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Kärbholz: Vom Bröltal ins Siegtal

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Nicht das Sportfest des Bröltaler SC, sondern die Rosbacher Herbstkirmes war dieses Jahr das "Heimspiel" von Kärbholz. Trotzdem war es das bestbesuchte aller Zeiten: Mit 1200 Karten war es bereits Wochen vorher ausverkauft. "Damit hatten wir nicht gerechnet", sagte Bandsänger Torben Höffgen. Innerhalb kürzester Zeit mussten die Vollgas Rock 'n' Roller die Planung für das Konzert komplett umschmeißen.

Bildergalerie: Kärbholz Heimspiel 2013 in Rosbach

Denn eigentlich sollte das Heimspiel wieder ein Open Air mit kostenlosem Einlass und kein Festzeltkonzert werden. Nachdem der BSC sich im vergangenen Jahr gegen ein weiteres Gastspiel am Sportplatz entschied, musste eine neue Veranstaltungsfläche her. Doch die ausgeguckten Felder samt Hof oberhalb von Köttingen standen unter Landschaftsschutz. "Da hat uns der rote Milan einen Strich durch die Rechnung gemacht, wird durften nicht vor den geplanten 3000 Leuten spielen", so Höffgen. Aus Rosbach kam dann die Anfrage, ob die Band nicht auf der Kirmes spielen wollen würde, da das Zelt am Freitagabend ohnehin ungenutzt sei. "Das war unser Glück, in der näheren Umgebung gab es keine Alternative", sagte Höffgen.

Die Notlösung kam gut an: Bei den Vorbands "The Tommyknockers" und "The Beatburners" stimmte sich das Publikum auf die Ruppichterother Platzhirsche ein. Anderthalb Stunden dauerte der Kärbholz-Auftritt, inklusive zweier Zugaben. Da standen Höffgen, Adrian Kühn, Stefan Wirths und Henning Münch in weißen Hemden auch mal als gestriegelte Band "Streichholz" auf der Bühne, weil die Kärbhölzer eine Verschnaufpause brauchten. Sogar Produzent Andy Claassen hatte einen Akustik-Gastauftritt mit Gitarre.

"Die Band hat in den vergangenen Jahren einen Riesensprung gemacht", sagte Classen nach dem Konzert. Für ihr aktuelles Album "Rastlos", das Anfang des Jahres erschien und bis auf Platz 16 der Albumcharts stieg, stand Kärbholz das erste Mal bei ihm im Studio. Für die Zukunft prophezeit er einen steilen Aufstieg: "Sie stehen erst am Anfang."

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