Täglich aktuelle Nachrichten aus der Region von der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis und Oberberg.
Sankt Augustin (ots) -
Am Mittwochabend (18. März) ist es im Kreisverkehr Meindorfer Straße / Siegstraße in Sankt Augustin zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine 60-jährige Pedelecfahrerin verletzt wurde.
Gegen 19:00 Uhr befuhr die 60-jährige Sankt Augustinerin mit ihrem Pedelec die Siegstraße aus Richtung der Arnold-Janssen-Straße kommend in Fahrtrichtung Kreisverkehr. Sie beabsichtigte, diesen in Richtung Meindorf zu verlassen.
Zeitgleich näherte sich eine 67-jährige Autofahrerin aus Bonn mit ihrem Kia auf der Siegstraße aus Richtung der Martinstraße kommend dem Kreisverkehr. Beim Einfahren in diesen kam es zum Zusammenstoß mit der bereits im Kreisverkehr befindlichen und vorfahrtsberechtigten Pedelecfahrerin.
Die 60-Jährige stürzte infolge der Kollision zu Boden und erlitt leichte Verletzungen. Nach einer medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Sowohl der Pkw als auch das Pedelec wurden beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Die eingesetzten Polizeibeamten leiteten gegen die 67-jährige Autofahrerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ein. (Re)
19.03.2026 12:37 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
In der Nacht von Dienstag (17. März) auf Mittwoch (18. März) kam es im Troisdorfer Stadtgebiet zu zwei Einbrüchen in Schulgebäude.
Zwischen 20:00 Uhr und 06:30 Uhr drangen bislang unbekannte Täter in die Realschule an der Heimbachstraße ein. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sie sich vermutlich über ein Vordach Zugang zu einem im ersten Obergeschoss gelegenen Klassenzimmer. Da an dem entsprechenden Fenster keine Aufbruchspuren festgestellt werden konnten, ist es Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, wie die Täter ins Innere gelangten.
Im weiteren Verlauf wurden mehrere Klassen- und Büroräume, darunter das Sekretariat sowie das Büro der Schulleitung, gewaltsam geöffnet. Nach ersten Feststellungen entwendeten die Täter fünf Laptops im Gesamtwert von mehreren hundert Euro sowie einen bislang nicht bezifferten Bargeldbetrag.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich im Zeitraum zwischen 15:00 Uhr und 07:30 Uhr an der Gemeinschaftshauptschule an der Lohmarer Straße. Dort wurde ein Fenster zu einem Biologieraum gewaltsam geöffnet. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnten keine fehlenden Gegenstände festgestellt werden.
Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im Tatzeitraum im Bereich der genannten Schulen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02241 541-3221 bei der Polizei zu melden. (Re)
19.03.2026 12:36 | Quelle: www.presseportal.deNümbrecht (ots) -
In der Nacht von Dienstag (17. März) auf Mittwoch versuchten Kriminelle in ein Einfamilienhaus einzubrechen. Gegen 0:30 Uhr wollten die Unbekannten die Eingangstür des Hauses in der Straße "Am Hof" aufhebeln, was jedoch nicht gelang. Eine Zeugin hatte zur betreffenden Zeit den Schein von Taschenlampen auf dem Grundstück wahrgenommen. Hinweise nimmt die zentrale Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
19.03.2026 09:00 | Quelle: www.presseportal.deWaldbröl (ots) -
Am Mittwoch (18. März) fuhr eine 62-jährige Waldbrölerin mit ihrem Skoda auf der Brölstraße in Richtung Kaiserstraße. Gegen 7:45 Uhr wollte sie an der Einmündung Brölstraße/Am Marktplatz nach rechts auf die Straße "Am Marktplatz" abbiegen. Dabei stieß sie mit einem 61-Jährigen aus Windeck zusammen, der mit seinem Pedelec auf dem Geh-/Radweg neben der Brölstraße, in gleicher Fahrtrichtung, unterwegs war und aus Richtung Schladerner Straße kam. Der Fahrer des Pedelecs kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.
19.03.2026 09:00 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Am Dienstag (17. März) führte die Kreispolizeibehörde des Rhein-Sieg-Kreises im Stadtgebiet Siegburg einen umfangreichen Kontrolltag durch. In der Zeit von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr waren mehr als 70 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Beteiligt waren Einsatzkräfte aller Polizeiwachen des Rhein-Sieg-Kreises, des Verkehrsdienstes sowie Beamtinnen und Beamte der Verkehrs- und Kriminalprävention und der Bereitschaftspolizei aus Bonn.
Neben der sichtbaren Präsenz im öffentlichen Raum zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls hatten die Polizistinnen und Polizisten die Überwachung des Straßenverkehrs im Blick. Ein besonderer Fokus lag auf den sogenannten "ungeschützten Verkehrsteilnehmern", darunter Fußgänger, Radfahrer sowie Nutzer von E-Scootern und Motorrädern.
Insgesamt wurden mehr als 60 Fahrrad- und E-Scooterfahrer kontrolliert. Die Einsatzkräfte mussten sechs Strafanzeigen gegen E-Scooterfahrer fertigen, die mit ungültigen Versicherungskennzeichen unterwegs waren. Gegen die Betroffenen wurden Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Darüber hinaus ergaben sich bei zwei E-Scooterfahrern Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum. Nach positiven Vortests wurden Blutproben entnommen und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Zusätzlich ahndeten die Beamtinnen und Beamten über 50 weitere Verstöße im Zusammenhang mit Fahrrädern und E-Scootern mit Verwarnungsgeldern, oft wegen der Nutzung von Gehwegen.
Der motorisierte Verkehr wurde bei den Kontrollen nicht außer Acht gelassen. Hier gingen den Beamten vier Autofahrer ins Netz, die ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Darüber hinaus wurden zahlreiche kleinere Verkehrsverstöße festgestellt und mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie Verwarnungsgeldern geahndet.
Neben repressiven Maßnahmen verfolgte die Polizei auch präventive Ansätze. In zahlreichen Bürgergesprächen informierten die Einsatzkräfte, insbesondere aus dem Bereich Opferschutz, über Themen wie sicheres Verhalten im Straßenverkehr, den Umgang mit Pedelecs und E-Scootern sowie Maßnahmen zur Einbruchsprävention.
Ein positives Fazit zog abschließend Polizeiführer Polizeioberkommissar Johannes Plehn:
"Der Kontrolltag hat gezeigt, wie wichtig sowohl konsequente Verkehrsüberwachung als auch der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sind. Unser Ziel bleibt es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen - insbesondere derjenigen, die im Straßenverkehr besonders gefährdet sind." #RheinSiegSicher (Re)
18.03.2026 12:14 | Quelle: www.presseportal.deWindeck (ots) -
In Windeck haben Unbekannte ein leerstehendes Krankenhaus verwüstet.
Das Gebäude im Ortsteil Rosbach befindet sich an der Hurster Straße und steht unter Denkmalschutz. Der Hausmeister des Objekts rief am Montag (16. März) die Polizei, weil er gegen 16:00 Uhr festgestellt hatte, dass eine Scheibe auf der Gebäuderückseite eingeworfen worden war. Dadurch gelangten der oder die Tatverdächtigen in das Innere, wo sie mehrere Feuerlöscher auf den Fußböden entleerten und Glasflaschen zerschmissen.
Der Hausmeister war letztmalig am 06. Februar an dem Objekt. Damals sei noch alles in Ordnung gewesen.
Eine Zeugin, die in der Nähe wohnt, hatte gegen 15:00 Uhr Glas klirren gehört und zwei Jugendliche in der Nähe des ehemaligen Krankenhauses gesehen. Ob die beiden jungen Personen im Zusammenhang mit der Tat stehen, ist Bestandteil der nun laufenden polizeilichen Ermittlungen, die wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung geführt werden.
