Täglich aktuelle Nachrichten aus der Region von der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis und Oberberg.
Rhein-Sieg-Kreis (ots) -
Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche "Seatbelt" des europäischen Polizei-Netzwerks ROADPOL hat die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis am Donnerstag (12. März) umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel der länderübergreifenden Kontrollmaßnahmen ist es, die Zahl der Verkehrsunfallopfer in Europa zu senken.
Mehr als 20 Polizistinnen und Polizisten der Polizei Rhein-Sieg sowie Beamte der Bundespolizei kontrollierten dazu den Straßenverkehr in den Stadtgebieten Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin, Hennef und Eitorf.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Einhaltung der Anschnallpflicht, da das Missachten dieser Vorschrift selbst bei leichten Verkehrsunfällen zu erheblichen, jedoch vermeidbaren Verletzungen führen kann. Darüber hinaus richteten die Einsatzkräfte ein Augenmerk auf mögliche Verstöße im Bereich von Bahnübergängen.
Im Verlauf der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte mehr als 140 Fahrzeuge. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten 25 Verstöße gegen die Anschnallpflicht fest. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Sicherheitsgurt eines der wichtigsten Schutzsysteme im Fahrzeug darstellt. Bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten können Verkehrsunfälle ohne angelegten Sicherheitsgurt schwerwiegende Folgen haben. Ein angelegter Gurt kann im Ernstfall Leben retten.
Darüber hinaus wurden 15 Fahrzeugführer festgestellt, die während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzten. Gegen sie wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Polizei mahnt eindringlich, während der Fahrt auf die Nutzung des Handys zu verzichten. Wer telefoniert, Nachrichten liest oder Apps nutzt, nimmt den Blick von der Straße und reagiert deutlich langsamer. Bereits wenige Sekunden Unaufmerksamkeit können ausreichen, um plötzlich auftauchende Hindernisse oder bremsende Fahrzeuge zu übersehen.
Auch an einem der überwachten Bahnübergänge kam es zu einem Verstoß: In Sankt Augustin überquerte eine 17-jährige Schülerin trotz Rotlicht den Bahnübergang von der Bonner Straße in Richtung Arnold-Janssen-Straße. Die Schranken waren zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet. Die Jugendliche gab an, es eilig gehabt zu haben. Gegen sie wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.
Im Bereich der Zeithstraße / Auf den Tongruben in Siegburg wurden die Einsatzkräfte zudem auf einen Motorradfahrer aufmerksam, dessen Fahrzeug durch eine auffällige Lautstärke auffiel. Es ergab sich der Verdacht, dass die Auspuffanlage manipuliert worden sein könnte. Darüber hinaus fehlte der vorgeschriebene Rückstrahler an der Kennzeichenhalterung, und das Hinterrad wies nicht die erforderliche Mindestprofiltiefe auf. Das Motorrad wurde sichergestellt und wird nun durch einen Sachverständigen begutachtet. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Erlöschens der Betriebserlaubnis eingeleitet.
Neben den genannten Verstößen stellten die Einsatzkräfte rund 30 weitere kleinere Verkehrsverstöße fest.
Die Polizei Rhein-Sieg kündigt an, auch künftig regelmäßig Verkehrskontrollen mit wechselnden Schwerpunkten durchzuführen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und die Zahl der Verkehrstoten sowie Schwerverletzten nachhaltig zu reduzieren. (Re)
13.03.2026 12:01 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Am Donnerstag (12. März) fuhr ein 62-jähriger Autofahrer gegen 19.30 Uhr auf der Landesstraße 269 (L 269) von Bonn in Richtung Niederkassel. In Höhe der Brücke Nachtigallenweg in Troisdorf-Bergheim warf jemand einen Gegenstand von der Brücke auf die Windschutzscheibe des Opel Mini-VAN. Die Scheibe zerbrach, der Fahrer aus Niederkassel blieb unverletzt.
Vermutlich handelte es sich bei dem Gegenstand um einen mit Wasser gefüllten Beutel (Wasserbombe). Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit konnte der Autofahrer die mutmaßlich männlichen Täter nicht näher beschreiben. Die Polizei fahndete bisher erfolglos nach den Verdächtigen.
Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der 02241 514-3221 zu melden.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr laufen. Den Tätern droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. (Bi)
13.03.2026 10:03 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Ein 48-jähriger mutmaßlicher Ladendieb versuchte am Donnerstagabend (12. März), sich der Verantwortung zu entziehen, indem er den Ladendetektiv angriff. Doch am Ende unterlag er und die Polizei nahm ihn vorläufig fest.
Gegen 21.20 Uhr wollte der Mann aus Bonn einen Supermarkt am Theodor-Heuss-Ring in Troisdorf verlassen. Er schob einen Einkaufswagen mit bezahlten Waren, trug jedoch einen Rucksack mit Whiskeyflaschen im Wert von über 200 Euro, die er offenbar nicht bezahlt hatte. Als der 45-jährige Ladendetektiv ihn ansprach, rammte der Verdächtige ihn mit dem Einkaufswagen und schlug mit dem Rucksack nach ihm. Der Detektiv erlitt leichte Verletzungen. Bis die Polizei eintraf, hielt man den Bonner in Schach.
Vor den Beamten bestritt der Mann, der bereits in allen Filialen der Supermarktkette Hausverbot wegen Ladendiebstahls hat, den Diebstahl und behauptete, die Flaschen woanders gekauft zu haben. Einen Beleg konnte er nicht vorweisen, daher wurde er vorläufig festgenommen. Man ermittelt wegen räuberischen Diebstahls. Ob er in Untersuchungshaft kommt, wird geprüft.
Der 48-Jährige behauptete, der Ladendetektiv habe ihn geschlagen. Auch hier ermittelt die Polizei, um den Wahrheitsgehalt zu klären. (Bi)
13.03.2026 10:02 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Eine häufig auftretende Betrugsmasche betrifft das Abgreifen von Kreditkartendaten über die Bezahlfunktion eines großen Online-Kleinanzeigenportals.
In der Regel erfolgt der Kauf eines nicht teuren Artikels unkompliziert. Der Käufer möchte den Gegenstand über die Bezahlfunktion des Portals bezahlen, was grundsätzlich als sicher gilt. Die Täter locken jedoch Verkäufer von der Plattform weg, um über gefälschte Links Kreditkartendaten zu stehlen. Sie behaupten oft, die Zahlung sei erfolgt, und fordern eine Bestätigung durch Eingabe sensibler Daten auf einer gefälschten Seite. So gelangen sie an die Kreditkartendaten.
Ein 43-jähriger Hennefer wurde Opfer dieser Masche. Die Betrüger buchten über 1.100 Euro von seiner Kreditkarte ab.
Typische Warnsignale können sein:
Weglocken von der Plattform: Der Käufer möchte per Messenger (WhatsApp, SMS) statt über den eBay-Chat kommunizieren.
Gefälschte Links/QR-Codes: Verkäufer erhalten Links oder QR-Codes (Quishing), die auf perfekt nachgebaute Fake-Webseiten führen, welche nach Kreditkartendaten, Online-Banking-Zugängen oder PINs fragen, um angeblich Geld zu empfangen.
Abfrage von Kreditkartendaten: Für den Empfang von Geld ist niemals die Eingabe von Kreditkartendaten oder die PIN auf einer externen Seite nötig.
Überzahlungsbetrug: Betrüger "bezahlen" zu viel und fordern die Differenz zurück, während die ursprüngliche Zahlung platzt.
Fake-Bestätigungen: E-Mails oder Nachrichten, die eine erfolgreiche Zahlung vortäuschen, stammen nicht von eBay.
