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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Darum gibt es Störungen bei O2 und E-Plus in Ruppichteroth

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Seit mehreren Wochen ist das Mobilfunknetz von O2 und E-Plus in Ruppichteroth gestört. Ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Foto: Handymasten auf den Hochhäusern in Ruppichteroth [Daniel Prior]

Wer in Ruppichteroth und den umliegenden Orten das Mobilfunknetz von O2 oder E-Plus nutzt, muss sich seit Mitte Februar mit schlechtem Empfang zufrieden geben. Die Datenverbindungen - vor allem LTE - sind stark beeinträchtigt, sogar das Telefonieren ist teilweise nicht möglich. Als Grund nennt der spanische Mutterkonzern Telefonica die "Netzmodernisierung".

Störung durch Ausbau

"Aktuell werden an einigen unserer Mobilfunkstandorte im Gebiet rund um Ruppichteroth – wie an vielen anderen Orten im Bundesgebiet auch – weitere Netzmodernisierungsmaßnahmen vorgenommen, um die Netzperformance für die Kunden vor Ort kontinuierlich zu verbessern", erklärt ein Unternehmenssprecher. Dabei geht der Konzern Telefonica, der das O2- und das ehemalige E-Plus-Netz betreibt, folgendermaßen vor: Die Funkmasten werden mit neuer Mobilfunktechnik bestückt und zudem teilweise mit einer neuen Richtfunkanbindung ausgerüstet. "Leider sind diese Arbeiten nicht ganz ohne zeitlich und räumlich begrenzte Einschränkungen im Mobilfunknetz zu erledigen." Wann sie abgeschlossen sind, ist aber unklar: "Unsere Netztechniker arbeiten daran, notwendige Arbeiten an unseren Mobilfunkanlagen schnellstmöglich abzuschließen, damit unsere Kunden wieder uneingeschränkt surfen und telefonieren können."

In der Regel übernehmen während solcher Maßnahmen umliegende Mobilfunkstandorte die Versorgung. Das Problem: Rund um den Hauptort Ruppichteroth gibt es keinen anderen Sendemast als den in der Caluna. Die nächstgelegenen stehen in Hänscheid, Hoppengarten, Bölkum und Winterscheid. Je weiter der Mast vom Handy entfernt ist, desto schlechter wird der Empfang. Und auch die Übertragungsraten für mobile Daten nehmen ab.

Deutschlandweiter LTE-Ausbau

Derzeit bauen auch Telekom und Vodafone ihre Netze in Deutschland aus. Telefónica mit O2 hat liegt dabei bislang zurück, holt aber auf. Die LTE-Abdeckung liegt in Deutschland nach Firmenangaben nur bei knapp 85 Prozent. Allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres habe man aber im Zuge des starken Ausbaus deutlich mehr als 5000 zusätzliche LTE-Stationen errichtet beziehungsweise orhandene LTE-Standorte aufgerüstet, am Jahresende waren es 6700. Bis Ende 2019 soll LTE-Standard nahezu flächendeckend in ganz Deutschland genutzt werden können.

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