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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Statt Klimanotstand: Gemeinderat beschließt Klimaschutz-Bekenntnis

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Die Gemeinde Ruppichteroth will sich mehr für den Klimaschutz einsetzen. Der Rat lehnte aber den Antrag ab, den Klimanotstand auszurufen. Stattdessen gibt es ein Klimaschutz-Bekenntnis. Foto: Wald in Ruppichteroth [Nicolas Ottersbach]

Im Juni hatten die Sozialdemokraten sowie Umweltschutzverbände angeregt, den Klimanotstand in Ruppichteroth auszurufen. In den folgenden Wochen beschlossen das viele kommunale Parlamente, darunter auch Bonn. Der Gedanke: Klimaschutz soll im kommunalen Handeln höchste Priorität haben. Gleichzeitig soll der Beschluss ein starkes Zeichen gegenüber der nationalen und internationalen Gesetzgebung setzen. Der Klimanotstand sei allerdings ein symbolischer Akt und keine juristische Grundlage, wie die SPD-Fraktion es auch in ihrem Beschlussvorschlag formulierte.

CDU: Klimanotstand kontraproduktiv

Dennoch sah vor allem die Ruppichterother CDU die Gefahr, dass der ein Klimanotstand "kontraproduktiv" sein könnte. "Alle anderen Maßnahmen und Handlungen" müssten "dahinter zurückstehen", formuliert die Fraktion in einer Stellungnahme und zählt auf: "Der Schutz der Artenvielfalt wie auch alle anderen Belange des Umwelt- und Naturschutzes, die dafür Sorge tragen, dass die Bürgerinnen und Bürger bezahlbaren Wohnraum sowie sichere Arbeitsplätze haben." Eine weitere These der Christdemokraten: Der Klimanotstand hätte zur Folge, dass jegliche Form des unnötigen CO2-Ausstoßes wie Volksfeste untersagt werden müssten.

Die Bilanz der bisherigen Anstrengungen der Gemeinde ist laut des interkommunalen Klimaschutzmanagers, Christian Simons, durchwachsen. So erklärte er im Ausschuss für Planung und Umweltschutz, dass die Maßnahmen nur zu einer schwachen Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase geführt hätten. Obwohl durchaus viel umgesetzt wurde, darunter die energietechnische Sanierung von öffentlichen Gebäuden wie dem Hallenbad, die Erstellung von Energiekonzepten für gemeindliche Gebäude sowie die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden. Demnächst soll es Workshops geben, an denen sich Bürger aus  Lohmar, Much und Ruppichteroth beteiligen können.

Verantwortung für Mensch und Umwelt

In der Abstimmung lehnten CDU, FDP und Grüne den von der SPD beantragten Klimanotstand ab. Stattdessen beschloss man, dass die Gemeinde Ruppichteroth "ihr Bekenntnis zu ihrer Verantwortung für die Menschen, Natur und Umwelt bekräftigt und ihre kommunale Klimapolitik für die Umsetzung zahlreicher laufender und geplanter Maßnahmen weiterhin ambitioniert fortsetzen wird".

Der Rat beauftragte die Verwaltung, ihr Anstrengungen zu verstärken, bei allen raumwirksamen Entscheidungen (insbesondere innerhalb der Bauleitplanung), den Belangen des Klimaschutzes noch höheren Rang einzuräumen. Ebenso wie an der Umsetzung des bereits 2012 beschlossenen Klimaschutzkonzeptes festzuhalten und an der Umsetzung des 2018 beschlossenen Teilkonzeptes zur Klimaanpassung festzuhalten. Künftig soll die Verwaltung jährlich über ihre Klimaschutzaktivitäten berichten und sie weiterentwickeln.

Kommentare

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M. J.  20.10.2019 13:22

Alles richtig gemacht mit dieser Entscheidung. Ist ja nicht mehr auszuhalten dieser Klimawahnsinn. Ich erfreue mich an dem schönen Wetter und genieße die warme Sonne. Wegen mir auch an Weihnachten... ich kann es nämlich nicht ändern... schaltet mal alle nen Gang runter und last wieder etwas mehr Normalität zu...


