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Heimatjahrbuch in 12. Auflage

Von Christina Ottersbach | |   Magazin

Zahlreiche heimatkundlich Interessierte - auch aus dem ?befreundeten Ausland? wie Peter Knecht illuster beschrieb - folgten der Einladung der Heimatvereins Winterscheid um der Präsentation des neuen Heftes beizuwohnen. Seit 15 Jahren besteht die Arbeitsgemeinschaft ?Winterscheider Heimat-Jahrbuch?. In den Jahren 1996 bis 2000 wurde das Heft lediglich im Zwei-Jahres-Rhythmus aufgelegt. Aber die Geschichten von und rund um Winterscheid waren so zahlreich, dass man sich entschloss eine jährliche Ausgabe zu präsentieren. Weit mehr als 5000 Exemplare sind in den Jahren verkauft worden. In den letzten drei Jahren, berichtete Knecht, sei die Ausgabe schon nach wenigen Wochen vergriffen gewesen.

Ein festes Autorenteam bringt mit detaillierten Recherchen etwas ?Licht ins Dunkel? der Historie Winterscheids und der Außenorte. So eröffnete Erwin Müller aus Schreckenberg mit ?Geschichte und Geschichten aus der ersten Chronik der Schule in Winterscheid? den literarischen Reigen. Über die ?Hochzeit des Jahres 2008? von Maximillian von Nesselrode und seiner Frau Katharina berichtete aus erster Hand Kathi Knecht aus Bechlingen. Der im Mai verstorbene Paul Reuter hatte sich das Thema ?125 Jahre Peterskapelle? vorgenommen, sein letzter Beitrag zur Heimatgeschichte Winterscheids. Über den ?Lappen Willi? (Willi Hupperich) und den abenteuerlichen Bau eines Flugzeuges recherchierte Hans-Joachim Schneppel mit ?Un et flüch doch...?. Der Sportverein TUS Winterscheid 1923 e.V. war das Steckenpferd von Alfred Hanses (?).

In der diesjährigen Ausgabe folgt die Fortsetzung aus dem Jahrbuch Nr. 11. Hans Brockert aus Winterscheid zeichnete die Erinnerungen des ehemaligen Winterscheider Bürgers Wilhelm Zimmermann (Jahrgang 1914 und jetzt in einem Seniorenwohnheim in Hennef lebend) auf, der so manches aus der Vergangenheit zu berichten wusste. Das Gedicht ?Heimat? schrieb Elisabeth Mücher aus Litterscheid. ?...dat Wasser is wedder jot...?, denn die Wahnbachtalsperre erstrahlt in neuem Glanz, wussten Peter Knecht und H.-J. Schneppel zu erläutern. Dass ein Fußhollener an der Seite Napoleons kämpfte - nämlich der 1786 geborene Peter Zimmermann - und somit als Abenteurer in die weite Welt zog ist wohl in Vergessenheit geraten. Dem Hatterscheider Peter Knecht ist es mit Hilfe von Karl Schröder durch seine Nachforschungen gelungen, Zimmermann posthum zu Ruhm und Ehre zu verschaffen mit ?Ein Fußhollener in Napoleons Diensten?. Mit der Gitarre bewaffnet hatte sich Erwin Müller, der zu später Stunde das von Willi Hupperich getextete und Alois Fischer intonierte Winterscheid-Lied anstimmte und in gemütlicher Runde die Jahrbuch-Präsentation ausklingen ließ.

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