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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Austrittswelle beim Ruppichterother Löschzug

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Dramatische Szenen vor dem Schönenberger Rathaus: Teilweise in Tränen haben 23 Feuerwehrleute des Ruppichterother Löschzugs ihren Austritt erklärt und folgen damit den acht Führungskräften, die schon vorher die Brocken schmissen. Helme, Handschuhe und Jacken gaben sie an der Pforte ab. Damit gipfelt ein seit Monaten dauernder Streit zwischen Mitgliedern des Löschzugs und Wehrführer Claus Müller. "Wenn er nicht zurücktritt, gehen wir", hieß es nach dem letzten Gespräch am gestrigen Abend. Die Sicherheit der der Bevölkerung soll weiterhin gewährleistet sein, erklärte Bürgermeister Mario Loskill.

Die umliegenden Feuerwehren und der Löschzug Winterscheid, der weiterhin komplett und nicht vom Streit betroffen ist, rücken im Notfall aus. Die vorgeschriebenen Zeiten, in denen Helfer vor Ort sein müssen, können dadurch allerdings nicht eingehalten werden. Im Ernstfall kann es also länger dauern, bis die Retter da sind.

Damit verbleiben noch rund 20 Wehrleute im Löschzug Ruppichteroth. Die sind aber nicht in der Lage alleine auszurücken, weil entsprechende Qualifikationen fehlen. Sie können nur die anderen Löschzüge unterstützen.

+++ Weitere Berichterstattung folgt. +++

Kommentare(24)

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  • Christoph Müller 08.02.2013 09:36

    Sehr geehrte Frau Landmann, ob sich hier der Charakter und Umgangston der zurückgetretenen Personen zeigt, wage ich zu bezweifeln. Ich gehöre nämlich selbst dazu, wie die meisten wissen, und es entspricht weder meinem Charakter noch dem eines anderen ehemaligen Feuerwehrmitglieds. Und sicherlich waren die gewählten Worte nicht angebracht. Aber wie sich zeigt, kochen bei dem ein oder anderen verständlicherweise, nach dem was hier teilweise veröffentlicht wird, die Emotionen hoch. Dass sich hier Bürgerinnen und Bürger Gedanken darüber machen, ob ihre Sicherheit nach wie vor gewährleistet ist, ist berechtigt. Aber bitte, dann sollten einige dann auch einen abfälligen Umgangston gegenüber den ehemaligen Feuerwehrleuten vermeiden. Es hat über die Jahre immer freiwillge Ein- und Austritte gegeben. Die waren wohl nie der Rede wert. Jetzt, wo die Feuerwehr so viele freiwillige Austritte zu verzeichnen hat, melden sich teilweise Leute zu Wort, die diesen freiwilligen Dienst als selbstverständlich angesehen haben. Gehen Sie davon aus, dass weder die anderen ehemaligen Feuewehrangehörigen noch ich Dank für die geleistete Arbeit verlangen. Das haben wir während unserer aktiven Dienstzeit auch nie getan und deswegen waren wir auch nicht in der Feuerwehr.

    Der Bürgermeister hat uns auf der Internetseite der Gemeinde gedankt. Das steht ihm zu, und das gehört sich so. Unterstützen sie doch alle die verbliebenen Kameraden mit dem nötigen Respekt. Nehmen sie Unannehmlichkeiten durch deren Arbeit in Kauf, und besuchen sie bitte die Feuerwehrfeste. Erweisen sie uns dann bitte auch den nötigen Respekt. Vermeiden Sie einfach abfällige Äußerungen, bleiben sie sachlich und wenden sich mit ihren Sorgen an den Bürgermeister oder den Leiter der Feuerwehr. Die beiden waren in der näheren Vergangenheit aktiv und haben die Alarm- und Ausrückeordnung der aktuellen Situation angepasst. Möge sie den Umständen dann auch gerecht werden und Ihre Sicherheit dadurch gewährleistet sein. Sie haben Recht: Es sollte jetzt auch endlich aufhören, aber erlauben Sie mir bitte eine letzte kurze Anmerkung: Den Elan, den Bürgermeister und Leiter der Feuerwehr in der letzten Zeit zeigen, hätten Sie durchaus früher zeigen können.

