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K17 im Derenbachtal wieder befahrbar

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Ab Mittwoch ist die Kreisstraße 17 im Derenbachtal wieder frei: Alle Asphaltarbeiten sind beendet. Bis September werden noch die Fahrbahnmarkierungen aufgetragen, bis Ende November lässt der Rhein-Sieg-Kreis Leitplanken erneuern, das Bankett festigen und Amphibienzäune wieder aufstellen. Insgesamt kostete das 4,5 Millionen Euro, davon entfallen 400.000 Euro auf die Brölbachbrücke.

Seit Anfang Juli wurde die Schlagloch-Strecke durch das Derenbachtal komplett umgestaltet. Für viel Kritik sorgte die Auslegung der neuen Fahrbahn. Ein breiter, kombinierter Geh- und Radweg ließ den Platz für Autos schrumpfen. Während sich viele Fahrzeugführer dadurch verunsichert fühlten und Unfälle befürchteten, verwies der Rhein-Sieg-Kreis auf die gesetzlich vorgegebene Mindestbreite von sechs Metern für beide Fahrspuren.

Heikel wurde die Situation laut Dieter Dettke vom Straßenverkehrsamt durch die fehlenden Fahrbahnmarkierungen. Die sollen nun so schnell wie möglich, spätestens aber bis September, gemacht werden. Der Radweg bekommt einen durchgehenden weißen Strich in 75 Zentimetern Abstand zur Fahrbahn, vor dem Bordstein wird eine weitere Linie zur Orientierungshilfe aufgemalt. "Wir müssen einige Zeit damit warten, weil die Markierungen auf dem frischen Asphalt nicht gut haften und sich gelblich verfärben", sagt Kreissprecher Dirk Kassel.

Im Derenbachtal werden die selben Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten wie zuvor. Auch die Brölbachbrücke behält ihre Gewichtsbegrenzung: Maximal 21 Tonnen dürfen die Fahrzeuge wiegen, die über sie fahren. Verteilt auf die etwa sieben Kilometer lange Strecke setzte das Straßenverkehrsamt sechs Amphibientunnel.

Demnächst werden noch die Leitbleche aufgestellt, die die Kröten in die Tunnel führen. Um den Geh- und Radweg bauen zu können, mussten rund 1000 Kubikmeter Felsenwand weichen. Damit zukünftig keine Steine auf die Fahrbahn stürzen können, sichern Fangzäune die Strecke. Für fallendes Laub gibt es keine Abhilfe. "Auf Bauhof und Straßenmeisterei kommen Mehrarbeit zu, die rutschigen Blätter müssen regelmäßig vom Weg entfernt werden", so Dettke.

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