 
Paul Puttka  21.10.2019 01:04

Hey M.J., ein Blick über den kleinen, eigenen Tellerrand aus gefühlter Ohnmacht hinweg würde wahrscheinlich helfen, die Dinge anzupacken, die so unendlich unwahrscheinlich scheinen. "Ich kann es nicht ändern" ist in meinen Augen Jammern aus Bequemlichkeit und Angst, die eigene Komfortzone vielleicht verlassen (oder zumindest mal kritisch hinterfragen) zu müssen. Ja, es ist bestimmt die aktuelle Normalität, viel Sonne genießen zu können, jeden Tag massig Fleisch essen und sich dabei über den "Klimawahnsinn" echauffieren zu können.

Zum Glück ist die Geschichte voll der Gegenbeweise, dass man als Einzelner mit vielen anderen Einzelnen zusammen reichlich bewegen kann. Die Wiedervereinigung z.B. wurde sicherlich nicht von Menschen mit der Einstellung "Ich kann eh nichts ändern" vorangetrieben...

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch: wenn man was ändern will, muss man sich halt ein bisschen engagieren. Nicht resignieren und jammern sondern das tun, was im Rahmen der eigenen Möglichkeiten liegt: Mal einen veganen Tag einführen, mal mit der Bahn in den Urlaub fahren, mal den eigenen Hund oder wahlweise SUV abschaffen, vielleicht auch mal ein Bäumchen pflanzen... Der Möglichkeiten gäb es viele! Das ist ein ganz klein bisschen ungemütlich und man muss, wie gesagt, auch das eigene Weltwackelbild kritisch betrachten, aber es lohnt sich. Es wäre doch nett von uns, wenn wir unseren Kindern mehr als nur einen Wüstenplaneten und drei lustige Veganerwitze hinterlassen könnten, oder nicht?

Die Entscheidung, statt dem Notstand ein Klimabekenntnis zu formulieren, spiegelt meiner Meinung nach eben genau die Sorge wieder: Klimawandel stoppen-Unbedingt! Aber nicht vor meiner Haustür. Wenn ich meine Komfortzone verlassen muss, dann ohne mich. Notstand hätte bedeutet, dass man sich an bestimmte Auflagen gebunden hätte. Wäre aus meiner Sicht sinnvoll gewesen. Unbequem, aber sinnvoll.

@Nicolas Ottersbach: Ziemlich passend gewähltes Titelbild. Ironischerweise Fichtenmonokultur. :-) Ein nettes Erinnerungsbild für uns, was kurzsichtige und profitorientierte Entscheidungen im ökologischen Kontext für Auswirkungen haben...


 
M. J.  21.10.2019 12:39

ich habe sogar 3 Bäume gepflanzt...


 
M. J.  21.10.2019 12:46

und warum den Hund abschaffen?


 
Michel  16.10.2019 19:07

Es ist schon erschreckend welche Vergleiche hier gezogen werden... Deutschland ist nur für 2% des weltweiten menschlichen CO2 Ausstoß verantwortlich. Stimmt. Aber Deutschland stellt nur 1% der Weltbevölkerung. Also stößt Deutschland das doppelte des Durchschnitts an CO2 aus. Das Fliegen ist so billig weil z.B. der Kraftstoff subventioniert wird. Wäre Kerosin ähnlich besteuert wie Benzin, Diesel und Strom müsste jede Flugmeile wesentlich mehr kosten. Dann würde auch weniger geflogen. Und ausgerechnet das Eike "Institut" als "Beweis" anzuführen, ist wirklich hanebüschen, das ist nichts anderes als ein Lobbyverein und Mietmaul der neuen Rechten. Ich kenne keinen Bauern, der nicht sagt, dass das Klima sich in den letzten Jahrzehnten ändert, und besonders schnell in den letzten 15 Jahren. Und selbst wenn es nicht am CO2 liegen sollte, was ist verkehrt daran sparsam mit (endlichen) fossilen Brennstoffen umzugehen? Gönnt ihr euern Enkeln es nicht auch noch mit Benzin und Diesel zu fahren, mit Öl und Gas zu heizen? Das ist zumindest egosistisch, ich würde es sogar dumm nennen. MfG, Michel


 
Rick  17.10.2019 22:55

Danke. Es sind die immer gleichen Parolen, die immer gleichen Pseudoargumente, die immer gleichen "Fakten" aus ungeprüften Quellen ohne wissenschaftliche Grundlagen, die herangezogen werden. Jeder, der eine wissenschaftliche Bildung genossen hat, weiß dies zu entlarven. Aber dann wird direkt wieder auf "die Eliten" geschimpft.

