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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Kunstrasenprojekt 100.000 - Das erste Zehntel ist geschafft!

Von Christina Ottersbach | |   Sport

Am 12. Mai - wenn die Ratsmitglieder der Gemeinde Ruppichteroth tagen - kann die erste verwaltungstechnische Hürde genommen werden: ein einstimmiges JA der Ratsvertreter zu den geplanten Kunstrasenplätzen in der Gemeinde Ruppichteroth. Doch heute schon arbeiten die großen Ruppichterother Sportvereine daran, den ihnen auferlegten Obolus von 100.000 Euro pro Verein (BSC und TUS) zusammenzukratzen. Binnen kurzer Zeit hat der Bröltaler Sportclub 03 das erste Zehntel bereits geschafft. Für 11.570,00 Euro wurden Kunstrasen-Patenschaften an die Frau, den Mann, Kinder und Jugendliche, Unternehmen und Institute, Vereine und Clubs gebracht.

Sicher ein Zeichen dafür, dass das Herz der Bürgerinnen und Bürger in der Bröltalgemeinde - ob jung, ob alt - sportlich ?grün? schlägt. Schon 2008 geisterte der Wunsch des grünen Platzes durch die Köpfe der BSC´ler. An Form gewann er, als Anfang dieses Jahres ein Gespräch mit Bürgermeister Hartmut Drawz folgte, wie und ob überhaupt dieser Wunsch zu erfüllen sei.

Volle Unterstützung erhielten sie vom Gemeindeoberhaupt, der versprach, alles daran zu setzen möglichst noch in 2009 den Umbau der Plätze in Schönenberg und Winterscheid und zuletzt in Ruppichteroth mit angegliederter Tartanbahn - hier ist der TV 1888 gefordert - zu realisieren. Doch, wie gesagt, neben der Eigenleistung von BSC und TUS und auch dem TV 1888 in Höhe von 30.000 Euro für die Tartanbahn, gilt es verwaltungstechnische Hürden und Genehmigungen zu erklimmen. ?Trotz allen möglichen Widrigkeiten denken wir positiv und arbeiten hart daran, unseren Part zu erfüllen?, erklärte BSC Vorsitzender Jürgen Schrewe.

So hat der BSC 03 ein Projektteam gebildet (Jürgen Schrewe, André Schiefen, Ralf Siebigteroth, Andrea Schrewe, Burghard Eilmes, Hans-Peter Hohn), die die Ideenschmiede für alle Themen rund um den Rasen begründen. Mindestens zweieinhalb Monate im Jahr sind bis dato die 30 Jahre alten Plätze am Brölbach in Schönenberg und am Wasserberg in Ruppichteroth ob der Witterung gesperrt. Mit den neuen Kunstrasenplätzen wird dies der Vergangenheit angehören. Hier ist nahezu ein ganzjähriger Sportbetrieb möglich, was natürlich zur Folge hat, dass das Ausweichtraining in der Halle der Vergangenheit angehören wird.

Durch diese frei werdenden Kapazitäten werden natürlich die Hallensportarten in Ruppichteroth profitieren. Aber: es ist nicht nur ?in? einen grünen Platz vorweisen zu können. Kunstrasen bedeutet auch geringere Pflegekosten, eine Minimierung des Verletzungsrisikos für die Sportler, eine solide Basis für den Kinder- und Jugendsport, Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Vereinen. Kunstrasen bietet eine Basis, auch zukünftig attraktiven Sport anzubieten und Jung und Alt im Bröltal gesund und fit zu halten.

Dass Sport im Bröltal immer eine gewichtige Rolle gespielt hat, zeigt die jahrzehntelange erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit. Zurzeit spielen im BSC rund 300 Youngsters und 150 Erwachsene Fußball, die von rund 50 engagierten Trainern und Betreuern ?behütet? werden. Unzählige Stunden widmen diese Ehrenamtler im Jahr dem Sport und den jungen Menschen, sichern hierdurch eine sinnvolle und nachhaltige Jugendarbeit von der letztendlich die Gesellschaft profitiert. Das dieser Nachwuchs sicher und vor allem nachhaltig trainiert werden kann, dafür steht das Zauberwort ?Kunstrasen? auch. ?Die Sportwoche in Schönenberg, das Sportfest in Ruppichteroth und die Kirmes in Schönenberg sind neben den Mitgliedsbeiträgen unsere festen Einnahmequellen?, so Rolf Siebigteroth vom Projektteam. Das reicht für die 100000er Investition nicht.

Eine weitere Säule bilden die Kunstrasenpatenschaften. Und emsig arbeitet das Projektteam daran, weitere Geldquellen zu eröffnen. Ein offenes Ohr haben sie auch für Ideen aus der Bevölkerung und freut sich über jegliche Unterstützung von außen, egal, ob kleine oder große Summen zusammen kommen. Jeder Cent zählt, da sind sich alle einig. Wer heute schon einmal spenden möchte, der kann dies auf eines der beiden Spendenkonten tun: Raiba Much-Ruppichteroth, BLZ 37069524; Konto 60038524 oder bei der KSK Köln, BLZ 37050299; Konto 9000344. Nähere Infos auch unter www.bsc-03.de.

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