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Heimat-Jahrbuch mit historischen Fotos

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

"Da sind schon einige fast vergessene Schätzchen ans Licht gekommen", sagt Hans-Joachim Schneppel. Für die vielen alten Fotos im Winterscheider Heimat-Jahrbuch 2010 des Winterscheider Heimatvereins musste das zwölfköpfige Autorenteam am meisten recherchieren. Geholfen haben die Mitbürger mit ihren Fotoalben.

Eine große Fotoserie gibt es über das Erntedankfest. "Dieses Brauchtum ist leider untergegangen", sagt Autor Peter Knecht. Da wirkt es wie eine Zeitreise, wenn man den Hatterscheider Festwagen mit "Gänseliesel" Erika Halber von 1957 sieht. Oder ein Wagen mit dem Spruch "Trotz Regen und Schauern, kein Verdruß für uns Bauern" über die Winterscheider Dorfstraße rollt.

Über zwölf weitere Themen berichtet das 68 Seiten dicke Jahrbuch. Dieter Schmitz erzählt über die zweiten 25 Jahre des Winterscheider Heimatvereins, die geprägt waren vom 850-jährigen Jubiläum Winterscheids, dem Titelgewinn des schönsten Dorfes im Rhein-Sieg-Kreis und dem Aufleben der St.-Laurentius-Kirmes. Einen Rückblick auf 100 Jahre Männergesangsverein Winterscheid liefert der zweite Vorsitzende Erwin Müller. "Mir jingen baden em Brölbaach" lautet der Beitrag von Hedwig Happ, "Extra-Platt" schreibt sie über den Badespaß im nahegelegenen Brölbach.

Vielleicht spielte man damals am Brölbach auch das Kartenspiel "Sibbe Schröhm", das nach den bis zu sieben Strichen benannt ist, die ein Spieler angeschrieben bekommt. Fast vergessen scheint es, Hans-Joachim Schneppel hat noch einmal die Spielregeln zusammengefasst. Seinen Ursprung hat das Spiel übrigens im Rheinland und der Eifel, dort nennt man es auch "Eifelpoker".

Kartenspiele hat Eberhard Spindler noch nicht im Angebot, dafür aber giftgrüne T-Shirts, Uhren und Regenschirme mit dem Logo des Winterscheider Heimatvereins. "Mit dem Erlös wollen wir den Dorfweiher neu gestalten", sagt er. "Schirmherr" der Aktion ist Bürgermeister Mario Loskill. "Deshalb habe ich mir auch direkt einen Regenschirm gesichert, der im Rathaus seinen Dienst tut", so Loskill. Weil grün die Farbe der Heimat ist, wählte man sie aus. Außerdem sei das die einzige Vereinsfarbe in Winterscheid gewesen, die noch frei gewesen sei.

Auf der Winterscheider Kirmes an diesem Wochenende hat der Fanshop auch geöffnet. Das Heimat-Jahrbuch gibt es dort und in der Raiffeisenbank, der Sparkasse und Claudias Backshop für sieben Euro. Zusätzlich kann man dort exklusiv ein Findbuch kaufen, das gegliedert nach Autoren und Sachgebieten die Artikel der Winterscheider Heimatblätter von 1996 bis 2005 und den Heimat-Jahrbüchern ab 2006 zusammenfasst.

Surftipp: www.heimatverein-winterscheid.de

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