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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Mehr als 400 Heuballen abgebrannt

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Aufwendiger Einsatz für die Feuerwehr: Mehr als 400 Heuballen mussten die Wehrleute aus Ruppichteroth und Winterscheid in der Nacht von Samstag auf Sonntag löschen. Zunächst war man nur von 120 ausgegangen. Warum die Ballen am Kapellenhof nahe der Ortschaft Kuchem in Brand geraten waren, ist derzeit unklar. Fotos: Feuerwehrleute löschen die Strohballen (Feuerwehr Ruppichteroth)

Der Artikel wird laufend aktualisiert.

Gegen 20:30 Uhr wurden die Löschzüge aus Ruppichteroth und Winterscheid alarmiert. Mit insgesamt neun Strahlrohren griffen die knapp 50 Wehrleute die Flammen an. Die Ballen gehörten zu einer Heumiete, die auf einer Wiese gestapelt waren.

Damit die Glut in den eng gepressten und zusammenliegenden Heuballen aber überhaupt gelöscht werden konnte, mussten sie von Traktoren und Radladern auseinandergezogen werden.

Nach mehr als zwölf Stunden war das Feuer zwar unter Kontrolle, dennoch flammten immer wieder Glutreste auf. Auch in den frühen Morgenstunden stieg noch Rauch auf, der rund um Kuchem in der Luft lag und selbst in Schönenberg zu riechen war.

Die Feuerwehrleute waren mehr als 24 Stunden im Einsatz, im Schichtbetrieb wechseln sich die beiden Löschzüge ab. Weil man es nicht löschen kann, brennt das Stroh nun kontrolliert ab.

Problematisch war auch die Wasserversorgung. Weil es am abgelegenen Waldrand keinen Hydranten gab, musste das Wasser über mehrere hundert Meter aus der Ortschaft Kuchem abgepumpt werden. Zusätzlich wurde einer Tankbehälter der Eitorfer Feuerwehr angefordert, der als Puffer diente und immer wieder angezapft und aufgefüllt wurde.

Die angrenzende Landstraße 86 war wegen der Löscharbeiten für mehrere Stunden gesperrt.

Kommentare

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Bernd A. Rosbund  02.10.2016 16:55

NINA hat nichts gemeldet. Wäre gut gewesen, dann hätten wir gewusst, woher der Brandgeruch kommt, der Brandort ist ja nur 1000m von uns entfernt... Das soll keine Kritik an den Feuerwehren der Gemeinde sein, die durch den Brand um ihre Nachtruhe gebracht wurden, Ihnen gebührt unser aller Dank.


 

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