Wer Hinweise zu der Tat oder zu Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich unter 02241 541-3421 zu melden. (Uhl)
18.03.2026 11:37 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
In Troisdorf-Sieglar kam es zu einem Einbruch in eine Grundschule.
Der Hausmeister des Objekts an der Ketteler Straße entdeckte am Dienstagmorgen (17. März), um 06:30 Uhr die Tat und verständigte umgehend die Polizei. Der Mann konnte angeben, dass am Montag (16. März) gegen 15:15 Uhr noch alles in Ordnung gewesen sei.
Erste Ermittlungen ergaben, dass ein oder mehrere bislang Unbekannte zunächst versucht hatten, die Haupteingangstüren aufzuhebeln, was nicht gelang. Anschließend warfen sie eine Fensterscheibe im Erdgeschoss ein und gelangten so in einen der Räume. Hier wurde ein Schrank aufgehebelt. Nach ersten Erkenntnissen fanden der oder die Täter keine Beute, bevor sie unerkannt entkamen.
Wer im Tatzeitraum etwas Verdächtiges beobachtet hat und Hinweise zu Tat oder Tätern geben kann, meldet sich bitte unter 02241 541-3221. (Uhl)
18.03.2026 11:36 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Am Mittwochmorgen (18. März) ereignete sich in Gummersbach-Windhagen ein Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Gegen 7:30 Uhr war ein 21-jähriger Gummersbacher mit einem Kleintransporter auf der Hückeswagener Straße von Gummersbach in Richtung Kotthausen unterwegs. In Höhe der Ein-mündung Hückeswagener Straße/Burgstraße kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit dem Auto einer 52-jährigen Gummersbacherin zusammen, die von der Burgstraße auf die Hückeswage-ner Straße abbiegen wollte und verkehrsbedingt wartete. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Da-cia der 52-Jährigen gegen ein Verkehrszeichen geschoben. Im Anschluss prallte der Klein-LKW gegen zwei geparkte Fahrzeuge und einen Laternenmast, der dadurch umkippte und ein weiteres Auto beschä-digte. Die 52-Jährige kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Ihre 13-jährige Beifahrerin und der Fahrer des Klein-LKW wurden leicht verletzt. Die Hückeswagener Straße war bis ca. 9:30 Uhr voll gesperrt.
18.03.2026 11:08 | Quelle: www.presseportal.deWaldbröl (ots) -
Zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr am Dienstag (17. März) sind Einbrecher in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Körnerstraße eingedrungen. Die Kriminellen verschafften sich über einen Balkon, der zur Schillerstraße zeigt, Zugang zur Wohnung. Sie entkamen mit Bargeld und Goldschmuck.
Hinweise nimmt die zentrale Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen
18.03.2026 09:25 | Quelle: www.presseportal.deNeunkirchen-Seelscheid (ots) -
Am Montag (16. März) wurden zwei Seniorinnen aus Neunkirchen-Seelscheid Opfer von Trickbetrügern und um mehrere tausend Euro sowie Schmuck gebracht.
Gegen 09:45 Uhr erhielt eine der Geschädigten einen Anruf von einem unbekannten Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank ausgab. Er berichtete von angeblich ungewöhnlichen Abbuchungen auf ihrem Konto und kündigte an, dass ein weiterer Mitarbeiter ihre EC-Karte abholen werde. Kurz darauf erschien ein unbekannter Mann an der Wohnanschrift der Seniorin im Ortsteil Niederwennerscheid und nahm die Bankkarte samt PIN entgegen. Wenig später wurde die Frau misstrauisch und ließ ihr Konto sperren. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 1.000 Euro abgebucht worden.
Der unbekannte Abholer kann wie folgt beschrieben werden:
- etwa 30 bis 35 Jahre alt - circa 175 bis 180 cm groß - kurze,
dunkle, lockige Haare - bekleidet mit dunkler Jacke und blauer Jeans
Zu einem weiteren, ähnlich gelagerten, Fall kam es gegen 10:00 Uhr an der Straße "Im Immenthal" in Neunkirchen.
Hier gab sich ein bislang unbekannter Täter am Telefon als Polizeibeamter aus. Im Verlauf mehrerer Gespräche veranlasste er die Seniorin, ihre EC-Karte samt PIN an einen Abholer zu übergeben, der gegen 10:30 Uhr erschien. Die Beschreibung des Mannes stimmt mit der des ersten Falls überein.
In einem weiteren Telefonat erfragte der Täter Bargeldbestände in der Wohnung. Unter dem Vorwand, ein zuvor genutzter Bankautomat sei manipuliert gewesen, wurde die Seniorin aufgefordert, Bargeld sowie Schmuck bereitzulegen.
Gegen 11:45 Uhr erschien der Mann erneut und nahm Bargeld in Höhe von 800 Euro sowie Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro entgegen. Kurz darauf stellte die Geschädigte fest, dass zusätzlich 2.500 Euro von ihrem Konto abgebucht worden waren.
Aufgrund der Umstände ist von einem Tatzusammenhang auszugehen.
Die Polizei bittet Zeugen, die im Bereich des Ortsteils Niederwennerscheid oder der Straße "Im Immenthal" verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3121 zu melden.
Hinweise der Polizei:
Kommt es zu Anrufen der Polizei, von Bankmitarbeitern oder von angeblicher Verwandtschaft, sollten Sie immer dann misstrauisch werden, wenn das Gegenüber die Herausgabe von Bankdaten, persönlichen Kennwörtern oder Bargeld und Wertgegenständen verlangt. Beenden Sie das Gespräch im Zweifel durch Auflegen. Halten sie Rücksprache über die Ihnen bekannten Servicenummern Ihrer Bank, rufen Sie ihre Verwandten zurück oder kontaktieren Sie die Polizei über die 110.
Geben Sie keine persönlichen Daten oder Angaben zu Ihren Lebensverhältnissen preis. Machen Sie niemals Angaben zu Wertsachen oder Vermögenswerten. Polizeibeamte fragen Sie nicht nach persönlichen Geldverstecken. Die Polizei stellt kein Bargeld oder sonstige Wertsachen vorsorglich sicher. Lassen Sie sich zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch und verständigen Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Polizeinotruf 110. Ziehen Sie Familienangehörige oder Freunde zu Rate. (Re)
17.03.2026 13:08 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
In der Nacht von Montag (16. März) auf Dienstag (17. März) wurde in Siegburg ein Pkw entwendet.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Besitzerin ihren grauen Toyota Yaris Cross mit den amtlichen Kennzeichen SU F 2210 am Montagabend gegen 19:00 Uhr vor ihrer Wohnanschrift an der Seidenbergstraße verschlossen abgestellt. Am nächsten Morgen gegen 06:15 Uhr war der rund 45.000 Euro teure Pkw verschwunden.
Da das Fahrzeug über kein Keyless-System verfügt, ist es derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, wie die Unbekannten das Fahrzeug entwenden konnten. Die Fahrzeugschlüssel konnte die Geschädigte vollzählig vorlegen.
Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls von Kraftfahrzeugen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Seidenbergstraße beobachtet hat oder Hinweise zum gestohlenen Toyota geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3121. (Re)
17.03.2026 12:56 | Quelle: www.presseportal.deLohmar/Siegburg (ots) -
Am vergangenen Wochenende (13. bis 15. März) kam es in Lohmar und Siegburg zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen zwei E-Scooterfahrerinnen verletzt wurden.
Am Freitagmorgen (13. März) gegen 07:45 Uhr war eine 16-jährige Lohmarerin mit ihrem E-Scooter auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße 507 (B 507) aus Richtung Rösrath kommend in Richtung Neunkirchen-Seelscheid unterwegs. Sie wollte die Einmündung zur Straße "Am Hollenberg" geradeaus passieren.
