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Gewalt- und Sexualverbrecher in Köln geflüchtet

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Die Polizei fahndet nach einem gefährlichen Gewalt- und Sexualverbrecher. Dem 58 Jahre alten Peter B. ist am Mittwochmittag bei einem begleiteten Ausgang aus der Justizvollzugsanstalt Aachen in der Kölner Altstadt die Flucht gelungen. Wer den Mann erkennt, sollte ihn nicht ansprechen, sondern sofort den Notruf 110 wählen, warnt die Polizei. Er könnte sich auch im Rhein-Sieg-Kreis aufhalten. Foto: Peter B. (Polizei)

Der 58-Jährige ist etwa 1,88 Meter groß, schlank und trägt einen Oberlippenbart. Er war bekleidet mit schwarzen Springerstiefeln, einer khakifarbenen Cargohose, einem blauen Bundeswehrpullover ohne Emblem und einer hellblaue Weste.

Im März 1991 war B. vom wegen mehrfacher Vergewaltigung sowie schweren Raubes und sexueller Nötigung zu neun Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Seitdem saß er in der JVA Aachen ein. Gesetzlich stehen einem Gefangenen in Sicherungsverwahrung vier begleitete Ausgänge pro Jahr zu. Die können ihm nur verweigert werden, wenn Fluchtgefahr oder eine erneute Straftat drohen.

Ob die Flucht im Kölner Brauhaus spontan geschah oder ob B. sich einen Plan zurecht gelegt hatte, ist noch unklar. Er wollte auf die Toilette, gefesselt war er nicht. Seine Bewacher verloren ihn aus den Augen und fanden ihn nicht mehr wieder. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Sie informierte zudem Apotheken und Krankenhäuser in der Stadt, denn B. ist Diabetiker und auf Insulin angewiesen.

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