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Ulrich Berg holt Sieg beim 24-Stunden-Rennen

Ruppichterother ist Schnellster auf dem Nürgburgring

Von Nicolas Ottersbach | | Sport

In einer turbulenten 49. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring sicherte sich Huber Motorsport in der Klasse SP7 den Sieg. Dort saß auch der Ruppichterother Ulrich Berg am Steuer. Foto: Der Porsche, in dem Ulrich Berg das Rennen fuhr. [Hubert Motorsport]

Der diesjährige Langstreckenklassiker in der Eifel wird vielen wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Nebel, Starkregen und eine fast 15-stündige Unterbrechung machten das Rennen zum kürzesten seiner Geschichte. An Spannung fehlte es in den verbleibenden neun Stunden allerdings keineswegs. Die Fahrer Hans Wehrmann, Ulrich Berg, Marco van Ramshorst und Alexander Mies wechselten sich beim Rennen ab. Für Berg, der Geschäftsführer von Happ Kunststoffspritzgusswerk und Formenbau ist, war es die vierte Teilnahme nach den Rennen 2017, 2018 und 2019, bei denen er auf fünften und sechsten Plätzen landete.

Schwierige Streckenbedingungen

Nachdem sich die Eifel in den Tagen vor dem 24-Stunden-Rennen von ihrer schönsten Seite zeigte, wendete sich das Blatt pünktlich zu den entscheidenden Sessions. Alexander Mies holte sich und seinen Teamkollegen in einem guten Qualifying den ersten Startplatz in der SP7. Am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr startete dann das Rennen unter noch trockenen Bedingungen. Im weiteren Rennverlauf machten es vor allem die wechselnden Bedingungen den Fahrern schwer. Dazu kam, dass die Strecke an manchen Stellen trocken und an anderen Stellen nass war. Die Huber Motorsport-Piloten machten dennoch das Beste aus der Situation und lieferten schnelle, aber vor allem auch sichere Runden ab. Nach den ersten drei Stunden lag das Fahrzeug in Führung. Der Porsche 911 GT3 R lag sogar auf Gesamtposition eins - für Hubert fuhr in der Klasse SP9 Pro-Am noch ein weiterer Porsche. Als es in die Nacht hinein ging, machte dann allerdings einziehender Nebel eine Weiterfahrt unmöglich. Um 21:30 Uhr musste die Rennleitung das Rennen vorrübergehend abbrechen und das lange Warten begann. 

Rennen unterbrochen

Um 11:40 Uhr am Sonntag konnte das Rennen endlich für die letzten knapp vier Stunden noch einmal freigegeben werden. Der Nebel lichtete sich nach und nach, die Bedingungen blieben allerdings alles andere als leicht. Der Porsche 911 GT3 Cup kontrollierte das Rennen mit großem Abstand zum Klassenzweiten und gewann die 24h Nürburgring mit einem souveränen Vorsprung von zehn Runden.

Beim GT3 R wurde es dagegen in den letzten Stunden noch einmal richtig spannend. Denn hier galt es nicht nur die Führung in der SP9 Pro-Am zu verteidigen, sondern auch eine möglichst gute Position im Gesamtklassement zu erreichen. Teilweise führte der Huber Motorsport Porsche das Feld sogar an und zeigte zu was Team und Fahrer im Stande sind. Da allerdings der Klassensieg an oberster Stelle stand, entschied sich das Team am Ende kein allzu großes Risiko mehr einzugehen und überquerte die Ziellinie  auf einem achten Gesamtrang. Die SP9 Pro-Am gewann das Huber Quartett mit einem großen Vorsprung.

Kommentare

  • Ralf Dohr 16.06.2021 um 13:54

    Klasse gemacht, Glückwunsch

  • Frank Strathmann 14.06.2021 um 21:14

    Sehr cool!

  • Angelika Blöink 14.06.2021 um 12:02

    Herzliche Glückwünsche zum Erfolg und allzeit weitere Siege!

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