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Angehende Retter übten

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

86 Kinder und Jugendliche sind zurzeit in den fünf Hennefer Jugendfeuerwehrgruppen aktiv. 80 von ihnen machte am Wochenende bei der großen Stadtübung der Feuerwehr Hennef mit. Das Szenario: In einer Schreinerei und Elektrowerkstatt des Berufskollegs St. Asgar war ein Feuer ausgebrochen. Von Kunststoffbeschichteten Spanplatten war der Brand ausgegangen, auf die Elektro- und Malerwerkstatt breiteten sich die Flammen aus. Sechs Personen wurden vermisst. Fotos: Feuerwehr Hennef

Um alles möglichst real zu gestalten, wurde das gesamte Gebäude eingenebelt. Mit Knallpatronen simulierte ein Pyrotechniker der Feuerwehr Rösrath das Bersten von Gasflaschen, auch einen Feuerüberschlag zündete er. Die angehenden Wehrmänner retteten die vermissten und verletzten Personen und brachten sie zu einem Schnelleinsatzzelt, wo sie dann betreut und versorgt wurden.

Wie im echten Einsatz bekämpften die Jugendlichen das Feuer unter Atemschutz. Da aber richtige Atemschutzgeräte wegen ihres zu hohen Gewichts von der Jugendfeuerwehr nicht eingesetzt werden dürfen, verwendeten sie selbstgebaute Atrappen. Elf C-Rohre und mit einer Drehleiter bekämpften sie den Brand. Hochleistungslüfter bliesen den Rauch aus dem Gebäude. Neben der Menschenrettung stand auch der Umgang mit tragbaren Leitern auf dem Plan. So bauten die Jugendlichen daraus Nottragen, Schlauchbrücken und ein provisorisches Wasserbecken zur Kühlung der Gasflaschen.

"Ein besonderer Dank gilt der Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Sankt Augustin Buisdorf, die sich als Verletzte zur Verfügung stellten sowie dem Jugendrotkreuz", sagt Feuerwehrsprecher Thomas Vitiello. Ausgearbeitet wurde das Szenario von den Betreuern Jörg Stargierowicz und Thorsten Büth.

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