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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Gesetze-Dschungel Hundehaltung

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

"Alle Hunde, egal welche Rasse, Größe oder Gewicht, sind beim Ordnungsamt und beim Steueramt der Gemeinde Ruppichteroth anzumelden", erklärt Jochen Breuer, Leiter des Ruppichterother Ordnungsamts. Damit Gefahren vermieden werden, müssen die Vierbeiner in geschlossenen Ortschaften an der Leine geführt werden. Für verschiedene Hundegruppen gibt es allerdings zusätzliche Regeln im Gesetze-Dschungel.

Das Landeshundegesetzt NRW unterscheidet nach Rassen und körperlichen Merkmalen vier Hundegruppen: gefährliche Hunde, Hunde bestimmter Rassen, große Hunde und kleine Hunde. Zu den "gefährlichen Hunden" zählen Pitbull, Staffordshire Terrier oder auch deren Kreuzungen mit anderen Rassen. "Hunde bestimmter Rassen" sind Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu. "Hunde dieser beiden Gruppen dürfen nur mit Erlaubnis des Ordnungsamtes gehalten werden", sagt Breuer. Landläufig gelten sie als Kampfhunde und man darf sie nur mit Maulkorb und Leine ausführen. Die Maulkorbpflicht kann ausgesetzt werden, wenn das Tier an einer Verhaltensprüfung bestanden hat. (Foto: Marie Christine Steimel)

Für "große Hunde", die ausgwachsen mindestens 20 Kilogramm oder eine Widerristhöhe von mindestens 40 Zentimetern erreichen, gelten diese strengen Auflagen nicht. Allerdings ist eine Sachkundebescheinigung und zusätzlich ein Sachkundenachweis nötig, wenn die Hundehaltung in einem Zeitraum von drei Jahren beanstandet wurde. Für Kampfhunde braucht der Halter ein Führungszeugnis. Eine Haftpflichtversicherung und Kennzeichnung durch einen Mikrochip müssen diese drei Hundegruppen haben. Alle anderen Hunde gelten als "kleine Hunde".

Geldbußen von bis zu 100.000 Euro sieht das Landeshundegesetz bei Verstößen vor. Dazu zählt das Nichtanmelden genauso, wie unangeleintes Umherlaufen innerhalb geschlossener Ortschaften. Nicht so teuer ist es, wenn der Vierbeiner sein Geschäft in der Öffentlichkeit verrichtet. Dann kann man den Kot aber immer noch selbst beseitigen und einer Strafe entgehen. Zukünftig will die Gemeinde die Vorschriften strenger kontrollieren, so Breuer.

Kommentare

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Andre Ruff  22.10.2010 19:03

Liebe Mitleser,

 

in dem gesamten initialen Beitrag geht es in genau 2 Sätzen um den Hundekot.

Alles andere in dem Beitrag dreht sich um ganz andere Themen.

 

Gefahren, Rassen, Erlaubnis des Ordnungsamtes, Sachkundebescheinigungen usw.

 

Meine Frage ist nicht die nach dem Hundekot, dass kann gerne auch diskutiert werden, meine Frage ist wieso in mehreren Medien in kurzer Abfolge Beiträge und ?Öffentliche Bekanntmachungen? zum Thema Hundehaltung erscheinen.

 

Und alle mit dem gleichen Tenor: Wildern, Strafe, Gesetz, Kontrolle.

Warum ist das so?

Warum gerade jetzt?

Was ist vorgefallen das diese Informationsflut begründet?

 

@Frau Breuch, ich hoffe für Sie mit das irgendjemand diesen Beitrag liest und tatsächlich seinen Hund anmeldet. Das würde auch mich freuen. Ich stelle Ihnen dann aber doch noch mal die Frage: ?Zudem, wer glaubt denn wirklich das ?unangemeldete? Hunde ein großes Problem dieser Gemeinde sind? ?

Und, wird über alle Vorschriften und Gesetzte, dann zu anderen Themen, regelmäßig Informiert?

Glauben Sie dass es so etwas wie eine Wiedervorlage, ?Einhaltung der Gesetze zur Hundehaltung? gibt die dann automatisch jedes Jahr auf die Tagesordnung kommt? Was ist denn dann mit anderen Gesetzen?

 

@Chris, auch wenn der ursächliche Beitrag wenig mit Hundekot zu tun hat, da wird eigentlich nur indirekt gedroht das bei einer solchen ?Kontrolle? das ?nicht anmelden? auffliegt, möchte ich doch darauf eingehen. Auch für mich ist es nicht schön Hundekot auf der Straße zu finden. Glauben Sie dass durch diesen Beitrag nun weniger Hundekot anfällt?