Wir haben nur eine Planeten! Und auch Ruppichteroth ist keine Insel der Glückseligkeit, die losgelöst vom globalen Handeln steht. Was nutzen Arbeitsplätze, wenn wir unseren Lebensraum vernichten? Wer die Ergebnisse ALLER wissenschaftlichen Publikationen zu dem Thema Klimakrise ignoriert, vergeht sich an seinen Kindern und Kindeskindern.

Zupft euch brav weiter beim Discounter die Plastiktüten. Fahrt weiter SUVs. Meckert über den fiesen Borkenkäfer der eure "Brotbäume" frisst. Jammert über teure Lebensmittel wegen sinkender Erträge und sinkender Insektenzahlen.

Es sind immer die anderen und die da oben wollen ja nur überregulieren. Wenn Kinder Kliniken geschlossen werden, ist der Ruf nach dem Staat laut... Wenn der Staat eingreift, um seine Bürger zu schützen, ist der Aufschrei gross. Aber hier ist die Welt ja noch in Ordnung...


 
Kaine  18.10.2019 09:35

Würden Sie die Ergebnisse ALLER wissenschaftlichen Publikationen lesen, würden Sie feststellen, dass die Meinung auseinandergeht! Sie würden nicht umhin kommen, über diese nachzudenken und sich eine eigene Meinung aufgrund der Fakten zu bilden! Nur weil ein Teil, die eine Seite als Wahrheit präsentiert, muss das nicht unbedingt wahr sein! Und vor 12 Jahren, wurde in diesem Themenbereich noch fast neutral berichtet, schauen Sie sich das an: www.youtube.com/watch?v=00iXUkHUmbY

Wann habe ich auf die "Eliten" geschimpft oder diese auch nur angesprochen oder Verschwörungstheorien behandelt. Leiden Sie unter Verfolgungswahn? Ich glaube Sie machen sich das sehr leicht, indem Sie mit irgendwelchen Schlagworten um sich schmeißen und versuchen jeden zu Kategorisieren (Schubladen-Denken).

Und nur weil EIKE nicht die Mainstream-Medien-Meinung blind verfolgt, sind diese noch lange nicht rechts oder ein Lobbyverein! So etwas nennt man Neutralität! Klar, in der heutigen Zeit ein Unding! (Für Michel)

Was haben SUVs mit dem Klimawandel zu tun? Schreiben Sie Verbrennungsmotoren! Himmel wie unfähig Sie sind, eigene Schlüsse zu ziehen. Immer alles nachplappern was nur oft genug wiederholt wird! Hilfreich wäre Suizid gegen den Klimawandel! (wird bestimmt bald auch noch in den Medien verbreitet – oh das könnte man als Verschwörungstheorie bezeichnen!)

Das Klima ist in einem ständigen Wandel! Richtig. CO2-Anstieg = Temperatur-Anstieg? Nicht bestätigt! Treibhauseffekt? Widerlegt! Klimawandel durch Vergewaltigung der Natur? Hm ... Unsere Erde sollte man als Organismus betrachten. Wenn Sie ein Haustier haben und dieses die ganze Zeit misshandeln, schlechte Nahrung geben und keine positive Aufmerksamkeit zukommen lassen – was wird mit dem Haustier passieren? Man kann natürlich auch woanders die Schuld suchen, z.B. durch den überschüssigen CO2, das das Tier eingeatmet hat ... Bestimmt in Ihren Augen böse Verschwörungstheorie ... hihi


 
Rick  18.10.2019 22:18

Mit Menschen wie Ihnen ist keine Diskussion möglich. Wer Fakten leugnet oder abstreiten, ist nicht in der Position, kritisch zu diskutieren. Wissenschaftlich nicht belegt oder widerlegt? Meinungsblasen machen es möglich. Sie stehen in der Schuld der nachfolgenden Generationen. Lieber noch ein wenig über Tempo 70 im Bröltal aufregen. Ist ja auch viel konkreter greifbar. Mehr ist hier nicht mehr zu sagen. www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel


 
Kaine  20.10.2019 13:52

Dito! Wer keine Argumente hat, wirft mit Oberbegriffen um sich und versucht den Opponenten zu denunzieren! Klassisch! Kann es sein, dass Sie nur der einen Seite Gehör schenken und die andere gar nicht anhören? Dann hätte jegliche Diskussion mit Ihnen keinen Sinn! Wie wollen Sie denn über Umstände urteilen, wenn Sie sich nur 1 Seite der Geschichte anhören. Bezogen auf unsere "Diskussion". Die Außenstehenden, die diese Kommentare lesen, können entweder Ihnen oder mit Recht geben. Oder man fragt sich, wieso ist denn die Meinung überhaupt gespalten. Und fängt an sich neutral (pro und kontra) zu informieren! www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html

Prof. Dr. Carl-Otto Weiss: Grund zur Panik? Klimazyklen der letzten 250 Jahre: www.youtube.com/watch?v=c2E8CvYoXJg

CO2-Lüge oder doch Treibhausgas? Teil 1 Versuch mit furchtbarem Ergebnis: www.youtube.com/watch?v=EwOCGWv8wH8

Und zum Thema aufforsten in Bezug auf Klimawandel, vor 3 Tagen veröffentlicht (von Y-Kollektiv): www.youtube.com/watch?v=bnGxqmqJKBM

Rettet die Wälder und ihr rettet das Klima! So herum ist die Aussage vernünftig!

Falls Sie antworten, bitte ich Sie keine Denunzierungsversuche oder sonstige "Totschlag-Argumente" zu nutzen. Dann könnte es auch mal interessant werden! Nach Ihrer Aussage: "Sie stehen in der Schuld der nachfolgenden Generationen.", nun bitte ich Sie, was tun Sie um den nachfolgenden Generationen gerecht zu werden? Wer so etwas schreibt, scheint eine Menge Gutes getan zu haben.

Meines Erachtens: 1. Machen wir (Menschheit) so weiter, wird es in einer Katastrophe enden! 2. Der Mensch kann nicht überleben, ohne Natur! 3. Die Natur kann sich in mehreren hundert Jahren wieder regenerieren. Wenn die Menschen positiv und vernünftig die Natur unterstützen, kann man nach wenigen Jahren, viele Missstände beheben!

Hält die Vernunft in den Herzen der Menschen Einzug, werden Dogmen und andere Glaubensmuster weichen!


 
Ralf Dünwald  15.10.2019 00:20

Liebe Klimapolitiker aller Parteien, Deutschland verursacht weltweit einen schädlichen co2 Ausstoß von 2% Und Ruppichteroth sicherlich noch viel weniger. Was haltet ihr davon mal als Missionare nach Polen, Russland, China, USA zu gehen. In der Vergangenheit hat die Missionierung in Lateinamerika auch nichts gebracht sondern nur Brandrodungen etc. Die ja auch nicht für das Weltklima förderlich sind. Kümmert euch mal lieber um den Ausbau des ÖPNV. Nach Much und Neunkirchen etc. Wir brauchen Arbeitsplätze und nicht nur Parkanlagen. In der EU werden wir nur belächelt über unser Vorgehen zum Thema Klimaschutz.


 
Kaine  11.10.2019 22:51

Gute Entscheidung - irgendwie! Klimaschutz? Staatlich befohlen? Wäre es nicht sinnvoller, die Natur zu schützen? Die Schäden die wir verursachen wieder zu beheben? Ein natürliches Milieu schaffen?

Sind Feinstäube nicht weitaus gefährlicher als CO2? Im Sommer wird die Klimaerwärmung gepredigt und im Winter die drohende Eiszeit. Wer soll das noch ernst nehmen? Die Rodung der Wälder verhindert das Abregnen und ermöglicht das Wegspülen der Humusschicht. Monokulturen beeinflussen in negativer Weise die Bodenqualität, was als Folge übersäuerte Böden und Insektenbefall mit sich bringt. Die modernen Katalysatoren zertrümmern die Abgas-Partikel so stark (Nano-Bereich), dass moderne Messgeräte diese feinsten Partikel nicht messen können! Diese atmen wir jeden Tag ein! Die Anzahl an Menschen, die an oberen Atemwegsinfektionen leiden, erhöht sich ständig. Wäre es da nicht sinnvoller Bäume und Sträucher zu pflanzen, die die Luft filtern, CO2 einspeichern, die Bodenqualität verbessern, usw.?

