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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

"Sind wir noch ganz dicht?"

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Schon seit Juli 2010 ist ein Thema stets präsent im Siegburger Kreishaus - die Dachsanierung der Flachdächer. Und da sich die Bautätigkeiten noch bis ins Jahr 2012 hinziehen werden, wird ihnen eine besondere Ehre zu Teil: Sie sind das Thema der fünften Jahreszeit im Rhein-Sieg-Kreis. Natürlich wird heftig bestritten, dass sich das Motto in irgendeiner Art und Weise auf die intellektuellen Fähigkeiten der Führungskräfte der Kreisverwaltung bezieht. Grafik: Der Karnevalsorden (RSK)

Im Gegenteil: hier wird auf elegante und typisch rheinische Art auf die ja eigentlich sinnvolle Flachdachsanierung des Kreishauses aufmerksam gemacht, die aber allen Beteiligten erhebliche Mühen und Belästigungen abverlangt hat. So konnte der ein oder andere sich manchmal schon fragen, ob "wir denn noch ganz dicht" seien, wenn er durch den fast ganzjährigen Baulärm und das laute Poltern der Steine aus seiner konzentrierten Phase der Eigenmotivation heraus gerissen wurde.

Den Sessionsorden 2012 des Rhein-Sieg-Kreises ziert ein kleiner Bauarbeiter und er denkt sich mit hoffnungsvoll zum Himmel gerichteten Augen, ob wir denn tatsächlich noch ganz dicht sind. Aber selbst wenn dies nicht der Fall wäre, so dürfte man nicht im Rheinland sein, um nicht doch eine - wenn auch unkonventionelle - Lösung zu finden. Und so hat dann auch der kleine Bauarbeiter seine Lösung im wahrsten Sinne des Wortes zur Hand: ein blauer Eimer hilft über eventuelle Undichtigkeiten im Dach hinweg.

Die aus Ton gefertigten Karnevalsorden mit einer Auflage von rund 700 Exemplaren werden beim Kinderprinzenempfang am 14. Februar und beim Prinzenempfang des Rhein-Sieg-Kreises am 15. Februar im Kreishaus den kleinen und großen Tollitäten und den närrischen Gästen durch Landrat Frithjof Kühn verliehen. Den Entwurf des Tonordens zeichnete auch dieses Jahr wieder Hannelore Dittrich, eine Mitarbeiterin im Kreishaus in Siegburg. Die Rohform des Tonordens, aus der später die Abdrücke entstehen, schuf der Designer Christoph Hasenberg aus Siegburg. Die Herstellung und das Brennen der Tonorden hat die Firma ETEC, Lohmar, kostenfrei übernommen. Bemalt werden die Tonorden von Menschen mit Behinderungen in den Rhein-Sieg-Werkstätten in Troisdorf in liebevoller Handarbeit.

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