Kontakt mit den belgischen Veterinärbehörden", sagt Mann. "Mit dem LANUV gemeinsam werden wir auch die rechtliche Relevanz der Verstöße klären, um die erforderlichen Schritte zur Ahndung einzuleiten."

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Blaulicht
news-4143 Thu, 27 Jul 2017 15:57:27 +0200 Ruppichterother mit 1,8 Promille angehalten https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/ruppichterother-mit-18-promille-angehalten.html Wegen seiner zügigen Fahrweise fiel in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein 25-Jähriger aus Ruppichteroth einer Polizeistreife auf. Wegen seiner zügigen Fahrweise fiel in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein 25-Jähriger aus Ruppichteroth einer Polizeistreife auf. Der junge Mann war mit seinem Golf im Bröltal bei Bröl unterwegs. Symbolfoto: Am Steuer [Nicolas Ottersbach]

Die Polizisten hielten das Auto an und kontrollierten den Ruppichterother - der nach ihrer Einschätzung stark nach Alkohol roch. Der dann folgende Alkoholtest ergab einen Wert von 1,82 Promille.

Im Anschluss musste der 25-Jährige auf der Polizeiwache eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

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Blaulicht
news-4142 Wed, 26 Jul 2017 20:00:00 +0200 Wochenschau 30/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-302017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 30. Kalenderwoche 2017 für den 29. Juli bis 4. August 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 30. Kalenderwoche 2017 für den 29. Juli bis 4. August 2017.

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Themen:

  • Herzlichen Glückwunsch 
  • Haushaltssatzung und Bekanntmachung der Haushaltssatzung
  • Bröltal-Bad AKTUELL
  • Wahl einer Schiedsperson und der Stellvertreterin bzw. des Stellvertreters für das Schiedsamt in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Notarsprechtag in Ruppichteroth
  • Einladung zur Bürgerversammlung von Schönenberg am 10.08.2017
  • Der Besuchs- und Begleitdienst informiert
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4141 Mon, 24 Jul 2017 20:00:00 +0200 Wochenschau 29/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-292017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 29. Kalenderwoche 2017 für den 22. bis 28. Juli 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 29. Kalenderwoche 2017 für den 22. bis 28. Juli 2017.

Download: Wochenschau als PDF

Themen:

  • Herzlichen Glückwunsch
  • Fundsache
  • Einschulung der neuen Fünftklässler
  • Niederschrift des Rates
  • Niederschrift des Ausschusses für Planung und Umweltschutz
  • Der Besuchs- und Begleitdienst informiert
  • Das "Mitten im Leben"-Fest 2017
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4140 Thu, 20 Jul 2017 11:32:48 +0200 Die Vereinskirmes https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/die-vereinskirmes.html Fünf Tage Kirmes in Schönenberg bedeuten nicht nur, dass gefeiert wird. Für viele Helfer des Bröltaler SC ist das letzte große Zeltfest in der Gemeinde ein Arbeitseinsatz, für den man sich Urlaub nehmen muss. Sonntagmorgen, dieselbe Prozedur wie schon am Vortag. Noch in der Nacht hat eine kleine Truppe das Festzelt aufgeräumt, Müll und Konfetti aus jeder Ritze des Holzbodes gefegt. Dann kommen die Feuchtabputzer, die Tischeindecker und Dekorateure. Denn in ein paar Stunden sitzen da, wo gerade noch mit Bier um sich gespritzt wurde, Kleinkinder und gucken sich das Figurentheater an.

Download: Gewinnliste Entenrennen

Große Bildergalerie: Kirmes 2017

Fünf Tage Kirmes in Schönenberg bedeuten nicht nur, dass gefeiert wird. Für viele Helfer des Bröltaler SC ist das letzte große Zeltfest in der Gemeinde ein Arbeitseinsatz, für den man sich Urlaub nehmen muss. Und jedes Jahr steht die Schlussrechnung: Lohnt sich die Kirmes noch für den Verein?

Wie viele Veranstaltungen auf dem Land hat nämlich auch Schönenberg mit Besucherschwund zu kämpfen. Oder vielmehr: hatte zu kämpfen. "Das war der Grund, warum wir vor ein paar Jahren unser Konzept änderten", sagt Thomas Schmidt. Er kümmert sich um den Samstag, der früher mal ein kurioser Auftrittsabend war, an dem wie beim Eurovision Song Contest Künstler um den ersten Platz wetteiferten. Jetzt treten zwar auch noch Eigengewächse auf - diesmal als Rammstein und Mallorca-Schlagersänger. Zwei Bröltaler ließen sich sogar singend an einem Klavier durchs Zelt schieben. Höhepunkt waren allerdings die Kölschrocker Kasalla, die eine Stunde lang ein Konzert gaben.