    Danke und Gruß
    der Pucki
     
  • Sieglinde Landmann 07.02.2013 21:47

    Endlich zeigt sich der Charakter und Umgangston der zurückgetretenen Personen. Wenn der Kommentar des ehem. UBM Repräsentativ sein sollte, was ich insgeheim immer noch nicht hoffe, kann man ja nur Froh sein das diese Leute die Feuerwehr verlassen haben. Wenn dieses Forum so weitergeführt werden sollte brauchen wir neben der Feuerwehr auch noch eine Bürgerwehr in Ruppichteroth.

    Hört doch endlich auf!
     
  • ehem. UBM Krug 07.02.2013 17:39

    liebe Frau Lenz, wenn ich mir Ihren Kommentar durchlese, kommt mir das Essen wieder hoch. Wer keine Ahnung hat, sollte sich lieber raushalten. Und wer uns vorwirft, WIR würden die Bürger im Stich lassen, kann gerne selbst für das Wohl der Gemeinde sorgen. Es gibt z.Z. sehr viele leere Spinte im Feuerwehrhaus Ruppichteroth.
     
  • Anna Maria Lenz 04.02.2013 01:34

    Das Ganze verdient nur eine Überschrift: !!TRAURIG!!

    Eigentlich kann man sich nur dem Bericht von Johannes-Nicolas Ottersbach anschließen, und zu dem Schluß kommen, dass die acht ausgetretenen Führungskräfte tatsächlich nicht geeignet sind. Wobei ich glaube, dass sie ein Großteil ihrer Kameraden für ihre Zwecke mißbraucht haben. Wären sie sich ihrer Verantwortung bewußt gewesen, hätten sie im Gegenteil dafür gesorgt, dass kein Massenaustritt stattfindet und sich der Verantwortung alleine gestellt und dies auch ihren Kameraden klar gemacht. Ein Grund sich auf die Schulter zu klopfen ist dies gewiß nicht.

    Nun werden persönliche Querelen auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen. Denn Fakt ist, egal was am Ego der ausgetretenen Führungskräfte kratzt und was am Ende heraus kommt, sie lassen ihre Freunde, Nachbarn und die übrigen Mitmenschen schmählich im Stich.

    Bei der Aktion am Samstag, 02.02., Verteilung von einem dreiseitigen Kommentar eines ausgetretenen Feuerwehrmannes, kommt mir der Gedanke, jetzt laufen sie herum und erbitten Absolution. Haben die Verantwortlichen, die diese hinterhältige Schlammschlacht entfacht haben, sich schon mal Gedanken darüber gemacht, was für ein Vorbild sie den Kindern und Jugendlichen in der Feuerwehr bieten? Nun gelernt haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auf jeden Fall eines: "Mit versuchter Erpressung lassen sich keine Probleme lösen."

    Es geht wohl nicht nur um´s Auto. Da wäre ja noch dranzukommen. Wie berichtet, schwelt es schon seit längerer Zeit. Ich dachte immer Schwelbrände kann man löschen, wußte nicht, dass gewartet wird bis ein Feuer entsteht.

    Sehr lobenswert ist dagegen die Geschlossenheit des LZ Winterscheid, der zudem noch über eine stattliche Anzahl ausgebildeter Ersthelfer verfügt, sowie der verbliebenen Feuerwehrleute in Ruppichteroth, die nun gemeinsam mit den anderen Wehren der Umgebung die persönlichen Querelen von einigen offensichtlich wirklich ungeeigneten Führungskräften auszubaden haben.

    Bleibt zu hoffen, dass in anderen Wehren qualifiziertere Führungskräfte sind und diese bei Unstimmigkeiten in ihren Reihen in der Lage sind, diese auf zivilisierte Weise zu lösen und nicht auf dem Rücken der Bevölkerung austragen. Es ist allen zu wünschen, dass die Feuerwehr Ruppichteroth sehr bald aus den negativen Schlagzeilen verschwindet und endlich wieder Ruhe einkehrt.
     
