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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Geschichte von Huwil aufgearbeitet

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Auch wenn das ehemalige Huwil-Gelände abgerissen wird, ein Stück industrielles Denkmal soll erhalten bleiben. Das hat Wolfgang Eilmes auf die Idee gebracht, in seinem Bilderbuch Ruppichteroth einmal über die Historie des über hundert Jahre Areals zu berichten. Viele alte Fotos und Informationen hat er dafür zusammengetragen. Foto: Das Huwil-Gelände um 1910 aus der Firmengeschichte der Gebrüder Willach (Repro: Wolfgang Eilmes)

Surftipp: www.bilderbuch-ruppichteroth.de

Die früheren Huwil-Werke wurden 1889 als "Firma Gebrüder Willach, Handelsgeschäft für Schlösser und Beschläge", von den beiden Brüdern Hugo und Otto Willach in der heutigen Straße "Zum Sperber" gegründet. Schon bald begann man neben dem Handel auch mit der Herstellung von Schlössern. Nach einer Zwischenstation in einem Haus in der Marktstraße verlegte man Wohnung und Produktionsräume um die Jahrhundertwende ins Haus Bauer an der Brölstraße.

Das Fachwerkhaus an der Brölstraße wurde vom früheren Bürgermeister Eugen Bauer erbaut, dann von der Familie Willach bewohnt und schließlich als Produktionsstätte und Verwaltungssitz der Huwil-Werke genutzt. Wer von Westen über die Brölstraße nach Ruppichteroth kam, sah von 1904 bis zum Ende der 90er Jahre als erstes die rot-braunen Ziegel-Fabrikgebäude mit den markante Shed-Dächern. Dieser Blick wurde Ende durch den Bau des Hochregallagers versperrt.

Kommentare

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Heino Giese  28.08.2012 23:18

Danke, schöne Bildzeitreise durch die Geschichte Ruppichterorths. Ich wohne erst gut 40 Jahre in unserer Gemeinde und habe keines von diesen Bildern vorher gesehen. "Kurzer Gedanke". Durch die Industrialisierung der Ortslage Ruppichteroth im frühen zwanzigsten Jarhundert und den damit verbundenen Wohlstand wird auch denkbar, das die ärmeren und bäuerlchen Regionen der Gemeinde, welche im Westen lagen, vieleicht durch einen Bretterzaun auf Distanz gehalten werden sollten.

 

mit humoristischem Gruß

Heino Giese, der von Stockum


 

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