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Bürgerbeteiligung von "Chance 7" startet

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Das Naturschutzprojekt "Chance7" geht in die nächste Runde: Im Februar beginnt der Rhein-Sieg-Kreis mit der angekündigten Information konkrete Fördermaßnahmen des Bundesprojektes. Mit dem "Chance7", das Bund und Land mit über 13 Miollionen Euro bis zum Jahr 2023 finanzieren, soll die alte Kulturlandschaft im südöstlichen Kreisgebiet gepflegt, geschützt und entwickelt werden.

In den vergangenen Monaten hat ein Fachbüro den Bestand erhoben und erste Vorschläge für Maßnahmen erarbeitet. Jetzt geht es darum, diese Vorschläge vor Ort zu beraten und daraus maßgeschneiderte Förderpakete zu schnüren. Dies soll in zahlreichen lokalen Veranstaltungen geschehen. "Wir spüren ein großes Interesse am Projekt und möchten die Menschen aktiv einbinden, und das möglichst in ihrem jeweiligen örtlichen Umfeld", sagt Projektleiter Georg Persch.

Teilnehmer am Programm sind bis auf Eitorf alle Kommunen im Projektgebiet, nämlich Bad Honnef, Königswinter, Hennef, Sankt Augustin und Windeck; die Stadt Bonn will ab 2014 beitreten.

Die Sieggemeinde hatte ihre Teilnahme am Projekt versagt. "Es gibt weder eine zwangsweise Flurbereinigung, so wie es im Ausschuss der Gemeinde Eitorf angesprochen wurde, noch werden die Teilnehmer am Projekt zu eigenen finanziellen Beiträgen herangezogen", erläutert Rhein-Sieg-Umweltdezernent Christoph Schwarz. "Unglücklich ist einfach, dass solche Falschinformationen als Grundlage für Gremienbeschlüsse dienen."

Die Vermutung, das Förderprojekt würde die gewerbliche Entwicklung in Eitorf behindern, sei unverständlich, denn eine Gebietskulisse für ein Förderprogramm könne dies schon im Ansatz nicht. Außerdem sei die Abgrenzung eng mit den Kommunen abgestimmt worden: "Die von der Gemeinde favorisierten neuen Gewerbeflächen bei Lindscheid sind noch nicht einmal Teil des Fördergebietes von Chance7."

Der Rhein-Sieg-Kreis wird die fachlichen Vorbereitungen für Förderangebote bis zum Ende des Jahres auch in Eitorf abschließen. Bleibe es bei der Beschlusslage in der Gemeinde Eitorf, werde man im Gemeindegebiet lediglich Maßnahmen im Staatswald vereinbaren und Private von der Projektförderung vorerst ausnehmen.

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