  • Freya 28.01.2013 20:20

    Gerade kam ein Bericht in der Lokalzeit auf WDR und dieser Bericht hat mein Verständnis FÜR die zurückgetretenen Wehrleute nur verstärkt. Wenn über 30 Leute, die dieses Amt ehrenamtlich ausüben, die in den Einsätzen Gesundheit und Leben auf's Spiel setzen, die teilweise seit vielen Jahren mit Herzblut und Leidenschaft dabei sind, die den Nachwuchs ausbilden, sich zu diesem Schritt genötigt sehen, sollte man ihnen Respekt zollen. Denn leichtgefallen ist ihnen dieses bestimmt nicht. Und wenn ich viele der vorstehenden Kommentare lese, scheint das wohl die mehrheitliche Meinung zu sein.

    Ich habe keinerlei Verständnis für die Vorgehensweise der Verwaltungsspitze, die den Ernst der Lage offenbar noch nicht verstanden hat. Wie oben schon stand: 31 gegen einen!! Da kann was nicht stimmen! Aber ich vermute mal, dass die nächste Kommunalwahl dem Rechnung tragen wird.

    Wie manche Vorredner dieses ganze als Kindergarten abtun können, ist für mich nicht nachvollziehbar. Im übrigen finde ich nicht, dass das Thema hier beendet werden sollte, denn man die Meinungen der Schreiber hier üben in gewisser Form (hoffentlich) Druck auf die Verwaltung auf, endlich mal im Interesse der Bürger tätig zu werden. Offenbar sitzt man in der Verwaltung weit oberhalb der Realitäten.

    [Der vollständige Name ist der Redaktion bekannt]
     
  • Rolf Jamin 28.01.2013 19:48

    [Kommentar auf Wunsch des Verfassers entfernt]
     
  • Kay Eichin 28.01.2013 12:17

    Obwohl ich dies hier auch seit Wochen beobachte,stelle ich mir auch die Frage: Warum geht es hier eigentlich? Meine Einschätzung: Hier geht es schon lange nicht mehr um den Löschzug.

    Hinweis an die Redaktion: Kommentare, Leserbriefe etc., alles eine tolle Sache. Dies hier hat sich aber als Forum verselbständigt und hilft keinem mehr weiter, es schadet mehr. Also: beenden.
     
  • H. Schneider 28.01.2013 09:32

    Wir alle wissen, dass im Notfall jede Minute zählt. Wer übernimmt denn nun die Verantwortung, wenn aufgrund der fehlenden Feuerwehr ein Einsatztrupp aus den benachbarten Kommunen zwangsläufig zu spät kommt? Mit „Betroffenheit“ bei den Verantwortlichen ist es nicht getan. Eine schnelle Lösung muss her. Ein Wehrführer, der seine Mannschaft nicht hinter sich bringt, ist fehl am Platz und sich dann noch an seinen Posten klammert ist unverantwortlich.
     
  • Angela Barth 27.01.2013 20:04

    Ich habe bisher nur still mitgelesen, daß bei der Rupp.-Feuerwehr etwas im Argen liegt. Ich frage mich allerdings, warum hier Debatten geführt werden, Leute mit Namen an den Pranger gestellt werden, Feuerwehrleute ihren freiwilligen Dienst quittieren, aber der "unwissende" Ruppichterother-Bürger nirgendwo einmal den Grund und die Ursachen für die ganzen Querelen und Streitigkeiten erfährt.

    Also mal Klartext: Worum geht es denn eigentlich???
     
  • B. Becker 27.01.2013 15:14

    Es ist für mich unbegreiflich, wie es so weit kommen konnte. Ich habe nun schon viele Jahre persönlich mitbekommen, wie ernst die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr ihr Ehrenamt nehmen und es jederzeit pflichtbewusst und verantwortungsvoll ausgeführt haben. Immerhin geht es hier unter anderem auch darum Menschenleben zu retten. Anstatt diesen Leuten, die so eine bedeutsame Aufgabe freiwillig übernommen haben, in ihrem handeln zu stärken und Lösungen für auftretende Probleme zu suchen (was unter Erwachsenen Menschen meiner Meinung nach machbar sein sollte, auch wenn ich die Diskussionspunkte nicht im einzelnen kenne), werden sie dazu getrieben ihren Dienst (teilweise mit Tränen in den Augen) nieder zu legen. Ein Armutszeugnis sondergleichen für die hier Verantwortlichen.

