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Feierstunde für Peter Halber

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Mit einer Feierstunde wurde jetzt Gemeindeoberamtsrat Peter Halber nach 49 Jahren im Ruppichterother Rathaus in den Ruhestand versetzt. Bürgermeister Hartmut Drawz, dessen allgemeiner Vertreter er seit Oktober 1999 war, würdigte in einer Laudatio den unermüdlichen Einsatz Halbers für seine Gemeinde. Am 1. April 1960 trat Halber als Verwaltungslehrling in den Dienst der damaligen Amtsverwaltung ein. ?Mir wäre es lieber gewesen, Du hättest mich in wenigen Monaten verabschiedet und dann noch Dein 50. Dienstjubiläum gefeiert? so Drawz.



Der Bürgermeister erinnerte sich noch gut daran, dass er sich damals sehr gefreut hatte, als Halber die Lehre begann. Mit einem Schmunzeln erklärte er, dass dies ganz pragmatische Gründe hatte. ?Damals gab es noch keinen Hausmeister, so konnte ich Pflichten an Dich abgeben, die immer dem jüngsten Mitarbeiter zufielen: z.B. Papierkörbe entleeren, Koksheizung versorgen, Postdienst verrichten, oft noch nach Dienstschluss, und andere Dinge mehr.?

Nach der Lehrabschlussprüfung im März 1963 wurde Halber als Verwaltungsangestellter eingestellt. Die erfolgreiche Prüfung zum Amtsassistent z.A. für den mittleren Beamtendienst folgte im September 1966, im August 1969 wurde Halber Gemeindesekretär, im April 1970 Sachbearbeiter im Sozialwesen. Drawz: ?Wir beide wurden kurzfristig als ?Feuerwehr? zum Sozialamt versetzt, um dort aufzuräumen. Du hast diesen Aufgabenbereich dann Dein Berufsleben lang verantwortet und bist zu einem wahren Spezialisten geworden.?

Weiter ging es auf der Karriereleiter von Peter Halber. Im Mai 1970 erfolgte die Beförderung zum Gemeindeobersekretär, im Juli 1972 legte er die Prüfung für den gehobenen Dienst als Dipl. Verwaltungswirt ab. Im Januar 1977 wurde ihm die Leitung des Fachbereichs 2, heute Ordnung und Soziales, übertragen. Ein großes Spektrum von Aufgaben fiel nun in seinen Verantwortungsbereich. Beispielhaft nannte Drawz hier das Bürgerbüro, die Feuerwehr, Sozialhilfe, Rentenangelegenheiten, Wohngeld, Kindergärten, Jugendhilfe und Standesamt.

Im Oktober 1992 erfolgte dann die letzte Beförderung zum Gemeindeoberamtsrat. ?Als Leiter der Ordnungsverwaltung hattest Du keinen einfachen Job?, so Drawz weiter. ?Knöllchen, Nachbarschaftsstreit, Lärmbeschwerden und viele andere unerfreuliche Probleme sind auf Dich zugekommen. Und allen Recht machen kann man es nicht. Dennoch, Du warst der richtige, der beste Mann für diese Aufgabe. Deine Besonnenheit und zumindest äußere Ruhe haben viel zur Entspannung beigetragen. Dein Spitzname ?Ordnungs-Halber?, bekannt in der ganzen Gemeinde, ist in meinen Augen ein Ehrentitel, in dem Respekt und Anerkennung mitschwingt.? Allerdings, so betonte Drawz, sei der ?soziale Halber? nicht minder wichtig gewesen. ?Der Spagat zwischen gesetzlichen Ansprüchen, Gerechtigkeitsempfinden und sozialer Verantwortung hat Dir oft zugesetzt. Dein Einsatz für Asylanten und Aussiedler, für Kinder und Jugendliche war beispielhaft. Ich bin dankbar, dass ich mit Dir 49 Jahre lang in guter Gemeinsamkeit im Rathaus arbeiten durfte. Du gehörst zum Besten was wir haben. Du hast Dich wirklich um unsere Gemeinde verdient gemacht?, schloss Bürgermeister Drawz seine Dankesrede.

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