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www.broeltal.de

Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Drei Schwerverletzte bei Unfall im Bröltal

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B478 im Bröltal sind am Dienstagabend drei Menschen schwer verletzt worden. Ein 21 Jahre alter Waldbröler war mit seinem Kleinwagen in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem Kleinbus, in dem ein 36-Jähriger Ruppichterother und sein 14 Jahre alter Sohn saßen, zusammengestoßen.

Der Waldbröler war in Richtung Hennef unterwegs, als er in einer Rechtskurve zwischen Bröl und Ingersau auf die andere Fahrbahn geriet. Die Polizei vermutet, dass er für einen Augenblick nicht aufmerksam gewesen ist. Zeugen gaben an, dass er nicht zu schnell gewesen sei.

Trotzdem krachten die Fahrzeuge nahezu ungebremst ineinander und schleuderten über die Straße. Der Kleinwagen des Waldbrölers wurde völlig zerstört, das Amaturenbrett auf der Beifahrerseite bis zum Sitz gedrückt. Ersthelfer zogen den Mann aus dem Fahrzeug und versorgten ihn, bis Notarzt und Rettungsdienst eintrafen.

Auch die beiden Ruppichterother im roten Kleinbus wurden schwer verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt, ehe sie ins Krankenhaus kamen.

Für Rettungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten musste die Bundesstraße für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich mehrere Kilometer in beide Richtungen.

Kommentare(13)

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  • J.S. 08.02.2017 13:56

    Lustig, worüber hier spekuliert wird, Fakt ist, das kann genauso gut bei Tempo 50 passieren, allerdings verleitet einen die Schleicherei mancher Autofahrer durchaus zu riskanten Überholmanövern oder auch zum schnellen Blick aufs Handy, das sehe ich an mir selber.

    Natürlich darf man es theoretisch nicht, da braucht es hier keine gesonderte Unterweisung einiger Schlaumeier in Kommentaren vor mir, gemacht wird es aber trotzdem.

    Auch ich bin leider gezwungen, täglich durchs Bröltal zu fahren und inzwischen genervt davon, während der Fahrt Blumen pflücken zu können oder hinter 25 anderen her eiern zu müssen, weil vorne irgendwo ein LKW durch die Landschaft kriecht.

    Das Ganze wäre viel leichter, wenn alle Autofahrer einfach zu einem zügigen Verkehrsfluss beitragen und ordentlich fahren würden - Problem an der Sache: kann nicht jeder, sei es, weil er persönlch nicht geeignet ist bzw. seinen PKW nicht beherrscht oder weil er meint, der verlängerte Arm der Polizei zu sein und Hilfssheriff spielen zu müssen, getreu dem Motto "Papa bestimmt hier, wie gefahren wird"

    In diesem Sinne werden wir wohl noch ein paar Jahre Spass im Bröltal haben, abends dann sogar mit Beleuchtung.
     

    Jürgen T. 08.02.2017 15:28

    Dazu hätte ich dann doch mal ne Frage: Wie schnell soll man denn Ihrer Meinung nach im Bröltal fahren dürfen? Die 70km/h sind ja nicht angeordnet, um Sie persönlich zu ärgern. Wie schnell soll es also Ihrer Meinung nach sein? Sicher gibt es hier und da mal einen "Papa", der es allzugenau nimmt. Aber Sie können niemanden dazu zwingen, sich über die Verkehrsregeln hinwegzusetzen. (Das wäre übrigens Nötigung und somit eine Straftat... mal ganz am Rande). Mit den LKW gebe ich Ihnen Recht. Das nervt wirklich machmal. Allerdings dürfen die auch nicht schneller als 80km/h fahren.

    Und nochwas: riskante Überholmanöver und den schnellen Blick auf's Handy darf man auch praktisch nicht. Auch wenns' schwerfällt...
     

    J.S. 08.02.2017 20:06

    Ich rede ja auch nicht davon, dass nun jeder jenseits der 100 km/h mit Warp-Antrieb durchs Bröltal fliegen muss, allerdings hat das "zügige Fahren" ja ohne die Schilder bestens funktioniert. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man durchaus das komplette Bröltal mit 80-90 km/h fahren kann, ohne dabei aus der Kurve zu fliegen oder als "Raser" hingestellt zu werden. Das heißt natürlich nicht, dass man wie ein geisteskranker oder Ken Block mit qualmenden Reifen durch die Kurven driften soll.

    Mir geht es vielmehr um die Leute, die nun bewusst langsamer fahren als 70 km/h, weil sie wissen, dass man sie eigentlich nicht überholen darf und es zu genießen scheinen, einmal im Leben Kolonnenführer sein zu dürfen.

    LKW können oftmals nicht schneller bzw. es kann durchaus anstrengend genug sein 40-Tonnen in der Geschwindigkeit durch enge Kurven und dazu noch Radfahrern oder entgegenkommenden Truckern zu bewegen. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, bin selber LKW-Fahrer. Allerdings wäre es dann nur gerecht, die Chance zu haben, diese weiterhin zu überholen zu dürfen, sofern es machbar ist.