So schützen Sie sich:
Niemals auf Links in SMS oder E-Mails klicken.
Zahlungsabwicklungen finden ausschließlich direkt in der eBay-App oder auf der offiziellen Webseite statt.
Keine Herausgabe von Telefonnummern oder E-Mail-Adressen an Käufer.
Geben Sie niemals Kreditkartendaten oder Zugangsdaten für den Geldempfang preis.
Misstrauen bei Überzahlungen: Niemals Differenzbeträge zurücküberweisen.
Was tun bei Betrug?
Bank/Kreditkarteninstitut kontaktieren: Sofort die Karte sperren lassen (Sperrhotline 116 116).
Polizei informieren: Anzeige erstatten.
eBay/Kleinanzeigen informieren: Den Nutzer melden (Bi)
13.03.2026 10:01 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Am Mittwoch (11. März) wartete ein 44-jähriger Mann aus Wiehl an einer Bushaltestelle in der Dieringhauser Straße, unweit eines Lebensmittelmarktes, auf den Bus. Gegen 13:40 Uhr wurde er von zwei Männern angesprochen und nach Bargeld gefragt. Einer der Männer schlug den Wiehler ins Gesicht, während der Zweite Bargeld aus seiner Umhängetasche entnahm. Beide flüchteten anschließend in Richtung Engelskirchen. Die beiden Männer waren etwa 35-40 Jahre alt, 170 cm-180 cm groß, hatten lange Bärte und trugen Kapuzenpullis, die sie weit ins Gesicht gezogen hatten. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
13.03.2026 10:00 | Quelle: www.presseportal.deWaldbröl (ots) -
In der Nacht von Mittwoch (11. März) auf Donnerstag haben Unbekannte ein Auto gestohlen, dass vor einem Wohnhaus im Escher Weg parkte. Die Tat ereignete sich zwischen 22 Uhr und 00:05 Uhr. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen grauen Audi A6 älteren Baujahrs mit dem amtlichen Kennzeichen GM-SR1410. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
13.03.2026 10:00 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Der Betreiber eines neu eröffneten Süßwarengeschäfts am Siegburger Markt beklagt nicht nur einen Einbruch, sondern auch die Zerstörung großer Teile des Mobiliars durch unbekannte Täter.
Ein Nachbar bemerkte am Donnerstagmorgen (12. März) auf dem Weg zur Arbeit, dass die Eingangstür des Eckladens eingeschlagen worden war. Er alarmierte die Polizei und berichtete, in der Nacht gegen 02.00 Uhr ein verdächtiges Geräusch gehört, ohne es jedoch mit dem Einbruch in Verbindung gebracht zu haben.
Der Betreiber des Ladens konnte in dem vorgefundenen Chaos bislang noch nicht feststellen, was gestohlen wurde.
Die Polizei Siegburg sucht Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag Verdächtiges am Siegburger Markt beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei unter der Rufnummer 02241 541-3121. (Bi)
13.03.2026 09:59 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Im Zeitraum zwischen Montag (09. März), 16:00 Uhr, und Mittwoch (11. März), 15:00 Uhr, kam es auf einer Baustelle in Troisdorf zu einem Diebstahl aus einem Bagger.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter Zugang zu dem Baustellengelände an der Mendener Straße/Bessemerstraße. Dort brachen sie einen am Bagger montierten Schlüsselkasten auf. Mit dem darin befindlichen Fahrzeugschlüssel öffneten sie anschließend die Fahrerkabine des Fahrzeugs.
Hieraus entwendeten die Unbekannten eine Innenraumlampe sowie ein Radio. Darüber hinaus öffneten sie mehrere auf der Baustelle befindliche Kisten und stahlen daraus ein Werkzeugset sowie ein Kupferkabel.
Der Gesamtwert der entwendeten Gegenstände wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3221 bei der Polizei zu melden. (Re)
12.03.2026 12:33 | Quelle: www.presseportal.deHennef (ots) -
Am frühen Mittwochmorgen (11. März), gegen 04:30 Uhr meldete ein Lkw-Fahrer der Rettungsleitstelle eine augenscheinlich bewusstlose Person in einem Pkw im Bereich der Straßen Schreinersbitze / Westerwaldstraße in Hennef.
Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Notarzt trafen kurze Zeit später an der Örtlichkeit ein. Dort stand ein Pkw mittig auf der Fahrbahn. Auf dem Fahrersitz befand sich ein 51-jähriger Mann aus Eitorf, der offenbar eingeschlafen war und zunächst geweckt werden musste.
Während der anschließenden medizinischen Untersuchung zeigte sich der Mann kaum ansprechbar und schlief wiederholt ein. Da sich Hinweise auf ein mögliches Verkehrsdelikt ergaben, wurde die Polizei hinzugezogen. Die eingesetzten Beamten nahmen aus dem Fahrzeuginneren deutlichen Cannabisgeruch wahr. Der 51-Jährige gab an, auf dem Heimweg gewesen zu sein und keine Drogen konsumiert zu haben. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest reagierte jedoch positiv auf Cannabis.
Durch die Notärztin wurde dem Eitorfer eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und beschlagnahmten seinen Führerschein.
Während die Beamten ein Abschleppunternehmen verständigten, um das Fahrzeug von der Straße zu versetzen, startete der 51-Jährige plötzlich seinen Pkw und fuhr los. Die Polizisten konnten ihn wenige Minuten später im Bereich der Einmündung Schreinersbitze/Heilig-Kreuz-Straße anhalten. Seine Fahrzeugschlüssel wurden daraufhin zur Gefahrenabwehr sichergestellt.
Der 51-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. (Re)
12.03.2026 12:26 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Weniger Verkehrsunfälle - mehr Verletzte: Polizei legt besonderen Fokus auf ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooterfahrende, Kradfahrende und Sicherheit an Bahnübergängen
Am heutigen Tag (11. März) wurde die Verkehrsunfallbilanz 2025 veröffentlicht. Die Bilanz für die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis umfasst alle polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ohne die Städte Bad Honnef und Königswinter sowie die Maßnahmen der Polizei zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Behördenleiter Sebastian Schuster stellte der diesjährigen Bilanz voran:
"Die Sicherheit und der Schutz aller Verkehrsteilnehmenden stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit als Landrat und als Behördenleiter der Polizei Rhein-Sieg.
Jedoch ist die Verkehrssicherheit eine gemeinsame Aufgabe.
Rücksicht, Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln sind entscheidende Faktoren, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu schützen. Mein Dank gilt daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch umsichtiges Verhalten zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen beitragen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meiner Behörde, die sich täglich engagiert für die Verkehrssicherheit im Rhein-Sieg-Kreis einsetzen."
Weniger Unfälle - dennoch mehr Verletzte
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei insgesamt 9.768 Verkehrsunfälle. Damit sank die Gesamtzahl gegenüber dem Vorjahr um 333 Unfälle (2024: 10.101). Dies entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozent.
Die sogenannte Unfallhäufigkeitszahl (UHZ) - also die Zahl der Verkehrsunfälle pro 100.000 Einwohner - liegt im Rhein-Sieg-Kreis bei 2.591. Damit belegt die Kreispolizeibehörde im landesweiten Vergleich einen sehr guten dritten Platz unter 47 Polizeibehörden.
Zum Vergleich: Die durchschnittliche Unfallhäufigkeitszahl in Nordrhein-Westfalen beträgt 3.638. Der deutlich niedrigere Wert im Rhein-Sieg-Kreis zeigt, dass sich Verkehrsteilnehmende im hiesigen Bereich vergleichsweise sicher im Straßenverkehr bewegen können.