Die Investition lohnte sich: "BSC meets Kasalla" war schon Tage vorher ausverkauft. Und auch in den Vorjahren, als Cat Ballou auftraten, kamen Besucher aus der ganzen Region. Warum? "Weil man hier die Musiker  ganz nah erleben kann", erzählte eine junge Frau. Kasalla-Sänger Bastian Campmann stand ohne Absperrung direkt vor den Fans und sprang sogar in die Menge. Die Bühne endete da, wo das Publikum zu "Alle Jläser huh" die Gläser in die Luft streckte.

Nur noch wenige Schausteller

Die wenigen Schausteller, die es noch auf dem Grundschulhof gibt, geraten da zur Nebensache. Entenangeln, Kinderkarussel, Losbude, Imbisse - mehr ist ohnehin nicht mehr übrig. Der Autoscooter kommt schon lange nicht mehr vorbei.

Das versucht der Bröltaler SC mit eigenen Aktionen aufzufangen. Am Freitag treten Freizeitmannschaften im Menschenkickerturnier gegeneinander an. Statt an einem kleinen Tisch Figuren zu drehen, stehen die Spieler selbst inmitten eines aufblasbaren Kickertisches und treten den Ball an Stangen gebunden ins gegnerische Tor.

Für Familien lässt man den Sonntag ruhig angehen, dann wird das Zelt zur Cafeteria. Dort werden die Kinder geschminkt, aus Köln kam erstmals ein Figurentheater. Und Montags werden seit 20 Jahren die Plastikenten losgelassen. Früher auf der Bröl, heute aus Naturschutzgründen auf einer selbstgebauten Rennbahn am Hang.

"Klar, das ist alles immer viel Arbeit. Aber die Kirmes gehört zu Schönenberg", sagt Schmidt. Alleine deshalb dürfe man sie nicht einfach einstampfen. Damit weiterhin die Besucher kommen, will sich der Verein auch für das nächste Jahr neue Attraktionen überlegen.

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news-4139 Fri, 14 Jul 2017 18:55:45 +0200 Haus Bröltal vor dem Aus - Lebenshilfe meldet Insolvenz an https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/haus-broeltal-vor-dem-aus-lebenshilfe-meldet-insolvenz-an.html Der Bildungsträger der Lebenshilfe NRW, die unter anderem das Haus Bröltal in Ruppichteroth betreibt, hat Insolvenz angemeldet. Es fehlt rund eine Million Euro für Sanierungen. Der Bildungsträger der Lebenshilfe NRW, die unter anderem das Haus Bröltal in Ruppichteroth betreibt, hat Insolvenz angemeldet. In einem Eigenverwaltungsverfahren will sich die gemeinnützige GmbH sanieren und wieder wettbewerbsfähig aufstellen. Was mit dem Haus Bröltal passiert ist noch ungewiss - es ist laut Geschäftsführer Frank Braatz der Auslöser für die Pleite. Foto: Das Haus Bröltal in Ruppichteroth [Nicolas Ottersbach]

Hintergrund der wirtschaftlichen Schieflage ist ein hoher Investitionsstau in der Bildungs- und Tagungsstätte. Die vorhandenen finanziellen Mittel reichen nicht aus, um aus rechtlichen Gründen notwendigen Investitionen zu tätigen. Konkret geht es vor allem um die Brandschutzsanierung der Gebäude. Etwa eine Million Euro muss dafür aufgebracht werden.

"Wir haben viel Herzblut in dieses Haus gesteckt und wollen es erhalten. Die Insolvenz schmerzt, aber der Punkt, an dem wir das Haus Bröltal aufgeben, ist noch nicht erreicht", sagt Braatz. Der Vorteil des Eigenverwaltungsfahrens sei, dass das Unternehmen nicht durch einen Insolvenzverwalter bestimmt wird, sondern die Chance bekommt, sich selbst aus der Krise zu retten.

Dafür erarbeitet die Lebenshilfe NRW in den nächsten Wochen einen Sanierungsplan, der die Maßnahmen für ein stabiles Unternehmen aufzeigt und dem die Gläubiger zustimmen müssen. "Wie der Sanierungsplan aussehen wird, können wir derzeit noch nicht sagen", so Braatz.

Geringen Überschuss erwirtschaftet

Die Lebenshilfe NRW erwirtschaftet einen geringen Überschuss. Ohne den Investitionsstau in Ruppichteroth würden im operativen Geschäft keine Probleme auftreten. "Während des Verfahrens laufen die Aktivitäten der Bildungseinrichtung unverändert weiter. Es wird keine Einschränkung geben", so Braatz. Die weiteren 76 Lebenshilfe-Vereinigungen mit ihren über 400 Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen seien von dem etwa sechs Monate dauernden Verfahren nicht betroffen.