Zeitgleich fuhr eine 30-jährige Lohmarerin mit ihrem Opel über die Straße "Am Hollenberg" und beabsichtigte, nach rechts auf die B 507 abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der 16-Jährigen, die daraufhin stürzte und leicht verletzt wurde.
Nach der medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Autofahrerin gab an, die Jugendliche übersehen zu haben.
Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass an dem E-Scooter noch ein "altes" grünes Versicherungskennzeichen angebracht war und somit kein aktueller Versicherungsschutz bestand. Die Polizei leitete gegen die 30-jährige Autofahrerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein. Gegen die 16-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
Am Sonntagabend (15. März) ereignete sich in Siegburg ein weiterer Verkehrsunfall mit einer verletzten E-Scooterfahrerin.
Gegen 23:50 Uhr befuhr eine 21-jährige Siegburgerin mit ihrem E-Scooter die Neue Poststraße in Richtung Bahnhofstraße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie zu Fall und erlitt schwere Verletzungen.
Nach der medizinischen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise auf einen möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum ergaben sich nicht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass auch dieser E-Scooter über keinen gültigen Versicherungsschutz verfügte. Gegen die 21-Jährige wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass seit dem 1. März 2026 die bisherigen grünen Versicherungskennzeichen ihre Gültigkeit verloren haben. Die neuen Kennzeichen für das Versicherungsjahr 2026 sind schwarz. Wer nach dem Stichtag weiterhin mit einem alten Kennzeichen unterwegs ist, fährt ohne gültigen Versicherungsschutz. Dies stellt eine Straftat dar und wird entsprechend verfolgt.
Bei einem fehlenden Versicherungsschutz eines Kraftfahrzeuges - hierzu zählen auch Elektrokleinstfahrzeuge - können zudem zivilrechtliche Folgen für die Fahrzeugführenden entstehen. Gleiches gilt, wenn bei Leih-Scootern die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegte Altersgrenze nicht eingehalten wird.
Weitere Infos siehe hier: www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/6223777 (Re)
16.03.2026 12:46 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Am Freitagnachmittag (13. März) ist eine Seniorin vor einem Mehrfamilienhaus an der Moltkestraße in Siegburg beraubt worden. Bei der Tat wurde die Frau leicht verletzt. Die Täter erbeuteten eine Goldkette im Wert von mehreren tausend Euro.
Gegen 16:45 Uhr ging die Geschädigte vor das Haus, um den Müll zu entsorgen. Dort wurde sie von einer bislang unbekannten Frau angesprochen. Diese gab an, ein Geschenk für ihre Mutter zu suchen, die sich im Krankenhaus befinde. Die Seniorin bot der Frau daraufhin Gebäck an, was diese jedoch ablehnte. Stattdessen deutete sie auf die Goldkette der Geschädigten und machte ihr deutlich, dass sie diese haben wolle.
Als die Siegburgerin erklärte, ihre Halskette nicht abgeben zu wollen, griff die Unbekannte nach der Kette und versuchte, sie der Frau zu entreißen. Die Seniorin setzte sich zur Wehr. In diesem Moment kam ein mutmaßlicher Mittäter hinzu und hielt die Geschädigte fest. Dadurch gelang es der Täterin, die Goldkette zu entwenden. Während der Rangelei wurde die Seniorin leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung durch den Rettungsdienst war jedoch nicht erforderlich.
Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen in einem hellblauen Pkw in Richtung Aggerstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne Erfolg.
Die Geschädigte beschreibt die Tatverdächtigen wie folgt:
Die weibliche Tatverdächtige ist etwa 30 bis 35 Jahre alt und trug ein langes Kopftuch mit Muster. Der männliche Mittäter wird ebenfalls auf etwa 30 bis 35 Jahre geschätzt.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich bereits wenige Stunden zuvor an der Siegstraße in Siegburg.
Gegen 11:30 Uhr ging eine 78 Jahre alte Siegburgerin an der Siegstraße spazieren, als ein weißer Pkw neben ihr anhielt. Der männliche Fahrzeugführer sprach die Frau aus dem Fahrzeug heraus an und fragte nach dem Weg zur "Wilhelmapotheke". Die Seniorin reagierte nicht darauf, woraufhin eine der beiden auf dem Rücksitz befindlichen Frauen ausstieg. Die Unbekannte versuchte, der 78-Jährigen eine Halskette umzulegen. Dabei entwendete sie die Ohrringe der Geschädigten sowie einen Ring, den sie an der rechten Hand trug. Anschließend entfernte sich das Fahrzeug in unbekannte Richtung.
Ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht, ist Bestandteil der Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes und des Diebstahls aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den beiden Taten geben können, sich unter der Rufnummer 02241 541-3121 zu melden. (Re)
16.03.2026 12:33 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Zwischen 13 Uhr am Samstag (14. März) und 8 Uhr am Sonntag sind Unbekannte in eine Werkstatt in der Straße "Stauweiher" eingebrochen. Die Unbekannten entfernten einen Teil des Zaunes und entwendeten einen schwarzen BMW 535D Kombi mit dem Kennzeichen EL-LV 150. Auf einer Videoaufzeichnung sind zwei Personen zu sehen, die am Sonntag (15. März) gegen 5 Uhr über den Werkstatthof gehen. Sie werden wie folgt beschrieben: Ein Mann war schlank und hatte eine helle Hautfarbe. Er trug einen weißen Kapuzenpullover, eine schwarze Pufferjacke, eine schwarze Hose mit weißen Streifen an den Seiten und schwarz/weiße Schuhe. Der andere Mann war kräftig gebaut, hatte eine helle Hautfarbe und dunkles Haar. Bekleidet war er mit einer gelb/beigefarbenen Kapuzenjacke, einem gelben Pulli mit schwarzen Anteilen im Brust- und Halsbereich, einer blauen Jeans sowie schwarzen Schuhen.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
16.03.2026 10:02 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Eine Tankstelle in der Gummersbacher Straße ist am Sonntagabend (15. März) überfallen worden. Gegen 22:50 Uhr betrat ein junger Mann die Tankstelle. Unter Vorhalt einer Machete forderte er die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der Angestellte ihm das Geld ausgehändigt hatte, verstaute der Unbekannte die Machete in seinem Rucksack, ging zu seinem Motorroller und flüchtete in Rich-tung Gummersbacher Innenstadt. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung unter Hinzuzie-hung eines Polizeihubschraubers verlief zunächst negativ. Polizisten trafen den Tatverdächtigen wenige Stunden später auf der Hubert-Sülzer-Straße an. Es handelt sich um einen 22-Jährigen aus Gummersbach. Er wurde vorläufig festgenommen.
16.03.2026 09:31 | Quelle: www.presseportal.deWaldbröl (ots) -
In der Nacht von Freitag auf Samstag (13./14. März) haben Kriminelle die Glasscheibe einer Bäckereifiliale in der Kaiserstraße eingeschlagen. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde nichts gestohlen.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
15.03.2026 10:45 | Quelle: www.presseportal.deNümbrecht (ots) -
Am Abend des 14. März (Samstag) war ein 20-jähriger Wiehler mit seinem BMW auf der Homburger Straße (L320) in Richtung Bierenbachtal unterwegs. Gegen 20:15 Uhr geriet der 20-Jährige in einer Rechtskurve auf den Randstreifen, verlor die Kontrolle über sein Auto und überschlug sich anschließend. Der BMW kam auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Der Wiehler überstand das Unfallgeschehen ohne Verletzungen. Sein Beifahrer, ein 22-jähriger Nümbrechter, wurde leicht verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der BMW wurde abgeschleppt. Der Verkehrsunfall ereignete sich unweit der Bushaltestelle "Holsteinsmühle".