    Nun wird sich zeigen: Wieviel ist denn hier das einzelne Feuerwehr- Mitglied wert? Und wie gut kann die Feuerwehr wohl noch arbeiten, wenn so ein Großteil des Teams nicht mehr zur Verfügung steht? Ich als Bürgerin der Gemeinde hoffe das hier sinnvolle Antworten gefunden werden und das zügig. Denn im Ernstfall sicher kann zumindest ich mich zur zeit nicht fühlen.
     
  • H.-J. Müller 27.01.2013 14:00

    Wer geht am Ende aus dieser Geschichte als "Gewinner" raus? Für mein empfinden KEINER! Am Ende verlieren ALLE, ist es das wert?
     
  • Beate Weyand 27.01.2013 13:34

    Hier kann ich mich nur dem Kommentar von Nadja anschließen. Traurig ist gar kein Ausdruck. Hier wird auch ein großes Stück gemeinnützige Arbeit in der Gemeinde zu Grabe getragen. Alle die sich über den Beschluss der Wehrleute aufregen und ihnen ein schlechtes Gewissen machen wollen kann ich nur sagen die Feuerwehr Ruppichteroth hat jede Menge freie Plätze. Ihr könnt euch zum Dienst melden wenn ihr es euch zutraut. Den Wehrleuten möchte ich Mitteilen: Hut ab vor dieser Entscheidung. Ihr habt für meinen Begriff Kameradschaft und Rückgrat bewiesen. Ihr seid über Jahre für die Bürger der Gemeinde da gewesen. Jetzt sollten auch wir Bürger mal für euch da sein.
     
  • Nadja Georgi 26.01.2013 21:00

    "Der Kittel brennt...", vor einigen Tagen zum Winterfest haben wir über so manche Spitze des "Döorper Prätscher" noch gelacht. Nicht ahnend, dass eine Woche später alles bitterer Ernst wird. Da gibt es in unserer beschaulichen Bröltalgemeinde 51 Menschen, die in ihrer Freizeit nicht nur einmal im Dienst ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt haben, um andere zu retten. Wehrleute, die seit vielen Jahren oder Jahrzehnten sich für diese gute Sache einsetzen. Sie bieten Jugendlichen ein Freizeitangebot und schulen damit den Nachwuchs, sie vermitteln Werte und Einstellungen, organisieren unvergessliche Dorf- Events und opfern ihre Freizeit für alljährliche Präventionsveranstaltungen für Eltern und Kindergartenkinder oder verlassen Familienfeiern auf den ersten "Piep am Gürtel". Nicht zuletzt sollte aber auch das Engagement genannt werden, welches erforderlich ist, die notwendigen Lehrgänge zu belegen, sich weiter zu qualifizieren, um auch Menschen z.B. unter Atemschutz retten zu können. Sicher ist diese Aufzählung nicht vollständig.

    Unsere Steuermittel werden verwendet, die Mannschaft entsprechend auszurüsten, mit Auto, Rüstzeug, Haus und Fortbildungen. Gut angelegtes Geld! Nach den Vorfällen am Freitag sagt unser Bürgermeister: "Die Sicherheit der Bürger ist gewährleistet...". Wer soll das glauben? Hier ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken! Bis Hilfe aus Winterscheid, Waldbröl oder woher auch immer vor Ort ist, sind wertvolle lebensrettende Minuten vorbei. Minuten die entscheiden können, wenn man im brennenden Haus, in der Schule, im Kindergarten oder eingeklemmt im Auto auf Hilfe wartet. Was nützt uns ein Wehrleiter mit Einsatzfahrzeug, der mit kleinem Gefolge, dem Erfahrung, Ausbildung und Qualifikation fehlen!

    Hier geht es doch nicht um Recht oder Unrecht. Ein Machtkampf auf dem Rücken der Gemeindebürger! Ich denke, dessen sind sich die Wehrleute, die nun Konsequenzen gezogen haben, sehr bewusst. Trotzdem sehen sich langjährige Wehrleute, nach langer Vermittlungszeit, zu einer solchen Reaktion genötigt. Hier ist wohl einiges versäumt oder ausgesessen worden. In Notfällen, wenn es um Leben oder Tod geht, ist doch das bedingungslose Vertrauen eine Grundvoraussetzung, um gemeinsam gefährliche Situationen zu meistern. Wenn aber gerade das bei der Mannschaft fehlt, wie soll dann ein guter Zusammenhalt geschaffen werden.