    Zwischen dürfen und machen gibt es leider immer noch einen Unterschied, ich denke da können sich nur wenige von freisprechen.
     

    A.Ruff 08.02.2017 20:11

    Es gibt eine lange bestehende ausreichende Regelung! 50 Km/h im Ort, 100 Km/h außerhalb geschlossener Ortschaften. Zudem gelten Fahrbahnmarkierungen (durchgezogene Linie). Kennt jeder, mehr ist nicht nötig! Mit dieser einfachen Regelung sinken die Unfallzahlen im Bröltal seit Jahren kontinuierlich! LKW über 7,5 Tonnen dürfen lediglich 60 Km/h außerhalb geschlossener Ortschaften fahren.
     

    JB 09.02.2017 06:59

    J.S. Ihr Kommentar gefällt mir sehr gut, hier besonders der Pkt, dass es leider viele Verkehrsteilnehmer gibt, die ihren PKW nicht beherrschen.
     
  • Ralf Schiefke 08.02.2017 12:29

    Gab es vielleicht eine wichtige WhatsApp-Nachricht? Ist erst wenige Tage her das mir eine junge Frau im Bröltal auf meiner Spur entgegen kam und fummelte dabei munter mit dem Handy rum. Es gibt genug technische Möglichkeiten den Handyempfang im Auto zu unterbinden.
     
  • Jürgen T. 08.02.2017 07:56

    Jemand der bei 70km/h nicht mehr konzentriert Auto fahren kann, gehört nicht in den öffentlichen Starssenverkehr! Im Bröltal ist lange genug gerast worden. Die Kreuze am Strassenrand zeugen davon...
     

    Florian Sch. 08.02.2017 12:31

    So ein schwachsinn! Wir alle nur Menschen und da braucht man so einen rotz hier nicht von sich geben! Ich glaube keiner kann sich frei sprechen im Straßenverkehr niemals unachtsam gewesen zu sein! Egal welche Faktoren irgendwie da auf einander stoßen. Solch unseriöse Aussagen sollte man in diesen Zeiten eher bei sich behalten. Es kann jeden treffen und das leider viel zu schnell und plötzlich. Schönen Tag!
     

    Jürgen T. 08.02.2017 12:45

    Stimmt. Meistens trifft es den Gegenverkehr! Ihrer Meinung nach ist es also legitim, im Stassenverkehr unachtsam zu sein? Das entnehme ich jedenfalls Ihres hochqualifizierten Kommentares. Schon mal was von §1 der Stassenverkehrsordnung gehört?
     

    J.S. 08.02.2017 19:45

    Sry, das ist einfach Bullshit, ich kann da nur zustimmen, das kann in der Tat jedem passieren. Wir sind alle nur Menschen und keine Maschinen, da kann es noch so viele schöne Gesetze und Paragrafen geben. Gegen Physik, Natur und höhere Gewalt ist der Mensch leider oftmals immer noch machtlos. Risikofaktor Mensch lässt sich also nicht abschalten. Natürlich darf das kein Freibrief zu vorsätzlichen Vergehen sein, das kann ich dem Kommentar aber auch nicht entnehmen.

    So wie Sie darauf reagieren, wären Sie dann aber sicher auch derjenige, der ab morgen nur noch mit dem Hintern lenken und auf drei Reifen über die Straßen fahren würde, wenn es so im Gesetz stünde, egal, ob das nun sinnig wäre oder nicht. Ach - den Heiligenschein über dem Auto natürlich auch nicht vergessen.

    Sry, ein bisschen gesunder Menschenverstand und Verhältnismäßigkeit sollte immer noch gewahrt werden.
     
  • Horst Alenfelder 07.02.2017 22:31

    Meine Gedanken sind bei den Verletzten, das ist kein Zeitpunkt für Populismus. Mögen sie schnell wieder gesund werden.
     
  • Jürgen Engelberth 07.02.2017 21:13

    Das kommt von der 70er Zone und Überholverbot, man wird unkonzentriert, ich neulich selbst bemerkt, fahre jetzt nicht mehr die B478, gestern abend min 40 PKW hinter nem LKW her, ich stand min 3 min um in Ruppichteroth links zum neuen Einkaufcenter abbiegen zu können, tolle sache die 70er Zone ab Hennef bis Oelroth!
     

    Marco 08.02.2017 03:33

    Ich selbst fahre auch täglich diese Strecke und finde auch dass die 70 nicht gerechtfertigt sind. Gerade wenn LKW oder langsame Autos vor einem sind die mit 50-60 daher kriechen. Theoretisch müssten da keine Überholverbots Schilder stehen, da die Straße ausreichend markiert sind, wo überholt werden darf und wo nicht. Da es sich ja nur um ein Testlauf handelt, bin ich dafür, dass sich die Autofahrer zur Wehr setzen. Letztendlich, die die rasen wollen, tuen es auch weiterhin. Ich bin mal sehr gespannt, was passiert wenn die Motorrad Saison wieder los geht.
     

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