Trotz weniger Unfälle stieg die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmenden an. 1.500 Menschen wurden im Jahr 2025 verletzt, das sind 101 Personen mehr als im Vorjahr (+7,2 %).
Bei der Zahl der tödlich Verunglückten konnte glücklicherweise ein Rückgang verzeichnet werden. Trotzdem starben auf den Straßen im Rhein-Sieg-Kreis sieben Menschen bei einem Verkehrsunfall (2024: 11).
Insbesondere ungeschützte Verkehrsteilnehmende - also Menschen zu Fuß oder auf Zweirädern - waren besonders häufig von schweren Unfallfolgen betroffen.
Tödliche Unfälle an Bahnübergängen
Besonders tragisch ist die Entwicklung an Bahnübergängen: Vier der sieben tödlich verunglückten Menschen verloren ihr Leben an Bahnübergängen. Dabei kamen drei Zufußgehende sowie ein Radfahrer ums Leben.
In allen Fällen versuchten die Betroffenen, trotz geschlossener Schranke oder Halbschranke, den Bahnübergang zu überqueren.
Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, startete die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis die Präventionskampagne "BLEIB STEHEN - BLEIB AM LEBEN!". Dieser einprägsame Slogan wurde gut sichtbar auf Gehwegen vor Bahnübergängen aufgesprüht. Ergänzend führt die Polizei gezielte Verkehrsüberwachungen an Bahnübergängen durch, um Verstöße konsequent zu ahnden. Begleitet wird die Kampagne durch Beiträge und Videos in den sozialen Netzwerken.
Die Leiterin der Direktion Verkehr, Polizeirätin Stephanie Spengler, betont: "Bahnübergänge verzeihen keine Fehler. Züge können weder ausweichen noch schnell bremsen. Wer Rotlicht oder geschlossene Schranken ignoriert, bringt sich in Lebensgefahr. Deshalb gilt immer: Bei Rot stehen bleiben! Lieber später ankommen als nie." #BleibStehenBleibAmLeben
Kinder im Straßenverkehr
Die Zahl der verunglückten Kinder ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken: 126 Kinder verunglückten im Straßenverkehr (2024: 134).
Bei den leichtverletzten Kindern auf Fahrrädern und E-Scootern zeigt sich hingegen ein besorgniserregender Trend: Hier wurden jeweils elf Verletzte mehr als im Vorjahr registriert.
Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der frühzeitigen Verkehrserziehung und der sicheren Nutzung von Fahrrädern und E-Scootern. Denken Sie bitte daran: Um einen E-Roller benutzen zu dürfen, muss Ihr Kind mindestens 14 Jahre alt sein. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten. Der E-Scooter braucht eine Betriebserlaubnis und eine gültige Versicherung.
Polizeirätin Stephanie Spengler betrachtet die aktuelle Entwicklung der Unfallzahlen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmenden mit großer Sorge:
"Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Familie und oft ein Schicksal, das sich von einem Moment auf den anderen verändert. Als Polizistin sehe ich diese Folgen regelmäßig. Als Mutter zweier Teenager berührt mich dieses Thema auch persönlich, denn junge Menschen sind täglich mit dem Fahrrad oder E-Scooter unterwegs. Gerade Jugendliche, besonders auf E-Scootern, unterschätzen häufig die Risiken im Straßenverkehr. Ohne schützende Karosserie, Airbags usw. können schon kleine Fehler schwere Folgen haben.
Mein Appell an alle Jugendliche: Fahrt aufmerksam, sorgt für gute Sichtbarkeit, fahrt nie zu zweit und niemals alkoholisiert. Und auch wenn es vielleicht uncool wirkt: Ein Helm kann Leben retten.
Unser Ziel muss es sein, dass alle sicher an ihr Ziel kommen - unabhängig davon, wie sie unterwegs sind. Dazu braucht es Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden. Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Wahrnehmung sind nach wie vor zentrale Ursachen schwerer Unfälle.
Verkehrssicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe - und jeder von uns kann dazu beitragen, dass unsere Straßen insbesondere für die Schwächsten sicherer werden."
Deutlicher Anstieg bei E-Scooter-Unfällen
Nicht nur bei Kindern, sondern insgesamt stieg die Zahl der Unfälle im Zusammenhang mit Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scootern) im Jahr 2025 deutlich an.
Insgesamt 86 Personen verunglückten mit E-Scootern. Dabei erlitten sechs Menschen schwere (2024: 2) und 80 leichte Verletzungen (2024: 37).
Besonders auffällig ist die Entwicklung in jüngeren Altersgruppen:
- Kinder: 15 Verunglückte (+11) - Jugendliche: 18 Verunglückte
(+13)
Allein bei den Jugendlichen verdreifachte sich die Zahl der Verunglückten auf E-Scootern. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis sieht hier einen deutlichen Schwerpunkt für weiterführende Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit.
Mehr verunglückte Radfahrende - Rückgang bei Pedelecs
Nachdem im Jahr 2024 erstmals ein Rückgang festgestellt worden war, stieg die Zahl der verunglückten Radfahrenden wieder an. 273 Radfahrende verunglückten im Jahr 2025, im Vorjahr waren es 248 (+10,08 %).
Die Zunahme betrifft insbesondere Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene.
Eine positive Entwicklung zeigt sich hingegen bei den Pedelec-Fahrenden (8 Verletzte weniger). Rückgänge wurden in nahezu allen Altersgruppen festgestellt.
Seniorinnen und Senioren häufiger beteiligt
Die Zahl der verunglückten Seniorinnen und Senioren stieg von 240 auf 256.
Während die Unfallzahlen bei lebensälteren Rad- und Pedelec-Fahrenden rückläufig waren, nahm die Zahl der Unfälle unter Beteiligung von Seniorinnen und Senioren als Pkw-Fahrende deutlich zu - von 63 auf 91 Verunglückte.
Kradfahrende weiterhin im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit
Motorradfahrende stehen aufgrund der ländlich geprägten Infrastruktur des Rhein-Sieg-Kreises weiterhin besonders im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit.
Im Jahr 2025 verunglückten 98 Kradfahrende, im Vorjahr waren es 87 (+11).
Positiv hervorzuheben ist, dass im Jahr 2025 kein Kradfahrer im Vergleich zu den Vorjahren tödlich verunglückte. Zudem sank die Zahl der schwerverletzten Kradfahrer von 25 auf 18. Hingegen bei den Leichtverletzten ist ein negativer Trend festzustellen. Hier musste die Polizei im Vergleich zum Vorjahr 20 mehr Verletzte registrieren (2025: 80)
Um riskantes Fahrverhalten auf beliebten Motorradstrecken zu reduzieren, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit Straßen.NRW und der Unfallkommission des Rhein-Sieg-Kreises zum Beispiel die Bundesstraße 256 bei Schladern, die seit Jahren als unfallträchtiger Streckenabschnitt bekannt ist, nach intensiven Verkehrskontrollen und einer umfassenden Analyse der Verkehrssituation baulich verändert. Im Herbst 2025 wurden Fahrbahnteiler und deutlich sichtbare Doppelmarkierungen angebracht, um die Geschwindigkeit zu senken und riskantes Fahrverhalten dauerhaft zu reduzieren.
Häufigste Unfallursachen
Bei der Analyse der Verkehrsunfälle im Rhein-Sieg-Kreis zeigen sich auch im Jahr 2025 klare Schwerpunkte bei den Unfallursachen. Die häufigste Ursache sind Vorfahrts- und Vorrangverletzungen. Rund ein Fünftel der ausgewerteten Verkehrsunfälle sind darauf zurückzuführen, dass Verkehrsteilnehmende die Vorfahrt anderer missachteten oder Vorrangregeln nicht beachteten.
