Ein mutmaßlich psychisch kranker Mann hat am Dienstagmorgen (6. Januar) Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst beschäftigt. Gegen 6.30 Uhr wurden die Polizei zu einem Wohnhaus in der Wendelinusstraße in Winterscheid gerufen, nachdem die Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises einen jungen Mann gemeldet hatte, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Ein Rettungswagen und ein Notarzt waren zu diesem Zeitpunkt bereits unterwegs. Foto: Symbolbild [Nicolas Ottersbach]
Feuerwehr spannt Sprungtuch
Der 18-jährige Bewohner hatte sich im Dachboden des Hauses eingeschlossen und reagierte trotz mehrfacher Aufforderung weder auf Zurufe der Polizei noch verließ er den Raum. Weil sein Verhalten nicht einzuschätzen war, rückte die Feuerwehr an und stellte vorsorglich ein Sprungtuch vor dem Gebäude auf. Polizisten versuchten anschließend über eine Drehleiter Kontakt zu dem jungen Mann aufzunehmen. Dabei schlug dieser eine Fensterscheibe einer Gaube ein und warf wahllos Gegenstände nach draußen. Verletzt wurde dadurch niemand.
Da die Lage weiter unklar blieb, wurden zusätzliche Kräfte, unter anderem der Bereitschaftspolizei, nachalarmiert. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, über die Drehleiter durch das beschädigte Fenster auf den Dachboden vorzudringen. Der 18-Jährige konnte dort widerstandslos überwältigt werden und blieb unverletzt. Er wurde im Anschluss zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht.






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