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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Einbrüche stiegen um zwölf Prozent

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Vor einem Jahr startete die Polizei in NRW mit "Riegel vor. Sicher ist sicherer". Das Aktionsprogramm zeigt erste Erfolge: In 40 Prozent der Fälle scheiterten die Einbrecher zuletzt an gut gesicherten Häusern oder Wohnungen. Die Zahl der Einbrüche stieg im 1. Halbjahr 2012 um rund zwölf Prozent. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Trend. Die zunehmenden Einbrüche, die vor allem in Großstädten und in der Nähe von Auto­bahnen stattfinden, sind auch eine Folge der EU-Erweiterung um Bulgarien und Rumänien. Die NRW-Polizei geht deshalb gezielt gegen südosteuropäische Banden vor und kooperiert auch dienstellenübergreifend. Foto: NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales

"Ich will, dass die Menschen sich in ihren vier Wänden sicher fühlen", sagte NRW-Innen­minister Ralf Jäger in Düsseldorf. Kern der Kampagne "Riegel vor" ist der dreifache Riegel gegen Einbrecher: Wohnung sichern, aufmerksam sein, 110 rufen. "Bürgerinnen und Bürger sowie die Polizei können die Einbruchs­kriminalität nur gemeinsam bekämpfen", so Jäger. Die Polizei berate kostenlos, wenn die eigenen vier Wände einbruchssicherer gemacht werden sollen. Bemerken Bürger etwas Verdächtiges in ihrer Nachbarschaft, sollte sofort die Polizei gerufen werden.

Seit 2011 wurden von den Kreispolizeibehörden mehr als 40 Ermittlungskommissionen eingerichtet. So konnten gegenüber 2010 bereits 686 Tatverdächtige mehr ermittelt werden. Im Rheinland und im Ruhrgebiet arbeitet die Polizei zusammen. Neun Polizeibehörden auf der Rheinschiene (RheinSieg, Köln, Bonn, Aachen, Düren, Euskirchen, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis) haben sich zusammengeschlossen und ihre Arbeit im Kampf gegen Wohnungseinbrüche optimiert. Alle Infor­mationen über Einbrüche im Rheinland stehen über den Datenverbund den Behörden zur Verfügung.

So legten Kripo-Beamte aus Köln, Bonn und dem Rhein-Erft-Kreis im vergangenen Jahr in einer gemeinsamen Ermittlungskommission einer überregional operierenden Einbrecherbande das Handwerk. Sechs Täter konnten festgenommen und 16 Einbrüche im gesamten Rheinland aufgeklärt werden.

Kommentare

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Angie B. 29.10.2012 20:10

Das war doch zu erwarten. Die Kampagne "Riegel vor" sollte man dann wohl erst mal wieder an den Grenzen zu Rumänien und Bulgarien umsetzen. Absichern muss man sein Eigentum inzwischen sowieso besser doppelt und dreifach.

 

Und ob man sich im Falle eines Einbruches auf das rechtzeitige Eintreffen der Polizei verlassen kann, wage ich stark zu bezweifeln. Bis hier eine Streife eintrifft, vergeht bestimmt eine halbe Stunde und mehr. In der Zeit ist der Einbrecher längst im Haus und bedroht schlimmstenfalls schon die Bewohner.


 

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