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Bürgerinfo zum Niederspannungsnetz in Litterscheid

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Für Mittwoch, 25. März 2009 ab 19.00 Uhr werden nun die Litterscheider zu einer Bürgerinformation zum Thema ?Niederspannungsnetz? ins Rathaus eingeladen. ?Aufgrund des Protestes in der Hauptausschusssitzung am 4. Februar über die mangelnde Einbeziehung der Litterscheider Bürgerinnen und Bürger in die Planung dieses Projektes, wird eine umfassende Information jetzt nachgeholt?, so Fraktionsvorsitzende Dr. Rita Tondorf (Bündnis 90/Die Grünen). Die Litterscheider sollen an diesem Abend detailliert über das Vorgehen des RWE in ihrem Dorf und ihre Entscheidungsmöglichkeiten informiert werden. Denn das hatte der Energiekonzern im Vorlauf der heissen Diskussion nicht getan.Kritisiert wurde, dass die Betroffenen lediglich aus dritter Hand erfuhren, welche Planungen das RWE hinsichtlich der Verlegung des Mittelspannungsnetzes unter die Erde als sogenanntes ?Pilotprojekt? und der Verlegung des Niederspannungsnetzes in den Boden habe. Auch ein Schreiben des RWE im Nachgang der Sitzung an die Litterscheider sorgte für Unmut. Hierin war eine Freiwilligkeit an der Teilnahme der Umsetzung des RWE-Planes nicht mehr erkennbar. Denn die Bürger sollten "mit der Ausführung der erforderlichen Anpassung ihres Hausanschlusses einen Installateur beauftragen". Auch die Litterscheider Dorfinitiative nahm daraufhin Kontakt mit Bürgermeister Drawz auf, der eine Stellungnahme vom RWE hierzu einforderte.

Ob man das Niederspannungsnetz in die Erde verlegt, dazu gibt es Für und Wider. Dr. Tondorf: ?Dafür sprechen, dass die Leitungen verschwinden und mögliche Schäden bei Sturm vermieden werden. Dagegen spricht, dass auf die Litterscheider Kosten für die Verlegung der Kabel, des Sicherungskastens im Haus und die Wiederherstellung der Vorgärten zukommen.? Das bei dieser Diskussion, bei denen die Bürger zur Kasse gebeten werden, sie von Anfang an hätten einbezogen werden müssen und dies nicht geschehen ist, wird kritisiert. Denn das RWE übernimmt die Kosten nur bis zu den Hausanschlüssen. ?Bei den betroffenen Bürgern liegt ja schließlich auch die Entscheidung der Umsetzung des Vorhabens.? Jeder Hausbesitzer in Litterscheid wurde zwischenzeitlich im Nachgang persönlich über die Planungen durch ein beauftragtes Ingenieurbüro informiert.

Für den Fall, dass die Litterscheider sich mehrheitlich für eine Verlegung der Kabel in die Erde votieren, solle auch mit anderen Leitungsträgern (z.B. Telekom) verhandelt werden, damit auch deren Kabel in Zukunft unterirdisch verlaufen und nur einmal ?gegraben? werden muss, erklärte Dr. Tondorf.

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