An zweiter Stelle folgt die nicht angepasste Geschwindigkeit. Etwa 15 Prozent der Unfälle stehen im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeit, die nicht den Verkehrs-, Sicht- oder Witterungsverhältnissen angepasst war.
Ebenfalls eine zentrale Rolle spielen Fehler beim Abbiegen. Rund zwölf Prozent der Verkehrsunfälle entstehen durch falsches oder unachtsames Abbiegen. Dabei kommt es insbesondere zu Konflikten mit entgegenkommenden Fahrzeugen oder mit querenden Radfahrenden und Zufußgehenden.
Die Auswertung zeigt, dass viele Verkehrsunfälle weiterhin durch Regelverstöße, Fehleinschätzungen oder Ablenkung verursacht werden.
Prävention und Verkehrssicherheitsarbeit
Neben Kontrollen setzt die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis weiterhin stark auf Prävention und Aufklärung.
Dazu gehören unter anderem:
- Verkehrserziehung in Kindertagesstätten und Grundschulen -
Schulwegtrainings für Erstklässler - Fahrradtrainings und
Fahrradprüfung für Viertklässler - Präventionsprogramme wie "Crash
Kurs NRW" - Schulungen zum Thema "Toter Winkel" - Rad- und
Pedelec-Trainings für Seniorinnen und Senioren
Allein bei Schulwegtrainings konnten im Jahr 2025 fast 4400 Erstklässler für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Zudem wurden mehr als 3500 "Fahrradführerscheine" an Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klassen ausgestellt.
Verkehrsunfallnachsorge und Opferschutz
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis legt einen weiteren Fokus auf die Verkehrsunfallnachsorge. Dabei bietet sie proaktive Unterstützung für Betroffene und Angehörige an.
Ziel bleibt: weniger schwere Verkehrsunfälle
Die Verkehrsunfallbilanz 2025 zeigt: Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist zwar gesunken, gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der verletzten Menschen.
Besonders ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooter-Fahrende sowie Kradfahrende bleiben zentrale Zielgruppen der Verkehrssicherheitsarbeit.
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis wird daher auch künftig verstärkt auf Prävention, Aufklärung und gezielte Verkehrsüberwachung setzen, um schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.
Hinweis:
Die vollständige Verkehrsunfallbilanz 2025 der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis sowie die Anlage finden Sie unter: rhein-sieg-kreis.polizei.nrw/artikel/verkehrsunfallbilanz (Re)
12.03.2026 09:53 | Quelle: www.presseportal.deWiehl: Nachtragsmeldung (ots) -
Der Radlader, der am vergangenen Wochenende in der Wülfringhauser Straße gestohlen wurde (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/6232383), ist wieder aufgefunden worden.
Am Vormittag des 11. März (Mittwoch) meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, nachdem er auf einem Waldweg, ca. zwei Kilometer vom "Wanderparkplatz Oberholzen" entfernt, auf einen Radlader gestoßen war. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um das gestohlene Fahrzeug handelte.
12.03.2026 09:20 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Die Kreispolizeibehörde im Rhein-Sieg-Kreis lädt interessierte Journalisten zu einem Pressetermin am
Dienstag, 17. März 2026, 10:30 Uhr
ein, um in diesem Rahmen zwei neue Diensthunde vorzustellen. Treffpunkt ist der Innenhof der Polizeihauptwache Siegburg, Frankfurter Straße 12 - 18, 53721 Siegburg.
11.03.2026 14:32 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Weniger Verkehrsunfälle - mehr Verletzte: Polizei legt besonderen Fokus auf ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooterfahrende, Kradfahrende und Sicherheit an Bahnübergängen
Am heutigen Tag (11. März) wurde die Verkehrsunfallbilanz 2025 veröffentlicht. Die Bilanz für die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis umfasst alle polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis ohne die Städte Bad Honnef und Königswinter sowie die Maßnahmen der Polizei zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Behördenleiter Sebastian Schuster stellte der diesjährigen Bilanz voran:
"Die Sicherheit und der Schutz aller Verkehrsteilnehmenden stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit als Landrat und als Behördenleiter der Polizei Rhein-Sieg.
Jedoch ist die Verkehrssicherheit eine gemeinsame Aufgabe.
Rücksicht, Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln sind entscheidende Faktoren, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu schützen. Mein Dank gilt daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch umsichtiges Verhalten zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen beitragen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meiner Behörde, die sich täglich engagiert für die Verkehrssicherheit im Rhein-Sieg-Kreis einsetzen."
Weniger Unfälle - dennoch mehr Verletzte
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei insgesamt 9.768 Verkehrsunfälle. Damit sank die Gesamtzahl gegenüber dem Vorjahr um 333 Unfälle (2024: 10.101). Dies entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozent.
Die sogenannte Unfallhäufigkeitszahl (UHZ) - also die Zahl der Verkehrsunfälle pro 100.000 Einwohner - liegt im Rhein-Sieg-Kreis bei 2.591. Damit belegt die Kreispolizeibehörde im landesweiten Vergleich einen sehr guten dritten Platz unter 47 Polizeibehörden.
Zum Vergleich: Die durchschnittliche Unfallhäufigkeitszahl in Nordrhein-Westfalen beträgt 3.638. Der deutlich niedrigere Wert im Rhein-Sieg-Kreis zeigt, dass sich Verkehrsteilnehmende im hiesigen Bereich vergleichsweise sicher im Straßenverkehr bewegen können.
Trotz weniger Unfälle stieg die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmenden an. 1.500 Menschen wurden im Jahr 2025 verletzt, das sind 101 Personen mehr als im Vorjahr (+7,2 %).
Bei der Zahl der tödlich Verunglückten konnte glücklicherweise ein Rückgang verzeichnet werden. Trotzdem starben auf den Straßen im Rhein-Sieg-Kreis sieben Menschen bei einem Verkehrsunfall (2024: 11).
Insbesondere ungeschützte Verkehrsteilnehmende - also Menschen zu Fuß oder auf Zweirädern - waren besonders häufig von schweren Unfallfolgen betroffen.
Tödliche Unfälle an Bahnübergängen
Besonders tragisch ist die Entwicklung an Bahnübergängen: Vier der sieben tödlich verunglückten Menschen verloren ihr Leben an Bahnübergängen. Dabei kamen drei Zufußgehende sowie ein Radfahrer ums Leben.
In allen Fällen versuchten die Betroffenen, trotz geschlossener Schranke oder Halbschranke, den Bahnübergang zu überqueren.
Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, startete die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis die Präventionskampagne "BLEIB STEHEN - BLEIB AM LEBEN!". Dieser einprägsame Slogan wurde gut sichtbar auf Gehwegen vor Bahnübergängen aufgesprüht. Ergänzend führt die Polizei gezielte Verkehrsüberwachungen an Bahnübergängen durch, um Verstöße konsequent zu ahnden. Begleitet wird die Kampagne durch Beiträge und Videos in den sozialen Netzwerken.
Die Leiterin der Direktion Verkehr, Polizeirätin Stephanie Spengler, betont: "Bahnübergänge verzeihen keine Fehler. Züge können weder ausweichen noch schnell bremsen. Wer Rotlicht oder geschlossene Schranken ignoriert, bringt sich in Lebensgefahr. Deshalb gilt immer: Bei Rot stehen bleiben! Lieber später ankommen als nie." #BleibStehenBleibAmLeben
Kinder im Straßenverkehr
Die Zahl der verunglückten Kinder ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken: 126 Kinder verunglückten im Straßenverkehr (2024: 134).
