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Heimaufsicht bemängelt Pflegekräfteknappheit

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Im Rhein-Sieg-Kreis leben 6720 ältere, pflegebedürftige oder behinderte Menschen in insgesamt 118 Betreuungseinrichtungen. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht für die Jahre 2011 und 2012, der jetzt vorgelegt wurde, hervor. "Im Mittelpunkt steht der Schutz der pflege- und hilfebedürftigen Menschen", sagt Stephan Liermann, Leiter des Kreissozialamtes. Bemängelt wurde vor allem die Personalknappheit.

 

Die Heimaufsicht ist dafür zuständig, gesetzlich festgelegte Qualitätsstandards zu kontrollieren. Das macht sie mit unangemeldeten, jährlich wiederkehrenden und anlassbezogenen Prüfungen der Einrichtungen, Bearbeitung von Beschwerden und Hinweisen, Beratung der Betreuenden und Betreuten sowie ihrer Angehörigen und ordnungsbehördlichen Maßnahmen. Zu den Aufgaben zählt auch die Koordination der Zusammenarbeit mit dem Medizinischem Dienst der Krankenkassen und den Sozialhilfeträgern, den Pflegekassen und dem Gesundheitsamt.

34 Beschwerden in 2011 und 51 Beschwerden in 2012 erreichten die Heimaufsicht. Diese bezogen sich vor allem auf das Personal und die Pflege- und Betreuungsqualität. Dabei ging es beispielsweise um mangelhafte Sprach- und Schreibkenntnisse der Pflegekräfte, Unterschreitung der Fachkraftquote, Arbeitsorganisation oder Defizite in der Dokumentation. Die weit überwiegende Anzahl der Beschwerden war aus Sicht der Heimaufsicht begründet.

Zusätzlich fanden in den beiden Jahren 134 unangemeldete Prüfungen in 117 Einrichtungen statt. "Etwa sieben Tage dauerten in der Regel die Prüfungen einer Einrichtung, ein oder zwei Tage waren die Mitarbeiter vor Ort", so Liermann. Nach den Prüfergebnissen seien Abschlussgespräche geführt worden, laut Heimaufsicht konnten die Mängel behoben werden. "Festgestellt werden kann, dass sich die Qualität der Versorgung in den Betreuungseinrichtungen überwiegend auf hohem Niveau bewegt", sagt Liermann.

Zu spüren seie allerdings die Personalknappheit. Das zeige sich an der Zahl der Beschwerden zum Personal, die sich im Vergleich zum vorherigen Berichtszeitraum mehr als verdoppelt habe. Insgesamt hätten im Vergleich zum vorherigen Prüfzeitraum Mehrarbeit und Leiharbeit zugenommen.

Den kompletten Bericht gibt es auf der Internetseite des Rhein-Sieg-Kreises.

Surftipp: www.rhein-sieg-kreis.de

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