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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Keine Gesamtschule in Ruppichteroth

Von Nicolas Ottersbach | |   Wirtschaft/Politik

Trotz großer Proteste der Eltern wird es keine Gesamtschule in Ruppichteroth geben. Der Gemeinderat von Neunkirchen-Seelscheid hat sich am Donnerstagabend dagegen entschieden, dass die Schüleranmeldungen der eigenen Gemeinde für die Gesamtschule gezählt werden dürfen. Damit wird die Bezirksregierung Köln den dreizügigen Standort in Ruppichteroth ablehnen. Gleichzeitg votierten die Politiker dafür, einen zusätzlichen Zug für die alleinstehende Gesamtschule in Much einzurichten.

Zum Liveticker-Protokoll von Donnerstagabend

Kommentare

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Peter Warzecha  17.03.2012 11:50

Ich kann mich nur den Kommentaren von Andreas Rudolf und Waltraud Sülzner anschließen. Aus meiner Sicht, war diese rein parteipolitische, eventuell auch personenbezogene Entscheidung aus Neunkirchen-Seelscheid gegen eine Gesamtschule in Ruppichteroth unverantwortlich gegenüber allen schon angemeldeten Schülern und deren Eltern.

 

Aber in Neunkirchen-Seelscheid hat man anscheinend eine andere Auffassung von kooperative Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Ich wünsche und hoffe,dass noch eine zufriedenstellende und akzeptable Lösung für unsere Schüler und Eltern in der Gemeinde Ruppichteroth gefunden, erreicht wird.

 

Hinweis: Entscheidungsträger sollten sich immer in die betroffene Situation/en oder Person/en versetzen und mal über alle dann entstehenden Folgen nachdenken!


 
Frank Kemper  17.03.2012 07:44

Ein paar Zitate von den Webseiten der jeweiligen Parteien, mit der Bitte sich selber ein Bild zu machen.

 

CDU Neunkirchen-Seelscheid, 15.03.2012: "Insbesondere der Elternwille liegt uns als CDU-Fraktion am Herzen und sollte maßgeblich entscheidend sein."

 

SPD Neunkirchen-Seelscheid, 15.03.2012: "Gesamtschule Much/Ruppichteroth - Scheitern der Erpressung sollte geheim bleiben! [..] Wie dumm war schon die öffentlich inszenierte und pressebegleitete Erpressung? Aber wie dumm ist es erst, anzunehmen, dass eine gescheiterte Erpressung geheim bleibt?"

 

Die Linke Ruppichteroth, 16.03.2012: "Das Wort des Bürgermeister Meng erweist sich als weniger Wert, als das Papier auf dem es geschrieben steht / Elternwille interessierte CDU, FDP und das braune Paar nicht"

 

Frank Kemper

DIE LINKE Ruppichteroth


 
Waltraud Sülzner  16.03.2012 22:31

Sehr schade für Ruppichteroth und die Kinder. Ich werde in Zukunft einfach einen Bogen um Neunkirchen-Seelscheid machen. Fast alles was die habe, haben wir in Ruppi auch und was uns hier fehlt gibt es dann in Hennef oder Waldbröl.


 
Andreas Rudolf  16.03.2012 21:29

Die Ablehnung war doch fast schon zu erwarten. Es beschleicht einen das Gefühl, dass gewisse Leute in Neunkirchen-Seelscheid schon länger darauf gewartet haben, es den "kleinen" Ruppichterothern mal richtig zu zeigen. Und jetzt hatte man die willkommene Gelegenheit dazu! Purer Egoismus und Missgunst haben zu dieser für Ruppichteroth schwer verdaulichen Entscheidung geführt. Es bleibt zu hoffen, dass dennoch eine akzeptable Lösung für die Ruppichterother Schüler gefunden werden kann. Für die Zukunft gilt: Auf eine Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene mit Neunkirchen-Seelscheid sollte man besser verzichten - gewisse Risiken sind zu hoch...


 
Sabine Lenz  16.03.2012 15:18

Na, das war doch mal was. Anscheinend war es doch im Vorfeld schon klar, das nicht zugestimmt wird. Herr Meng deutete schon zu Beginn der Sitzung so etwas an" Es wird nicht so ausgehen wie sie sich das vielleicht wünschen". Schade. Wir könne nur darauf hoffen das die Bezirksregierung uns vielleicht doch noch unterstützt. Mein Fazit, das war meine erste und letzte Berührung mit der Politik. Denn wieder einmal hat sich gezeigt das es nicht um die Menschen/ Kinder geht sondern um eine Lobby. Wenn Hr. Meng geschlafen hat sein Schulsytem zu überdenken, soll er andere nicht dafür bluten lassen.

