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Vogelgrippe-Entwarnung: Geflügel darf wieder aus dem Stall

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Die Hühner dürfen wieder raus: Das Land NRW hat in fast allen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises die Stallpflicht für Geflügel aufgehoben. Das Wegsperren war ein Vorsichtsmaßnahme, um das Ausbrechen der Vogelgrippe zu verhindern. Foto: Lukas Tölkes mit seinen Tieren im Stall [Nicolas Ottersbach]

Nicht nur der Ruppichterother Bio-Landwirt Lukas Tölkes, sondern auch seine Hühner freuen sich darüber. "Für die Tiere ist es natürlich auch schöner, mehr Auslauf zu haben. Das sind sie bei mir ja gewohnt", sagt er. Glücklicherweise hätten seine Hühner den kalten Winter ohnehin die meiste Zeit im Stall verbracht. "Es war also nicht so schlimm für sie."

Seit dem 21. Dezember hatte Tölkes das Geflügel einsperren müssen, weil es die kreisweite Anordnung des Landes Nordrhein-Westfalen gab. Einen Fall von Vogelgrippe hat es bei Tölkes allerdings nicht gegeben. Die Regelung war eine generelle Sicherheitsmaßnahme, um die Gefahr einer Einschleppung des Vogelgrippevirus in den Hausgeflügelbestand zu minimieren.

Im Rhein-Sieg-Kreis betrifft das Ende der Verpflichtung alle Städte und Gemeinden bis auf Lohmar, Niederkassel und Rheinbach. "Grund für das Fortbestehen ist dort die höhere Geflügeldichte von über 300 Stück Geflügel je Quadratkilometer", heißt es vom Kreisveterinäramt.

Nach Einschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts wurden Tiere in den allermeisten Fällen nicht von Wildvögeln, sondern durch kontaminiertes Material wie Schuhwerk und Fahrzeuge infiziert.

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