    Nun bleibt nur zu hoffen und zu beten, dass es weder brennt, noch ein Unfall eine schnell Hilfe erfordert. Die Hoffnung, dass die Wehrleute unter gleichen Bedingungen wieder in die Feuerwehr zurückkommen, ist denkbar gering. Ich denke, hier ist gute Politik gefragt, damit die Sicherheit erhalten bleibt und die wertvolle Arbeit, auch für die Jugend, im "Haus der 1000- Giebel" fortgeführt werden kann. Diese Entwicklung als Außenstehende mit ansehen zu müssen, macht sehr traurig. Ich danke allen Wehrleuten, die sich nun im "Zwangsruhestand" befinden, für ihren langjährigen aufopferungsvollen Job. Danke Jungs und Mädels!!! Dann kann man wohl nur noch auf ein Wunder warten, denn "Reden" hat ja nicht geholfen!

    [geändert 27.01.2013 22:30 Uhr]
     
  • Beate Weyand 26.01.2013 16:17

    Es ist mehr als traurig dass es soweit kommen mußte. Ich kann die Männer und Frauen die ihren Dienst geschmissen haben ein Stück weit verstehen. Es ist eine "freiwillige Feuerwehr". Dort kann man eintreten und wieder austreten wie in jedem anderen Verein auch. Man ist in dieser Truppe weil man ein gemeinsames Ziel hat (hier Menschen in den verschiedensten Notsituationen zu helfen). Es geht um Kameradschaft und gegenseitigem Vertrauen. Wenn diese Chemie nicht mehr stimmt zieht einer oder wie hier 31 die Konsequenzen. Hut ab vor dieser Entscheidung die Euch bestimmt nicht leicht gefallen ist. Gut zu wissen dass es noch Menschen mit Rückgrat in der Gemeinde gibt, wenn auch nicht im Verwaltungstrakt. Erst einmal möchte ich mich bei den 31 "hoffentlich nur ehemaligen" Feuerwehrleuten in aller Form für ihre geleistete Arbeit bedanken. Sei es bei Unfällen, Brände, Baum auf Straße, Katze im Baum oder, oder, oder... Die Liste wäre unendlich. Sie haben in ihrer Freizeit ohne Entgelt den Dienst am nächsten Tag und Nacht verrichtet, sich selber in Gefahr begeben um anderen zu Helfen. Kann die Gemeinde wirklich auf solche Frauen und Männer verzichten? Als Bürger der Gemeinde Ruppichteroth kann ich nur sagen: NEIN. Die Männer und Frauen waren viele Jahre für uns da. Jetzt brauchen sie die Hilfe der Bürger. Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ich will es Verstehen was da schief gelaufen ist! 31 gegen einen ist unrealistisch.
     
  • Uwe Boehmer 26.01.2013 11:04

    Ich bin zwar nicht in der Feuerwehr Ruppichteroth, ich verfolge die Machtkämpfe schon von Anfang an. Nun muss ich mir die Frage stellen ob wir es hier mit erwachsenen Menschen zu tun haben. Und das geht an beide Seiten, und besonders an die Entscheider in der Gemeindeführung. Ich finde es sehr ernüchetrnd festzustellen, wie eine perfekte Unqualifiziertheit in Sachen Problembewältigung und nicht vorhandene Entscheidungskompetenz/fähigkeit aussieht. Hier hätten die Verantwortlichen in der Gemeindeführung schon längst ein Machwort sprechen müssen. Hier waren die Verantwortlichen der Gemeindeführung in der Pflicht Schaden, durch Entscheidungen abzuwenden. Ich bin der Meinung, nun müssen wir auch unsere Gemeindeführung in Frage stellen.

    Wie kann man nur eine solche Sache, so eskalieren lassen?

    Uwe Böhmer
     
  • Thomas Fr. 25.01.2013 22:59

    Es ist Traurig das es so kommen musste! Ich möchte hier mal einen Spruch anbringen der meiner Meinung ganz genau passt: "Wenn beim Fußball die Mannschaft verliert geht als erstes der Trainer".
     