Bei den leichtverletzten Kindern auf Fahrrädern und E-Scootern zeigt sich hingegen ein besorgniserregender Trend: Hier wurden jeweils elf Verletzte mehr als im Vorjahr registriert.
Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der frühzeitigen Verkehrserziehung und der sicheren Nutzung von Fahrrädern und E-Scootern. Denken Sie bitte daran: Um einen E-Roller benutzen zu dürfen, muss Ihr Kind mindestens 14 Jahre alt sein. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten. Der E-Scooter braucht eine Betriebserlaubnis und eine gültige Versicherung.
Polizeirätin Stephanie Spengler betrachtet die aktuelle Entwicklung der Unfallzahlen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmenden mit großer Sorge: "Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Familie und oft ein Schicksal, das sich von einem Moment auf den anderen verändert. Als Polizistin sehe ich diese Folgen regelmäßig. Als Mutter zweier Teenager berührt mich dieses Thema auch persönlich, denn junge Menschen sind täglich mit dem Fahrrad oder E-Scooter unterwegs. Gerade Jugendliche, besonders auf E-Scootern, unterschätzen häufig die Risiken im Straßenverkehr. Ohne schützende Karosserie, Airbags usw. können schon kleine Fehler schwere Folgen haben.
Mein Appell an alle Jugendliche: Fahrt aufmerksam, sorgt für gute Sichtbarkeit, fahrt nie zu zweit und niemals alkoholisiert. Und auch wenn es vielleicht uncool wirkt: Ein Helm kann Leben retten.
Unser Ziel muss es sein, dass alle sicher an ihr Ziel kommen - unabhängig davon, wie sie unterwegs sind. Dazu braucht es Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden. Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Wahrnehmung sind nach wie vor zentrale Ursachen schwerer Unfälle.
Verkehrssicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe - und jeder von uns kann dazu beitragen, dass unsere Straßen insbesondere für die Schwächsten sicherer werden."
Deutlicher Anstieg bei E-Scooter-Unfällen
Nicht nur bei Kindern, sondern insgesamt stieg die Zahl der Unfälle im Zusammenhang mit Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scootern) im Jahr 2025 deutlich an.
Insgesamt 86 Personen verunglückten mit E-Scootern. Dabei erlitten sechs Menschen schwere (2024: 2) und 80 leichte Verletzungen (2024: 37).
Besonders auffällig ist die Entwicklung in jüngeren Altersgruppen:
- Kinder: 15 Verunglückte (+11) - Jugendliche: 18 Verunglückte
(+13)
Allein bei den Jugendlichen verdreifachte sich die Zahl der Verunglückten auf E-Scootern. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis sieht hier einen deutlichen Schwerpunkt für weiterführende Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit.
Mehr verunglückte Radfahrende - Rückgang bei Pedelecs
Nachdem im Jahr 2024 erstmals ein Rückgang festgestellt worden war, stieg die Zahl der verunglückten Radfahrenden wieder an. 273 Radfahrende verunglückten im Jahr 2025, im Vorjahr waren es 248 (+10,08 %).
Die Zunahme betrifft insbesondere Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene.
Eine positive Entwicklung zeigt sich hingegen bei den Pedelec-Fahrenden (8 Verletzte weniger). Rückgänge wurden in nahezu allen Altersgruppen festgestellt.
Seniorinnen und Senioren häufiger beteiligt
Die Zahl der verunglückten Seniorinnen und Senioren stieg von 240 auf 256.
Während die Unfallzahlen bei lebensälteren Rad- und Pedelec-Fahrenden rückläufig waren, nahm die Zahl der Unfälle unter Beteiligung von Seniorinnen und Senioren als Pkw-Fahrende deutlich zu - von 63 auf 91 Verunglückte.
Kradfahrende weiterhin im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit
Motorradfahrende stehen aufgrund der ländlich geprägten Infrastruktur des Rhein-Sieg-Kreises weiterhin besonders im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit.
Im Jahr 2025 verunglückten 98 Kradfahrende, im Vorjahr waren es 87 (+11).
Positiv hervorzuheben ist, dass im Jahr 2025 kein Kradfahrer im Vergleich zu den Vorjahren tödlich verunglückte. Zudem sank die Zahl der schwerverletzten Kradfahrer von 25 auf 18. Hingegen bei den Leichtverletzten ist ein negativer Trend festzustellen. Hier musste die Polizei im Vergleich zum Vorjahr 20 mehr Verletzte registrieren (2025: 80)
Um riskantes Fahrverhalten auf beliebten Motorradstrecken zu reduzieren, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit Straßen.NRW und der Unfallkommission des Rhein-Sieg-Kreises zum Beispiel die Bundesstraße 256 bei Schladern, die seit Jahren als unfallträchtiger Streckenabschnitt bekannt ist, nach intensiven Verkehrskontrollen und einer umfassenden Analyse der Verkehrssituation, baulich verändert. Im Herbst 2025 wurden Fahrbahnteiler und deutlich sichtbare Doppelmarkierungen angebracht, um die Geschwindigkeit zu senken und riskantes Fahrverhalten dauerhaft zu reduzieren.
Häufigste Unfallursachen
Bei der Analyse der Verkehrsunfälle im Rhein-Sieg-Kreis zeigen sich auch im Jahr 2025 klare Schwerpunkte bei den Unfallursachen. Die häufigste Ursache sind Vorfahrts- und Vorrangverletzungen. Rund ein Fünftel der ausgewerteten Verkehrsunfälle sind darauf zurückzuführen, dass Verkehrsteilnehmende die Vorfahrt anderer missachteten oder Vorrangregeln nicht beachteten.
An zweiter Stelle folgt die nicht angepasste Geschwindigkeit. Etwa 15 Prozent der Unfälle stehen im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeit, die nicht den Verkehrs-, Sicht- oder Witterungsverhältnissen angepasst war.
Ebenfalls eine zentrale Rolle spielen Fehler beim Abbiegen. Rund zwölf Prozent der Verkehrsunfälle entstehen durch falsches oder unachtsames Abbiegen. Dabei kommt es insbesondere zu Konflikten mit entgegenkommenden Fahrzeugen oder mit querenden Radfahrenden und Zufußgehenden.
Die Auswertung zeigt, dass viele Verkehrsunfälle weiterhin durch Regelverstöße, Fehleinschätzungen oder Ablenkung verursacht werden.
Prävention und Verkehrssicherheitsarbeit
Neben Kontrollen setzt die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis weiterhin stark auf Prävention und Aufklärung.
Dazu gehören unter anderem:
- Verkehrserziehung in Kindertagesstätten und Grundschulen -
Schulwegtrainings für Erstklässler - Fahrradtrainings und
Fahrradprüfung für Viertklässler - Präventionsprogramme wie "Crash
Kurs NRW" - Schulungen zum Thema "Toter Winkel" - Rad- und
Pedelec-Trainings für Seniorinnen und Senioren
Allein bei Schulwegtrainings konnten im Jahr 2025 fast 4400 Erstklässler für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Zudem wurden mehr als 3500 "Fahrradführerscheine" an Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klassen ausgestellt.
Verkehrsunfallnachsorge und Opferschutz
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis legt einen weiteren Fokus auf die Verkehrsunfallnachsorge. Dabei bietet sie proaktive Unterstützung für Betroffene und Angehörige an.
Ziel bleibt: weniger schwere Verkehrsunfälle
Die Verkehrsunfallbilanz 2025 zeigt: Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist zwar gesunken, gleichzeitig steigt jedoch die Zahl der verletzten Menschen. Besonders ungeschützte Verkehrsteilnehmende, E-Scooterfahrende sowie Kradfahrende bleiben zentrale Zielgruppen der Verkehrssicherheitsarbeit.