15.03.2026 10:45 | Quelle: www.presseportal.deRhein-Sieg-Kreis (ots) -
Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche "Seatbelt" des europäischen Polizei-Netzwerks ROADPOL hat die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis am Donnerstag (12. März) umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel der länderübergreifenden Kontrollmaßnahmen ist es, die Zahl der Verkehrsunfallopfer in Europa zu senken.
Mehr als 20 Polizistinnen und Polizisten der Polizei Rhein-Sieg sowie Beamte der Bundespolizei kontrollierten dazu den Straßenverkehr in den Stadtgebieten Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin, Hennef und Eitorf.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Einhaltung der Anschnallpflicht, da das Missachten dieser Vorschrift selbst bei leichten Verkehrsunfällen zu erheblichen, jedoch vermeidbaren Verletzungen führen kann. Darüber hinaus richteten die Einsatzkräfte ein Augenmerk auf mögliche Verstöße im Bereich von Bahnübergängen.
Im Verlauf der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte mehr als 140 Fahrzeuge. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten 25 Verstöße gegen die Anschnallpflicht fest. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Sicherheitsgurt eines der wichtigsten Schutzsysteme im Fahrzeug darstellt. Bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten können Verkehrsunfälle ohne angelegten Sicherheitsgurt schwerwiegende Folgen haben. Ein angelegter Gurt kann im Ernstfall Leben retten.
Darüber hinaus wurden 15 Fahrzeugführer festgestellt, die während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzten. Gegen sie wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Polizei mahnt eindringlich, während der Fahrt auf die Nutzung des Handys zu verzichten. Wer telefoniert, Nachrichten liest oder Apps nutzt, nimmt den Blick von der Straße und reagiert deutlich langsamer. Bereits wenige Sekunden Unaufmerksamkeit können ausreichen, um plötzlich auftauchende Hindernisse oder bremsende Fahrzeuge zu übersehen.
Auch an einem der überwachten Bahnübergänge kam es zu einem Verstoß: In Sankt Augustin überquerte eine 17-jährige Schülerin trotz Rotlicht den Bahnübergang von der Bonner Straße in Richtung Arnold-Janssen-Straße. Die Schranken waren zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet. Die Jugendliche gab an, es eilig gehabt zu haben. Gegen sie wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.
Im Bereich der Zeithstraße / Auf den Tongruben in Siegburg wurden die Einsatzkräfte zudem auf einen Motorradfahrer aufmerksam, dessen Fahrzeug durch eine auffällige Lautstärke auffiel. Es ergab sich der Verdacht, dass die Auspuffanlage manipuliert worden sein könnte. Darüber hinaus fehlte der vorgeschriebene Rückstrahler an der Kennzeichenhalterung, und das Hinterrad wies nicht die erforderliche Mindestprofiltiefe auf. Das Motorrad wurde sichergestellt und wird nun durch einen Sachverständigen begutachtet. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Erlöschens der Betriebserlaubnis eingeleitet.
Neben den genannten Verstößen stellten die Einsatzkräfte rund 30 weitere kleinere Verkehrsverstöße fest.
Die Polizei Rhein-Sieg kündigt an, auch künftig regelmäßig Verkehrskontrollen mit wechselnden Schwerpunkten durchzuführen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und die Zahl der Verkehrstoten sowie Schwerverletzten nachhaltig zu reduzieren. (Re)
13.03.2026 12:01 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Am Donnerstag (12. März) fuhr ein 62-jähriger Autofahrer gegen 19.30 Uhr auf der Landesstraße 269 (L 269) von Bonn in Richtung Niederkassel. In Höhe der Brücke Nachtigallenweg in Troisdorf-Bergheim warf jemand einen Gegenstand von der Brücke auf die Windschutzscheibe des Opel Mini-VAN. Die Scheibe zerbrach, der Fahrer aus Niederkassel blieb unverletzt.
Vermutlich handelte es sich bei dem Gegenstand um einen mit Wasser gefüllten Beutel (Wasserbombe). Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit konnte der Autofahrer die mutmaßlich männlichen Täter nicht näher beschreiben. Die Polizei fahndete bisher erfolglos nach den Verdächtigen.
Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der 02241 514-3221 zu melden.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr laufen. Den Tätern droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. (Bi)
13.03.2026 10:03 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Ein 48-jähriger mutmaßlicher Ladendieb versuchte am Donnerstagabend (12. März), sich der Verantwortung zu entziehen, indem er den Ladendetektiv angriff. Doch am Ende unterlag er und die Polizei nahm ihn vorläufig fest.
Gegen 21.20 Uhr wollte der Mann aus Bonn einen Supermarkt am Theodor-Heuss-Ring in Troisdorf verlassen. Er schob einen Einkaufswagen mit bezahlten Waren, trug jedoch einen Rucksack mit Whiskeyflaschen im Wert von über 200 Euro, die er offenbar nicht bezahlt hatte. Als der 45-jährige Ladendetektiv ihn ansprach, rammte der Verdächtige ihn mit dem Einkaufswagen und schlug mit dem Rucksack nach ihm. Der Detektiv erlitt leichte Verletzungen. Bis die Polizei eintraf, hielt man den Bonner in Schach.
Vor den Beamten bestritt der Mann, der bereits in allen Filialen der Supermarktkette Hausverbot wegen Ladendiebstahls hat, den Diebstahl und behauptete, die Flaschen woanders gekauft zu haben. Einen Beleg konnte er nicht vorweisen, daher wurde er vorläufig festgenommen. Man ermittelt wegen räuberischen Diebstahls. Ob er in Untersuchungshaft kommt, wird geprüft.
Der 48-Jährige behauptete, der Ladendetektiv habe ihn geschlagen. Auch hier ermittelt die Polizei, um den Wahrheitsgehalt zu klären. (Bi)
13.03.2026 10:02 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Eine häufig auftretende Betrugsmasche betrifft das Abgreifen von Kreditkartendaten über die Bezahlfunktion eines großen Online-Kleinanzeigenportals.
In der Regel erfolgt der Kauf eines nicht teuren Artikels unkompliziert. Der Käufer möchte den Gegenstand über die Bezahlfunktion des Portals bezahlen, was grundsätzlich als sicher gilt. Die Täter locken jedoch Verkäufer von der Plattform weg, um über gefälschte Links Kreditkartendaten zu stehlen. Sie behaupten oft, die Zahlung sei erfolgt, und fordern eine Bestätigung durch Eingabe sensibler Daten auf einer gefälschten Seite. So gelangen sie an die Kreditkartendaten.
Ein 43-jähriger Hennefer wurde Opfer dieser Masche. Die Betrüger buchten über 1.100 Euro von seiner Kreditkarte ab.
Typische Warnsignale können sein:
Weglocken von der Plattform: Der Käufer möchte per Messenger (WhatsApp, SMS) statt über den eBay-Chat kommunizieren.
Gefälschte Links/QR-Codes: Verkäufer erhalten Links oder QR-Codes (Quishing), die auf perfekt nachgebaute Fake-Webseiten führen, welche nach Kreditkartendaten, Online-Banking-Zugängen oder PINs fragen, um angeblich Geld zu empfangen.
Abfrage von Kreditkartendaten: Für den Empfang von Geld ist niemals die Eingabe von Kreditkartendaten oder die PIN auf einer externen Seite nötig.
Überzahlungsbetrug: Betrüger "bezahlen" zu viel und fordern die Differenz zurück, während die ursprüngliche Zahlung platzt.
Fake-Bestätigungen: E-Mails oder Nachrichten, die eine erfolgreiche Zahlung vortäuschen, stammen nicht von eBay.