Gruß

Andre Ruff

 


 
Chris  22.10.2010 12:12

Herr Ruff, vorweg: ich will und kann nicht alle Hundebesitzer über einen Kamm scheren, das werde ich auch nie tun, es gibt sicherlich Hundebesitzer, die die Kothaufen entfernen. Allerdings ist das eine wirklich kleine Minderheit, den Großteil scheint es nicht zu interessieren. Ständig tritt man in irgendwelchen Hundekot, wenn man nicht aufpasst, wo soll den der Ihrer Meinung nach herkommen? Mich interessiert es nicht, wenn ein Hund im Wald oder auf Wiesen sein Geschäft verrichtet, dass macht jedes Wildschwein, Reh und sonstiges Getier auch. Und ja, der Pferdekot ist ebenso ein Problem auf öffentlichen Strassen.


 
Regina Breuch  22.10.2010 06:58

Lieber Herr Ruff, ich weiß nicht wie lange sie schon in unserer Gemeinde leben, aber doch, diese Informationen hat es schon immer regelmäßig gegeben. Zu lesen im Amtblättchen! Allerdings scheint sie auch tatsächlich notwendig zu sein, denn Nein, das Zahlen von Hundesteuer berechtigt nicht zu freiem Koten auf unseren Straßen und Bürgersteine. Ob das Gesetz oder die Steuer gerechtfertigt ist, steht hier nicht zu Debatte. Sondern nur die Einhaltung! Und dabei haperts.

 

Hunde können nun mal wie schon gesagt überall erworben werden. Ein Mischling von Bekannten eines Bekannten z.B., und niemand klärt dabei den Erwerber über die Pflichten eines Hundehalters auf. Die Anmeldung bei der Gemeinde wird vergessen, er ist ja noch klein und solche Artikel können dann als Gedächtnisstütze dienen. Denn bei der Anmeldung von größeren Hunden wird gleichzeitig auch der wichtige Versicherungsnachweis verlangt. Und erst dann fällt es vielen Besitzern erst ein ihr Tier zu versichern.

 

Also würde ich an Ihrer Stelle den Artikel so werten wie er gedacht ist, als Information und nicht als eine Verschwörung gegen Hundehalter. Mit freundlichen Grüßen


 
Leon  21.10.2010 23:16

Zum Thema Hundekot wollte ich noch sagen, dass es teilweise schon schlimm ist und sogar auf den neuen Kunstrasenplätzen Hundekot liegt, den wir als Mannschaft entfernen mussten. Und ich rede nicht nur von einem Hundehaufen.


 
Susi  21.10.2010 21:58

...und wer bitteschön entfernt den Pferdekot, der sich entlang bzw. auf dem Radweg Richtung Hambuchen befindet? Hundehalter sollen den Kot ihres Hundes entfernen, das ist sicher für viele Hundehalter eine Selbstverständlichkeit, aber wer kontrolliert Pferd und Reiter?


 
Leon  20.10.2010 23:49

Ich muss Nicolas Recht geben, da es ja nur ein Stock und kein Kind ist! Außerdem ist es ja auch kein Aufruf gegen Hunde und ihre Besitzer, sondern einfach nur ein Bericht über Gesetze für Hundehalter und das muss ja wohl noch erlaubt sein.


 
Andre Ruff  20.10.2010 11:35

Liebe Frau Breuch, liebe Mitleser,

 

Mich wundert es nach wie vor wieso ?mehrere? Öffentliche Bekanntmachungen auf ?unserer? Gemeinde Seite zum Thema Hundehaltung, Einhaltung der Gesetzte zur Hundehaltung und Wildern innerhalb kürzester Zeit erscheinen, worüber die letzten 5 Jahre meines Wissens nicht eine einer derartigen Bekanntmachung erschienen ist.

 

Zusätzlich jetzt noch dieser Beitrag auf dieser privaten Seite, scheinbar geschrieben von Herrn Breuer vom Ordnungsamt.

 

Was genau ist denn in unserer Gemeinde passiert dass hier ein so hoher Druck zum Informations-Bedarf besteht? Noch schlimmer, es wird bereits mit der ?Einhaltung? der Gesetze und ?Kontrolle? gedroht. Dazu muss es ja irgendeinen Anlass geben, sind Sie da nicht einer Meinung mit mir? Dieser Anlass interessiert mich, als Hundehalter.

 

Zudem, wer glaubt denn wirklich das ?unangemeldete? Hunde ein großes Problem dieser Gemeinde sind? Und wer glaubt dann noch dass über einen solchen Beitrag hier im broeltal.de einer dieser unangemeldeten Hunde nun registriert wird? Ich nicht.

 

Zudem, durch das zahlen von Hundesteuer entstehen nicht nur Pflichten sondern es ergeben sich auch Rechte.

 

Thema Hundekot. Ich bin täglich zwischen 6 - 10 Kilometer innerhalb der Gemeinde, ja natürlich mit meinen Hund, unterwegs. Wie geschrieben, täglich. Ich kann nirgendwo mehr Hunde-Kot als z.B. letztes Jahr erkennen. Nicht in der Menge, im auftreten noch an besonderen Stellen.

