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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Sturm hält Feuerwehr in Atem

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Umgestürzte Bäume und Äste sorgen seit Mittwochmorgen für Behinderungen auf den Straßen in der Region. Auch in Ruppichteroth sorgte das Tief "Burglind" mit Sturm- und Orkanböen für viele Feuerwehreinsätze. Das Hover Tal ist gesperrt. Fotos: Das Unwetter in der Region [Feuerwehr/Nicolas Ottersbach]

Polizei und Feuerwehr sind im Rhein-Sieg-Kreis bisher zu mehr als 80 Einsätzen ausgerückt. In Neunkirchen-Seelscheid-Brackemich stürzte ein Baum auf ein parkendes Auto. An vielen anderen Stellen musste die Feuerwehr die Straßen von umgestürzten Bäumen freimachen, einige Straßen in Much, darunter die L312 zwischen Wersch und Much, sind weiterhin gesperrt. In Ruppichteroth kippten an mehreren Stellen Bäume auf die Straßen und versperrten diese zum Teil komplett. Auch die L86 ist ab dem Abzweig Derenbachtal nicht befahrbar.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat daher eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben und warnt weiterhin vor möglichen Sturmschäden. Noch bis zum Abend seien in Bonn und der Region starke Regenfälle und Sturmböen bis Windstärke 10 möglich. Für ganz NRW gilt weiterhin die Warnstufe 2, bei der vor entwurzelten Bäumen und herumgewirbelten Dachziegeln gewarnt wird.

Bäume, die von uns gefahrlos beseitigt werden konnten, zersägten die Ruppichterother Wehrleute sofort. Manche Einsatzstellen mussten aufgrund der Gefahrenlage allerdings wieder verlassen werden, da weitere Bäume umzukippen drohten. Deshalb ist das Hover Tal vorerst gesperrt. "Wir informierten den Straßenbaulastträger zwecks weiterer Maßnahmen", heißt es dazu von der Feuerwehr.

Wegen eines Hangrutsches muss die L333 im Siegtal zwischen den Ortschaften Herchen und Röcklingen bis auf weiteres voll gesperrt bleiben. Am Dienstagabend waren Erdreich, Felsen und Bäume auf die Fahrbahn gestürzt. Da aktuell nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Hang weiter abrutscht, ließ die Polizei den Streckenabschnitt komplett abriegeln.  Der anhaltende Regen hatte das Erdreich an der betroffenen Stelle stark aufgeweicht. Windböen ließen zunächst einige Bäume umstürzen, danach geriet auch der steile Hang in Bewegung.

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