So schützen Sie sich:
Niemals auf Links in SMS oder E-Mails klicken.
Zahlungsabwicklungen finden ausschließlich direkt in der eBay-App oder auf der offiziellen Webseite statt.
Keine Herausgabe von Telefonnummern oder E-Mail-Adressen an Käufer.
Geben Sie niemals Kreditkartendaten oder Zugangsdaten für den Geldempfang preis.
Misstrauen bei Überzahlungen: Niemals Differenzbeträge zurücküberweisen.
Was tun bei Betrug?
Bank/Kreditkarteninstitut kontaktieren: Sofort die Karte sperren lassen (Sperrhotline 116 116).
Polizei informieren: Anzeige erstatten.
eBay/Kleinanzeigen informieren: Den Nutzer melden (Bi)
13.03.2026 10:01 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Am Mittwoch (11. März) wartete ein 44-jähriger Mann aus Wiehl an einer Bushaltestelle in der Dieringhauser Straße, unweit eines Lebensmittelmarktes, auf den Bus. Gegen 13:40 Uhr wurde er von zwei Männern angesprochen und nach Bargeld gefragt. Einer der Männer schlug den Wiehler ins Gesicht, während der Zweite Bargeld aus seiner Umhängetasche entnahm. Beide flüchteten anschließend in Richtung Engelskirchen. Die beiden Männer waren etwa 35-40 Jahre alt, 170 cm-180 cm groß, hatten lange Bärte und trugen Kapuzenpullis, die sie weit ins Gesicht gezogen hatten. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
13.03.2026 10:00 | Quelle: www.presseportal.deWaldbröl (ots) -
In der Nacht von Mittwoch (11. März) auf Donnerstag haben Unbekannte ein Auto gestohlen, dass vor einem Wohnhaus im Escher Weg parkte. Die Tat ereignete sich zwischen 22 Uhr und 00:05 Uhr. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen grauen Audi A6 älteren Baujahrs mit dem amtlichen Kennzeichen GM-SR1410. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
13.03.2026 10:00 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Der Betreiber eines neu eröffneten Süßwarengeschäfts am Siegburger Markt beklagt nicht nur einen Einbruch, sondern auch die Zerstörung großer Teile des Mobiliars durch unbekannte Täter.
Ein Nachbar bemerkte am Donnerstagmorgen (12. März) auf dem Weg zur Arbeit, dass die Eingangstür des Eckladens eingeschlagen worden war. Er alarmierte die Polizei und berichtete, in der Nacht gegen 02.00 Uhr ein verdächtiges Geräusch gehört, ohne es jedoch mit dem Einbruch in Verbindung gebracht zu haben.
Der Betreiber des Ladens konnte in dem vorgefundenen Chaos bislang noch nicht feststellen, was gestohlen wurde.
Die Polizei Siegburg sucht Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag Verdächtiges am Siegburger Markt beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3121. (Bi)
13.03.2026 09:59 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Im Zeitraum zwischen Montag (09. März), 16:00 Uhr, und Mittwoch (11. März), 15:00 Uhr, kam es auf einer Baustelle in Troisdorf zu einem Diebstahl aus einem Bagger.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter Zugang zu dem Baustellengelände an der Mendener Straße/Bessemerstraße. Dort brachen sie einen am Bagger montierten Schlüsselkasten auf. Mit dem darin befindlichen Fahrzeugschlüssel öffneten sie anschließend die Fahrerkabine des Fahrzeugs.
Hieraus entwendeten die Unbekannten eine Innenraumlampe sowie ein Radio. Darüber hinaus öffneten sie mehrere auf der Baustelle befindliche Kisten und stahlen daraus ein Werkzeugset sowie ein Kupferkabel.
Der Gesamtwert der entwendeten Gegenstände wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3221 bei der Polizei zu melden. (Re)
12.03.2026 12:33 | Quelle: www.presseportal.deHennef (ots) -
Am frühen Mittwochmorgen (11. März), gegen 04:30 Uhr meldete ein Lkw-Fahrer der Rettungsleitstelle eine augenscheinlich bewusstlose Person in einem Pkw im Bereich der Straßen Schreinersbitze / Westerwaldstraße in Hennef.
Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Notarzt trafen kurze Zeit später an der Örtlichkeit ein. Dort stand ein Pkw mittig auf der Fahrbahn. Auf dem Fahrersitz befand sich ein 51-jähriger Mann aus Eitorf, der offenbar eingeschlafen war und zunächst geweckt werden musste.
Während der anschließenden medizinischen Untersuchung zeigte sich der Mann kaum ansprechbar und schlief wiederholt ein. Da sich Hinweise auf ein mögliches Verkehrsdelikt ergaben, wurde die Polizei hinzugezogen. Die eingesetzten Beamten nahmen aus dem Fahrzeuginneren deutlichen Cannabisgeruch wahr. Der 51-Jährige gab an, auf dem Heimweg gewesen zu sein und keine Drogen konsumiert zu haben. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest reagierte jedoch positiv auf Cannabis.
Durch die Notärztin wurde dem Eitorfer eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und beschlagnahmten seinen Führerschein.
Während die Beamten ein Abschleppunternehmen verständigten, um das Fahrzeug von der Straße zu versetzen, startete der 51-Jährige plötzlich seinen Pkw und fuhr los. Die Polizisten konnten ihn wenige Minuten später im Bereich der Einmündung Schreinersbitze/Heilig-Kreuz-Straße anhalten. Seine Fahrzeugschlüssel wurden daraufhin zur Gefahrenabwehr sichergestellt.
Der 51-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. (Re)
12.03.2026 12:26 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Weniger Verkehrsunfälle - mehr Verletzte: Polizei legt besonderen Fokus auf ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooterfahrende, Kradfahrende und Sicherheit an Bahnübergängen
Am heutigen Tag (11. März) wurde die Verkehrsunfallbilanz 2025 veröffentlicht. Die Bilanz für die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis umfasst alle polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ohne die Städte Bad Honnef und Königswinter sowie die Maßnahmen der Polizei zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Behördenleiter Sebastian Schuster stellte der diesjährigen Bilanz voran:
"Die Sicherheit und der Schutz aller Verkehrsteilnehmenden stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit als Landrat und als Behördenleiter der Polizei Rhein-Sieg.
Jedoch ist die Verkehrssicherheit eine gemeinsame Aufgabe.
Rücksicht, Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln sind entscheidende Faktoren, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu schützen. Mein Dank gilt daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch umsichtiges Verhalten zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen beitragen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meiner Behörde, die sich täglich engagiert für die Verkehrssicherheit im Rhein-Sieg-Kreis einsetzen."
Weniger Unfälle - dennoch mehr Verletzte
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei insgesamt 9.768 Verkehrsunfälle. Damit sank die Gesamtzahl gegenüber dem Vorjahr um 333 Unfälle (2024: 10.101). Dies entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozent.
Die sogenannte Unfallhäufigkeitszahl (UHZ) - also die Zahl der Verkehrsunfälle pro 100.000 Einwohner - liegt im Rhein-Sieg-Kreis bei 2.591. Damit belegt die Kreispolizeibehörde im landesweiten Vergleich einen sehr guten dritten Platz unter 47 Polizeibehörden.
Zum Vergleich: Die durchschnittliche Unfallhäufigkeitszahl in Nordrhein-Westfalen beträgt 3.638. Der deutlich niedrigere Wert im Rhein-Sieg-Kreis zeigt, dass sich Verkehrsteilnehmende im hiesigen Bereich vergleichsweise sicher im Straßenverkehr bewegen können.
Trotz weniger Unfälle stieg die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmenden an. 1.500 Menschen wurden im Jahr 2025 verletzt, das sind 101 Personen mehr als im Vorjahr (+7,2 %).