 

Der Standort Ruppichteroth, hätte in der Zukunft auch viel Entlastung für die Gesamtschulen in Waldbröl und Hennef gebracht und das Ding wäre richtig gut gelaufen. Wo zu Teufel melden wir jetzt unsere Kinder an? In Neunkirchen? Much hat gar nicht die Kapazität um alle Schüler zu nehmen, trotz sechs Zügen. Also wird wohl jetzt das Los entschieden wer nach Much darf und wer nicht. Ich persönlich hatte den Eindruck das Hr. Meng ein arges persönliches Problem mit unserem Bürgermeister hat, das ganze klang nach einer Trotzreaktion seinerseits. Außerdem, wenn er gewusst hat das die Vereinbarung keine Rechtsgrundlage hat, frage ich mich warum er sie unterschrieben hat, oder gerade deshalb?!


 
Elke S.  16.03.2012 15:09

Ich finde es Schade das Politik auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Denken die Verantwortlichen nicht daran, das die Kinder von Heute, die Zukunft von Morgen sind. Unsere Kinder brauchen auch in der Gemeinde Ruppichteroth eine gute Weiterführende Schule. Neunkirchen-Seelscheid hat doch schon ein sehr gutes Gymnasium.

 

Schade, Schade für unsere Gemeinde und ein Armutszeugnis für Neunkirchen-Seelscheid


 
Bernd A. Rosbund  16.03.2012 13:00

Aus dem Programm der CDU Neunkirchen-Seelscheid: "Wir wollen auswärtige Schulen und andere Bildungseinrichtungen mit besonderen Angeboten durch verbesserte Erreichbarkeit in unsere Bildungslandschaft einbauen."

 

Was nun, Herr Meng? Die Entscheidung des Rates der Nachbargemeinde Neunkirchen-Seelscheid gegen Kinder und Eltern aus Ruppichteroth stinkt zum Himmel. CDU, FDP und Braune in brüderlicher Eintracht. Das ist hässliche Politik.

 

Bernd A. Rosbund

DIE LINKE Ruppichteroth


 
Klaus-Dieter Müller  16.03.2012 11:16

DANKE, an die vielen Eltern und besonders an die Kinder, die für unsere Gemeinde gekämpft haben. Geben Sie nicht auf! Wir haben gezeigt, dass Politik von Bürgern gelebt wird.


 
Sven Möller  16.03.2012 11:14

Eine Ohrfeige für Ruppichterother Kinder vom Rat der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid!

 

Wie im Großen, so im Kleinen, kann man nur denken, wenn man die Vorgehensweise von Bürgermeister Meng aus Neunkirchen bewerten möchte. Wie in der großen Politik, wo es zum großen Teil nur darum geht, eigene Interessen ohne Rücksicht auf Verluste durchzuboxen, so wird auch auf kommunaler Ebene verfahren. Herr Meng spielte von Seiten der CDU, bis auf wenige Ausnahmen den Alleinunterhalter – weitere Ratsmitglieder seiner Fraktion hatten anscheinend Redeverbot.

 

Die Ausführen Mengs überboten sich gestern Abend an Scheinheiligkeiten. Nach seinen Angaben mache es sich die Bezirksregierung sehr einfach, die Entscheidung über den Standort Ruppichteroth als Dependance der Gesamtschule Much/Ruppichteroth dem Rat der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid zu überlassen. Warum hat sich die CDU und die FDP denn diese „schwere Bürde“ überhaupt auferlegt? Sie selbst konnte die Entscheidung mit einer Zustimmung des Rats an die Bezirksregierung zurückgeben. Diese hätte dann nach Meinung des Hellsehers Meng ohnehin den Standort Ruppichteroth abgelehnt. So sicher schien er sich jedoch doch nicht zu sein, denn „wenn wir es selbst in der Hand haben, unserer Nachbarkommune eine Schule zu verwehren, machen wie es doch auch lieber selbst und warten nicht auf die Bezirksregierung“, schienen er und die CDU sich gedacht haben.

 

So schwer fiel den Ratsmitgliedern der CDU und der FDP die Entscheidung letztendlich also doch nicht – denn so schnell habe ich selten Abstimmungshände in die Höhe schnellen sehen, als es darum ging, den Ruppichterother Bürgern und Kindern ihre offene Ablehnung entgegen zu schmettern.

 


 

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