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Mord an russischem Autoverkäufer

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

Er kam nach aus Moskau nach Troisdorf, um einen teuren Audi R8 zu verkaufen. Das Geschäft endete tödlich – die angeblichen Interessenten sollen den Besitzer (29) aus Russland getötet haben. Die beiden tatverdächtigen Männer wurden nun in Bochum festgenommen und legten Geständnisse ab, in denen sie sich gegenseitig beschuldigten.

Am 16. Januar fuhren zwei Bochumer (29/32) wegen eines Fahrzeugkaufs nach Troisdorf, um sich dort mit dem 29-jährigen Autoverkäufer für eine Probefahrt zu treffen. Der Mann war eigens aus Moskau nach Troisdorf gereist, weil das Auto dort bei Verwandten abgestellt war. Die Probefahrt führte anschließend nach Bochum - zur Wohnanschrift des 32 Jahre alten Bochumers.

Dort, im Stadtteil Langendreer, sollte die Verkaufsabwicklung erfolgen. Bis zur Mittagszeit hatte der Verkäufer noch Kontakt zu seiner Familie. Ab dem Nachmittag gab es dann kein Lebenszeichen mehr. Daraufhin erstatteten die Angehörigen in Troisdorf eine Vermisstenanzeige.

Als es vier Tage später immer noch kein Lebenszeichen gab und die durchgeführten Ermittlungen den Verdacht begründeten, dass der Autoverkäufer Opfer eines Mordes geworden sein könnte, wurde noch am gleichen Tag im Bochumer Polizeipräsidium eine Mordkommission eingesetzt.

Im Rahmen der Ermittlungen erhärtete sich laut der Polizei der Verdacht, dass die beiden Bochumer den vermissten Autoverkäufer getötet haben. Beide Bochumer sind dringend tatverdächtig, den 29-Jährigen am 16. Januar in der Wohnung des 32-jährigen Bochumers getötet zu haben. Noch Tattag sollen sie den Leichnam gemeinsam in ein im Wittener Stadtteil Durchholz gelegenes Waldgelände gebracht haben. Danach versuchten die beiden Tatverdächtigen, weitere Spuren und Beweismittel zu vernichten.

Der Leichnam wurde einen Tag nach den Festnahmen in dem Wittener Waldstück gefunden.

Nach der jetzigen Obduktion steht fest laut Staatsanwaltschaft "zweifelsfrei fest, dass der Autoverkäufer getötet worden ist". Beide Männer wurden am 24. Januar (Dienstag) festgenommen und legten im Rahmen ihrer Vernehmungen Geständnisse ab, in denen sie sich gegenseitig der Tat bezichtigten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Bochumer bei Gericht vorgeführt. Dort ordnete ein Richter die Untersuchungshaft wegen Mordes an.

Kommentare

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Angie B.  29.01.2017 15:54

Die wahre Nationalität der beiden "Bochumer" würde mich mal interessieren.

 


 
Michael  01.02.2017 17:04

Der wahre Hintergrund Ihres Interesses würde mich mal interessieren...


 
Paulchen  07.02.2017 07:56

Wahrscheinlich Deutsch. Wäre sie anders würde es längst durch sämtliche Medien gehen, damit Menschen die sich dafür interessieren was zum Hetzen haben.


 
Achim Seuthe  28.01.2017 13:31

Bei so einer heimtückischen Tat verschlägt es mir vollkommen die Sprache. Eine Aburteilung der Bochumer Täter durch ein russisches Gericht und ebenso die Bestrafung im russischen Vollzug wären eine vorzügliche Maßnahme zur Läuterung.


 

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