Die 105 Mitarbeiter des Bildungsträgers wurden bei einer Mitarbeiterversammlung über die aktuelle Entwicklung informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind für einen Zeitraum von drei Monaten über das Insolvenzgeld abgesichert.

Die Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH ist der Bildungsträger des Landesverbandes Lebenshilfe NRW und bietet Leistungen im Bereich Bildung und Reisen für Menschen mit Behinderung an. Sie ist ebenso Service- und Beratungsstelle für den Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr. Dazu betreibt das Unternehmen mehrere Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Spanien.

Das Haus Bröltal ist eine barrierefreie Familienbildungs- und Erholungsstätte. Neben einem umfangreichen Weiterbildungsprogramm für Menschen mit Behinderung und Familien gibt es Tagungs- und Urlaubsmöglichkeiten. Das Haus verfügt über insgesamt 60 Betten, überwiegend in Doppelzimmern, wovon vier Zimmer über eine rollstuhlgerechte Ausstattung sowie Pflegebetten und -bad verfügen.

 

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Wirtschaft/Politik
news-4137 Fri, 14 Jul 2017 11:46:00 +0200 Mehrgenerationenpark steht - bald auch ein Dorfladen? https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/mehrgenerationenpark-steht-bald-auch-ein-dorfladen.html In Schönenberg haben sich die Helfer von "Mitten im Leben" getroffen, um sich über neue Ideen und ihre Probleme auszutauschen. Als nächstes wird geprüft, ob ein Dorfladen eröffnet werden kann. Was braucht es, damit Menschen auf dem Land gut älter werden können? Selbstverteidigungskurse? Öffentliche Fitnessgeräte? Oder einen regelmäßigen Mittagstisch? Alle drei dieser Projekte gibt es schon im Rhein-Sieg-Kreis: Die Initiative "Mitten im Leben" unterstützt Ehrenamtliche dabei, sie umzusetzen. In Schönenberg haben sich die Helfer getroffen, um sich bei einem Bouleturnier über neue Ideen und ihre Probleme auszutauschen. Als nächstes wird geprüft, ob ein Dorfladen eröffnet werden kann. Fotos: Bouleturnier und Austausch in Schönenberg [Uli Dauber]

"Für uns alle ist es schwierig, genügend Leute für unsere Aktionen zu finden", sagt der Bürgervereinsvorsitzende Heiko Jost. Er spricht gerne von seiner "Rentner-Truppe", die sich wöchentlich trifft, um den Ort zu pflegen. So haben die alten Männer, die fast alle über 50 sind, in den vergangenen Monaten einen Mehrgenerationenpark auf der Wiese neben der Grundschule errichtet. Eine Boulebahn, geschotterte Fußwege und sechs Fitnessgeräte gibt es dort. "Ohne Hilfe von Außen wäre das aber nicht realisierbar gewesen", sagt er

Von Außen heißt: Es braucht Planung und vor allem Fördergelder. "Wir als Kommune können solche Projekte nicht finanzieren, uns fehlt das Geld", so Bürgermeister Mario Loskill. Was sie allerdings machen kann: Baumaschinen und Arbeiter ausleihen, die beim Baggern oder Fundamente gießen helfen.

Mehrgenerationenpark als Vorbild

"Schönenberg ist ein gutes Beispiel, wie es laufen kann", erklärt Annette Weber von der Initiative "Mitten im Leben", die den Mehrgenerationenpark koordiniert hat. Mehrere Tausend Euro konnten so an Fördergeldern ins Bröltal geholt werden. Auch in den Kommunen Hennef, Eitorf, Neunkirchen-Seelscheid, Windeck und Much bekommt jeweils ein Ortsteil diese professionelle Unterstützung. So verschieden wie die Dörfer sind, sind auch die Projekte.

In Hennef-Dambroich haben die Bürger beispielsweise einen Mittagstisch auf die Beine gestellt, der gleichzeitig als Treffpunkt dient. "Bald soll das auch mit Fitness kombiniert werden, die vor dem Essen gemacht wird", erklärt Weber. Als Vorbild dienten die Sportgeräte in Schönenberg. "Der Austausch bringt also etwas." An einen "Ideenbaum" wurden weitere Vorschläge gesammelt: ein Dorfladen, ein kleiner Wochenmarkt, Einkaufsfahrten mit dem Bürgerbus, Hängematten-Schaukeln. Was davon realisiert werden kann, soll nun geprüft werden.

Dorfladen für Schönenberg?

