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Bis zum 17. April

Radweg entlang der B478 wird saniert

Von Nicolas Ottersbach | | Wirtschaft/Politik

Wer auf dem Radweg entlang der B478 zwischen Schönenberg und Ruppichteroth unterwegs ist, spürt die Jahre, die der Asphalt bereits auf dem Buckel hat. Rissbildung und eine zunehmende „Ausmergelung“, wie der Landesbetrieb Straßen.NRW es nennt, prägen das Bild. „Die Notwendigkeit ergibt sich aus der Sanierungsbedürftigkeit des vorhandenen Radweges, der Rissbildung und des Alters“, teilt der Landesbetrieb auf Anfrage über die aktuellen Bauarbeiten mit. Foto: Bauarbeiter fräsen den alten Radweg ab. [Nicolas Ottersbach]

Betroffen ist der Abschnitt 9 der Bundesstraße. Die Maßnahme erstreckt sich über eine Gesamtlänge von rund 2,7 Kilometern – beginnend hinter Schönenberg durch den Ortsteil Ahe bis kurz hinter das Ortseingangsschild von Ruppichteroth in Höhe des Edeka-Marktes.

Bauarbeiten in zwei Phasen 

Die Arbeiten sind zu Beginn der Osterferien gestartet und sollen voraussichtlich bis zum 17. April abgeschlossen sein. Dabei gehen die Bauarbeiter in zwei Phasen vor, die unterschiedliche Auswirkungen auf den Verkehr haben. In der ersten Phase stehen die Fräsarbeiten an. Hier ist zunächst ausschließlich der Rad- und Fußverkehr beeinträchtigt. Da die Sanierung abschnittsweise erfolgt, werden Fußgänger und Radfahrer mithilfe eines Sicherungspostens direkt an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. 

Mobile Ampel regelt den Autoverkehr 

Richtig eng wird es jedoch in der zweiten Phase, wenn der Einbau der neuen Deckschicht beginnt. „In den Abschnitten, in denen der Einbau erfolgt, wird auch der Straßenverkehr beeinträchtigt“, erklärt der Landesbetrieb. Da der Platz für eine sichere Führung der Passanten direkt am Baustellenrand dann nicht mehr ausreicht, wird der Rad- und Fußverkehr auf einen Fahrstreifen der B478 geleitet, der eigens dafür gesperrt wird. 

Für Autofahrer bedeutet dies Geduldsprobe und Wartezeit: Zur Regelung des verbleibenden Verkehrs kommt eine mobile Ampelanlage zum Einsatz, die den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeischleust. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, sind die einzelnen Bauabschnitte jeweils auf etwa 300 Meter begrenzt.

Kommentare

  • Petra Sperling
    07.05.2026 At 08:12

    Geld am falschen Stelle investiert (nichts Neues). Stattdessen Flickschusterei auf der Bundesstraße.

    Warum wird nicht endlich ein Radweg zwischen R.-Büchel und Hennef Bröl vervollständigt? Nein, hier wird man gezwungen über die 478 zu fahren. Es ist nicht spaßig, wenn die Fahrzeuge mit geringem Abstand und Hasskommentaren im Vorbeiflug überholen. Direkt durch den Wald ist auch nicht möglich.

    Wenn man möchte das das Auto öfter stehen bleibt, dann muss hier etwas geschehen, vor allem da auch die Busverbindung ein Armutszeugnis ist.

    • Micha
      07.05.2026 At 17:50

      Hallo Frau Sperling. Als Alternative zum Radweg an der B478 soll ja die Anbindung an den Radweg im Derenbachtal geschaffen werden. So kann man dann ganz beschaulich von Schönenberg über Rose/Kuchem und Berg … über den noch zu bauenden (mit eventueller Bürgerbeteiligung) Anschluss an den Radweg Derenbachtal radeln … schweisstreibend aber mit weniger Auto- und Lkw-Verkehr. Und so sollten dann doch wirklich alle Probleme und Beschwerden erledigt sein.

      Man verzeihe mir meine leicht ironische Einstellung … liegt eventuell daran das ich das Höhenprofil des neu geplanten Projekt kenne und selber kein Profifahrer bin! Schönen Abend und gute Fahrt.

       

  • Tim
    04.05.2026 At 15:45

    Ich war sehr überrascht über die Sanierung. Ich könnte nicht sagen, dass dieser Weg in einem so schlechten Zustand war. Wobei ich oft genug mit dem Fahrrad lang gefahren bin. Aber dafür bekommt man jetzt ein Schleudertrauma wenn man mit dem Motorrad durch Bröl fährt.

  • Sara Blume
    07.04.2026 At 13:30

    Ganz ehrlich, was soll das bitte? Der Radweg wird erneuert, während die B478 selbst gefühlt auseinanderfällt. Die Straße hat deutlich mehr Schäden als dieser Abschnitt. Da fragt man sich schon, nach welchen Prioritäten hier gearbeitet wird…

    Auf die Sanierung der Straße in Ahe haben wir gefühlt ewig gewartet und jetzt wird erstmal wieder an anderer Stelle gebaut, die unnötig ist.

    Sorry, aber vielleicht sollte man sich erstmal um die wirklich kaputten Dinge kümmern…

  • Harald Schiefen
    04.04.2026 At 13:54

    Vielleicht könnte jemand dem Landesbetrieb Straßen.NRW den Fahrradweg im Homburger Bröltal zeigen. Insbesondere zwischen der Gastwirtschaft Stommel und dem Anstieg an der Herfterather Mühle sind die Fahrbahnverhältnisse ein Grauen und zum Teil -insbes. bei Nässe- auch gefährlich!

    Der Abschnitt, der jetzt hier renoviert wird war auch im alten Zustand um Längen besser befahrbar!

    • Dieter Nußbaum
      05.04.2026 At 16:11

      Den Zustand des angesprochen Radwegs haben ich schon bei mehreren Stellen angemahnt, Strassen Nrw Niederlassung Gummersbach und Eitorf. Die oben beschriebenen Fahrbahnverhältnisse scheint dort keinen zu interresieren. Man muss sich mindestens 3 mal im Frühjahr beschweren das überhaupt gemäht wird obwohl Brennesseln, Dornen und sonstiges bis weit in den Radweg wachsen.

  • Andreas
    04.04.2026 At 09:56

    Die Straße halbseitig sperren weil eventuell ein Fußgänger kommt? Wo ist da der Sinn? Wie überall kann die Straße für Auto und Fußgänger genutzt werden. Eine Geschwindigkeitsreduzierung hätte da gereicht. Weniger Bürokratie wollen wir alle. Der diese Entscheidung getroffen hat, kann direkt abgeschafft werden.

    • Andreas Rottka
      04.04.2026 At 17:02

      Der Sinn liegt darin, Fußgänger und Radfahrer bestmöglich zu schützen. Eine Geschwindigkeitsreduzierung wird sowieso nicht eingehalten, da die meisten Verkehrsteilnehmer nur nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" fahren.

      Diese Entscheidung hat auch nichts mit Bürokratie zu tun. Wenn die Menschen irgendwann wieder einmal aufeinander Rücksicht nehmen können, sind solche Vorschläge auch wieder Hoffähig.

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