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Beim Sporttag den Verein kennengelernt

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Noch ist das Gelände um den Sportplatz des TuS Winterscheid ein große Baustelle. Der Spielplatz ist nicht ganz fertig, für das Großprojekt Bolzplatz wurde gerade erst Raum geschaffen. Trotzdem soll bis zum ersten Mai alles fertig sein. "Zugegeben, dass ist ehrgeizig, aber machbar", sagte Vorsitzender Hermann-Josef Aholt beim vereinseigenen Sporttag. An dem konnten die Besucher nicht nur über den Stand der Bauarbeiten informieren, sondern auch in das komplette Angebot des TuS reinschnuppern.

 

Die beliebteste Abteilung ist nach wie vor der Fußball. Deshalb gab es den Ballsport auf dem Kunstrasenplatz in allen Variationen: Pilonen ausdribbeln, Kegel umschießen und Kopfbälle üben waren nur einige der vielen Möglichkeiten. Höhepunkt war das Spiel zwischen der Futsal-Mannschaft und dem Bonner SC. Den Name Futsal umschreibt eigentlich nur, was wirklich dahintersteckt, erklärte Trainer Naim Halili. Wenn im Winter der Platz nicht bespielbar ist, ziehen

 

die Jugendlichen von 8 bis 14 Jahren in die Halle um. "In dieser Gruppe fördern wir unsere talentiertesten Kicker das ganze Jahr über und rekrutieren den Nachwuchs frühzeitig für unsere Senioren", so Halili. Das zeigten die Kinder eindrucksvoll: Mit großem Vorsprung fegten sie die Gäste vom Platz.

In der Turnhalle traten sich Eltern und Kinder an Tischtennisplatten gegenüber, die Kleinsten meisterten einen Bobbycarparcours. In den Räumen eine Etage höher probte der Jiu-Jitsu Kurs seine asiatische Kampftechnik. Der dreijährigen Sandra Schütze machte aber am meisten die Kletterlandschaft Spaß. So sehr, dass auch Vater Michael immer wieder mitmachen musste. Er schätzte es, dass der Verein sich präsentierte. "Wir sind erst vor kurzem nach Winterscheid gezogen, beim Sporttag haben wir einiges kennengelernt", sagte er. Die Beitrittsserklärungen für den TuS Winterscheid lägen aber ohnehin schon zu Hause bereit und müssten nur noch abgeschickt werden.

"Allein heute haben wir 20 neue Anmeldungen bekommen", sagte Präsident Hermann-Josef Aholt stolz. Die Mitgliederstärke sei wichtig für den Verein, der bis zum ersten Mai zwei große Projekte stemmen will. Zum einen den Spielplatz mit Wippe, Schaukel und Sandkasten direkt neben dem Sportplatz. Zum anderen soll ein Bolzplatz gebaut werden. Dafür wurde die alte Prallwand der Tennisspieler eingerissen und das etwa 20 mal 20 Meter große Spielfeld eingezäunt. "Es soll aber trotzdem offen bleiben, damit auch Nichtmitglieder kicken können", so Aholt.

Möglich macht den Bolzplatz aber erst der Ruppichterother Unternehmer Hubert Willms. Er sichert dem Verein mehr als 40.000 Euro zu und finanziert damit das komplett Spielfeld. Die Raiffeisenbank spendete 1300 Euro für die Futsal-Mannschaft. Und Patrick Mengede vom Meine-Welt-Laden überreichte volle 500 Euro für die Ausstattung des Spielplatzes. "Wir sind auf solche Unterstützungen angewiesen, umso dankbarer sind wir natürlich", sagte Aholt.

Korrektur: In einer früheren Version des Artikels gaben wir die Spendenhöhe von Patrick Mengede falsch wieder.

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