In Schönenberg soll nun beispielsweise herausgefunden werden, ob sich ein Dorfladen lohnen würde. Anfang des Jahres hat es bereits eine Ortsbegehung mit den Experten von "DORV UG", einer Organisation zur Beurteilung  lokaler Nahversorgungsstrukturen, gegeben. Die Ergebnisse werden am Donerstag, 10. August, um 18:30 Uhr im Forum der Schönenberger Grundschule vorgestellt und öffentlich diskutiert.

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news-4138 Wed, 12 Jul 2017 22:00:00 +0200 Wochenschau 28/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-282017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 28. Kalenderwoche 2017 für den 15. bis 21. Juli 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 28. Kalenderwoche 2017 für den 15. bis 21. Juli 2017.

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Themen:

  • Straßenreinigung in der Gemeinde Ruppichteroth
  • Die Telefonnummer des Hausärztlichen Notdienstes
  • Pflege der Mittelinseln auf der B478 in Schönenberg
  • Niederschlagswasserbeseitigung Hatterscheid
  • Bröltal-Bad AKTUELL
  • 26. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Ruppichteroth „Bauzentrum Köttingen“
  • Inkrafttreten des Bebauungsplanes Nr. 1.09 „Bauzentrum Köttingen“
  • Einladung zum Fachvortrag "Wohnberatung für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung"
  • Bröltaler Musikverein - Spendenübergabe an die Freiwillige Feuerwehr
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4136 Wed, 12 Jul 2017 13:01:58 +0200 70 Gramm Marihuana auf dem Gepäckträger https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/70-gramm-marihuana-auf-dem-gepaecktraeger.html Die Polizei an der Neunkirchener Realschule am Dienstagnachmittag zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Die Polizei an der Neunkirchener Realschule am Dienstagnachmittag zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Nach Zeugenangaben sollten Jugendliche auf dem Schulhof Cannabis konsumieren. Als die Beamten eintrafen, versuchte ein Verdächtiger mit dem Fahrrad zu flüchten. Die Polizisten konnten ihn allerdings stellen und kontrollieren. Symbolfoto: Cannabis [Stevef199/Wikipedia]

Auf dem Gepäckträger seines Rades fanden sie einen Stoffbeutel mit rund 70 Gramm Marihuana, kleine Plastiktütchen und eine Feinwaage. In seinen Schuhen hatte der 21-Jährige mehrere kleingefaltete Geldscheine versteckt, bei denen es sich laut Polizei vermutlich Drogenerlös handelt.

Der 21-Jährige, wie auch ein 19-jähriger mutmaßlicher Mittäter, der sich in der Nähe aufgehalten hatte, wurden zur Wache gebracht. Die beiden Neunkirchen-Seelscheider räumten in ihrer Vernehmung eine Beteiligung an Drogengeschäften ein. Sie erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des illegalen Drogenhandels.

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Blaulicht
news-4135 Sun, 09 Jul 2017 10:43:00 +0200 Bus und Bahn: Mitnahme von Fahrrädern kostet bald https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/bus-und-bahn-mitnahme-von-fahrraedern-kostet-bald.html Weil Busse und Bahnen oft überfüllt sind, will der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ab August die Fahrradmitnahme für Schüler und Studenten einschränken. Weil Busse und Bahnen oft überfüllt sind, will der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ab August die Fahrradmitnahme für Schüler und Studenten einschränken. Dann wird der Radtransport für alle, die ein Schüler- oder Semesterticket haben, erst ab 19 Uhr kostenlos sein. Wer das Rad vorher mitnehmen möchte, muss ein zusätzliches Fahrradticket kaufen. Foto: Radfahrer an der Sieg [Nicolas Ottersbach]

Als Grund gibt der VRS Beschwerden der Fahrgäste an - in den Bussen und Bahnen ist zu Stoßzeiten einfach zu wenig Platz. Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwagen haben gegenüber Radfahrern jetzt schon Vorrang. Wird es zu eng, kann der Busfahrer auch in Zukunft die Mitnahme von Rädern verweigern, selbst wenn jemand ein Ticket hat. Eingeklappte Falträder dürfen aber weiterhin kostenlos mitgenommen werden.

Beim Jobticket ist die Fahrradmitnahme schon jetzt nur werktags ab 19 Uhr und am Wochenende kostenlos. Ähnliches gilt ab 1. September für das Semesterticket an Fachhochschulen und ab 1. Oktober für das an den Universitäten. Für Schüler tritt die Änderung bereits zum 1. August in Kraft.

Wer sein Rad mitnehmen möchte, muss künftig 2,80 Euro zusätzlich zahlen. Das entspricht dem Preis eines Erwachsenentickets. Der Monatszuschlag beträgt 35,30 Euro.

