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Wasserleitung soll bis Ende Oktober verlegt sein

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

An der Schönenberger Rathausstraße geht es auf die letzten Meter: Bis Ende Oktober soll die neue Wasserleitung, die insgesamt 700 Meter lang ist, verlegt sein. In den vergangenen Monaten hatte sich das Ortsbild durch die Bauarbeiten stark verändert, weil mehrere Linden gefällt werden mussten. Die gesamte Maßnahme kostet etwa 320.000 Euro.

"Wir mussten die Bäume absägen lassen, weil die Wurzeln weit in den Gehweg hineingewachsen waren", erklärt der Geschäftsführer der Gemeindewerke, Rolf Hänscheid, die Fällarbeiten. Da der komplette Gehweg etwa zwei Meter tief aufgebaggert wurde, zerstörten die Schaufeln auch das Wurzelwerk. "Das gefährdete die Standsicherheit der Bäume", so Hänscheid. Die Straße soll allerdings nicht so kahl bleiben. Mit dem Schönenberger Bürgerverein einigten sich die Gemeindewerke darauf, neue Linden zu pflanzen und die Beete wieder herzustellen.

Unter der Erde bleiben die alten Wasserleitungen, die aus den 1950er Jahren stammen, bestehen. "Sie liegen teilweise in bis zu fünf Metern Tiefe", erklärt Rohrnetz-Techniker Guido Steimel. Statt der damals üblichen Stahlrohre, die mittlerweile verrostet sind und regelmäßig Leck schlagen, werden nun Kunststoffleitungen verlegt. Sie haben einen größeren Querschnitt von 12,5 Zentimetern (vorher 10 Zentimeter) und können deshalb mehr Wasser führen. "Die PE-Leitung werden auch länger halten, weil sie unter anderem in einem schonenden Sandbett liegen", sagt Steimel.

Während ein externes Bauunternehmen die Erdarbeiten übernimmt, kümmern sich die Mitarbeiter der Gemeindewerke um die Trinkwasseranschlüsse der Häuser, die mit der neuen Leitung verbunden werden müssen. Die Technik ist simpel und stammt vom Hersteller Hawle, der in Ruppichteroth eher durch seinen Vertriebsstandort von Treppenliften bekannt ist. Ein Handbohrer frisst sich durch die knapp zwei Zentimeter dicke Außenhülle der Plastikohre, um die dann eine Schelle gepresst wird. Dort wird dann das Wasser abgenommen. Foto: Guido Steimel bohrt die neue Wasserleitung an

Neben der Wasserleitung kommen zwei weitere Rohre unter den Gehweg, der bei der Ortskernsanierung in den 1980er Jahren gepflastert wurde. Neben Leerrohren, die beispielsweise für Glasfaserkabel und schnelle Internetanbindungen genutzt werden können, liegt nun auch eine Gasleitung.

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