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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Erste Antennen montiert

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Der LTE-Ausbau in Ruppichteroth nimmt erste Formen an: Am Wochenende wurden die ersten neuen Antennen auf einem der Hochhäuser an der Köttinger Hecke montiert. Drei Sendemodule mit einem Abstrahlwinkel von jeweils 120 Grad funken rundum über die Döörper Dächer hinweg. Im Dezember soll die Mobilfunktechnik, die das Surfen im Internet von bis zu 50 Mbit pro Sekunde ermöglicht, vom Netzbetreiber Vodafone verfügbar sein.

Dann soll es auch die ersten Geräte für Kunden geben. Preise hat der Konzern auf der vergangenen IFA in Berlin vorgestellt: Die Anschlüsse werde es in drei Versionen geben. Eine Übertragungsrate von bis zu 7,2 MBit pro Sekunde mit 10 GByte Transfervolumen soll rund 40 Euro pro Monat kosten, für 21,6 MBit und 15 GByte Volumen fallen knapp 50 Euro Euro an. Die Spitzenvariante mit 50 MBit und 30 GByte Volumen schlägt mit rund 70 Euro zu Buche. Überschreitet der Kunde die Volumengrenze, drosselt Vodafone die Übertragungsrate auf die DSL-Lite-Geschwindigkeit von 384 kBit pro Sekunde.

Der Netzbetreiber T-Mobile wolle die LTE-Technik in Ruppichteroth vorerst nicht bereitstellen, sagte ein Pressesprecher. Stattdessen haben die Bonner die Funktürme im Gemeindegebiet auf UMTS umgerüstet. Damit können Daten mit maximal 7,2 MBit pro Sekunde über das normale Handynetz übertragen werden. Den UMTS-Standard unterstützen die meisten modernen Handys, mit einem speziellen USB-Stick lässt der sich auch mit dem normalen Computer nutzen.

Am kommenden Mittwoch stellt Bürgermeister Mario Loskill im Ausschuss für Planung und Umweltschutz die Ergebnisse zur DSL-Haushaltsbefragung vor. Noch in diesem Jahr soll entschieden werden, welche Technologien zur Internetversorgung verwendet werden könnten.

Kommentare

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Friedhelm Kopff 08.11.2010 22:32

Leider gibt es besagte wissenschaftliche Untersuchungen eben nicht, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage der Grünen deutlich macht. Neben den bisher nicht geklärten Gesundheitsauswirkungen sind aber die hohen Kosten für die Nutzer ein weiterer Grund, der dagegen spricht. Eine Verkabelung über Breitband ist eine Alternative, die von der Gemeinde favorisiert werden sollte. Hier geht es also nicht um Rückschritt, sondern um einen nachhaltigen Fortschritt.


 
Bernhard Amann 06.11.2010 11:33

Da reklamieren die Parteien "Bündnis 90/Die Grünen" den Bau der LTE-Antennenanlagen in Ruppichteroth. Wie derzeit in Stuttgart. 15 Jahre schlafen und dann die Bevölkerung verrückt machen. Diese Einrichtungen wurden von keinem Gericht bisher untersagt, weil keine gesundheitliche Gefahr, trotz zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen, nachgewiesen werden konnte. Anscheinend will man wieder, die Buschtrommeln einführen.


 

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