Neben den klassischen Fahrrädern können Fahrgäste auch Pedelecs und E-Bikes mitnehmen. In den Nahverkehrszügen, jedoch nicht in Bussen, U- und Straßenbahnen, dürfen auch Räder mitgenommen werden, deren Abmessungen das übliche Fahrradmaß überschreiten. Dazu zählen beispielsweise Tandems.

Die Jusos im Rhein-Sieg-Kreis fordern, die neue Regelung zurück zu nehmen und  Schüler und Studenten nicht zusätzlich zur Kasse zu bitten. "Offensichtlich kapituliert man hier vor dem Problem voller Züge, indem man den einfachsten Weg wählt und die Mitnahme von Fahrrädern möglichst unattraktiv macht. Dem Ziel einer Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel steht diese Entscheidung fundamental entgegen", sagt Juso-Kreisvorsitzender Mario Dahm.

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news-4134 Thu, 06 Jul 2017 11:38:59 +0200 Tödliche Prügelattacke in Waldbröl: Lange Haftstrafen für die Täter https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/toedliche-pruegelattacke-in-waldbroel-lange-haftstrafen-fuer-die-taeter.html Das Urteil ist gesprochen: Im Prozess um den Tod eines 40-jährigen Familienvaters aus Waldbröl haben alle vier Täter Haftstrafen bekommen. Das Urteil ist gesprochen: Im Prozess um den Tod eines 40-jährigen Familienvaters aus Waldbröl haben alle vier Täter Haftstrafen bekommen. Das Bonner Landgericht sprach sie wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung und Beteiligung an einer tödlichen Schlägerei schuldig. Foto: Der Prozess vor dem Bonner Landgericht [Nicolas Ottersbach]

Die beiden Heranwachsenden (20 und 21 Jahre) bekamen mit vier und dreieinhalb Jahren Jugendstrafe die höchsten Strafen. Ein 23-jähriger Mittäter muss drei Jahre ins Gefängnis. Ein 35-Jähriger, der mit einem Schlag an dem brutalen Übergriff beteiligt gewesen war, bekam zweieinhalb Jahre Haft.

Am brutalsten war der Jüngste im Quartett, das am 1. September 2016 nahe dem Waldbröler Busbahnhof auf den Vater traf. Der Heranwachsende habe dem Mann "mit Wucht voll ins Gesicht geschlagen und mit beiden Fußsohlen mittig in den Rücken getreten. Es waren die finalen Schläge, die tödlich endeten", so Richter Volker Kunkel. Denn durch sie war der 40-Jährige, der selbst betrunken war, gestürzt und ungebremst mit dem Hinterkopf auf den Asphalt gestürzt.

Dieses schwere Schädel-Hirn-Trauma sei tödlich und irreparabel gewesen, hieß es im Urteil. Ein grober Behandlungsfehler durch die Ärzte, was die Verteidigung als Verdacht äußerte, habe nach sorgfältigen Untersuchungen zu keinem Zeitpunkt vorgelegen. Neun Tage nach der Schlägerei war das Opfer im Klinikum Siegen gestorben.

Das Gericht hielt den vier Angeklagten zugute, dass der Familienvater, dem sie an dem Abend zufällig begegnet waren, sie wortstark beleidigt hatte. Allerdings hätten die Provokationen eine eine solch brutale Reaktion nicht gerechtfertigt.

Ursprünglich hatte das stark alkoholisierte Quartett an diesem Abend den Plan "Flüchtlinge zu klatschen". Tatsächlich hatten sie zunächst drei Asylbewerber, auf einer Bank im Ortszentrum von Waldbröl saßen, bedroht und auch mit Ziegelsteinen beworfen, ehe sie auf den Familienvater trafen.

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Blaulicht
news-4132 Wed, 05 Jul 2017 15:00:00 +0200 Wochenschau 27/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-272017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 27. Kalenderwoche 2017 für den 8. bis 14. Juli 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 27. Kalenderwoche 2017 für den 8. bis 14. Juli 2017.