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis wird daher auch künftig verstärkt auf Prävention, Aufklärung und gezielte Verkehrsüberwachung setzen, um schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.
Hinweis:
Die vollständige Verkehrsunfallbilanz 2025 der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis sowie die Anlage finden Sie unter: rhein-sieg-kreis.polizei.nrw/artikel/verkehrsunfallstatistik (Re)
11.03.2026 11:17 | Quelle: www.presseportal.deWindeck (ots) -
In Windeck waren in den letzten Tagen Kupferdiebe unterwegs.
Im Ortsteil Dattenfeld suchten der oder die bislang Unbekannten an der Straße "Auf der Hecke" eine Kirche auf. Hier entwendeten sie zwischen Sonntag (08. März), 12:00 Uhr und Dienstagmorgen (10. März), 08:00 Uhr zwei Fallrohre aus Kupfer. Es wird vermutet, dass die Beute hier mit einem Fahrzeug abtransportiert wurde. Der Wert der Rohre wurde auf einen vierstelligen Eurobetrag geschätzt.
Eine zweite Tat wurde im Ortsteil Au angezeigt. Hier brachen der oder die Täter in ein leerstehendes Einfamilienhaus an der Straße "Zum Auer Wald" ein. Zwischen Sonntag (01. März), 02:00 Uhr und Dienstag (10. März), 21:15 Uhr entwendeten sie hier eine derzeit noch unbekannte Menge an Kupferkabeln und Kupferrohren.
Ob die Taten miteinander im Zusammenhang stehen, ist Bestandteil der laufenden polizeilichen Ermittlungen.
Wer Angaben zu den Taten, den Tatverdächtigen oder zum Verbleib der Beute machen kann, meldet sich bitte unter 02241 541-3421 bei der Polizei. (Uhl)
11.03.2026 10:22 | Quelle: www.presseportal.deRhein-Sieg-Kreis (ots) -
Ein 17-Jähriger hat am Sonntagabend (08. März) in Hennef einen Lkw gestohlen und anschließend eine Reihe weiterer Verstöße begangen.
Gegen 20:00 Uhr entwendete der Minderjährige nach ersten Erkenntnissen im Beisein eines Freundes das Fahrzeug, das auf einem Firmengelände an der Conrad-Röntgen-Straße abgestellt war. Mit dem 7,5-Tonner fuhr der Jugendliche, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, offenbar durch Neunkirchen-Seelscheid, Lohmar, Sankt Augustin, Troisdorf, Troisdorf-Spich, Bonn, Sankt Augustin-Niederpleis und in die Nähe des Flughafens Köln/Bonn.
Auf der Tour, die offenbar die ganze Nacht andauerte, wurden nach bisherigem Erkenntnisstand Kennzeichen von einem geparkten Pkw gestohlen und an dem Mercedes-Benz angebracht. Zwischenzeitlich stiegen Freunde und Bekannte des 17-Jährigen zu und wieder aus. An zwei Tankstellen wurde der Lkw betankt, ohne den Kraftstoff anschließend zu bezahlen. Es wurden mehrere Verkehrsunfallfluchten begangen, bei denen es zu kleineren Sachschäden, nicht aber zu Personenschäden kam. Auch soll es zu Geschwindigkeitsüberschreitungen gekommen sein, von denen zumindest eine von einer Geschwindigkeitsmessanlage erfasst wurde. Der junge Lohmarer gab zudem an, in Hennef mit dem gestohlenen Kraftfahrzeug über einen Sportplatz gefahren zu sein.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Sachverhalt zu klären. Bislang stehen der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des unbefugten Gebrauchs eines Kraftwagens, des Diebstahls eines Kraftfahrzeugs, des Tankbetrugs sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort im Raum.
Hinweise zur Klärung der Geschehnisse nimmt die Polizei unter 02241 541-3521 entgegen. (Uhl)
10.03.2026 12:26 | Quelle: www.presseportal.deNiederkassel (ots) -
In Niederkassel-Mondorf wurde am Montag (09. März) bei einem sogenannten Dooring-Unfall eine Radfahrerin leicht verletzt.
Gegen 15:35 Uhr fuhr die 48 Jahre alte Niederkasselerin mit ihrem Fahrrad über die Provinzialstraße in Richtung der Rheinallee. Zeitgleich parkte ein 37-jähriger Troisdorfer seinen Pkw ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand der Provinzialstraße in Höhe der Einmündung der Oberdorfstraße. In dem Moment, als die Frau den Toyota passieren wollte, öffnete der Fahrer die Tür, um auszusteigen. Die Radfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und kollidierte mit der Fahrertür, bevor sie auf die Fahrbahn stürzte. Durch den Unfall zog sich die 48-Jährige leichte Verletzungen zu. Nach einer ersten Behandlung vor Ort brachte ein Rettungswagen sie in ein Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden, der auf einen mittleren dreistelligen Eurobetrag geschätzt wurde.
Der 37-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall verantworten.
Die Polizei weist auf die Gefahren dieser Unfallart hin, dessen Folgen oft schwerwiegender sind, als im geschilderten Sachverhalt. Nicht nur die Fahrer- auch die Beifahrertür kann zur Gefahr werden. Rücksichtsvolles Verhalten kann Unfälle verhindern. Sicherheit bietet der sogenannte "Holländische Griff". Hierbei wird die Fahrertür mit der rechten und die Beifahrertür mit der linken Hand geöffnet. Dadurch drehen Sie sich automatisch in Richtung von Straße oder Radweg, sehen Radfahrende besser und können Unfälle somit vermeiden. Radfahrende sollten ihrerseits auf einen Sicherheitsabstand von etwa einem Meter zu Fahrzeugen achten. (Uhl) #Leben
10.03.2026 10:49 | Quelle: www.presseportal.deSiegburg (ots) -
Bereits am vergangenen Dienstag (03. März) kam es in Siegburg zu einem Taschendiebstahl zum Nachteil einer 85 Jahre alten Frau, der erst am Montag (09. März) zur Anzeige gebracht wurde.
Die Geschädigte gab an, am Tattag gegen 13:40 Uhr mit ihrem Rollator vom Einkauf nachhause zurückgekehrt zu sein. Vor der Haustür habe sie ihre Gehhilfe zusammenklappen und in das Haus an der Kronprinzenstraße tragen wollen. Dabei habe sie eine fremde Frau angesprochen und Hilfe angeboten. Obwohl die 85-Jährige nach eigenen Angaben die Hilfe abgelehnt hatte, nahm die Unbekannte die Gehhilfe und trug diese in das Haus, bevor sie sich wieder in unbekannte Richtung entfernte.
Erst am nächsten Tag (04. März) bemerkte die Seniorin, dass sich ihre Geldbörse nicht mehr in der Umhängetasche befand, die am Griff des Rollators gehangen hatte, als die Fremde diesen ins Haus getragen hatte. In dem schwarzen Lederportemonnaie befanden sich ein dreistelliger Bargeldbetrag und diverse Karten.
Die Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden: etwa 40 bis 45 Jahre alt, etwa 1,65 cm groß, dunkelblondes, gelocktes, schulterlanges Haar und mit dunklem Oberteil und hellem Rock bekleidet.
Eine weitere Frau habe sich nach Angaben der Bestohlenen in der Nähe aufgehalten und gehörte wahrscheinlich zu der mutmaßlichen Taschendiebin. Diese war etwa 20 bis 25 Jahre alt, von dicklicher Statur, hatte blondes, buschiges, mittellanges Haar und war mit einer roten Jacke bekleidet.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Taschendiebstahls aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich unter 02241 541-3121 zu melden.