  • Michael Jung 25.01.2013 21:50

    [Kommentar auf Wunsch des Verfassers entfernt]
     
  • Robin Raabe 25.01.2013 21:16

    Als Außenstehender habe ich nur eine ungefähre Kenntnis über das was vorgefallen ist aber meiner Meinung nach gibt es zwei Probleme von denen eins für mich nachvollziehbar erscheint, das andere allerdings nicht.

    Das Problem, welches ich nachvollziehen kann, ist die Reaktion der Feuerwehr. Wenn es Misstände gibt und diese auf lange Zeit einfach nicht beseitigt werden, muss man irgendwann Mittel ergreifen, welche vielleicht sehr drastisch erscheinen, im Endeffekt aber vielleicht der einzige Weg sind um zu zeigen: Bis hier hin und nicht weiter!

    Das Problem, welches sich mir nicht erschließen will ist, die Handlungsweise der anderen Seite. Die Gemeinde und dieser voran unser Bürgermeister Herr Loskill. Es ist ja nicht so, dass die Feuerwehr von heute auf morgen ihren Dienst niederlegt hat oder ausgetreten ist. Das Problem hätte viel früher und unproblematischer geregelt werden können. Es steht hier eine Person, namentlich Herr Claus Müller, gegen den Rest der Feuerwehr. Die Entscheidung des Bürgermeister so lange an Herr Müller festzuhalten bis ein Großteil der Feuerwehr austritt, ist für mich definitiv nicht nachzuvollziehen.

    Es sollte jetzt, für die Bürger der Gemeinde Ruppichteroth, welche sich immer auf die Feuerwehr verlassen haben und auch in Zukunft verlassen möchten, eine Lösung gefunden werden und das möglichst in absehbarer Zeit.
     
  • Sonja A. 25.01.2013 20:50

    @Herr Severin
    Was bewegt einen Bürgermeister dazu, an einer Person fest zu halten (der offensichtlich sehr viele nicht mehr folgen können) und damit wissentlich den Schutz seiner Bürger zu gefährden?
     
  • Michael Jung 25.01.2013 20:16

    [Kommentar auf Wunsch des Verfassers entfernt]
     
  • Kurt Severin 25.01.2013 18:46

    Die die jetzt zurückgetreten sind, sollten mal gründlichen Überlegen wem sie eigentlich Schaden wollen. Dem Claus Müller oder wem? Sie Schaden der ganzen Gemeinde Ruppichteroth. Für mich ist das der reinste Kindergarten. Schade für die Gemeinde und deren anständige Bürger.
     
  • Ulrich Steimel 25.01.2013 18:21

    Zitat "Die umliegenden Feuerwehren und der Löschzug Winterscheid, der weiterhin komplett und nicht vom Streit betroffen ist, rücken im Notfall aus. Die vorgeschriebenen Zeiten, in denen Helfer vor Ort sein müssen, können dadurch allerdings nicht eingehalten werden. Im Ernstfall kann es also länger dauern, bis die Retter da sind."

    ... hmm, gibt es keinen der mal auf den Tisch hauen kann und sagen "Bis hierhin und nicht weiter"? Was auch immer da für Höllengeschichten abgehen, find nu is gut damit.
     
  • Harald Heidenpeter 25.01.2013 16:59

    Jeder der mich kennt, weiß, dass ich nicht ganz objektiv sein kann. Aber nach nunmehr über 46 Jahren, davon 36 Jahre in führender Funktion, in einer Freiw. Feuerwehr muß ich mich doch fragen, warum ein Verwaltungschef seinen Leiter der Feuerwehr nicht zur Ordnung ruft. Ich kenne den LZ Ruppichteroth sehr gut und diese Männer und Frauen sind ihren jeweiligen Wehrleitern immer gefolgt. Es muß doch Gründe geben, warum dies jetzt nicht der Fall ist. Darüber sollte auch ein Verwaltungschef einmal nachdenken!

    Harald Heidenpeter
     
  • Michael Müller 25.01.2013 16:52

    Es ist uns allen wirklich nicht leicht gefallen, aber wir können und wollen unter diesen Umständen unseren Dienst beim Löschzug Ruppichteroth nicht weiter führen und mussten ein Zeichen setzen.
     

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