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Themen:

  • Herzlichen Glückwunsch
  • Überprüfung der Sirenen der Feuerwehr Ruppichteroth
  • Sitzung des Rates
  • Sitzung des Ausschusses für Planung und Umweltschutz
  • Niederschlagswasserbeseitigung Hatterscheid
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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Wochenschau
news-4133 Wed, 05 Jul 2017 14:40:37 +0200 Palettenstapel in Oeleroth abgebrannt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/palettenstapel-in-oeleroth-abgebrannt.html Die Ruppichterother Feuerwehr musste am Mittwochnachmittag 20 brennende Paletten im Industriegebiet in Oeleroth löschen. Die Ruppichterother Feuerwehr musste am Mittwochnachmittag 20 brennende Paletten im Industriegebiet in Oeleroth löschen. Neben einer Lagerhalle hatte sich das Holz aus bisher unbekannten Gründen entzündet. Fotos: Feuer in Oeleroth [Feuerwehr Ruppichteroth]

Mitarbeiter schafften es noch, die brennenden Paletten mit einem Gabelstapler auseinanderzuziehen und in sichere Entfernung zu bringen. So konnten die Flammen nicht auf weiteres Holz oder sogar die angrenzende Lagerhalle übergreifen.

Die Wehrleute kontrollierten zum Schluss noch, ob sich Glut in der Umgebung ausgbreitet hatte.

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Blaulicht
news-4131 Mon, 03 Jul 2017 10:52:38 +0200 Jede Tafel erzählt Geschichten https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/jede-tafel-erzaehlt-geschichten.html Geschichte an Ort und Stelle: Seit dem Bröltaler Familiensonntag gibt es zwei neue historische Tafeln, die alte Texte und Fotos zeigen. Geschichte an Ort und Stelle: Seit dem Bröltaler Familiensonntag sind zwei der Metallstelen, auf denen historische Fotos und Texte der jeweiligen Standorte stehen, dazugekommen. Damit gibt es nun insgesamt drei Stück. Am ehemaligen Bröltalbahnhof gegenüber vom Huwil Center, an der Ecke Brölstraße/Eitorfer Straße und neben der Bröltal-Apotheke. Fotos: Historische Tafel an der Bröltal-Apotheke [Nicolas Ottersbach]

Das Projekt "Tafeln Historisches Ruppichteroth" wird vom Schaufenster Ruppichteroth, dem Bürgerverein Ruppichteroth und Gemeinde unterstützt. Finanziert werden die Tafeln zudem vom Sponsoren, die durch ihre Spenden dazu beitragen möchten, die Geschichte in Erinnerung zu halten. "Ziel des Projekts ist, an verschiedenen Stellen den Wandel im Ortsbild mit historischen Bildern und Kommentaren zu dokumentieren - vor allem im gewerblichen Bereich", sagt Mitinitiator Wolfgang Eilmes.

So ist auf einre Tafel das ehemalige Hotel "zur Krone" nebst Saal zu sehen. Dort feierten und diskutierten die Ruppichterother, bei Festen und politischen Sitzungen. Der zweite Weltkrieg brachte allerdings eine Wende: Von 1939 bis 1945 wurden in Hotel und Saal Zwangsarbeiter von Huwil untergebracht. Von 1951 bis 1963 waren im Saal die "Bröltaler Lichtspiele", ein Kino.

Bilder und Texte wurden von Eilmes aus dem großen Fundus des www.bilderbuch-ruppichteroth.de und dem 2016 erschienen Buch "Bilderbuch Ruppichteroth" zusammengestellt. Fabian Mühlpfordt gestaltete die Tafeln.

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news-4130 Fri, 30 Jun 2017 12:05:33 +0200 Was kostet der Tod? https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/was-kostet-der-tod.html Der Tod kostet einen nicht nur das Leben: Eine Beerdigung kann teuer sein. Aber es gibt viele Möglichkeiten, Abschied zu nehmen. Darüber informiert die evangelische Kirchengemeinde beim "Tag des Friedhofs" am 1. Juli. Der Tod kostet einen nicht nur das Leben: Eine Beerdigung kann teuer sein. Aber es gibt mittlerweie viele Möglichkeiten, Abschied zu nehmen. "Leider ist der Tod immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft", sagt der evangelische Pfarrer Hans-Wilhelm Neuhaus. Deshalb hat er den "Tag des Friedhofs" ins Leben gerufen. Foto: Ein Grab auf dem evangelischen Friedhof [Nicolas Ottersbach]

"Ich stelle oft fest, dass die Angehörigen überrumpelt sind, wenn jemand stirbt. Jeder trauert in solchen Momenten", sagt Neuhaus. Plötzlich stünde im Raum, welches Grab es sein soll, welche Bestattung sich der Verstorbene gewünscht hätte oder wie die Trauerfeier aussehen soll. Er rät deshalb dazu, sie frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Wer alles selbst in die Hand nehmen will, kann beispielsweise eine Bestattungsvollmacht ausstellen. Die Willenserklärung wird zu Lebzeiten erstellt und dient für die Zeit nach dem Tode. Helfen kann dabei ein Notar. "Was viele nicht wissen: man braucht nicht unbedingt einen Notar dafür, der viel Geld kostet." Auch der Bestatter sei ein der Lage, die Bestattungsvollmacht vorzubereiten.