Zum Schutz vor Taschendiebstahl wird geraten, immer aufmerksam zu sein, Wertsachen eng am Körper in verschlossenen Innentaschen zu tragen, Handtaschen verschlossen unter den Arm zu klemmen und Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper zu tragen. Geld, Schecks und Kreditkarten sollten in verschiedenen Innentaschen verstaut werden. (Uhl) #AugenAufTascheZu
10.03.2026 10:48 | Quelle: www.presseportal.deNümbrecht (ots) -
Eine allgemeine Verkehrskontrolle am Donnerstag (5. März) endete damit, dass das Fahrzeug eines Schrottsammlers wegen mehr als 40 sicherheitsrelevanter Mängel stillgelegt werden musste. Eine Streifenwagenbesatzung hielt den Schrottsammler mit rumänischer Zulassung am Donnerstag gegen 08:35 Uhr auf der Huppichterother Straße an. Der 21-jährige Fahrer aus Gelsenkirchen konnte weder eine gewerberechtliche Erlaubnis noch eine abfallrechtliche Transportgenehmigung vorweisen. Auch eine erste Überprüfung des Sprinters ließ Zweifel an der Straßenverkehrstauglichkeit des Fahrzeugs aufkommen, sodass der Sprinter zu einer Prüfstelle gebracht wurde.
Eine Untersuchung des Sprinters ergab über 40 sicherheitsrelevante Mängel am Fahrzeug, darunter defekte Bremsschläuche, Ölverlust und eine durchgerostete Karosserie. Der Sprinter wurde stillgelegt. Auf den 21-Jährigen warten nun Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung, gegen das Elektro- und Elektronikgerätegesetz, gegen die Gewerbeordnung, gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung sowie eine Strafanzeige wegen einer Straftat gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz.
10.03.2026 09:21 | Quelle: www.presseportal.deWiehl (ots) -
In der Zeit von Freitag (6. März) bis Montag haben Unbekannte einen Radlader gestohlen, der auf dem Gelände eines Seniorenzentrums in der Wülfringhauser Straße stand. Bei dem Radlader handelt es sich um ein Arbeitsfahrzeug des Herstellers Kramer, Typ 5045/W03, mit dem amtlichen Kennzeichen GM-EY750. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
10.03.2026 09:19 | Quelle: www.presseportal.deNiederkassel (ots) -
Am Sonntag (08. März) ist es auf der Straße "An der Enggasse" in Niederkassel-Rheidt zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten Polizeibeamte fest, dass einer der Beteiligten per Haftbefehl gesucht wurde und mutmaßlich unter Drogeneinfluss stand.
Gegen 13:40 Uhr fuhr ein 39-jähriger Niederkasseler mit seinem Pkw auf der Straße "An der Enggasse" aus Richtung Oberstraße kommend in Fahrtrichtung Bonner Straße. Zeitgleich wollte ein 20-jähriger Niederkasseler mit seinem Auto von einer Grundstückseinfahrt auf die Straße "An der Enggasse" einfahren. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme händigte der 39-Jährige den eingesetzten Beamten einen Führerschein aus, bei dem sich Hinweise auf eine Fälschung ergaben. Das Dokument wurde sichergestellt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der 39-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Der Mann räumte ein, Amphetamine konsumiert zu haben. Ihm wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten außerdem eine Druckverschlusstüte mit einer unbekannten Substanz, bei der es sich mutmaßlich um Betäubungsmittel handelte. Diese wurde sichergestellt.
Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass gegen den Niederkasseler ein Haftbefehl wegen eines Eigentumsdeliktes vorlag. Da der Mann die offene Geldstrafe begleichen konnte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Der 39-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie der Urkundenfälschung verantworten. (Re)
09.03.2026 12:24 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Am Samstagvormittag (07. März) haben sich bislang unbekannte Täter als Polizeibeamte ausgegeben und eine Seniorin aus Troisdorf um Schmuck und Goldbarren im Gesamtwert von rund 8.000 Euro betrogen.
Gegen 11:30 Uhr erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist ausgab. Er teilte der Seniorin mit, dass ein Tatverdächtiger festgenommen worden sei. In dessen Hose habe sich ein Zettel mit der Adresse der Seniorin sowie einer Auflistung ihrer Wertgegenstände befunden. Dadurch seien ihre Wertsachen angeblich nicht mehr sicher.
Der Anrufer kündigte an, dass ein Kollege vorbeikommen werde, um die Gegenstände vorsorglich in Verwahrung zu nehmen. Kurz darauf erschien ein unbekannter Mann an der Haustür der Seniorin, der sich ebenfalls als Polizeibeamter ausgab. Die Geschädigte übergab dem Mann Goldschmuck sowie zwei Goldbarren. Anschließend entfernte sich der Tatverdächtige in unbekannte Richtung.
Die Seniorin kann den Mann wie folgt beschreiben:
- schlanke Statur - ungepflegte Haare - dunkle Kleidung
Die Polizei bittet Zeugen, die im Bereich zwischen der Roncallistraße und des Mühlengrabens verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3221 zu melden.
Hinweise der Polizei:
Geben Sie keine persönlichen Daten oder Angaben zu Ihren Lebensverhältnissen preis.
Machen Sie niemals Angaben zu Wertsachen oder Vermögenswerten.
Polizeibeamte fragen Sie nicht nach persönlichen Geldverstecken.
Die Polizei stellt kein Bargeld oder sonstige Wertsachen vorsorglich sicher.
Lassen Sie sich zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen.
Beenden Sie das Gespräch und verständigen Sie die örtliche Polizei oder wählen Sie den Polizeinotruf 110.
Ziehen Sie Familienangehörige oder Freunde zu Rate. (Re)
09.03.2026 12:18 | Quelle: www.presseportal.deTroisdorf (ots) -
Am zurückliegenden Wochenende kam es in Troisdorf-Sieglar zu zwei Einbrüchen in Einfamilienhäuser.
Am Samstag (07. März) drangen gegen 19:05 Uhr ein oder mehrere bislang Unbekannte in ein Haus in der Grabenstraße ein, als lediglich der jugendliche Sohn der Familie zuhause war. Dieser hörte zwar Geräusche im Haus, dachte jedoch, dass ein Familienmitglied nachhause zurückgekehrt sei. Dann sei jedoch die Tür zu seinem Zimmer geöffnet worden. Im Anschluss habe eine fremde Person das Haus fluchtartig verlassen. Erkannt habe der Zeuge den Tatverdächtigen nicht. Bis dahin habe der Verdächtige bereits mehrere Zimmer des Hauses durchsucht und nach ersten Erkenntnissen Schmuck im Wert von schätzungsweise 500 Euro gestohlen.
Die hinzugerufenen Polizisten stellten fest, dass der oder die Tatverdächtigen offenbar durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster im Erdgeschoss in das Gebäude eingedrungen waren.
In der Meindorfer Straße schlugen Einbrecher die Scheibe einer Terrassentür auf der Rückseite eines Einfamilienhauses ein, um in das Innere zu gelangen. Dies geschah am Sonntagmorgen (08. März) zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr, als niemand zuhause war.
Das gesamte Haus wurde einbruchstypisch durchsucht. Ob etwas entwendet wurde, konnte zunächst nicht gesagt werden.
Wer zu den Tatzeiten in der Grabenstraße oder der Meindorfer Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat, oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben kann, meldet sich bitte unter 02241 541-3221 bei der Polizei.