Von der Logik her, erscheint es mir sinnvoller aufzuforsten und die Natur zu vervollkommnen, als Volksfeste zu verbieten und anderen hanebüchenen Theorien nachzugeifern! Ob sich die Leute versammeln oder nicht - atmen werden wir - oder müssen wir jetzt erst eine Steuer bezahlen, damit das in Ordnung ist, das wir atmen? Und was ändert es? Glaubt denn einer, das durch die Einnahmen wirklich das Klima gewandelt wird? - in dem Sinne, dass das Geld für die Aufhaltung des Klimawandel genutzt wird! Schon beim Schreiben erkenne ich die Ironie ... :)

Dieser geballte Unsinn hört sich mittlerweile nach einem ziemlich lahmen B-Movie an! Armes Deutschland! Was ist aus dem Land der Dichter und Denker geworden?


 
Rick  13.10.2019 10:23

Wieder diese Verschwörungstheoretiker und Auf-den-Staat-Schimpfer... Wer behauptet denn, dass Naturschutz und Klimaschutz sich ausschließen? Und wer bitte - wenn nicht der Staat - kann uns Menschen zum Umdenken zwingen, wenn der Bürger nicht selbst dazu in der Lage ist? Diese Diskussionen branden doch durch die Republik seit Menschengedenken. Siehe Anschnallpflicht, Rauchverbot, Temmpolimit... Riesen Aufschrei, die Freiheit des Menschen ist bedroht! Wissenschaftliche Erkenntnisse und Vernunft spielen da keine Rolle mehr.

CO2 und Feinstaubemssionen zu vergleichen macht keinen Sinn! Feinstaub als direkt gesundheitsgefährdend auf der einen Seite, CO2 als Zerstörer unseres!!! Lebensraumes auf der anderen Seite. Wer soll DIESEN Vergleich bitte ernst nehmen? Aber diese Haltung ist nicht neu. Die Gefahr des CO2 Anstiegs spüren wir ja nicht direkt. Erst vor wenigen Tagen wurde über die gefährliche Erwärmung des Mittelmeeres berichtet.

www.wetter.de/cms/mittelmeer-vom-klimawandel-staerker-bedroht-als-andere-regionen-4418585.html

www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-studie-mittelmeerregion-stark-vom-klimawandel-betroffen-a-1291019.html

Aber das sind ja nur hanebüchene Theorien, oder?

Und wer behauptet, dass es um Menschenansammlungen und veratmeten Sauerstoff --> CO2 bei Volksfesten geht?! Der Energieaufwand, um derartige Feste auszurichten, steht hierbei im Fokus. Wer behauptet denn, dass diese Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden können? Das ist purer Populismus der Parteien (hier scheinbar die CDU), die sich wieder im Schulterschluss mit "dem kleinen Mann" zeigen möchte. In den Städten und Kommunen, in denen der Klimanotstand ausgerufen worden ist, werden die Konzepte für öffentliche Veranstaltungen und Volksfeste überarbeitet, um z.B. im Bereich der Logistik klimaschädliches CO2 einzusparen.

Arbeitsplätze, Wohnraum, Volksfeste ... Damit sichert man sich Unterstützung der Wähler. Langfristige Planung und Strukturwandel: Das ist zu beschwerlich und sichert einem keine Wählerstimme.

Und diese "Armes Deutschland" Rhetorik... Das Land der Dichter und Denker? Da frage ich mich, wieviele derjenigen, die diese Keule schwingen, sich jemals mit den viel zitierten Dichtern und Denkern á la Goethe, Schiller, Humboldt, Fröbel, Kleist oder Lessing auseinandergesetzt haben?


 
Verona  13.10.2019 12:56

Sehr gut das die CDU so entschieden hat. Klimanotstand in Ruppichteroth ist wirklich hanebüchen.