Viele Bestattungsmöglichkeiten

Alleine auf dem evangelischen Friedhof in Ruppichteroth gibt es fünf verschiedene Möglichkeiten, sich beerdigen zu lassen. "Es gibt viele Zusatzkosten wie für den Grabstein und den Sarg, deshalb sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt", erklärt Neuhaus. Die reinen Bestattungskosten sind aber für alle gleich und in einer Verordnung geregelt.

So fallen für das Standard-Grab, in dem ein Sarg und eine Urne ruhen können, inklusive der Baggerarbeiten etwa 3300 Euro an. Wer sich den Platz nicht selbst aussucht sondern ein Reihengrab wählt, bezahlt etwas weniger. Grabstellen werden gemietet, die sogenannte Liegezeit von Särgen liegt bei 30 Jahren. Danach kann für jeweils 61 Euro für jedes weitere Jahre verlängert werden.

Eine Weitere Variante ist das Wiesengrab für etwa 1600 Euro, das weniger bepflanzt wird. Dort kann entweder ein Sarg oder eine Urne bestattet werden.

"Viele denken bei der Wahl sehr praktisch", erzählt Neuhaus. Denn wenn es eine aufwendige Bepflanzung gibt, muss sie auch gepflegt werden.

Urnenbestattung wird immer beliebter

Die reine Urnenbestattung, bei der die Gräber kleiner sind und die Liegezeit 25 Jahre beträgt, ist wahrscheinlich auch deshalb immer beliebter geworden. Bei den Katholiken entscheiden sich mehr als die Hälfte dafür, bei den Evangelischen ist es etwa ein Drittel. "Entscheidend ist auch die Herkunft der Verstorbenen, so ist in den südlichen Ländern die Urne viel verbreiteter als in östlichen Ländern", erklärt Neuhaus. Hier werden etwa 900 Euro für zwei Urnengräber fällig, bei denen auf einem Wiesenfeld, dem Ruhehain, ein Platte angebracht wird. Dabei gibt es auch keine Folgekosten, die Pflege übernimmt der Friedhof.

Was momentan boomt, ist der Friedgarten. Den gibt es erst seit kurzem in Ruppichteroth. Dabei wird die Urne mit vielen anderen in einem Blumenbeet bestattet, ein Plakette weist auf den Verstorbenen hin. Die Kosten liegen bei 800 Euro, hier kümmert sich ebenfalls der Friedhof um die Pflege des Beetes.

Jede Religion darf beerdigt werden

Auch auf den drei katholischen Friedhöfen in Schönenberg, Ruppichteroth und Winterscheid gibt es in den vergangenen Jahren viele Veränderungen. "Die Nachfrage von pflegefreien Grabstätten wächst", sagt der katholische Pfarrer Christoph Heinzen. Deshalb hat man ein Areal für pflegefreihe Rasengräber erstellt. In Ruppichteroth ist sogar eine Fläche geplant, wo Urnen in der Mitte des Friedhofs an einem Baum bestattet werden können. Die Preise ähneln sich bei der katholischen und evangelischen Kirche. "Im Vergleich zu Städten sind sie sehr moderat", sagt Heinzen.

Noch etwas haben die beiden Konfessionen gemeinsam: Sowohl auf den katholischen, als auch den evangelischen dürfen Menschen aller Konfessionen und Religionen begraben werden.

Beim "Tag des Friedhofs" der evangelischen Kirchengemeinde am 1. Juli gibt es von 10 bis 15:30 Uhr Fragestunden und Führungen zu historischen Gräbern (11 und 14 Uhr). Bestatter und Steinmetze stehen für Fragen zur Verfügung, ebenso wie der Hospizverein Lebenskreis Hennef. Treffpunkt ist das evangelische Gemeindehaus "Die Arche", Burgstraße 8.

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news-4128 Thu, 29 Jun 2017 10:18:44 +0200 Schläger-Prozess von Waldbröl: Anklage fordert lange Haftstrafen https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/schlaeger-prozess-von-waldbroel-anklage-fordert-lange-haftstrafen.html Im Prozess um den Tod eines 40-jährigen Familienvaters hat die Staatsanwaltschaft das Plädoyer vor dem Bonner Jugendschwurgericht gehalten. Er war am Waldbröler Busbahnhof zusammengeschlagen worden und starb neun Tage später im Krankenhaus. Im Prozess um den Tod eines 40-jährigen Familienvaters hat die Staatsanwaltschaft das Plädoyer vor dem Bonner Jugendschwurgericht gehalten. Er war am Waldbröler Busbahnhof zusammengeschlagen worden und starb neun Tage später im Krankenhaus. Foto: Der Prozess vor dem Bonner Jugendschwurgericht [Nicolas Ottersbach]

Wegen Körperverletzung mit Todesfolge sowie Beteiligung an einer tödlichen Schlägerei forderte sie für die beiden 20 und 21 Jahre alten Heranwachsenenden Jugendstrafen von jeweils vier Jahren und acht Monaten. Ein 23-Jähriger soll für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter, der älteste Angeklagte (35) für drei Jahre.

