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Einsatzbilanz zu Silvester

Polizei und Feuerwehr hatten an Silvester im Rhein-Sieg-Kreis viel zu tun

Von Nicolas Ottersbach | | Blaulicht

Bei der Leitstelle der Polizei Siegburg liefen in der Silvesternacht insgesamt 121 Einsätze auf. Dies waren nur wenige mehr als zum Jahreswechsel 2021/2022. Es kam zu kleineren Bränden vor allem an Hecken und Bäumen, Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigungen und Einsätzen mit randalierenden Personen. Foto: Die Feuerwehr Ruppichteroth löscht einen Altkleider-Container [Feuerwehr Ruppichteroth]

Von den 121 Einsätzen standen lediglich 32 Einsätze im direkten Bezug zu Silvester. Im Zusammenhang mit häuslichen Gewalten wurden zwei Anzeigen aufgenommen und die Beschuldigten für zehn Tage der Wohnung verwiesen. Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis verzeichnete die Feuerwehr 75 Einsätze. Das sind etwas mehr gewesen als im Vorjahr. Die Einsätze des Rettungsdienstes sind im Vergleich aber gesunken. Inklusive Rettungswagen und Notarzt gab es an Silvester 140 Rettungsdiensteinsätze.

Feuerwehr Ruppichteroth löscht Altkleider-Container

In Ruppichteroth musste die Feuerwehr schon tagsüber ausrücken, weil ein Altkleidercontainer nahe des Penny-Marktes in Brand gesteckt worden war. Um die brennenden Kleidungsstücke löschen zu können, schnitten die Wehrleute den Container mit einem Trennschleifer auf. In Winterscheiderbröl löschte man nachts Feuerwerks-Überbleibsel, die noch brannten.

Vier Menschen bei Unfall in Much verletzt

Im Verkehrsbereich wurden 73 Fahrzeuge überprüft. Lediglich ein Fahrer wurde alkoholisiert angetroffen. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde sichergestellt. "Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis", sagte ein Polizeisprecher.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B56 bei Much-Oberwahn wurde vier Menschen verletzt. Laut Polizei war ein 57 Jahre alter Mucher mit seinem Audi A4 auf der B56 von Much kommend in Richtung Wellerscheid unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte die Böschung hinunter und schlitterte mehr als 100 Meter den Graben entlang. An einer Feldzufahrt prallte das Auto gegen die Rampe des Weges, wurde in die Luft und über einen auf dem Weg geparkten Anhänger geschleudert. Dahinter blieb der Audi auf dem Dach liegen. Der 57-jährige Fahrer sowie seine 15-jährige Tochter, ein 15-jähriges Mädchen und ein 17-jähriger Junge, wurden leicht verletzt.


 
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