Spezialisten der Siegburger Kriminalpolizei bieten kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchschutz an. Privatpersonen und Gewerbetreibende können für weitere Informationen vorbeugung-su@polizei.nrw.de oder 02241 541-4777 kontaktieren. (Uhl) #RiegelVor
09.03.2026 11:26 | Quelle: www.presseportal.deLohmar (ots) -
In der Zeit von Donnerstag (05. März), 15:30 Uhr bis Freitag (06. März), 07:00 Uhr wurde in Lohmar Kraftstoff aus drei Baggern gestohlen.
Die betroffenen Fahrzeuge waren auf einer Baustelle an der Straße "Süße Wiesen" im Ortsteil Donrath abgestellt. Ein Zeuge gab den alarmierten Polizisten gegenüber an, dass die Bagger jeweils vollgetankt waren. Ein oder mehrere unbekannte Tatverdächtige öffneten im Tatzeitraum offenbar die Tankdeckel und zapften jeweils um die 100 Liter Dieselkraftstoff aus den Tanks.
Aufgrund der Menge wird davon ausgegangen, dass das Diebesgut mit einem Fahrzeug abtransportiert wurde.
Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, oder Hinweise zu Täter sowie zum Verbleib des Kraftstoffs machen kann, wird gebeten, sich unter 02241 541-3121 zu melden. (Uhl)
09.03.2026 11:25 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Ein Unbekannter verteilte am Sonntagnachmittag (8. März) Flyer in Briefkästen der Straße "Im Tal" und in der näheren Umgebung. Der Flyer wirbt für eine Spende für eine Kinderfreizeit. Da einem Anwohner der Flyer seltsam vorkam, verständigte er die Polizei. Die Flyer stellten sich als Betrugsversuch heraus. Aufzeichnungen einer Überwachungskamera zeigten den Tatverdächtigen. Der 33-jährige Tatverdächtige konnte im Rahmen einer Nahbereichsfahndung angetroffen werden. Auf ihn wartet nun eine Anzeige.
09.03.2026 09:49 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Ein unbekannter Mann bedrohte am Sonntagabend (8. März) einen 18-jährigen Gummersbacher mit einem Messer und forderte Geld von ihm. Der 18-Jährige war gegen 20:20 Uhr auf der Eckenhagener Straße, zwischen der Kölner Straße und der Grabenstraße, unterwegs. Plötzlich trat eine vermummte Person vor ihn, hielt ein Messer in Richtung des 18-Jährigen und verlangte Geld. Der 18-Jährige flüchtete und verständigte die Polizei.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Er war etwa 180 bis 185 cm groß. Er trug eine schwarze Jacke, eine schwarze, enge Hose und eine Sturmhaube.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
09.03.2026 09:28 | Quelle: www.presseportal.deGummersbach (ots) -
Am 6. März (Freitag) kam es in Gummersbach-Windhagen zu einem Verkehrsunfall, bei dem die vier Beteiligten leicht verletzt wurden. Ein 44-jähriger Autofahrer war gegen 13:50 Uhr mit seinen Kindern (6 und 9 Jahre) auf der Fraunhoferstraße unterwegs, als eine 43-Jährige aus Gummersbach mit ihrem Renault von einem Firmengelände auf die Fraunhoferstraße einfuhr. Der 44-jährige Nümbrechter versuchte, dem Renault auszuweichen, stieß jedoch mit dem Heck zusammen. Daraufhin geriet der Peugeot des 44-Jährigen ins Schlingern, überschlug sich und kam auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Die Gummersbacherin sowie der Nümbrechter und seine Kinder erlitten leichte Verletzungen und wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Die beteiligten Autos wurden abgeschleppt.
08.03.2026 10:40 | Quelle: www.presseportal.deWaldbröl (ots) -
Gegen 14:40 Uhr am Samstag (7. März) war ein 19-jähriger Waldbröler auf der Oberbrölstraße in Fahrtrichtung Niederbröl unterwegs, als es zur Kollision mit dem Opel eines 26-Jährigen aus Nümbrecht kam. Der Nümbrechter war von der Thierseifener Straße auf die bevorrechtigte Oberbrölstraße eingefahren. Durch den Zusammenstoß erlitt der 26-Jährige leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der 19-jährige Waldbröler blieb unverletzt, sein BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Opel blieb fahrbereit und wurde von Angehörigen des 26-Jährigen versetzt.
08.03.2026 10:40 | Quelle: www.presseportal.deSankt Augustin (ots) -
Am frühen Donnerstagmorgen (05. März) wurde in Sankt Augustin ein Auto vor einem Einfamilienhaus gestohlen.
Der Toyota war auf einem Grundstück an der Freie Buschstraße im Ortsteil Niederpleis verschlossen abgestellt. Am Morgen bemerkten die Eigentümer gegen 07:20 Uhr, dass das Fahrzeug verschwunden war und verständigten die Polizei. Die beiden Fahrzeugschlüssel waren weiterhin im Besitz der Eheleute.
Nach ersten Erkenntnissen gelangten gegen 04:50 Uhr zwei bislang unbekannte Tatverdächtige auf das umzäunte Grundstück. Vermutlich fingen sie dann mittels Reichweitenverlängerers das Funksignal des Autoschlüssels ab und konnten den schwarzen Pkw mit dem amtlichen Kennzeichen SU LS 5516 somit öffnen und den Motor starten. Durch Manipulation eines Tores konnte dieses geöffnet und das Grundstück dadurch mit dem RAV 4 in unbekannte Richtung verlassen werden.
Die Polizei bittet nun Zeugen, die etwas Auffälliges beobachtet haben und Angaben zu den Tätern oder zum Verbleib des Autos machen können, sich unter 02241 541-3321 zu melden.
Schützen Sie sich vor dieser Diebstahlsart, indem Sie die Keyless-Go-Funktion ausschalten, oder die Schlüssel in geeigneten Behältnissen aufbewahren, die das Funksignal abschirmen. (Uhl)
06.03.2026 10:53 | Quelle: www.presseportal.deNiederkassel (ots) -
Am Donnerstag (05. März) nutzten ein oder mehrere Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner und drangen in ein Reihenhaus in Niederkassel-Lülsdorf ein.
Gegen 17:30 Uhr hatte das Ehepaar ihr Haus in der Pastor-Hochherz-Straße verlassen. Bei der Rückkehr gegen 22:00 Uhr bemerkten sie den Einbruch und alarmierten die Polizei.
Diese stellte fest, dass der oder die Täter augenscheinlich über einen Nachbarsgarten auf das betroffene Grundstück gelangt waren und auf der Gebäuderückseite zunächst eine mit Bewegungssensor ausgestattete Lampe zerstört hatten. Im Anschluss hebelten sie eine Terrassentür auf und durchsuchten das Erd- und das Obergeschoss nach Wertgegenständen, bevor sie unerkannt entkamen.
Ob etwas entwendet wurde, konnte zunächst nicht gesagt werden.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls wurde eröffnet und vor Ort wurden Spuren gesichert.
Kostenlose Beratungen rund um den Einbruchschutz Ihres Zuhauses erhalten Sie bei den Spezialisten der Siegburger Kriminalpolizei. Für weitere Informationen kontaktieren Sie vorbeugung-su@polizei.nrw.de oder 02241 541-4777. (Uhl) #RiegelVor
06.03.2026 10:52 | Quelle: www.presseportal.deNiederkassel (ots) -
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis bat um Mithilfe bei der Suche nach einem Vermissten (siehe Pressemeldung vom 04.03.2026: www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/6228941). Dieser ist inzwischen wohlbehalten zurückgekehrt. Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis bedankt sich für Ihre Mithilfe und bittet darum, die Öffentlichkeitsfahndung nicht weiter zu verbreiten und eventuell vorhandene Bilder oder personenbezogene Daten zu löschen. (Uhl)
05.03.2026 13:39 | Quelle: www.presseportal.de