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Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis

Therapie- und Streichelzoo in Stranzenbach wird gefördert

Von Nicolas Ottersbach | |   Magazin

Für den Aufbau des therapeutischen Streichelzoos des Hilfswerks St. Martin in Stranzenbach hat das Hennefer IT-Unternehmen Conet 3400 Euro gespendet. Dadurch werden die Tierpflege und eine Tiertrainerin finanziert. Zwei Kühe und zwei Ponys haben mittlerweile im Streichelzoo ihr neues zu Hause gefunden. Das Rote Höhenvieh ist dabei eine echte Seltenheit, denn es gehört zu den gefährdeten Nutztierrassen. Foto: Das Rote Höhenvieh des Streichelzoos [Nicolas Ottersbach]

Der Streichelzoo ist der Gewinner des Conet-Spendenwettbewerbs. "Das Hilfswerk St. Martin in Ruppichteroth engagiert sich auf vielfältige Weise für hilfsbedürftige Mitmenschen. Der im Aufbau befindliche Streichelzoo dient der therapeutischen Begleitung von Menschen, die unter Angstzuständen leiden oder sich aufgrund persönlicher Lebenskatastrophen aus dem Alltagsleben zurückziehen", heißt es in der Begründung der fünfköpfigen Jury, die abgestimmt hat.

Kindern und Angstpatienten helfen

„Auch in diesem Jahr war es unserer Jury gemäß unserem Motto ‚Menschen arbeiten für und mit Menschen‘ wichtig, unterschiedlichste Aspekte von gesellschaftlichem Engagement, erzieherischer ebenso wie therapeutischer Arbeit und ehrenamtlichem Einsatz zu honorieren“, erklärt Conet-Geschäftsführerin Anke Höfer.

Michael N. Schenk vom Hilfswerk St. Martin freut sich über die Spende. "Angst besiegen, sich neu kennenlernen, sich neu spüren lernen, Vertrauen aufbauen und das durch fachliche Begleitung und Führung. Das ist ein besonderes Konzept, da wir hier auf Ain Karem oft mit Menschen zu tun haben, die am Rand oder Abgrund ihres Lebens stehen", erklärt er. Vor anderthalb Jahren wurde begonnen, den Streichelzoo aufzubauen. "Die größten Anschaffungen sind getan und wurden durch Spenden finanziert", sagt Schenk. Die ersten Begegnungen zwischen Mensch und Tier seien bereits absolviert, unter anderem beim Bröltaler Familiensonntag. "Besonders Kinder, aber auch einige Angstpatienten haben sehr gut auf die Tiere und umgekehrt reagiert."

Kommentare

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Micha vom Nutscheid  28.02.2020 11:02

Ist eine gute Sache gegen Angst zu kämpfen, wenn erst Angst und Panik das Leben beherrschen ist nicht nur die soziale Isolation eine Auswirkung, wenn das 2 minütige anstehen beim Bäcker zum Kraftakt wird, wenn scheinbar überall der "Feind" lauert. Tiere in der Therapie einzusetzen ist eine tolle Sache, findet man doch eher Zugang zum Tier als zum Menschen. Ich Danke euch für eure Arbeit auf das ihr vielen helfen könnt.


 

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