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Zwei Füchse betroffen

Hundestaupevirus im Rhein-Sieg-Kreis aufgetreten

Von Nicolas Ottersbach | | Magazin

Im Rhein-Sieg-Kreis wurde jeweils bei einem Fuchs in Neunkirchen-Seelscheid und einem in Bad Honnef das Hundestaupevirus nachgewiesen. Daran erkranken neben Hunden auch Wildtiere wie Dachs, Baum- und Steinmarder, Fuchs, Iltis, Wiesel, Fischotter sowie Wolf und zunehmend auch der Waschbär. Foto: Bei Füchsen im Rhein-Sieg-Kreis ist das Hundestaupevirus aufgetreten. [CC BY-SA 2.0, Wikipedia]

Für Menschen ist das Hundestaupevirus allerdings ungefährlich. Hauskatzen können sich zwar infizieren, zeigen jedoch keine Symptome. „Häufig haben die betroffenen Tiere hohes Fieber und zeigen Symptome einer Atemwegs- und/oder Magen-Darm-Erkrankung unterschiedlicher Ausprägung“, sagt Silvia Berger vom Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises. „In einigen Fällen kann es auch zu einem Befall des Nervensystems kommen, wodurch Verhaltensänderungen oder gar Nervenlähmungen hervorgerufen werden können“, so die Expertin für Tiergesundheit weiter.

So wird das Virus übertragen

Das Staupevirus wird durch Speichel, Nasen-, Augensekret, Kot und Urin infizierter Tiere übertragen. So können sich nicht impfgeschützte Hunde nicht nur durch andere Hunde, sondern auch durch Wildtiere in ihrer näheren Umgebung oder auch beim Waldspaziergang infizieren. Nachdem die Staupe über viele Jahre hinweg durch flächendeckende und regelmäßige Impfungen von Haustieren in Deutschland nahezu eliminiert wurde, kommt es vereinzelt immer wieder zu positiven Nachweisen bei Wildtieren und bei vornehmlich aus Osteuropa ohne Impfschutz importierten Hunden.

„Da es sich bei der Staupe um eine hoch ansteckende Viruserkrankung handelt, die bei ungenügendem Impfschutz oder mangelhaftem Immunisierungsgrad auch heute noch zum Tod des Tieres führen kann, sollten Hundebesitzerinnen und -besitzer darauf achten, dass ihre Tiere ausreichend und regelmäßig gegen Staupe geimpft werden“, so Silvia Berger.

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