 

Ich muss dazu schreiben dass ich natürlich nicht jeden Tag vor dem Bürgermeisteramt oder auf der Hauptstrasse in Ruppichteroth mit meinem Hund unterwegs bin.

 

Also, was genau führt zu dieser ?Öffentlichen Bekanntmachung? zum Thema Hundekot? Und warum zum jetzigen Zeitpunkt? Hat sich der Aufwand irgendwo erhöht? Reichen plötzlich die Einnahmen der Hundesteuer nicht mehr um diesen Aufwand zu betreiben? Gibt es da einen Unterschied z.B. zum letzten Jahr?

 

Umso länger ich darüber nachdenke umso mehr Fragen stellen sich mir.

 

Gruß

Andre Ruff


 
J.-Nicolas Ottersbach (Redaktion)  19.10.2010 19:57

Hallo Herr Ruff,

 

dieser Artikel ist weder "Stimmungsmache" noch lassen wir uns von der Gemeinde einspannen. Auf dem Bild ist ein Hund zu sehen, der einen Stock beißt - und kein Kind.

 

Der Beitrag soll den Lesern eine Übersicht des "Gesetze-Dschungels Hundehaltung" geben, wie die Überschrift schon sagt. Ein Service von broeltal.de, nicht mehr und nicht weniger.

 

Beste Grüße


 
Regina Breuch  19.10.2010 13:56

Hallo, also ich kann hier keine "Kampagne" erkennen, sondern nur eine Information über das Halten von Hunden in der Öffentlichekeit! Da man Hunde nun mal überall ohne irgendwelche Papieren oder Anmeldungen kaufen/erwerben kann, sollte schon dann und wann noch eimal über die Richtlinien der Haltung informiert werden. Wir bekommen z.B. auch jedes Jahr mit dem Müllkalender erklärt, wie der Müll zu entsorgen ist. Dieses ist sicherlich auch nicht als Kampagne zu werten. Und der Kommentar oben über verantwortliche junge Eltern verstehe ich in dem Zusammenhang Eltern nicht wirklich!?


 
Andre Ruff  16.10.2010 15:30

Hallo,

 

in letzter Zeit treten vermehrt Beiträge zur Hundehaltung in unserer Gemeinde auf. Bemerkenswert die Beiträge auf der Gemeinde Seite als ?Öffentliche Bekanntmachung?

 

Hundehalterpflichten

Entsorgung von Hundekot

 

Und, zuletzt noch, die Bekanntmachung über ?wildernde? Hunde.

 

Mir als Hundehalter ist dabei nicht ganz klar wie denn eine solche ?Kampagne? zustande kommt. Von meinem Dienstleister, meine Gemeinde, erwarte ich eine Begründung für das angehen der Hundebesitzer.

 

Was steckt dahinter? Gibt es vermehrten Aufwand, vermehrte Klagen?

Kann solche Klage mit Zahlen beziffert werden?

Was hat sich geändert zu den letzten Jahren?

 

Zum Beispiel die ?wildernden? Hunde, wie viel Fälle sind denn bekannt?

Wer hat gemeldet? Was wurde gemeldet?

 

Ich halte es generell für falsch hier alle Hundebesitzer über einen Kamm zu scheren. Gerade Hundebesitzer, alle die ich kenne, zeichnen sich durch Naturliebe und verantwortliches Handeln aus (übrigens ähnlich wie die meisten jungen Eltern). Warum hier mit der Gesetzeshand gedroht wird und eine Bekanntmachung nach der anderen erscheint ist mir, wie bereits geschrieben, völlig unverständlich. Es ist an der Zeit hier mal Ross und Reiter zu nennen.

 

Das dann auch noch freie Medien wie der broeltal.de ?eingespannt? werden ist mir als freiheitsliebender Bürger dieser Gemeinde mehr als suspekt.

 


 
Andre Ruff  16.10.2010 15:28

Liebes Bröltal Redaktions-Team,

 

ich wundere mich ein wenig über die unreflektierte Veröffentlichung zum Thema Hundehaltung. Das gewählte Bild muss ich schlicht als Polemik bezeichnen und ist einem regionalen Informations-Kanal einfach nicht würdig. Das ist Stimmungsmache auf Bild Niveau.

 

Vielleicht macht es ja dann auch Sinn ab sofort das ?Girl des Tages? zu bringen bis dann auch hier irgendwann die Schmerzgrenze erreicht ist.

 

Warum kein Bild von einem Pudel auf einer Schönheits-Gala?

Oder ein Bild mit dem Dackel zu Füßen der alten Dame?

 

Was genau soll mit dieser Darstellung vermittelt werden?

Gruß

Andre Ruff


 
Uli  16.10.2010 11:50

Jaja, alle auf die Hunde. Und was ist mit Nachbars Katzen? Die Schwarze lauert UNSEREM Hund auf und jagt ihn. Nur 'ne frage der Zeit bis mal ein Mensch gefressen wird.


 

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