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Schulumzug ist Kraftakt

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Die Heinrich-Hanselmann-Schule in Sankt Augustin ist seit gestern umgezogen. Obwohl es nur einige Meter aus dem Altbau in den neuen Gebäudekomplex ging, war der Umzug der Förderschule mit Schwerpunkt "Geistige Entwicklung" ein organisatorischer Kraftakt. Betroffen waren 180 Schüler, 65 Lehrkräfte, Hausmeister, Sekretärin, Küchenfrauen, Kinderkrankenschwestern und Schulseelsorgerin, 13 Zivildienstleistende und Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres, 35 Integrationshelferinnen und -helfer und zehn Therapeutinnen.

Insgesamt wanderten 16 Klassen in den Neubau. Das Material aus den Klassen- und Gruppenräumen und 30 weiteren sichteten und verpackten Lehrer und Zivildienstleistende in rund 1200 Kartons. Auch drei Klaviere und afrikanische Trommeln, Lauftrainer und Rollstühle wechselten das Gebäude. Und womit wird gegessen? Das Besteck musste auch mit. Beim Schleppen packte ein Umzugsunternehmen an.

Drei "Klassenhäuser" - jeweils für die Unter-, Mittel- und Oberstufe - sowie ein Haupthaus mit insgesamt 17 Klassenräumen, zwei Werkräumen, drei Lehrküchen, außerdem Wickelräume, Pflegebäder, spezielle Therapieräume, Lehrerzimmer, eine Verteilerküche, die Verwaltung und eine große Aula auf insgesamt etwa 4.700 Quadratmetern Fläche wurden wieder eingerichtet. Die Schulkinder hatten währenddessen schulfrei.

Für die Kinder, deren Eltern keine Betreuungsmöglichkeit hatten, richtete die Förderschule einen Notdienst ein. Die angrenzende Frida-Kahlo-Schule stellte dafür in Abstimmung mit dem Schulträger Landschaftsverband Rheinland freie Räume zur Verfügung gestellt

In den Sommerferien weicht der leerstehende Altbau dem neuen Schulhof. Der aus den 90er Jahren stammende Erweiterungsbau samt Turnhalle werden auch zukünftig weiter genutzt. Rund 11 Millionen Euro hat der Rhein-Sieg-Kreis für dieses Projekt in die Hand genommen. Dem Neubau liegt ein Beschluss der zuständigen Gremien im Kreistag auf eine räumliche Vergrößerung der Heinrich-Hanselmann-Schule zugrunde, um der wachsenden Zahl von Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Da der 1975 erbaute Teil von Asbest hätte befreit und eine Brandschutzsanierung durchgeführt werden müssen, entschlossen sich die politischen Vertreter zum Neubau.

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