Die vier Männer waren am Abend des 1. September 2016 auf der Suche nach Randale - sie wollten "Flüchtlinge klatschen" - zufällig auf den 40-Jährigen, den sie entfernt kannten, getroffen. Zuvor hatten sie drei Asylbewerber bedroht und mit Steinen beworfen. Dem Familienvater begegneten sie in der Nähe der Diskothek "Roxy". Wenige Meter weiter wurde er nach einem Wortgefecht zusammengeschlagen, bis er sich nicht mehr rührte. Neun Tage später starb er an den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen.

Der Verdacht der Verteidigung, dass das schwer verletzte Opfer nicht zuletzt durch eine fehlerhafte ärztliche Behandlung zu Tode gekommen sei, wurde vor Gericht durch zwei Gutachter ausgeschlossen. Die Hirnblutungen seien laut der Untersuchungen so massiv gewesen, das sie nicht mehr therapierbar gewesen seien.

Drei der vier Angeklagten sitzen seit dem Vorfall in Untersuchungshaft. In den nächsten Tagen soll das Urteil gesprochen werden.

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Blaulicht
news-4127 Wed, 28 Jun 2017 15:40:53 +0200 Frau und Kind verunglückt https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/frau-und-kind-verunglueckt.html Innerhalb einer halben Stunde gab es in Ruppichteroth zwei Verkehrsunfälle. Zwei Frauen und ein Kind wurden dabei verletzt. Innerhalb einer halben Stunde gab es in Ruppichteroth zwei Verkehrsunfälle: Auf der Kreisstraße 55 schleuderte eine Nümbrechterin gegen einen Baum. Ein Kind, das auf dem Beifahrersitz saß, wurde dabei schwer verletzt. Nur wenige hundert Meter weiter, auf einer Seitenstraße Richtung Hodgeroth, überschlug sich der Wagen einer Ruppicherotherin. Fotos: Zwei Unfälle in Ruppichteroth (Privat)

Die 31-Jährige Nümbrechterin war auf der K55 in Richtung Ruppichteroth unterwegs, als sie in einer langgezogenen Linkskurve nahe dem Abzweig Stranzenbach die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Mit der Beifahrerseite krachte das Auto gegen einen massiven Baum. Die Fahrzeugseite wurde durch die Wucht weit in den Innenraum gedrückt.

Ein acht Jahre altes Kind, das auf dem Beifahrersitz saß, wurde dabei so schwer verletzt, dass es mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden musste. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Kurz darauf gab es einen weiteren Unfall, nur wenige Meter weiter. Auf der Hodgerother Straße hatte sich der Wagen einer 48 Jahre alte Ruppichterotherin überschlagen und war auf der Fahrerseite liegen geblieben. Sie gab der Polizei zu Protokoll, dass sie durch starkes Niesen ins Schleudern geriet. Sie wurde leicht verletzt.

Bei beiden Unfällen unterstützte die Ruppichterother Feuerwehr den Rettungsdienst und sicherte die Unfallstellen ab. Die verunglückte 48-Jährige musste zudem aus ihrem Fahrzeug befreit werden.

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Blaulicht
news-4126 Wed, 28 Jun 2017 15:00:00 +0200 Wochenschau 26/2017 https://www.broeltal.de/nachrichten/artikel/wochenschau-262017.html Die amtlichen Bekanntmachungen aus dem Schönenberger Rathaus der 26. Kalenderwoche 2017 für den 1. bis 7. Juli 2017. Die Neuigkeiten aus dem Schönenberger Rathaus der 26. Kalenderwoche 2017 für den 1. bis 7. Juli 2017.

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Themen:

  • Herzlichen Glückwunsch
  • Fundsache
  • Ferienpass
  • Ausfall der Sitzung des Hauptausschusses
  • Ausfall der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioren
  • Notarsprechtag in Ruppichteroth
  • „Mitten im Leben MiL“ feiert sein erstes Fest in Schönenberg
  • Gemeinsame Bürgersprechstunde des Ordnungsamtes und des Polizeibezirksdienstes
  • Bröltal-Bad Aktuell
  • Not- und Bereitschaftsdienste

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