Bei der Zahl der tödlich Verunglückten konnte glücklicherweise ein Rückgang verzeichnet werden. Trotzdem starben auf den Straßen im Rhein-Sieg-Kreis sieben Menschen bei einem Verkehrsunfall (2024: 11).
Insbesondere ungeschützte Verkehrsteilnehmende - also Menschen zu Fuß oder auf Zweirädern - waren besonders häufig von schweren Unfallfolgen betroffen.
Tödliche Unfälle an Bahnübergängen
Besonders tragisch ist die Entwicklung an Bahnübergängen: Vier der sieben tödlich verunglückten Menschen verloren ihr Leben an Bahnübergängen. Dabei kamen drei Zufußgehende sowie ein Radfahrer ums Leben.
In allen Fällen versuchten die Betroffenen, trotz geschlossener Schranke oder Halbschranke, den Bahnübergang zu überqueren.
Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, startete die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis die Präventionskampagne "BLEIB STEHEN - BLEIB AM LEBEN!". Dieser einprägsame Slogan wurde gut sichtbar auf Gehwegen vor Bahnübergängen aufgesprüht. Ergänzend führt die Polizei gezielte Verkehrsüberwachungen an Bahnübergängen durch, um Verstöße konsequent zu ahnden. Begleitet wird die Kampagne durch Beiträge und Videos in den sozialen Netzwerken.
Die Leiterin der Direktion Verkehr, Polizeirätin Stephanie Spengler, betont: "Bahnübergänge verzeihen keine Fehler. Züge können weder ausweichen noch schnell bremsen. Wer Rotlicht oder geschlossene Schranken ignoriert, bringt sich in Lebensgefahr. Deshalb gilt immer: Bei Rot stehen bleiben! Lieber später ankommen als nie." #BleibStehenBleibAmLeben
Kinder im Straßenverkehr
Die Zahl der verunglückten Kinder ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken: 126 Kinder verunglückten im Straßenverkehr (2024: 134).
Bei den leichtverletzten Kindern auf Fahrrädern und E-Scootern zeigt sich hingegen ein besorgniserregender Trend: Hier wurden jeweils elf Verletzte mehr als im Vorjahr registriert.
Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der frühzeitigen Verkehrserziehung und der sicheren Nutzung von Fahrrädern und E-Scootern. Denken Sie bitte daran: Um einen E-Roller benutzen zu dürfen, muss Ihr Kind mindestens 14 Jahre alt sein. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten. Der E-Scooter braucht eine Betriebserlaubnis und eine gültige Versicherung.
Polizeirätin Stephanie Spengler betrachtet die aktuelle Entwicklung der Unfallzahlen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmenden mit großer Sorge:
"Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Familie und oft ein Schicksal, das sich von einem Moment auf den anderen verändert. Als Polizistin sehe ich diese Folgen regelmäßig. Als Mutter zweier Teenager berührt mich dieses Thema auch persönlich, denn junge Menschen sind täglich mit dem Fahrrad oder E-Scooter unterwegs. Gerade Jugendliche, besonders auf E-Scootern, unterschätzen häufig die Risiken im Straßenverkehr. Ohne schützende Karosserie, Airbags usw. können schon kleine Fehler schwere Folgen haben.
Mein Appell an alle Jugendliche: Fahrt aufmerksam, sorgt für gute Sichtbarkeit, fahrt nie zu zweit und niemals alkoholisiert. Und auch wenn es vielleicht uncool wirkt: Ein Helm kann Leben retten.
Unser Ziel muss es sein, dass alle sicher an ihr Ziel kommen - unabhängig davon, wie sie unterwegs sind. Dazu braucht es Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden. Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Wahrnehmung sind nach wie vor zentrale Ursachen schwerer Unfälle.
Verkehrssicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe - und jeder von uns kann dazu beitragen, dass unsere Straßen insbesondere für die Schwächsten sicherer werden."
Deutlicher Anstieg bei E-Scooter-Unfällen
Nicht nur bei Kindern, sondern insgesamt stieg die Zahl der Unfälle im Zusammenhang mit Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scootern) im Jahr 2025 deutlich an.
Insgesamt 86 Personen verunglückten mit E-Scootern. Dabei erlitten sechs Menschen schwere (2024: 2) und 80 leichte Verletzungen (2024: 37).
Besonders auffällig ist die Entwicklung in jüngeren Altersgruppen:
- Kinder: 15 Verunglückte (+11) - Jugendliche: 18 Verunglückte
(+13)
Allein bei den Jugendlichen verdreifachte sich die Zahl der Verunglückten auf E-Scootern. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis sieht hier einen deutlichen Schwerpunkt für weiterführende Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit.
Mehr verunglückte Radfahrende - Rückgang bei Pedelecs
Nachdem im Jahr 2024 erstmals ein Rückgang festgestellt worden war, stieg die Zahl der verunglückten Radfahrenden wieder an. 273 Radfahrende verunglückten im Jahr 2025, im Vorjahr waren es 248 (+10,08 %).
Die Zunahme betrifft insbesondere Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene.
Eine positive Entwicklung zeigt sich hingegen bei den Pedelec-Fahrenden (8 Verletzte weniger). Rückgänge wurden in nahezu allen Altersgruppen festgestellt.
Seniorinnen und Senioren häufiger beteiligt
Die Zahl der verunglückten Seniorinnen und Senioren stieg von 240 auf 256.
Während die Unfallzahlen bei lebensälteren Rad- und Pedelec-Fahrenden rückläufig waren, nahm die Zahl der Unfälle unter Beteiligung von Seniorinnen und Senioren als Pkw-Fahrende deutlich zu - von 63 auf 91 Verunglückte.
Kradfahrende weiterhin im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit
Motorradfahrende stehen aufgrund der ländlich geprägten Infrastruktur des Rhein-Sieg-Kreises weiterhin besonders im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit.
Im Jahr 2025 verunglückten 98 Kradfahrende, im Vorjahr waren es 87 (+11).
Positiv hervorzuheben ist, dass im Jahr 2025 kein Kradfahrer im Vergleich zu den Vorjahren tödlich verunglückte. Zudem sank die Zahl der schwerverletzten Kradfahrer von 25 auf 18. Hingegen bei den Leichtverletzten ist ein negativer Trend festzustellen. Hier musste die Polizei im Vergleich zum Vorjahr 20 mehr Verletzte registrieren (2025: 80)
Um riskantes Fahrverhalten auf beliebten Motorradstrecken zu reduzieren, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit Straßen.NRW und der Unfallkommission des Rhein-Sieg-Kreises zum Beispiel die Bundesstraße 256 bei Schladern, die seit Jahren als unfallträchtiger Streckenabschnitt bekannt ist, nach intensiven Verkehrskontrollen und einer umfassenden Analyse der Verkehrssituation baulich verändert. Im Herbst 2025 wurden Fahrbahnteiler und deutlich sichtbare Doppelmarkierungen angebracht, um die Geschwindigkeit zu senken und riskantes Fahrverhalten dauerhaft zu reduzieren.
Häufigste Unfallursachen
Bei der Analyse der Verkehrsunfälle im Rhein-Sieg-Kreis zeigen sich auch im Jahr 2025 klare Schwerpunkte bei den Unfallursachen. Die häufigste Ursache sind Vorfahrts- und Vorrangverletzungen. Rund ein Fünftel der ausgewerteten Verkehrsunfälle sind darauf zurückzuführen, dass Verkehrsteilnehmende die Vorfahrt anderer missachteten oder Vorrangregeln nicht beachteten.
An zweiter Stelle folgt die nicht angepasste Geschwindigkeit. Etwa 15 Prozent der Unfälle stehen im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeit, die nicht den Verkehrs-, Sicht- oder Witterungsverhältnissen angepasst war.