 
Kaine  13.10.2019 21:07

Schade um ihr Schubladendenken! Vielleicht sollten Sie etwas über Wüstenbildung lesen. Und über Projekte, diese wieder zu Begrünen! Vielleicht erkennen Sie dann die Zusammenhänge! Zum Umdenken zwingen? Wie sieht denn dieses Umdenken aus? Sich ein Elektro-Auto zu kaufen, wie es propagiert wird? Haben Sie sich mal informiert wie umweltbelastend die Herstellung eines Akkus ist? Da wäre es doch schon sinnvoller in Autos zu investieren, die beispielsweise mit Wasserstoff betrieben werden

www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/wasserstoff-elektroauto-hyundai-will-brennstoffzellen-an-rivalen-verkaufen-a-1270626.html

Oder was gäbe es da noch? Wo kommt der zusätzliche Strom für die E-Autos her? Von noch mehr Windkraft-Anlagen? Also noch mehr Natur die vernichtet wird? Oder die Leute sollen weniger fliegen! Wieso sind denn teilweise Flüge billiger, als mit der Bahn zu reisen? Aber die Menschen müssen ja gezwungen werden. Ich kann Ihren Zusammenhang zwischen Anschnallpflicht, Rauchverbot, Tempolimit und einer CO2-Steuer nicht erkennen! Plastikverbot oder Verbot von chemischen Dünger. Okay. Aber CO2-Steuer???

Sie sollten auf der Internetseite vom Europäischen Institut für Klima & Energie den Artikel "Was Sie schon immer CO2 wissen wollten" lesen. Hier noch einmal der Link - er wurde nicht angezeigt beim 1. Kommentar: www.eike-klima-energie.eu/?s=was+sie+schon+immer+über+co2

Und dann noch ein Link über Feinstaub vom Umweltbundesamt (der auch nicht gezeigt wurde!): www.umweltbundesamt.de/daten/luft/feinstaub-belastung

Der Vergleich deswegen, das eine ist eine THEORIE und das andere ein FAKT! Also sollten doch erst mal die Fakten angegangen werden und dann, wenn sich die Theorie als Fakt erweist, dann eben diese! Erkennen Sie es nicht? Aber das sind ja nur Theorien - wie die Ihrige! Oder? Ich gebe Ihnen Recht mit dem Atmen mit Absicht über die Stränge geschlagen zu haben. Ich wollte nur verdeutlichen, wohin es sich noch bewegen kann!

Es geht nicht darum die Dichter und Denker gelesen zu haben, sondern das die Deutschen eigentlich mal ein kreatives, wahrheitsliebendes, intelligentes Volk waren und die auch noch selbstständig gedacht haben und nicht ... äh schafmäßig alles nachblöken, was oft genug wiederholt wird! Faktenbasierend! Aber wie gesagt: Armes Deutschland! Und hätten Sie ihre "Beispiele" selbst gelesen, hätten Sie erkannt, dass es nur prognostiziert wird! Theorie! Sie erkennen es wirklich nicht - oder?


 
Ira  13.10.2019 15:24

Danke für die klaren Worte. Nicht zu vergessen, die Insekten und Vogel-mordenden Windräder, die mehr Schäden verursachen als Nutzen. Ganze Wälder, ja sogar uralte Baumbestände werden für diesen Quatsch gerodet, der Boden grossflächig mit Unmengen schädlichem Beton gefüllt, das Mikroklima beeinträchtigt. Der Strom ist Zappelstrom, dessen Speicherung derzeit nicht adäquat möglich ist. Der Überschuss muss teuer ins Ausland entsorgt werden - zu unser aller Lasten oder die Dinger werden abgestellt. Von der Entsorgung des Giftmülls Mal ganz zu schweigen; weggesprengt und das Fundament bleibt im Boden und der giftige Sprengstaub wird fein verteilt. Klimaschutz ist das bestimmt nicht! Rentabilität ist ebenfalls nicht gegeben.

CO2 ist lebensnotwendig für Pflanzenwachstum und macht nur einen verschwindend geringen Anteil in der Luft aus. Hier zu unterstellen, es handele sich um Klimagift, ist an Dummheit nicht mehr zu übertreffen.

Diese Regierung forciert zusammen mit diversen, einschlägigen NGO's diese Klimahysterie, um den Bürgern noch mehr Geld für ihre hahnebüchenen Ziele aus der Tasche zu leiern. Dafür wird unsere Industrie, unsere Arbeitsplätze, unsere Natur (Verspargelung der Landschaft, etc.) und unser Lebensstandard zerstört. Um eigentlich was für uns Bürger zu erreichen? Das bleibt doch Recht nebulös.

Jeder kann hierzu selber recherchieren und sich eine Meinung bilden. Aber bitte nicht nur vom Mainstream berieseln lassen.


 

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