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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Leserbrief zur Bürgermeisterwahl

|   Wirtschaft/Politik

Dass sogenannte ?große Politiker? in Berlin nicht gerade zimperlich miteinander umgehen, ist jedem hinlänglich bekannt, dies zieht sich auch durch Land- und Kreistagspolitik. Leider fühlen sich inzwischen auch die ?kleinen Kommunalpolitiker? schon wie die Großen und meinen, man müßte mal so richtig dem politischen Gegner die Meinung sagen bzw. in diesem Falle gegen den neuen parteilosen Bürgermeisterkandidaten ins Feld ziehen.

Ausgerechnet die Partei mit dem ?C? für christlich nutzt dann die Vorweihnachtszeit, um Wahlkampf zu betreiben, als gäbe es nichts wichtigeres auf dieser Welt als in dieser Zeit Unfrieden zu streuen.

Ein Bürgermeister Hartmut Drawz war und ist immer stolz gewesen auf seinen Werdegang von der Schule am Brölbach gleich rüber ins Rathaus. Er hat diesen Weg von der Lehre angefangen, über Weiterbildungen und Fleiß erfolgreich beschritten. Nun steht auf einmal ein Mario Loskill mit ähnlichen, wenn nicht gleichen Fundamenten bereit, um sich zur Wahl als Bürgermeister von Ruppichteroth zu stellen.

Schenkt man nun den Worten der CDU Glauben, dann ist dies auf einmal alles nicht wahr, nicht mehr nötig. Ein Parteibuch ist zunächst einmal das Wichtigste, eine nicht vorhandene Ausbildung in der Verwaltung, warum, wofür, der neue Bürgermeister solle Dienstleister sein und kein Verwaltungsfachmann.

Man fragt sich, warum werden heute überhaupt noch Menschen für Berufe ausgebildet ? in jedem steckt doch sowieso ein ?Frühstücksdirektor?.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Martin Rösler spricht von ?Verdummung des Wählers?. Er sollte sich vor Augen halten, dass der Wähler nicht dumm ist und sich erinnern, dass die CDU dies vor Jahren bereits schon geglaubt hat ? er sollte einen ehemaligen Bürgermeister aus den eigenen Reihen hierzu einmal genau befragen.

Kommunalpolitik sollte sich sachlich orientieren, insbesondere in einer so kleinen Gemeinde wie Ruppichteroth. Sollen die, die gerne ?große Politik? machen wollen, doch nach Berlin gehen, damit die anderen hier in Ruhe für Ruppichteroth arbeiten können.

Wolfgang Steimel aus Ruppichteroth


Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder einzustellen. Die Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.

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