Ebenfalls eine zentrale Rolle spielen Fehler beim Abbiegen. Rund zwölf Prozent der Verkehrsunfälle entstehen durch falsches oder unachtsames Abbiegen. Dabei kommt es insbesondere zu Konflikten mit entgegenkommenden Fahrzeugen oder mit querenden Radfahrenden und Zufußgehenden.
Die Auswertung zeigt, dass viele Verkehrsunfälle weiterhin durch Regelverstöße, Fehleinschätzungen oder Ablenkung verursacht werden.
Prävention und Verkehrssicherheitsarbeit
Neben Kontrollen setzt die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis weiterhin stark auf Prävention und Aufklärung.
Dazu gehören unter anderem:
- Verkehrserziehung in Kindertagesstätten und Grundschulen -
Schulwegtrainings für Erstklässler - Fahrradtrainings und
Fahrradprüfung für Viertklässler - Präventionsprogramme wie "Crash
Kurs NRW" - Schulungen zum Thema "Toter Winkel" - Rad- und
Pedelec-Trainings für Seniorinnen und Senioren
Allein bei Schulwegtrainings konnten im Jahr 2025 fast 4400 Erstklässler für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Zudem wurden mehr als 3500 "Fahrradführerscheine" an Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klassen ausgestellt.
Verkehrsunfallnachsorge und Opferschutz
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis legt einen weiteren Fokus auf die Verkehrsunfallnachsorge. Dabei bietet sie proaktive Unterstützung für Betroffene und Angehörige an.
Ziel bleibt: weniger schwere Verkehrsunfälle
Die Verkehrsunfallbilanz 2025 zeigt: Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist zwar gesunken, gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der verletzten Menschen.
Besonders ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooter-Fahrende sowie Kradfahrende bleiben zentrale Zielgruppen der Verkehrssicherheitsarbeit.
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis wird daher auch künftig verstärkt auf Prävention, Aufklärung und gezielte Verkehrsüberwachung setzen, um schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.
Hinweis:
Die vollständige Verkehrsunfallbilanz 2025 der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis sowie die Anlage finden Sie unter: rhein-sieg-kreis.polizei.nrw/artikel/verkehrsunfallbilanz (Re)
12.03.2026 09:53 | Quelle: www.presseportal.deWiehl: Nachtragsmeldung (ots) -
Der Radlader, der am vergangenen Wochenende in der Wülfringhauser Straße gestohlen wurde (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/6232383), ist wieder aufgefunden worden.
Am Vormittag des 11. März (Mittwoch) meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, nachdem er auf einem Waldweg, ca. zwei Kilometer vom "Wanderparkplatz Oberholzen" entfernt, auf einen Radlader gestoßen war. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um das gestohlene Fahrzeug handelte.
12.03.2026 09:20 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Die Kreispolizeibehörde im Rhein-Sieg-Kreis lädt interessierte Journalisten zu einem Pressetermin am
Dienstag, 17. März 2026, 10:30 Uhr
ein, um in diesem Rahmen zwei neue Diensthunde vorzustellen. Treffpunkt ist der Innenhof der Polizeihauptwache Siegburg, Frankfurter Straße 12 - 18, 53721 Siegburg.
11.03.2026 14:32 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Weniger Verkehrsunfälle - mehr Verletzte: Polizei legt besonderen Fokus auf ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooterfahrende, Kradfahrende und Sicherheit an Bahnübergängen
Am heutigen Tag (11. März) wurde die Verkehrsunfallbilanz 2025 veröffentlicht. Die Bilanz für die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis umfasst alle polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ohne die Städte Bad Honnef und Königswinter sowie die Maßnahmen der Polizei zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Behördenleiter Sebastian Schuster stellte der diesjährigen Bilanz voran:
"Die Sicherheit und der Schutz aller Verkehrsteilnehmenden stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit als Landrat und als Behördenleiter der Polizei Rhein-Sieg.
Jedoch ist die Verkehrssicherheit eine gemeinsame Aufgabe.
Rücksicht, Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln sind entscheidende Faktoren, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu schützen. Mein Dank gilt daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch umsichtiges Verhalten zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen beitragen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meiner Behörde, die sich täglich engagiert für die Verkehrssicherheit im Rhein-Sieg-Kreis einsetzen."
Weniger Unfälle - dennoch mehr Verletzte
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei insgesamt 9.768 Verkehrsunfälle. Damit sank die Gesamtzahl gegenüber dem Vorjahr um 333 Unfälle (2024: 10.101). Dies entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozent.
Die sogenannte Unfallhäufigkeitszahl (UHZ) - also die Zahl der Verkehrsunfälle pro 100.000 Einwohner - liegt im Rhein-Sieg-Kreis bei 2.591. Damit belegt die Kreispolizeibehörde im landesweiten Vergleich einen sehr guten dritten Platz unter 47 Polizeibehörden.
Zum Vergleich: Die durchschnittliche Unfallhäufigkeitszahl in Nordrhein-Westfalen beträgt 3.638. Der deutlich niedrigere Wert im Rhein-Sieg-Kreis zeigt, dass sich Verkehrsteilnehmende im hiesigen Bereich vergleichsweise sicher im Straßenverkehr bewegen können.
Trotz weniger Unfälle stieg die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmenden an. 1.500 Menschen wurden im Jahr 2025 verletzt, das sind 101 Personen mehr als im Vorjahr (+7,2 %).
Bei der Zahl der tödlich Verunglückten konnte glücklicherweise ein Rückgang verzeichnet werden. Trotzdem starben auf den Straßen im Rhein-Sieg-Kreis sieben Menschen bei einem Verkehrsunfall (2024: 11).
Insbesondere ungeschützte Verkehrsteilnehmende - also Menschen zu Fuß oder auf Zweirädern - waren besonders häufig von schweren Unfallfolgen betroffen.
Tödliche Unfälle an Bahnübergängen
Besonders tragisch ist die Entwicklung an Bahnübergängen: Vier der sieben tödlich verunglückten Menschen verloren ihr Leben an Bahnübergängen. Dabei kamen drei Zufußgehende sowie ein Radfahrer ums Leben.
In allen Fällen versuchten die Betroffenen, trotz geschlossener Schranke oder Halbschranke, den Bahnübergang zu überqueren.
Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, startete die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis die Präventionskampagne "BLEIB STEHEN - BLEIB AM LEBEN!". Dieser einprägsame Slogan wurde gut sichtbar auf Gehwegen vor Bahnübergängen aufgesprüht. Ergänzend führt die Polizei gezielte Verkehrsüberwachungen an Bahnübergängen durch, um Verstöße konsequent zu ahnden. Begleitet wird die Kampagne durch Beiträge und Videos in den sozialen Netzwerken.
Die Leiterin der Direktion Verkehr, Polizeirätin Stephanie Spengler, betont: "Bahnübergänge verzeihen keine Fehler. Züge können weder ausweichen noch schnell bremsen. Wer Rotlicht oder geschlossene Schranken ignoriert, bringt sich in Lebensgefahr. Deshalb gilt immer: Bei Rot stehen bleiben! Lieber später ankommen als nie." #BleibStehenBleibAmLeben
Kinder im Straßenverkehr
Die Zahl der verunglückten Kinder ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken: 126 Kinder verunglückten im Straßenverkehr (2024: 134).
Bei den leichtverletzten Kindern auf Fahrrädern und E-Scootern zeigt sich hingegen ein besorgniserregender Trend: Hier wurden jeweils elf Verletzte mehr als im Vorjahr registriert.
Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der frühzeitigen Verkehrserziehung und der sicheren Nutzung von Fahrrädern und E-Scootern. Denken Sie bitte daran: Um einen E-Roller benutzen zu dürfen, muss Ihr Kind mindestens 14 Jahre alt sein. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten. Der E-Scooter braucht eine Betriebserlaubnis und eine gültige Versicherung.
Polizeirätin Stephanie Spengler betrachtet die aktuelle Entwicklung der Unfallzahlen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmenden mit großer Sorge: "Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Familie und oft ein Schicksal, das sich von einem Moment auf den anderen verändert. Als Polizistin sehe ich diese Folgen regelmäßig. Als Mutter zweier Teenager berührt mich dieses Thema auch persönlich, denn junge Menschen sind täglich mit dem Fahrrad oder E-Scooter unterwegs. Gerade Jugendliche, besonders auf E-Scootern, unterschätzen häufig die Risiken im Straßenverkehr. Ohne schützende Karosserie, Airbags usw. können schon kleine Fehler schwere Folgen haben.
Mein Appell an alle Jugendliche: Fahrt aufmerksam, sorgt für gute Sichtbarkeit, fahrt nie zu zweit und niemals alkoholisiert. Und auch wenn es vielleicht uncool wirkt: Ein Helm kann Leben retten.
Unser Ziel muss es sein, dass alle sicher an ihr Ziel kommen - unabhängig davon, wie sie unterwegs sind. Dazu braucht es Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden. Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Wahrnehmung sind nach wie vor zentrale Ursachen schwerer Unfälle.
Verkehrssicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe - und jeder von uns kann dazu beitragen, dass unsere Straßen insbesondere für die Schwächsten sicherer werden."
Deutlicher Anstieg bei E-Scooter-Unfällen
Nicht nur bei Kindern, sondern insgesamt stieg die Zahl der Unfälle im Zusammenhang mit Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scootern) im Jahr 2025 deutlich an.
Insgesamt 86 Personen verunglückten mit E-Scootern. Dabei erlitten sechs Menschen schwere (2024: 2) und 80 leichte Verletzungen (2024: 37).
Besonders auffällig ist die Entwicklung in jüngeren Altersgruppen:
- Kinder: 15 Verunglückte (+11) - Jugendliche: 18 Verunglückte
(+13)
Allein bei den Jugendlichen verdreifachte sich die Zahl der Verunglückten auf E-Scootern. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis sieht hier einen deutlichen Schwerpunkt für weiterführende Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit.
Mehr verunglückte Radfahrende - Rückgang bei Pedelecs
Nachdem im Jahr 2024 erstmals ein Rückgang festgestellt worden war, stieg die Zahl der verunglückten Radfahrenden wieder an. 273 Radfahrende verunglückten im Jahr 2025, im Vorjahr waren es 248 (+10,08 %).
Die Zunahme betrifft insbesondere Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene.
Eine positive Entwicklung zeigt sich hingegen bei den Pedelec-Fahrenden (8 Verletzte weniger). Rückgänge wurden in nahezu allen Altersgruppen festgestellt.
Seniorinnen und Senioren häufiger beteiligt
Die Zahl der verunglückten Seniorinnen und Senioren stieg von 240 auf 256.
Während die Unfallzahlen bei lebensälteren Rad- und Pedelec-Fahrenden rückläufig waren, nahm die Zahl der Unfälle unter Beteiligung von Seniorinnen und Senioren als Pkw-Fahrende deutlich zu - von 63 auf 91 Verunglückte.
Kradfahrende weiterhin im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit
Motorradfahrende stehen aufgrund der ländlich geprägten Infrastruktur des Rhein-Sieg-Kreises weiterhin besonders im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit.
Im Jahr 2025 verunglückten 98 Kradfahrende, im Vorjahr waren es 87 (+11).
Positiv hervorzuheben ist, dass im Jahr 2025 kein Kradfahrer im Vergleich zu den Vorjahren tödlich verunglückte. Zudem sank die Zahl der schwerverletzten Kradfahrer von 25 auf 18. Hingegen bei den Leichtverletzten ist ein negativer Trend festzustellen. Hier musste die Polizei im Vergleich zum Vorjahr 20 mehr Verletzte registrieren (2025: 80)
Um riskantes Fahrverhalten auf beliebten Motorradstrecken zu reduzieren, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit Straßen.NRW und der Unfallkommission des Rhein-Sieg-Kreises zum Beispiel die Bundesstraße 256 bei Schladern, die seit Jahren als unfallträchtiger Streckenabschnitt bekannt ist, nach intensiven Verkehrskontrollen und einer umfassenden Analyse der Verkehrssituation, baulich verändert. Im Herbst 2025 wurden Fahrbahnteiler und deutlich sichtbare Doppelmarkierungen angebracht, um die Geschwindigkeit zu senken und riskantes Fahrverhalten dauerhaft zu reduzieren.
Häufigste Unfallursachen
Bei der Analyse der Verkehrsunfälle im Rhein-Sieg-Kreis zeigen sich auch im Jahr 2025 klare Schwerpunkte bei den Unfallursachen. Die häufigste Ursache sind Vorfahrts- und Vorrangverletzungen. Rund ein Fünftel der ausgewerteten Verkehrsunfälle sind darauf zurückzuführen, dass Verkehrsteilnehmende die Vorfahrt anderer missachteten oder Vorrangregeln nicht beachteten.
An zweiter Stelle folgt die nicht angepasste Geschwindigkeit. Etwa 15 Prozent der Unfälle stehen im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeit, die nicht den Verkehrs-, Sicht- oder Witterungsverhältnissen angepasst war.
Ebenfalls eine zentrale Rolle spielen Fehler beim Abbiegen. Rund zwölf Prozent der Verkehrsunfälle entstehen durch falsches oder unachtsames Abbiegen. Dabei kommt es insbesondere zu Konflikten mit entgegenkommenden Fahrzeugen oder mit querenden Radfahrenden und Zufußgehenden.
Die Auswertung zeigt, dass viele Verkehrsunfälle weiterhin durch Regelverstöße, Fehleinschätzungen oder Ablenkung verursacht werden.
Prävention und Verkehrssicherheitsarbeit
Neben Kontrollen setzt die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis weiterhin stark auf Prävention und Aufklärung.
Dazu gehören unter anderem:
- Verkehrserziehung in Kindertagesstätten und Grundschulen -
Schulwegtrainings für Erstklässler - Fahrradtrainings und
Fahrradprüfung für Viertklässler - Präventionsprogramme wie "Crash
Kurs NRW" - Schulungen zum Thema "Toter Winkel" - Rad- und
Pedelec-Trainings für Seniorinnen und Senioren
Allein bei Schulwegtrainings konnten im Jahr 2025 fast 4400 Erstklässler für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Zudem wurden mehr als 3500 "Fahrradführerscheine" an Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klassen ausgestellt.
Verkehrsunfallnachsorge und Opferschutz
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis legt einen weiteren Fokus auf die Verkehrsunfallnachsorge. Dabei bietet sie proaktive Unterstützung für Betroffene und Angehörige an.
Ziel bleibt: weniger schwere Verkehrsunfälle
Die Verkehrsunfallbilanz 2025 zeigt: Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist zwar gesunken, gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der verletzten Menschen. Besonders ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooterfahrende sowie Kradfahrende bleiben zentrale Zielgruppen der Verkehrssicherheitsarbeit.
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis wird daher auch künftig verstärkt auf Prävention, Aufklärung und gezielte Verkehrsüberwachung setzen, um schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.
Hinweis:
Die vollständige Verkehrsunfallbilanz 2025 der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis sowie die Anlage finden Sie unter: rhein-sieg-kreis.polizei.nrw/artikel/verkehrsunfallstatistik (Re)
11.03.2026 11:17 | Quelle: www.presseportal.de