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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

"Sers!"

Von Nicolas Ottersbach | |   Blaulicht

07.07.08 - Viele unterhaltsame Spiele überlegten sich die Organisatoren für "Spiel und Spaß mit der Freiwilligen Feuerwehr" im Rahmen des Ferienpasses für die Gemeinde Ruppichteroth.

Letzten Samstag versammelten sich rund 20 Kinder und 8 Betreuer gegen 09:00 Uhr am Ruppichterother Feuerwehrhaus. Diesmal stand nicht die Brandschutzerziehung, sondern Kennenlernen und wortwörtlich "Spiel und Spaß" im Vordergrund. Zunächst wurde der Pulk in 4 Gruppen aufgeteilt, dann sollte ein Luftballon zum Platzen gebracht werden - doch was wäre die Feuerwehr ohne einen Feuerwehrschlauch? Also erschwerte man die Aufgabe mit einem Schlauch, durch den die Kinder zu pusten hatten. Anschließend war Teamarbeit angesagt. Auf einer Leiter musste ein mit Wasser gefüllter Kasten um das gesamte Feuerwehrhaus getragen werden. Am Ende wurden Zeit und Wasserstand gemessen. Während die Kinder noch mit den Leitern unterwegs waren, bereiteten die Betreuer schon das nächste Spiel vor: Dosenkegeln! Aber nicht wie man vermuten möchte mit Bällen, sondern mit dem typischen Feuerwehrschlauch. Danach war erstmal eine kleine Pause fällig, bei kühlen Getränken ruhten sich alle Beteiligten aus.

Sachte ging es beim darauf folgenden Schokoladenessen zu. Sobald jedoch eine 6 gewürfelt wurde und es "Sers!" hieß, stürmte ein Sprössling ans Tischende, schmiss sich in die Feuerwehrkluft mit Jacke, Helm und Handschuhen und begann die Schokolade mit Messer und Gabel zu essen. Parallel blieb die andere Hälfte der Gruppe bei den Dosen, allerdings wurde diesmal der Stiefel des Zeugwarts benutzt, um die Dosenpyramide zu Fall zu bringen.

Jetzt rief zum ersten mal das schwere Gerät. Die Feuerwehrmänner stellten den großen Ventilator auf, der normalerweise dazu genutzt wird, um den Rauch aus den Häusern zu blasen. Die Kinder mussten sich nun einen Papierhut auf den Kopf setzen und versuchen, so weit wie möglich an den Lüfter heranzukommen, ohne den Hut zu verlieren. Einige schafften sogar, das Ende zu erreichen, damit war die Höchstpunktzahl garantiert.

Bei den beiden letzten Spielen wurde es nass. Jede Menge Wasserballons warteten an einem Seil sehnlichst darauf, mit einer Pickelhaube zum Platzen gebracht zu werden - eine gute Erfrischung in der Mittagssonne. Hinzu kam der Wassertransport mit der Kübelspritze. Aus einem Bottich wurde das Wasser mit einem Eimer gescheppt, mit welchem dann die Kübelspritze befüllt werden musste. Durch Pumpen wurde dann ein weiterer Bottich wieder mit Wasser gefüllt. Die Gruppe, die das meiste Wasser transportierte, gewann.

Zum Abschluss gab es noch ein großes Mahl, was nach den Anstrengungen auch wirklich verdient war - sowohl für die Teilnehmer, als auch für die Bändiger der Kinderhorde. Die Zeit bis zur Ankunft der Eltern wurde mit Dosenweitschießen verbracht, dabei wurde wieder der allseits beliebte Feuerwehrschlauch zur Hilfe gezogen. Über 20m flogen die Geschosse, das Gelände ähnelte einem Schlachtfeld. Wer bis dahin noch trocken war, wurde spätestens jetzt durch und durch nass. Nach den vielen Wettkämpfen durfte natürlich auch die Siegerehrung nicht fehlen. Jeder bekam eine Urkunde und etwas Süßes. Da fiel das Abschied nehmen natürlich schwer.

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